Mein ist die Rache sprach der Herr

Eine Frau muss eine schwierige Bewährungsprobe bestehen. Zwei Menschen mit gleichem Schicksal helfen ihr bei der Bewältigung ihrer spannenden Aufgabe, was alle drei für einen Moment im Leben sehr stark zusammenschweißt. Vielleicht magst du dir zum lesen etwas mehr Zeit gönnen?


Mein ist die Rache sprach der Herr

Ferien! Alles passte Zusammen. Unsere kleine Tochter Alexa war nun gerade Alt genug um auch eine längere Flugreise durchzustehen und mein Mann Kurt bekam endlich mal den lang ersehnten Urlaub genehmigt. Drei volle Wochen. Mit seinem Gehalt kamen wir sorgenfrei über die Runden, jedoch war damit auch eine hohe Verfügbarkeit für die Firma verbunden. Es wurden die letzten Monate eine besorgniserregende Anzahl von Mitarbeitern krank, so dass sich die Firmenleitung entschloss den Angestellten mehr Erholung zu gönnen. Tjaja, auch Krankheit ist teuer, dass diese Einsicht immer nur über den Geldbeutel kommt?

Ein Traum von uns beiden war Asien. In der Studienzeit waren wir oft mit dem Rucksack unterwegs und verbrachten unsere glücklichste Zeit dort. Bis uns der Alltag einholte und in das strenge Korsett der Gesellschaft presste. Malochen, Konsumieren und darüber den Sinn und das Glück des Lebens abkaufen zu Lassen. Jetzt sollten wir ein kleines Stückchen unserer damaligen Freiheit wieder schmecken dürfen. Thailand und Malaysia sind wunderschöne Länder und wir waren damals oft dort. Jetzt haben sich in anderen Ländern die politischen Systeme geändert und ein Besuch wurde möglich. Dorthin wollten wir also, wo uns früher ein eiserner Vorhang daran hinderte.

Drei Flüge gebucht, mit Rucksack so wie früher. Nur dass die Rucksäcke heute größer und bequemer sind und wir nicht mehr am Strand schlafen mussten, sondern uns ein Hotel leisten können. Trotzdem sollte es eine Art Tramper-Urlaub werden, mit Reisen auf Lastwägen, im Bus oder Zug, sich treiben lassen wohin die Laune oder das Wetter einen führt. Ich war nur durch die Vorfreude wieder so verliebt wie damals, wir hatten uns ein klein wenig Studentenunbeschwertheit hinüber retten können.

Mein Mann war ein wunderbarer Mensch. Fürsorglich, Sozial, Fleißig und Rücksichtsvoll. Er war mein erster Mann und sollte mein letzter bleiben. Einzig der Sex war etwas eingeschlafen, unsere Tochter entstand eher Gequält in den Ferien, als Kurt endlich mal wieder etwas abschalten konnte, das schloss ich aber auf die alltägliche berufliche Anspannung zurück und nicht auf mangelnde Zuneigung zwischen uns.

In diesem Moment konnte ich mich noch nicht mal mehr an unseren letzten richtigen Sex erinnern. Wenigstens kam Kuscheln nicht zu Kurz. Dabei blieb es jedoch in letzter Zeit, vom Kuscheln stets sanft in den Schlaf geglitten. Der Urlaub sollte zeigen, ob wir weg vom Alltag wieder genügend Libido entwickeln könnten, um Alexa ein Geschwisterchen zu schenken. Verhüten ließ ich schon seit Alexas Zeugung komplett bleiben.

So fuhren wir also mit der Bahn zum Flughafen, mit zwei riesigen Rucksäcken und der kleinen Alexa, die zwar noch nicht wusste was auf sie zukommen würde, aber unsere Vorfreude instinktiv sicher spürte. Sie fragte ständig immer wann wir nach Urlaub fahren. Sie begriff noch nicht dass Urlaub ein gemütlicher Zustand und kein Ort war. Der Flug war unspektakulär, für Alexa war das wie ein großer Bus mit ganz wenig Haltestellen.

Endlich wieder Asien. Wärme, Gerüche, die Ruhe, entschleunigung des Lebens und freundliche Menschen. Das erste leckere Essen, Reis mit Gemüse und etwas Huhn. Alexa staunte nur mit großen Augen, fühlte sich sofort wohl. Vielleicht hatte das auf ihre Gene eingewirkt, dass sie damals auf unserem letzten Asienurlaub gezeugt wurde. Wir flogen gleich am nächsten Tag mit einer kleinen Regionalmaschine weiter in die Provinz, wo es noch ruhiger zuging und einige Tempel zu Bewundern waren, die Hotels deutlich preiswerter und die Menschen noch Hilfsbereiter und Kommunikativer sind.

Und was soll ich sagen? War es das Essen, die Fremde oder das endlich Weg sein von Zuhause? Seit wir aus der Regionalmaschine stiegen hing eine ungewohnte erotische Stimmung in der Luft. Ich trug ein weites langes luftiges Kleid mit sehr hohen Gehschlitzen, welches bei jedem Windstoß wirklich viel von meinen Beinen freigab, was von Kurt und so manch anderem asiatischen Mann sehr wohl aufmerksam beobachtet wurde. Die asiatischen Frauen auf dem Land sind eher als etwas Prüde in Bekleidung und Auftreten bekannt, obwohl sie durchweg sehr attraktiv sind.

Kurt und ich schäkerten zweideutig beim Abendessen wie lange nicht mehr, unter dem Tisch fanden sich unsere Füße zu einem aufregenden Spiel. Wir bekamen fürs erste ein Zimmer mit einem extra Bett für Alexa, was Kurt sofort bemerkte und mit einer anzüglichen Bemerkung quittierte. Alexa war schnell Müde, von der Aufregung und der Zeitverschiebung. Wir Eltern jedoch kein Bisschen. Es lag etwas in der Luft. Vorfreude auf den Abend, jedes Gähnen von Alexa wurde Zufrieden zur Kenntnis genommen.

Wir brachten Alexa zeitig zu Bett, so nah am Äquator endet der Tag eh immer schnell und das ganze Jahr zur gleichen Zeit. Wir lagen neben Ihr nur da im Dunklen, hielten uns bei den Händen oder streichelten uns gegenseitig, lauschten gespannt in die Dunkelheit auf das Atmen des kleinen Mädchens, bis es endlich schlafen würde. So voller Spannung war ihr Einschlafen schon ewig nicht mehr herbeigesehnt worden.

Mit jedem längeren und tieferen Atemzug von Alexa im Dunklen wurde Kurt in seinen Bemühungen deutlicher, direkter, aber stets ganz Leise. Kurt rollte sich an mich, sein Knie drückte auf meinen Schamhügel durch den langen weiten Rock mit den hohen Schlitzen, die auch jetzt wieder meine Beine ganz freigaben, seine Hände streichelten mich zärtlich im Gesicht und am Hals, er wühlte vorsichtig in meinen offenen dunkelblonden Haaren. Wenigstens hatte er nicht Vergessen wo ich so empfindlich war. Wollen wir Duschen? fragte mich Kurt flüsternd. Ich Nickte. Zusammen? Wieder nicken in dem fahlen Licht. Dass Alexa endlich feste Schlief prüfte Kurt kurz auf dem Weg ins Badezimmer.

Ich wollte mich gerade Ausziehen als Kurt mich bei den Schultern fasste: Bitte lass mich das machen, Liebste! Ich schloss nur die Augen und ließ mich treiben, genoss seine vorsichtigen Griffe und Berührungen, wie er endlos langsam und genussvoll meine Bekleidung entfernte. Ich spürte wie die Träger meines Kleides seitlich über die Schultern geschoben wurden und der weiche Stoff geräuschlos zu Boden glitt. Kurt küsste mich am Bauch, streichelte meine Beine. Schnupperte leise, gerade noch Hörbar an meiner Scham. Solange er vor mir Hockte wühlte ich in seinen kurzen braunen Haaren. Die schmalen Bändchen meines knappen Slips wurden mit seinen Daumen endlos langsam an meinen nur leicht breiteren Hüften entlang nach unten gezogen, der sich kurz wehrte, da der feine Stoff zwischen meinen festen Pobacken etwas eingeklemmt war, unterwegs wurde immer wieder mein Bauch gestreichelt oder meine Pobacken leicht geknetet.

Meine frühere fast perfekte Figur hatte ich nach der Entbindung nicht mehr halten können, ich war etwas fraulicher Betont, etwas rundlicher geworden. Auch meine Brüste blieben nach den Stillen etwas Voller, früher hatte ich B, heute durchwegs C-Körbchen. Wenigstens ist alles weitgehend fest Geblieben. So ausnehmend liebevoll und genüsslich wie mich Kurt jetzt berührte war er durchaus mit meiner Figur zufrieden. Kurz musste ich mit den Füßen nacheinander aus meiner Wäsche am Boden treten, bevor ich wieder weiter Verwöhnt wurde. Seine Hände griffen mich an den Beckenschaufeln, sein Mund küsste sich an den Oberschenkeln über den nur ganz leicht gerundeten Bauch entlang. Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren, aber diese Art der Zuwendung konnte ich Stundenlang genießen.

Dann wurde ich um meine Achse gedreht und etwas zitterige Hände öffneten umständlich den Verschluss meines BH, augenblicklich zog die Schwerkraft leicht die vollere Oberweite an, meine Brustwarzen jedoch standen steil nach Vorne ab. Ich sah es nicht, aber ich wusste und fühlte es jetzt. Sehr oft hatte ich mich Zuhause die letzten Monate im Spiegel angesehen, skeptisch meine Veränderungen am Körper beobachtet. Mit meinen nun volleren Brüsten war ich ganz glücklich, mit den stark konturierten sehr großen dunklen Brustwarzen, die sich so gerne und so oft aufstellten, oft langten schon etwas Reibung im Stoff bei körperlicher Bewegung. Schon zeichneten sich die harten Nippelchen auch durch dickeren Stoff sehr aufdringlich ab, was in meiner Umwelt den Blicken nach sowohl von Männern als auch von Frauen immer wieder Anerkennend oder Neidisch bemerkt wurde.

Der BH wurde vollständig über die Schultern gestreift, auch hier klemmte das verschwitzte elastische Band des Körbchens ganz kurz unter den Brüsten fest, brauchte etwas mehr Zug um frei zukommen. Ich spürte den kühleren Zug der Aircondition an meinem Oberkörper und spürte deutlich dass sich die Höfe meiner Brustwarzen etwas zusammen zogen, etwas kräuselten, ein wohliger Schauer rann über meinen Rücken und Gänsehaut stellte die feinen Härchen an meinen Armen auf.

Eine kurze Pause wo ich nur so für mich dastand und etwas Stoff rascheln hörte, kurz darauf spürte ich dass sich Kurt auch entkleidet hatte, wie er sich wieder hinter mich kuschelte. Sein Prügel stand steinhart in meiner Pofalte, ich hob meine Arme nach hinten um seinen Kopf zu ergreifen. Damit konnte er unter meinen Schultern durchgreifen und fast etwas grob meine Busen erfassen. Daumen und Zeigefinger zwirbelten grob die weit abstehenden Brustwarzen, ich drückte mein Becken mit leichten seitlichen Bewegungen feste gegen ihn. Der Druck auf sein pralles Gerät und die seitliche Bewegung der Pofalte ließen ihn leise in mein Ohr stöhnen. Ich war gespannt wie lange er seine Leidenschaft, seine angestaute Geilheit noch würde Zügeln können.

Ich bewegte kurz meine Oberschenkel etwas gegeneinander, zog leicht meine Unterleibsmuskeln an. Kein Zweifel, ich wäre bereit ihn in mir Aufzunehmen. Sofort und Tief, verstärkte abermals den Druck gegen seinen harten Schwanz, krallte meine Fingernägel in seinen Kopf. Für den Moment war er noch mit vollen Händen an meiner Oberweite beschäftigt. Er konnte nicht genug bekommen vom Kneten, Reiben, Massieren meiner Brüste. Ich auch nicht. Früher beschränkte sich sein Interesse an meiner Oberweite nur immer auf die Brustwarzen, wo er gerne knabberte oder saugte, weil er um die feine Leitung in meinen Unterleib wusste.

Nach dem Stillen offenbarte Kurt mehr Interesse an meinen weiblicheren Brüsten, an den größer gebliebenen Brustwarzen. Die dunklen Höfe blieben ebenfalls größer, zogen sich bei Erregung so wie jetzt aber stärker zusammen, was tiefe Rillen in der empfindlichen Haut erzeugte. Und heftige Sturzbäche meines Saftes in der Grotte. Mit jeder Minute wo er meine Brüste so leidenschaftlich knetete wurde ich Bereiter für sein Eindringen, sehnte ich mich mehr danach dass er seinen Stab endlich in mich drückte. Normal mag ich ein langes Vorspiel. Ich hatte ihn aber schon so lange nicht mehr in mir dass ich den Prügel jetzt einfach nur haben wollte.

Ich drehte mich etwas weg von ihm, stützte mich auf das Waschbecken, streckte meinen Po so weit wie möglich nach hinten und versuchte ihn mit kreisenden Bewegungen zu Locken, Kurt zu Zeigen was ich mir jetzt von ihm wünschte. Er begriff schnell. Eine Hand griff mich grob am Becken, die zweite Hand führte seinen Harten zwischen meine Beine, die ich wie auf Kommando etwas Breiter stellte. Die pralle Eichel wurde Hoch und Runter zweimal durch meine triefenden Schamlippen gezogen, damit er sich Vergewissern konnte dass ich bereit für ihn sei und damit mein Schleim ein wenig auf seiner Eichel verteilt wurde. Die Spitze ließ er leicht zwischen meinen Schamlippen stecken, als die zweite Hand grob ebenfalls mein Becken griff. Er musste sein Teil nur noch rein drücken.

Jedoch ließ mich Kurt etwas warten. Nur leicht rührende Bewegungen seines Schwengels machten mir deutlich, dass er Bereitstand. Ich drückte ihm mein Becken entgegen, was er aber mit kräftigem Griff an meinen Beckenschaufeln parierte. Kurt! Gib ihn mir, ich brauch es jetzt! Erst mein Anfeuern bewog ihn sein Teil einzusetzen, dafür aber mit Wucht. Wieder waren es seine umklammernden Hände, die ihm diese Kraft beim Eindringen ermöglichten. Er schob ihn in mich. Auf einmal. Kräftig, bis mit einem leisen Klatschen sein Becken und sein Bauch an meinen Po prallte, untermalt von einem furzähnlichen Geräusch, als etwas Luft durch das harte schnelle Eindringen des Prügels aus meiner Mu verdrängt wurde. Ich stöhnte Lüstern auf.

So reibungslos wie er ganz in einem Schub in mich Eindringen konnte zeigte mir auch wie Geil ich auf ihn war. Warum musste das nur im Alltag immer so kurz kommen? Wir hatten uns doch früher so oft und so ausgiebig geliebt, wir hatten manchmal solange miteinander geschlafen bis ich an den Schamlippen Wund war und noch mehrere Tage an unseren letzten Akt beim Gehen und Biseln erinnert wurde. Das wünschte ich mir auch jetzt. Fick mich, Kurt! spornte ich ihn lüstern an. Seine Hände umgriffen meine Beckenschaufeln wie ein Schraubstock und er hämmerte mit lautem Klatschen in mich. Mit meinen Armen musste ich am Waschbecken nur mein eigenes Gewicht abstützen, die Wucht seiner mächtigen Stöße fing er ausschließlich mit seinen Händen auf.

Kurt begann schon mit heftigen wuchtigen Stößen und wurde immer noch schneller. Lange würde er das nicht Durchhalten können. Unser letzter Fick war eh schon sehr lange her, so dachte ich mir dass es beim ersten Mal nicht lange Dauern konnte, bemühte mich also erst gar nicht meinen Höhepunkt aufzubauen. Ich wollte ihn einfach nur in mir spüren mit aller Leidenschaft, bei meinem Höhepunkt setzte ich voll auf die zweite Nummer, von der ich fest Überzeugt war dass es sie heute noch geben sollte. Sein Penis begann zu Zucken, seine Stöße waren jetzt ekstatisch und nur wuchtig, ich wusste dass er selbst nicht mit meinem Höhepunkt rechnete, Kurt war einfach für den Moment von seinem Trieb überwältigt.

Das Zucken, ich wusste was dies zu Bedeuten hatte. Dazu sein geistesabwesendes Stöhnen, er rammelte in mich, hämmerte mich, das konnte er nicht lange Durchhalten. Ich wollte ihm etwas helfen, zog mit aller Kraft meine Unterleibsmuskeln zusammen, er musste jetzt sehr viel mehr Druck aufwenden, um sein Ding in mich rein zubekommen, drückte noch ein paar mal gegen den Widerstand nach. Dann explodierte Kurt! Eine gigantische heiße Ladung schoss in meinen Gebährkanal, er drückte seinen Schwanz tief in mich, ließ ihn heftigst Pumpend seinen Samen in mich strömen. Lautlos, nur schwerstes Atmen stand er still hinter mit, wartete bis seine Hoden die ganze Ladung freigegeben hatten. Dann blieben wir so noch stehen, bis sich seine Atmung etwas beruhigt hatte.

Wahrscheinlich war ihm schwindelig. Ich war einfach nur glücklich, dass mein geliebter Mann seinen Weg mal wieder in mich gefunden hatte, voll ehrlicher Leidenschaft und ungespieltem Verlangen. Die erste große Ladung Säfte strömte aus mir, als sein weicher werdendes Glied aus mir rutschte. Ich drehte mich um, richtete mich auf und wir Umarmten uns liebevoll. Er machte einen anzüglichen Scherz und ich musste etwas Kichern. Mit dem Lachen wurden jeweils weitere kleine Bäche aus meiner Muschi gepumpt. Ich weiss nicht wie viel der Säfte von ihm und wie viel von mir waren. Aber diese schiere Menge zeigte mir deutlich, dass sich die letzten Monate bei uns beiden einfach zu Viel angestaut hatte, nahm mir feste Vor die Pause auch nach den Ferien nicht mehr so lange werden zu Lassen.

Ich kuschelte meinen Kopf einfach gegen seine Schulter, spürte sein Herz hämmern, fühlte mich so unendlich dabei Geborgen, seine Atmung hatte sich Normalisiert. Ich genoss seine warmen Arme um mich geschlungen, spürte die Säfte schon bis an die Knie rinnen. Wir standen sehr lange so, völlig gefangen in unsere Gedanken. Die alte tiefe Verbundenheit, die innige Liebe zu Kurt flammte auf, wie sie nur von körperlichen gemeinsamen Erlebnissen angefacht werden konnte. Mit diesen Mengen an Sperma in mir könnte ich leicht wieder Schwanger werden. Wahrscheinlich dachte Kurt das Selbe wie ich. Warum hatten wir im Alltag nur unsere Leidenschaft verloren? Wovon ließen wir uns immer Abhalten vom Sex? Alexa alleine konnte es nicht sein, denn sie war in dieser Hinsicht ein sehr berechenbares Kind mit sehr regelmäßigen Schlafgewohnheiten und unerschütterlich tiefem Schlaf.

Lass uns Duschen! flüsterte mir Kurt ins Ohr, gab mich aus der Umarmung frei. Die wenigen Schritte zur Wanne ließen abermals weitere Mengen an Saft sickern, besonders der große Schritt über den Wannenrand. Das Wasser wurde nicht wirklich Warm, allerdings war das bei immer noch 28 Grad Außentemperatur durchaus zu Verschmerzen und ließ meine Brustwarzen steinhart abstehen. Wir seiften uns gegenseitig nacheinander ein, wuschen uns gegenseitig die Haare, was bei mir immer etwas länger Dauerte. Kurts Haare waren Kurz und auch schon etwas Lichter geworden. Als ich seinen Penis seifte rührte sich dieser bereits schon wieder etwas. Ich grinste: Ein gutes Zeichen dass ich heute auch noch zu meinem Recht kommen könnte, seifte liebevoll weiter. Nicht ganz uneigennützig natürlich.

Der Akt der Reinlichkeit war Beendet, jedoch der Sexualakt noch lange nicht. Von den seifigen Händen war sein Schwanz wieder halb hart geworden, ich jedoch brauchte den Ständer in voller Pracht. Kniete mich in der Wanne vor ihn, das Wasser welches auf meinen Kopf und meine Schultern prasselte war vielleicht ein klein wenig wärmer geworden, zumindest so Warm dass es zu ertragen war und sein Penis sich von der Kälte nicht mehr zurückzog. Ich stülpte meinen Mund über sein Teil, mit den Lippen schob ich beim Einsaugen gleichzeitig die Vorhaut zurück, bekam damit die Eichel frei auf meiner Zunge zu liegen. Schloss mit meinen Lippen in der Rille hinter der Eichel ab und begann nur zu Lutschen. Lutschen und Saugen, ohne jede sonstige Aktion.

Mit meinen Händen hielt ich seine Oberschenkel, um Tiefe und Intensität meiner Bemühungen besser steuern zu Können. Leichte Fickbewegungen in meinen Mund hinein verhinderte ich durch zurückweichen mit meinem Kopf. Ich wollte probieren ob er noch ganz Hart werden würde nur durch Saugen und Massieren der Spitze mit meiner Zunge und meiner Mundhöhle. Und, was soll ich sagen, das Ding wurde hart. Und wie! Wie lange hatte ich meinen Mann so schon nicht mehr Verwöhnt? Obwohl er es gerne mochte? Obwohl es mir nichts ausmachte, ihm diesen Gefallen zu Bereiten? Als das Ding richtig hart war ließ ich leichte Fickbewegungen zu, allerdings nicht zu Tief. Kurt kraulte mich derweil liebevoll in meinen halblangen Haaren.

