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Die Fremde V2 - Dritter Teil

Die Fremde

By plusquamperfekt ©


Christine weckte mich mit einem neckischen Kuss. Sie war vollständig angezogen und teilte mir mit, dass es bereits halb zehn war, und ich mich sputen musste, wollte ich noch rechtzeitig bei meiner Fahrstunde erscheinen. Ute saß bereits unten am Frühstückstisch.

„Morgen.“

Von ihrem kurzen Kuss wurde mir schon ganz anders. Sie lächelte abwesend vor sich hin.

„Ausgeschlafen, Bruderherz?“

„Halbwegs. Was grinst du denn so?“

Christine schüttete uns Kaffee ein.

„Du gehst ein wenig breitspurig heute Morgen.
Wie das wohl kommt?“

„Quatsch, ich gehe völlig normal.“

Die beiden Frauen gackerten albern. Christine sah mich prüfend an.

„Und? Wie hat es dir gefallen?“

Ich biss herzhaft in mein Nutella-Brötchen.

„Ging so.“

„Mit vollem Mund spricht man nicht. Ja klar, nach ‚ging so‘ klang dein Stöhnen auch“, setzte Ute nach. Sie senkte ihre Stimme eine Oktave ab und grunzte und stöhnte vor sich hin. Ich konnte nicht anders, ich musste mit lachen, als sie gemeinsam mit Christine loslegte.

„Nun okay, es war geil. Ich geb’s zu. Macht mich das jetzt schwul, oder was?“

„Wieso das denn? Du hast ja echt quere Ideen in deinem Spatzenhirn. Oder steht dir jetzt vielleicht der Sinn nach einem echten fetten Schwanz in deinem kleinen Arschloch? Probieren solltest du’s vielleicht mal …“

„Komm hör auf. Natürlich nicht. Und ich hab ja mit euch beiden wohl auch wirklich genug zu tun.“

Christine sah mich zärtlich an.

„Nein Steffen, ganz so ist das nicht mehr, ich habe das mit Ute schon besprochen. Diese letzte Nacht war auch unsere letzte gemeinsame. Was vor euch liegt ist schon kompliziert genug, und ich will euch das Leben nicht noch schwerer machen.“

„Aber …“

Ich brach sofort ab. Sie hatte vermutlich recht. Ein wenig traurig war ich trotzdem. Ich versuchte, meine unklaren Gefühle zu überspielen.

„Und ich habe dann auch noch zu allem Überfluss euer großes Finale verpasst.“

Christines Gesichtsausdruck sprach Bände. Sie starrte versonnen vor sich hin und schluckte langsam.

„Ja, da hast du etwas verpasst. Für deine Schwester brauchst du eigentlich einen Waffenschein.“

„Das habe ich schon bemerkt.“

Ute streckte uns die Zunge raus. Dann hob sie ihre Brötchen-Hälfte an und leckte ganz langsam und obszön die Marmelade von der Oberfläche. Ich verschluckte vor Lachen etwas Kaffee und bekam einen Hustenanfall. Christine streichelte ihr zärtlich das Haar.

„Meine Tochter ... ich beneide dich, mein Sohn. Ehrlich. Und ein bisschen Angst habe ich auch um dich …“

Ute rollte mit den Augen.

„Ich bin völlig harmlos, ich weiß gar nicht, was ihr habt …“

Ich sah auf meine Armbanduhr.

„Wie dem auch sei, ich muss los, sonst komme ich zu spät zur Fahrstunde. Wir fahren heute auf die Autobahn. Ich bin dann wieder so auf eins zurück. Ihr könnt euch ja schon mal überlegen, was wir heute Nachmittag tun. Bis später.“

Ich holte mein Fahrrad aus der Garage und schloss das Garagentor. Vor Scharfenbergs Zaun auf der anderen Straßenseite stand ebenfalls ein Mountainbike. Die Haustüre öffnete sich und Herr Scharfenberg kam heraus, behelmt und in lächerlich enger Fahrrad-Montur. Ich grüßte freundlich.

Als er sich seinem Fahrrad und damit mir seinen Rücken zuwandte sah ich einen Erdfleck auf seinem schwarz-neonfarbigen Trikot. Ich wollte mich gerade auf mein Fahrrad schwingen, aber hielt vor Überraschung und Entsetzen inne. Herr Scharffenberg stieg mittig über den Holm seines Fahrrads, klemmte es zwischen seine Beine und vollendete seine Vorbereitungen. Er zog noch ein paar Handschuhe über und setzte eine verspiegelte Sonnenbrille auf. Dann sah er noch einmal zu mir herüber.

Mir blieb fast das Herz stehen. Zu allem Überfluss öffnete sich unsere Haustür und Ute streckte ihren Kopf heraus.

„Ah … du bist noch da … gut … bring mal Kippen mit, bitte, ja?“

Ich nickte wie in Trance. Das Unheil kroch wie ein schwarzer Schatten die Straße herauf, ein Schatten, der alles verdunkelte, alles lähmte; ich konnte nur noch zusehen, nicht mehr eingreifen, kein Laut der Warnung drang von meinen Lippen. Ich stand einfach wie steifgefroren neben meinem Fahrrad.

Ute sah erst mich fragend an; dann fiel ihr Blick auf den Radfahrer, den sie nicht als unseren Nachbarn erkannte. Wohl aber als unser Unfallopfer vom Vortag. Vielleicht hatte er uns aber ja noch nicht erkannt. Die paar Momente, die er uns im Blickfeld gehabt hatte. Meine Gedanken rasten. Und Ute rastete aus.

„Was willst du denn hier, du Spanner? Bist du uns etwa gefolgt?“

Langsam nahm er seine Sonnenbrille ab. Ute erstarrte. Die Zeit gefror in diesem Moment. Seine Augen funkelten böse, sein Gesicht verzog sich zu einer Fratze der Wut. Anstatt loszuschimpfen setzte er dann aber die Sonnenbrille wieder auf, klickte sich in ein Pedal ein, sattelte auf und fuhr los.

Scheiße, scheiße, scheiße. Ich sah hilfesuchend zu Ute, die totenbleich geworden war und sich zitternd an unserer Haustür festhielt. Nein, von ihr war jetzt keine Hilfe zu erwarten, ich musste handeln, irgendetwas tun. Ohne darüber nur im Entferntesten nachzudenken, was ich tun wollte, schwang ich mich auf mein Rad und nahm die Verfolgung unseres Nachbarn auf.

Da ich doch einige Zeit gezögert hatte, hatte er einen ganz schönen Vorsprung. Gott sei Dank fuhr er in Richtung Hügelkette. So konnte ich seinen Weg erahnen, auch wenn ich das leuchtend gelbe Trikot kurzzeitig aus den Augen verlor. Alle Achtung, für so einen alten Sack legte er zudem ein ordentliches Tempo vor. Ich kam nur langsam näher, mit rasendem Herzen und pfeifendem Atem. Erst als es an die erste knackigere Steigung ging, verkürzte sich die Distanz deutlich.

Er fuhr wohl jeden Tag dieselbe Tour, denn allem Anschein nach kehrte er an den Ort unseres Verbrechens zurück. Die zweite Steigung. Oben würde ich ihn kriegen können, wenn ich meine letzten Kraftreserven mobilisierte. Wir überholten in kurzem Abstand ein paar Kinder, die wohl zum Baden fuhren.

Da hupte es hinter uns und ich scherte erschrocken wieder hinter Scharfenberg ein, da ich gerade in diesem Moment zum Überholen angesetzt hatte. Ich sah erst, dass es Ute in ihrem Auto war, als sie uns vollständig überholt hatte, noch die kleine Abfahrt abwartete und dann mitten auf der Straße anhielt.

Für einen Wimperschlag sah es so aus, als ob sie unseren Nachbarn in den nächsten Unfall verwickeln würde, da sie ihre Fahrertür sofort aufriss. Scharfenberg bremste diesmal aber sinniger und ich kam neben ihr zum Stehen. Ute stieg schnell aus Auto. Die Kinder umfuhren uns mit neugierigen Blicken.

„Herr Scharfenberg … entschuldigen sie bitte … ich wusste doch nicht, dass Sie das waren … ich … es tut uns auch leid, dass Sie gestern wegen uns den Unfall hatten …“, sprudelte sie los, völlig verunsichert und erneut stark zitternd.

Scharfenbergs Gesicht war von der Anstrengung gerötet, er atmete schwer. Ich nutzte sein Schweigen, um einzustimmen.

„Mir tut es auch furchtbar leid, Herr Scharfenberg. Wir hätten … das nicht tun sollen … bitte … entschuldigen Sie unsere Unachtsamkeit … aber wir hätten doch nie mit so etwas gerechnet …“, setze ich ihre Entschuldigungsversuche fort. Und sprach dann aus, was mir wirklich Angst machte.

„Bitte zeigen Sie uns nicht an.“

An Utes erschrockenem Gesicht sah ich, dass ihr diese Möglichkeit noch gar nicht aufgegangen war. Eine große Gruppe radfahrender Jugendlicher wich uns lärmend aus. Scharfenbergs Gesichtsausdruck war nicht abzulesen, was er dachte, die verspiegelte Sonnenbrille verstärkte den Eindruck eines Pokerface noch. Er starrte konsequent auf meine aufgelöste Schwester, mich würdigte er keines Blickes, zumindest änderte er seine Blickrichtung nicht.

„Wir treffen uns an derselben Stelle“, brummte er überraschend und fuhr ohne weitere Erklärung los. Häh? Das war ja ein komischer Vogel. Was sollte das denn jetzt werden? Ute sah genau so ratlos aus, wie ich. Er war schon hinter der nächsten Kurve verschwunden, als sie sich aus ihrer Erstarrung löste.

„Komm, ich schmeiß dein Fahrrad hinten rein und wir fahren zum Parkplatz.“

„Quatsch, ich fahr da hin. Wir treffen uns dort. Was der wohl will?“

„Ich weiß es nicht, aber … scheiße. So ein gottverdammter Mist. Los, dann lass uns hinterher“, meinte sie abrupt. Sie kletterte wieder in ihr Auto und schloss die Tür. Ich sattelte ebenfalls auf und war schon wieder in voller Fahrt, als ich sie den Motor anmachen hörte.

Wie abgesprochen trafen wir uns an dem Parkplatz, wo ich mein Fahrrad dann hastig anschloss. Wir liefen schweigend denselben Weg entlang, den wir am vorherigen Tag noch voller Vorfreude und Geilheit geschwebt waren. Scharfenberg stand dort, wo wir uns am Wegesrand geliebt hatten. Er hatte seinen Helm abgenommen und die Handschuhe ausgezogen, aber die lächerliche verspiegelte Sonnenbrille trug er weiterhin. Sein Fahrrad hatte er gegen einen Busch gelehnt.

Ich konnte ihm nicht ins Gesicht sehen, nicht vor Scham, sondern weil die gerade hinter einer weißen Wolke hervortretende Sonne sich in seiner Brille spiegelte und blendete. Ute durchbrach die gespannte Stille.

„Noch einmal, Herr Scharfenberg, es tut uns schrecklich leid, was gestern passiert ist. Und dass ich Sie vorhin beleidigt habe …“

„Du hast mich einen Spanner genannt, du kleine Drecksau“, entgegnete er mit unverhüllter Wut in der Stimme. „Verdammte Brut, ich hab doch immer gewusst, dass mit euch was nicht stimmt. Ihr perversen Säue … Bruder und Schwester … und dann auch noch in aller Öffentlichkeit.“

Seine Worte waren wie Peitschenschläge in meinem Bewusstsein. Auch Ute zuckte richtig zusammen. Sie setzte zur Entgegnung an, aber Scharfenberg ließ sie nicht zu Wort kommen.

„Und euch nicht anzeigen? Das könnte euch so passen, ein paar Entschuldigungen stammeln und alles ist vergessen? Da seid ihr aber schief gewickelt. Ihr zahlt für eure Vergehen … wie jeder andere auch. Los … ausziehen. Ich bin ein Spanner? Dann werde ich jetzt spannen. Gestern habe ich ja nicht viel mitbekommen …“

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so geschockt und fassungslos, wie in diesem Moment. Nicht einmal, als mein Vater gestorben war, so komisch das klingen mag. Ute fasste sich deutlich schneller als ich. Ihre Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen, als sie ihm direkt ins Gesicht sah.

„Das ist doch wohl nicht Ihr Ernst.“

„Auch noch Widerworte, du kleine Hure? Dafür müsste ich dir eigentlich ein paar langen … na los, ihr habt dreißig Sekunden, euch zu entscheiden. Entweder tut ihr, was ich sage, oder es hört zunächst eure saubere Frau Mutter von euren Eskapaden und dann natürlich auch die Behörden.“

Nun, um unsere Mutter brauchten wir uns keine Gedanken zu machen. Was für ein altes Schwein. Wir waren pervers? Und was er da von uns verlangte, war in seinen Augen okay? Der tickte doch nicht richtig. Ich sah, dass es in Ute arbeitete und wie schwer es ihr fiel, nicht verbal auf ihn loszugehen. Daher kam ihre Entscheidung doch überraschend für mich.

„Also gut … aber hier? Wir haben doch gesehen, dass man hier etwas zu exponiert ist …“

„Halt’s Maul und rede gefälligst Deutsch“, schnappte er in wütender Unlogik. „Genau hier … los!“

Die ganze Szenerie kam mir surreal vor. Daran waren nicht zuletzt meine sich überlagernden und zum Teil widersprechenden Gefühle verantwortlich. Einerseits war ich Ute dankbar, dass sie den Versuch unternahm, die Geschichte irgendwie zu retten, andererseits brodelte Wut und Hass in mir, für den Mann, der meine geliebte Schwester zum Strippen erpresste. Was für ein perverses, dreckiges altes Schwein. Irgendwann würde ich ihn dafür zur Rechenschaft ziehen.

Auch Utes Gesichtsausdruck sprach Bände. Nichtsdestotrotz zog sie die Träger ihres Sommerkleides von den Schultern und griff an ihren Rücken, um den kleinen Reißverschluss zu öffnen. Ich sah mich rasch um. Genau wie am Vortag war in diesem Moment niemand zu sehen. Nur unser ekliger Nachbar und ich wurden Zeuge, als Ute aus ihrem Kleid stieg und in Unterwäsche vor uns stand.

„Mach weiter, worauf wartest du? Und du steh nicht rum und glotz, Bengel, runter mit den Klamotten.“

Erst jetzt begriff ich, was er wollte. Vorher hatte ich geglaubt, er wolle nur meine schöne Schwester nackt sehen, um sich daran aufzugeilen. Weit gefehlt. Er wollte, dass wir vor seinen Augen Sex hatten. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Was für ein perverses Arschloch.

Während ich seiner Aufforderung zögernd und innerlich kochend nachkam, hatte ich nur einen einzigen Gedanken: Wenn er sie anlangt, haue ich ihm aufs Maul‘. Ute zog gerade ihren kleinen weißen Slip aus, als mir eine weitere Zuspitzung einfiel. Meine Augen scannten den Waldboden nach einem Stein, für den Fall, dass ich meine Schwester vor ernsteren Zugriffen schützen musste. Ich sah einen angekauten Ast, der wohl als Hundetrophäe gedient hatte und stabil genug aussah.

Scharfenberg mochte alt und ätzend sein, körperlich war er mir in Bezug auf Kraft und schierer Größe deutlich überlegen. Utes Theorie, er würde ihn nicht mehr hochbekommen, wurde dann ebenfalls sehr schnell ins Reich der Fabel verwiesen. Kaum dass wir nackt vor ihm standen, entwickelte sich nämlich eine heftige Beule in seinen engen Radfahrerhosen.

„So, auf die Knie, die kleine Nutte. Blas deinem Brüderchen die Nudel hart. Los, nicht so schüchtern.“

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich weit davon entfernt, erregt zu sein. Im Gegenteil, ich fühlte mich erniedrigt und beschmutzt, wehr- und hilflos. Ute ging tatsächlich in die Knie und sah mir in die Augen. Ihr Gesicht bebte und zuckte, sie war offenbar kurz vor dem Heulen. Dennoch meinte ich Trotz und Stärke ebenfalls darin zu entdecken.

