In den Dünen von Patara

Es war schon seit langem ein Thema - in der eigenen Phantasie natürlich noch viel länger als in unseren gemeinsamen erotischen Gesprächen.
Es hatte lange gedauert, bis ich gewagt hatte, meiner Frau Eva zu offenbaren, dass mich die Vorstellung, sie gemeinsam mit einem anderen Mann sexuell zu verwöhnen, erregte. Ich hatte es einmal beiläufig im Bett fallen gelassen, um ihre Reaktion zu testen, um zu spüren, wie sie zu diesem - für mich heißem - Thema stand. Sie war überrascht, aber nicht geschockt, sie hörte mir aufmerksam zu und wir machten dann in unserem Liebesspiel weiter, als ob nichts gewesen wäre...
Für diesen Abend war es kein Thema mehr.
Ich wartete einige Zeit, bis ich wieder einen Versuch startete. Sie hörte sich meine Wunschvorstellungen wortlos an. Ich streichelte ihren warmen, nackte Körper bei meinen Worten. Sie wurde erregt, mehr als sonst, aber vielleicht war ich einfach nur behutsamer, zärtlicher, verlangender...
So ging es einige Zeit.
Es dauerte lange, bist Eva anfing, sich zu diesem Thema selber einzubringen. Ihre ersten Versuche waren sacht und zart – für mich nicht ganz nach meinem Geschmack - aber dann wurden sie immer echter, authentischer, wilder...
Endlich war es soweit. Wir beide konnten uns eingestehen, dass die Liebe zu Dritt, in der Variation mit einem anderen Mann, eine Spielart der Erotik war, die uns beide belebte, erregte, nach Verwirklichung drängte...
Von ihrer Seite aus konnte ich mir ihr Begehren nach einem fremden Mann gut erklären. Mich erregte auch der Gedanke, mit anderen Frauen zu schlafen.
Aber ich, wie um alles in der Welt kam ich dazu?
Was trieb mich - einen glücklich verheirateten, befriedigten, erfüllten und beruflich erfolgreichen Mann dazu, mir vorzustellen und zu wünschen, meine Frau, die mir treu war, einem anderen Mann direkt in die Arme, auf den Schoß zu treiben?
Im Bett, in der Phantasie erregte mich die Vorstellung jedenfalls ungemein. Im Alltag, in der Realität verunsicherte sie mich noch. War ich pervers, vielleicht latent homosexuell?
Ich suchte mir im Internet Seiten mit der Abbildung von nackten Männern und beobachtet mich dabei genau: Nichts, keine Reaktion.
Ich suchte Seiten mit den Bildern von nackten Frauen - erregend, faszinierend, die Phantasie und den Körper belebend.
Ich studierte die Seiten mit Bildern von zwei Frauen mit einem Mann - sicher anregend, oftmals auch ästhetisch von den Photographen hervorragend in Szene gesetzt. Letztlich fiel mir aber dazu nur ein Begriff ein: „stressig“.
Ich schaute auf Bilder, in denen zwei Männer eine Frau verwöhnten: Diese erregten mich, machten mich geil und heiß.
Ich gab es auf. Der Dichter Arthur Schnitzler hat geschrieben: "Die Seele des Menschen ist ein weites Land".
Ich wusste nicht, warum mich gerade die Variante des Liebesspiels von zwei Männern mit einer Frau so erregte. Ein Psychoanalytiker würde mir wahrscheinlich erklären, dass diese Konstellation genau die Familiensituation: Ehemann, Ehefrau und Sohn wieder spiegelt. In langen und teuren Therapiesitzungen würde er mir suggerieren, dass ich meine Mutter begehre und mit dem Vater rivalisiere.
Ich weiß es nicht und Theorien geben es nach Belieben wie Sand am Meer. Andere erklären die monogame Ehe mit dem materialistischen, patriarchalen Besitzdenken des Mannes.
Ich schob meine Suche nach Erklärungsversuchen endgültig auf die Seite. Sie brachte mir nichts ein, außer ideologisch verursachten Kopfschmerzen.
Ich hatte meine Neigung, meine Vorliebe einfach zu akzeptieren und damit Basta!

Es gab in der nächsten Zeit einige Male Gelegenheiten, meine, unsere Träume in die Realität umzusetzen.