Zu lange wollte ich allerdings nicht Blasen, denn mein Verlangen meldete sich auch wieder. Ich stand auf, sagte Kurt solle sich in die Wanne legen. Drehte das Wasser ab. Als Kurt in der Wanne lag stand sein Pimmel flach auf den Bauch. Meine Füße fanden gerade noch Raum zwischen seinem Becken und der Wanne, ich hockte mich über ihn, hob den Schwengel an, brachte ihn unter meine Schamlippen, zog die Spitze mehrmals zwischen der Ritze durch. Trotz Waschens rann immer noch genügend alter und neuer Saft nach, so dass ich sofort wieder Bereit war, brauchte mich nur noch abzusetzen und das Ding drang erneut Reibungslos in mich, zumal in dieser Stellung eine Muschi sehr weit wird.

Kurt unterstützte mit seinen Händen meine Pobacken, ich stützte mich mit den Ellenbogen auf den Wannenrand, begann ihn zu Reiten, in dem Takt den er mit seinen Händen vorgab. Ich konnte mich völlig gehen lassen, wusste ganz sicher dass er jetzt beim zweiten Mal immer lang genug durchhalten würde, konnte mich ganz auf meinen Genuss konzentrieren. In dieser Position drang er sehr tief in mich ein, wenn ich das Becken etwas nach hinten durchdrückte war auch die Reizung von innen am Kitzler groß genug. Nach Belieben würde ich die Intensität steuern können. Das Reiten war sehr einfach, wenn Hände bei der Aufwärtsbewegung mit halfen.

Es wurde ein gleichmäßiger langsamer Takt, immer wieder ganz Tief in mich hinein, fast bis ich auf seinem Becken saß, nur seine Hände lagen zwischen meinem Po und seinem Becken. Voller Wonne und Genuss spürte ich das Ausfüllen meiner Spalte, wenn das Ding immer wieder richtig Tief in mir war, bis fast an der Gebährmutter. Nur sehr langsam steigerte ich mein Tempo, nur so langsam dass eben ein steter leichter Anstieg des Reizes alles um mich Herum in den Hintergrund treten ließ, ich konzentrierte mich nur auf meine eigenen Empfindungen, das innere Verdrängen meiner Organe wenn mich der Pimmel ausfüllte, das Nachrutschen der Eingeweide wenn mich der Pimmel bei der Aufwärtsbewegung wieder verließ. Ich selbst konnte Steuern wie tief er in mich Drang und wie weit ich ihn freigeben wollte.

Fast hatte ich schon Vergessen wie Schön das eigentlich war. Jetzt war gut dass Kurt bereits Abgesamt war, ich brauchte keine Rücksicht zu Nehmen. Ich Ritt einfach, spürte keinerlei Reibung beim Eindringen, so gut war meine Muschi vom Schleim und Sperma geschmiert. Es war nur ein Verdrängen und Ausfüllen und Anschließend wieder ein Freigeben, der Reiz verstärkt durch die Oberschenkelmuskulatur beim Anheben, wenn sich die Muschi beim Anheben etwas Verengte, Kurts Pimmel regelrecht damit Abmolk. Mit der Zeit ließ der Reiz nach, ich ließ mich heftiger auf den Ständer plumpsen. Weil wir nicht im Bett lagen, welches in der Matratze nach federte sondern in der harten Badewanne, drang jeder Stoß den ich mir selber nahm unmittelbar hart und direkt in Mich. Meine Arme wurden langsam Lahm, die Ellenbogen schmerzten vom harten Rand.

Ich war soweit. Kurt, nimm deine Hände raus! Jeden Fingerbreit wollte ich jetzt nutzen, um seinen Schwanz tiefer in mir zu Spüren, ich wollte den leisen Schmerz wenn die Latte an dem Muttermund etwas Anstand. Immer wieder ließ ich mich ungebremst auf den Schwengel fallen, damit das Ding mit voller Wucht in mich rammte. Das war es, ich merkte es wallen. Jaa Kurt, ich bin soweit. Leises Flüstern von mir, Kurt wusste damit dass auch er sich nicht mehr zurück nehmen musste. Mit aller Kraft stemmte ich mich immer wieder Hoch, die Oberschenkel übersäuerten, aber es war klar dass mich dieser Ritt jetzt an den erlösenden Höhepunkt führen würde.

Auch Kurt begann jetzt leidenschaftlich zu Stöhnen, wo er sich nicht mehr zurückhalten musste. Dieses Stöhnen spornte mich zusätzlich an, ließ mich den Schmerz in den Oberschenkeln vergessen. Immer wieder rammte ich mir den Phallus mit voller Wucht und wilder Leidenschaft in den Unterleib. Kurts Penis zuckte, mein Unterleib zuckte. Kurt, Kurt, ich komme..... hauchte ich Leise. Sein Stöhnen ließ ebenfalls erahnen wie weit er abermals war. Kurt, Jaaaaa..... Kurt..... mein Unterleib zog sich mit allen Muskeln über der Latte von Kurt zusammen, noch ein, zweimal fallen lassen, nochmal das harte Eindringen in meine Scheide..... Kurt spritzte los.......

Als ich abermals das warme Sperma pulsierend in mich spritzen fühlte brach es auch aus mir heraus. Ich saß ganz tief, drückte mir die Latte voll in den Unterleib hinein, riss mein Becken mit Kraft ein paar mal vor und zurück, so dass der Druck des harten Phallus innen an die Knospe drückte. Es warf mich Umher, ich rutschte mit den Armen vom Wannenrand ab, stützte mich auf Kurts Schultern. Jaaaaa, ist das schön.... so ganz befreit konnte ich meinen Orgasmus nicht nach draußen schreien, wollte Alexa nicht wecken. Jaaaa Kurt, das ist so schön..... immer wieder Ruckartiges vor und zurück reißen meines Beckens jedes mal wieder wurde der Orgasmus durch den Reiz neu angefacht.

Bis ich erschöpft zusammenbrach, stark Schwitzend, mit Sternchen vor den Augen. Warum gönnten wir beide uns das inzwischen so selten? Schwere Atmung, ich öffnete meine Augen. Sah Kurt an, der mich gütig und zufrieden Anlächelte, an den Hüften und am Po zärtlich streichelte. Ich wollte nicht Aufstehen, konnte es im Moment auch gar nicht, weil meine Oberschenkel versagten, weil ich meinen Mann noch in mir behalten wollte.

Lange, sehr lange beließ ich den Schrumpelmann in mir, selbst da noch, als ich langsam Biseln musste. Ich war zu Faul zum Aufstehen, wollte Kurt nicht freigeben. Zauderte etwas mit mir, hatte Bedenken, schämte mich etwas. Wog Bequemlichkeit gegen mein Schamgefühl ab. Der Druck wurde übermächtig. Entschied mich für den Moment der Faulheit nachzugeben, ließ es dann einfach laufen. Ein warmer Schauer breitete sich über Kurts Bauch und Oberschenkel.

Kurt sah mich zuerst nur erschrocken an, als er mein entspanntes erleichtertes Gesicht sah grinste er mich Frivol an. Sie an, meine Petra, das kleine Ferkelchen. Wir mussten beide Laut und Herzhaft Lachen, was wiederum Sperma, Schleim und schließlich das weiche Glied aus meiner Muschi pumpte. Das endgültige Aufstehen war eine Tortur. Schmerzende Oberschenkel, taube Fußknöchel. Dazu das zu kühle Wasser um abermals zu Duschen.

Aber ich war wirklich absolut Glücklich, der Urlaub war erst am Anfang und mein Mann war so wie früher zu Studientagen, als ich mich so unsterblich in ihn Verliebte, nur hatte er ein paar Haare damals noch mehr am Kopf. Alexa schlief auch noch, wir kuschelten uns im Bett unter einem dünnen Laken vor dem Fenster zusammen, wo die warme Luft und der lustige Ruf eines kleinen Reptils von draußen hereinströmte: Tuckeeeee Tuckeeeee Tuckeeeee.

Zwei Tage später bekam Alexa etwas mit der Verdauung zu Tun, zu Ungewohnt waren für sie Ernährung und Wasserqualität. Nichts wirklich Beunruhigendes, wir gingen nur rein Vorsichtshalber in das kleine örtliche Krankenhaus zur Nachsicht, eher zur eigenen Beruhigung als aus echter Notwendigkeit. Wir waren Überzeugt alles wäre mit ein paar Kohle- und Mineraltabletten, zur Not mit ein paar Windeln mehr abgetan, planten schon die nächsten folgenden Tage.

Jedoch zu unserer großen Überraschung folgte bei Alexa eine ungewöhnlich sorgfältige Blutuntersuchung, danach die stationäre Einweisung. Wir fanden das völlig überzogen, Kurt blieb bei Alexa mit im Zimmer und schickte mich ins Hotel zurück, wir waren uns sicher dass unsere Tochter am nächsten Tag entlassen würde und ich sollte dann gleich mit unserem Gepäck die Beiden abholen.

Meine Nacht war etwas Unruhig, ich hatte einen seltsamen Traum. Der absolute Albtraum war der nächste Vormittag. Ich konnte Kurt nicht erreichen, ließ mich ohne Gepäck mit einem Tricycle ins Krankenhaus bringen. Niemand wusste etwas, niemand kannte meine Angehörigen, nicht mal die Schwestern oder Ärzte mit denen wir am Vortag zu Tun hatten. Das konnte doch nicht sein? Aber es gab kein anderes Krankenhaus in der ganzen Umgebung und ich war doch nicht Wahnsinnig geworden? Dann dachte ich eine Zeit lang an einen dummen Scherz meines Mannes, war mir sicher die beiden würden Lachend und eine frische Ananas futternd wieder im Hotel auftauchen.

Als sie am Abend immer noch nicht auftauchten ging ich zur örtlichen Polizei. Die Polizei stellte mich erst mal als Lügnerin hin. Als ich zeigte dass Alexa in meinem Pass mit Eingetragen war und wir sogar einen eigenen Kinderausweis mitführten wurden ich Verhaftet und eine Untersuchung gegen mich eingeleitet, was ich mit meiner Tochter und meinem Mann gemacht hätte.

Zwei furchtbare Nächte in einer überfüllten Zelle zwischen drogensüchtigen Frauen und Prostituierten. Erst zwei Tage später kam ein Honorarkonsul aus einem von Deutschland benachbarten Alpenland und konnte meine Freilassung gegen eine hohe Kaution (oder war es Schmiergeld?) erwirken, verschaffte mir einen Termin bei dem Gouverneur des Regierungsbezirkes im Gebäude der Regionalverwaltung.

Mein Pass, mein Mobilphone und der Kinderausweis waren nun auch Verschwunden, ich bekam vom Gouverneur nur ein Dokument, welches mir den Verlust des eigenen Passes bestätigte, um ein Ersatzdokument bei der Botschaft zu Bekommen. Kein Wort über meine Familie. Mein Mann und meine Tochter waren Weg. Verschollen, Ausradiert. Mit ihnen der Großteil meines Lebens. Ich fiel in eine Leere, wusste nicht was Realität oder ein schlechter Traum war, wem ich Vertrauen konnte, ob ich meinem eigenen Verstand noch trauen durfte. Der Gouverneur versuchte in schlechtem Englisch mir eine Botschaft mitzuteilen, die ich zuerst nicht fassen konnte, ich glaubte an ein Verständigungsproblem meinerseits.

Er riet mir offiziell zur sofortigen Abreise und zum Stillschweigen. Ich könnte Zuhause eine Vermisstenmeldung aufgeben und seine Botschaft in meinem Heimatland zu Nachforschungen hier anregen. Als mein rechtlicher Beistand sich halbwegs beruhigt fühlte und sich wegen eines weiteren Termins Verabschieden musste wurde der Gouverneur deutlicher. Er meinte wenn ich zu viel Staub aufwirbeln würde könnte mir sehr leicht auch noch etwas Zustoßen, er könnte für meine Sicherheit nicht mehr Garantieren. Nein, das war kein Übersetzungs- oder Verständnisfehler, es war eine unverhohlene Drohung.

Ich hätte nur Glück gehabt, für die vorwiegend arabische männliche Kundschaft waren Organe von Frauen nicht akzeptabel, wahrscheinlich nur deshalb wurde ich verschont und es wäre besser für mich so schnell wie möglich zu verschwinden. Dann führte er mich zur Türe und ließ mich von einer Beamtin rüde vor das Haus setzen. Ein paar hundert Meter weiter hockte ich mich auf eine Mauer in einer Gasse und versuchte das die letzten Tage und Eben erlebte zu Ordnen. Ich war Fassungslos und zerfressen von Angst. Was hatte das mit den Organen zu Tun? Hatte ich wirklich alles richtig Verstanden? Nein, das konnte doch nicht Sein? Im Jahr 2011 so eine Geschichte? Oder war das versteckte Kamera?

Eine unauffällige junge Asiatin setzte sich neben mich auf die Mauer, sprach mich leise in sehr gutem Englisch an, ob sie mit mir in Ruhe sprechen dürfe. Zuerst wollte ich sie abwimmeln, dachte an einen der unzähligen Informationsterroristen, die Hotels, Maßkleider, Ferienappartements und Ausflüge an Touristen verschachern wollten. Sie hätte gesehen wo ich herkäme und einige Leute in der Stadt erzählten sich hinter vorgehaltener Hand von mir. Es geht um meinen Mann und meine Tochter.

Brrrrzzzzzzz, es durchzuckte mich wie ein Stromschlag. Wie ferngesteuert stand ich auf und folgte ihr in eine dampfige Wäscherei in einer weiteren Seitenstraße. Sie sprach sehr leise direkt in mein Ohr, inmitten von tosendem und zischendem Lärm, kaum dass ich sie akustisch Verstand. Sprachlich und Inhaltlich war sie sehr gut zu Verstehen.

Die Asiatin stellte sich als Lampong vor. Sie erzählte mir dass ihr Kind ebenfalls spurlos Verschwunden war nachdem sie es wegen einem eher harmlosen Skorpionstich im Krankenhaus behandeln ließ. Ihr Kind wäre angeblich an dem Stich verstorben, die verblichenen Überreste wurden ihr aber vorenthalten. Alles war absolut Mysteriös und Widersprüchlich, wie bei mir sicherlich auch. Bei den Nachforschungen lernte sie einen anderen Europäer kennen. Henk de Rooy aus den Niederlanden. Sie, Lampong, kenne diesen Vater mittlerweile recht Gut, der seinen Sohn und auch seine Frau ebenfalls vermisst.

Ich war Hellwach, hörte ihr ohne sie zu Unterbrechen jedem Wort genau zu. Langsam passte alles mit meinen Erlebnissen Zusammen und meine Verzweiflung wandelte sich in Fassungslosigkeit, meine Aufmerksamkeit für Lampong wuchs noch mit jeder Sekunde. Während sie redete musterte ich sie genau. Lampong war etwa Ende 20, sehr klein, vielleicht nur 1,45 Meter und sehr zierlich, Mädchenhaft, lange schwarze glatte Haare bis an den Po, stark gebräunte Haut. Eine flache, etwas breitere Nase, hohe Wangen, einen sinnlichen Mund, weiße makellose Zähne und wie oft bei Asiatinnen sehr schöne Hände mit langen krallenartigen Naturnägeln.

Henk, erzählte sie mir war früher Söldner in verschiedenen afrikanischen Staaten, wollte sich hier mit seiner Familie zur Ruhe setzen, er dachte zuerst das Verschwinden seiner Familie hätte etwas mit seinem früheren Leben und seiner früheren Tätigkeit zu Tun. Bis auch er langsam die erreichbare Wahrheit recherchierte. Die letzte Gewissheit blieb ihm Verwehrt, jedoch quälte ein schrecklicher Verdacht. Wenn ich wolle könnte sie einen Kontakt zu Henk herstellen und sie könne mir vielleicht weiter helfen, für erste. Natürlich klammerte ich mich an jeden Strohhalm der Hoffnung, an alles was mir irgendwie Hilfe versprechen könnte. Mein Instinkt ließ diese Frau Glaubwürdig erscheinen.

Als ich ihrem Angebot zusagte führte Lampong mich über eine schmale Treppe ganz nach oben unter das Dach, der Raum war sehr spartanisch eingerichtet. Ein großer Futon am Boden, ein hölzernes Fass mit Wasser, eine große Schüssel zum Waschen und eine kleine mit Deckel für die Notdurft. Mehrere große, vorne offene Karton waren gestapelt zu einem Regal, gaben Raum für etwas Bekleidung und ganz wenige persönliche Habseligkeiten. Sie fragte mich umfassend aus über meine Erlebnisse und momentane Situation, stellte sich selber genauer vor. Sie war Sekretärin in einem elektronischen Konzern gewesen und mit der Geschäftsleitung vor drei Jahren aus einem benachbarten asiatischen Land hierher versetzt worden, um in diesem sich öffnenden Land eine Fertigung neu aufzubauen und den Binnenmarkt mit preiswerten Computerteilen zu Bedienen.

Sie kam mit ihrem Kind und fand in diesem einfachen Zimmer bei der chinesischen Einwandererfamilie einen ersten Wohnsitz, sie wollte so viel von ihrem Einkommen nach Hause schicken wie möglich und die chinesische Familie passte tagsüber gegen Bezahlung gewissenhaft auf ihr Kind auf, alles schien sich zum Guten zu Entwickeln, bis zu jenem seltsamen Tag, als sich alles veränderte, der mit einem eher harmlosen Skorpionstich begann, so wie viele Kinder hier beim Spielen immer wieder mal etwas ab bekamen.

Ihr Kind verschwand auf die gleiche Weise wie ich es ihr Gesc***dert hatte. Sie hatte Nachforschungen angestellt und dabei eher zufällig Henk kennengelernt, der sich auch nicht Einschüchtern ließ und wie sie im Verborgenen weiter suchte. Henk hatte aber irgendwie bessere Verbindungen und erst mit seiner Hilfe kam sie entscheidende Schritte weiter. Ob sie noch Hoffnung für mich hätte? fragte ich verzweifelt. Ja, antwortete Lampong, wenn diese nicht Bestände wären sie und Henk längst abgereist.

Sie haben vage gehört dass die entführten Menschen irgendwo in einem alten öffentlichen Gebäude, wie zum Beispiel einem Kinderheim gefangen sein sollen und erst bei Bedarf, das heißt bei passenden Gewebetests die Organe entnommen werden. Wieder dieses Wort: Organe! Also doch! Und deshalb die ausgiebigen Bluttests, um Übereinstimmungen zu Finden und die Suche einzugrenzen. Aber wo das sein könnte war die letzten Wochen nicht zu Ermitteln. Sie könnten ja nicht einfach offen herum fragen.

Für den späteren Abend versprach sie mir ein erstes Treffen mit Henk. Ich musste ihr absolute Diskretion schwören. Wir warteten in einer kleinen Garküche am Straßenrand, aßen eine Nudelsuppe, redeten kaum. Lampong schien auf etwas zu Warten. Sie wurde erst wieder Aktiv als uns ein sehr großer breitschultriger Mann passierte, mit kurzen blonden Haaren und einem blonden Bart, ganz offensichtlich ein Europäer. Sie folgte dem Mann mit mir in etwas Abstand, betrat eine schmale steile Treppe zwischen zwei Geschäften. Oben erwartete uns Henk schon. Begrüßte mich kurz in nuschelndem Deutsch, verwies mich dann aber aus Höflichkeit gegenüber Lampong auf die englische Sprache.

Die Stimmung war sehr bedrückt, drei Menschen die von großer Unsicherheit geprägt waren. Im Falle von Henk und Lampong anfangs auch von großer Vorsicht mir gegenüber, die Fragen von Henk an mich waren sehr lauernd und bohrend. Auch ich hatte großes Interesse an Henk. Als Mann war er wirklich attraktiv. Sehr groß, sehr Muskulös, konnte sich aber flink bewegen. Vielleicht so Ende oder Mitte 40. Stechend blaue Augen, kurze blonde Haare, einen blonden Schnauzbart.

Seine Ausstrahlung, seine Aura war einnehmend. Selbstsicher aber nicht Arrogant, Gebildet, sehr gutes Englisch. Er strahlte es aus: Ärmel aufkrempeln und machen. Ich wusste ja von seinem ehemaligen Beruf, das passte einerseits perfekt zu seinem Äußeren, andererseits gar nicht zu seinem sanften Auftreten und seiner verständnisvollen Art. Die Beziehung zwischen Henk und Lampong war schwierig einzuschätzen. Waren sie ein Paar?

Anscheinend legte sich langsam im laufe des Abends das Misstrauen, die beiden wurden offener, weihten mich schließlich vorbehaltlos in ihre Erkenntnisse ein. Henk bot mir an einstweilen mit in sein Appartement zu ziehen, denn das Hotel wäre auf Dauer zu Teuer und ich würde dort viel zu genau Beobachtet. Je nachdem was ich noch unternehmen wolle müsse ich mit einem Aufenthalt von mehreren Wochen oder Monaten rechnen.

Erstmal wollte ich bleiben bis ich Gewissheit über meine Familie hätte, alles was die beiden bisher Vorbrachten klang absolut plausibel. Noch in derselben Nacht sollte ich zu Henk oder Lampong ziehen, ging in das Hotel, bezahlte die bisherige Rechnung, Lampong wartete draußen gegenüber, im Schatten an eine Hausmauer gelehnt. Im Zimmer nur ein kurzer Schreck, alles war durchwühlt worden, das meiste fehlte, vor allem jenes was auf Kurt oder Alexa hinweisen könnte. Aber es überraschte mich nicht mehr, es passte absolut in die Geschehnisse der letzten Tage. Das restliche Brauchbare füllte nur noch einen halben Rucksack, ich verließ das Hotel über die Feuertreppe und einen Seitenausgang.