Sie nahm meinen schlaffen Schwanz vollständig in den Mund und saugte vorsichtig daran. Perverser Nachbar hin oder her, schon nach wenigen Sekunden entrückten mich ihre Manipulation von der queren Situation und sorgten für ein stetiges Wachstum. Das entging auch Scharfenberg nicht.

„Ja … so ist das richtig … mach ihn richtig hart, seinen Kinder-Pimmel, du geile kleine Hure.“

Kinder-Pimmel? Wie war der denn drauf? Als ich ihn mit einem abschätzigen Blick für diese lächerliche Aussage strafen wollte, bemerkte ich, dass er seine engen Shorts heruntergezogen hatte.

Er geilte sich offen an unserer Vorstellung auf und hatte schon einen ordentlichen Ständer. Ich musste zudem zähneknirschend eingestehen, dass ich im Vergleich zu ihm wirklich nicht so gut wegkam. Das war ein richtig fetter Kolben, der sich da in den Morgenhimmel reckte. Sein Schamhaar war größtenteils grau.

Ich schloss die Augen, nicht, weil ich sein Ding nicht mehr sehen wollte, sondern weil Utes Blaskonzert trotz dieser widrigen Umstände einfach göttlich war. Sie schaffte es längst nicht mehr, meinen immer noch wachsenden Prügel ganz in ihrem Mund unterzubringen und nahm jetzt ihre rechte Hand zur Hilfe. Sie entließ ihn ganz aus ihrer Mundhöhle und zog die Vorhaut vollständig zurück, ließ ihre Zunge über den verhärteten Schaft gleiten, um dann furios mit meiner Eichel zu spielen.

Sie ließ ihre kleine flinke Zunge immer wieder um sie herum kreisen, bis der maximale Umfang hergestellt war. Mittlerweile war mir der links neben uns wichsende Nachbar völlig gleichgültig. Ich bekam richtig weiche Knie, als Ute meinen harten Pimmel wieder tief in den Mund nahm und beträchtlichen Unterdruck herstellte.

„Das machst du gut … du Schwanz-geile Pott-Sau … los … das reicht … auf den Boden mit euch … und du setzt dich wieder bei ihm drauf … wie gestern … ihr Säue … los … ich will euch … ficken … sehen“, verkündete der heftig wichsende Scharfenberg abgehackt und mit schwerem Atem.

Ute reagierte viel zu schnell für meinen Geschmack und entließ meinen enttäuschten Pint aus ihrem süßen Mund. Folgsam sank ich zu Boden und legte mich auf den Rücken. Überrascht über die Feuchtigkeit, die ich vorfand, half sie mir rasch über die Enttäuschung hinweg, indem sie wie befohlen aufsattelte. Wir sahen uns tief in die Augen, trafen die stumme Absprache, die Sache trotz der erniedrigenden Umstände zu genießen.

Sie senkte sich immer tiefer ab, bis sie vollständig auf mir zu sitzen kam und meine Schwanzspitze auf ein Hindernis stieß.

„Worauf wartest du? Fick … reite ihn … ja … so … fick deinen perversen Bruder … genau … aah … so … mmh …“

Das abartige Schwein genoss unsere Vorstellung sichtlich und rupfte heftig an seiner fetten Wurzel, das Gesicht stark gerötet, Schweißtropfen bildeten sich auf seiner Stirn. Vielleicht holte er sich zur Strafe ja einen Herzinfarkt. Aber all das war sekundär, denn da war der fantastische Ritt meiner nun ebenfalls stöhnenden Schwester, der meine Aufmerksamkeit band und mich richtig abgehen ließ. Dabei bewegte sie ihr Becken nicht einmal besonders schnell, eher genießerisch.

„So … du geile Sau … hier kriegst du … was du verdienst …“, meinte er zunächst zusammenhanglos, trat dann aber einen Schritt dichter an uns heran und spritze ohne weitere Warnung in Utes bildschönes Gesicht.

Sie schloss die Augen, da die erste Ladung haarscharf am linken vorbei klatschte und tatsächlich landete etwas vom nächsten Schwall auf ihrem linken Augenlid. Der alte Sack hatte wohl schon Ewigkeiten nicht mehr abgespritzt, denn eine vergleichbare Menge hatte ich noch nie produziert. Fette weiße Spermafäden zogen sich über das missbrauchte Gesicht meiner Schwester.

Er stand für meinen Geschmack viel zu nahe an ihr dran, wartete ab, bis sie ihre Augen wieder öffnete. Sie wollte wohl etwas von dem klebrigen Zeug wegwischen, aber er intervenierte sofort.

„Wage es nicht … und jetzt runter von ihm. Du Bursche wirst ihr jetzt auch ins Gesicht wichsen, hörst du? Spritz sie richtig voll, die Sau.“

Was für ein gottverdammtes Arschloch. Ute biss sich hart auf ihre Unterlippe, stieg aber folgsam ab und kniete neben meiner linken Seite, wohl auch, um etwas Distanz zu dem immer noch steil aufragenden Schwanz unseres notgeilen Nachbars zu gewinnen.

„Los steh auf und hol ihn dir runter … ich will sehen, wie du sie anspritzt“, präzisierte er seine Forderung.

So einfach war das gar nicht auf Kommando, obwohl ich von dem viel zu kurzen Ritt Utes doch recht geil geworden war. Die Tatsache, dass mir das Schwein dabei zusah, irritierte mich dabei nicht einmal. Mehr, dass ich Werkzeug von Utes Erniedrigung wurde. Ihrem Gesichtsausdruck war nicht abzulesen, was sie dachte, aber ihr liebender Blick gab mir die notwendige Rückversicherung, dass sie mir deshalb nicht böse war, das es okay war.

Ich konzentrierte mich also auf meine Aufgabe und schaffte es tatsächlich nach vergleichsweise kurzer Zeit, das ohnehin schon tropfende Gesicht mit im Vergleich deutlich dünnflüssigerer Soße zu verunstalten.

Scharfenberg grinste hämisch und zog seine Hose wieder rauf. Wie ich den Kerl hasste. Jetzt, da ich von jedweder Erregung gereinigt war, kam nur noch kalte Wut in mir hoch. Das verbesserte sich nicht, als er sich zu seinem Bike begab und aufsattelte.

„Morgen um fünf, auch wieder hier. Wagt es nicht, mich zu versetzen“, meinte er fast beiläufig, als er sein Rad auf den Weg rollen ließ.

„Was soll das heißen?“ fragte Ute entsetzt.

„Das soll heißen, dass ihr alles tun werdet, was ich sage, ab jetzt. Oder ich wende mich mit meinem Wissen an die Behörden. Wenn euch das lieber ist?“

Meine Gedanken rasten. Auch ich hatte vermutet, dass es mit dieser einen Aktion abgegolten war. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Er würde uns weiter erpressen. Immer wieder. Und wer konnte sagen, ob er sich auf Dauer mit einer Zuschauerrolle begnügen würde. Mir wurde schlecht.

„Na also …“, fasste er unser betroffenes Schweigen als Zustimmung auf.

Er rückte demonstrativ noch einmal seinen Schwanz in der engen Radfahrerhose zurecht und radelte dann los.

Ich sank zu Boden. Auch Ute war richtig in sich zusammengefallen. Für Minuten waren wir unfähig zu sprechen oder irgendetwas zu tun. Erst als Ute anfing unkontrolliert zu schluchzen, löste sich meine Erstarrung und ich nahm sie vorsichtig in den Arm. Ich sah, dass sich in einiger Entfernung Spaziergänger näherten, was mich endgültig in Wallung brachte. Ich machte Ute warnend darauf aufmerksam und wir beschlossen, wie am Vortag in den schützenden Wald zu fliehen.

Dort half ich ihr, sich weitestgehend zu säubern, bevor wir uns anzogen und auf den Weg zum See machten, damit sie sich dort waschen konnte.

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Wir verstauten mein Fahrrad in ihrem Auto und stiegen ein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir kein Wort gewechselt, war jeder mit sich selbst beschäftigt gewesen. Ute steckte den Schlüssel ins Zündschloss, setzte sich dann aber zurück und starrte in das satte Grün des Waldrandes vor uns.

„Wir sollten das Christine nicht erzählen“, meinte sie schließlich nach einiger Zeit.

„Warum nicht? Vielleicht fällt ihr etwas ein, wie wir aus dieser Scheiße wieder rauskommen.“

„Nein, das haben wir uns selbst eingebrockt und das löffeln wir auch selbst aus. Wo doch gerade ihre Erinnerung wiederkommt und das alles … sie sollte sich auf sich selbst konzentrieren können und sich nicht um uns Sorgen machen. Die macht sie sich wohl langsam ohnehin schon.“

Ich verstand, was sie meinte. Ich seufzte und bot ihr eine Zigarette an. Ihre Hand zitterte sichtlich.

„Aber … wie soll das denn weitergehen? Was … wenn der mehr will? Dich anfassen will oder so etwas?“

Ute starrte abwesend vor sich hin.

„Ich weiß nicht. Haben wir eine andere Wahl, im Moment? Den Dreck haben wir uns schön selber eingebrockt. Bis uns etwas Besseres einfällt, müssen wir wohl mitspielen.“

Da hatte sie vermutlich Recht. Mir war schlecht. Sie sah mich ganz merkwürdig an.

„Im Übrigen … es … so schlimm fand ich es gar nicht.“

„Was? Wie meinst du das?“

Ute wich meinem Blick aus und sah auf ihre Beine.

„Nun … ich … ich fand es irgendwie auch aufregend. So pervers es war. Vielleicht gerade deshalb.“

Ich schwieg betroffen. Damit hatte ich nun überhaupt gerechnet. Es gab Seiten an ihr, die ich noch nicht kannte. Ich wollte ihr zeigen, dass sie mit mir völlig offen sein konnte und dass ich sie verstand. Obwohl ich es nicht wirklich verstand.

„Verstehe. Hm … na ja, ich bin ja auch gekommen … und das ist wirklich okay für dich gewesen? Dass er dich angespritzt hat und so?“

Sie nickte.

„Ich fühl mich schon dreckig und missbraucht, so ist das nicht … aber irgendwie … war es eben auch geil.“

Ich versuchte, die nun aufkommende eigenartige Stimmung zu durchbrechen.

„Von wegen, er kriegt ihn nicht mehr hoch … und er hat ein ganz schönes Monster da, findest du nicht?“

Sie grinste schwach.

„Ja, allerdings. Also abgemacht? Christine wird davon nichts erfahren. Wir finden eine Lösung, aber die finden wir allein. Klar?“

„Hoffentlich hat die Fahrschule nicht zu Hause angerufen.“

„Ja, wir müssen uns irgendetwas einfallen lassen.“

Sie überlegte eine Weile. Ich konnte irgendwie immer noch keinen Gedanken fassen. Der Verlauf des Tages hatte mich völlig aus der Spur gebracht.

„Wir lassen die Luft ab und du hast mich auf dem Handy angerufen, damit ich dich abhole. Was meinst du? Das geht doch wohl.“

Ja, das klang vergleichsweise einleuchtend. Ute ließ den Motor an, als ich zustimmend nickte.

„Du musst dann einen Schlauchwechsel simulieren. Wir fahren zum Fahrradgeschäft und besorgen dir einen neuen Schlauch. Okay?“

„Ja, das ist eine gute Idee.“

Ich war glücklich, dass sie die Sache in die Hand nahm. Sie kuppelte ein und wollte losfahren. Ich umarmte sie rasch und küsste sie, was sie in diesem Moment wohl doch überraschte. Sie strich mir übers Haar.

„Eh, mach dir keine Gedanken, wir kriegen das alles schon irgendwie gebacken. Für jedes Problem gibt es eine Lösung. Ich lass mir schon was einfallen“, interpretierte sie mein Bedürfnis nach Rückversicherung und Mut-Zuspruch richtig. Wir küssten uns lange, bevor wir dann tatsächlich losfuhren. Sie hatte Recht. Irgendwie würden wir das schon hinkriegen.

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Die Fahrschule hatte nicht angerufen und Christine war gar nicht zu Hause. So konnten wir uns die Flickpantonmime sparen. Ich rief dort an und entschuldigte mich, arrangierte eine zusätzliche Stunde.

Christine war einkaufen gewesen und kam mit schweren Tragetaschen gegen Mittag zurück. Sie reichte mir eine davon.

„Holzkohle. Der Griff ist abgerissen, ich musste noch einmal zurück, um mir eine Plastiktüte für den Transport zu besorgen. Ich dachte, wir grillen heute mal, bei dem schönen Wetter. Ich hab auch ganz viel Grillfleisch und Würstchen besorgt. Du kannst den Grill anschmeißen, Ute kann mir beim Kartoffelsalat helfen.“

Das klang in der Tat himmlisch und kompensierte fast schon wieder für den queren Start in den Tag. Christine wirkte fröhlich und ungezwungen, wie an den Vortagen, aber irgendwie war sie doch verändert. Während ich beim Grill mit einem Stück Pappe die Flammen anfachte, versuchte ich mir auszumalen, wie es in ihrem Kopf jetzt aussehen musste, mit den einsetzenden Erinnerungen und allem.

Ute war in der Dusche verschwunden. Christine gab mir einen Stapel Teller und den Auftrag, den Tisch zu decken. Es waren fünf.

„Erwartest du Besuch?“ fragte ich folgerichtig.

„Ja, ich hab Ela beim Schlachter getroffen. Sie kommt gleich mit Herbert rüber, der war wohl noch rad-fahren.“

Na klasse, das hatte gerade noch gefehlt. Christine entging mein säuerlicher Gesichtsausdruck nicht.

„Nun komm, es sind doch unsere Nachbarn. Und ich entsinne mich genau, dass wir bei ihnen auch öfters zum Essen eingeladen waren.“

Ich wusste nicht, ob ich mich über ihre korrekten, wenn auch zeitlich verschobenen Erinnerungen freuen sollte, denn in der Tat hatten wir öfter mit unseren Nachbarn gegrillt, als mein Vater noch am Leben war. Ich wollte gerade etwas entgegnen, als es an der Tür schellte.

„Mach du ruhig weiter, oder lass es Ute machen, wenn sie gleich runterkommt, und kümmere dich um den Grill. Ich bring gleich das Fleisch raus.“

Damit ließ sie mich in einem ziemlichen Gefühlschaos stehen. Scharfenberg. Als ob wir heute nicht schon genug von ihm gesehen hatten. Mir wurde wieder etwas schlecht. Ich konnte die Stimme seiner Frau hören, das „Flöten“, über das sich Ute so gern lustig machte. Wenige Augenblicke später traten sie zusammen mit meiner Mutter auf die Terrasse.

„Setz dich Herbert. Soll ich dir ein Bier bringen? Gut. Ela, hilfst du mir den Salat und das Fleisch zu holen? Wir sind gleich wieder bei euch.“

Scharfenberg fläzte sich auf unsere Hollywoodschaukel und starrte mich an, während ich mich mit der Pappe abmühte, um den Grill richtig in Gang zu bringen.

„So wird das nichts“, brummte er.

Er trug ein weißes, kurzärmliges Hemd und schon wieder eine Sonnenbrille, wenn auch diesmal nicht verspiegelt. Die hatte er wohl aus den Siebzigern rüber gerettet, so groß und lächerlich, wie die aussah. Er stand auf und drängelte mich halb vom Grill weg.

„Wo ist der Spiritus?“

In diesem Moment trat Ute auf die Terrasse, von der gerade hinter einer weißen Schäfchenwolke hervortretenden Sonne blendend in ihrem engen weißen Top und kurzem Röckchen in der gleichen Farbe. Sie musste Frau Scharfenberg schon gehört haben, denn sie sah nicht besonders überrascht aus, als sie ihn neben mir vorfand.

