Silke - Schicksalsjahre einer Gummipuppe (08-10)

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08. Laborratte

Es wurde beschlossen, ein Expertenteam vom Biologischen Institut der Universität heranzuziehen, das erst einmal feststellen sollte, welcher Spezies diese Wesen überhaupt angehörten. Dr. Angela Seiffert wurde zur Leiterin ernannt. Gemeinsam mit ihrem Assistenten, Dr. Frederic Baumann, wagte sie sich unter Polizeischutz in die „Höhle des Löwen", sprich in den Spiegelraum. Sie stellten fest, dass diese Wesen im Grunde friedlich waren und eine besondere Zuneigung zu menschlichen Männern hatten. Ansonsten war eine Kommunikation mit ihnen aber nicht möglich. Warum ihnen nummerierte Halsbänder angelegt worden waren, konnten sie sich nicht erklären, das musste mit dem Bordellbetrieb in Zusammenhang gestanden haben.
Schließlich richtete man auf dem Gelände der Uniklinik ein eigenes Labor ein, in das die Gummipuppen gebracht wurden, um sie eingehender studieren zu können. Alle Beteiligten wurden zu Stillschweigen verpflichtet, man wollte die Bevölkerung nicht unnötig in Panik versetzen. Zu schnell hätte das Gerücht einer Invasion durch Außerirdische entstehen können. Tanjas Kokon war von der Polizei zunächst nicht bemerkt worden beziehungsweise dachte man, es handelte sich um irgendein Kunstwerk, aber Dr. Angela Seiffert bemerkte sofort, wozu dieses Gebilde dienen sollte. Sie ordnete an, dass die Entwicklung dieses Objekt per Videoaufzeichnung beobachtet werden sollte.
Im Labor stellte man schnell fest, dass diese Wesen untereinander einen engen sozialen Kontakt pflegten, indem sie sich stets gegenseitig beglückten. Jedoch begannen sie nach zwei Tagen, immer träger zu werden. Das war auch kein Wunder, denn sie hatten weder gegessen noch getrunken. Die Wissenschaftler konnten nicht erklären, wie diese Wesen überhaupt Nahrung zu sich nahmen geschweige denn, was ihre Nahrung überhaupt war. Sämtliches Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und selbst Wasser und Säfte wurden ignoriert. Nur die Anwesenheit eines Mannes brachte die acht Gummipuppen in Aufregung. Dr. Angela Seiffert schwante etwas. Sie suchte sich zunächst eine Gummipuppe aus, ihre Wahl fiel auf '29157', die durch ihren verstärkten Geruchssinn nach Männern als Gierigste erschien. Weiterhin wurde unter den Studenten kurzfristig ein Proband für ein „wissenschaftliches Experiment im Bereich der Sexualforschung" gesucht und schnell gefunden.

'29157' wurde auf einen Gynstuhl gefesselt und eingehend untersucht. In ihren drei Körperöffnungen konnten keine Krankheitserreger festgestellt werden. Man versuchte, ihr Blut, oder was sie auch immer im Körper hatte, zu entnehmen und bekam immer nur eine Kautschukmasse, die an der Luft sofort vulkanisierte. Auch vom Einstich konnte man anschließend nichts mehr sehen. Dann war es soweit. Dem nackten Probanden wurde mit einer vollkommen geschlossenen Latexmaske die Sicht genommen und man legte ihn auf ein Bett. Dann wurde '29157' in den Beobachtungsraum gelassen. Sofort stürzte sie sich auf den Mann und begann ihn nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Sie wechselte stets die Stellungen und sog ihm mit allen Körperöffnungen seinen Samen nur so heraus. Der Student fühlte sich wie im siebten Himmel, das musste ja eine Granate im Bett sein oder trieben es mehrere Frauen gleichzeitig mit ihm? Sein lustvolles Gestöhne ließen selbst die Doktoren Seiffert und Baumann vor Neid erblassen.
'29157' war satt und aus den Samenblasen war nichts mehr zu holen. Der Gewohnheit folgend, suchte sie den Käfig und ging daher sofort durch die zurück in den Untersuchungsraum. Dr. Seiffert und Dr. Baumann sahen, dass sie jetzt gestärkt war, sie brauchte also Sperma. Dem Probanden war nichts passiert, außer dass ihm jetzt eine Milliarde Samenzellen fehlten, aber er war glücklich und erschöpft eingeschlafen. Die Doktoren ließen ihn sich ausruhen und schickten ihn dann dankend nach Hause.
Für die anderen sieben Gummipuppen wurden sofort weitere Probanden akquiriert. Ohnehin musste man dieses „Experiment" auf unbestimmte Zeit verlängern, schließlich sollten diese Wesen nicht verhungern. Da sollten jede Menge Studenten noch angenehme Zeiten erleben.
Währenddessen beschäftigte man sich weiter mit '29157'. Diese war auch zu Dr. Angela Seiffert zu-traulicher. Diese Frau hatte ihr Nahrung verschafft, war sie jetzt ihre neue Herrin?