Die dichteste Situation war sicherlich bei meiner Feier zu meinem dreißigsten Geburtstag. Viele Freunde und Bekannte waren gekommen. Je später es wurde, je mehr müde und erschöpfte Besucher heim gingen, umso gemütlicher wurde es bei uns im Wohnzimmer. Am Schluss blieben nur noch Alex, ein Freund und Arbeitskollege, Eva und ich übrig.
Der Rotwein kreiste dunkel in den schweren Weingläsern, die Kerzen waren beinahe abgebrannt, und aus den Boxen der Stereoanlage tönte leise berauschende Musik. Ich wusste, jetzt war der Augenblick, die Phantasie in Realität umzusetzen. Eva und Alex waren schon mehr als angeheitert, waren sinnlich, verspielt. Die Stimmung passte, die Laune, der Raum, die Umgebung...
Ich ließ die lang ersehnte Gelegenheit ungenützt vorübergehen.
Vielleicht war es aus Feigheit, vielleicht weil ich unbewusst erkannte, dass die Einbeziehung eines Arbeitskollegen in meine Ehe auf Dauer nicht so einfach wäre.

Eva und ich beschlossen, für 10 Tage gemeinsam in die Türkei auf Urlaub zu fliegen. Niemand von uns beiden machte es zum Thema und doch wussten wir beide, dass wir nur darauf warteten, im fremden Land, über der Grenze, unerkannt unseren Horizont zu erweitern, neue, ungewohnte, vielleicht sogar verbotene Erfahrungen zu sammeln.
Ich wusste, dass Eva nie von sich aus den ersten Schritt setzen würde. Sie war bereit, sie wurde durch die Vorstellung, einen anderen Mann in meinem Beisein zu befriedigen, erregt, aber es war an mir, den ersten Schritt zu setzen und die Verantwortung für alles weitere zu übernehmen...

Ich beobachtete genau, was sie für die Reise einpackte, als ob ich aus der getroffenen Auswahl an Kleidern, Schmuck und Schminkutensilien Rückschlüsse für meine Entscheidung erhoffte.
Mit der größten Selbstverständlichkeit, mit einem kecken Augenaufschlag legte Eva bewusst provozierend ihren String Tanga in den Koffer, dazu die zarte, weiße Büstenhebe, die ihre schweren, vollen Brüste erst richtig zur Geltung brachte. Dazu kamen ihre dünnen, hockhackigen Schuhe, der ultra kurze schwarze Stretchmini, das halbdurchsichtige Top...
Natürlich kam es zur erwarteten Reaktion: Wir liebten und begehrten uns gleich am Boden, neben dem Koffer, und in meiner Phantasie öffnete sich während unseres Liebesspieles leise die Schlafzimmertüre und ein fremder Mann trat behutsam ein...
Langsam wurde die Vorstellung bei mir schon zum Zwang, zur Manie...

Der Urlaub in der Türkei war wunderschön: Freundliche, nette Menschen, strahlender Sonnenschein wie auf einem extra bestellten Ferienprospekt, klares, reines Wasser, und dazu die ewige Weite des Meeres.
Wir erholten uns prächtig, wir liebten uns täglich, wir waren uns ganz nah, vertraut, wie zu der Zeit, als wir uns kennengelernt hatten - aber eben nur zu zweit.
Es kam der Abend vor dem Rückflug nach Deutschland.
Es war später Nachmittag. Die Familien mit Kindern waren schon auf dem Weg zurück in ihre Quartiere. In der einen Hand müde, erschöpfte, quengelige Kinder, in der anderen nasse Gummitiere und tropfende Schlauchboote.
Eva und ich marschierten Hand in Hand barfuß den Strand entlang - wir verabschiedeten uns gemeinsam von Urlaub, Sonne und Meer.
Nur noch wenige Gäste lagen auf ihren Badetüchern, schwammen im Meer.