Ich reichte ihm mit steinernem Gesichtsausdruck die Spiritusflasche. Ich sah schnell zu Ute rüber, aber auch sie zeigte nicht, was sie fühlte. Scharfenberg sah sich suchend um.

„Hast du keinen Stock, um die Kohlen zu verteilen? Nie vorher einen Grill angeschmissen, Bursche?“

Mir gingen so einige passende Antworten im Kopf rum, aber ich schluckte sie alle runter. Ute sah sich suchend auf dem Boden um und fand einen passenden Stock neben einem Beet, wo sie noch vor einigen Tagen eine paar Kletterpflanzen angebunden hatte. Ihre nächste Aktion ließ mir den Atem stocken. Und nicht nur mir.

Ganz offensichtlich hatte sie mit Besuch ebenso wenig gerechnet, wie ich, denn sie hatte auf jedwede Unterwäsche verzichtet. Offensichtlich wurde dies, weil sie sich mit vollem Bewusstsein, was sich uns da präsentierte vornüber bückte, um den Stock aufzuheben. Ihr kleiner Rock hob sich an und gab eine spektakuläre Aussicht auf ihren prächtigen Arsch und ihre ebensolche Weiblichkeit frei.

Scharfenbergs Kinnlade klappte herunter. Ich war allerdings genauso geschockt. Was wurde das denn jetzt? Sie ließ sich alle Zeit der Welt, bevor sie sich wieder aufrichtete. Keinen Moment zu früh, denn Christine und ihre Schmalzgebackene kehrten gerade zurück. Ute ließ sich einen Spruch allerdings trotzdem nicht nehmen.

„In der Art? Das, was sie wollten, Herr Scharfenberg?“

Scharfenberg krauste die Stirn, man konnte sehen, wie es in ihm arbeitete. Nicht nur in ihm. Was hatte sie vor? Ich kannte sie mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass dies keine zufällige Aktion gewesen war. Warum wollte sie das alte Schwein auch noch aufgeilen?

Er räusperte sich kurz.

„Ja, der wird gehen. Setzt euch ruhig, ich mach das schon.“

Er wirkte längst nicht mehr so souverän, wie noch am Morgen und längst nicht mehr so bedrohlich. War es das, was Ute hatte erreichen wollen? Ich würde sie später dazu noch interviewen, aber ich bewunderte sie bereits für ihre Geistesgegenwärtigkeit, die Situation in dieser Weise zu kontrollieren.

Frau Scharfenberg bemerkte unsere vom Vortag zerkratzten Beine.

„Was habt ihr denn gemacht? Das sieht ja schlimm aus.“

Ute dachte einen Moment nach und grinste mich dann einen Wimpernschlag lang an.

„Nun, wir wurden gestern nach dem Baden von einem komischen Typen verfolgt. Um den Unhold zu entgehen, sind wir durch Gestrüpp gerannt.“

„Um Gottes Willen, es ist euch doch hoffentlich nichts passiert? Habt ihr das denn der Polizei gemeldet?“

„Nein, wir sind ihm entkommen und es gab keinen Grund zur Polizei zu gehen.“

„Na, ich weiß nicht … und wenn der Perverse auch noch anderen Kindern auflauert? Vielleicht solltet ihr das doch anzeigen. Was sagst du dazu, Christine?“

Christine hatte sich das Ganze mit einem feinen Lächeln und schräggelegtem Kopf angehört.

„Die Kinder wissen schon, was sie tun und dass sie in Zukunft vorsichtiger sein müssen. Was macht denn der Grill, Herbert? Ich kriege langsam richtig Hunger. Warum hilfst du ihm denn nicht, Sohnemann?“

Scharfenberg hatte es tatsächlich geschafft, den Grill richtig auf Touren zu bringen und wedelte jetzt deutlich effizienter als ich mit der Pappe.

„Zwei Minuten noch, dann kann der Rost drauf“, gab er etwas mürrisch zurück.

„Und außerdem wissen wir gar nicht genau, was der wollte. Vielleicht war das ja auch nur ein Naturfreund, der gern hübsche Vögel beobachtet oder sowas, und wir haben uns das alles nur eingebildet“, meinte Ute mit einem Pokerface. Scharfenberg krauste wieder die Stirn, sah aber nur auf den Grill und wedelte munter weiter.

Ich wurde dann wieder als Grillmeister rekrutiert, als er mit dem Erfolg seiner Bemühungen zufrieden war. Es war eine eigenartige Stimmung beim nachfolgenden Essen. Frau Scharfenberg war anzumerken, dass sie am liebsten mit Christine alleine gewesen wäre, Ute ließ es sich nicht nehmen, Herrn Scharfenberg mit der einen oder anderen zweideutigen Bemerkung und scheinbar unbedachten Bewegungen samt Augenweiden und aus dem Konzept zu bringen.

Dennoch war ich erleichtert, als die Beiden kurz nach zwei Uhr wieder aufbrachen. Christine nahm unser Angebot abzuwaschen nicht an.

„Wollt ihr denn nicht wieder schwimmen gehen? Es ist doch so schönes Wetter“, wollte sie stattdessen wissen.

„Nee, keine Lust. Ich will einfach nur im Garten liegen und lesen.“

„Ich hab dein Buch auch noch nicht durch. Ein gemütlicher Nachmittag im Garten, warum nicht“, gab Christine nachdenklich zurück. „Wir sollten aber angezogen bleiben.“

Ute lachte laut los.

„Warum das denn?“, quizzte sie Christine mit einem anzüglichen Grinsen.

„Ich hab doch gesagt, ich möchte mich bei euch nicht mehr einmischen. Und wenn wir nackig sind, werde ich bestimmt wieder ganz doll geil.“

Das war Christine, wie wir sie in den letzten Tagen kennen und lieben gelernt hatten. Es fiel mir besonders auf, weil sie sich bis zu diesem Zeitpunkt wirklich wieder wie unsere Mutter verhalten hatte. Ute seufzte und rollte mit den Augen.

„Es gibt überhaupt keinen Grund, warum du dir das versagen musst. Wir sind beide bereit, dir alle Wünsche zu erfüllen, das weißt du.“

„Es ist aber nicht richtig“, meinte sie trotzig. „Ende der Diskussion.“

Sie wusch alleine ab, während wir uns auf den Liegestühlen niederließen. Meiner war tatsächlich wieder völlig abgetrocknet. Ich holte mir auch etwas zum Lesen. Obwohl wir nun einige Minuten alleine waren und sich die Gelegenheit durchaus bot, fragte ich nicht nach, warum sie Scharfenberg angeheizt hatte.

Ich dachte jedoch viel darüber nach, wie wir uns aus dieser unangenehmen Situation befreien konnten und ob es nicht doch besser gewesen wäre, Christine davon zu erzählen und um Hilfe zu bitten. Mein Vertrauen zu Ute und ihren Fähigkeiten, Lösungen zu finden, war allerdings grenzenlos. Nein, das würden wir schon alleine gebacken kriegen, da hatte sie sicher Recht.

Nach all den Aufregungen und Eindringlingen in unsere so wunderbar private und intime Welt, genossen wir die Ruhe und Entspannung an einem stillen und allgemein nachdenklichen Nachmittag. Jeder von uns schien den eigenen Gedanken nachzuhängen, erst als wir uns nach aufkommenden starken Wind und einer merklichen Abkühlung ins Haus zurückzogen, redeten wir wieder miteinander, alberten herum, als wir gemeinsam das Abendbrot vorbereiteten.

Im Anschluss wurde ich beim Fernsehen wieder in die Mitte genommen. Auf Christines Wunsch holte ich die Kräutermischung runter und baute ein richtig fettes Teil, das nur noch wenige Krümel in der kleinen Tüte übrig ließ. Dementsprechend dicht und relaxed kuschelten wir miteinander.

„Ihr braucht auf mich keine Rücksicht zu nehmen … ihr könnt euch ruhig richtig streicheln und alles … das macht mir nichts aus, im Gegenteil, ich bin froh, wenn ich euch glücklich sehe“, gab Christine bekannt und schmiegte sich an meine Brust. Ute lächelte und schob meine rechte Hand zwischen ihre Schenkel. Christine verfolgte das ganz genau.

„Kind, du hast ja gar keine Unterhose an … die ganze Zeit nicht? Du bist mir ja eine“, bemerkte sie kichernd, als Ute gelassen nickte.

Meine Finger erforschten die feuchter werdende Weiblichkeit meiner Schwester, während meine Mutter angedeutet seufzte und von meiner Brust aus alles genau verfolgte. Sie konnte vermutlich hören, wie sich mein Herzschlag langsam beschleunigte. Was sich verstärkte, als Ute ihren linken Arm um mich schlang und mich leidenschaftlich küsste.

Ihre rechte Hand strich über die größer werdende Beule in meinen Shorts. Boah. Es wurde langsam eng. Das bemerkte auch meine Mutter.

„Zieh sie ruhig runter … das macht mir nichts aus, ehrlich.“

Zur Bestätigung hob sie ihren Kopf an, damit ich mehr Bewegungsfreiheit hatte. Ich ließ mich nicht zweimal bitten und zog die Shorts und Unterhose rasch runter. Ute zog derweil ihr Top und ihren kleinen BH aus, trug also nur noch den kurzen Rock, der wie ein Rettungsring bis zu ihren Beckenknochen hochgeschoben war. Sie stellte ihr rechtes Bein auf, damit ich gut mit meiner linken Hand bei ihr rankam.

Nach kurzem Zögern legte Christine ihren Kopf wieder auf meine Brust und kaute nervös auf ihrer Unterlippe herum, als sich mein Glied vor ihren hungrigen Augen verhärtete und aufrichtete. Der Seitenblick auf Utes Schoß, wo sich gerade zwei meiner Finger einen Weg in ihr bereits recht nasses Inneres bahnten, trug sicher auch nicht zu ihrer Beruhigung bei.

„Vielleicht sollte ich euch doch …“, begann sie, aber Ute ließ sie nicht ausreden.

„Nein. Du bleibst schön hier. Wir gehören zusammen … ich will, dass du dabei bist“, sagte sie mit fester Stimme, die keinen Widerspruch duldete. Christine runzelte zwar für einen Moment die Stirn, gab sich aber sofort geschlagen.

„Wenn du darauf bestehst“, gab sie seufzend zurück. Ich nutzte meine freie linke Hand, um meiner schönen Mutter über ihr Haar zu streichen. Sie entspannte sich langsam und machte es sich an meiner Brust bequem. Ute griff sanft an meinen immer noch im Wachstum begriffenen Schwanz und legte mit spitzen Fingern meine glänzende Eichel frei. Ihre Fingerkuppen rieben sehr gekonnt über die immer noch etwas wunde und empfindliche Krone meiner Männlichkeit.

Mit geschickten Fingern spielte sie für eine Weile mit meiner Vorhaut, um dann immer wieder die mittlerweile prall gefüllte Eichel reibend zu verwöhnen. So wunderbar stimuliert wollte ich mich nicht lumpen lassen und rieb mit gleicher Inbrunst und Intensität an ihrem kleinen Wonnepunkt, mit dem ich auf freundschaftlicher Basis verkehrte. Ich konnte Christines Gesichtsausdruck aufgrund ihrer Kopfposition zwar nicht sehen, erahnte aber, wie aufgeregt sie sein musste.

Ich stöhnte mühsam, als Ute meinen nun harten Prügel richtig in die Hand nahm und ganz langsam zu wichsen begann. Ich verkrallte meine Hand im Haar meiner Mutter und drückte ihren Kopf wie unter Zwang etwas tiefer.

„Hey …“, protestierte sie leise, machte aber keine Anstalten, wieder höher zu rutschen. Sie war vielleicht noch zehn Zentimeter von meinem Prachtstück entfernt. Utes Grinsen hatte etwas abgrundtief Verdorbenes. Sie quetschte einen Tropfen Vorsahne aus mir heraus und benetzte damit Christines Lippen.

„Ute … lass das bitte … das ist nicht fair …“, protestierte sie schwach.

„Hast Recht“, gab meine geile Schwester zurück, ergriff meine sich weiterhin bei ihr austobende Hand, die selbstverständlich glitschig von ihrem reichlich produzierten Sekret war und führte sie an Christines Mund.

„So besser?“ wollte sie grinsend wissen.

„Es ist nicht fair, deine arme alte Mutter so aufzugeilen“, bekam sie zur Antwort. „Ich habe euch doch gesagt … ich dachte, ihr versteht …“

Sie stockte nun, weil Ute meine Hand wieder dort deponierte, wo sie zuvor soviel Freude bereitet hatte und auch bei mir richtig zur Sache ging.

„Keiner hat dich zum Mitmachen aufgefordert. Im Gegenteil. Du wirst dir alles schön ansehen, bis dir die Geilheit das Bein runter läuft. Und bis dir Steffen ins Gesicht spritzt.“

„Das ist doch fast wie Mitmachen“, gab Christine trotzig zurück.

„Aber auch nur fast … oh … ja … so ist das gut … Bruderherz … mach mich … richtig geil …“

Sie stöhnte etwas übertrieben, sicher um Christine weiter aufzuziehen. Mein Stöhnen hingegen war absolut authentisch, da sie nun richtig hart und heftig an meinem Pimmel pumpte. Ob ihre Weigerung, Christine in Ruhe zu lassen mit den Geschehnissen vom Morgen zusammenhing? Das ins Gesicht spritzen klang ja verdächtig danach.

Gedanken, die es nicht schafften sich festzusetzen, isoliertes Treibgut in einem Meer von Liebe, Vertrauen und Lust. Ich schloss erschauernd die Augen, als die Erregung höher und höher schwappte, Utes geschickte Hand mich dem Ziel immer näher brachte. Wie aus großer Entfernung hörte ich mich keuchen und stöhnen, vergaß für einen Moment völlig, dass auch ich an Utes klitschnasser Spalte rieb, stellte die Gegenseitigkeit unbewusst ein.

Ich öffnete die Augen wieder, sah in Utes gerötetes und vor Anstrengung verzerrtes Gesicht, als sie noch einmal zulegte, den Blickkontakt mit mir suchte, wohl wissend, dass ich kurz davor war. Wenige Sekunden später war es dann soweit, ich entlud mich heftig, wie mir erst im selben Moment wieder bewusst wurde, in das Gesicht meiner auf meiner Brust ruhenden Mutter, die ihren Kopf nicht wegzog.

Tiefe Entspannung und ein Gefühl seliger Befriedigung ließen mich in das Sofa zurücksinken. Christine hob ihren Kopf an, holte sich zunächst Utes grinsenden Beifall ab, bevor sie mir ihr verzuckertes Gesicht zudrehte. Mein Saft war erneut sehr dünnflüssig und auch längst nicht so reichlich, wie noch am Morgen. Ehe sie sich versah war Ute bei ihr und leckte einen Teil meines Beitrags zu einem gelungenen Abend von Christines Gesicht.

Oh Walter, das war schon wieder alles jenseits von Gut und Böse. Mein eben noch auf dem absteigenden Ast befindlicher jugendlicher Stolz schwoll fühlbar wieder an. Zu meiner Überraschung legte Ute ihre linke Hand auf meinen Hinterkopf und zog mich ebenfalls an Christine heran. Mir war schnell klar, was ich tun sollte, dennoch zögerte ich eine Weile, bevor ich der stummen Aufforderung nachkam und gleichermaßen von meinem Sperma kostete.

Vielleicht weil es so dünnflüssig war, schmeckte es diesmal gar nicht so übel. Auf jeden Fall half ich meiner Schwester gern weiter bei der Reinigung von Christines Gesicht. Zum Abschluss entfernte sie mit ihren Fingern einen Faden, der sich in Christines Haar verfangen hatte und gab es Christine zum Kosten.

Christine zitterte leicht, ihre Erregung war deutlich fühlbar. Ute ließ es sich nicht nehmen, diesen Umstand zu kommentieren.