Die nächste Frage, die die Wissenschaftler beschäftigte, war das Halsband, das jedes dieser Wesen trug. Man beschloss, '29157' davon zu befreien. Unter dem Vorwand, bei entsprechenden sexuellen Praktiken hätte sich eine Probandin ein nicht mehr zu öffnendes Halsband angelegt, ließ man einen Schlüsseldienst kommen. Nachdem '29157' so weit wie nur möglich verkleidet worden war, wurde das Schloss binnen fünf Minuten geknackt.
'29157' wurde schwindlig, sie torkelte, fiel fast von dem Stuhl, auf den sie gesetzt worden war. Man versuchte, ihr beim Aufstehen zu helfen, aber ihre Beine versagten. Schnell wurde ihr wieder das Halsband angelegt, aber es zeigte sich keine Besserung. Der Mikrochip war durch das gewaltsame Öffnen deaktiviert worden. '29157' verlor das Bewusstsein.
Es dauerte fast einen Tag, bis sie wieder zu sich kam, sehr zur Freude der beiden Doktoren, hatten diese doch schon befürchtet, sie hätten ein Leben vernichtet. '29157' wurde wieder auf den Gynstuhl gesetzt. Man untersuchte ihre Augen, ihre Nase, machte Messungen an ihrer Haut.
'29157' schaute sich um, irgendetwas war anders. Der Druck im Kopf war weg. Sie war '29157', oder hatte sie nicht noch eine andere Bezeichnung? Sie sah das große „E" auf der Sehtesttafel. „E" wie ... „E" wie ... wie „SilkE". Sie hieß Silke und war eine Gummipuppe, und was war da noch? Sie guckte Angela an, aber die war mit ihren Messungen beschäftigt. Sie versuchte, mit der Hand Zeichen zu geben, aber sie war ja angeschnallt.
Erst nach den Untersuchungen befreite man sie vom Stuhl und wollte sie ihn ihr Quartier bringen, doch sie riss sich los, lief zur Sehtesttafel und deutete mit ihrer Zeigefingerkralle auf das „E". Angela und Frederic sahen sich an. War das der Versuch einer Kommunikation?
„Willst du uns etwas sagen?" fragte Angela. '29157' überlegte, Kopfschütteln bedeutete Zustimmung und Nicken Ablehnung. Nein, umgekehrt! Sie nickte und ging auf Angela zu, nahm ihren Arm in die linke Hand und versuchte, auf ihren Unterarm Buchstaben anzudeuten, wie es damals Anja bei ihr gemacht hatte. „S - I - L - K - E".
Angela nahm einen Kugelschreiber aus ihrem Kittel und Frederic besorgte ein Blatt Papier. Man setzte Silke an einen Tisch und drückte ihr den Stift in die Hand. Was war das? So etwas hatte sie früher schon einmal gesehen, das war ein Schreibgerät, damit konnte man Zeichen machen. Und das andere, das musste Papier sein, darauf machte man die Zeichen. Silke probierte es. Es war nicht leicht, den Kugelschreiber zu halten, ihre Krallen behinderten sie dabei. Ihr fiel plötzlich ein, dass sie früher auch Krallen hatte, künstliche Fingernägel, Nagelstudio. Mit krakeliger Schrift malte sie „SILKE" auf das Papier.
„Silke? Ist das dein Name? Heißt du Silke?" Silke nickte. Die erste Kommunion zwischen den Wissenschaftlern und ihrer Laborratte war gelungen.