Wie von einem inneren Drang getrieben, griff ich Eva auf den Rücken, öffnete mit einem einzigen schnellen Griff den Verschluss ihres BH und entließ ihre vollen Brüste in die Freiheit. Sie schaute mich dabei an, sagte kein Wort und ging wie selbstverständlich mit wippenden Brüsten weiter. Es blieb natürlich nicht verborgen und ich genoss die heimlichen Blicke der einheimischen Männer und die direkteren der anderen männlichen Gäste. Mir drückte es das Blut in mein Becken. Ich wollte Eva spüren, ihre Wärme, ihren Hunger, ihre Leidenschaft. Ich hielt mich bewusst im Zaum, beschleunigte nicht meinen Schritt und wartete dabei nur darauf, in den Dünen zu verschwinden. Hungrig umkreisten meine Finger ihren festen, knackigen Po. Sie ließ mich gewähren, drückte sich zu mir, und ich spürte ihre Wärme, ihre Hitze, ihre Sinnlichkeit.
Wir suchten uns den Weg durch den heißen Sand hin zu den Dünen, die der Wind in seiner unermüdlichen Kraft geschaffen hatte. Wie Verdurstete schoben wir uns die Zungen in den Mund, vielen rückwärts in den Sand. Ich begehrte sie, ich wollte sie haben, ich betete sie an...
Wie von selbst fand mein erregtes Glied den Weg zu ihrer feuchten Scheide, drang in sie ein, nahm sie in Besitz. Unser Atem verschmolz zu einem, unsere Körper wuchsen zusammen. In einer einzigen riesigen Woge schlug unser Begehren über uns zusammen, hüllte uns ein in eine Decke aus Leidenschaft und Hingabe...
Ermattet kamen wir zu uns. Ich küsste sanft ihre Lippen, drückte sie zu mir.
Da hörte ich ein Geräusch. Hinter einem Büschel Dünengras, der sich verzweifelt in den weichen, nachgiebigen Sand krallte, hatte ich für Augenblicke den Kopf eines Türken gesehen. Eva ließ mit keiner Reaktion erahnen, ob auch sie den fremden Mann erblickt hatte.
Jahrelang hatte ich von so einer Situation geträumt. Jetzt war sie Wirklichkeit und ich reagierte ganz anders, wie ich erwartet hatte.
Ich schnappte mir schnell meine Badehose und zog sie mir über.
Statt mich zu freuen, fühlte ich mich ertappt, erwischt, gestört.
Ich würde Eva gegen jeden Eindringling verteidigen und beschützen. Wenn er Krieg wollte, er konnte ihn haben - jetzt gleich.
Doch da war kein Spanner, da war kein Eindringling. Ein etwa 40-jähriger Türke hatte wohl einen Spaziergang gemacht und war zufällig auf uns gestoßen.
Dezent, leise, unaufdringlich kam er hinter der Düne hervor, grüßte, und war schon am Weitergehen.
Ich war beschämt, fühlte mich bloßgestellt.
Da hörte ich Eva leise, aber nachdrücklich: "Merhaba!", "Hallo!" sagen, das einzige Wort der türkischen Sprache, das sie kannte. Der Türke blieb stehen, erstaunt, verunsichert. Er blickte in unsere Richtung, als ob er sich vergewissern wollte, dass der freundliche Gruß meiner Frau auch wirklich ihm gegolten hatte. Eva ließ keine Unsicherheit erkennen. Sie lächelte auf ihre feine, einnehmende Art und wiederholte einfach auf Englisch: "Hallo, how are you?"
Ich wusste nicht, ob er Englisch konnte, aber er fühlte sich angesprochen. Vielleicht wusste er nur einfach nicht, ob Eva ihn etwas gefragt hatte und er wollte nicht so unfreundlich sein, sie ohne Antwort sitzen zu lassen. Auf jeden Fall kam er vorsichtig näher. Eva lag noch immer im Sand, mit sonnengebräunten Brüsten, dunklen, dicken Warzen und ohne Slip, den ich ihr vom Leib gerissen und achtlos in den Sand geworfen hatte. Sie machte keinerlei Anstalt, sich und ihre Blößen vor den fremden Blicken zu bedecken.
Sie lag da wie die Göttin des Lebens, die soeben aus dem Meer gestiegen war, voll, reif, schwer und sinnlich. Zwischen ihren festen Schenkeln musste noch mein heißes Sperma kleben, das Geschenk meines Begehrens an sie.
Der Türke stand vor uns. Eva ließ ihn mit einer einladenden Handbewegung niedersitzen und wiederholte freundlich: "Merhaba!"