Lampong empfing mich draußen wieder. Der Rückweg führte durch viele kleine Gassen und Lampong sah sich oft um, bis wir abermals die schmale Treppe zwischen den zwei nun geschlossenen Geschäften erklommen. Lampong hatte einen Schlüssel für das auffallend moderne und robuste Schloss an der stabilen Türe, Henk war nicht da. Lampong verwies mich auf einen großen Futon im zweiten Raum des Appartements, wo ich sofort in voller Bekleidung total erschöpft einschlief. Aber seit mehreren Tagen fühlte ich mich das erste Mal wieder ein wenig sicher. Als ich am Morgen erwachte lag Lampong nur mit einem Slip bekleidet auf der anderen Seite neben mir und musterte mich eindringlich, wendete sich aber peinlich Betroffen schnell ab.

Ich stand sofort auf. Wollte etwas unternehmen. Wollte Klarheit. Jetzt und sofort. Hektische Aufruhr. Lampong jedoch holte mich erst einmal Herunter. Warf sich rasch ein unscheinbares Kleid über, einen BH brauchte sie nicht, band die Haare zu einem Zopf. Fragte mich nach meiner Ernährung. Begann eine Reissuppe für uns beide zu Kochen, als ich ihr sagte dass ich asiatische Küche sehr gerne mag.

Derweil sah ich mich etwas im Raum um. Auf einer Kommode stand ein Bild von Henk, einer schönen Frau und einem kleinen Jungen mit einem Plüschäffchen, offenbar seine Familie. Neben dem Bild saß genau jenes abgegriffene Plüschäffchen, welches der Junge auf dem Bild hielt. Lampong stellte mir eine Tasse mit Eistee neben die Schüssel. Konfrontierte mich erst mal mit der nüchternen Realität: dem täglichen Auskommen, wovon ich Leben wolle.

Sicher könnten sie mich Anfangs einige Zeit unterstützen, aber nicht auf Dauer aushalten. Mein Aufenthalt musste legitimiert werden. Meine Verwandten und die Behörden Zuhause unterrichtet werden. Sie hatte natürlich Recht, ich war erleichtert auf so viel Vernunft, Klugheit und Hilfsbereitschaft getroffen zu Sein. Wir gingen nach dem einfachen Frühstück als erstes zum Markt und Lampong verpasste mir neue, eher landestypische Bekleidung und Schuhe die weniger auffielen, der Rucksack füllte sich. Dazu eine Packung mit schwarzer Haarfarbe, um meine auffälligen dunkelblonden Haare der Bevölkerung anzupassen. Lampong drehte sich ständig um, lief in Kreisen und sinnlosen Haken, beobachtete alle Menschen um uns herum außerordentlich Genau. Versuchte um jeden Preis nur nicht Aufzufallen.

Die nächste Tätigkeit war das Färben meiner Haare im Waschbecken der Küche. Wie selbstverständlich übernahm Lampong das bei mir. Es tat so gut. Die körperliche Nähe zu Ihr, wie sie mit ihrem zarten Körperbau gegen meinen Rücken und mein Gesäß lehnte, das sanfte Massieren der Kopfhaut, das vorsichtige gewissenhafte Wühlen in meinen Haaren. Asiaten haben im Alltag weniger körperliche Berührungsängste zu anderen Menschen.

Mir tat es unendlich gut, fühlte mich nicht so alleine, beschützt, es begann uns emotional enger miteinander zu Verbinden. War ein wenig enttäuscht, als sie mittels einer Holzkelle mit Wasser die Haarfarbe ausspülte, im steinernen Becken suchte gurgelnd dunkelgrauer Schaum den Weg in den Abfluss. Zusammen mit der landestypischen Bekleidung fiel ich kaum noch auf, ich war wenig größer wie Lampong. Beäugte mich Ausgiebig im Spiegel, um meine Wirkung beurteilen zu Können.

Mein Bargeld wurde langsam Knapp, ich wusste nicht wie lange meine Kreditkarte noch liquide wäre, die Kreditkarte meines Mannes war ja auch Verschwunden. Lampong bestimmte einen Reiseplan für mich. Schrieb eine kurze Nachricht an Henk, packte mit meinen nötigsten Sachen ein landestypisches Bündel, denn westliche Rucksäcke fielen in dieser Gegend sehr auf und wurden gerne gestohlen.

Ging in ihr kleines Zimmerchen über der Wäscherei, packte ebenfalls das nötigste Zusammen. Der erste Weg war in die Hauptstadt zur Botschaft für provisorische Ersatzdokumente. 18 Stunden Fahrt auf Schotterstraßen, in einem überladenen Bus ohne Fensterscheiben. Lampong begleitete mich einfach, ohne wie und warum, sie war einfach da und ich war ihr unendlich Dankbar dafür.

Ertappte mich immer wieder wie ich beim Schlummern im Bus meinen Kopf an ihre Schulter lehnte, wie ich nach Ankunft geistesabwesend beim Schlendern ihre Hand aufnahm, wie bei Kurt oder einer alten Freundin. Für Lampong war das anscheinend Normal, vielleicht fühlte sie auch wie Einsam ich im Moment ohne meinen Mann war. Ich hoffte inständig dass ihr das nicht unangenehm war. Die zierliche Asiatin war immer für mich da, hörte mir geduldig zu wenn ich über Kurt redete oder von Alexa erzählte. Nahm mir anscheinend nicht Übel, dass sie ja im Grunde dasselbe Schicksal trug wie ich und trotzdem im Moment nur für mich Da war.

Mit dem Ersatzdokument flogen wir in Lampongs asiatisches Heimatland in die Hauptstadt, wollten zur dortigen deutschen Botschaft. Erst mal zum Schein offiziell ausreisen, in Sicherheit bringen. In ein moderneres Land mit halbwegs funktionierender Bürokratie. Wir kamen in der großen pulsierenden Stadt bei Verwandten von ihr unter, während ich das mit einem richtigen neuen Pass regelte, endlich offen ohne Angst mit meinen Verwandten telefonieren konnte und auf E-Mails hoffen durfte, die nicht zum Staatsschutz umgeleitet wurden. Ich kontaktierte über die Botschaft meine Bank und ließ einen größeren Betrag Prepaid auf meine Kreditkarte umbuchen. So hatte ich die Sicherheit eines garantierten Verfügungsrahmens. Asien ist für Mitteleuropäer schon insgesamt sehr preiswert, auch wenn wir niemals so billig leben könnten wie die Einwohner. Aber etwas Reserve konnte sicher nicht Schaden.

Es wurden mehr als zwei Wochen. Mich drängte Innerlich, ich wollte Zurück, nach meiner Familie forschen. Es dauerte deswegen so Lange, da ich meinen Familiennamen im Pass geändert haben wollte. Zur Tarnung. Bei der Heirat nahm ich den Namen meines Mannes an. Mit viel hin und her, Telefaxen und Beglaubigungen konnte meine Mutter auf dem Standesamt Zuhause den Doppelnamen erreichen, mit meinem Mädchennamen zuerst.

Das würde sicher die Computer bei der Einreise täuschen. Für Kurt erwirkte ich ebenfalls einen neuen Pass, es war ja nicht klar ob er seine Papiere noch hatte oder beraubt wurde. Alexa ließ ich gleich wieder für die Ausreise in meinen Pass mit eintragen, ich hoffte inständig Sie und Kurt wieder zu Finden. Dann ins Konsulat des Staates, der mir soviel Pein bescherte, für ein Touristenvisum. Es wurde anstandslos sofort in meinen Pass geklebt, mein neuer Name erzeugte keinerlei Argwohn, das wichtigste schienen die 35 US-Dollar dafür zu sein.

Diese zwei Wochen schliefen Lampong und ich in einer wirklich überfüllten kleinen lauten Wohnung zusammen mit drei Generationen. Ich verstand diese Menschen sprachlich nicht. Trotzdem waren sie immer Freundlich und Hilfsbereit zu mir. Teilten selbst das Bisschen was sie hatten Vorbehaltlos noch mit mir. Lampong und ich schliefen draußen auf einem schmalen Balkon, provisorisch auf einem Futon unter einem Mückennetz, sehr eng aufeinander. Wenn es regnete wurden wir oft nass. Manchmal wachte ich auf und bemerkte dass ich mich im Schlaf eng an sie kuschelte, als wäre es Kurt gewesen, Lampong wehrte niemals ab. Keine Ahnung ob sie zu diesem Zeitpunkt einfach nur erduldete oder auch über etwas Nähe froh war.

Die Rückreise ins Land der unbegrenzten Albträume. Lampong und mir fiel es wirklich schwer wieder dieses Land zu Betreten. Aber es musste sein. Wir suchten unsere Angehörigen. Die Reise ging mit der Bahn, Lampong meinte das sollte bei der Einreise weniger Staub aufwirbeln, buchten ein eigenes erste Klasse Abteil nur für uns Beide. Für einen lächerlichen Preis, der aber für die Einheimischen trotzdem Unerschwinglich war. Wir hatten sogar einen eigenen Toilettenbereich zum Waschen. Lampong zog sich einfach vor mir aus, vor mir um und wusch sich sogar vor mir, selbst im Intimbereich. Ich tat dann immer so gleichgültig wie mir möglich war, beobachtete sie aber Heimlich dann doch. Zu exotisch war für mich ihr Aussehen und ihre Ausstrahlung.

Im Grunde auf den zweiten Blick war sie eine sehr schöne Frau. Wirkte durch ihren jugendlichen Körperbau mindestens 10 Jahre jünger, hatte perfekte makellose bronzefarbene Haut, kleine steinharte Brüste, einen winzigen Po mit Pobäckchen wie ein Pfirsich, genauso feine Härchen hatte sie auch darauf. Im Schambereich war sie kaum Behaart, nur mit ein paar dicken, drahtig wirkenden Borsten. Sie bewegte sich sehr anmutig, saß und stand stets Aufrecht, fast Stolz. Am schönsten sah es aus wenn sie ihre wirklich langen schwarzen Haare auf nackter Haut bürstete, wenn die Haare offen über ihre nackte winzige Oberweite bereitet waren.

In unserem Privatabteil waren vier einzelne schmale gewölbte Betten, von denen zwei für uns vom Stewart zur Nacht herunter geklappt und kuschelig zurechtgemacht wurden. Lampong schlief trotzdem ganz Selbstverständlich bei Mir, ich war froh darüber. Die Betten hatten eine starke Wölbung nach unten, damit Reisende beim Bremsen nicht herausfallen können. Schläft man zu Zweit darin, rollte man immer in dieser Kuhle zusammen.

Die Folge war intime Nähe, man musste ständig darauf achten wo man seine Hände und Beine hatte, spürte stets den Atem des Anderen im Gesicht oder Ohr. Trotzdem ließ sich nicht Vermeiden, dass sich Beine oft Verschränkten, dass ein Hüftknochen auf einen Schamhügel drückte, ein Oberschenkel durch das Schaukeln des Wagon über eine Muschi rieb, dass sich Brüste feste aneinander Drückten. Ich war mir keinerlei lesbischer Neigung bewusst, keine Ahnung warum diese Nähe für mich so Selbstverständlich, sogar richtig Angenehm war.

Es ergab sich von selbst, dass ich ihr zum Einschlafen einen Kuss auf die Wange hauchte. Im fahlen Licht einer Notausganglampe musterte ich ihr Gesicht. Meine Hand wurde wie magisch in ihr Antlitz gezogen, ich befühlte die straffe weiche Haut über ihren Wangen, die niedliche Nase, die kleinen mandelförmigen Augen, die vollen scharf konturierten Lippen. Lampong empfing die Berührungen mit geschlossenen Augen, öffnete ganz wenig den Mund, als meine Fingerkuppen zärtlich die sinnlichen Lippen betasteten. Jeder Mann hätte diesen Mund sicher gerne geküsst. Ich in diesem Moment auch.

Mittlerweile hatte ich auch erkannt, dass Lampong im Grunde nur noch von der Unterstützung ihrer Eltern lebte, ihrem Job konnte sie wegen der Suche nach ihrem Kind nicht mehr nachgehen. So unauffällig wie möglich um sie nicht zu Beleidigen übernahm ich fortan den größten Teil der Ausgaben. Sie lebte sowieso wirklich bescheiden.

Mit meinen schwarzen Haaren und der typischen Kleidung scherte sich niemand mehr um uns, Lampong fiel eh nicht weiter auf solange sie nicht in ihrer fremden Sprache oder in Englisch kommunizierte. Henk schien etwas erleichtert zu Sein uns Wohlbehalten wiederzusehen, er hatte schon befürchtet wir wären Aufgeflogen oder Abgesprungen und Heim gereist. Die Tage verflossen. Wir reisten jetzt zu Dritt immer wieder im Land umher, verfolgten Spuren, suchten. Stets Vorsichtig, als kulturell interessierte Touristen getarnt, nur nicht irgendwie Auffallen.

Bei Lampong und mir war es nicht allzu schwer im Alltagsbrei zu Verschwimmen. Jedoch Henk mit seinen bald 2 Metern Größe, seinen blonden Haaren und blauen Augen, dem blonden Bart, den muskulösen 120kg mussten wir sehr oft im Zimmer oder an typisch touristischen Orten zurücklassen, wenn wir uns im Verborgenen genauer umsahen. Henk wiederum hatte unglaubliche Kontakte, Telefonierte ständig mit wechselnden SIM-Karten, konnte immer und alles mögliche irgendwie Besorgen und Organisieren. Aber die Zeit lief uns davon.

Lampongs Zimmerchen bei den Chinesen wurde kaum noch genutzt, aber trotzdem nicht aufgegeben. Wir lebten alle drei Zusammen entweder in Henks Appartement oder auf Reisen in einem einfachen Hotelzimmer. Ohne jemals darüber gesprochen zu Haben oder weil es schlicht räumlich nicht anders ging schliefen wir stets wie selbstverständlich zusammen auch in einem Bett.

Warum oder wie es dazu kam, ich weiss es nicht. Es hätte problemlos eine weitere Matratze besorgt oder Lampongs extra Zimmerchen genutzt werden können. Für Lampong waren enge Verhältnisse kulturell bedingt Normal. Wie Henk dazu stand erfuhr ich nie. Entweder es war ihm schlichtweg egal oder er war ganz Mann stolz darauf mit zwei ansehnlichen Damen zusammen zu Nächtigen.

Das Verhältnis zwischen Henk und Lampong war für mich lange Zeit undurchschaubar. Ich denke Lampong war sehr in Henk verliebt. Das wären wohl die meisten Frauen. Henk mochte Lampong auch sehr gerne, in letzter Konsequenz blockte er aber bei einem bestimmten Grad von Intimität immer ab. Vielleicht dachte er daran seine Familie noch zu Finden und wäre sich dann wie ein Ehebrecher vorgekommen. Nur Lampong war zu diesem Zeitpunkt offiziell Single. Wir schliefen trotzdem meist eng aneinander. Henk auf dem Rücken, Lampong an seine Brust gekuschelt, ich Löffelchen an Lampongs Rücken. Genauso eng verbrachten wir auch die Tage. Wie ein altes dreiköpfiges Ehepaar.

Nach 90 Tagen mussten Lampong und ich Aus- und wieder Einreisen, wegen einem neuen Visum. Nur Henk nicht, er regelte das irgendwie anders. Ich wollte gar nicht wissen wie. Damit wurde auch klar, wie sehr uns eigentlich die Zeit davon lief. Die Fortschritte in unseren Ermittlungen waren stetig, aber immer kleiner. Es erwuchs ein Gesamtbild des ganzen Ausmaßes, der Skrupellosigkeit, des menschlichen Leides, immer wieder trafen wir Eltern oder Familien die ähnliches Erlebten, sich aber massiv Bedroht ihrem Schicksal beugen mussten. Die andere Seite, nämlich die zahlenden Empfänger von Organen waren noch Vorsichtiger, sie waren gar nicht aufzufinden. Es waren Geister, es gab sie nicht. Lampong sammelte alle Fakten akribisch, sie wollte nach Abschluss der Suche alles an eine Zeitung geben.

Eines Tages fragte ich Henk ob er für mich eine Pistole beschaffen könnte. Nicht dass ich damit hätte umgehen können, irgendwie kannte ich das eben so aus vielen Filmen im Kino oder TV. Ich wollte irgendwie was Machen, was Unternehmen. Henk lehnte erst mal ab, versicherte mir aber dass er sich etwas in dieser Richtung überlegen würde. Nach weiteren 90 Tagen wieder ein kurzer Visa-Run ins Nachbarland. Jetzt war schon bald ein halbes Jahr Vergangen, Henk und Lampong suchten noch wesentlich länger. Es musste etwas entscheidendes Geschehen. Der Verstand vermutete immer mehr eine Enttäuschung, befürchtete zu Spät zu Sein. Hoffnung jedoch kann ein noch stärkerer Motor sein. Alleine hätte ich längst Aufgegeben. Gegenseitig hingegen wagte keiner dem Anderen die Unterstützung zu Versagen. Weiter, weiter, weiter.....

Monatelange zähe Nachforschungen, Hoffnungen die Zeit würde nicht zu knapp. Dann hatte Henk einen entscheidenden Einfall: Den Trick mich als reiche Touristin auszugeben, die ein gesundheitliches Problem hätte, bei der Geld aber keine Rolle spielen würde. Bei Gewebeanalysen würden sie automatisch auf meine Tochter kommen. Wenn sie auch einen Gentest machten würde der Trick bei mir als Mutter sofort Auffallen und alles wäre Gelaufen, eine Flucht eher Unwahrscheinlich. Machen sie nur Blut- und Gewebetests, hätten sie eine Übereinstimmung und sie würden mir ein Organ meiner Tochter anbieten, damit wäre klar dass sie noch lebte.

Lange erwägten wir das Für und Wider. Aber es war die einzige Chance in ihre Nähe zu Kommen. Wir mussten Offensiv werden, die sichere Deckung verlassen. Und nur mit mir könnte das eine Chance haben, da ich authentisch als reiche Touristin glaubhaft wäre. Henk ist viel zu Auffällig, an ihn würde sich absolut jeder Asiate auch nach langer Zeit sofort erinnern. Lampong könnte aufgrund ihrer Herkunft den sozialen Status nicht glaubhaft darstellen, niemand würde bei ihr viel Geld erwarten. Ein detaillierter Plan wurde geschmiedet. Ich musste mich an den Gedanken gewöhnen, für eine gewisse Zeit von der Rolle als möglichst unauffällige Asiatin oder Mischling wieder zur arroganten wohlhabenden Europäerin zu Wechseln.

Europäische Kleidung wurde für mich beschafft, ich ließ ein repräsentatives Kostüm in einer Schneiderei maßanfertigen. Zeitgleich forschte Lampong weiter. Wir wählten eine teure Privatklinik in einer weiter entfernten Stadt aus, wo ebenfalls dubiose Vorkommen zu Beklagen waren und es wahrscheinlich schien, dass einer der Hintermänner anwesend sein könnte, mieteten ein protziges Auto mit Chauffeur von einem Limousinenservice an.

Für das Hotel wählten wir eine List, da man normal immer seinen Pass vorlegen musste. Lampong mietete ein einfaches Zimmer auf ihren Namen für drei Personen in einem anderen Stadtteil, bezahlte zwei Wochen im Voraus. Ich buchte per Internetcaffee im protzigsten Hotel der ganzen Umgebung nur ein Wellnessangebot für 3 Tage, so konnte ich mich frei darin bewegen und hinterließ den Eindruck für Beobachter dort Gast zu Sein, jedoch niemand verlangte einen Pass von mir. War das Leben die letzten Monate ausgesprochen billig, so war ich jetzt froh um die Reserven der Kreditkarte.

Dann war die Aktion, unser letzter Versuch gekommen. Ich gehe unter einem Vorwand morgens über den Umweg durch das Hotel, ließ mich in das feudale Krankenhaus in einem anderen Distrikt von der Limousine chauffieren, wo mich hoffentlich keiner Erkannte, in sehr elegantem und arrogantem Auftritt. Gab vor eine neue Niere zu Brauchen und dass Geld dabei keine Rolle spiele. Mir wurde zu meiner Überraschung sofort Mut gemacht, jedoch eine längere Lieferzeit in Aussicht gestellt. Erst als ich weiter drängte, auf Zeitdruck machte, den Chef verlangte und wiederum Betonte dass Geld keine Rolle spielte telefonierte der junge Arzt hektisch herum. Zwei Stunden später öffnete sich die Türe des Büros und ein grauhaariger asiatischer Mann in einem teuren Maßanzug trat ein.

Ich begriff sofort! Da stand er plötzlich vor mir. Der Metzger, der Schlächter persönlich. Soso Lady, sagte er. Sie wünschen eine prompte Behandlung und sind auch bereit dafür Mehrkosten in Kauf zu Nehmen? Er hatte angebissen. Als ob er sich seine Dienste sonst nicht schon fürstlich entlohnen ließ, er war immer noch Gierig. Der erste junge Arzt wurde hinaus geschickt, der grauhaarige Mann verlangte mein Mobilphone und schaltete es aus.

Es wurde ein perfides Gespräch. Als verhandelten wir um den neuesten Flachbildschirm. Er war erstaunlich gut Informiert, wusste wie lange man in Deutschland auf Organe warten musste, was dort Operationen kosteten. Mir wurde versichert dass ich nur mit geprüfter Qualität beliefert würde, frei von jeglichen Krankheiten. Ich wurde nicht untersucht, niemand interessierte sich für meinen Körper, meinen Namen, für Irgendetwas. Alleine mein Ansinnen und die Aussicht auf hohen Gewinn war Motor der Szenerie.