09. Einigkeit und Recht und Freiheit

Es war anfangs nicht einfach für Silke, sich auszudrücken. Ihre Erinnerungen kehrten nur langsam in ihr Gedächtnis zurück. Aber jedenfalls wusste sie, dass Tanja, ihre ehemalige Herrin, sich selbst verpuppt hatte. Die Doktoren benachrichtigten daraufhin die Staatsanwaltschaft. Die Tanja-Gummipuppe sollte nach dem Schlüpfen sofort verhaftet werden, um sie irgendwie anklagen zu können.
Tatsächlich stieg Tanja tags darauf aus ihrem Kokon. Beim Blick auf die Spiegelwand erschrak sie nicht, sie wusste ja um ihr Aussehen. Ihr ursprünglicher Plan war, sich selbst ein Sklavenhalshand ohne Mikrochip anzulegen. Sie wäre dann nicht mehr von den anderen Gummipuppen zu unterscheiden gewesen, hätte aber noch ihren eigenen Willen gehabt. Dieser Plan wurde aber durch drei Polizisten vereitelt, die sie überwältigten und ihr ein anderes, ebenfalls nicht mehr zu öffnendes Halsband anlegten. Jetzt war die Täterin Tanja für alle erkennbar. Sie wurde ins Labor zu den anderen acht Gummipuppen gebracht.
Dort hatte man inzwischen alle von ihren Sklavenhalsbändern befreit. Langsam kehrten bei ihnen die Erinnerungen zurück. Obwohl sie jetzt alle wieder selbstdenkende Individuen waren, bestand die soziale Bande zwischen ihnen weiterhin. Sie waren keine Menschen mehr, das war ihnen bewusst. Sie waren jetzt Gummipuppen und darüber sehr glücklich. Ihr jetziges Leben war viel besser als ihr voriges. Als Tanja zu ihnen gebracht wurde, nahmen sie sie, zur Verwunderung der Wissenschaftler, sofort als neue Schwester in ihre Gemeinschaft auf.

Die Wissenschaftler hatten das Problem, dass für sie jede Gummipuppe wie die andere aussah und hängen ihnen daher Namenssc***der um. Silke, Bettina, Nadine, Claudia, Imke, Petra, Özlem, Anja und Tanja. Die Gummipuppen fanden das lustig, konnten sie sich doch eindeutig untereinander erkennen. Jedes Gummipuppengesicht hatte seine eigenen, für Menschen nicht erkennbare, charakteristischen Züge.
Die schriftliche Kommunikation war schwerfällig. Dr. Angela Seiffert nahm daher noch ihren Lebensgefährten Christoph mit ins Team. Christoph war Linguistiker und brachte den Gummipuppen die Gebärdensprache bei. Zur Überraschung aller lernten die Gummipuppen sehr schnell und nach nur einer Woche konnten sie auf diese Weise untereinander kommunizieren. Das war auch für die Gummipuppen selbst ein großer Vorteil, denn bislang hatten sie sich untereinander nur sexuell unterhalten.
Ein Staatsanwalt kam vorbei, um eine Anklage gegen Tanja vorzubereiten, aber keins von Tanjas „Opfern" wollte gegen sie Anzeige erstatten. Sie waren jetzt als Gummipuppen glücklich und Tanja für die Metamorphose dankbar. Außerdem hatten sie als Schwestern ein Zeugnisverweigerungsrecht. Dem Staatsanwalt blieb nur noch, Tanja wegen i*****len Betreibens eines Bordells anzuklagen. Aber da fingen die Schwierigkeiten schon an. Wen konnte man überhaupt anklagen? Die Täterin war kein Mensch mehr und konnte man eine Gummipuppe vor Gericht bringen? Welchen rechtlichen Status hatten Gummipuppen überhaupt?

Zu allem Übel veröffentlichte eine Boulevardzeitung am nächsten Tag einen Bericht über die Gummipuppen. In großen Lettern stand auf der Titelseite: „Invasion vom Mars? Was verheimlicht uns die Regierung?" Ein großes Foto zeigte zudem den Augenblick, als Tanja ihrem Kokon entstieg. Der Kreis der Beteiligten bei Polizei, Staatsanwaltschaft und Universität war inzwischen so groß geworden, dass irgendwo eine undichte Stelle entstanden war. „Fressen diese Aliens unsere Männer?" fragte die Zeitung in einem zweiten Artikel, der von ungewöhnlich vielen „sexuellen Experimenten" an der Universität berichtete. Auszüge diverser Videos von Polizei- und Laborkameras zeigten die Privatsender abends im Fernsehen.
Man konnte die Tatsachen nicht mehr lange verheimlichen und vergewisserte sich erst hoch bis zu den zuständigen Bundesministerien, bis man an die Öffentlichkeit trat. Die Wahrheit, so unglaublich sie auch klingen mochte, war besser als eine aufkommende Panik.
Für den nächsten Monat wurde daraufhin eine Pressekonferenz anberaumt, in denen vor der Öffentlichkeit sämtliche Fakten auf den Tisch gelegt wurden. Anschließend wurde Silke, mit ihrer Einwilligung, vorgestellt. Per Gebärdensprache bestätigte sie ihre Identität und beantwortete so auch sämtliche Fragen der Journalisten.

