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Das Püppchen teil 2

Teil 2
Eine Woche später
Ich hatte ein umfangreiches Lernprogramm zu bewältigen - ich sollte jede Einzelheit aus dem Leben von Isabell lernen und gleichzeitig jeden Tag in die Rolle von Isabell schlüpfen. Das Angenehme dabei war, daß ich jeden Morgen auf´s Neue von Agnes gebaden, frisiert, geschminkt und angekleidet wurde. Ich lebte 24 Stunden am Tag als Frau, hatte eine Unmenge an Pumps, Kleidern, Röcken, BH´s, Dessous und die süßeste Nachtwäsche. Ich bekam ausgesuchte Speisen und Getränke und eigentlich fehlte es mir an nichts. Agnes umsorgte mich in bewundernswerter Hingabe, aber auch mit Strenge. Unter ihrer Anleitung lernte ich mich perfekt in der unterschiedlichsten Garderobe zu bewegen. Und es wurde für mich normal, als Frau aufzutreten. Eigentlich war es doch genau der Traum, den ich schon immer gehabt hatte - allein die jetzigen Umstände meines weiblichen Daseins machten es mir mitunter schwer, Freude am Frau-sein zu empfinden. Neben diesen Annehmlichkeiten war mein Lernprogramm das unangenehmste. Ich gewann immer mehr den Eindruck, daß ich einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und eine neue Identität nicht nur zu spielen sondern vielmehr zu sein hatte. Das System funktionierte nach dem Motto: Der Mensch lernt durch Schmerzen. Tagsüber mußte ich mit Agnes meinen neuen Lebenslauf bis ins kleinste Detail lernen. Zudem wurde ich in meinem Verhalten, Auftreten und meinen Bewegungen ständig beobachtet.
Jeden Abend wurde ich geprüft. Diese Prüfungen war für mich der Horror. Ich wurde mit Handschellen an das Bett gefesselt und Agnes führte mir eine längere Elektrode in die Harnröhre ein. Schließlich kam der Hausherr und stellte mir aus den bisherigen Lebensabschnitten unterschiedlichste Fragen. Solange meine Antworten richtig waren, passierte nichts, war jedoch eine Antwort falsch, bekam ich einen Stromschlag direkt in meinen Schwanz. Es fühlte sich jedesmal gerade so an, als ob ein Stier durch mich hindurch rennen würde. Auch die Lehrmethoden von Agnes waren mitunter schmerzvoll. Sie machte sich das Sicherheitssystem zu nutze.
Sie begann meine Lektionen auf der Treppe hinter dem Haus. Bei jeder Antwort, die nicht richtig war mußte ich mit ihr einige Schritte in Richtung Gartentor gehen. Mehr als einmal mußte ich feststellen, daß das Sicherheitssystem hervorragend funktionierte. Anfangs war es erträglich - ab der unsichtbaren Grenze spürte ich anfänglich nur ein leichtes Erwärmen des Metallgürtels. Je weiter ich mich vom Haus weg bewegte, desto wärmer wurde es zwischen meinen Beinen und ein anfänglich leichter Reizstrom in meinem Inneren wurde nach und nach zu heftigen Stromschlägen. Im übrigen mußte häufig feststellen, daß dieses System auch im Haus selbst funktionierte. Hielt ich beim sitzen die Beine nicht geschlossen, ereilte mich eben so eine Strafe in Form eines Stromimpulses wie bei anderen "unweiblichen" Gesten. Die Tatsache, daß ich ständig beobachtet wurde, wurde zu Gewißheit, als ich eines Tages dringend auf Toilette mußte und meine Kleid gleich im stehen nach oben raffte und mich vor das Becken stellte. Die Konsequenz war, daß mich sofort ein überaus schmerzhafter Schlag ereilte und ich instinktiv mich zusammenkrümmte.
Nach einigen Tagen glaubte ich mehr über die richtige Isabell zu wissen, als ich es je über meinen eigenen Lebenslauf wußte. Allerdings machte mir ein Umstand als neue Isabell einige Sorgen: Die richtige Isabell war sowohl auf Männer als auch auf Frauen sexuell gut zu sprechen.
Eines Morgens, ich hatte gerade gefrühstückt, wurde ich vom Hausherrn nach unten gebeten. Zu meiner Verwunderung brannte im Kamin Feuer - obwohl es Hochsommer war.