Ich müsse eine Vorauszahlung in Bar leisten, diese sei für die Blutuntersuchung und wird nicht Rückerstattet, egal ob ein Treffer erzielt würde oder nicht. Darauf waren wir Vorbereitet, ich öffnete meine Handtasche. How much? 1200 US-Dollar oder 1000 Euro. Ich zählte etliche Scheine aus einem Kuvert, bemerkte seinen gierigen Blick auf das teure Papier und in meine Handtasche, er stopfte die Anzahlung achtlos in seine Hosentasche.

Dann öffnete er eine Schublade an einem Wandschrank und entnahm Utensilien zur Blutentnahme. Er machte das in seinem teuren Anzug tatsächlich selbst. Mit eiskalten Fingern, aber höchst routinierten Griffen und Bewegungen, welche von jahrzehntelanger Erfahrung zeugten. Kommen sie in zwei Tagen wieder, Lady. Wir haben eine Datei mit vorgemerkten Spendern. Dann bekommen sie definitiv Bescheid. See you later!

Schon war er Verschwunden. In meiner enormen Anspannung regte sich ein Fluchtreflex und ich tat das selbe, zurück über den Umweg mit der Limousine, zu Fuß durch das protzige Hotel in unsere einfache Unterkunft, wo die beiden Anderen schon im Zimmer warteten. Lampong und Henk waren ungläubig erstaunt, wie einfach das bisher ging, warum wir da nicht schon viel früher darauf kamen und hofften dass es keine Falle ist. Wir diskutierten Aufgeregt alle uns denkbaren Möglichkeiten, nur kurz unterbrochen als Lampong für uns etwas gebratenen Reis, fritiertes Gemüse und ein paar Früchte holte.

Wir Drei waren durch das gemeinsame Ziel, die ständigen Gespräche, den intensiven Gedankenaustausch uns mittlerweile innerlich wirklich sehr Nahe geworden. Eine richtig verschworene Gruppe. Jeder wusste was und wie der andere dachte. Wir lebten zusammen, schliefen zusammen. Wobei Lampong zu Henk körperlich Näher stand. Sie kuschelte sich nicht mehr nur an ihn, immer öfter Küssten sie sich, Knutschten heftig und ihre Hand wanderte langsam über seinen Bauch in Richtung Schritt. Da wir zusammen schliefen tat sie das auch neben mir. Die ersten Wochen verschämt und leise wenn sie dachten ich schlafe schon. Später ganz Offen. Jedoch ließ Henk den endgültigen Griff ihrer kleinen Hand in sein mächtiges Gekröse nicht zu. Drehte sich leicht weg oder führte ihre Hand zurück auf seine Brust.

Irgendwann konnte ich mich nicht mehr Zurückhalten, seit Kurt nicht mehr neben mir war fehlten mir seine Zärtlichkeiten. Stattdessen waren Lampong und Henk irgendwie an Kurts Stelle getreten. Sie waren für den Moment meine Familie. Henk wie mein Mann. Lampong meine allerbeste und einzige Freundin oder wie meine Schwester und Mutter zugleich. Ich konnte und wollte das Körperliche auch nicht mehr trennen, wenn die Beiden so neben mir Intim wurden. Ich hatte meine körperlichen Bedürfnisse, zu weit war Kurt schon von mir Weg. Wir waren so oft und eng zusammen, dass selbst Masturbation heimlich nicht möglich gewesen wäre. Ich stellte mich nicht mehr schlafend, wenn die beiden Schmusten. Forderte sie auf weiter zu Machen, wenn ich von ihrem Tun neben mir erwachte.

Ich streichelte bald oft und gerne Lampong. Seltener auch Henk oder beide Zusammen. Das ergab sich einfach so. Wir rieben uns Nackt aneinander, genossen Wärme, Nähe und die knisternde Erregung der anderen. Auf richtigen Sex konnten wir uns mit Ausnahme von Lampong vielleicht innerlich noch nicht einlassen, weder Henk noch Ich. Aber das Kuscheln und Schmusen wurde immer intensiver, lange würde der letzte unvermeidliche Schritt nicht mehr hinausgezögert werden können. Sehnsüchte und Triebe suchten Kanäle.

Henk war wirklich auffällig Ansehnlich. Lampong war die absolut unauffällige Person, wir spotteten oft die Stealth-Frau, aber sie ist doch sehr schön, wenn man sich die Mühe machte sich bewusst mit ihr auseinander zu Setzen. Die Asiatin ließ sehr viel körperliche Nähe zu mir zu, immer sogar mit nackter Haut, rieb Vorbehaltlos ihre intimen Bereiche an den Meinen. Ich weiß nicht ob das kulturell bedingt geduldet ist oder ob sie mich gerne mochte. Oft suchte sie von Sich aus körperlichen Kontakt zu Mir, selbst in alltäglichen Situationen oder wenn sie von Henk etwas auf Distanz gehalten wurde.

Nach dem Essen legten wir uns etwas ab um zu Beratschlagen, lagen kreuz und Quer auf dem Bett, begannen wie so oft uns dabei etwas Näherzukommen. Irgendwann knutschte Lampong mit Henk, ich lag auf Henks anderer Seite und streichelte Beide. Lampong wurde sehr Erregt, begann langsam Henks Hosentürchen zu Öffnen, wollte seine mächtige Beule im Schritt befreien. Anscheinend wünschte sie sich das so sehr.

Nicht so jedoch Henk, Lampong hatte wiedereinmal diese unsichtbare feine Grenze überschritten und Henk zog sich urplötzlich zurück. Lampong erschrak, erkannte ihren Fehler, machte sich schnell auf und sagte dass sie ihrer Aufgabe nachgehen und los müsse. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte, kuschelte mich noch etwas unbeholfen an Henks starke haarige Brust, als Lampong bereits schon wieder aufgestanden war und nach einer sehr eiligen Dusche wortlos Verschwand. Wir wussten ja was sie Vorhatte und ihr Auftrag war sehr wichtig.

Die nächsten 48 Stunden lungerte Lampong ständig um das Krankenhaus herum. Ich lungerte tagsüber weiter in dem angenehmen Hotel herum, bewusst dass ich ab jetzt sicher Beobachtet wurde, bedacht darauf nicht mit Henk oder Lampong zusammen gesehen zu Werden, spielte die vermögende Touristin. Ging Schwimmen im riesigen Pool, ließ mich stundenlang mit Heilschlamm bepacken, Massieren und Maniküren, machte Sightseeing mit meinem engagierten Chauffeur.

Der zweite Akt. Henk gab mir am Morgen eine kleine Kapsel. Dies sei ein Peilsender, so hätte er wenigstens eine kleine Chance mir zu Helfen, falls sie den Schwindel bemerkten. Wieder wollte ich nicht wissen wo er das her hatte. Und er wollte nicht wissen, warum ich aus der Minibar ein Kondom entnahm und wo die Kapsel in meinem Körper Verborgen wurde. Dazu entrollte ich umständlich das Kondom, ließ die Kapsel hinein rollen, drückte alle Luft heraus und Verknotete das Ganze. Weil das Kondom außen glitschig war konnte ich es mir ganz leicht wie einen Tampon einführen. Den Knoten führte ich ebenfalls nach innen zwischen meine Schamlippen, hoffte dass das Päckchen beim Gehen nicht zu hoch in mich Hinein rutschen würde. Falls ich gefilzt würde standen die Chancen gut so Unentdeckt zu Bleiben.

Lampong teilte uns ihre Beobachtungen mit. Sie bemerkte jeweils an beiden Tagen Mittags einen großen verstaubten japanischen Geländewagen, der leer die Garage verließ und am Abend verwahrloste und völlig verschüchtert aussehende Kinder unterschiedlicher Rassen in die Tiefgarage chauffierte. Sie fühlten sich so unantastbar dass nicht mal die Scheiben verdunkelt waren. Wir waren schockiert und uns einig. Das musste es sein. Das war ihr "Nachschub". Und sie konnten ihre Basis oder ihr Gefängnis höchstens 3 Autostunden entfernt haben. Kurz erwogen wir die Behörden einzuschalten, aber jeder von uns Dreien machte die selben Erfahrungen: Sie würden uns zum Schweigen bringen.

Ich war deutlich aufgeregter als zwei Tage davor, an diesem Tag war es sehr viel Gefährlicher, wir hatten den Drachen geweckt. Alles oder Nichts. Ich sollte je nach Untersuchungsergebnis meine Show im Krankenhaus machen, richtig viel Zeitdruck aufbauen. Bei dem leisesten Verdacht einer Falle keine weitere Spritze mehr Zulassen und total Rücksichtslos die Flucht antreten. Henk instruierte mich Genau. Er und Lampong würden auf eine SMS von mir warten, wir Vereinbarten zwei unverfängliche Code. Je nach Ergebnis wollten sie den Geländewagen verfolgen, auch hier setzten wir alle Hoffnungen auf diese eine Spur.

Am Empfang der Privatklinik erwartete man mich, der Portier öffnete Galant meine Türe des Luxusschlittens und ich wurde direkt in das Büro des Vortages geführt. Der junge Arzt blätterte unbekümmert in einer dünnen Akte. Er könnte mir Hoffnungen machen, sie hätten bei der Typisierung eine überraschend gute Übereinstimmung gefunden.

Mein Herz schlug noch schneller, die Gedanken rasten. Alexa?? War sie die Übereinstimmung? Lebte sie noch? Und was war aus Kurt geworden? Jetzt nur nichts unangemessenes Anmerken lassen, ein wenig Aufregung würde man mir nachsehen. Wann können wir beginnen? fragte ich drängend. Sobald ihre Untersuchung und die Finanzierung abgeklärt sind, antwortete der junge Arzt. Nun, ich bin mir klar dass ein Expresszuschlag erwartet wird, sagte ich so lässig wie möglich, ich erwarte dann aber auch Expressbehandlung.

Der junge Arzt kritzelte etwas auf einen Zettel, schob diesen über den Tisch. 40ooo USD stand da. Ich nickte, antwortete: 20ooo cash sofort bei Untersuchungsbeginn, 20ooo nach erfolgreichem Eingriff, zur Barverfügung hinterlegt bei einer Bank ihres Vertrauens. Der junge Arzt nickte zustimmend und lächelnd. Es schien keine Falle zu Sein. Wann? bohrte ich nochmal nach? Nun, sagte er zögerlich, wir müssen erst unseren Spender einladen und Sie selbst genauestens Untersuchen..... Gut, ich komme Morgen Früh wieder mit der Anzahlung in Bar und meinem Nachthemd, fiel ich ihm ins Wort. Wieder lächelte er: Wir tun alles was in unserer Macht steht. Sein Abschied war unterwürfig Schleimig, mir war Übel.

Auf dem Flur verschwand ich schnell in der Toilette, schickte die für diesen Fall vereinbarte Code-SMS: Bitte einen Massagetermin für 14 Uhr. Henk und Lampong werden sich wild Entschlossen und voller Hoffnung mit einem alten Motorrad an den Geländewagen heften, wenn er denn mit der Sache etwas zu Tun hatte und sich tatsächlich wie Vermutet in Bewegung setzen würde. Meine SIM-Karte wurde in die Toilette entsorgt.

Der Chauffeur fuhr mich ein letztes Mal zum Luxushotel, der arme Kerl würde wohl noch Stunden auf mich warten, da ich nicht Absagte. Im Wellnessbereich des Luxushotel zog ich mich rasch um, das teure Kostüm verschwand im Müllschlucker. Kein Mensch hätte die reiche Deutsche vermutet bei der Frau, die da heimlich und unauffällig in asiatischer Bekleidung aus dem Nebeneingang verschwand und sich im bunten Treiben eines Marktes verlor, die jetzt alle Hoffnungen auf die beiden Anderen setzen musste.

Der Nachmittag zog sich endlos lange. Würde ihre Strategie aufgehen? Würde der japanische Geländewagen tatsächlich den Spender der Niere abholen und damit Henk und Lampong zum Versteck der Bande führen? Was würde Henk unternehmen? Ehrlich gesagt traute ich ihm alles zu. Wirklich alles. Von einer einfachen Beschattungsaktion bis zu einem Rollkommando.

Welche Hilfe konnte Lampong dabei leisten? Würden sie etwas finden? Würden sie Lampongs Kind, Alexa, Kurt oder Henks Familie Vorfinden? War überhaupt ein Rankommen möglich? Ich saß einfach nur in unserem billigen Zimmerchen und wartete, sah ungeduldig dem eiernden Ventilator unter der Decke zu. Langsame ewig scheinende Minuten. Nicht verrinnen wollende Stunden. 3 Autostunden Radius. 3 Stunden zurück. Wie lange würde es dauern wenn sie etwas unternahmen? Hatte der japanische Geländewagen überhaupt etwas mit unserer Sache zu Tun? Die Luft im Raum war dampfig.

Seit Monaten wiedereinmal dass ich eine Zeit alleine war, einer der beiden Anderen nicht in der Nähe oder auf Abruf. Ich wartete Tatenlos. Große Anspannung in mir seit Tagen. In Gedanken die eindeutigen Annäherungsversuche von Lampong zu Henk. Wie sie ihn sanft massierte, wie ihre kleine zierliche dunkel gebräunte Hand mit den schönen Fingernägeln auf seinem hellen Bauch streichelte, welch ein toller Anblick. Wie es sich anfühlte wusste ich selbst, wenn ich von Lampong gestreichelt wurde, wenn sie mich mit ihren langen Fingernägeln leicht kratzte.

Ich stand auf und nahm eine schnelle Dusche mit der Holzkelle aus einem Betonwasserfass in dem einfachen Badezimmer, entfernte das verknotete Kondom aus meiner Vagina, konnte das Ende zwischen meinen Labien wie einen Wurstzipfel bequem mit zwei Fingern greifen, es saß strenger als ich erwartet hatte. Schnell entknotet, warf den Sender in Henks Tasche, das schlaffe Kondom in die Meinige. Legte mich mit nasser Haut nur mit einem Slip bekleidet auf das Bett, direkt unter den Ventilator, genoss die kühlende Wirkung.

Lampong war nach außen hin einfach nur Unauffällig. Nach innen zu mir eine liebevolle Freundin und zu Henk eine leidenschaftliche Liebhaberin. Sie war es die unsere Quasi-Familie auch so eng Zusammen hielt. In ihr war das tief Verankert: Familien, Clans und Lebensgemeinschaften sind in Asien Überlebenswichtig. Manchmal musste ich Neidlos eingestehen, was diese Frau so sehr viel mehr zu Bieten hatte wie ich.

Ihre rastlose unermüdliche Sorge um uns, immer ein offenes Ohr und eine helfende Hand selbst wenn wir Europäer schon lange innerlich auf Ego-Modus umgeschaltet hatten. Sie war selbstlos für die Gemeinschaft. Und wenn sich jemand die Mühe machte sie genauer zu Beobachten war sie auch eine wirklich schöne Frau. Mit einem jugendlichen Teint, einem makellosen schlanken Körper, einem wachen und regen Geist, mit einem ausgeprägten Gespür ihre Weiblichkeit beizeiten in Szene zu Setzen.

Aufregend schön sah es aus wenn sie Unbekleidet war und ihre langen matt glänzenden schwarzen Haare offen bis an den Po hingen. Sie war wirklich schlank, aber die Proportionen von Po, Beinen und Oberschenkeln passten trotzdem perfekt zusammen. Das Kind sah ihr niemand an, sie sah von Hinten eher selbst noch wie ein Kind aus. Mir sah man meine Schwangerschaft hingegen schon deutlicher an.

Besonders krass war der Kontrast ihrer dunklen Haut auf Henks heller Haut und der Unterschied ihrer Körpermaße. Es war für mich schon zu erahnen, dass Henk zwischen den Beinen wohl genauso Imposant gebaut war wie sein restlicher Körper. Wie würde Lampong das Ding in sich aufnehmen können, wenn es denn irgendwann mal dazu kommen sollte? Ich versuchte mir Vorzustellen ob ich seinen Prügel problemlos nehmen könnte. Begann eine Hand unter den Gummisaum des Slip zu schieben, meinen behaarten Schamhügel zu Betasten.

Vorher hatte ich mit Kurt auch monatelang keinen Sex, aber ich hätte können wenn ich gewollt hätte und fühlte mich deshalb nicht Vernachlässigt. Das ist der Unterschied. Jetzt hatte ich monatelang so etwas ähnliches wie Sex light mit zwei mir sehr nahen Menschen, fühlte mich aber als Frau unterfordert. Drei Finger wanderten über die fleischigen Schamlippen. Diesmal konnte ich mich sehr genau an meinen letzten richtigen Geschlechtsverkehr mit Kurt erinnern. Dachte jetzt trotzdem darüber nach, wie sich Henk in mir anfühlen könnte. Sein riesen Teil in mir. Würde ich ihn aufnehmen in mir, wenn er denn wollte? Könnte er ganz in mich Dringen? Würde Lampong das Zulassen oder sich dazwischen Drängen?

Mein Zeigefinger tauchte zwischen die Schamlippen, wo die Fingerkuppe etwas Feuchte ertastete. Zähe Feuchte, Schleim von mir, nicht Nässe vom Duschen. Das Kondom mit dem nicht ganz Hühnereigroßen Peilsender hatte ich in mir zum Schluss überhaupt nicht mehr bewusst Wahrgenommen. Ich befühlte meine weichen vollen Schamlippen, genoss das Ziehen, welches sich im Unterleib ausbreitete, kam zum Schluss dass ich Henk wohl ganz in mich reinbekommen würde, auch wenn er dann sicher schmerzhaft an meinem Muttermund anstehen sollte. Aber Lampong? Zarter Druck meines Zeigefinges auf die Clitoris. Wieder ein warmer Schauer durch den Unterleib.

Ich Versuchte mir Vorzustellen wie sie Untenrum gebaut ist. Wie sie ein Kind entbunden hatte. Von außen sah ihre spärlich behaarte Fut schon sehr viel kleiner aus. Aber ein Kinderkopf passte durch? Dann ging Henks Schwanz sicher auch? Aber einfach so reindrücken? Am besten wäre es wenn sie sich auf ihn setzen würde? Genau genommen war das aber ihr Problem, sie wollte ihn ja unbedingt haben, so sollte sie auch Wissen wie es geht, sollte es dazu kommen. Mit leichtem Druck rieb meine Fingerkuppe seitlich über die härter werdende Knospe, die aus ihrer schützenden Hautfalte ein wenig hervortrat.

Der Gedanke an Lampong und Henk beim Poppen ließ mich nicht los. Der aufregende Kontrast in ihrem Körperbau, er super Athletisch, sie absolut zierlich. Er blass und Hellhäutig, sie bronzefarben gebräunt. Wenn sie auf ihm reiten würde sollte das Ding sie regelrecht aufspießen, ihre ganzen Gedärme würden verdrängt. Mein Kurt war normal gebaut, ich konnte ihn leicht nehmen. Wie aber würde sich so ein großes Ding anfühlen? Noch dazu für eine so kleine Frau? Diese Gedanken regten mich weiter an. Seit Monaten waren wir uns körperlich so nah, aber diese letzte Konsequenz stand nie zum Versuch. Für Lampong schon. Für mich und Henk nicht.

Ich zog meine Beine weit an, spreizte die Oberschenkel, der Slip war nicht sehr eng, meine Mu war offen zum Zugriff für meine Hand, die Schamlippen ließen sich in dieser Position widerstandslos öffnen. Die zweite Hand fand den Weg an die Oberweite, sanftes kneten. Das war nicht so schön wie Lampong das konnte, es fehlte zudem das leise kratzen ihrer langen Fingernägel. Weiter gab ich mich den Gedanken der beiden beim Sex hin. Sie stöhnte immer sehr leise, wenn sie intim Berührt wurde. Könnte sie auch leidenschaftlich laut werden? Das würde aber nicht zu ihrer Piepsestimme passen. Mit Zeige- und Mittelfinger rieb ich meine Clit, den harten Knubbel unter der weichen Hautfalte. Seitlich. Ließ den Knubbel leicht springen.

Die Anspannung der letzten Monate wandelte sich in Erregung, wohl wissend ein Höhepunkt könnte mir auch seelisch etwas Entspannung bereiten. Ich könnte dann den beiden anderen körperlich wieder etwas gelassener Gegenübertreten, wenn mein innerlicher Druck etwas abgebaut war. Der erlösende Höhepunkt schien sich innerlich schon anzustauen, die Bewegungen meiner Hände wurden auf den Punkt konzentrierter. Das sanfte Kneten der Brust führte zu einem kräftigen Zwirbeln der Brustwarze, der Reiz war damit härter. Mit zwei Fingern fuhr ich dann längs den Schamlippen entlang, dies war ein mehr flächiger Reiz, die Clit war noch nicht soweit für eine direkte Stimulierung bis zur Erlösung.

Wieder schweiften die Gedanken zu dem ungleichen Paar, diese Gedanken erregten mich stark. Die letzten Jahre mit Kurt zusammen hatte ich nie wieder Masturbiert, ein ungewohntes Gefühl. Entweder wir hatten Verkehr oder einer von uns war so müde dass keine richtige Stimmung zum Sex aufkam. Die letzte Zeit hatte ich sehr oft die Stimmung zum Sex, es ergab sich wohl aber aus ethischen Gründen nicht.