„Na, hat dich das richtig heiß gemacht, du geile Pott-Sau? Stellst du dir jetzt vor, wie geil es war, als ich dich geleckt habe?“

„Jetzt schon … so spricht man aber nicht mit seiner Mutter“, gab Christine mit gespielter Entrüstung zurück. „Und es bleibt dabei, ich werde nicht mitmachen.“

Ich zuckte ein wenig zusammen, weil ihr Tonfall in diesem Moment wirklich wie der meiner Mutter war und nicht mehr der der fremden Christine. Ute schien das nicht zu irritieren.

„Wer hat denn von Mitmachen geredet? Bin gleich wieder da.“

Sprach’s, erhob sich und verschwand. Christine kuschelte sich bei mir an und schwieg, das Zittern in ihrem Körper ließ aber nicht nach. Ute tauchte nach kurzer Zeit mit ihrer Spielzeugkiste auf, was ich mir auch fast gedacht hatte. Ein Lächeln huschte über das schöne Gesicht meiner Mutter.

„Verstehe … so ganz richtig ist das aber auch nicht.“

„Halt’s Maul und zieh dich aus. Zeig uns deine geile Fotze.“

Ich zuckte unter dieser harten Formulierung richtig zusammen. Christine verzog das Gesicht.

„Meine … Kind … du gehst ein wenig zu weit …“

„Bist du geil oder nicht? Zeig uns, wie geil du bist. Na los, mach schon.“

Christine krauste noch einmal ihre Stirn, seufzte dann theatralisch, murmelte „… unmöglich …“, stützte sich auf meiner Brust ab und stand auf. Dann machte sie aber doch einen ordentlichen Striptease aus dem Ausziehen, hielt ihren wundervollen Körper ständig in Bewegung, bis auch ihr kleiner rosa Slip als letztes Kleidungsstück verschwand.

Nackt und deutlich sichtbar tief atmend setzte sich Christine wieder zu uns auf das Sofa.

„Und jetzt?“, fragte sie mit einem unschuldigen Blick, der uns beide loskichern ließ.

„Jetzt wirst du es dir ordentlich selbst besorgen. Hiermit …“, meinte sie, als sie das erste Spielzeug aus der Kiste holte. Es war ein Butt-Plug, nicht besonders groß, wie ein sich verjüngender Zylinder geformt. Christine betrachtete das dargebotene Teil mit gekrauster Stirn.

„Butt-Plug“, fuhr meine Schwester erklärend fort. „Den wirst du dir in dein geiles Arschlosch stecken. Hier ist das Gleitmittel.“

Christine grinste vergnügt und machte sich dann eifrig daran, das Spielzeug einzucremen und an ihren Hintereingang zu bringen. Das Einführen schien ihr dann einige Mühe zu machen. Sie ließ sich davon nicht entmutigen und schaffte es nach einigen kurzen Fick-Bewegungen das glänzende Teil über den Punkt des größten Umfangs hinaus in ihrem Po-Loch unterzubringen. Mit einer raschen Druckbewegung schob sie es danach komplett bis zum Anschlag rein, bis die Flügel an ihrem Damm und ihrer Ritze ruhten.

Das Ute gleich das nächste Spielzeug produzierte, kam für sie offenbar nicht unerwartet. Es war ein silberner Vibrator, den Ute vor dem Überreichen anwarf und die Geschwindigkeit justierte. Christine betrachtete das Teil in stiller Faszination. Sie dirigierte die Spitze an ihre Klit, aber Ute schüttelte sofort den Kopf.

„Nein, schieb ihn dir rein. Dafür gebe ich dir gleich den Hasen.“

Christine schien von diesem Plan begeistert und ließ das laut brummende silberne Teil in ihrer hungrigen Mu verschwinden.

„Das fühlt sich eigenartig an“, gab sie bekannt.

Ute reagierte nicht auf den Kommentar und pulte eine frische Batterie aus einem Paket. Sie präparierte damit das kleine Häschen, das man sich auf den Finger steckte. Auch bei diesem wählte sie für Christine eine Geschwindigkeit, bevor sie das Teil übergab.

Christine rückte sich auf dem Sofa zurecht, bis der Vibrator in ihrer Pussy durch den Druck gegen das Sofakissen stabil in ihr blieb und sie ihren Wonneknopf mit dem vibrierenden Hasenkopf gut erreichen konnte. Wir hatten sie erneut in die Mitte genommen und sahen ihr fasziniert zu, wie sie es sich selbst mit den Spielzeugen besorgte.

„Und, ist das geil, oder was?“, fragte Ute, die sich die offensichtliche Antwort unbedingt verbal einholen wollte.

„Oh … ja … das … ist … toll …“

Das fand ich auch und mein Schwanz ebenfalls. Er wurde langsam wieder munter, obwohl ich in meiner Sitzposition nicht viel sehen, sondern das Meiste nur erahnen konnte. Christines schwerer Atem, das Beben ihres Körpers und ihr völlig weggetretener Gesichtsausdruck waren voll ausreichend, um mich langsam wieder auf Touren zu bringen. Ich bemerkte auch, dass wir bei unserer Säuberungsaktion einen Spermafaden in ihrem Haar vergessen hatten.

Zudem hatte ich Ute ja in der Mitte meiner Manipulationen im Stich gelassen. Eine Unterlassungssünde, für die ich fortan Buße tun wollte, also griff ich über die sich immer wieder verkrampfende Bauchdecke meiner Mutter hinweg, an die nasse Maus meiner schönen Schwester. Ute drehte sich erfreut ein wenig und stellte ein Bein auf, so dass ich besser rankam und Christine zudem ganz genau sehen konnte, was ich mit ihr anstellte.

Christine stöhnte laut und atmete immer abgehackter. Einer Eingebung folgend rieb ich kurz an der gesamten Länge der sehr nassen Wonnemaus meiner Schwester und brachte die von ihrem Saft glänzende und duftende Hand an das gerötete Gesicht meiner Mutter, stellte sicher, dass sie den betörenden Geruch dauerhaft vor der Nase hatte.

Meine Hand kehrte zu Utes Freude wieder an den Ort des Verbrechens zurück und sie stöhnte mindestens genauso laut wie die nun völlig weggetreten wirkende Christine. Das mechanische Summen der beiden Vibratoren mischte sich mit den Lustlauten der beiden Frauen, hinterließ bei mir nicht ganz erklärlich den Eindruck statischer Elektrizität.

Christines Kiefer zitterte plötzlich heftig, sie schloss die Augen und kam mit einem tiefen, brünstigen Laut, der mir durch und durch ging. Sie bäumte sich noch zweimal auf, bevor sie entspannt in die Kissen zurücksank. Ich warf noch einen befriedigten Blick auf das erlöste Gesicht meiner schönen Mutter, um meine Aufmerksamkeit dann auf Ute und deren Bedürfnisse zu lenken. Sie stöhnte heftig, war aber weiterhin noch nicht mit Christine fertig.

„Hey … nicht … oooh … aufhören … einmal … ist … mmmh … keinmal …“, presste sie unter einigen Schwierigkeiten hervor. Christine rollte mit den Augen, schien von der Idee aber doch angetan und bewegte folgsam ihre Häschen-Hand wieder an ihre Pussy. Ich rieb Utes Pendant mit aller gebotenen Vehemenz, in der Hoffnung, den Frauen eine Gleichzeitigkeit des Gipfelerlebnisses zu bescheren.

Keine Chance, Ute kam nämlich wenige Sekunden später bereits, verrückterweise klang sie bei ihrem Orgasmus genau wie unsere Mutter, die dieses Spektakel offenbar auch weiter nach vorn brachte. Da Ute gerade „einmal ist keinmal“ in die Runde geworfen hatte, wollte ich meine Tätigkeit wieder aufnehmen, aber sie hielt meine Hand fest.

„Lass mal, ich bin schon ganz wund.“

Dann kuschelte sie sich bei der wieder ordentlich stöhnenden Christine an, was ich ihr gleichtat. Es war faszinierend, die Wellen ihrer Erregung durch diesen engen Körperkontakt mitzuerleben, wie sich ihr Körper spannte und entspannte, der mechanischen Unerbittlichkeit ihrer künstlichen Freudenspender hilflos ausgeliefert.

Sie bewegte ihr Becken immer heftiger, ritt gegen die silbernen Dildo an und kam dann überraschend schnell zum zweiten Mal. Erschöpft und erlöst fiel sie in sich zusammen, das Summen wurde lauter. Das silberne Spielzeug glitt aus der Scheide meiner Mutter und fiel wenige Augenblicke später auf den Boden.

Ute kümmerte sich um die Entgegennahme und das Ausschalten des kleinen Hasen, während ich das Ding aufhob und ebenfalls verstummen ließ, nachdem ich nach einigen Fehlversuchen den Mechanismus begriffen hatte. Ich roch demonstrativ daran, was die beiden Frauen zum kichern brachte.

„Mmmh … sehr appetitlich … da krieg ich richtig Lust …“

„Denk nicht mal dran. Es spielt sich gar nichts mehr ab“, unterbrach mich Christine sofort alarmiert.

Ute sah mich mit einem spöttischen Grinsen an.

„Unser kleiner Steffen stellt sich doch bestimmt gerade vor, wie sich das Ding in seinem Arschloch anfühlt. Nicht so gut übrigens … alles schon probiert … aber wenn du willst, kann ich dich mit dem fetten schwarzen Prügel versorgen.“

„Ute!“, kreischte meine Mutter mit gespielter Empörung. „Nun mal halblang. Und wenn ihr weitermachen wollt, geht bitte in eines eurer Zimmer. Es ist ja echt schlimm mit dir, Kind … du bist ja ein richtiges kleines Sexmonster.“

„Eine Unholdin? Oder wie nennt man die weibliche Form davon?“, fragte ich die beiden Frauen, die in lautes Lachen ausbrachen. Es war gut, dass sich auf diese Weise alles ein wenig entspannte.
Wir kalberten noch eine Weile herum und verließen dann tatsächlich unsere sehr zufrieden wirkende Mutter, um uns in Utes Zimmer zurückzuziehen.

Dort spielte sich außer Kuscheln und Küssen aber nichts mehr ab. Wir unterhielten uns auch nicht, genossen stumm und in einem Gefühl tiefen Friedens die Nähe des anderen, ein warmer, weicher Kokon aus Liebe und Geborgenheit.

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Zum ersten Mal seit langer Zeit wurde ich als erster wach. Verliebt und fasziniert starrte ich auf den schlafenden Engel an meiner Seite. Sie sah unbeschreiblich süß aus und verrückterweise irgendwie unschuldig. Ich strich ihr sanft über ihre entspannten Gesichtszüge, bevor mich ein langsam unangenehm werdender Harndrang von ihrer Seite riss.

Ich hatte mit der Fahrschule vereinbart, die Stunde an diesem Tag nachzuholen. Die ausgefallene vom Vortag musste ich selbstverständlich trotzdem bezahlen, allerdings wollte mein Fahrlehrer noch einmal mit seinem Boss darüber sprechen. Da der Boss sein Bruder war, standen meine Chancen vielleicht doch nicht schlecht.

Ich duschte gleich im Anschluss an meinen Toilettengang und wollte die beiden Frauen dann mit einem komplett vorbereiteten Frühstück überraschen. Das misslang, weil Christine mir zuvorkam, als ich noch unter der Dusche war und mir im Flur Ute in Jogging-Klamotten begegnete. Sie versprach auf dem Rückweg Brötchen mitzubringen und ging zunächst zurück in ihr Zimmer, um dafür Geld zu holen.

In der Küche begegnete ich Christine, die mit einem kurzen Nachthemd mit Spaghetti-Trägern bekleidet war und gerade die Kaffeemaschine anwarf. Ute kam kurz hinzu und erklärte auch Christine von ihrem Plan. Kräftige Sonnenstrahlen erhellten die Küche als Vorboten eines weiteren schönen Sommertages. Ich half ihr noch beim Eindecken und saß dann stumm mit ihr bei dem schnorchelnden Geräusch der Kaffeemaschine.

Sie wirkte nachdenklich und längst nicht mehr so gelöst, wie noch an den Vortagen. Wie viele von ihren Erinnerungen hatte sie zurückgewonnen? Wie mochte es wohl in ihr aussehen? Wie ging sie damit um, mit ihren Kindern Sex gehabt und vor diesen masturbiert zu haben? Fragen über Fragen. Als sie nach dem Durchlaufen den Kaffee holte und mir einschenkte, umfasste ich kurz ihre Hüfte und schmiegte mich an ihre weiche Brust.

„Vorsicht … sonst klecker ich noch“, kam ein schwacher Einwand.

„Stell die Kanne doch ab.“

„Und dann?“

„Dann kannst du dich auf meinen Schoss setzen.“

„Das könnte dir so passen, Sohnemann. Hey!“, protestierte sie, als ich kurz ihr Nachthemd anhob. „Nun sei mal nicht so frech.“

Sie trug nichts drunter, wie ich erwartet hatte. Christine befreite sich lächelnd aus meiner Umarmung.

„Lass das jetzt bitte. Ich will unter die Dusche, ich wollte eigentlich nur den Kaffee aufsetzen.“

Christine entfernte sich und stellte die Kaffeekanne wieder auf die Warmhalteplatte der Maschine. Sie überlegte kurz und fing plötzlich an, schelmisch zu grinsen. Sie lehnte sich gegen die Arbeitsplatte und hob selbst ihren Saum an. Fasziniert starrte ich auf die blanke Maus meiner Mutter, über die sie sich prüfend strich.

„Rasieren muss ich mich auch, das kratzt ganz ordentlich.“

„Soll ich dir dabei helfen?“

Ihr Gesicht wurde schlagartig ernst und sie beendete die Mini-Peep Show.

„Das … das ist keine gute Idee.“

Ich weiß nicht, woher dieser Anflug von Mut und Trotz kam.

„Warum? Hast du Angst, dabei geil zu werden?“

„Steffen!“

Auch wenn ihre Entrüstung vermutlich gespielt war, der Tonfall war exakt der, den ich von ernsten Ermahnungen meiner Mutter gewohnt war. Ich zuckte richtig zusammen.

Sie bemerkte meine heftige Reaktion und schien davon ebenfalls erschrocken.

„Tut mir leid, mein Sohn … ich wollte nicht … versteh doch … in meinem Kopf geht noch alles durcheinander … ich weiß plötzlich wieder Dinge, an die ich mich gestern noch nicht erinnern konnte … ich erinnere mich auch … an mich.“

Ich schwieg betroffen. Sie kam zu mir und strich mir über das Haar.

„Ich kann nicht aus meiner Haut. Ich bin zuerst und zunächst eure Mutter … verstehst du?“

Meine Befürchtungen schienen sich alle zu bewahrheiten. Und wenn ihr die Sache mit Ute und mir jetzt auch quer aufstieß? Sie reagierte sofort auf meine Bestürzung.

„Ich … ich bin aber auch noch Christine … und will es auch bleiben … ich … ich kann das nicht erklären.“

Sie sah unzufrieden aus, dass ihr dies nicht gelang, und stand noch ein paar Sekunden unschlüssig vor mir.

„Ist schon okay, ich glaube, ich verstehe ungefähr, was du meinst.“

„Ich komme mir fast ein bisschen schizophren vor, wie eine gespaltene Persönlichkeit …“

„Vielleicht solltest du mit deinem The****uten darüber reden. Wann ist deine nächste Sitzung?“

„Heute. Um fünf. Klar werde ich das.“

Um fünf. Wenn wir für unseren perversen Nachbarn wieder als Wichsvorlage dienen würden. Für einen Moment drückte mich das volle Gewicht der prekären Situation nieder. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf.

„Wirst du … ihm auch davon erzählen, was mit uns passiert ist?“

„Ihr … es ist eine Sie … vielleicht sollte ich das … vielleicht muss ich das sogar, wie soll ich sonst erklären, was in mir vorgeht?“

Ich nickte stumm. Dass unsere wunderbar private und intime Welt auf diese Weise ein weiteres Mal anderen zugänglich gemacht werden würde, störte mich aber doch. In diesem Fall ging es aber nicht um mich oder uns, sondern um meine Mutter, um ihr Wohlergehen, ihre Gesundheit. Es sah aus, als müsste sie sich ebenfalls aus ihren Gedanken reißen.