Ich ging, nur in einem dünnen Morgenmantel und Unterwäsche gekleidet auf ihn zu und er meinte:
"Ich habe Deine Fortschritte gut beobachtet und bin der Meinung, daß wir nun die Schlußphase realisieren sollten. Du bist soweit bestens auf diese vorbereitet. Es gibt nur ein kleines zeitliches Problem: Eigentlich würde übermorgen Deine Zeit hier ablaufen. Allerdings kann ich nun, nachdem wir Dich soweit ausgebildet haben, vorerst nicht entbehren."
"Aber ich muß wieder arbeiten......"
"Darüber mußt Du Dir keine Sorgen machen. Du stehst jetzt soweit in Deiner Rolle, daß Du jetzt nicht einfach umkehren kannst. Und Du wirst Dich damit abfinden, daß ich es auch nicht zulassen kann....."
Mit diesen Worten hielt er mir ein kleines rotes Büchlein hin - ein Reisepaß. Ich schlug ihn auf und sah zu meinem Entsetzen mein eigenes, allerdings weibliches Paßbild. Der Paß war auf Isabell Gronhild ausgestellt.
Mir blieb für einen Moment die Sprache weg und ich schluckte erst einmal. Der Paß mußte eine Fälschung sein.
"Dein künftiger Reisepaß, durch ihn wirst Du nunmehr Isabell Gronhild sein. Deinen alten Paß und Ausweis wirst Du nun nicht mehr brauchen. Ab jetzt meine Liebe bist Du Isabell Gronhild und Du wirst Dich damit abfinden müssen, Dich in dieser Rolle noch einige Zeit zu bewegen." Noch ehe ich reagieren konnte, sah ich meinen alten Paß, der mich nach wie vor als Mann auswies, in das Feuer fliegen. Ich mußte zusehen, wie die Flammen langsam mein Paßbild und schließlich beide Dokumente auffraßen......
Ich wollte eben noch aufspringen, um zu retten was zu retten war. Allerdings wurde ich zurückgehalten.
"Mach es uns beiden nicht unnötig schwer. Wenn Du keine Probleme bereitest, wirst Du hier das Himmelreich auf Erden haben und es wird Dir an nichts fehlen. Im übrigen wirst Du heute Abend einen ersten Auftritt haben. Ich habe vor, Dich zum Essen auszuführen. Halte Dich bitte für 20.00 Uhr bereit."
"Das können Sie vergessen....." Ich nach dem eben Erlebten stinksauer, und wollte mich in jedem Fall weigern, dieses perverse Schauspiel weiter mitzuspielen.
"Du wirst liebend gerne mitgehen - ich verspreche es Dir."
Ich drehte mich ohne ein weiteres Wort um und wollte eben das Zimmer verlassen, als plötzlich ein starker Stromschlag durch meinen Körper zuckte. Ich schrie vor Schmerz laut auf und sank auf die Knie, wo ich mich zusammenkrümmte. Wenige Sekunden später, ich war noch vom ersten Schlag benommen, erfaßte mich ein zweiter Schlag.
Ich sah neben mir nur zwei Füße und blickte nach oben:
"Ich nehme an, Du wirst Dich für unseren heutigen Abend besonders hübsch machen und Du wirst Dir wünschen, daß ich Dich mitnehme."
Er lächelte zu mir herab und verließ das Zimmer. Ich lag noch immer benommen auf den Boden und fühlte, wie mir die Tränen über die Wangen liefen.
Ich wußte nicht wie lange ich auf den Boden lag und weinte - schließlich kam Agnes und meinte nur, daß es sicher keinen guten Eindruck macht, sie nahm meine Hand und führte mich in mein Zimmer. Dort begann sie mich neu zu schminken und zu frisieren. Als sie gerade dabei war, meine Perücke mir aufzusetzen, fühlte ich, wie der verfluchte Metallgürtel sich langsam erwärmte und gleichzeitig spürte ich ein leichtes, sanftes Kribbeln in mir.
"Der Gürtel wird warm...." Ich war über diesen Zustand so erschrocken, daß ich anfing, diesen abzutasten.
"Sie brauchen keine Angst zu haben." Sie ließ mich ein kurzes Minikleid anziehen und gab mir ein Paar hohe Pumps.
"Kommen Sie mit, ich will mit Ihnen in den Garten."
Zu meiner Verwunderung führte sie mich zu einer Ecke des Gartens, die wir bisher noch nie besucht hatten.