Trotzdem die sexuelle Anspannung zwischen drei Menschen, die regelmäßig die Nacht zusammen verbrachten. In mir wallten die Hormone, ich spürte wie das Nachdenken meine Geilheit steigerte. Der Unterleib signalisierte gierig Bereitschaft für das Finale. Zwei Finger kniffen kräftig eine Brustwarze, zwei Finger im Schritt bewegten sich wieder seitlich mit nun kräftigem Druck über die Hautfalte.

Ich nahm mir fest vor das nächste Mal bei Lampong genauer zu Testen wie sie auf Stimulierung ihrer winzigen Brustwarzen reagierte, wenn ich mich ausgiebiger darum bemühte. Dann wollte ich Henks riesen Teil durch den Slip befühlen, ob das Ding wirklich so Groß war wie es sich abzeichnete, ob ich ihn so berühren dürfte wenn klar war dass ich sonst nichts von ihm wollte. Jaa, das war es..... die Gedanken an den Prügel peitschten mich weiter, meine Finger wurden noch schneller seitlich, mit höherem Druck. Dieser Schwanz, in Gedanken sagte ich mir immer wieder dieses Wort, sein Schwaaaanz, sein riesen Teil, sein Schwaaaaanz, stellte mir vor wie die große Eichel meine Labien rücksichtslos teilen würden, von meinem eigenen Schleim benetzt......

Mein Becken zuckte, meine Pobacken drückten fest aneinander, zwei Finger kniffen in den Kitzler. Jaaaaaa...... sanft glitt ich in eine weiche Entspannung hinüber. Es war kein Höhepunkt. Mehr ein flaches Plateau einer befreienden tiefen Entspannung, ein weiches Gefühl von Seeligkeit. Jaaaaaa..... In der Entspannung bemerkte ich auch wie hektisch meine Atmung bis dahin geworden war, wie angespannt meine Pobacken und meine angezogenen Beine. Mehrmals atmete ich noch tief durch, mit einem entspannten Lächeln im Gesicht. Glitt ganz kurz in ein Nickerchen hinüber.

Nach einer Zeit wachte ich etwas fröstelnd auf, stromerte etwas planlos durch das Zimmer, zog mich an weil ich auf baldiges Eintreffen oder wenigstens eine Nachricht der Beiden hoffte, suchte die Reste der letzten Mahlzeit zusammen und stocherte etwas lustlos und halb hungrig mit Esstäbchen darin herum, aß dann eine saftige Ananas. Draußen war es inzwischen Dunkel geworden.

Gegen 20 Uhr erschien eine hektische Lampong im Zimmer. Schnell, schnell Petra, wir müssen weg! Sofort! Augenblicklich sammelte sie all unsere wenigen Habseligkeiten zusammen, stopfte Henks immer präsentes Plüschäffchen und ein Foto seiner Familie mit Rahmen in seine Tasche. Warum, was ist los? Frag nicht lange, mach einfach, Petra! Nach wenigen Augenblicken war alles gesammelt, Lampong verwendete trotzdem nochmal soviel Zeit um alles Gewissenhaft zu Inspizieren, dass nur ja nichts zurückblieb. Mit drei Reisetaschen hetzten wir in eine dunkle Seitenstraße, wo zu meinem heftigen Erschrecken der große japanische Geländewagen stand. Mit Henk an der hinteren Stoßstange! Er schraubte am Nummernsc***d herum.

Die Reisetaschen hatten keinen Platz im Kofferraum, dort lag ein gefesselter Mann mit einem Stoffsack über den Kopf. Schnell schnell, Lampong drängte mich rüde. Sie sprang mit zwei Reisetaschen in der Hand vorne auf den Beifahrersitz, ich riss die hintere Türe auf und warf eine Tasche achtlos hinein, hörte einen spontanen hellen Schrei, sprang hurtig hinterher. Noch bevor meine Türe ganz geschlossen war saß auch Henk im Wagen startete schnell. Fuhr zwar sehr zügig los, jedoch jeden unnötigen Lärm vermeidend.

Ich sah neben mich ins Dunkel, es dauerte etwas bis sich meine Augen auf das fahle Licht einstellten. Draußen flogen Scheinwerfer vom Gegenverkehr vorbei, manchmal beleuchtete bunte Leuchtreklame kurz den Innenraum. Henk fuhr sehr schnell. Vier große dunkle Kinderaugen sahen mich an, ein Kind weinte etwas. Hatte ich es mit der Tasche getroffen? Die beiden Kinder waren schrecklich verwahrlost, völlig verdreckt, strähnige Haare, schlecht Ernährt, stanken.

Was war los, Henk? Lampong drehte sich zu mir. Erkennst du sie wieder? Wen? Ist das deine Tochter? Das weinende Kind sah mich direkt an. Mama? Mir versagte die Stimme. Erst starrte ich sie fassungslos an, suchte nach dem letzten Bild in meinem Kopf von meiner Tochter, hätte sie auf der Straße niemals wieder erkannt. Dann riss ich sie an mich, drückte sie einfach nur feste an mich. Sie stank erbärmlich nach Urin, ihr Hosenboden war nass. Ich war einfach nur überwältigt vor Freude und Glück. Drückte das kleine magere Mädchen nur an mich, genoss den Schauer voll Glück den Rücken hinab rinnen. Sprachlos, Fassungslos.

Kurz nahm ich sie von mir, sah ihr ins verweinte Gesicht: Alexa, wie geht es dir? Sie sah mich nur an. Verwirrt. Überrascht. Müde. Es dauerte ewig bis ich mich wieder Lampong zuwenden konnte, Henk schien sehr konzentriert aufs Fahren. Ist das dein Kind, Lampong? Ja, aber es ist Scheu, es will mich noch nicht an sich lassen. Wenigstens Alexa konnte schon Nähe zulassen. Was mussten die Beiden die letzten Monate nur erlebt haben? Als ich Lampongs Kind berühren wollte zuckte es zurück.

Henk fuhr die ganze Nacht, bis der Tank restlos leer war. Wenn er sprach dann nur belanglose Dinge, erzählte von seiner Vorliebe für alte amerikanische Wagen. Wenn er jetzt dann in seiner Heimat zurück sei würde er einen Ford Mustang kaufen. Er wollte Ablenken, sich und uns. Henk steuerte in einen verlassenen kleinen Weg, orientierte sich auf einer Karte. Den Rest gehen wir zu Fuß!

Das erste Morgengrauen erhellte die gespenstische Szene. Er vergewisserte sich dass der Mann im Kofferraum noch am Leben war, Henk versuchte ein Elektrokabel mit Stecker einerseits, mit abisolierten Litzen andererseits vor uns zu Verbergen. Jetzt sah ich auch schreckliche Brandwunden an den gefesselten Armen des Mannes, sah dann in Henks traurige Augen, er schlug seinen Blick sofort zu Boden. Fast musste ich erbrechen.

Lampong, was war geschehen? Ich weiß nicht? fing Lampong mit einem fragenden Seitenblick auf Henk zögerlich an. Henk drückte Lampong drei Reisetaschen in die Hände, nahm selbst Lampongs widerspenstige Tochter vor die Brust und wies uns eine Richtung an, schritt hurtig aus, mahnte zur Eile den Platz zu Verlassen.

Also, fuhr Lampong im Gehen fort, wir folgten dem Auto an ein einsames großes Gebäude, von einer hohen Mauer Umfriedet. Henk befahl mir das alte Motorrad zu Verstecken und an einer bestimmten Stelle auf ihn zu Warten.

Als der Mann der jetzt im Kofferaum liegt dort Ausstieg muss ihn Henk überwältigt haben. Etwas später hörte ich nur entsetzlich gellende Schreie aus einem Seitentrakt. Sehr viel Später kam Henk mit einigen wenigen verwilderten Erwachsenen und vielen Kindern aus dem Tor heraus, schickte sie in einer Gruppe in Richtung der nächsten Siedlung. Irgendwie musste er herausgefunden haben welches mein Kind und welches Alexa war, fuhr sie stockend fort. Wenn ich an das Kabel und die Brandwunden dachte konnte ich mir Vorstellen wie er das herausfand.

Zuletzt verpackte er den bewusstlosen Mann im Kofferraum, setzte die zwei Kinder in den Wagen, nahm mich an der vereinbarten Stelle auf und dann fuhren wir zu Dir. Den Rest kannst du dir Denken. Was ist mit Kurt? Was ist mit Henks Familie? fragte ich Besorgt. Lampong sah traurig zu Boden und schüttelte nur den Kopf. Einerseits hatte sie echtes Mitgefühl. Andererseits hoffte sie bestimmt jetzt auf Henk, dass sie die Position seiner Familie, seiner Frau in seinem Herzen einnehmen dürfe.

Henk hastete mit dem kleinen Kind vor der Brust eilig voran. Er vermied jeden Blickkontakt zu Uns. Langsam stieg die Sonne wärmend empor. An einem sauberen Bach wuschen wir die Kinder und deren schäbige Kleidung gründlich, die Sonne sollte alles bald trocknen. Die Kinder waren blass und die Knochen schienen durch die fahle Haut. Sie waren müde, verängstigt, Willen- und Teilnahmslos.

Stunden später kamen wir in einen mittelgroßen Ort, fanden den Busbahnhof. Während wir warteten fragte Lampong einen amerikanischen Touristen, ob sie kurz sein Mobile benutzen dürfe, sie wolle nur ganz kurz ihre Mutter anrufen. Ich besorgte mehrere Flaschen Wasser und eine riesige Tüte frittierte Bananen. Schon fuhr der Bus in die nächste Stadt, wo wir abermals den Bus wechselten zu unserem eigentlichen Ziel. Henk hielt sich immer etwas Abseits von uns zwei Frauen, Lampongs Kind wollte nun nicht mehr von seiner starken Brust weichen.

Im Bus schlangen die Kinder die süßen Bananenstückchen gierig hinab, es schien als wollten sie die Tüte alleine verzehren mitsamt dem Papier hinten dran. Sie sprachen wenig, als hätten sie ihre Sprachen verlernt. Spät in der Nacht kamen wir alle bei Henks Apartment an, schlichen uns so unauffällig wie möglich durch die Provinzstadt. Die folgenden Tage verließen wir beide weißhäutigen Langnasen die kleine Wohnung nicht, nur Lampong ging kurz aus um neue Bekleidung für die Kinder und frische Lebensmittel zu Beschaffen, nur sie konnte sich unauffällig in der Stadt bewegen und sich dabei etwas Umhören.

Henks Schmerz schien unermesslich, er war der einzige der ausschließlich traurige Gewissheit erlangte. Wir berieten lange was nun zu Tun sei. Von stillem Rückzug bis eiskalter Rache wurde jeder Gedanke diskutiert und wieder verworfen. Lampong kümmerte sich aufopfernd Liebevoll um Henk, der diese Fürsorge jetzt uneingeschränkt Zulassen konnte.

Langsam, sehr langsam tauten die Kinder auch wieder auf und fassten Zutrauen. Vier Tage später brachte Lampong ihr eigenes Kind an den Bahnhof, wo ihre benachrichtigte Mutter das Kind freudig in Empfang nahm und gleich darauf den nächsten Zug in entgegengesetzte Richtung bestieg, in Sicherheit. Lampong hätte jetzt einfach auch mit in diesen Zug steigen können. Wir hätten sie nicht gehindert und jedes Verständnis dafür aufgebracht. Doch sie kam zu uns Zurück. Oder kam sie nur wegen Henk? Was machen wir jetzt? ihre knappe Frage an Henk.

Henk wollte eigentlich nach Hause. Vielleicht von seiner Muttersprache her nach Holland, Südafrika oder wo immer das sonst war. Lampong wusste Instinktiv dass sie ihn damit Verlieren sollte. Vertrat nach Außen die Meinung, dass man diese Menschen stoppen sollte, alles an die Presse geben sollte, notfalls in anderen Ländern, wenn das hier nicht möglich war. Ich wollte diese Leute auch stoppen, wenn auch auf andere Weise, möglichst Sofort und Nachhaltig. Henk wusste was ich damit meinte, äußerte sich Ausweichend dazu. Lampong wollte sich beim Handeln der Mehrheit anpassen, aber es keinesfalls ungeschehen lassen. Unverkennbar war ihre Vorstellung von Mehrheit Henks Meinung.

Ich war wild entschlossen. Notfalls mache ich es alleine! Das wussten Henk und Lampong auch. Es bahnte sich ein Entschluss an. Ich wollte Rache. Sofort. Lampong wollte mich nicht alleine lassen und anschließend alles Veröffentlichen. Der sonst so starke Henk fügte sich irgendwie, ließ sich diesmal von meinem störrischen Willen mitreißen. Also gut, machen wir es? Wir machen es! Die Planungen begannen.

Für Henk war es gut dass er wieder eine Aufgabe hatte. Lampong brachte meine Alexa einstweilen noch zu Freunden in der Nähe, die ebenfalls ein Kind unter mysteriösen Umständen verloren hatten, wo ich sie aber jederzeit Besuchen konnte, auch mehrmals Täglich, solange wir unser Vorhaben vorbereiteten. Es fiel mir schwer sie schon wieder zu Fremden weg zu Geben, auch wenn es immer nur für Stunden oder einzelne Tage war und es vertrauenswürdige Menschen waren. Das war der Preis meiner Genugtuung.

Henk vermied jeden Kontakt zu Alexa. Lampong und ich vermuteten er wolle irgendwie emotionalen Abstand wahren oder nicht an seinen Sohn erinnert werden. Dafür veränderte sich schleichend, zuerst kaum Merklich die Beziehung von Henk zu Lampong. War es vorher immer nur Lampong, die auf Henk zuging so begann Henk sie nun mehr in seine Gedanken und Gefühle, in sein Tun und Handeln mit einzubinden. Er musste oder wollte sich nicht mehr an seine Frau gebunden fühlen und Lampong war der Mensch der ihm im Moment absolut am nächsten stand, Emotional und Körperlich. Wobei Lampong sicher keine Notlösung war, denn sie hatten in den vergangenen Monaten deutlich erkennen können was sie aneinander hatten. Nicht Verändert hatte sich das Verhältnis der beiden zu Mir.

Es war wiedereinmal Spät geworden. Ich war die erste im kleinen Badezimmer, legte mich mit dem Rücken zur Wand zu Bett, hing im Warten auf die anderen Beiden meinen Gedanken nach. Wir schliefen immer noch in einem Bett, Henk und Lampong tauschten Zärtlichkeiten jetzt ganz vorbehaltlos offen. Henk setzte Lampong keine Grenzen mehr, im Gegenteil. Wenn ihre kleine zierliche Hand langsam in seinen Schritt wanderte drängte er ihr sein Becken entgegen. Seine kräftigen Hände fanden immer öfter ihren kleinen Po oder den Platz zwischen den Oberschenkeln, was sie Willig ihre Beine öffnen ließ. Sie ließen sich von meiner Anwesenheit nicht ein Bisschen stören, oft bezogen sie mich in ihr Liebeswerben einfach mit ein. Ich war froh nicht zur geduldeten Außenseiterin zu Werden.

War fasziniert, wenn Lampong mit ihren kleinen Händen den großen Penis von Henk offen Massierte, den sie gerade noch so Umfassen, mit dem Mund jedoch nicht mehr umschließen konnte. Ich konnte seinen Schwengel noch gerade so im Mund aufnehmen. Sie kümmerte sich auffallend Ausdauernd um seine prachtvolle Männlichkeit, war dabei sehr vorsichtig mit ihren langen Fingernägeln. Henk war sehr ausdauernd, wenn sie seinen Schwanz mit der Hand bearbeitete, Kurt hätte das so niemals so lange Ausgehalten. Ja, mein Kurt..... ich konnte innerlich immer noch nicht akzeptieren dass ich jetzt Alleinerziehend sein würde, vermisste meinen Mann sehr. Für den Moment war aber auch das Zweitrangig, wir alle hatten ein gemeinsames Ziel und Lampong ein ganz Persönliches.

Dabei sah sie mich nie als Konkurrenz, sowohl Lampong und ich als auch Henk und ich hatten jeweils ganz feste, unverrückbare soziale Positionen zueinander entwickelt. Ich wusste von Lampongs Liebe und Lampong wusste von ihrer Vormachtsrolle. Henk war zu mir durchaus sehr Freundschaftlich, manchmal Liebevoll, in letzter Konsequenz zu Lampong jedoch stets einen Hauch Aufmerksamer, die Küsse Leidenschaftlicher, die Berührungen Direkter.

Manchmal beneidete ich sie etwas, um die kompromisslose Aufmerksamkeit dieses Mannes. Sie schöpfte Hoffnung, hoffte endlich auf eine richtige Partnerschaft mit einem so tollen Mann. Nie hatte sie von dem Vater ihres Kindes erzählt, aber wir konnten uns denken was war. In Asien gibt es sehr viele alleinerziehende Frauen, weil es dort für Männer sehr leicht ist, sich einfach aus dem Staub zu Machen.

Von Henk wusste sie dass er Familiensinn und Verantwortungsgefühl hatte. Außerdem sah er Toll aus. Viele Monate zusammen ohne ein böses Wort oder eine Mißstimmung. Das ist erstaunlich bei solch verschiedenen Kulturen. Mir ging es mit Lampong ja ebenso. Sie war einfach ein wirklich liebenswerter Mensch. Lampong kam unbekleidet aus dem Badezimmer, entzündete eine kleine duftende Öllampe auf dem Nachttisch, löschte das elektrische Licht und kuschelte sich ganz nah zu mir unter das dünne Laken. Aus dem Mund roch sie nach Pfefferminze der Zahncreme, die nassen Haare rochen nach Pfirsich vom Shampoo. Sie streichelte mich sanft im Gesicht: You ok? Ich lächelte sie freundlich an, wir küssten uns sanft auf den Mund.

Aus dem Badezimmer ertönte das Plätschern der Wasserkelle und das Prusten des Mannes unter dem Wasserschwall. In Asien wird oft Wasser "gespart". Die Wasseruhren zeigen erst ab einer bestimmten Durchlaufmenge an. Deshalb hat nahezu jeder Haushalt im Badezimmer ein großes Wasserfass stehen, wo den ganzen Tag ein Schlauch leicht hineinrinnt oder -tropft. Außerdem ist das eine Reserve falls mal ein paar Tage der Nachschub unterbrochen ist. Der Nachteil beim Duschen ist die Kälte des Wassers. In der Wohnung hat es auch Nachts oft 32 Grad, das Wasser hat dann vielleicht 22 Grad. Sehr erfrischend. Sehr erotisch anzusehen, da keine Brustwarze der Welt davor Imun ist sich da Aufzustellen.

Aufgestellt hatte sich auch etwas bei Henk als er aus dem Badezimmer trat, ich bemerkte es sofort weil ich in den Raum hineinsah. Lampong bekam es zu spüren, als er sich hinter sie Kuschelte. Lampong kicherte: Veeeeely big! Veeeely cold! Nahm kurz ihre Oberschenkel auseinander, ließ seinen Penis zwischen die Oberschenkel gleiten und sperrte ihn dann ein. Weil ihre Beine so schlank oder sein Pimmel so Groß war stand die Spitze ein Stückchen vorne heraus. Lampong küsste mich wieder Liebevoll, Henk wühlte etwas in ihren nassen langen Haaren. Ich spürte an meinem Oberschenkel seine dicke Eichel, dachte kurz nach ob Lampong etwas dagegen hätte wenn ich....

Sie hatte nicht, zumindest ließ sie sich nichts Anmerken als ich mit den Händen begann Henks Eichel vor ihren Oberschenkeln zu Kneten. Sie bewegte dazu ihre zusammengepressten Beine etwas, so dass an seinem Schaft etwas gebogen wurde, Henk stöhnte leise auf. Die kleine Öllampe verströmte ein wunderbar weiches Licht und den Geruch nach Mandel. Die Vorhaut war ganz über die Eichel zurückgezogen und von den Oberschenkeln fixiert. Henk war meinen Griffen schutzlos ausgeliefert, fühlte sich seinem Stöhnen nach zu Urteilen aber nicht unwohl. Weil Lampong so klein war musste ich mich nur wenig strecken, um einerseits Henks Schwanz zu erreichen, andererseits Lampongs Kuss nicht abreißen zu Lassen. Ihr Kuss war so sanft, weich, voller Harmonie und Zuneigung.

Als ihre Zunge zwischen meine Lippen begann zu Drängen wirkte das nicht Fordernd. Nur einfach Liebevoll. Wir lauschten andächtig Henks dominantem Stöhnen, Lampong konnte ja nur Ahnen oder Vermuten, was sich da vor ihrem Körper zwischen mir und dem Pimmel ihrer Liebe abspielte. So nahm ich sein Stöhnen als Gradmesser meiner Bemühungen an seinem Schwanz, sie als Ansporn mich dafür mit ihrem sanften Kuss zu belohnen. Henk wollte leichte Fickbewegungen zwischen den Oberschenkeln beginnen, Lampong hinderte ihn daran indem sie ihre Oberschenkel noch fester Anspannte. Dieses Spürte ich genau, weil ihre Muskeln sehr Hart wurden und von der enormen Anstrengung bald leicht zu Zittern begannen.

Henk griff mit einer Hand um Lampong und spielte an ihren winzigen Brustwarzen. Lampong musste deshalb heftig einatmen, unser Kuss löste sich. Dieses nutzte ich um etwas unter das Laken abzutauchen, mich langsam über ihren flachen harten Bauch zu Küssen. Ihre Scham verströmte den Geruch von Bereitschaft, ich kannte mittlerweile ihren Duft wenn sie Nass war. Mein Ziel jedoch lag tiefer. Ich öffnete weit meinen Mund um Henks dicken Prügel aufzunehmen, schürzte meine Lippen vor die Zähne um ihn nicht zu Ritzen. Sein Stöhnen klang selbst jetzt unter dem Laken immer Begehrender.