„Ich geh dann jetzt duschen. Trink du in Ruhe deinen Kaffee, Ute müsste ja auch gleich mit den Brötchen kommen.“

Das tat sie dann tatsächlich wenig später, ordentlich durchgeschwitzt und noch leicht außer Atem.

„Scheiß Raucherei“, meinte sie japsend und erkundigte sich dann nach Christine. Ich erzählte ihr kurz von unserem Gespräch. Ute verzog das Gesicht, als ich ihr von ihrem weiteren Vorhaben erzählte.

„Na ja, es gibt ja eine ärztliche Schweigepflicht“, sagte sie mehr zu sich selbst als zu mir.

Ute wollte erst noch duschen, aber ich hielt sie davon ab, da ich wirklich Schmacht hatte und Christine mit Sicherheit darauf bestehen würde, dass wir alle gemeinsam frühstücken.

„Du stinkst nicht, Quatsch. Ich mag deinen Geruch, selbst dein Schweiß riecht irgendwie geil.“

„Spinner. Also gut, wenn du darauf bestehst … hey!“

Zum zweiten Mal an diesem Morgen ergriff ich die Initiative und holte meine geliebte Schwester mit einem schnellen Klammergriff zu mir heran, um ihr dann rasch in ihre enge Lauf-Hose zu greifen. Ihr Schamhaar-Streifen wirkte feucht, aber das stammte nicht von ihrer Pussy, die mich erstmalig trocken empfing. Ich zog meine Hand wieder heraus und schnüffelte daran.

Verschwitztes Schamhaar hat einen ganz besonderen Geruch, den ich mittlerweile lieben gelernt hatte.

„Das riecht natürlich noch geiler.“

Ute grinste und schüttelte theatralisch den Kopf.

„Diese Jugend heutzutage. Ist ja schlimm.“

In diesem Moment kehrte Christine zurück. Wir machten Pläne für den Tag, Ute würde kochen und danach würden wir zum Baden gehen. Christine bestand darauf, den Nachmittag allein zu verbringen, sie wirkte noch nachdenklicher als zuvor, obwohl sie sich alle Mühe gab, das zu überspielen.

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Es war unglaublich heiß. Wir gingen oft ins Wasser, immer nur für ein paar Minuten, weil dieses sich in den vergangenen Tagen nur unwesentlich erwärmt hatte. Obwohl wir uns erneut nackt in eine kleine versteckte Bucht verzogen hatten, rührte sich bei mir diesmal gar nichts. Das hatte nicht nur mit der Hitze zu tun.

Ute hatte mir ihre Bedenken wegen der The****utin mitgeteilt. Dass diese Christine vielleicht einreden würde, dass unser Verhältnis falsch und unnatürlich war. Daran hatte ich allerdings noch nicht gedacht. Das tat ich nun aber umso intensiver. Das bevorstehende Treffen mit Scharfenberg stieß mir ebenfalls quer auf.

„Was machen wir denn mit Scharfenberg … auf lange Sicht, meine ich? Ich habe keine Lust, ihm bis an mein Lebensende als Wichsvorlage zu dienen, wenn du verstehst, was ich meine.“

„Lass mich mal machen“, gab sie mit einem unleserlichen Gesichtsausdruck zurück.

„Und du willst mich nicht in deine dunklen Pläne einweihen?“

„Nein, das will ich nicht. Cremst du mir nochmal den Rücken ein?“

„Wir sollten besser in den Schatten. Du bist schon leicht verbrannt, trotz der Creme. Es ist in der Sonne eh kaum auszuhalten.“

Sie nickte und wir verzogen uns in die linke Ecke der Bucht, wo die Blätter des wuchtigen Baumes, dessen Äste bis ans die Wasseroberfläche herunter hingen, seit vielleicht einer halben Stunde angenehmen Schatten spendeten. Die Sonne war seit unserer Ankunft doch schon ein ganzes Stück gewandert.

„Wie spät ist es überhaupt?“

Sie klappte ihr Handy auf.

„Schon nach vier. Wir müssen dann bald los.“

„Willst du mir wirklich nicht sagen, was du vorhast? Warum du ihn beim Grillen auch noch aufgegeilt hast?“

„Nein, es ist besser, wenn du mir einfach nur vertraust. Du vertraust mir doch, oder?“

„Ja.“ Und nach kurzer Pause: „Und lieben tue ich dich auch.“

Sie lächelte glücklich und dennoch war ein Schatten auf ihrem Gesicht, den ihr Lächeln nicht überstrahlen konnte.

„Ich liebe dich auch. Mach dir keine Sorgen … ich krieg das schon für uns hin.“

Das wollte ich nur zu gern glauben. Ich hätte sie so gern umarmt, aber wir hatten uns zuvor gegenseitig und mit Nachdruck zur Vorsicht ermahnt. Schließlich war es unsere Unachtsamkeit gewesen, die uns diesen vermaledeiten Dreck eingebrockt hatte.

Stumm radelten wir zu dem Treffpunkt, wo uns die Neonfarbe von Scharfenbergs Trikot schon aus der Ferne von seiner verfrühten Anwesenheit informierte.

„Der kann’s wohl gar nicht erwarten“, kommentierte ich diesen Umstand.

Ute grinste hintergründig.

„Das war auch der Plan.“

Wir brachen das Gespräch ab, weil wir langsam in Hörweite kamen. Wir stiegen von unseren Fahrrädern ab. Zu meiner Überraschung machte Ute dann aber keinerlei Anstalten, das Rad an die Seite zu schieben.

„Da seid ihr ja endlich.“

„Es ist noch keine fünf. Soviel Druck auf der Kanne?“

Utes Frechheit ließ mir den Atem stocken und Scharfenberg furchte zornig seine Stirn.

„Halt bloß die Klappe, du kleine, notgeile Sau. Los, und jetzt ausziehen.“

Ute schüttelte überlegen den Kopf.

„Nein. Nicht hier. Ich habe keine Lust noch einmal erwischt zu werden und insbesondere nicht mit dir.“

Dass sie unseren Nachbarn plötzlich duzte verschärfte ihr rebellisches Auftreten vermutlich gewollt und verunsicherte Scharfenberg sichtlich. Langsam dämmerte es mir. Sie übernahm einfach die Kontrolle. Scharfenberg dachte aber nicht daran, diese kampflos abzugeben.

„Ihr tut, was ich euch sage. Wir bleiben hier.“

Auf das unverschämte Du ging er nicht ein. Er nahm umständlich seine alberne verspiegelte Sonnenbrille ab und nahm suchte sofort den direkten Augenkontakt mit ihr. Erneut war ich nur Zuschauer bei diesem Scharmützel, was mir absolut recht war.

„Liegt dir denn gar nichts an deiner Ehe? Keine Angst, erwischt zu werden?“

„Das geht dich einen feuchten Kehricht an … und wer hat dir erlaubt, mich zu duzen?“

Ute sah ihn ruhig und mit schräggelegtem Kopf an.

„Ich ficke niemanden, den ich sieze.“

Alter Verwalter. Satter Schuss vor den Bug. Volltreffer. Scharfenberg schon halb versenkt. Ihm klappte tatsächlich die Kinnlade runter. Sie gab ihm keine Zeit zur Erholung von diesem Schock.

„Als wir vor dir weggerannt sind, haben wir eine hübsche kleine Bank entdeckt, weitab von den Hauptwegen. Da wären wir wirklich unter uns …“

Scharfenberg schluckte und starrte sie an, wie eine Erscheinung. Ich war mir sicher, dass er sich natürlich bereits vorgestellt hatte, die Erpressung darauf auszudehnen, aber dass ihm dies nun freiwillig angeboten hatte, schien ihn richtig durcheinanderzubringen.

„Was wir machen, bestimme immer noch ich“, gab er nach endloser Starre mit deutlich weniger Autorität in der Stimme zurück. „Aber … vielleicht hast du Recht. Wir nehmen die Fahrräder mit, ich lasse mein Rad hier nicht unangeschlossen zurück.“

„Es geht erst richtig heftig die Böschung runter, fahren geht da nicht. Schieben wär auch schwierig“, warf ich unterstützend ein. „Wir können ihr Rad mit unseren zusammenschließen, an beiden Laufrädern, dann kann auch mit den Schnellspannern nichts passieren.“

Ich sah dabei kritisch auf seine Klickpedal-Schuhe. Damit würde er sich hoffentlich auch noch das eine oder andere Mal auf die Klappe legen. Er dachte wieder einen Moment nach.

„Also gut. Ich schließe die zusammen, ich hoffe ihr habt ordentliche Schlösser. Das Rad kostet über zweitausend Euro.“

Das hatte ich schon fast vermutet, absoluter Overkill für so einen alten Sack. Na, immer noch dezenter als ein sportliches Cabrio, oder was man sich sonst so in der Midlife-Crisis gönnte. Obwohl, aus dem Alter war er wahrscheinlich schon raus.

Es war ihm anzusehen, dass ihn Utes selbstsicheres Auftreten nachhaltig aus der Fassung brachte. Sie warf mir einen kurzen, triumphierenden Blick zu, während er sich mit unseren Schlössern abmühte. Meins ließ sich nur mit ziemlicher Kraftanstrengung zusammenkriegen.

„Pack da mal Grafit rein, von ‘nem Bleistift, dann ist das nicht so schwergängig“, wurde ich ermahnt.

Dann dackelte er brav Ute hinterher, die mit bewundernswerter Selbstverständlichkeit die Führung übernahm. Sie blieb so abrupt stehen, dass er fast in sie hineinlief, als wir am Abhang ankamen.

„Willst du nicht lieber deine Schuhe ausziehen? Der Boden ist weich, Glas gibt es hier auch nicht.“

Scharfenberg verzog zwar das Gesicht, ein kurzer prüfender Blick auf den kleinen Trampelpfad, dem wir erst bei unserem Aufstieg gefolgt waren, belehrte ihn aber darüber, dass sie vollkommen Recht hatte. Er zog die Schuhe rasch aus. Er lächelte plötzlich.

„Als Kinder sind wir immer barfuß durch den Wald. Ich glaube, ich weiß auch, von welcher Bank du sprichst. Die gab es damals auch schon.“

„Also Vorkriegsware?“

„Red doch keinen Stuss, Kleine. Ich bin zweiundfünfzig und keine siebzig.“

Vermutlich sah er auch nicht wesentlich älter aus, keine Ahnung, ab einem gewissen Alter sahen Männer für mich nur noch alt aus. Das war bei meinen ehemaligen Lehrern nicht anders gewesen. Scharfenberg fluchte leise.

„Damals hatte ich aber auch noch mehr Hornhaut unter den Füssen.“

Verblüfft bemerkte ich, dass wir ganz entspannt und einträchtig marschierten, dass Gift und Galle des Vortags völlig fehlten, er richtig aufzutauen schien. Oder zumindest völlig aus dem Gleichgewicht gebracht war.

„Gab es den See damals auch schon?“ fragte ich, um ihn davon abzulenken, dass er Hand-zahm wurde.

Er schüttelte den Kopf.

„Das war damals ein kleiner Tümpel, den haben sie erst in den achtziger Jahren ausgebaggert, als der alte Heinemann Bürgermeister war. Geschwommen sind wir bis dahin meist im Fluss. Das ging zu meiner Zeit auch noch, jetzt kriegst du die Krätze, wenn du dich da rein wagst.“

Ute ließ sich die Gelegenheit ebenfalls nicht entgehen.

„Und hast du es hier im Wald schon mal gemacht?“

„Nein … das wäre ja auch … na ja, jedenfalls nicht als Erwachsener“, besann er sich. Ute hakte weiter nach.

„Also mit deinem Jugendschätzchen gefummelt, oder was?“

Sein Gesicht verfinsterte sich etwas und er kaute einen Moment auf seiner Unterlippe herum, offenbar unschlüssig, ob er etwas von sich preisgeben sollte.

„Nein. Mit meinen Kumpels … Wett-Wichsen und so.“

Sie ließ nicht locker.

„Und so?“

„Das geht dich nichts an. Jetzt hier links, nicht wahr?“

Er war tatsächlich etwas rot geworden, oder war das von der Anstrengung? Ute nickte und ließ ihn ganz dicht an sich vorbei, um sich dann mit ihrem Sphinx-Blick einzuhaken. Mir war immer noch nicht vollständig klar, was sie vorhatte. Sie wollte ihn wirklich ranlassen? Fiel ihr das so leicht, mit Männern ins Bett zu steigen, für die sie außer Abscheu und Ekel nichts empfinden konnte? Oder steuerte sie ihn auf etwas anderes zu? Fragen über Fragen. Wir erreichten die Bank.

Zu unserer Überraschung baute er sich davor auf und deutete auf die zahlreichen, eingeschnitzten Initialen. Tatsächlich, da fand sich auch ein „HS“, Herbert Scharfenberg. Zumindest die Peinlichkeit eines Herzchens mit „+ sowieso“ blieb ihm erspart. Dann hatte er von dem Schwelgen in Erinnerungen aber offenbar genug.

„Und jetzt zur Sache. Ausziehen.“

Selbst diesem Befehl fehlte die Schärfe und der Nachdruck. Ute ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

„Ja, jetzt sollten wir uns alle ausziehen. Ich werde langsam geil.“

Damit schlug sie ihm endgültig das Zepter aus der Hand. Und brachte damit das andere zur sichtbaren Schwellung. Sein Gesicht war unbezahlbar, irgendwo zwischen Irritation und Hypnose. Sie trug keine Unterwäsche unter ihrem Kleid, aus dem sie einfach ausstieg. Scharfenberg folgte und zog sein Shirt aus. Diesmal hatte er eine Trägerhose an, die sich hauteng um einen erstaunlich muskulösen Oberkörper schlang.

Ich versuchte mich zu erinnern, was er beruflich machte, aber es fiel mir nicht ein. Nur an den Hüften verlor sich der Eindruck eines durchtrainierten Athleten, der Ansatz zum Bierbauch tat dann den Rest. Vielleicht hatte er deshalb mit dem Radfahren angefangen. Scheu sah ich auf den mächtigen Prügel, den er jetzt freilegte. Er wuchs unter Utes Blick, die ohne erkennbare Zurückhaltung darauf starrte.

Er räusperte sich kurz.

„Gefällt dir, was?“

Die Abwesenheit jedweder „Pott-Sau“, „Schlampe“ oder „Drecksstück“ in seiner Frage, entlarvte seine Hoffnung, dass dem wirklich so war.

„Oh ja, das ist ein richtig geiler fetter Schwanz. Findest du nicht auch, Steffen?“

Ich war zunächst viel zu verwirrt, um darauf zu antworten, pulte ich mich auch gerade aus meinen abgeschnittenen Jeans. Was sollte das denn werden?

„Hm … kann sein … heftiges Teil … stimmt schon“, stammelte ich dann doch, um ihre wie auch immer gearteten Pläne nicht zu gefährden. Scharfenberg schien überrascht über meine Einbeziehung und sah mich zum ersten Mal direkt an. Zuvor hatte sein Blick an Ute geklebt, die sich bereits auf der Bank niedergelassen hatte. Jetzt sah er mich von oben bis unten an. Mir sträubten sich die Nackenhaare.

Irrerweise war das nicht einmal ein wirklich unangenehmes Gefühl. Trotzdem war ich froh, als er wieder Ute ansah, nachdem ich mich neben ihr auf die Bank sinken ließ. Verblüffenderweise flaggte ich bereits auf Halbmast. Ute präsentierte ihm und mir ihre wunderschöne Pflaume.

„Und wie gefällt dir das?“ drehte sie den Spieß um.

Zum ersten Mal sah ich echte und unverhüllte Begeisterung in seinen Augen.

„Sehr gut … in Ordnung … in Ordnung … jetzt fass ihn an … mach ihn hart.“

Ute ließ sich nicht zweimal bitten. Ihre linke Hand umfasste meinen sich verhärtenden Schaft und sie legte mit langsamen Auf- und Ab-Bewegungen meine Eichel frei.