Der Türke lächelte sie freundlich an und grüßte uns.
Ich kam mir vor wie in einem surrealen Film. Ich saß in der Dämmerung mit meiner nackten Frau in den Dünen vor Patara und bei uns war ein freundlicher Türke, den meine unbekleidete Frau persönlich eingeladen hatte.
"Ein schönes Land haben sie!", sagte Eva und scherte sich keinen Deut darum, ob unser fremder Gast sie verstand oder nicht. Sie fuhr auch gleich fort:
"Wir sind zum ersten Mal auf Besuch hier und es gefällt uns sehr. Leider müssen wir morgen wieder zurück nach Deutschland fliegen!"
Unser türkischer Besucher hörte ihr aufmerksam zu. Ich kam mir irgendwie ausgeschlossen, fremd, wie ein nicht hier herpassender Eindringling vor.
"Oh, du Urlaub?", fragte unser Gast.
"Ja, im Urlaub, und es ist sehr schön. Ich bin Eva und das ist Michael, mein Mann!"
"Ich Mehmet!". Der Türke deutete stolz auf sich.
Jetzt wäre etwas zum Trinken fein gewesen, eine Flasche Wein oder ein paar Flaschen Bier. Das Einschenken, das Austeilen der Gläser, das Zuprosten hätte Zeit benötigt, Zeit, mit denen wir die Unsicherheit und Peinlichkeit des Anfangs hätten überdecken können. Aber wir hatten nichts anzubieten, nichts, als meine Verblüffung und die Nacktheit meiner Frau.
Eva meisterte gekonnte jede Hürde.
"Wohnst du in Patara?", fragte meine Frau.
"Ich Patara", sagte Mehmet und deutete zuerst auf sich und dann hinter sich auf die Dünen, wo Patara eingebettet in einen Wald aus Olivenbäumen lag.
"Wir kommen aus Köln, in Deutschland" meinte Eva und strahlte mich an, als ob wir bei uns daheim in unserem Wohnzimmer sitzen würden und nicht mutterseelenallein in den endlosen Sanddünen an der türkischen Südküste.
"Gehen wir schwimmen?", fragte ich, um mich endlich auch in die Unterhaltung einzubringen.
Entweder konnte ich mich nicht so gut ausdrücken wie Eva, oder Mehmet wollte sich nur mit meiner Frau unterhalten. Man sah auf alle Fälle sofort, dass er mich nicht verstand oder nicht verstehen wollte.
"Schwimmen", wiederholte meine Frau, und machte mit ihren Armen weitausholende Schwimmbewegungen, die ihre prallen Brüste zur Geltung und heftig zum Schaukeln brachten.
Mehmet schien sich dadurch nicht beeindrucken zu lassen.
Er schüttelte den Kopf. Er wollte oder konnte nicht schwimmen.
"Das macht nichts", sagte sie verständnisvoll, "ich bleibe auch gerne hier am Strand liegen!"
Ich wusste nicht, was an diesem komplizierten Satz leichter verständlich war wie meine Aufforderung zum Schwimmen, aber auf alle Fälle schienen sich Mehmet und Eva blendend zu unterhalten.
Man musste Mehmet auch zugestehen, dass er ein stolzer, aufrechter Mann war. Ich möchte dieselbe Situation nicht bei uns daheim erleben. Jeder andere Mann hätte die Situation ausgenützt und versucht, sich sofort zu holen, was da im Schaufenster lag. Nicht so Mehmet. Er verhielt sich so, als sei es selbstverständlich, beim Spaziergang nackte Frauen zu treffen, und sich mit ihnen - trotz mangelhafter Sprachkenntnisse – prächtig zu unterhalten.
Ich streichelte Eva zart am Fuß. Sie schaute mich liebevoll und voller Hingabe an, als ob ich jetzt erst etwas verstanden hätte, was sie schon lange im Kopf gehabt hatte. Meine Finger wanderten immer weiter nach oben. Eva legte sich zurück in den Sand und schloss genüsslich die Augen. Ich konnte Mehmet sehen, wie er mich beobachtete. Ich tat so, als ob ich das daheim jeden Tag tun würde: Meine nackte Frau unter den Augen eines fremden Mannes zu liebkosen.