Ich Saugte, Nuckelte, soweit das mit dem dicken Ding im Mund eben so ging. Er war Geil, Lampong war bereit. Ich hätte jetzt gerne diesen prachtvollen Schwanz in mich genommen. Aber das stand mir nicht zu, Lampong sollte endlich die Gunst der Stunde nutzen können, das Ding endlich in sich zu Bekommen, was sie sich seit langer Zeit schon so wünschte. Würde Henk diesmal eindringen? Es war schon paarmal kurz davor gewesen. Ich war auch schon paarmal kurz davor mir sein Teil einfach zu nehmen. Aber etwas stand immer dazwischen, etwas seelisches wahrscheinlich, denn sein Teil wurde dann einfach weich, zu Weich zur Penetration.

Mühsam kletterte ich von der Wand weg, über die beiden hinweg. Drehte mit Kraft Lampong auf den Bauch, sie erkannte meine Absicht und gab Henk frei. Mit meinen Händen rieb ich noch paar mal an Henks Stange entlang, um mich zu Vergewissern, dass er diesmal wirklich anatomisch und im Kopf bereit dazu war. Ich hob Lampong etwas an der Beckenschaufel an, sie Begriff, öffnete ihre Beine bis zur Wand und bis zu Henk, streckte willig ihren winzigen Po in die Dunkelheit empor. Mit einem Griff zwischen Lampongs Oberschenkel langte ich an ihre Muschi, tauchte mehrmals etwas grob mit zwei Fingern zwischen ihre engen Schamlippen und verteilte großzügig ihre Nässe außen um den Eingang zur Grotte.

Zu Henk beugte ich mich hinab, seilte einen dicken Tropfen Speichel in meine Hand und über seine Lanzenspitze, verrieb gründlich was seinen Phallus wild zum Zucken brachte. Henk, flüsterte ich in sein Ohr: Fuck her, she is waiting for you so impatiently! Diesmal zog Henk sich nicht zurück, sondern rollte sich über Lampong, stützte sich auf Knie und Händen ab. Ich ging schnell in die Hocke, griff unter Lampongs Bauch hindurch, um der mächtigen Latte in die viel zu enge Grotte zu Helfen. Ihr Gesicht war tief in ein Kissen gedrückt, sie wartete ungeduldig auf sein Eindringen, auf das sie schon so lange hoffte. Sie wollte endlich richtig seine Frau werden, zu ihm Gehören, ihm Gehören.

Ich dirigierte Blind seinen Stab vor die enge Höhle, rieb mit der Eichel senkrecht durch die winzigen Schamlippen, Henk verstärkte seinen Druck. Ich griff nun auch mit der zweiten Hand unter ihr hindurch, um die Schamlippen etwas zu Massieren, drang mit beiden Zeigefingern in sie ein um die Lippen zu Dehnen, sie auseinander zu ziehen, so Weit dass die Spitze einmal richtig ansetzen konnte, dass der zähe stark riechende Schleim seine schmierende Wirkung voll entfalten konnte, den Rest würde sein kräftiger Druck weiten. Immer wieder zog ich auseinander, wichste Henks Schwanz, ermunterte ihn in seinem Druck nicht Nachzulassen, Lampong hielt voller Erwartung feste Dagegen.

Ein spitzer erstickter Schrei der kleinen Frau ins Kissen, ein Ruck von Henks Becken. Er war in ihr. Ihr Bauch und Brustkasten verriet eine hektische Atmung, wahrscheinlich kämpfte sie für den Moment mit Schmerzen, obwohl erst die Eichel von Henk in ihr steckte. Ich robbte mich zu ihrem Kopf, Lampong drehte sich zu mir als sie bemerkte dass ich neben ihr war. Henk begann ganz Vorsichtig sich in ihr zu Bewegen, leicht zu Stoßen. Damit drang er erst mal nicht weiter in sie ein, sondern bewegte nur ihr zum Bersten gespanntes Becken. Ich streichelte sie im Gesicht und fühlte Tränen. Streichelte ihre Wangen, betastete sensibel ihren Mund. Lampong lächelte, es waren Tränen des Glücks.

Ein wenig konnte ich ihr Nachempfinden, der erste Fick mit der großen Liebe, wenn auch momentan noch mit etwas Schwierigkeiten verbunden. Aber ihre Muschi würde noch weiter nachgeben, je besser sie sich noch entspannen konnte. Henk schien sehr Vorsichtig zu Sein, das entspricht auch seinem alltäglichen Umgang zu ihr. Ein Stück tiefer in sie würde er noch kommen, ganz könnte er sicher Nie in sie dringen. Aber darum ging es nicht. Es war das Symbolhafte dieses Moments. Sie fühlte sich jetzt als seine Frau, ihre Beziehung hatte eine neue Qualität gewonnen.

Männer können das vielleicht schwer nachvollziehen, Frauen fühlen einfach anders. Ein Akt bedeutet für uns immer auch ein Hingeben, ein sich Öffnen, das ist immer auch mit tiefen Gefühlen Verbunden. Ich konnte so gut mit ihr fühlen, erinnerte mich zurück an mein erstes Mal mit Kurt, was auch mit etwas Schmerzen verbunden war aber auch mit jenem tiefen Glücksgefühl, was ich nie wieder Vergaß. Ich küsste die salzigen Tränen von ihrer Wange bis ich wieder ihren lächelnden Mund fand und liebevoll an ihrer Unterlippe nagte.

Henk begann nun fester zu Stoßen, Lampong konnte mit dem Grad des Ausweichens, mit dem Nachgeben die Tiefe seiner Stöße parieren. Jetzt stöhnte Lampong zu ersten Mal auch richtig. Ein seltsam quietschender Laut, welches an ein Badeentchen aus der Wanne von Alexa erinnerte. Aber sie quietschte im Takt seiner Stöße, beziehungsweise dem was sie von Energie seiner Stöße in ihren Unterleib gelangen ließ. Ich richtete mich auf, stellte mich neben den Großen Mann, sein Kopf war genau in meiner Höhe. Ich befühlte ihn mit beiden Händen im Gesicht, er schwitzte stark und - er lächelte auch. Sie waren eins geworden, endlich! Mit beiden Händen hielt ich seinen Kopf fest, suchte mit meinen Lippen seinen Mund und küsste ihn voller Freude und freudigem Mitgefühl.

Dann zog ich mich zurück. Wollte die beiden ihrem Glück überlassen. Drehte die Öllampe etwas für bessere Sicht, nahm mir einen kleinen Hocker und setzte mich schräg hinter Henk, wollte einfach nur dieses sinnliche Schauspiel genießen, das Glück der Beiden visuell und akustisch genießen. In diesem Moment hätte ich zwischen Ihnen nur gestört, von diesem Moment an würde ich mich zwischenmenschlich weiter zurücknehmen müssen, denn die Beiden waren weiter zusammengewachsen, sind im Moment buchstäblich Verschmolzen.

Henk bewegte sich nur Vorsichtig in ihr, alles andere regelte Lampong mit ihrem Gegendruck. Henk schnaufte nur laut und schwer, Lampong verriet mit ihren quietschenden Lauten ihren momentanen emotionalen Zustand. Es dauerte Lange, sehr lange bis Henk auch nur zur Hälfte seines Phallus in ihr steckte. Vermutlich würde sie ihn auch niemals weiter aufnehmen können. Diese halbe Länge nutzte er jedoch bald aus. Ihre winzigen Schamlippen wurden bei jedem Stoß mit nach innen gezogen und wieder herausgestülpt. Der Reiz in ihrem Unterleib musste enorm sein, sie spürte den Schwanz sicher mit jeder Faser ihres Unterleibs, würde es sicher auch danach noch Tagelang nachspüren. So ein Teil hinterlässt Nachbeben in einem Frauenkörper, besonders in einem so zierlichen.

Ihr Quietschen wurde nicht mehr lauter, Henk jedoch schnaufte schwerer. Ich vermutete er sollte es so nicht mehr lange aushalten können. Aber wie weit war Lampong? Konnte sie nicht mehr? War die Reizüberflutung für sie gar zu Stark? Oder hatte sie Schmerzen? Ich erhob mich von meinem Hocker, griff mit einer Hand wieder zwischen ihre Beine, mit der anderen streichelte ich Henks Bauch, wo deutlich beim Einschieben das kraftvolle Spiel seiner Bauchmuskeln zu fühlen war. Lampong war gänzlich verschleimt bis innen an die Oberschenkel, sie lief förmlich aus und Henk pumpte die Säfte durch schiere Verdrängung aus ihr heraus.

Zielstrebig fand ich mit meinen flachen Fingern ihren Kitzler. Vielleicht könnte sie mit meiner Hilfe endlich kommen, begann mit langsam kreisenden Bewegungen der winzigen Hautfalte, ihre Clitoris war steinhart. Augenblicklich wurde sie sehr laut, genau wie kurz darauf Henk, der sich dadurch weiter angespornt fühlte. Er kam immer noch nicht tiefer als bis zur Hälfte, stieß nun aber schon recht rabiat in sie hinein, was sie ja auch zulassen konnte oder nicht, wenn es ihr zu viel würde müsste sie die Stöße nur nach Vorne abfedern. Die heftige Atmung des Mannes wandelte sich in ein a****lisches Grunzen, lange konnte es nicht mehr dauern.

Mit den Bewegungen meiner Finger versuchte ich die richtige Balance an ihrem Kitzler zu finden, der zusätzliche Reiz stark genug um sie zu pushen, jedoch nicht zu Stark die Reizschwelle abbrechen zu Lassen, dann müsste Henk oder ich nach einer kleinen Pause wieder ganz von Vorne anfangen, den Reizbogen neu zu Spannen. Der Bauch von Lampong zuckte wild, an meinem Unterarm spürte ich jeden Stoß von Henk in ihren engen Unterleib, wie sich die verdrängten Eingeweide bei jedem Eindringen einen neuen Platz suchten, nach unten zur Bauchdecke auswichen. Sie war restlos aufgefüllt. Und restlos Geil. Meine Finger trieben sie rasch dem Orgasmus näher, ich fand glücklicherweise Instinktiv das richtige Maß der Stimulierung.

Lampong kam. Hart. Laut. Sie schrie es aus sich heraus. Wüste Laute in ihrer Muttersprache, aber jeder wusste was diese zu bedeuten hatten. Ein gewaltiges Beben durchlief ihren kleinen Körper, sie schlug mehrmals heftig mit dem Kopf auf den Futon, immer wieder die quietschenden Laute abgewechselt von einem vulgär klingenden Wortschwall. Die sonst so ruhige und disziplinierte Asiatin war völlig außer sich, schrie, zappelte, wand sich. Ließ sich zum Schluss erschoepft auf den Bauch plumpsen, brach einfach ausgepowert zusammen, verlor damit den Prügel aus sich.

Henk kam genau in diesem Moment. Ungünstig für mich, denn ich saß immer noch daneben, mit dem Kopf in deren Hüfthöhe. Henk grunzte abermals, etwas heißes schoss klatschend in mein Gesicht, brannte in den Augen, dann brach Henk auf Lampong zusammen, rempelte mich damit zur Seite. Er dachte nicht daran seinen massigen Körper irgendwie abzustützen, hoffentlich würde er sie nicht zerquetschen.

Die beiden waren erst mal fertig. Fix und Fertig. Ich war stark erheitert und freute mich mit den beiden, beneidete Lampong etwas um diesen tollen Fick. Ich hätte das Teil auch gerne in mir gehabt. Vielleicht ein andermal, so hoffte ich, jedoch mit wenig Aussicht auf Erfolg. Ging in die Küche um mein Gesicht zu Waschen, legte mich dann auf das Sofa. So Brett breit wie die beiden im Bett lagen war dort kein Platz mehr für mich. War das nun ein Symbol für unsere gemeinsame Zukunft? Bald nahm ich ein Kissen vor meinen Bauch und schlief zufrieden ein.

Mein Training begann. Lampong ermunterte all ihre Bekannten in der Stadt sich diskret umzuhören ob wir in Gefahr sein könnten, ob sich jemand nach uns erkundigte. Wir - und vor allem Henk bewegten sich sehr Vorsichtig und möglichst unauffällig in der Stadt, vermieden jeden unnötigen Kontakt zu anderen Menschen. Wobei mir und Lampong mehr Freiheiten blieben, da wir uns mit Kleidung und Auftreten noch am ehesten in die Bevölkerung einfügen konnten. Geographischer Mittelpunkt war und blieb erst mal das Apartment, emotionaler Mittelpunkt unser Vorhaben. Dem musste sich alles andere Unterordnen, wurde aber auch von keinem in Frage gestellt.

Draußen auf der Treppe ertönten die schweren Schritte, ganz eindeutig von Henk und leise, kaum wahrnehmbare von Lampong. Es war schon Dunkel geworden. Unregelmäßige Schritte. Als sie die Türe öffneten wusste ich warum, beide waren schwer Bepackt mit Kartons, Taschen und zwei mittelgroßen sehr schweren dunkelgrünen Holzkisten mit schwarzer chinesischer Beschriftung. Lampong half noch kurz beim Auspacken, verschwand dann wieder Geheimnisvoll.

Aus einem Karton erschien ein sehr filigranes feinmechanisches Gerät, was sofort als Waage erkennbar war. Als ich damit Spielen wollte ermahnte mich Henk, ich solle sehr Vorsichtig damit sein, es wäre eine hochgenaue Apothekerwaage. Aus einer Stofftasche wurden seltsame Werkzeuge am Tisch drapiert, die grünen Holzkisten wurden quietschend mit Hammer und Schraubendreher aufgehebelt.

Henk entnahm der einen Holzkiste viele kleinere Schachteln, öffnete unzählige Davon und verstreute sehr große Gewehrpatronen haufenweise auf dem Tisch. Nahm die erste auf, spannte sie in einen seltsamen hohlen Hammer mit der Spitze nach unten ein und schlug damit viermal auf die Tischplatte. Danach entleerte er den Hammer, das Projektil und das Pulver hatte sich in den hohlen Innenraum separiert. Mit der Apothekerwaage verwog er genauestens die Pulvermenge, das Projektil und die Hülse, notierte alles auf einen Zettel. Ich hatte überhaupt keine Ahnung was er da machte, von meinem dummen Gesicht fühlte er sich offensichtlich zu einer Erläuterung genötigt.

Petra, das ist Militärmunition. Diese wird in Großserie hergestellt, leider mit sehr hoher Streuung, da sie nur für den massenhaften Verbrauch gedacht ist. Wir hingegen brauchen spezielle Präzisionsmunition, die genau mit unserem Gewehr perfekt harmoniert. Da wir diese hier nicht bekommen können stellen wir sie selber her. Keine Ahnung, Henk? Wir werden jetzt alle Patronen delaborieren, jedes einzelne Geschoss und jede einzelne Hülse verwiegen und in 10-er Gruppen sortieren, vom Gewicht so genau beisammen wie möglich.

Warum nur 10, Henk? Vier bis 8 Schuss brauchst du um dein Gewehr einzuschießen und die Präzision zu beurteilen. Für deinen Auftrag brauchst du nur einen einzigen Schuss. Warum nur einen, ich verstehe Nicht? Willst du in einen Krieg ziehen, Petra? Entweder dein erster Schuss sitzt und du hast deinen Auftrag erledigt oder du wirst keine zweite Chance bekommen. Nicht in diesem Augenblick und vielleicht gar nicht mehr.

Und jetzt Henk? Ich öffne alle Patronen, sagte er, du holst einen sauberen Topf aus der Küche wo wir das Pulver sammeln. Wir verwiegen die Hülsen einzeln weil wir daraus Rückschlüsse auf das Volumen ziehen können und sortieren immer 10 genau gleiche Zusammen. Die Geschosse müssen innerhalb einer 10er Gruppe exakt gleich Schwer sein um gleiche Flugbahnen zu erzielen. Dazu inspizierst du jede Murmel auf Kratzer oder kleinste Verformungen der Spitze, diese werden ausgesondert. Der Rest des Tages verging mit Bom, Bom, Bom, den Schlägen auf die Tischplatte und mit Plenk, dem fallen der Bauteile in die Blechschale zum Verwiegen von Hülsen und Projektilen in der Apothekerwaage. Am Abend lagen neben vielen Einzelteilen auch 14 Gruppen zu je 10 Bauteilen am Tisch.

Die Aufzeichnung vom Morgen wurde herangezogen. Petra, in der Originalpatrone waren 70 Grains von diesem Pulver. Du wiegst jetzt jeweils ganz genau 10 gleiche Ladungen von 60 bis 74 Grains in Einerschritten ab, die du genau innerhalb einer Gruppe von gleichen Hülsen verfüllst. Und wozu brauchst du den Lack? Und die komische Zange, Henk? Die Geschosse werden normalerweise für einwandfreie Funktion in Maschinenwaffen in der Hülse verbördelt.

Durch das Ziehen der Murmeln haben wir diese Verbördelung gelöst. Wir haben keine Maschinenwaffe, für uns ist es nur Notwendig, dass alle Murmeln sich mit dem absolut gleichen Widerstand ausziehen lassen. Deswegen kleben wir die Murmeln jetzt mit diesem Lack ein und setzen sie mit dieser einstellbaren Zange auf die exakt gleiche optimale Tiefe, die wir einmal jetzt direkt von unserem Gewehr abmessen, mit dem Einkleben sind die Patronen auch Wasser- und Dampfdicht.

Henk holte aus einer länglichen Tasche ein beeindruckend großes, futuristisch aussehendes Gewehr hervor, entnahm ein hakenförmiges Bauteil, stopfte einen Filzpfropfen in den Lauf an die Stelle, wo der Drall begann und entzündete eine Kerze, ließ flüssiges Wachs in die Seite eintropfen, wo die Patrone hineinkam.

Nachdem das Wachs hart war schob er es mittels eines Stöckchens und dem Pfropfen heraus, vermaß genau die Längen von der Stufe für die Hülse bis zum Drallbeginn um das Projektil entsprechend tief in die Hülse zu Kleben. Das müsse so sein, damit das Projektil möglichst wenig Weg ohne Führung zurücklegte und nicht von Pulvergasen überholt werden könne.

Von dieser Perfektion und diesem Fachwissen war ich schwer Beeindruckt. So etwas konnte nur ein, na ja.... eben Söldner wissen. Wir arbeiteten den Rest der Nacht durch, damit das hygroskopische Pulver unter den gleichen klimatischen Bedingungen verfüllt wurde und nach dem Einkleben der Murmeln nicht mehr mit der umgebenden Atmosphäre in Berührung kam. Am nächsten Morgen hatten wir 14 Schachteln zu 10 Patronen, streng Sortiert, Beschriftet und Getrennt, den Rest wollte Henk die folgenden Tage für Übungsmunition je nach Bedarf komplettieren.

Warum haben wir jetzt unterschiedliche Mengen Pulver eingefüllt? Meine Frage wurde von einem herzerweichenden Gähnen unterbrochen. Damit Probieren wir aus, mit welcher Ladung unser Gewehrlauf unter diesen klimatischen Bedingungen am besten harmoniert. Aber haben wir nicht ein gutes Gewehr, Henk? Ja Petra, haben wir. Nur Du willst nicht wie ein Jäger oder Soldat auf 150 oder 200 Meter ein Ziel erreichen. Du wirst 500 bis 800 Meter entfernt sein. Näher kannst du nicht herankommen und du brauchst diese Distanz für deine Sicherheit.

Wir werden etwa eine Mündungsgeschwindigkeit des Projektils von 960 Metern je Sekunde erreichen, damit ist dein Projektil mehr als eine halbe, fast eine ganze Sekunde Unterwegs. Es wird einen ballistischen Bogen von fast 60cm dabei machen. Wenn da nicht absolut jeder Parameter stimmt wirst du nur die Schlangen erschrecken.

Wir werden jetzt Ausschlafen und Übermorgen dann an eine abgeschiedene Stelle in den Urwald gehen, ich habe mich diskret nach einem Platz erkundigt wo wir dein Gewehr auf 600 Meter testen und einschießen werden. Nur die Gruppe Munition die auf 600 Meter aus deinem Gewehr eine Handfläche als Streukreis halten kann ist gut genug. Schaffen wir das nicht, geht alles nochmal von Vorne los. Die letzten Worte nahm ich nur noch im Nebel wahr, dämmerte mit dem Gesicht auf den Unterarmen auf der Tischplatte weg.

Der Traum war seltsam. Ich sah immer wieder meinen Mann Kurt, der sagte: Ein Schuss Petra, nur ein Schuss. Ich verrührte im Traum das restliche Treibladungspulver in einem Marmeladenglas mit Wasser zu einem Brei, welches ich den Menschenhändlern zu Essen geben wollte. Ich wusste ja nicht, dass man davon nur Durchfall bekommt. Und vergaß im Traum, dass man diesen Menschen normalerweise im Alltag niemals nahe kommen könnte, schon gar nicht als Europäer.

Aufgewacht bin ich mitten in der Nacht komplett entkleidet und nur von einem dünnen Laken bedeckt dann auf dem Sofa, Henk musste mich dorthin getragen haben. Aber warum entkleidet? War ich so müde dass ich nicht mal das Entkleiden bemerkte? Henk war nicht da. Lampong auch nicht. Wie so oft. Ohne Erklärungen. Was machte dieser Mann nur immer? Vielleicht auch Besser wenn ich es nicht wusste und Henk hatte bei seinem ehemaligen Beruf sicher gelernt auf sich selber Aufzupassen.