„Spiel weiter mit dir selbst … ja … so.“

Er atmete schwer und massierte sein großes Ding, immer noch an dem Platz vor der Bank stehend, wo er sich ausgezogen hatte.

„Warum bist du denn so weit weg? Komm doch zu uns“, lockte Ute sirenenhaft.

Scharfenberg schien unschlüssig. Schwankte er etwa? Es sah für einen Moment jedenfalls so aus. Auf jeden Fall kam er zu uns auf die Bank, wir rückten etwas, damit er sich hinsetzen konnte, Ute in der Mitte zwischen uns. Er hatte Schweißperlen auf seiner Stirn. Für einige Sekunden vergaß er sogar das Wichsen, als Ute ihm tief in die Augen sah.

Fasziniert sah ich ihrer nächsten Attacke zu. Während ihre linke Hand meinen brüderlichen Stolz auf Hochtouren und in Hochform brachte, zog sie mit ihrer rechten am Handgelenk von Scharfenberg, um ihn zur Freigabe seiner Waffe zu bewegen. Er wirkte völlig weggetreten, hypnotisiert, wie eine Marionette in Utes Theater, in dem sie und nur sie die Regisseurin war.

Kaum dass er seinen Hammerschwanz losgelassen hatte, übernahm sie seinen Part. In ihrer kleinen Hand wirkte das Teil gleich noch mächtiger. Sie wirkte genuin begeistert.

„Tolles Gerät, Herr Nachbar … fühlt sich großartig an. Na, ist das nicht besser, als selber zu wichsen?“

Er brummte zustimmend.

„Habt ihr das damals auch im Wald gemacht, euch gegenseitig einen runtergeholt?“

Für einen Moment wich alle Farbe aus seinem zuvor geröteten Gesicht. Bewundernd sah ich in das Poker-Face meiner wilden, schönen Schwester, die trotz des Interviews härter und heftiger an unseren Ständern rupfte. Ein weiterer Schuss ins Blaue, der sich als Volltreffer erwies.

„So … gut wie du … hat es mir aber noch keiner gemacht …“, lenkte er nicht ungeschickt ab. So leicht entkam er Ute nicht.

„Gefällt dir Steffens Schwanz? Oder soll er dich mal anfassen? Würde dir das gefallen?“ hauchte sie ihn an.

„Das war doch was anderes …“

„Du denkst aber schon noch manchmal dran, nicht wahr? Komm Steffen, mach du mal.“

Ihre Hand gab das Gemächt unseres Nachbars frei. Wie unter Zwang folgte ich ihrer Führung und griff zum ersten Mal in meinem Leben an einen anderen Schwanz, der in meiner Hand pochte und pulsierte. Es war kein unangenehmes Gefühl, irgendwie interessant und überraschenderweise verspürte ich nicht den geringsten Widerwillen oder Ekel.

Scharfenberg schien von der ganzen Entwicklung genauso von der Rolle, wie ich. Er vermied den direkten Blickkontakt mit mir, starrte eine Weile auf die Hand, die nun zögerlich an seinem knüppelharten Prügel wichste. Ute ließ uns keine Zeit zum Nachdenken oder zur Gewöhnung, schnappte sich die rechte Hand unseres Nachbarn und führte sie schnell an meinen Ständer. Er brauchte ebenfalls einen Moment, bevor er sich auf das Geforderte einließ und an meinem Freudenspender mit seiner großen, schwielig wirkenden Pranke zupfte.

„Na, bringt das Erinnerungen zurück? Macht dich das richtig geil? Noch einmal einen Teenie-Schwanz zu wichsen?“

Scharfenberg enthielt sich eines Kommentars, legte nun aber richtig bei mir los, zog hart und heftig an meinem besten Stück. Das forderte mich heraus, bei ihm kräftiger zuzulangen, eine Herausforderung, die ich annahm. Obwohl ich mitten im Geschehen war, schwebte ich gleichzeitig darüber, war ich in vollem Erleben und eigenartig distanzierter Beobachter. Der war auch Ute, die uns ja die Arbeit überlassen hatte und sich das Spektakel fasziniert ansah.

„Geil … aber jetzt reicht das mit dem Wichsen … ich will gefickt werden … von den beiden Prachtstücken richtig ausgefüllt werden … in allen Löchern …“, meldete sie ihre Bedürfnisse an.

Sie wartete unsere Zustimmung nicht ab und stand auf, trennte so abrupt unsere gegenseitige Handarbeit und machte Anstalten, bei mir aufzusatteln.

„Knie du dich auf die Bank, dann blase ich ihn dir“, wurde Scharfenberg mit seiner Rolle vertraut gemacht.

Während er dieser Aufforderung überraschend langsam folgte, spürte ich Utes heißes Fleisch gegen meinen brutal aufgepumpten Pint reiben, noch keinen Winkel findend, in dem ich in sie eindringen konnte. Sie hob ihr Becken ein Stück an und ich nahm meine Hand zur Hilfe, um ihn im Zielgebiet unterzubringen.

Ich schloss die Augen, um völlig in diesem einzigartigen Moment der Vereinigung zu sein, fühlte, wie sie sich unaufhaltsam bis zum Anschlag bei mir aufspießte und dann anhielt. Als ich die Augen wieder öffnete, sah ich kurz in ihr vor Leidenschaft verzerrtes, stark gerötetes Gesicht, ihre strahlenden Augen, in denen ich so viel Liebe und Wärme sah, dass ich erschauerte.

Ute drehte ihren Kopf nach links, wo der zweite Teil ihrer Aufgabe auf sie wartete. Erst jetzt fiel mir auf, dass auch Scharfenberg diesmal rasiert war, was die ohnehin beeindruckende Größe noch hervorhob. Davon abgesehen war, Ehre wem Ehre gebührt, das mächtige Teil mit der im Sonnenlicht glitzernden tiefroten Eichel sehr ansehnlich geformt und perfekt proportioniert.

Aus nächster Nähe zu sehen, wie sich die Lippen meiner bildschönen Schwester um seine Spitze schlossen, war unbeschreiblich geil. Sie schien das alles erst einmal auskosten zu wollen, denn anstatt mich wild zu reiten, wie ich es eigentlich erwartete, hob sie nur sehr langsam ihr Becken an und ließ sich ebenso langsam wieder absinken. Auch mit seinem Teil spielte sie zunächst nur, brachte ihre Zunge zum Einsatz, schloss ihre rechte Hand um den Schaft.

Sie sah dabei aufmerksam nach oben in sein Gesicht, das stark gerötet und verschwitzt wirkte. Er brachte ein brummelndes Stöhnen hervor, als sie ihn wieder in ihren Mund nahm und saugte, bis ihre Wangen ganz schmal und hohl wirkten.

„Oh mein Gott“, stieß er mühsam hervor. Ich war so von dem Spektakel vor meinen Augen gefangen, dass mir gar nicht auffiel, dass Ute nun gleichzeitig einen langsamen, aber stetigen Rhythmus anschlug und mich richtig zu reiten begann. Dafür sorgte auch der nächste kleine Schock.

Sie entließ Scharfenbergs Schwanzspitze nämlich erneut aus ihrem Mund und drückte sein Gerät mit ihrer Hand nach links, auf meinen zu. Sie gab mir keine Wahl oder Zeit zum Protest. Die fette Eichel drang in meinen Mund ein, füllte ihn richtig aus. Ein merkwürdiges Gefühl, dieses pralle Ding auf meiner Zunge zu spüren, das immer noch tiefer in mich hineinpresste, bis es gegen mein Zäpfchen drückte und ich würgte.

Ich sah kurz zu Scharfenberg hoch, der sich mit beiden Händen an der Banklehne festkrallte, die Knöchel weiß und im Delirium schien. Ich zog etwas zurück, um dem Würgreflex zu entgehen und saugte dann ebenfalls, ohne groß drüber nachzudenken.

Als Ute mich zum geschwisterlichen Teilen aufforderte, bemerkte ich erst, wie gut mir die Anwesenheit geballter männlicher Geilheit in meinem Mund gefallen hatte. Fasziniert sah ich ihr zu, wie sie sich mit seinem Freudenspender abmühte, wurde von diesem geilen Schauspiel völlig davon abgelenkt, dass ich gleichzeitig von Ute geritten wurde.

Ute bot ihn mir wieder an. Irgendwie waren alle inneren Sicherungen durchgeknallt, war ich völlig von der Situation und in diesem Moment meiner Aufgabe gefangen. Ich saugte und lutschte an dem fetten Prügel, starrte dabei in das zuckende und feuerrote Gesicht unseres ältlichen Nachbarn, der vermutlich nicht mehr weit vom Kommen entfernt war.

Ute schien ebenfalls unter dem Eindruck zu stehen und entschlossen, die Sache hier und jetzt zu Ende zu bringen. Nach viel zu kurzer Zeit, denn ich hatte gerade richtig Spaß am Blasen entwickelt, forderte sie mich erneut zur Stabübergabe auf. Während sie mich heftiger ritt, nahm sie bei ihm ihre Hand zur Hilfe, rubbelte heftig und zielorientiert an seinem Prunkstück, während sie auch die Blasbewegungen intensivierte.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, Scharfenberg richtete den Blick gen Himmel, keuchte, stöhnte, grunzte und winselte gar etwas. Ute öffnete den Mund etwas und ließ Sperma aus ihren Mundwinkeln treten, von dem er wohl eine reichliche Ladung hinterlassen hatte. Eh ich mich versah, gab sie mir geschwisterlich davon ab, indem sie mich in einen unfassbar geilen Kuss verwickelte, bei dem unsere Zungen mit seinem Saft spielten.

Damit er auch etwas davon hatte, taten wir das kurz darauf sichtbar mit offenen Mündern und herausgestreckten Zungen. Scharfenberg beobachtete unser Spiel mit ebenfalls offenstehendem Mund. Das ich aus eigener, freudvoller Erfahrung wusste, wie gut es sich anfühlte, wenn man nach dem Kommen noch weiter geblasen wird, schluckte ich meinen Anteil der Ladung runter, so gut es ging, denn ganz ging es nicht und nahm sein nur marginal erschlafftes Glied wieder in meinen Mund.

Ute grinste begeistert. Ich saugte und leckte an seiner Eichel, die sich zu meiner Überraschung sehr schnell wieder mit Blut füllte. Keine Minute später war das Ding in meinem Mund zu alter Größe und Härte zurückgekehrt. Von wegen, der kriegt ihn nicht mehr hoch. Vielleicht waren es ja Jahre der Nichtnutzung, die zu diesem erstaunlichen Ergebnis führten.

Auch Ute betrachtete fasziniert den wieder verhärteten geilen Schwanz, als ich ihn ihr darbot. Sie hörte sogar unbewusst mit den Reitbewegungen auf.

„Aber Herr Nachbar … immer noch geil … alle Achtung. Ich will das Teil jetzt in mir spüren … deinen geilen Prachtschwanz … und zwar in meinem Arsch. Ich will, dass ihr mich beide gleichzeitig fickt, versteht ihr?“

Das Verstehen war wohl bei Beiden nicht das Problem. Ich war geschockt und Scharfenberg sah auch nicht besser aus. Dabei hätte ich ja bei all den Geschehnissen zuvor doch mittlerweile in Bezug auf überraschende Wünsche meiner Schwester abgehärtet sein müssen.

Scharfenberg brauchte jedenfalls noch ein paar weitere Ermunterungen, bevor er sich vor uns postierte. Obwohl es hier längst nicht so heiß, wie noch am See war, lief ihm der Schweiß in kleinen Bächen von der Stirn, auch seine Schultern und leicht behaarte Brust glänzten in den neckisch zwischen der Belaubung lugenden Sonnenstrahlen.

Ute hielt an und versuchte ihre Position so auf mir zu ändern, dass sie ihren göttlichen Hintern höher recken konnte. Scharfenberg stand unschlüssig herum, bis sie ihm genaue Instruktionen gab.

„Steck mir erstmal einen Finger rein und dehn mich etwas … so ein Trocken-Fick ist nicht ohne. Besonders bei deinem Monster da … ah … ja, so ist das gut … kannst du Steffens Schwanz fühlen? Geil, nicht war? Und jetzt zwei … au … nicht so schnell … das ist besser … mmh … spreiz sie mal ab … gut … probier’s mal, ob er reingeht.“

Das tat er nicht, wohl auch, weil sich durch meine Anwesenheit im gegenüberliegenden Loch so einiges verengt hatte.

„Ich nehm dich mal kurz raus, damit er besser reinkommt …“

Diesmal funktionierte ist. Ute drängte mit aller Macht gegen das harte Gerät Scharfenbergs, der wohl Bedenken hatte, ihr weh zu tun, oder sich selbst, wer weiß. Ich sah abwechselnd in das vor Geilheit und Schmerz verzerrte Gesicht meiner geliebten Schwester und auf Scharfenberg, der eigenartig zuckte und wieder etwas zu taumeln schien.

Besonders bequem konnte die eingenommene Haltung auch nicht gewesen sein, er musste ziemlich in die Knie, um überhaupt zustoßen zu können.

„Ist … das … geil …“, kommentierte Ute seine trotzdem einsetzende Versuche, seinen fetten Schwanz tiefer und tiefer in ihrem engen Arschloch unterzubringen. „Steffen, probier, ob du auch wieder reinkommst.“

Ich mühte mich redlich, aber es klappte nicht. Ute schien frustriert.

„Oh, Menno … wieso geht das denn nicht? Vielleicht sollten wir die Stellung wechseln? Hat einer ‘ne Idee?“

Ich zuckte mit den Schultern. Ute wurde wie ein kleines Kind wieder von dem fetten Kaspar in ihrer Back-Stage abgelenkt.

„Oh ja … mach weiter … Steffen, ist es okay, wenn ich mich erstmal richtig von ihm in den Arsch ficken lasse? Danke … hast du gehört Herbert … jetzt gib es mir richtig … ja … so … au … nein, mach weiter … mmh … oh Fuck, ist das geil.“

Sie kniete mittlerweile auf der harten Holzbank, ihren Pracht-Arsch hoch in die Luft gestellt, so dass er sie stehend durchziehen konnte. Sie stammelt nur noch „geil“ zwischen etlichen brünstigen Stöhnern und sah mich dabei begeistert an. Als sich ihr Gesicht zu einem obszönen Grinsen verzog, hätte mir eigentlich schon Böses schwanen sollen.

„Ist das abgefahren … das fühlt sich fantastisch an … komm Steffen, das musst du auch erleben.“

Sie kniff dabei ein Auge zu. Und das sollte mir was sagen? Sie wollte, dass ich mich von ihm … in den Arsch … oh mein Gott, Ideen hatte die Frau.

„Na, ich weiß nicht.“

„Was heißt das, du weißt nicht? Hat es dir nicht gefallen, als ich dich mit dem Dildo gefickt habe? Hab ich dir nicht gesagt, du sollst es mal mit einem echten Schwanz probieren? Was Besseres wie den hier wirst du kaum finden …“, neckte sie mich und kniff wieder ein Auge zu.

Also, was wurde das? Ihr geheimer Plan war, mich ihm als schwule Puppe zu präsentieren? Ich begriff nichts.

„Na los, nun mach schon. Dir gefällt die Idee, den Teenie-Arsch meines Bruders durchzuziehen, nicht wahr?“, ging sie nun verbal auf Scharfenberg los.

Er antwortete nicht, hielt aber in seiner Bewegung inne. Unsere Blicke trafen sich. Ja, dem gefiel die Idee, das sah ich genau.

„Meinethalben“, meinte er schließlich betont cool. Wahrscheinlich hätte er jetzt am liebsten zur Untermauerung dieses Eindrucks wieder seine Sonnenbrille aufgesetzt. Ute ließ mich nicht zu einer eigenen Entscheidung kommen. Sie befreite sich von dem Marterpfahl in ihrem Hinterstübchen durch eine rasche Vorwärtsbewegung und stieg von mir ab.