Stolz streichelte ich Eva über ihre Oberschenkel: Das war meine Frau, die Frau die ich liebte und begehrte.
Ohne die Augen zu öffnen nahm Eva Mehmet's Hand und legte sie in einer federleichten, weichen, selbstverständlichen Bewegung auf ihr Becken.
Im selben Augenblick erstarrte ich innerlich, irgendwas in mir krampfte und wurde steinhart vor Angst. Gleichzeit schwappte die Welle einer riesigen Erregung über mir zusammen.
Aus einer heißen Strandszene eines glücklich verheirateten Ehepaares hatte sich in wenigen Augenblicken eine erotische, spannungsgeladene Dreiergeschichte mit völlig offenem Ausgang ergeben.
Mehmet ließ seine Hand auf dem Schoß meiner Frau ruhen wie eine zufriedene, satte Schlange, die sich im warmen, weichen Sand sonnt und dabei die Zeit nicht in kümmerlichen Stunden, sondern in Monaten misst.
Nichts an seinem Verhalten deutete darauf hin, das die erotische Einladung meiner Frau für ihn eine Überraschung gewesen war.
Dann, nach einer halben Ewigkeit und etwas mehr, machten sie sich seine Finger zart und langsam auf die Reise. Er koste die Schamhaare meiner Frau mit seinen Fingerkuppen. Er wühlte sich mit seinen Finger durch ihren dichten, dunklen Dschungel. Ich hatte das Gefühl, dass mein Glied jeden Augenblick aus meiner Badehose herausplatzen würde. Ich war so hart und geil wie schon lange nicht mehr. Mehmet schien das ganze nicht wahrzunehmen oder zu berühren. Er war ganz in den weichen, warmen Schoß meiner Frau hineinversunken. Behutsam teilte er die Haare ihrer feuchten Scham und fuhr zärtlich über ihre dicken, dunklen Schamlippen. Meine Frau stöhnte auf, zog ihre Beine an, gab Einblick und Ausblick auf die Schönheit ihrer Weiblichkeit. Ich stand auf und zog mir hastig den einengenden Slip vom Leib. Endlich freigelassen richtete sich mein Schwanz federnd zu seiner vollen Größe auf.
Mehmet hatte inzwischen die Gunst der Stunde genutzt und sich zwischen die Beine meiner Frau gelegt. Er trug immer noch seinen blauen, etwas abgetragenen Anzug, obwohl es auch nach Sonnenuntergang noch sehr heiß war. Mehmet räkelte sich in die richtige Position und lag nun mit dem Kopf direkt vor dem Schoß meiner Frau. Er musste eingehüllt sein in den Duft ihrer Geilheit, ihrer Brünstigkeit und den Geruch meines Samens, der zwischen ihren Lippen herausquoll. Mehmet setzte seine Zunge an und begann, mit ihr meiner Frau sinnliche Geschichten voll Leidenschaft und Leben zu erzählen.
In vielen erotischen Erzählungen von Frauen wird immer wieder betont, dass eigentlich nur eine Frau eine andere Frau richtig oral verwöhnen könne. Ich hatte mir bis jetzt darum noch nie viele Gedanken gemacht, jetzt aber verstand ich ansatzweise, was damit gemeint sein könnte.
Mehmet schleckte Eva wie eine Frau mit dem Körper eines Mannes.
Ja, zugegeben, auch mir machte es immer Spaß, Eva mit meinen Lippen, mit meiner Zunge zu verwöhnen. Aber bei all dem hatte ich immer Hintergedanken, Absichten: Ich wollte sie erregen, ich wollte sie geil machen, ich wollte, dass sie erkennt, was für einen einfühlsamen und leidenschaftlichen Lover sie doch in der Person ihres Mannes hat.