Nun begannen die Diskussionen erst recht! Die Welt war mit der Tatsache konfrontiert, dass es nun eine zweite intelligente Spezies auf der Erde gab. Die Bevölkerung spaltete sich in zwei Lager. „Tötet diese Monster!" „Sperrt sie in einen Zoo!" waren die Argumente derer, die die Gummipuppen nicht akzeptieren wollten. Selbst die Damen des horizontalen Gewerbes fürchteten, dass die Gummipuppen als billige Huren sie um ihren Liebeslohn bringen könnten. Die andere Seite war leiser in ihrer Wortwahl, auch für sie waren lebende Gummipuppen etwas Unvorstellbares, doch befürworteten sie ein friedliches Miteinander.
Um die „Invasion der Gummipuppen" - so die Zeitung mit den großen Buchstaben am nächsten Tag - zu relativieren, führte man eine „Volkszählung" durch. Tanja hatte perfide Buch geführt, an wen sie Gummipuppen verkauft hatte. Bei Herrin Bianca fand man zwei - ihre ehemalige Zofe Marie und '22869'. Insgesamt 36 Gäste hatten bei Tanja eine Gummipuppe erstanden. Drei dieser Herren hatten - obwohl es im Kaufvertrag ausdrücklich verboten worden war - ihren eigenen Frauen anschließend die Gummimilch zu trinken gegeben, einer sogar auch noch seiner Schwiegertochter, so dass man insgesamt zusätzlich 42 Gummipuppen aufspürte, die alle von ihren Sklavenhalsbändern befreit wurden und in das Universitätslabor gebracht wurden. Die Weltgesamtbevölkerung an Gummipuppen betrug also 51. 51 Gummipuppen mit einem unbändigen Hunger nach Sperma.
Man musste sich beeilen, musste zu Entscheidungen kommen. Die Gummipuppen waren zweifellos lebende und intelligente, sogar hochintelligente, Lebewesen. Sie hatten - als „Nebenwirkung" des Retrovirus - einen wesentlich höheren IQ als die übrige Bevölkerung. Also musste man die Gummipuppen den Menschen gleichstellen. Eine hohe Intelligenz wurde von der Wissenschaft aber auch den Walen zugesagt, also konnte man sie auch als eine neue Tierart eingruppieren und somit galt für sie das Tierschutzgesetz.

Die Bundesregierung suchte Rat bei den EU-Behörden und bei der UN-Menschenrechtskommission, bekam aber zur Antwort, dass dieses ein rein nationales Problem war. Sämtliche Staaten beschlossen im Eilverfahren ein Gummipuppen-Einreiseverbot, um mit dieser Problematik nicht konfrontiert zu werden. Deutschland war auf sich selbst gestellt.
Letztendlich wurde entschieden, dass die Gummipuppen registriert werden sollten und wie Hunde ein Halsband mit einer amtlichen Registriernummer zu tragen hatten. Die Weitergabe der Gummimilch wurde unter Strafe gestellt. Regelmäßig sollte von Amts wegen die Haltung der Gummipuppen überprüft werden.
Es wurden keine Strafanträge gestellt, es lagen ja auch rechtlich keine Straftaten vor, es wurde auch keine Anzeige gestellt, und so erhielten die 36 Herren und Herrin Bianca ihre - jetzt registrierten - Gummipuppen zurück. Blieben noch die ursprünglichen neun.
Man konnte sich offiziell um diese Gummipuppen bewerben und von offizieller Seite achtete man darauf, dass keine von ihnen in einem Bordell landen sollten. Die Anfrage war überraschend groß und man überprüfte die Seriosität der Bewerber. Letztendlich überließ man den Gummipuppen selbst die Auswahl. Schnell waren alle vergeben.
Silke hatte das Glück, dass Dr. Angela Seiffert sich um sie bewarb. Sie sollte gemeinsam mit ihr und ihrem Lebensgefährten Christoph in ihrem Haus am Rande der Stadt wohnen. Gern willigte sie ein.