"Hier ist der einzige Ort, wo keine Kamera installiert ist. Wahrscheinlich nur ein Versehen. Behalten Sie dies jedoch für sich."
Ich nickte nur und Agnes fuhr fort:
"Sie sollten es akzeptieren, daß Sie nunmehr Isabell Gronhild sind und deren Rolle hier wahrnehmen. Und Sie sollten auch schon jetzt wissen, daß dies für eine unbestimmte Zeit so bleiben wird."
Agnes erzählte mir, daß es diese Isabell Gronhild bis vor kurzer Zeit wirklich hier lebte. Eines Tages war sie plötzlich verschwunden und aus den unterschiedlichsten Gründen machte es sich jedoch erforderlich, daß dies nicht bekannt würde. Für den Herrn steht viel auf dem Spiel, was auch sein Vorgehen begründet. Weiterhin machte sie mir unmißverständlich klar, daß ich erst dann wieder von meiner Rolle entbunden wäre, wenn die echte Isabell Gronhild im Garten stehen würde.
"Wenn Sie vernünftig sind und nicht widersprechen, werden sie ein herrliches Leben hier haben - allerdings werden Sie dieses als Frau genießen. Und was Ihren Metallgürtel angeht, so ist dieser die beste Möglichkeit, Sie vor unüberlegten Handlungen zu schützen."
"Er ist noch immer warm...."
"Dies werden Sie auch bis heute abend ertragen müssen." Wie recht Agnes mit der Andeutung hatte, daß ich hier mein Leben als Frau genießen könne, konnte ich noch nicht ahnen.
Nach diesem vertraulichen Gespräch war mir klar, daß es ab diesen Zeitpunkt für mich kein Entrinnen geben würde - ich war die Gefangene dieses Hauses.
Im Verlaufe des Tages mußte ich Agnes recht geben - ich stand den gesamten Tag unter leichten Reizstrom, der mir ständig zu Bewußtsein brachte, daß ich unter Kontrolle stand.
Gegen 18.00 Uhr bereitete mich Agnes auf den Abend vor. Ich wurde neu geschminkt und frisiert, dann gab sie mir ein langes Abendkleid und die inzwischen obligatorischen Pumps. Pünktlich gegen 20.00 Uhr wurde ich abgeholt und ich fuhr mit ihm zu einem Nobelrestaurant. Unterwegs wollte ich ihm noch begreiflich machen, daß ich bisher noch nie als Frau auswärts war. Er meinte jedoch nur, daß ich mich inzwischen gut daran gewöhnt haben würde, als Frau aufzutreten. Bevor wir ausstiegen, meinte er nur noch, ich solle bitte nicht auf dumme Gedanken kommen.
"Du würdest es sicherlich als peinlich empfinden, inmitten des Restaurants plötzlich auf die Knie zu gehen."
Er hielt mir den Arm hin und ich hakte mich ein. Zusammen betraten wir das Restaurant und wurden von einem Ober an der Tür empfangen.
Wir wurden begrüßt und als er mich mit Fräulein Gronhild ansprach, lief mir ein kalter Schauer den Rücken hinunter. Er merkte anscheinend nichts. Allerdings bemerkte ich, wie mein Begleiter die Reaktionen der Leute beobachtete.
"Wenn wir nun das Restaurant verlassen, wird Dir der Ober die Hand küssen. Sei also lieb und halte sie ihn hin."
Als der Ober mir beim Verlassen des Restaurants wirklich ein Handkuss gab, war mir klar, daß er mich wirklich für Isabell Gronhild hielt.
An den folgenden Tagen wurde ich desöfteren in der Öffentlichkeit vorgeführt und gezeigt. So führte er mich abends in das Theater, ins Restaurant und schließlich fuhr er mit mir auch am Tage durch die Stadt. Immer öfter bekam ich Menschen zu Gesicht, die ich bereits von Videos oder Erzählungen kannte. Schließlich kam auch der Moment, wo ich in eine Boutique gehen sollte. Am Abend vorher wurde ich darauf vorbereitet:
"Isabell ist dort Stammkundin - von daher ist sie natürlich dort besonders gut bekannt. Paß also auf, daß Dir keine Fehler unterlaufen. Insbesondere solltest Du auf eine Verkäuferin achten - sie bediente Isabell vorrangig und wie es sich herausstellte, hatte sie auch einige pikante Affären mit ihr."