Mehmet verwöhnte sie ohne jede Absichten. Er tauchte einfach ein in die Schönheit ihres Geschlechts. Ab und zu tauchte er auf, um wie ein Perlentaucher in der Karibik kurz nach Luft zu schnappen um sich dann wieder hinabsinken zu lassen in die Tiefe ihres Begehrens. Seine Zunge wanderte hingebungsvoll ihre dicken, geschwollenen Schamlippen hinauf und hinab. Sein Mund saugte ihren Schoß in sich auf. Er verwöhnte sie wie die Strahlen der Mittagssonne eine Rosenknospe umschmeicheln. Er streichelte sie so sanft wie der Wind, der spielerisch über die unendlichen Wogen des Meeres gleitet. Und Eva dankte es ihm. Ihr Körper wurde immer schwerer, entspannter, sinnlicher, hingebungsvoller. Es war, als ob sich ihre Scheide direkt in seinen Mund hineinverkriechen, hineinwachsen würde. Ihre dicken, runden Nippel richtete sich auf, prall und fest und ihre dunklen Vorhöfe nahmen das Muster einer hügeligen Landschaft an. Eva stöhnte und wimmerte und bewegte sich sinnlich räkelnd wie eine Katze auf der Decke des weichen Sandes.
Ich für mich hätte sie schon längstens bestiegen. Ich hätte die Gunst der Stunde genutzt, wäre aufgeritten auf sie, stolz auf meine Wirkung bei ihr, hungrig auf meine eigene Befriedigung.
Mehmet ließ sich von dem allen nicht stören. Er schleckte und saugte, er koste und massierte, er spielte auf den Tasten der Lust meiner Frau wie ein erfahrener, weltgewandter und weitgereister Pianist.
Irgendwie kam ich mir bei der ganzen Geschichte nutzlos vor. Ich stand da, mein Glied prall und fest in der Höhe und schaute zu, wie Mehmet Eva in den Himmel der Empfindungen schleckte.
Ich kniete mich neben ihr nieder und nahm ihren Busen in der Hand. Eva und ich sind schon viele Jahre verheiratet, und ich muss gestehen, dass ich immer mehr zu einem Fan ihrer Brüste werde. Ich mag ihren schweren, vollen Busen, seine Form, sein Aussehen, sein Gewicht. Wie um mich selbst zu betäuben, saugte ich mich an ihren Warzen fest.
Eva begann, lauthals zu stöhnen, ihr Wimmern ging in ein Schreien über.
Mehmet hob den Kopf und schaute mir direkt in die Augen. Ich kam mir vor wie ein Stürmer auf dem Fußballfeld, der ohne viel Worte in Sekundenbruchteilen mit seinem Kollegen im Augenkontakt entscheidet, wem von beiden der Vorzug gegeben würde, wer nun den entscheidenden Schuss setzen würde.
Bei uns war es klar: Mehmet hatte sich in eine Position gespielt, die unangreifbar war. Er war an der Reihe und alles was ich zu machen hatte, war ihn mit einer eleganten Vorlage in die ideale Schussposition zu bringen. Er sollte seine Gelegenheit erhalten.
Ich massierte und knetete das weiche, nachgiebige Fleisch ihrer Brüste. Mehmet hatte sich erhoben und zog sich aus. Sein Körper war blass, er schien sich nicht viel an der Sonne aufzuhalten. Es war aber kein Gramm Fett an ihm, jeden Muskel konnte man unter der dünnen, gespannten Schicht der Haut arbeiten und sich an- und entspannen sehen. Sein Schwanz mit der prallen, dunkelviolett angelaufenen Eichel stand fest und stark von ihm ab.
Als Kind hatte ich einmal beim Nachbarn gesehen, wie ein Hengst seinen Schwanz ausfuhr. Er war riesig gewesen. Dieses Bild kam mir in den Sinn, vielleicht auch, weil ich die a****lität und Vitalität unseres türkischen Gastes spürte. Die Luft war angeheizt mit Erotik und Begehren, mit Sinnlichkeit und purer Geilheit.
Mehmet trat nackt zwischen die Beine meiner Frau. Er stand dort einen Augenblick ruhig, wie ein siegreicher Heerführer, der ein soeben erobertes Land für sich in Besitz nimmt. Für einen kurzen Augenblick öffnete Eva ihre Augen. Sie blinzelte in den Himmel. Über ihr stand Mehmet mit seinem geschwollenen Zepter aus Fleisch und Blut. Wie aus einem natürlichen Impuls heraus öffnete sie ihre Arme und Beine, um ihn aufzunehmen.
Mehmet ließ sich nieder und setzte sein schweres Glied an. Man konnte von außen erkennen, wie die pralle Eichel federnd an ihre aufgequollenen Schamlippen stieß.