Aber warum nahm er Lampong sehr oft mit und mich nur zum Training? Was Verband die beiden um so viel mehr noch außer ihren nächtlichen, mittlerweile ekstatischen körperlichen Eskapaden? Warum wurde Henk zu mir jetzt oft so Förmlich und höflich Distanziert? Traute er mir nicht mehr Vorbehaltlos? Oder wollte er Lampongs Stellung Verdeutlichen? Mangels Müdigkeit nahm ich eine Landkarte, den Kompass und ein kleines GPS-Handgerät um zu Üben.

Die letzten Wochen hatte ich sehr viel Zielen, Tarnung, Selbstschutz, Handhabung der Waffen und Navigation trainiert. Immer mit dem kleinen chinesischen Gewehr. Immer unter besonderen Bedingungen. Entweder während großer körperlicher Anstrengung, wo ich mich zwingen musste Herzschlag und Atmung zu Kontrollieren. Oder ich musste stundenlang bewegungslos Verborgen ausharren um dann nur einen einzigen kleinen Augenblick zu Haben um einen Schuss auf ein Ziel nur zu Simulieren. Es ging bis dahin nur um logistische Belange, die es zu Erlernen galt. Daher war auch die Entfernung und der Schuss selbst zweitrangig, ein passendes Übungsgebiet war leichter zu Finden, denn wir wechselten ja täglich.

Irgendwann änderte sich das Training und das Trainingsgerät. Jetzt sollte ich zum ersten Mal das finnische Snipergewehr einsatzähnlich bedienen. Das Gewehr mit dem langen dicken Rohr, mit den seltsamen Längsrillen eingefräst und dem stark quer verippten Teil obenan, mit dem schwarzen Kunststoffschaft, den Henk mit mehreren schmalen Zwischenplatten genau auf meine Körpermaße abstimmte und einem stabilen Zweibein darunter.

Das Zielen war jetzt sehr viel schwieriger geworden. Die kleinere Waffe hatte nur eine verdrehbare Trommel mit vier Löchern und war auch sonst von der Handhabung her eher von grober Natur. Das Gerät mit dem ich endlich meine Genugtuung bekommen sollte hatte ein die Silhouette dominierendes Zielfernrohr darauf. Dick und Lang wie mein Unterarm. Es kam aus Österreich von einem Hersteller, den ich nur von der Schmuckverarbeitung kannte. Es war sehr fest montiert, hatte 24-fache Vergrößerung.

Das war so stark dass allein der Herzschlag und die Atmung das Fadenkreuz aus dem Ziel hüpfen ließ. Die Linsen waren seltsam Dunkelrot gefärbt und an beiden Enden klappbare Schutzdeckel. Auch der Abzug hatte eine Besonderheit. Die Waffe hatte keine Sicherung mehr und der Abzugszüngel musste vor dem Schuss mit dem Daumen nach vorne gerastet werden, dafür löste es aus schon bei der leisesten Berührung, vielleicht mit weniger als 30 Gramm Druck, ohne das Gewehr zu verziehen.

Wir begannen mit den 60 Grains Pulverladungen. Ich erwartete Instinktiv einen Rückschlag wie bei den Luftgewehren am Rummelplatz, hatte ja keinerlei sonstige Erfahrung. Deshalb war ich total erschrocken. Das Ding trat mir gegen die Schulter wie ein scheuendes Pferd. Nach dem fünften Schuss hatte ich soviel Angst davor den Züngel zu Ziehen, dass das Loch nicht mal mehr auf dem Papier war. Und dieses war erst die leichteste Ladung. Trotzdem hatte ich schreckliche Schmerzen in der Schulter und in dem Muskelstrang am Hals entlang in den Hinterkopf hinein.

Den Rest des Tages übernahm Henk, dem das alles nichts auszumachen schien. Ich sollte nur die Umgebung mit einem Fernglas nach ungebetenen Gästen beobachten. Er musste immer wieder warten, bis der Lauf abgekühlt war oder seltener sich irgendwelche zufällige Personen weit genug entfernt hatten. Wir optimierten ja nur für den einen entscheidenden Moment. Am zufriedensten war Henk mit der 72 Grain Füllung. Er verbrauchte sechs davon. Vier waren für mich übrig. Die anderen Laborierungen schienen wohl auch gut zu Sein, aber diese befand Henk für besonders gut. Die vier verbleibenden Patronen wanderten in ein Lederetuite und wurden andächtig Verstaut.

Petra, du wirst diese Tasche hüten wie deine Tochter, sagte Henk Bedeutungsschwanger. Mit den verbrauchten sechs Patronen war gleichzeitig auch das große Zielfernrohr Deckungsgleich eingeschossen, auf 600 Meter und die Grundstellung der Verstelltrommeln wurde mit einem winzigen Farbklecks markiert. Kürzere oder weitere Entfernungen müssen mit dem Zielfernrohr in der Einstellung Nachkompensiert werden. Die restlichen Patronen aus den anderen Schachteln und Laborierungen sollte ich die folgenden Wochen zum Üben verbrauchen.

Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich das Training abermals. Es wurde nicht mehr nur Simuliert, ab jetzt kam es auf den tatsächlichen Schuss an. Wegen meiner Angst entschied Henk jedoch erst mal, dass ich mit dem kleineren Blechteil auf niedrigere Entfernungen üben sollte. Es war eine kleine automatische Waffe chinesischer Herkunft vorwiegend aus grob gestanzten und geschwärzten Blechteilen, auch für mein Körpergewicht erträglich zu Handhaben. Seltener musste ich regelrechte Serien abgeben, wo mir das Klettern der Stanzungen im Papier bei zunehmender Hitze des Geräts verdeutlicht wurde und die Scheu vor Mündungsfeuer, Rückdruck, Pulvergasen und Wirkung im Ziel genommen wurde.

In einer Pause saßen wir auf einem entwurzelten Baum, aßen Klebreis mit einer sehr scharfen Soße und tranken zwei Kokosnüsse, die Henk geschickt mit einer Machete geöffnet hatte. Wieso machst du das eigentlich Alles für mich, Henk? Weißt du Petra, ich habe in meinem Leben so viel Falsch gemacht. Es ist das erste Mal, dass ich das Gefühl habe auf der richtigen Seite zu Stehen. Und du würdest ja doch keine Ruhe geben. Irgendwer muss dich doch vor sich selber Beschützen. Schweigend kauten wir unsere Mahlzeit.

Mit diesem kleinen Gewehr wurde ich mit der scharfen Materie viel schneller Vertraut, es war längst nicht so Laut, beim Transport leichter zu Verbergen, im Falle eines Verlustes leichter zu Verschmerzen und daher war Üben in der einsamen Umgebung weniger gefährlich. Als Henk mit meinem Fortschritt zufrieden war änderte sich Abermals die Aufgabenstellung. Henk führte mich noch Näher an die realen Bedingungen heran, wir wechselten endgültig zu dem eigentlichen Einsatzgerät und ausschließlich auf das beabsichtigte Szenario.

Jetzt war es grundsätzlich nur noch ein Schuss, mit langen Pausen von Stunden oder Tagen. Das war erträglicher für Kopf und Schulter. Ich verlor die Angst vor dem starken Rückdruck. Die Treffpunktlage war etwas verändert, da das Zielfernrohr von Henk ja schon fest auf genau die eine Patronenlaborierung und die Grundentfernung fixiert war. Es kam auch nicht mehr nur darauf an, präzise ein Ziel zu Treffen, sondern die Atmung, Emotionen und den Herzschlag genau im entscheidenden Moment zu kontrollieren.

Stunden- und Tagelange Zwangslagen zu Ertragen, wie man mit Müdigkeit, menschlichen Bedürfnissen, Langeweile und lästigen Insekten oder gefährlichem Kriechgetier umging und trotzdem die Konzentration behielt, wie man sich Tarnt, seinem Ziel mit Ausrüstung unbemerkt annähert und dort verbleiben kann. Und - das wichtigste überhaupt - wie man sich unbemerkt auch wieder Zurück zieht.

Wichtige Lektion: Wind und Entfernungen zu Lesen. Dazu luden wir die Anfangs noch ausgesonderten restlichen Hülsen und Projektile nun alle mit 72 Grains Pulver, wie die Einsatzmunition. Die letzteren Patronen waren zwangsläufig nicht mehr so eng im Streukreis, lagen dafür aber um den ermittelten Einstellpunkt herum. Ich sollte lernen den Einfluss des Windes auf die große Entfernung abzuschätzen.

Wie immer nur ein Schuss. Dann 600 Meter im Sprint über Stock, Stein und durch Gebüsch hinlaufen um auf dem Papier die Lage mit der Einstellung des Fernrohres zu vergleichen. Dann 600 Meter im Sprint zurück, um sofort mit der hektischen Atmung und hämmerndem Herzen den nächsten Schuss zu setzen. Henk war gnadenlos mit mir. Und immer wieder ehrlich erstaunt wie schnell ich von ihm Lernte.

Wir verwendeten immer dieselbe Scheibe. Im direkten Vergleich mit allen anderen zugeklebten und beschrifteten Stanzungen in der Scheibe sah ich dann auch, wie sich die Lage der Löcher im Papier mit veränderter Pulverladung verschoben hatte. Mit den ersten 60 Grains lagen die Stanzungen zwei Hände breit links unten und weiter auseinander. Mit 71 und 73 Grains war fast kein Unterschied zum eingestellten Punkt und alle Stanzungen lagen ganz dicht beisammen.

Die 74 Grains Füllung war sicher die Hölle für Schulter und Kopf, blieb mir glücklicherweise erspart und lag ein Handbreit zu Hoch. Das Vertrauen in meinen finnischen Racheassistenten mit der österreichischen Optik war gefestigt. Ich wusste jetzt genau dass der eingestellte Punkt stimmen würde. Die Löcher die ich auf der Scheibe gewissenhaft mit kleinen Aufklebern verschloss und mit den Daten der Patronen Beschriftete blieben immer enger beieinander. Genauso wie ich gelernt hatte nach jedem Gewehrreinigen den letzten Ölfilm trocken zu Bekommen, um immer gleiche Anfangsbedingungen zu haben.

Im Grunde meines Herzen bin ich Pazifistin. Doch diese Menschen hatten mir meinen Mann genommen, hätten fast meine Tochter im wahrsten Sinne des Wortes Ausgeschlachtet und wurden von diesem korrupten Staat auch noch gedeckt. Vielleicht verdiente der Staat sogar noch mit daran? Ich habe Mitleid mit den Menschen die diese Organe benötigen.

Sie sind aufrichtig Bedauernswert. Ich finde es auch gut, wenn Menschen wie mein Mann ihre Organe nach ihrem Ableben zur Verfügung stellen durch einen Organspendeausweis um damit zu Helfen. Aber es waren auch skrupellose Menschen darunter, die rücksichtslos ihr eigenes Wohl auf Kosten von armen Menschen mit Geld durchsetzen. Und andere die damit unglaubliche Geschäfte machen, sich an der Not von Menschen bereichern.

Jeder Mensch muss von etwas Leben, eine Familie ernähren. Das ist zu Verstehen. Aber muss es die vierte Luxuskarosse, das fünfte Ferienhaus und der dritte Privatjet sein und andere Menschen müssen ihre letzte Niere dafür geben, um die Kinder zur Schule schicken zu können? Und diese Menschen, die mir meinen Mann genommen hatten und ein gesundes Kind ausschlachten wollten waren solch skrupellose Menschen, denen ein Privatjet eben nicht reicht. Sie haben mir das liebste im Leben genommen, jetzt werde ich ihnen das Liebste nehmen. Ihr Leben. Wenn ihr Staat meine Angehörigen nicht schützen will, wird er diese Menschen auch nicht schützen können. Nicht vor mir.

Lampong sah ich leider kaum noch. Sie war die meiste Zeit irgendwo unterwegs, wenn sie nicht zusammen mit der befreundeten Familie auf Alexa aufpasste, sie hüteten das kleine Mädchen wie ihr eigenes Kind. Nur Lampong konnte sich unauffällig in der Bevölkerung bewegen, denn sie ist Asiatin und kennt Kultur und Gepflogenheiten der Menschen ganz genau, sie fiel außer durch ihre fremde Sprache nicht weiter auf.

Meistens als Wanderarbeiterin getarnt, mit dem konischen Strohhut und der so typischen Gesichtsmaske gegen Sonne und Insekten. Lampong war unser Auge zum Ziel, der menschliche Spionagesatelit, die Drohne zu Fuß und mit dem Moped, sie kundschaftete, forschte, beobachtete. Immer Diskret, stets auf der Hut. Sie hatte den potentiell gefährlicheren Part unserer Aufgabe, ich den Anstrengenderen und Schmerzhafteren. Die monatelangen gemeinsamen Nachforschungen bildeten nun eine perfekte Grundlage für unsere Strategie, wir wussten ganz genau Wer für uns maßgeblich war, Wo diese Menschen ihre Lebensmittelpunkte hatten und welche Gewohnheiten sie hatten.

Die körperliche Anstrengung fiel mir jeden Tag leichter, die psychischen Aufgaben konnte ich mittlerweile erfüllen, dem emotionalen Druck standhalten. Schwierig war nur der mehrmals tägliche Wechsel vom Racheengel zur treusorgenden Mutter, wenn ich Alexa bei der Familie besuchte. Dennoch war ich Soweit.

So wie Henk mit mir nun Umging dachte er das wohl auch, das Training war auf Erhaltung des Zustandes Umgestellt. Dann sah ich nach zwei Wochen das erste Mal Lampong wieder richtig für einen ganzen langen Tag. Sie hatte viele Fotos und Videos gefertigt, für unseren eigenen Auftrag und die spätere Dokumentation für die Presse. Der Bildqualität nach aus verborgener Kamera. Landkarten mit Zahlen und Strichen markiert. Alle drei wussten was jetzt bald Unvermeidlich folgen würde.

Zuerst noch meine Abschlussprüfung. Henk stellte mir eine Aufgabe. Sehr Realistisch. Die Aufgabe war eine Markierung auf der Landkarte real zu Finden und einer genauen Zeit wann ich dort Einsatzbereit zu Sein hatte. Ein detailliertes Foto von meinem Zielobjekt. Aus dem gut gehüteten Etuite bekam ich eine der Vier Einsatzpatronen mit. Damit würde auch gleichzeitig die Optik zum letzten Mal auf Treffpunktlage überprüft werden.

Meine Prüfung dauerte Vier Tage. Henk war sehr zufrieden, dass meine Stanzung im Papier des gestellten Zieles bei 700 Meter auf der Handteller großen Fläche lag, welche die gewünschte Wirkung garantierte. Ein Lob von ihm, das erste Mal. Die nächste und letzte Stanzung würde nicht mehr in Papier sein, die Zeit und meine innere Unruhe drängten.

Lampong drängte auch, nämlich mir ihre Aufzeichnungen auf. Es würde sich eine Chance bieten, in zwei Tagen. In einer kleinen Siedlung, etwa 200 Kilometer von unserer Unterkunft. Keine Ahnung wie Lampong das Herausfand, aber sicher war auch sie von Henk Gründlich und Umfassend auf ihre Aufgabe vorbereitet worden. Er vertraute Ihr, ich musste es Ebenfalls. Wir besprachen ganz genau alle örtlichen Begebenheiten, sahen viele Bilder an, ich studierte Landkarten, prägte mir alles Auswendig ein. Zum Schluss folgte von Henk nochmal eine abschließende Ansage.

Petra, du wirst nur einen Schuss mitnehmen. Nur einen Schuss. Niemals zwei. Den ersten kann man je nach Wind so gut wie nicht genau Orten. Den zweiten Schuss schon. Nochmals und Nochmals betete mir Henk den Grundsatz eines Scharfschützen vor, er nervte. Wenn sie nach dem ersten Schuss gewarnt sind wird dich dein niemals ganz zu vermeidendes Mündungsfeuer, die kleine Heissluft-Rauchwolke aus dem Mündungsfeuerdämpfer oder eine Staubwolke vom Boden durch Pulvergase vom zweiten Schuss verraten.

Solltest du den ersten Schuss missen hast du keine zweite Chance mehr als nur zu Warten, zu Hoffen und dich anschließend zu Retten. Sie werden dich Suchen. Aber Instinktiv nur im Umkreis von zwei oder dreihundert Metern. Niemand rechnet mit einem Schuss aus sechshundert Metern. Wie oft hatte er mir das schon erzählt?

Wir gingen früh zu Bett, Lampong an Henk gekuschelt, ich an Lampong, noch vor Sonnenaufgang sollte es Losgehen. Ich zu meinem Ziel, dem Abschluss meines Aufenthaltes. Lampong würde Alexa von der Familie holen und das kleine Mädchen mit meinen letzten Habseligkeiten in die Nähe des Flugplatzes bringen, von wo wir uns jeweils entgegengesetzt nach Hause aufmachen wollten.

Ihre Dokumentation über die ganze Sache hatte sie sorgfältig Kopiert, Henk wusste jemanden der diese Informationen digital in einen harmlosen Urlaubsfilm einbetten konnte. Diesen schickte sie mit einem internationalen Kurierdienst an einen Rechtsanwalt in ihrem Heimatland und als E-Mail an mehrere Adressen. Zuhause konnte sie die Aufzeichnungen, Bilder und Filmsequenzen dann digital wieder separieren.

Henk wollte uns nicht Sagen was er Vorhatte, obwohl Lampong ganz offensichtlich hoffte, dass er mit in ihre Heimat kommen würde. Als ihr Mann? Niemand zweifelte anscheinend auch nur Ansatzweise, dass ich meine Mission nicht beenden würde. Jede Planung ging von meinem Erfolg aus.

Ich konnte vor Aufregung nicht Schlafen, öffnete die Augen, den anderen Beiden ging es genauso. Wir hatten keine Ahnung wie es nach unserer Aktion weitergehen sollte, ob unsere kleine Gruppe noch eine Daseinsberechtigung finden kann. Ob wir uns jemals wieder sehen könnten. Ob wir uns überhaupt noch sehen durften, denn das was geplant ist war ein schweres Verbrechen.

Es würden uns nicht nur Behörden - sondern viel schlimmer noch - die Mitglieder des Rings suchen. Hatten wir uns genügend Getarnt? Unsere Spuren genügend verwischt? Am schlimmsten war es sicher für Lampong. Ich mochte Henk wirklich gerne. Sie liebte ihn unsterblich. Wusste selbst in diesem Moment nicht ob oder wann sie ihn wiedersehen durfte. Für mich der Horror! Mein Kurt war plötzlich weg. Ihr Henk konnte vielleicht auch für immer weg sein, jedoch auf monatelange Ansage hin.

Es sollte noch so viel gesagt werden, alles war schon gesagt. Wir hatten unsere Familien verloren und Freunde bis in den Tod gefunden, aber nicht bis zum Tod. Eine komplexe emotionale Situation, aufwühlend, traurig. Lampong schluchzte leise, ihr ganzer Oberkörper zuckte. Ich streichelte sie am Hals, genoss noch einmal ihre nackte weiche Haut, ihren kleinen steinharten Po an meinem Bauch, ihre kleinen Füße an meinen Knien. Henk wollte etwas sagen, seine Stimme versagte. Begann nur Lampong im Gesicht zu küssen, seine großen kräftigen Hände streichelten sie an Schulter und Becken. Lampong - nach außen stets so diszipliniert und stark, jetzt konnte sie ihre Gefühle nicht mehr beherrschen. Eine kleine Frau mit einem so großen Herzen.

Ich wühlte in ihren langen seidigen Haaren, kraulte ihre Kopfhaut, spielte an den kleinen Ohren und streichelte sie am Hals. Sonst beruhigte sie das immer. Jetzt fachte es ihre Trauer nur an. Henk zog sie an Sich, drehte sie auf den Rücken, beugte sich über ihren Kopf und küsste sie leidenschaftlich. Ich beugte mich eine Etage tiefer auch über sie, küsste mich an ihrem flachen Bauch entlang nach oben, zu den winzigen Brustwarzen auf den kleinen harten Brüsten. Saugte leicht, knabberte, kaum dass ich die kleinen Nippelchen mit den Zähnen fassen konnte. Streichelte über ihre schlanken weichen Oberschenkel, spielte an den Knien, glitt mit der Hand zu ihren Beckenknochen.

Dabei streifte ich Henks Penis, der halbhart an Lampongs Becken anstand. Meine Küsse wanderten unendlich langsam Lampongs Bauch hinab, bis ich in einer Position war um Henks Glied besser anfassen zu können. Nahm mit meiner Hand etwas Speichel vom Mund ab, verteilte diesen auf der großen Eichel, begann sanft die Vorhaut auf und ab zu Schieben. Augenblicklich begann sich das Teil zu verhärten.

Lampong schlang ihre kurzen Arme um Henks Oberkörper, zog ihn feste an sich, als wollte sie ihn beim Küssen aufessen. In der Hand hatte ich einen großen harten Penis, vor den Lippen einen weichen flachen Bauch, dessen Bewegungen eine heftige Atmung vermuten ließ, in der Nase den süßen Geruch einer Bereit werdenden Muschi. Bisher hatte ich sie immer nur gerochen, jedoch nie geschmeckt. Ich wollte etwas von Lampong in mir haben, wollte sie in mich aufnehmen.

Musste dazu schweren Herzens den prächtigen Schwengel freigeben, küsste mich zuerst an den Oberschenkeln von Lampong nach unten bis zu den Knien, nahm ihre Beine weit auseinander, legte mich bäuchlings dazwischen und drapierte ihre Beine über meine Schultern. Jetzt hatte ich ihre spärlich behaarte Muschi genau vor meinem Gesicht, die Quelle des so vertrauten Geruchs genau vor meiner Nase. Die wenigen Haare waren dick, aber erstaunlich Weich. Die Beine konnte sie so nicht mehr zusammen nehmen.