10. Menage à Trois

Silke durfte sich ihr neues Halsband selbst aussuchen. Sie entschied sich aus Gewohnheit für ein breites Metallhalsband mit O-Ring. Nachdem ihre Registrierungsnummer eingraviert worden war und ihr mit dem leisen „Klick" des versteckten Schließmechanismus das nunmehr nicht mehr unzerstörbar zu entfernende Halsband angelegt worden war, konnten Angela und Christoph sie mit nach Hause nehmen.
Sie bewohnten einen ehemaligen Bauernhof in einem kleinen Vorort am Rande der Stadt. Christoph, der Linguistiker, hatte sich einst selbstständig gemacht und im ehemaligen Kuhstall eine Linguistikschule eingerichtet. Hier unterrichtete er taubstumme Kinder und lehrte sie die Gebärdensprache. Nebenbei führte er Volkshochschulkurse in Rhetorik durch. Für Angela war dieser Bauernhof ein willkommener Ort, um sich von der anstrengenden Arbeit im Biologischen Institut zu erholen. Hund und Katze gehörten ebenso ihrem Bauernhof wie ihr eigenes Pferd, das allerdings, der notwendigen Pflege wegen, auf dem Nachbarbauernhof im Stall stand.

Silke erhielt zunächst ihr eigenes Zimmer. Angela war durchaus bewusst, dass sie Christoph nun mit ihr teilen musste, schließlich sollte sie ja nicht verhungern. Es war Angela auch durchaus so recht, denn Christoph war satyriasisch veranlagt und sie hoffte, ihn so halten zu können. Sie hatte ihm am Anfang ihrer Beziehung schon gedroht, Schluss zu machen, sollte er fremdgehen. Lieber sollte er es mit einer Gummipuppe treiben als mit einer anderen Menschen-Frau.
Ein anderer dunkler Schatten lag auf der jetzt 36-jährigen Angela. Als sie 23 Jahre als war, stellte man Gebärmutterkrebs bei ihr fest. Sie wurde total operiert, worauf ihre Ehe in die Brüche ging. Sie stürzte sich in die Arbeit, kaufte diesen Bauernhof, nachdem sie von ihren verstorbenen Eltern ausreichend geerbt hatte. Nach einigen Jahren lernte sie in der Universität Christoph kennen und lieben. Er war zwar sieben Jahre jünger als sie, aber das störte die Liebe nicht. Sie lebten jetzt drei Jahre glücklich zusammen und die Beziehung hielt, trotz Christophs Veranlagung.
Die Harmonie zwischen Angela und Christoph ging auch auf Silke über. Sie wurde immer mehr der sexuelle Mittelpunkt beider. Es dauerte nicht lange, bis sie nicht mehr auf ihr eigenes Zimmer beschränkt blieb. Sie trieben es eben zu dritt. Silke war ja durch ihre Anatomie in der Lage, Angela und Christoph gleichzeitig zu befriedigen. Während Silke auf Christoph sitzend seinen Pilz in ihrer Vagina versenkte und er mit ihren massiven Brüsten spielte, drang ihre Schweifspitze tief in Angela ein und gleichzeitig züngelte sie mit ihr. Das war für alle die ausgesprochene Lieblingsposition.
Angela und Christoph scheuten sich nicht, sich öffentlich mit Silke zu zeigen. Wurden die beiden zu einer Party eingeladen, kam Silke eben mit. War Silke nicht erwünscht, machten sie sofort auf der Hacke kehrt und fuhren wieder nach Hause. So erkannten sie ihre Freunde und diejenigen, die sich nur so nannten. Dadurch kamen immer mehr Menschen mit Silke in Kontakt und fingen an, sie zu akzeptieren. Die Gleichberechtigung der Gummipuppen fing an, erste Keime zu tragen.

Tagsüber, wenn Silke alleine auf dem Bauernhof war, machte sie den Haushalt. Sie hielt die Wohnung in Ordnung und sie entwickelte sich zu einer guten Köchin, obwohl sie die Speisen nicht abschmecken konnte, aber nachträgliches Würzen war für Angela und Christoph kein Problem. Im kleinen Ort war sie bereits so integriert, dass sie ungestört durch die Straßen gehen konnte, um die notwendigen Besorgungen zu tätigen. Auch in der Linguistikschule half sie mit und übte mit den Kindern die Gebärdensprache. Gerade die Kinder hatten keine Vorurteile gegen die „Tante in dem komischen Kostüm".
Ab und zu kam ein Beamter vorbei und kontrollierte die, wie es im Amtsdeutsch hieß, „Ordnungsmäßige Haltung von registrierungspflichtigen Wirbeltieren". Da stets nichts auszusetzen war, durfte Silke weiterhin bei Angela und Christoph bleiben.



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Categories: BDSMFetish
Posted by smgaby
3 years ago    Views: 733
Comments (5)
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3 years ago
Bin gespannt wie's weitergeht...
3 years ago
Obwohl so etwas nun gar nicht meine Richtung ist, habe ich es mit großem Interesse gelesen. Gut geschrieben
3 years ago
wäre noch eine fortsetzung werd.
3 years ago
tolle story, regt die fantasie an...
3 years ago
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