Eva stöhnte auf. Unendlich langsam, wie in Superzeitlupe glitt Mehmet in meine Frau. Ich muss ehrlich sagen, es war ein erregendes, faszinierendes Bild. Immer mehr von seinem Schwanz versank in Evas Körper. Sie spreizte ihre Füße bis zum äußersten, um Platz für ihn zu schaffen. Mehmet nahm sie von oben, wie ein preisgekrönter Stier eine Kuh bespringt, die ein Bauer von weit her zum Besamen zu ihm gebracht hatte...
Mehmet stütze sich auf seine Hände auf und die Muskeln auf seinen Oberarmen traten hervor. In festen, gleichmäßigen Stößen begann er Eva zu ficken. Raus, rein, raus, rein....
Jeder Stoß war ein wenig anders. Einmal glitt es in sie wie ein Bohrhammer, der auf das feste Gestein vor ihm prallt, um es zu ermüden. Dann wieder glitt er in sie wie eine geschmeidige Schlange, die sich schutzsuchend in ihre warme Höhle zurückzieht. Dann wieder setzte er zum Stoß an, fing sich aber in der Bewegung ab, und Eva kam ihm in ihrer Gier entgegen, um ihn ja ganz in sich zu spüren.
Mehmet packte Eva an ihrem Becken, drehte sie blitzschnell um, sodass sie auf allen Vieren vor ihm kniete. Sein nasses Glied glänzte schmierig, als er seinen Pfahl wieder an ihrem weit geöffneten Liebestor ansetzte.
Rein, raus, rein, raus...
Er beugte sich über meine Frau und suchte ihre heftig schaukelnden Brüste. Sie lagen voll und fest in seinen Händen. Eva wand sich vor Lust auf seinem Schwanz, stöhnte und winselte. Es schien, als hätte sie die Beherrschung verloren, die Kontrolle, sie war nur mehr Lust, nur mehr Hingabe, nur mehr zuckendes, hungriges Fleisch, das nach Erlösung schrie.
Mehmet zog sein Glied aus ihr heraus. Es nahm etwas Spucke und benetze damit ihren After. Mit dem Zeigefinger verteilte er den warmen Speichel rund um ihren Po. Dann setzte er seinen Schwanz an.
Eva erstarrte. Ich wusste es nur zu gut aus eigener Erfahrung. Anale Liebe zählte für Eva sicher nicht zu ihren Lieblingsstellungen. Doch es gab kein Entrinnen mehr. Mehmet hielt mit seinen starken Händen ihr Becken wie in einem Schraubstock umschlossen. Ich kniete neben den beiden im Sand. Von der Seite her konnte ich sehen, wie Eva glasige Augen bekam, volle, schreckgeweitete Augen und gleichzeitig drängte sich neben dem Schmerz die Lust an die Oberfläche.
Unaufhaltsam drückte Mehmet sein geschwollenes Glied in sie, bis sein ganzer Schwanz in ihrem Darm verschwunden war. Dann hielt er für einen Augenblick inne. Man spürte von außen, wie Mehmet ohne jede Bewegung noch mehr Blut in seinen Schwanz pumpte, ihn immer mehr, immer weiter aufblähte. Eva röchelte vor sich hin. Langsam fing unser türkischer Freund wieder an, sie zu stoßen. Mit jedem Stoß wurde sie entspannter, weicher, geiler...
Mehmet und Eva fickten direkt vor meinen Augen wie Tiere miteinander. Ich hätte nur einen Arm ausstrecken müssen, um die Beiden zu berühren. Ich wollte es aber nicht, vielleicht, um die Geilheit des Augenblicks nicht zu stören. Die Beiden nahmen nichts mehr von ihrer Umgebung war, waren nur noch Hingabe, Lust, Schrei nach Erfüllung.
Immer fester, immer drängender wurden Mehmets Stöße. Ich konnte nur hoffen, dass wir inzwischen allein am Strand waren. Eva schrie sich bei jedem Stoß ihre Lust aus dem Leib. Mehmet näherte sich seinem Höhepunkt. Auch er begann zu stöhnen, laut und heftig, tierisch, aus dem Bauch heraus.