Als mich Agnes am folgenden Morgen für den Einkauf vorbereitete, wagte ich nicht an das mir Bevorstehende zu denken. Das es mit dieser Boutique etwas besonderes auf sich haben müßte, wurde mir klar, als ich eine enge Miederhose bekam, die meinen Schwanz nahezu unsichtbar zwischen meine Beine preßte. Nachdem mir Agnes mehrmals zwischen die gefaßt hatte, um zu prüfen, daß es wirklich echt wirkte, gab sie mir meine restliche Kleidung: halterlose Strümpfe, eine weißes, langärmliges Body und einen roten Minrock sowie ebenfalls rote Lackpumps.
Während der Fahrt in die Innenstadt war ich mehr als aufgeregt - ich bekam die letzten Instruktionen: Es war üblich, daß mein Einkauf mindestens 2000 DM betragen würde, und ich sollte streng darauf achten, daß ich allein in die Umkleidekabine ging.
Mit zittrigen Knien betrat ich wenig später die Boutique - ich hatte eine genaue Beschreibung und wußte also, was mich wo erwarten würde - zuerst sollte ich in die Oberbekleidung gehen. Dort wäre auch die Verkäuferin, vor der ich mich in Acht nehmen sollte. Mein Wunsch, daß diese heute doch krank sein könnte, bewahrheitete sich nicht. Als sie mich sah, kam sie mit einem Lächeln auch schon auf mich zu.
"Hallo, Liebes. Kann ich Dir helfen ?"
Es war eine attraktive Mittvierzigerin, wenn ich unter normalen Umständen, also als Mann hier gestanden hätte, würde ich sie wohl ständig ansehen müssen. Doch jetzt hatte ich einige Probleme......
Sie bediente mich wirklich gut, ich versuchte so wenig wie möglich zu sprechen und zum Glück ging auch alles soweit gut. Sie war mehr damit beschäftigt, mir eine Unmenge von Kleidern zu zeigen. Ab und an zeigte ich Interesse und ging mit dem Stück in die Umkleidekabine. Ich zog es vor, die ausgewählten Kleider lieber nicht anzuprobieren - schließlich war es völlig egal, ob diese passen würde oder nicht. Nach einer Weile trat ich wieder aus der Kabine und gab ein Urteil ab - einige Kleider nahm ich mit, andere wieder gab ich zurück.
Schließlich brachte sie ein weißes Tüllkleid.
"Probier das mal - es ist gerade eben hereingekommen." Um dieser eigentümlichen Szene hier ein endlich ein Ende zu bereiten, nahm ich es ihr ab und betrat wieder die Umkleidekabine.
"Darf ich es mal sehen ?"
Ich war zutiefst erschrocken und mußte nunmehr wohl oder über das Kleid anziehen. Zugegeben es war wirklich ein Traum: mehrere, halb durchsichtige Lagen eines feinen Stoffes ließen die Körperkonturen verschwimmen. Nur wenn das Licht günstig fiel, waren einige Körperumrisse wie ein zarter Schatten sichtbar. Ich war selbst überrascht und so merkte ich anfangs nicht, daß der Vorrang beiseite geschoben wurde.
"Du siehst wie eine Prinzessin darin aus...."
Ich war so erschrocken, daß ich zusammenzuckte.
Erleichtert saß ich wieder im Auto - mein Begleiter war sichtlich froh, das ich den Einkauf ohne Pannen erledigt hatte. Als er mich fragte, wie es gelaufen ist, meinte ich nur, daß es keine Probleme gegeben hätte und ich nicht denke, daß etwas aufgefallen war.
In den nächsten Wochen wurde ich immer öfter und länger vorgeführt - es blieb auch nicht nur dabei, mich sehen zu lassen, ich wurde den unterschiedlichsten Personen auch direkt vorgestellt und so nach und nach mußte nach außen hin der unumstößlich Eindruck entstehen, daß Isabell Gronhild nie das Haus verlassen hatte.
Ich selbst gewöhnte mich immer mehr an meine Rolle und fand mich damit ab. Ich nahm es hin, daß Agnes in regelmäßigen Abständen meine Augenbrauen zupfte, mich mit Enthaarungsmittel am gesamten Körper behandelte und ich erduldete es auch, als sie begann mich im Gesicht und an den Beinen zu epilieren. Da ich eigentlich keine körperliche Arbeit mehr hatte, verschwanden an meinen Händen auch die typischen Schwielen und meine Haut wurde nicht nur im Gesicht jeden Tag etwas zarter und neigte zu einer zarten rosé Farbe. Eines Tages, sollte ich jedoch vor eine weitere, bisher alles übersteigende Aufgabe gestellt werden.
