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Erotische geschichte <3

Striptease auf Mykonos

Noch müde blinzelnd schlürft Helmut seinen Morgenespresso im Café der Plaza. Plötzlich Geschrei. Sorgenfalten überziehen sein braungebranntes Gesicht. Er hebt seinen Blick und dreht den Kopf auf seltsames Geschehen, so als wenn dieses eigentlich nicht stattfinden darf. Ein junger Mann mit freiem Oberkörper rennt über die marmorierte Plaza von Mykonos-Stadt hinter einer blonden fast nackten langhaarigen Frau mit wippenden, absurd schönen Brüsten her. Er brüllt immer wieder auf Deutsch - es muss sich um eine Touristin handeln: „Dir werd´ ich´s geben, du Schlampe!“
Die Passanten, meist ältere gebeugte Marktfrauen in schwarzen Kleidern, Griechen beim Kaffeetrinken und Kinder heben alle ihren Blick und betrachten das vor ihnen sich abspielende Schauspiel.

Die Frau stolpert und fällt rücklings auf die Platte eines Tisches in der ersten Reihe des Cafés. Alle Wunder weiblicher Vollkommenheit breiten sich vor den Gästen aus. Eine ältere Passantin – auch wohl eine Deutsche - wirft kurzentschlossen ihren Trench über den obszön daliegenden Körper der Verfolgten. Die lüstern aufgeflackerten Blicke der Männer wenden sich enttäuscht wieder ihren Tassen zu. Der schreiende Verfolger wird von zwei kräftigen Burschen festgehalten und zur gegenüberliegenden Polizeiwache gebracht.

Helmut ist unzufrieden damit wie die Situation verpufft, die so voller Potential gewesen war. Ein Grinsen konnte sich jedoch frei entfalten.

Die verfolgte Schöne steht langsam auf und schlingt den Mantel fest um ihre schlanken Hüften. Ihre spitz ausgeformten Brüste versuchen den glatten Stoff des Mantels zu durchbrechen. Die Männer über ihren Kaffeetassen werfen erneut verstohlene Blicke.

Helmut erhebt sich, strafft Rücken und Schultern, und geht mit bestimmten Schritten auf die Frau zu. Seine braunen Augen fixieren sie und das Umfeld. Die Trenchbesitzerin steht hilflos daneben und weiß nach ihrer spontanen Aktion nicht weiter. Helmuts graumeliertes welliges Haar strahlt Vertrauen und Reife aus, so dass die Geflüchtete sich langsam ihm zuwendet.

Die Verfolgte spürt das Wohlwollen des Menschen und blickt Helmut tief und vertrauensvoll in die Augen. Er lässt sich die Adresse der Trenchbesitzerin geben und verspricht, den Mantel am Abend zurückzugeben, nimmt die unfreiwillige Stripteuse in den Arm und geht mit ihr drei Straßen weiter in ein anderes Café. Sie ist dankbar und wortlos schlürfen beide einen Capuccino, verabschieden sich freundlich nach Minuten des Vertrauens und verabreden die Mantelübergabe am Abend.

Helmut ist glücklich, dass er so souverän gehandelt hat, obwohl seine Gelüste anderes dachten. Abends nach Abholung und Übergabe des Trenches gönnt er sich noch eine Flasche Retzina, geht früh zu Bett und schläft unruhig ein. Wie in einem diffusen Nebel erblickt er eine schimmernde Landschaft auf seinem Bett. Der Blick wird klarer. In all ihrer Herrlichkeit liegt sie da, seinen schamlosen Blicken wehrlos ausgeliefert.

Als er sich nach langen Augenblicken endlich sattgesehen hat, lässt er langsam und sanft seine feingliedrigen Hände über ihre weißen Täler und Hügel gleiten. Er tut es mit der Aufmerksamkeit eines Lernenden in einem Seminar der Begierden. Bei ihren Brüsten angelangt schließt die schöne Frau wie erschöpft die Augen:
„Komm jetzt“, bittet ihre Schmetterlingsstimme, „komm...“.
Auf den Zehen leuchten die rot lackierten Nägel wie Rosenblätter. Helmut fühlt sich in die höchsten Lüste versetzt bei der Erfüllung seiner kühnsten Gedanken und Gefühle. Im ersten Moment hört er noch seinen inneren Zensor rufen:
„Oh Helmut, du sollst das doch nicht!“.
Er erschlägt ihn kurzentschlossen und hört die Schöne wispern:
„Oh Helmut, du sollst das doch...
Oh Helmut, du sollst das...
Oh Helmut, du sollst
Oh Helmut, du...
Oh Helmut...
Ooh“...
Das war sozusagen auf den Punkt gebracht, denkt Helmut und erwacht in seinen Mittelmeerkissen. Die Sonne strahlt und er freut sich auf den verabredeten Morgenespresso mit ihr in einem anderen Café weit ab vom gestrigen Geschehen.


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