„Deine Bühne, Bruderherz. Mach dich auf etwas gefasst.“

Ich wollte noch einwerfen, dass wir noch eine rauchen sollten, oder sonst etwas, um vor der Geschichte noch eine Atempause zu bekommen, aber ihr Blick duldete keinen Widerspruch. Leicht zitternd und von der ganzen Aufregung nun nachhaltig meine Erektion verlierend, nahm ich ihre verwaiste Position ein und bot Scharfenberg meinen Hintern dar.

Auch er schien noch unschlüssig, oder meine sichtbare Angst und Agitation gab ihm einen besonderen Kick, den er auskosten wollte. Ich drehte meinen Kopf zurück, so weit es ging, um zu sehen, was er machte, konnte ihn aber irgendwie gar nicht in den Fokus bringen.

Alle Wahrnehmung zog sich wie meine Rosette in den nächsten Momenten auf diese zusammen. Er versuchte mir wie zuvor Ute einen Finger in den Arsch zu schieben und ich kniff mein Loch instinktiv zu. Natürlich war mir klar, dass dies nicht hilfreich war und versuchte mich zu entspannen. Wann war ich das letzte Mal auf dem Klo gewesen? Ich hoffte nur, dass er nicht auf eine vorhandene Füllung traf.

Meine Sorgen erwiesen sich jedoch als unberechtigt. Zumindest sein Finger stieß auf keinen nennenswerten Widerstand, als der Einlass erst einmal gewährt war. Auch der zweite war kein Problem. Die Finger verließen mein Inneres.

Ich war gespannt wie eine Bogensehne. Ich suchte verzweifelt den Blickkontakt zu Ute, die aber völlig aus meinem unmittelbaren Gesichtsfeld verschwunden war. Alarmiert drehte ich den Kopf zunächst nach links, wo ich sie zuletzt gesehen hatte und dann nach rechts, wo ich sie in unseren Klamotten kramend stehen sah.

Inmitten dieser Kurzsuche drängte das immer noch superharte Gemächt unseres Nachbarn an mein enges Loch. In meine Erlösung hinein stieß er zu, bahnte sich das heiße, aufgepumpte Fleisch einen Weg in mich hinein. Das war anders. Mit dem Dildo überhaupt nicht zu vergleichen. Das war … abgefahren … geil … oh verdammt.

Ich fand es geil, in den Arsch gefickt zu werden, genoss jede Sekunde, den schmerzhaften Druck am Anfang, der sich in seinen langsamen und durchaus vorsichtigen Bewegungen auflöste, das Gefühl, völlig ausgefüllt zu werden. Wir stöhnten beide in Unison, als er noch tiefer eindrang, bis es schwieriger wurde und sich dann mit der erreichten Darmlänge zufrieden gab.

Seine Bewegungen wurden schneller, jetzt wurde ich richtig gevögelt, in den Arsch gefickt, von einem Mann. Ich war völlig fassungslos, haltlos, atemlos, besinnungslos. Ich war geil bis in die Haarspitzen, auch wenn mein Schwanz halberigiert blieb. Ich wollte Ute meine Lust und meine Ekstase zeigen und sah wieder zu ihr hin.

Ich sah ihr Handy in ihrer Hand, was in diesem Augenblick völlig deplatziert und surreal wirkte. Und von einem Moment auf den anderen war mein Arschloch verwaist. Ich hörte einen dumpfen Aufschlag und fuhr entsetzt herum.

Scharfenberg lag auf der Erde, das Gesicht feuerrot und doch fahl, völlig bewegungslos, die Augen geschlossen. Ich sah entsetzt zu Ute, die starr auf die unglaubliche Szene vor unseren Augen blickte, ebenfalls bleich.

„Was zum … verdammte Scheiße …“

Angst kroch an mir hoch. War er … oh mein Gott, das durfte nicht sein. Ute brach in Tränen aus und trotzdem reagierte sie noch schneller als ich, ließ ihr Handy fallen und kniete neben dem regungslosen Mann, dessen Ständer immer noch sichtbar war. War das ein Lebenszeichen? Sie ergriff seinen schlaffen Arm am Handgelenk und versuchte seinen Puls zu fühlen.

„Was ist denn passiert?“ fragte ich sie verzweifelt.

„Ich habe es auch nicht genau gesehen. Er ist einfach umgekippt. Ich wollte gerade … egal, ich glaube da ist ein Puls. Er atmet auch … ganz schwach.“

„Also bewusstlos? Sollen wir ihn irgendwie anders lagern, oder so etwas? Scheiße, das hatten wir in erste Hilfe nicht … was meinst du, was es ist, was mit dem Herzen?“

„Vielleicht eine einfache Ohnmacht …“

Sie hatte aufgehört zu weinen und dachte angestrengt nach.

„Ob ich ihm eine klatschen soll, um ihn rumzukriegen? Wenn er nur ohnmächtig ist? Was meinst du?“

Das klang wie eine gute Idee.

„Ja, versuch es ruhig.“

Ute zögerte noch einen Moment und gab Scharfenberg dann eine Ohrfeige. Keine Reaktion.

„Nee, Scheiße, das funktioniert nicht. Verdammt, verdammt, verdammt. Und was machen wir jetzt?“

Eigenartigerweise beschäftigte mich mehr, was sich vor seinem Zusammenbruch abgespielt hatte.

„Na, wir rufen ‘nen Krankenwagen, oder was. Was hattest du übrigens mit dem Handy vor?“

„Fotos machen, vielleicht ein kleines Video … und er hätte nie wieder gewagt, uns zu erpressen.“

Das klang nicht wirklich nach einem durchdachten Plan und irgendwie war das jetzt alles nebensächlich.

„Rufst du den Krankenwagen? Vielleicht können die uns ja sagen, was wir als Ersthilfe leisten sollen.“

Ute zitterte trotz der Hitze. Sie machte keine Anstalten sich zu bewegen und starrte auf den Bewusstlosen.

„Und wenn nicht?“

„Was meinst du?“

„Was … wenn wir keinen Krankenwagen holen?“

„Bist du bekloppt? Und wenn er krepiert?“

Ich hatte mein Handy nicht mitgenommen. Sie konnte ihn doch nicht ernsthaft hier liegenlassen wollen? Ich musste etwas tun. Mir wurde speiübel, als ich aufstand. Ich kämpfte eine Weile mit der Übelkeit, bevor ich ihr Handy vom Boden auflas.

„Dann ruf ich eben an. Was jetzt, 110 oder 112?“

„112. Du hast Recht. Aber bevor du anrufst … lass uns erstmal klar kriegen, was wir erzählen, was hier passiert ist.“

Ein berechtigter Einwand. Schließlich konnten wir denen schlecht sagen, dass unser Nachbar sich beim Dreier mit uns verabschiedet hatte. Meine Gedanken waren viel zu wirr, um mit irgendeiner vernünftigen Erklärung aufzuwarten. Ute dachte angestrengt nach.

„Und legen wir ihn vielleicht auf den Rücken, was meinst du? Anziehen müssen wir ihn ja wohl auch.“

„Das Fahrrad“, antwortete sie zusammenhanglos.

„Was? Was ist damit?“

„Zieh dich an und hol sein Fahrrad. Wir sind spazieren gegangen und haben ihn hier liegen gesehen.“

„Meinst du einen Unfall vortäuschen?“

„Quatsch, er ist gefahren und hat sich dann komisch gefühlt und wollte sich auf der Bank ausruhen. Da ist er dann zusammengebrochen und hat den Flachmann gemacht.“

„Ja, aber er weiß doch nichts von der Geschichte, wenn er aufwacht.“

„Scheißegal, er wird sich hüten, irgendwas zu erzählen … wenn er noch etwas erzählen kann. Los, lass uns die Klamotten ankriegen. Ist das pervers … sein Schwanz kommt gar nicht runter …“

„Und wenn er … vielleicht ist es ja ein Herzinfarkt, wie bei Papa.“

„Papa war bei Bewusstsein, als er ins Krankenhaus gekommen ist. Das ist irgendwas anderes … egal jetzt, komm, mach, zieh dich an und hilf mir ihn anzuziehen.“

Auch sie streifte sich eilig ihr Kleid über und holte sich sogar ihr Bikini-Unterteil, das bis dato erneut nicht zum Einsatz gekommen war. Mit vereinten Kräften gelang es uns, ihn auf den Rücken zu drehen und dann seinen Oberkörper aufzurichten.

„Und jetzt das Shirt … Scheiße, nein, bei diesen albernen Hosen müssen die Träger ja unter das Hemd“, fluchte sie unter der Anstrengung. Also Kommando zurück und der Versuch, ihm die engen Hosen im Liegen anzuziehen, was ein schier unmögliches Unterfangen erschien. Wir waren beide schweißnass, als wir es schließlich doch irgendwie zustande brachten.

Die Hose hatte seinen Ständer halbwegs flach gedrückt, aber deutlich sichtbar war er immer noch. Wie sollten wir das nur erklären? Am besten gar nicht. Ute scheuchte mich zum Rad-Holen. Ich war froh, der unheimlichen Stille mit dem vielleicht Sterbenden zu entgehen. Ute schien wieder souveräner, aber sie war vermutlich genauso am Rande des Zerreißens wie ich.

Ich drehte fast durch, als es mir nicht auf Anhieb gelang, Utes schwergängiges Schloss aufzukriegen. Ich war mir irgendwie furchtbar sicher, dass es hier auf jede Minute ankam. Ute würde nicht anrufen, bis unsere Geschichte glaubhaft vorbereitet war.

Ich fröstelte unter dem Gedanken, dass sie ihn einfach liegen lassen wollte. Auch ihr geplanter Erpressungsversuch ging mir nicht aus dem Kopf. So kalt, so abgebrüht konnte sie doch gar nicht sein. Mir wurde wieder übel. Endlich hatte ich es geschafft die Räder zu trennen und dann nur unsere wieder zusammen zu schließen.

Ute hatte völlig Recht gehabt, das Schieben des Rades auf dem Abhang war grenzwertig. Ich kam ins Laufen und legte mich prompt auf die Klappe, fiel dabei schmerzhaft auf die Gabel und Speichen des Vorderrades, rammte mir beim Zurückschrecken dann einen fetten Ast in den Rücken. Es tat gemein weh, aber ich hatte keine Zeit, über meine eigenen Wehwehchen nachzudenken.

Ute saß auf der Bank und rauchte, strich sich dabei mit ihrem Daumen über ihre Lippen, was sie oft tat, wenn sie nachdachte.

„Lehn es am besten gegen die Bank. Okay … ich ruf jetzt an.“

Scharfenbergs Zustand schien unverändert. Leider auch in Bezug auf die verräterische Beule in der Hose. Nervös setzte ich mich zu Ute auf die Bank und lauschte ihrem kurzen Gespräch mit der Notrufzentrale. Sie beschrieb die Stelle so gut es ging, hatte dann aber einen anderen Einfall.

„Mein Bruder wird an der Straße warten und die Sanitäter zu der Stelle führen … ja … in Ordnung … wie lange dauert es in etwa? Hm … okay. Wir warten.“

Sie beendete das Gespräch.

„Und wie lange wird es dauern?“

„Konnte sie nicht genau sagen, vielleicht zehn, fünfzehn Minuten.“

„Er hat immer noch einen Ständer.“

„Ja, ich bin ja nicht blind.“

Ein merkwürdiger Gedanke kam mir.

„Vielleicht … sollten wir das schnell noch ändern.“

Ute sah mich verständnislos an.

„Häh?“

„Na ihm noch schnell einen runterholen. Oder kann ihm das schaden?“

„Einen Bewusstlosen mit wahrscheinlichem Herzanfall zum Orgasmus zu bringen? Ob ihm das schaden kann? Junge, schalte dein Hirn ein.“

Da hatte sie natürlich recht. Soviel zu meinen Ideen. Ich sollte ihr lieber das Denken überlassen. Bislang war ich damit ja gut gefahren. Scharfenberg allerdings wohl nicht.

Irgendwie waren wir für seinen Zustand ja verantwortlich. Ich fühlte mich schon schuldig, aber dann auch wieder nicht. Er hatte uns schließlich in diese Situation gebracht. Ich flehte trotzdem, dass er wieder in Ordnung kommen würde.

Ute riss mich aus meinen Gedanken und schickte mich zum Treffpunkt für den Krankenwagen. Es dauerte ewig, bis er eintraf. So kam es mir zumindest vor. Die Sanitäter fluchten, als sie den steilen Abhang halb rutschten, halb liefen. Auch der Notarzt war einige Male kurz vor dem Sturz, benutzte aber seine große Tasche als Anker, wenn es gefährlich wurde.

Meine Schwester begrüßte uns aufatmend. Die drei Männer gingen sofort und routiniert zur Sache. Wir standen neben der Bank und sahen atemlos zu. Einer der Sanitäter ließ es sich nicht nehmen, die Beule in Scharfenbergs Hose zu kommentieren.

„Na, der scheint sich ja amüsiert zu haben. Hat er euch angespannt oder so etwas?“

Ute schüttelte emphatisch den Kopf.

„Wir sind Geschwister. Wir sind hier nur spazieren gegangen und haben ihn so vorgefunden.“

Der Arzt gab seine vorläufige Diagnose in Latein bekannt und wies die Träger an, den Mann auf die Bahre zu packen, während er eine Injektion vorbereitete.

„Ist es schlimm? Kommt er wieder in Ordnung?“, brach es aus mir hervor.

„Das kann ich jetzt nicht absehen. Kennt ihr den Mann?“

Ute antwortete schnell.

„Ja, es ist einer unserer Nachbarn, Herr Scharfenberg.“

„Ist er verheiratet, oder gibt es jemand anderes, den du über seine Einweisung informieren kannst?“

„Er ist verheiratet. Ich rufe meine Mutter an, damit sie seiner Frau Bescheid sagt.“

„Sehr gut. Wir tragen ihn jetzt zum Fahrzeug. Ihr könnt dann nach Hause. Das habt ihr gut gemacht, macht euch keine Gedanken.“

Als die Männer die Bahre anhoben, öffnete Scharfenberg die Augen. Der Arzt war sofort bei ihm.

„Bleiben sie ganz ruhig, wir bringen sie zu einem Krankenwagen. Versuchen sie nicht zu reden. Ihre Nachbarskinder haben sie gefunden und werden ihre Frau informieren. Im Fahrzeug werden wir sie mit Sauerstoff versorgen, dann werden sie sich gleich besser fühlen.“

Der Transport verlief ereignislos, bis wir an den Hang kamen. Scharfenberg blieb still.

„Gibt es keinen ordentlichen Weg da rauf?“ wollte einer der Sanitäter wissen.

„Ja, aber der läuft noch einige hundert Meter in die falsche Richtung“, gab Ute zurück.

„Das dauert zu lange. Zwei nach hinten, einer vorn, dann geht das schon“, wies der Arzt an.

Trotzdem mussten sie sich mächtig quälen, bis unsere kleine Gruppe beim Krankenwagen ankam. Scharfenberg wurde eingeladen, sie schlossen die Türen und ließen uns stehen. Wir sahen dem Wagen noch nach, bis er außer Sicht war. Erst dann gingen wir zu unseren Rädern. Wir sprachen beide kein Wort.

Bevor wir losfuhren, rief Ute noch Christine an und erzählte ihr, dass Scharfenberg auf dem Weg ins Krankenhaus war. Christine war gerade von ihrer Therapie zurück und stellte Gottseidank keine großartigen Fragen. Wir waren schon fast aus dem Wald raus, als mir Scharfenbergs Rad einfiel. So ein Mist. Das hatten wir bei der ganzen Aufregung vom Transport total vergessen.

Ute lehnte meinen Vorschlag, sie solle allein nach Hause fahren und ich würde zurückkehren, um es hochzuholen, ab.

„Quatsch, da geht doch eh keiner hin. Wir fahren jetzt nach Hause und später dann mit dem Auto zurück und laden es ein, oder du fährst es nach Hause. Oder brauchst du dafür diese komischen Schuhe?"