Agnes hatte mir, wie jeden Morgen, die Unterwäsche angezogen - allerdings gab sie mir ein weißes Spitzenkorsett, welches meine Brüste nach oben drückte und so viel größer erscheinen ließ, dafür aber so eng geschnürt wurde, daß es mir fast die Luft nahm und ich eine äußerst reizvolle Taille bekam. Ich empfand es als mehr als ungewöhnlich, ein Korsett tragen zu müssen. Aber Agnes schien meine Frage völlig zu ignorieren. Weiterhin bekam ich weiße halterlose Spitzenstrümpfe und ein Paar weiße Pumps mit gut 14 cm hohen Absätzen.
Als sie mit schminken fertig war, sollte ich ihr in die untere Etage in ein Seitenzimmer folgen. Ich wurde bereits erwartet.
"Du wirst sicherlich überrascht sein, wenn Du erfährst, daß wir beide heute offiziell heiraten werden." Obgleich ich mich inzwischen an viel gewöhnt hatte, schien mir dieser Entschluß zu weit zu gehen.
"Ich kann Sie nicht heiraten - ich ....."
"Es wird unserer Heirat nichts im Wege stehen. Laut Deinem Paß bist Du Isabell Gronhild, eine Frau. Und mit diesem Paß werden wir heute auf ein Standesamt gehen."
"Bitte...."
Mir war durchaus klar, daß ich keine Wahl haben würde - spätestens seit dem Zeitpunkt, als mein richtigen Ausweisdokumente verbrannt wurden, war ich in seiner Gewalt.
Als Agnes ein langes Brautkleid in das Zimmer brachte, spürte ich, wie eine Träne über mein Gesicht lief. Ohne Gegenwehr, fast teilnahmslos, lies ich mir das Kleid anziehen. Zum Abschluß sollte ich mich noch einmal auf einen Stuhl setzen. Agnes trat an meine Seite und steckte mir den Schleier in das Haar.
"Nun mach mir die Freude und schau Dich im Spiegel an."
In jeder anderen Situation wäre ich überglücklich gewesen. Das Kleid war ein Traum - ein Oberteil aus Spitze und lange Ärmel; mein Unterleib verschwand in einem breiten Reifrock über den in üppigen Lagen wieder Spitze fiel. Der Schleier verdeckte zur Hälfte mein Gesicht - um so mehr fielen meine rot geschminkten Lippen auf. Als ich mich als Braut im Spiegel sah, unternahm ich einen letzten Versuch:
"Bitte nicht...."
Im Standesamt waren wir allein - die Zeremonie nahm seinen Lauf. Nachdem der Standesbeamte auch meinen Paß gesehen hatte, begann er.
"..... und wollen Sie, Fräulein Isabell Gronhild den hier anwesenden Herrn Frederik Lieek aus freiem Entschluß zum Mann nehmen ?"
Es war meine letzte Chance, im gleichen Moment spürte ich, wie wieder einmal Strom durch meinen Körper floß - ein zwar sanftes, aber deutlich spürbares Kribbeln.
"... Ja...."
Vielleicht würde ich ja bald erlöst sein - wenn alles so laufen würde, wie es gedacht war, blieb kein Zweifel, daß die richtige Isabell Gronhild bald auftauchen müßte und ich befreit wäre....... Zumindest war es diese Hoffnung, die mich zu meiner Antwort bewegte.
Zwei Tage nach meiner Hochzeit sollte diese Hoffnung bestätigt werden.
Die Stimmung im Hause war gelöst und ich erfuhr von Agnes, daß die richtige Isabell heute eintreffen würde. Als ich dies hörte, lies ich mich von Agnes besonders schön schminken und einkleiden.
Am späten Nachmittag war es dann soweit - ein Auto fuhr vor und eine Frau stieg aus. Jetzt, da ich die echte Isabell zum ersten Male live sah, wurde mir klar, warum ich von allen als Isabell Gronhild angesehen wurde - bis auf einen minimalen Größenunterschied sahen wir uns unheimlich ähnlich. Dieser Umstand wurde mit dann später als wir uns gegenübersaßen noch deutlicher.