Dann kam er in ihr. Mit einem einzigen, festen Stoß spießte er Eva noch einmal auf, und ergoss sich dann in sie. Eva heulte auf, schrie und kam in dem Augenblick, indem Mehmet seinen heißen Samen in ihren Darm pumpte.
Aufstöhnend brachen beide übereinander zusammen.
Ich weiß nicht, wie lange die zwei da im Sand gelegen sind. Ich saß einfach da und wartete wie jemand, der im Kino sitzt auf das Ende der Handlung.
Endlich räkelte sich Eva und öffnete die Augen. Das erste, was sie tat, war, mit ihren Blicken mich zu suchen. Sie streckte ihre Hand aus und ich nahm sie und hielt sie fest. Alles war gut. Sie war die Frau, die ich liebte und die mich liebte.
Mehmet kam wieder zu sich, stand auf und zog sich an. Irgendetwas vorsichtiges, abwartendes, ungeklärtes lag in der Luft. Eine falsche Bewegung, ein falsches Wort, und die Situation wäre zersprungen wie ein erhitztes Glas, in das man achtlos Eiswürfel füllt. Doch nichts geschah.
Wortlos kam Mehmet zu uns, drückte und umarmte uns. Mit den Worten "Bol sanslar!, Cok tesekkür ederim!" verschwand er zwischen den Dünen, wie er gekommen war. Daheim sagte uns eine Bekannte, das dies "Alles Gute, und vielen Dank!" geheißen hatte.
Eva und ich umarmten uns innig. Sie nahm meine Hand und legte sie sanft auf ihren Schoß.
"Weißt du, dass ich dich liebe, mehr als alles andere auf der Welt?", sagte sie und blickte mir dabei in die Augen.
"Ich weiß", sagte ich und fuhr ihr zärtlich durch die verklebten und verschwitzten Haare.
"Dann komm!"
Zum zweiten Mal an diesem Tag bestieg ich meine Frau. War das Zusammensein mit Mehmet etwas Neues, die Reise über die Grenze gewesen, so war jetzt unser Liebesspiel Vertrautsein, Nähe, und im Laufe der Jahre gewachsene Hingabe und Heimat.
Immer wieder und wieder drückte mich Eva zu sich. Sie suchte meine Gegenwart, meine Anwesenheit, meinen Körper. Unendlich sanft streichelte sie mein Gesicht, fuhr mit den Fingerspitzen die Konturen meiner Wangen, den Schwung meiner Augenbrauen nach.
Eng umschlungen, fest zusammengewachsen erlebten wir die vertraute Nähe des anderen.
Am Himmel über uns leuchteten die ersten Sterne.
Wir erhoben uns und suchten im Dunkel der Nacht lachend nach ihrem Höschen und ihrem Oberteil. Eng umschlungen gingen wir am Ufer des Meeres barfuß langsam zu unserer Pension zurück. Hinter uns verwischten die Wogen unsere Spuren im Sand.
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Categories: Fetish
Posted by semper-et-ubique
3 years ago    Views: 2,452
Comments (10)
Reply for:
Reply text
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4 months ago
Wirklich geil geschrieben und vortrefflich vorstellbar !
Vielen Dank auch von mir !
1 year ago
super toll!
meine Süße läßt sich im Urlaub auch gern von irgendwelchen Typen ficken, wenn Sie mit Ihren Freundinnen weg ist!
leckereins
retired
2 years ago
eine der besten Stories die ich je gelesen habe. super
2 years ago
klasse geschrieben. Total real und man kann sich in die Akteure reinversetzen.
egines
retired
3 years ago
Ich bin ganz hin und weg gewesen bein Lesen und glaubte, dabei gewesen zu sein und alles heimlich hinter einer anderen Düne beobachtet zu haben! Das war besser als jeder Film - der lief bei mir im Kopf ab...
Danke für´s schreiben und posten.
Grüße aus Bayern!
3 years ago
Eine wirklich anregende Geschichte.
Danke das ihr uns daran teilhaben lasst
3 years ago
Außergewöhnlich, anregend, fabelhaft...
3 years ago
geil geschrieben bitte mehr
3 years ago
Wirklich schön geschrieben und real vortrefflich vorstellbar !
Vielen Dank auch von uns !
3 years ago
Super gut, einfühlsam und nachvollziehbar geschrieben. Daher besonders geil für mich.
Vielen Dank