„Glaub nicht. Okay, dann machen wir das so. Was werden wir Christine erzählen?“

„Wir bleiben bei unserer Geschichte … na ja, ihr können wir ja sagen, dass wir ficken gehen wollten und dabei Scharfenberg bewusstlos im Wald gefunden haben.“

„Klingt wahrscheinlicher, aber immer noch nicht wirklich überzeugend. Pass auf, da ist Glas auf der Straße.“

Wir machten beide einen kleinen Bogen um den Scherbenhaufen, der vermutlich von einer Windschutzscheibe stammte. Diese Chaussee war berüchtigt für die häufigen Unfälle.

„Wieso, was willst du ihr denn erzählen? Die Wahrheit? Na also. Sie hat genug mit sich selbst zu tun. Wir sollten sie mit dieser queren Geschichte nicht noch zusätzlich belasten. Vor allem, wo es scheint, als ob sich das Thema erledigt hat, zumindest für den Moment.“

So sicher war ich mir da nicht. Es sei denn, Scharfenberg würde sich nicht erholen. Ich erschauerte bei der Erinnerung an Utes Vorschlag, ihm nicht zu helfen.

„Darf ich dich mal was fragen? Ehm … hättest du ihn wirklich da krepieren lassen? Ich meine, hast du ernsthaft dran gedacht?“

Sie sah starr geradeaus.

„Schon … aber irgendwie auch wieder nicht. Es ist schon besser so. Ich hab sowieso schon ein schlechtes Gewissen … vielleicht haben wir ihn ja zu sehr aufgeregt.“

Das ging mir genauso.

„Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, dass er auf Männer steht? Und nebenbei, warum hast du mich nicht in deinen Plan eingeweiht?“

„Weil ich mir nicht sicher war, was wir tun würden. Seine schwule Seite habe ich auch erst im Gespräch entdeckt, als er so ausweichend geantwortet hat. Der hat mit seinen Kumpels nicht nur um die Wette gewichst, verlass dich drauf.“

Wir bogen bereits in unsere Straße ein.

„Trotzdem hätte ich gern ein Mitspracherecht, wenn es um die Nutzung meines Hinterns geht.“

„Red doch nicht, das fandest du doch geil, oder?“

Ich antwortete ihr nicht. Wir stellten unsere Fahrräder ab und gingen ins Haus. Christine war zu unserer Überraschung nicht da. Vielleicht war sie mit Frau Scharfenberg ins Krankenhaus gefahren? Ich nutzte Utes Weigerung, gleich wieder zurückzufahren, um mich zum Duschen zurückzuziehen.

Natürlich hatte sie Recht, ich hatte es genossen. Fast automatisch ließ ich einen Finger in meinem Hintern verschwinden, während mir das warme Wasser über das Gesicht rieselte. Es fühlte sich alles immer noch ziemlich gedehnt an. Das änderte aber nichts daran, dass ich das Gefühl hatte, sie hätte mein Vertrauen irgendwie missbraucht.

Nachdem Ute ebenfalls duschen war, fuhren wir dann tatsächlich noch einmal zurück, da Christine immer noch nicht wieder da war. Das Rad war sehr edel und fuhr sich auch klasse, sogar ohne richtigen Halt auf den Pedalen. Ich wählte den weiteren Weg, damit ich es nicht den Abhang hochschieben musste und genoss die wellige Strecke, bis ich wieder an die Straße gelangte.

Christine war nun zurück und erzählte mir, was sie Ute wohl in groben Zügen berichtet hatte. Scharfenberg hatte einen leichten Schlaganfall gehabt, aufgrund von Herz-Rhythmusstörungen. Ausgelöst wurde das Ganze wohl von einem Medikament, dass er genommen hatte, obwohl die Ärzte ihr nicht erzählten, was das gewesen war. Sie hatten sein Herz angehalten und mit diesen Elektrodingern neu gestartet. Wie ein Reboot beim Computer.

Ute warf mir einen vielsagenden Blick zu, aber ich verstand nicht, was sie meinte. Christine wirkte ganz anders, sehr ernst und verschlossen, eigentlich so, wie wir unsere Mutter in der Vergangenheit oft erlebt hatten, aber trotzdem verändert, fremd. Ich vermutete, dass dies nicht nur mit der Scharfenberg-Geschichte zu tun hatte, sondern auch mit dem Termin bei ihrer The****utin.

„Auf jeden Fall ist er über den Berg. Da es nur ein leichter Schlaganfall war, bleibt auch nichts zurück, keine Lähmung oder so etwas in der Art. Es hätte aber auch deutlich schlimmer ausgehen können. Er hatte Glück, dass ihr ihn gefunden habt.“

Die Lügerei passte mir wirklich nicht, auch, dass wir dadurch als Lebensretter dastanden. Ich biss mir auf die Unterlippe. Ich versuchte, von dem Thema abzulenken.

„Und wie geht es dir? Wie war die Therapie?“

Christine sah mich abwesend an.

„Sie meint, ich mache große Fortschritte. Sie hält es durchaus für möglich, dass ich meine Erinnerungen komplett zurückbekomme.“

„Na, das sind doch gute Nachrichten“, mischte sich Ute ein.

„Wir haben auch über uns gesprochen.“

„Du … du hast ihr alles erzählt?“

„Nicht im Detail. Aber im Großen und Ganzen schon.“

In mir schnürte sich alles zu. Christine lächelte matt.

„Sie hat mir etwas zur Beruhigung aufgeschrieben. Und wir wollen das Thema hintenanstellen. Wenn wir es aufgreifen, solltet ihr auch mitkommen.“

Ich tauschte einen schnellen Blick mit Ute. Das hatte uns gerade noch gefehlt. Von einer Krise in die nächste. Na sagenhaft.

Wir verbrachten den Rest des Abends vor dem Fernseher. Es lief ein Krimi, der halbwegs interessant war und es schaffte, uns von unseren eigenen Problemen und Gedanken kurzzeitig abzulenken. Zum ersten Mal seit ihrer Rückkehr buckte sich Christine nicht bei uns an. Auch Ute kuschelte eher abwesend mit mir.

Gegen elf versicherten wir uns gegenseitig unserer Müdigkeit und zogen uns zurück. Was für ein Scheiß-Tag.

„Das war doch wohl ein Tag zum in die Tonne treten“, brachte ich mein Empfinden zum Ausdruck.

Ute seufzte und schlüpfte aus ihrem Kleid.

„Ja, und wie. Fühlst du dich auch irgendwie schuldig?“

Ich nickte.

„Und Mamas Therapiegeschichte macht mir Angst“, fuhr Ute fort.

„Dito.“

Wir krabbelten nackt unter das Deckbett und kuschelten uns eng aneinander. Ich war in einer komischen Stimmung, wie verkatert. Das schien ihr nicht anders zu gehen.

„Ich liebe dich.“

Es war ihr anzusehen, wie sehr sie diesen Balsam auf ihrer Seele gebraucht hatte. Sie war den Tränen nah.

„Ich liebe dich auch. Wir überstehen das schon alles, irgendwie. Solange wir das füreinander fühlen, kann uns nichts passieren.“

„Was soll das heißen, solange? Meinst du, das hört irgendwann auf?“

Sie seufzte.

„Natürlich nicht, Dummchen. Und jetzt küss mich und zeig mir, wie sehr du mich liebst.“

Ich küsste sie zärtlich, langsam, beruhigend. Meine Hände strichen über ihren nackten Körper, so leicht und zart, wie es eben ging. Das Gefühl der Wärme und Geborgenheit schmolz den Eisberg unserer Probleme langsam, aber stetig ab. Ich richtete mich auf und entfernte die Decke, unter der es langsam zu warm wurde.

Wie bildschön sie doch war. Andächtig strich ich über ihre verhärteten Nippel und fuhr mit meinen Fingerspitzen um ihren Bauchnabel. Sie schlang ihre Arme um meinen Hals und zog sich an mir hoch. Ihre zarten Finger verursachten eine Gänsehaut bei mir und ein Ziehen, dass von meinem unteren Rücken ausgehend durch meinen ganzen Körper lief.

Wir schmiegten uns zärtlich aneinander, ließen unsere Körper ineinander gleiten, während sich unsere Münder zu einem spielerischen Kuss trafen. Ihre Zungenspitze kitzelte meine Mundwinkel, bevor sie weiterwanderte und mein Ohrläppchen leckte und saugte. Ich fasste ihre beiden Arme an den Handgelenken und bog sie nach oben. Dann küsste und leckte ich mich ihren Hals hinunter, ließ mich etwas tiefer sinken und züngelte in ihren Achselhöhlen.

Sie zuckte mehrmals heftig und gab einen begeisterten Laut von sich. Auf meinem Weg zu der gegenüberliegenden saugte ich kurz an beiden verhärteten Brustwarzen und stupste sie vorsichtig mit meiner Zungenspitze. Ute ließ den Kopf nach hinten hängen, stemmte sich weich gegen meinen Griff. Sie gab kleine gequälte Laute von sich.

Ich löste meinen Griff, richtete mich wieder auf und schlang meine Arme um sie. Sie wirkte in diesem Moment so zart und zerbrechlich, dass es fast wehtat. Wir sanken küssend auf die Seite, drückten uns zunächst fest aneinander, drifteten dann in ausreichende Entfernung ab, um den Körper des anderen streichelnd zu verwöhnen. Ich bekam wieder eine Gänsehaut, als sie mit ihren Fingerspitzen in meinem Lendenbereich Gefühle zwischen Kitzeln und Feuer verursachte.

Mein bestes Stück reagierte nun ebenfalls auf die Präsenz ihrer Hand in seiner unmittelbaren Nähe und reckte sich ein wenig zum Gruß. Auch meine linke Hand bewegte sich liebkosend auf die kurz gestutzten Härchen ihrer Scham zu. Ich öffnete meine Finger zu einem V und ließ meine Fingerkuppen auf der unfassbar weichen Haut neben dem Haar tiefer wandern, um dann leicht und neckend über die Innenseiten ihrer geöffneten Schenkel zu streichen.

Ihre Hände wanderten zu meinem Po und drückten meinen Körper wieder näher an ihren heran. Unsere Lippen trafen sich zu einem weiteren Kuss, der zärtlich begann, mit dem gleichzeitig auftretenden engeren Körperkontakt aber rasch leidenschaftlich wurde. Mein linkes Bein wurde von ihren umklammert, sie rieb ihren Schritt daran, während mein sich in relativer Enge nur mühsam aufrichtendes Glied einen Tropfen Vorfreude auf ihrer Lende hinterließ.

Sie klammerte sich fest bei mir ein und drehte sich auf den Rücken, so dass ich durch diese Bewegung halb auf sie gezogen wurde. Ich beendete den Kuss, löste meine Lippen und sah sie fragend an. Zur Antwort öffnete sie ihre Schenkel und sah mich mit so viel Liebe und Vertrauen an, dass es mir für einen Moment den Hals zuschnürte. Ich verstand und glitt auf sie, obwohl mein Schwanz noch nicht vollständig hart war.

Das hatte vor allem daran gelegen, dass er kaum Platz zur Entfaltung gehabt hatte und auch in dieser Position nicht hatte. Ich platzierte meine Hände neben ihrem Körper und richtete mich auf, so dass zwischen unseren Unterleibern der notwendige Spielraum entstand, in dem unbegrenztes Wachstum garantiert war, während ich in ihr unablässig in die Augen sah.

Befriedigt stellte ich fest, dass ich den notwendigen Härtegrad für kommende Aufgaben erreicht hatte und bewegte mich tiefer, bis meine Schwanzspitze zumindest in der Nähe ihres Eingangs ankam. Sie half mir, indem sie marginal nach rechts rückte, und ich spürte sofort, dass ich im Zielgebiet angelangt war.

Alles andere geschah wie von selbst, wir verschmolzen ineinander, wir drangen über das Physische hinaus ineinander ein. Waren wieder ganz. Existierten nur noch als Funken auf dem energetischen Gitter der Erregung. Glitten überwältigt und betont langsam in den Strudel der Wollust und körperlichen Liebe.

Es war ein völlig unbewusster Prozess, ich stieß sie nicht, mein Becken bewegte sich einfach. Ihr Gesicht war auch weiterhin völlig entspannt, ihre Lippen, von denen unablässig kleine Laute der Verzückung drangen, nun etwas weiter geöffnet. Es war völlig anders als zuvor. Tiefer. Intensiver. Bedeutungsvoller.

Es ist schwer zu sagen, wie lange wir auf diese Weise dahintrieben, da Zeit jedwede Bedeutung verlor. Ein langer Kuss brachte die Wende. Auch er begann zärtlich und geduldig, unsere Zungen spielten miteinander, während ihre Hände meinen Rücken rauf und runter strichen. Das Feuer der Leidenschaft begann als kleines Flämmchen, als ich so tief es irgend ging in sie eindrang und unser Kuss wilder wurde.

Sie schlang ihre Arme nun um mich und drückte mich fest an sich, auch ihr Becken baute Gegendruck auf. Als ich die Bewegungen dann wieder aufnahm, beschleunigte sich alles, unser Zungenspiel, unser Atem, der unter der zunehmenden Erregung schwerer wurde, und mein Becken folgte der Logik des Momentes, schwang schneller und schneller.

Wir hielten zwar öfter an und pressten uns aneinander, als ob wir in den anderen hinein kriechen wollten, was der Steigerung unserer Bemühungen allerdings keinen Abbruch tat. Ich hob ihre Schenkel mit meinen Unterarmen an, um tiefer in sie eindringen zu können, was sie mit lautem Ächzen quittierte. An Küssen war nicht mehr zu denken, ich brauchte meinen Mund zum hechelnden Atmen und Stöhnen, spürte, wie sich der Bogen bei beiden gemeinsam spannte und unaufhaltsam auf den Punkt des Loslassens zustrebte.

Schweiß tropfte von meiner Stirn auf ihr vor Lust und Leidenschaft verzerrtes Gesicht, sie schloss die Augen und verkrallte ihre Finger an meinen Po-Backen, vollzog die Auf- und Ab-Bewegungen nach, als ob sie sicherstellen wollte, dass ich nicht im falschen Moment den Rhythmus oder die Geschwindigkeit wechselte. Dabei gab es gar keinen Grund zur Sorge, sie explodierte förmlich unter mir, schrie ihre Erlösung heraus.

Ich wollte ihr schnellstmöglich folgen, kämpfte gegen die langsam einsetzende Erschöpfung an, legte sogar noch einen Zahn zu. Es war irre, ich war kurz davor und konnte doch nicht kommen, so hart und brutal ich sie in diesen Momenten auch stieß, während sie unter mir winselte und stöhnte, das Kinn immer wieder anhob, wobei sie synchron dazu ihren Körper spannte.

Als ich schon langsam verzweifelte und die Hoffnung auf eine Konklusion aufgab, schien sie sich auf bestem Wege zu ihrem zweiten Orgasmus zu befinden. Das gab mir den letzten fehlenden Kick und das annähernd gemeinsame Gipfelerlebnis geschah einfach ohne weitere Anstrengungen und Versuchen. Während mein heißes Sperma Utes Scheide überflutete, verging ich in einem überwältigenden Gefühl von Glück, Liebe und tiefster Befriedigung.

„Oh mein Gott, war das schön“, gab ich unter pfeifenden Atem meinem Empfinden Ausdruck. „Ich lieb dich so … wahnsinnig.“

Sie suchte meine Lippen und küsste mich zärtlich.

„Ja, ich liebe dich auch. So sehr, dass es weh tut“, hauchte sie mir an mein Ohr, als wir den Kuss beendeten.

Ich lag noch lange auf ihr, auch, als mein erschlafftes Glied längst aus ihr hinaus geglitten war. Wir streichelten und küssten uns, bis uns schließlich die Müdigkeit übermannte und wir zum Einschlafen die Löffelchen-Stellung einnahmen, die sie so liebte. Kein dunkler Gedanke störte unsere Oase der Liebe und Geborgenheit, bis sich alles im Schlaf verlor.

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