Nach dem gemeinsamen Abendessen saßen wir zu dritt noch bei einer Flasche Schampus.
"Und Du bist also meine Doppelgängerin - anscheinend hast Du Dich überaus gut eingelebt. Und wie ich sehe, passen Dir meine Kleider und meine Pumps auch schon ganz gut."
Und im Verlaufe des Abends erfuhr Isabell Gronhild alles über Isabell Gronhild. Erst spät in der Nacht ging ich auf mein Schlafzimmer, gefolgt von meiner Doppelgängerin. Mit der größten Selbstverständlichkeit teilte sie mir, daß wir anscheinend das Bett teilen müßten.
Während sie etwas im Schrank suchte, zog ich mich aus und wollte gerade in das Bett steigen.
"Hier zieh Dir das an...."Sie drehte sich um und hielt mir ein rotes Dessous hin, als sie gleichzeitig meinen Metallgürtel sah:
"Was trägst Du da denn ?"
Sie trat vor mich hin und fühlte das Metall, welches meinen Körper umschloß.
Nachdem ich mir das Dessous angezogen hatte und wir nebeneinander im Bett lagen, mußte ich ihr alles über den Metallreif erzählen.
"Dann bist Du fast so etwas wie eine Gefangene......"
Am nächsten Morgen streifte ich mir nur den Morgenmantel über und ging nach unten. Eigentlich wollte ich nur fragen, wann mir jetzt endlich das Metallgefängnis abgenommen werden würde. Ich stellte mir schon vor, wie mir endlich der rote Nagellack entfernt werden würde und ich in eine Jeans stieg......
Als ich nach unten kam, sah ich wie die richtige Isabell sich mit "meinem Mann" vor dem Haus angeregt unterhielten. Leider konnte ich nicht verstehen, um was es ging. Nach dem Frühstück wollte ich nachfragen, wann ich endlich erlöst werden würde. In plausibler Art und Weise wurde ich auf Nachmittag vertröstet.
Ich kam wieder langsam zu mir - der Versuch, die Augen zu öffnen, schlug erst einmal fehl, ich sah alles wie durch einen dicken Nebel. Das einzige, was ich vorerst erfassen konnte war, daß ich in meinem Bett lag. Mein Hals und Mund war völlig ausgetrocknet und mein Körper fühlte sich an, als ob er mit Blei ausgegossen wäre. Ich hatte vorerst keine Erklärung, was mit mir los war. Immer wieder fiel ich in einen tiefen Schlaf.....
Langsam wurde mein Blick klarer und ich nahm meine Umgebung immer besser wahr: Ich war noch immer in dem Haus, in dem ich als Isabell gelebt hatte, ich lag sogar im gleichen Bett. Aber war nicht zwischendurch die richtige Isabell aufgetaucht, wollte ich nicht abreisen ?
Ich sah wie aus weiter Ferne eine Gestalt auf mich zukommen - erst als sich diese über mich beugte, erkannte ich Isabell.
"Wie geht es Dir mein Schatz ?"
"Was ist mit mir ....... ich habe Durst......"
Sie hielt mir ein Glas hin und erst jetzt, als ich es mit der Hand ergreifen wollte, stellte ich mit Entsetzen fest, daß meine Handgelenke an das Bett gefesselt waren.
"Was habt ihr gemacht ?"
"Bleib ruhig....." Sie führte mir das Glas an den Mund und gab mir zu trinken.
"Ich wollte nicht auf Dich verzichten müssen.... " Meine Gedanken, die langsam klarer wurden, liefen Amok.
"Willst Du Dich sehen ?"
Isabell nahm die Decke zurück und ich blickte an mir nach unten. Das was ich sah, konnte nicht wahr sein, ich wollte es einfach nicht glauben: Vor mir wölbten sich zwei weibliche Brüste, die mir den Blick versperrten.
"Was habt......" Ich war schockiert und fühlte, wie Isabell mit einer Hand zwischen meine Beine griff und etwas beseite nahm. Von der Frisierkommode holte sie einen handspigel und hielt mir diesen zwischen die Beine:
"Schau Dich ruhig an...." Mühsam hob ich meinen Kopf und blickte in den Spiegel - ich hatte statt eines Penis eine Scheide. Sie hatten mich zur Frau umoperiert.
Die folgenden Tage sollten die Hölle für mich werden. Zum einen konnte ich noch immer ich nicht fassen, was mit mir geschehen war; zum anderen blieb ich die folgenden Tage an das Bett gefesselt und wurde ich jeden Tag einer schmerzhaften Behandlungsprozedur unterzogen. Jeden Morgen kam Isabell mit Agnes und meine Brüste wurden eingecremt und längere Zeit massiert, daß diese auch künftig schon weich blieben. Weitaus schlimmer war die Behandlung meines neuen Geschlechtsteils: ich war nach wie vor mit weit gespreizten Beinen an das Bett gefesselt. Am dritten Tag kamen Isabell und Agnes mit einen dicken Dildo in das Zimmer. Ich wurde aufgedeckt und meine Scheide mit einer Creme behandelt. Als ich den Dildo in mich eindringen fühlte, glaubte ich die Schmerzen nicht auszuhalten - ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wurde mir der Dildo eingeführt und verblieb für die nächsten Stunden in mir.
Nach der ersten Woche glaubte ich das schlimmste überstanden zu haben und ich durfte das erste Mal aufstehen. Als ich mich das erste Mal im Spiegel sah, mußte ich erneut weinen - ich sah eine Frau mit zwei Brüsten und einer nackten Vagina und dünn gezupften Brauen, im Gesicht konnte ich keine Spur von Bartwuchs erkennen. Nichts an mir deutete auf einen Mann hin.
"Kannst Du jetzt verstehen, warum ich nicht auf Dich verzichten wollte ?" Die richtige Isabell war von hinten an mich herangetreten und ihr Arme umschlangen zart meine Hüfte.
"Du wirst mir eine liebe Freundin sein.........." Ihre rechte Hand streichelte meine Brust, während sie mit der anderen zärtlich meinen weiblichen Venushügel abtastete.
Isabell nahm in wenigen Tagen seit ihrem Erscheinen wieder ihre ursprüngliche gesellschaftliche und häusliche Rolle wieder voll ein. Irgendwie war es mir logisch, daß es von nun ab nicht nur unwichtig geworden war, daß mein Aussehen weiterhin dem der echten Isabell Gronhild ähnlich war, im Gegenteil, Isabell verdeutlichte mir, daß es sogar von Vorteil sein würde, wenn wir uns nicht mehr ähnlich sehen würden.
In den nächsten Tagen wurde mir unmißverständlich verdeutlicht, was mich erwarten würde: Sie würden mir hier ein durchaus angenehmes und sorgloses Leben mit allem, was ich bisher auch gehabt hätte, bieten. Für mich würde in allen Belangen großzügig gesorgt werden, selbst Agnes würde mir weiterhin zur Verfügung stehen. Allerdings würde ich eine bedingungslose Unterordnung und Einschränkung meiner Freiheiten akzeptieren müssen: Isabell zeigte ein großes Interesse an mir und meinem nunmehr völlig weiblichen Körper. Letztlich hatte ich es ja ihr zu verdanken, daß ich äußerlich völlig Frau war.
Ich erholte mich von dem ersten Schock, daß ich in einem weiblichen Körper war, relativ schnell - oder besser, ich fand mich damit ab. In ersten Wochen erholte ich mich auch gesundheitlich ganz gut und eines Morgens beim Frühstück weihte mich Isabell in ihre Pläne und dem, was sie mit mir vorhatte, ein:
"Dich wird sicherlich interessieren, worin Deine Daseinsberechtigung hier im Hause besteht ?!"
Isabell blickte mich an und fuhr fort:
"Du sollst nicht nur einfach so meine Freundin sein - vielmehr habe ich vor, aus Dir eine ganz besondere Spezies von Weiblichkeit zu machen. Es gibt eigentlich nur einen Inbegriff von weiblicher Perfektion - dieser begleitet viele Mädchen schon von Kind an. Kannst Du Dir denken, was ich meine ?"
"Nein...."
"Es ist die Puppe - ich möchte mit Dir meine neue Puppe kreieren."
"Wie meinst Du das ?"
"So wie ich es Dir eben gesagt habe. Du wirst mein Püppchen werden und als solches wirst Du hier im Haus angezogen und behandelt werden."
Das was für andere Mädchen eine Puppe ist, würde ich für die richtige Isabell sein: im wesentlichen sollte ich ihr lebendes Spielzeug werden.



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