Mit der Nase tauchte ich mit etwas Druck zwischen ihre nassen schleimigen Schamlippen ein, bewegte den Kopf seitlich um den engen Eingang etwas zu weiten. Augenblicklich strömte mehr von ihrer Nässe heraus, was ich sofort mit der Zunge aufnahm und schluckte. Mit den Händen fuhr ich seitlich unter die kleinen Pfirsich-Pobacken, um diese sanft zu Kneten.

Über mir an meiner Stirn immer wieder mal die Eichel von Henks Prügel. Meine Zunge schleckte, tauchte ständig wieder in ihre Grotte um mehr Fluss anzuregen. Leckte mich nach unten bis zum winzigen Kringelchen des Anus, tanzte mit der Zungenspitze über ihren rauhen vernarbten Damm, der bei der Entbindung ihres Kindes gerissen war. Weiter nach oben bis der trichterförmige Eingang der Schamlippen meine Zunge in die Grotte zentrierte. Sie presste ihre Beine feste Zusammen, ich kämpfte nach ausreichender Atmung. Als sie das nächste Mal ihre Beine weit auseinander nahm spürte ich plötzlich ihre Hände in meinen Haaren wühlen.

Ihre zärtlichen sensiblen kleinen Hände mit den wunderschönen blass transparenten langen Naturfingernägeln. Ich liebte es wenn sie ihre Finger leicht in meine Kopfhaut krallte, ich mochte es jetzt wie sie meinen Kopf mit Macht in ihren Unterleib presste, mir damit zeigte wie gerne sie das in diesem Moment hatte. Dass ich sie leckte und ihre Säfte dabei trank. Das hatte ich zuvor noch nie und danach nie wieder getan. In diesem Moment war es ein Zeichen der Zusammengehörigkeit, wie eine Blutsbrüderschaft. Henk war mir auch Nahe geworden, jedoch war Kurt im Kopf noch immer mehr präsent, mit ihm hatte ich mein halbes Leben verbracht.

Gleich nach meiner Tochter aber kam Lampong. Mir war bis zu diesem Moment nie richtig bewusst was sie für mich eigentlich alles getan hatte, sie wirkte immer so Bescheiden und Zurückhaltend. Ich leckte und trank, gerne hätte ich noch etwas anderes wirklich dauerhaftes von ihr Mitgenommen. Von ihr hätte ich mir ein Kind gewünscht. Biologisch gesehen natürlich völliger Blödsinn, aber ich empfand eben so. Aber hatte sie mir nicht auch mein Kind wieder geschenkt? Hatte ich meine Tochter nicht auch zum großen Teil ihr zu Verdanken? Henk hätte mich schwängern können, aber das war etwas ganz anderes. Lampongs Unterleib begann in einer rollenden Bewegung zu Zucken, als liefe eine Welle durch den Bauch. Die Hände griffen meine Ohren und brachten meinen Mund genau in eine bestimmte Position, mit der Zunge vor ihren Kitzler.

Ebenfalls mit den Händen, mit der Entfernung meines Kopfes zu ihrer Scham dirigierte sie die Intensität meiner Zunge, bis es nur noch ein hauchfeiner Tanz mit flinker Zunge über den Kitzler war. Mit einer Hand griff ich um ihr Bein herum, sah kurz nach oben auf, um zu Bemerken wie Henk der Position seines Kopfes nach sich mit ihren Brüsten beschäftigte. Mit zwei Fingern an der Hautfalte ließ ich den Kitzler weiter hervortreten, so dass ich diesen direkt nur mit marginal tanzender Zungenspitze berührte, wie ein Schmetterling an einer schönen Blüte. Dieser Vergleich ist treffend. Sofort begann sie ihr quietschendes Stöhnen. Laut und Hemmungslos.

Ich verringerte den Druck der Zunge immer weiter, wurde dafür immer schneller, direkt auf das innerste, das empfindlichste Hautstückchen des weiblichen Körpers. Schneller und leichter, bis es nur noch war wie ein leiser Windzug, sie hielt meinen Kopf wie in einen Schraubstock gespannt, völlig fixiert auf diesen leisen und doch heftigen Reiz. Ihr ganzer Körper zuckte, sie gab seltsam juchzende Laute von sich, hielt meinen Kopf weiter fest. Dieser Reiz ließ sich jedoch nicht mehr steigern, sie war in einem Loop gefangen, sie wollte so gerne..... hätte so gerne...... wartete auf.......

Das Stöhnen wurde leiser, ich fürchtete sie würde ihren Faden jetzt verlieren, der Höhepunkt könnte entgleiten. Drückte mit aller Kraft gegen ihre Hände, stülpte meinen Mund über ihre Klitoris, saugte heftigst daran und kniff mit den Zähnen leicht in das so empfindliche Fleisch. Das war es. Ein Erdbeben löste sich. Ihr Becken warf es wild Umher, die Oberschenkel pressten meinen Kopf zusammen. Ich hielt meinen Mund mit Macht an Position, in dem ich mich gnadenlos an ihrer Clit festsaugte. Dieser Reiz ist Brutal, nur zu ertragen, wenn Frau einen bestimmten Grad der Erregung erreicht hatte. Auf eine Clitoris zu Beginn eines Aktes so eingewirkt würde Schmerzen erzeugen.

Hörte man nur ihre Schreie könnte man meinen sie würde gefoltert. Spürte man die Reaktionen ihres Körpers dazu wusste jeder, diese Frau hatte gerade vielleicht einen der heftigsten Höhepunkte ihres Lebens. Sie schrie, stöhnte, der Oberkörper fixiert von Henks Gewicht, der mit seiner Stimulierung der Brüste sicher eine ideale Ergänzung zu meinen Bemühungen war.

Eigentlich waren wir das perfekte Team. Erleichterung. Stolz breitete sich in mir aus, ich war froh dass ich ihr etwas schenken durfte, was vielleicht schon sehr vergänglich ist, woran sie sich vielleicht trotzdem noch lange erinnern könnte. Ihre Hände streichelten nun matt meinen Kopf, Erschöpft, Geistesabwesend. Heftiges Pumpen der Lungen, lautes rasselndes Atmen.

Please come to me, das Zerren ihrer Hände nach oben deutete mir sie wollte mit mir Kuscheln. Henk richtete sich weg, damit ich mich seitlich auf Lampong legen konnte. Meine Brust berührte die Ihre, mein Mund fand den Ihren, ein Kuss war schwierig, da sie immer noch so heftig atmete. Durch meine Brust spürte ich auch das Hämmern des Herzens. Ein Herz dass so selbstlos viele Monate nur für mich geschlagen hatte. Zwei kleine Hände wühlten in meinen Haaren, kontrollierten meinen Kopf für einen intensiven leidenschaftlichen Kuss.

Zwei sehr große Hände streichelten mich am Becken und Rücken, kneteten meine Pobacken. Lampongs Pobäckchen passten problemlos in meine Hand, meine Pobacken passten problemlos in diese Hand. Ein innerer Impuls zwang mich mein Becken in die Richtung der Wohltaten zu verschieben. Weiter, immer weiter, bis ich neben Lampong Kniete, nur meine baumelden Brüste berührten ihren Oberkörper, nur unsere heftigst küssenden Münder hielten uns aneinander gefangen. Ein Finger drang oberflächlich in meine Muschi ein, ein prüfender Griff. Eigentlich unnötig, so wie ich auslief. Der Futon bewegte sich unter uns, jemand schweres bewegte sich hinter mich, kräftige Hände griffen mein Becken.

Ich erstarrte. Henk wollte doch nicht.... er würde mich doch jetzt nicht.... Eine Hand verließ kurz das Becken, etwas großes Dickes wurde an meine Vagina gesetzt, kurz einmal auf und ab gezogen und teilte mit etwas Druck die schleimigen Lippen, dann ein Griff wie einer Baggerschaufel an meinem Becken. Ein heftiger Druck, etwas riss meinen Unterleib auf, füllte mich auf, verdrängte alles was sich innerlich in den Weg stellte.

Etwas drang in mich ein, etwas mächtiges, die Bewegung schien nicht enden zu Wollen. Tiefer, mächtiger, ausfüllender. Ich musste den Kuss abreißen lassen. Schrie laut auf, schrie direkt in Lampongs Gesicht. Der Schwanz wurde in mich geschoben bis ich und wohl auch er den Gegendruck der Gebährmutter spürte. Ich konnte das Ding weitgehend Problem- und Reibungslos aufnehmen, war aber komplett ausgefüllt, geweitet.

Mein Schrei war Überraschung, Geilheit, Wollust, Freude. Sollte ich den Schwengel also doch noch bekommen. Zum Abschied. Warum vorher nie? Mit mir hätte er genauso viel Spaß haben können wie mit Lampong. Egal. Jetzt durfte ich ihn fühlen, und wie! Ein Eilzug brauste in einen Tunnel, so fulminant fühlte sich das in mir an. Ich wollte Lampong wieder Küssen, es ging nicht. Ich streckte nur mein Becken nach hinten oben, war aufgepfählt und wurde gebumst. Legte meinen Oberkörper auf Lampong ab, meine Brüste drückten sich auf den Ihrigen flach, jeder Stoß ließ meinen Oberkörper erbeben, erzeugte heftige Reibung unserer Brüste aneinander.

Lampong umgriff meine Glocken dazu noch seitlich, damit sie die Reibung der Brustwarzen genau aufeinander dirigieren konnte. Kurt schlief immer mit mir, Rücksichtsvoll und etwas Verkuschelt, wäre niemals so wirklich Grob zu mir gewesen. Dieser Mann fickte mich, bumste mich. Der ganze Stress der letzten Monate, all die Enttäuschungen, all die Erwartungen lagen in diesem Akt. Ein Akt voller Energie, sexueller Aggression und schierer Kraft. So war er mit Lampong nie umgegangen, hätte er das versucht wäre sie geplatzt wie ein Luftballon. Mein Becken war deutlich breiter, mein Unterleib Voluminöser. Mit mir konnte Henk das machen, er konnte sich und mich Besinnungslos ficken. Zumindest tat er alles dafür.

Es wollte nicht enden. Der Dampfhammer prügelte heftigst in mich, kein Nachlassen, keine Gnade. Ich war aufgewühlt, fühlte mich endlich mal wieder richtig als Frau, spürte das Verlangen, das Begehren. Er wollte mich und meinen Körper. Er hatte soviel für mich getan. Ein klein wenig durfte ich ihn jetzt dafuer zurückgeben. Mir wurde schwindelig, die Luft wurde zu knapp zum Atmen, denn mit diesem infernalischen Fick wurde auch bei jedem Stoß die Luft aus meinen Lungen gepresst, weil er so rasant Fickte konnte ich nicht mehr schnell genug einatmen. Es wurde nicht weniger, nicht langsamer, es nahm kein Ende.

Lampong zog ihr Bein etwas an, mit ihrem Knie kam sie direkt unter meinem Schamhügel zu liegen. Bei jedem Stoß bekam ich jetzt auch noch Druck von außen. Der knetende Reiz an meinen schwingenden Brüsten. Der aufreißende Reiz in meinem Unterleib. Der punktförmige stoßende Reiz außen an meinem Schamhügel. Das war zu viel.

Noch nicht mal mehr Luft zum Schreien. Schwindelig, mmmmmmmmmmmmmmhhhhhhh, jaaaaaaaa, mmmmmmmmhhhhhhhhh, ein unerwartet heftiger Orgasmus schüttelte meinen ganzen Körper, ich sah Sternchen, Lampong nahm mich fest in ihre Arme, drückte mich Liebevoll. Dadurch wurde der Winkel meines Beckens etwas anders, die Stöße wirkten anders, der erste Orgasmus war noch nicht Vorbei als mich ein weiterer Höhepunkt völlig durch schüttelte.

Die Beine und die Bauchmuskeln krampften, aber es hörte nicht auf. Wieder ein weiterer Höhepunkt, ausgelöst von dem Hämmern und den verkrampften Bauchmuskeln, Henk musste das Ding jetzt mit einer enormen Kraft in mich drücken, der Reiz war heftigst. Ich konnte nicht mehr. Stop it! Stop it! Henk stoppte Augenblicklich, gab mit den Händen mein Becken frei, zog seinen Phallus aus mir. Vom Gefühl her hätte meine Vagina weit klaffend wie ein Scheunentor offen stehen können. So ohne jede Stütze, mit der Umarmung von Lampong brach ich einfach auf ihr zusammen. Uff. Unfähig mich zu Bewegen, in der Hoffnung dass ich für den folgenden Tag unten nicht total Wund war.

Henk war noch nicht fertig. Er nahm Lampong bei den Beinen, zog sie an sich, unter mir hervor. Ungleich sehr viel sensibler setzte er seinen schmierigen Schwanz nun bei ihr an, die letzten Wochen hatte sie gelernt mit seinem Teil besser fertig zu werden, jedoch so rabiat und tief wie in mich durfte er bei der Asiatin auf keinen Fall stoßen. Sie nahm die Beine so weit als Möglich auseinander, Vorsichtig, sehr Vorsichtig drang er in sie. Sie stöhnte leise auf, war aber immer noch sichtlich erschöpft. Ich legte mich etwas tiefer wieder neben sie und streichelte sie im Gesicht, legte eine Hand auf ihren Bauch, wollte spüren wie sich sein mächtiger Schwanz durch die Bauchdecke anfühlte. Sah auf zu Henk. In der Dunkelheit konnte ich ihn nur Schemenhaft erkennen, jedoch ein sehr imposantes Bild.

Der Mann war wie ausgewechselt. Er drückte sein Teil langsam und sensibel in die enge Lampong. Schnaufte laut. Langsam, nur bis zur Hälfte, hielt sie kräftig bei den Oberschenkeln. Lampong feuerte ihn leise an. Give me, do it, give me your cum, blow it in my body. Nur noch wenige vorsichtige Stöße reichten. Er hielt einfach inne. Ein deutlich spürbares Zucken von Lampongs Bauchdecke ließ das Abpumpen des Schwengels vermuten. Er kam Leise, unspektakulär.

Zog genauso unspektakulär seinen schrumpfenden Penis aus ihr heraus, drehte sie seitlich zu mir, kuschelte sich Löffelchen hinter sie, legte seine große Hand auf ihren Bauch, schlief einfach und seelig mit einem zufriedenen Grinsen ein. Lampong und ich streichelten uns noch ein Wenig, schliefen aber auch sehr bald weg.

Als uns das leise Piepsen einer Uhr weckte und wir beide Frauen aufstanden war Henk schon weg. Grußlos, ohne jeden Abschied. Dafür war der Abschied von Lampong um so emotionaler. Sie war mir innerlich so Nahe geworden, sie half mir so selbstlos in meiner schwierigsten Zeit, ich liebte sie wie eine Schwester. Sie stieg vor dem Haus der befreundeten Familie schließlich auf das alte Moped, schulterte einen Rucksack, nahm die schläfrige Alexa vor sich auf die Sitzbank und knatterte mit fahlem Scheinwerferlicht davon. Ich versperrte die Türe des Apartment sorgfältig, welches mir eine zweite Heimat geworden war, schnippte den Schlüssel unter dem Türschlitz hindurch in den Raum hinein, keine Ahnung ob und wer dieses Apartment jemals wieder Nutzen konnte.

Bestieg unseren alten klapperigen Pickup, dessen Herkunft so sorgsam verschleiert worden war und der nach meinem abschließenden Transport zurück an den Flugplatz einfach in einer beliebigen Seitenstraße mit steckendem Schlüssel aufgegeben werden sollte. Das lange Gewehr sorgfältig gepolstert in einem Büschel Bambus verborgen sollte auf dem geordneten Rückzug an einem bestimmten Punkt deponiert werden.

Der vorletzte Tag in diesem Land begann mit sechs Stunden Fahrt. Flecktarnanzug anlegen, Körper- und Gesichtstarnung dauerten nochmals eine Stunde, dann sieben Stunden Fußmarsch durch unbekannte Natur, stets auf der Hut von niemandem gesehen zu werden. Die letzte halbe Stunde niedrigste Gangart, was mit dem langen Gewehr gar nicht so einfach ist, denn die Optik oder das Gewehr durften keinesfalls Hinderniss- oder Bodenberührung haben. Längst war es wieder Dunkel geworden. Nur Kompass und GPS führten meinen Weg. Eine weitere Stunde bis ein geeigneter Unterschlupf gefunden und passend eingerichtet war, unter strengster Geräuschtarnung. An Schlaf war nicht zu Denken, Eigensicherung!

Die Nacht verging erstaunlich schnell, mit unheimlichen Geräuschen und Rascheln um mich herum, auch das kannte ich von den letzten Monaten Training. Ab Sonnenaufgang prüfte ich unentwegt wieder Temperatur, Wind und Entfernung aller in Frage kommenden Zielpositionen. Gegen späten Vormittag fuhr ein luxuriöser Geländewagen in die Siedlung, hielt direkt vor einem einfachen Haus, die Sonne stand beinahe senkrecht, es gab kaum noch Schatten. Fünf Männer stiegen aus und gingen hinter den aus Stroh gewebten Vorhang hinein. Alles war wie Lampong beschrieben hatte, in der starken Optik identifizierte ich eindeutig zwei der fünf Männer, einer war der ältere Arzt, der mir das Blut entnommen hatte.

Jedoch ging das Aussteigen so schnell, dass ich die Situation nicht weiter erfassen und zum Abschluss kommen konnte. Ab jetzt verging die Zeit quälend langsam, mein Ziel im Haus aus Wellblech mit Strohdach verborgen. Jede Sekunde verrann wie eine Minute. Die Optik war exakt auf den leichten Seitenwind justiert. Die Entfernung war 650 Meter. Ich wartete nur noch auf mein Ziel. Es wurde wärmer, ich justierte zwei Klicks nach Oben nach. Hoffte beim Verlassen der Männer des Hauses und beim Besteigen des Wagens ausreichend Zeit für meinen Anwesenheitszweck zu bekommen, drückte mit dem Daumen den Abzugszüngel nach Vorne, der Rückstecher rastete fast geräuschlos ein, der Zeigefinger ging in Bereitschaft, das Fadenkreuz hüpfte leicht im Zielbereich mit meiner Atmung und meinem Herzschlag.

Acht Sekunden. Acht Sekunden brauchte ich im Schnitt um den engen Bildausschnitt mit der Optik genau auf mein selektiertes Ziel zu focussieren, das feine Fadenkreuz deckungsgleich zu Bekommen. Atmung und Herzschlag zu Kontrollieren. Danach den passenden Moment abzuwarten. Wenn das Ziel sich auf mich zu bewegte oder statisch war. Seitliche Bewegungen sind mit der starken Optik schwer nachzuvollziehen, dazu müsste ich bei fast einer Sekunde Geschossflug sehr weit Vorhalten, damit sich das Ziel sozusagen in die Flugbahn hinein bewegt. Ein großes Risiko zu Missen. Ich brauchte Sicherheit. Meine Atmung und mein Herzschlag wurden erstaunlich ruhig, wie oft hatte ich diesen Moment trainiert? Auf diese große Entfernung war die Situation vor der Optik etwas irreal, die Luft flimmerte, erschien wie ein Film auf einer Leinwand.

Drei Männer betraten wieder den Hof, waren offensichtlich sehr Amüsiert. Mein Primärziel war dabei, auch das Sekundärziel. Steckten sich im Hof mit einer überheblichen Geste Zigaretten an. Das Fadenkreuz fand Kongruenz, der Zeigefinger legte sich an das dünne Züngel, Atmung ein letztes Mal kontrollieren, ein flinkes Zucken des Fingers.

Pow!

Wie nach einem Pferdetritt schoss der Schmerz des Rückstoßes in meine Schulter. Da ich auf dem Boden lag konnte kein zurückweichender Oberkörper den mächtigen Schlag kompensieren. Höllische Schmerzen durchzogen wiedermal meine Schulter und den Hals. Instinktiv nahm ich die hochgeschlagene Optik wieder runter ins Zielareal.

Das Projektil saß perfekt, ich sah den Mann wie in Zeitlupe verdreht zusammensacken, aus dem Fadenkreuz hinter das Auto verschwinden. Die anderen beiden Männer zogen Handwaffen aus der Bekleidung, nahmen vor dem Auto Deckung. Auf meiner Seite! Sie vermuteten den Schuss von gegenüber. Der zweite Mann der Menschenhändler kauerte mit dem Rücken zu mir. Was hatte Henk zu mir gepredigt? Nur ein Schuss! Aber da war noch dieser zweite Menschenhändler.

Meine Hand tastete über die Armtasche, wo ich noch zwei weitere Patronen versteckt hielt. Der Verstand sagte: Nur ein Schuss! Das Gefühl sagte: Dort sitzt das Schwein, soll ich ihn davonkommen lassen? Dass andere Eltern auch so ein Schicksal erleiden müssen? Zwei weitere Männer stürmten mit gezogenen Pistolen aus dem Haus auf die anderen Beiden vor dem Auto zu.

Leise öffnete ich den Verschluss der Kammer, eine kleine Rauchwolke und der süßliche beißende Geruch verbrannten Pulvers stiegen in mein Gesicht. Die leere heiße Hülse wurde zwar aus dem Lager ausgezogen, nicht jedoch automatisch ausgeworfen, ich musste sie umständlich mit spitzen Fingern aus dem engen Schacht pulen. Diese Gewehre waren nur für einen Schuss, DEN einen Schuss gemacht. Wieder kämpfte ich mit mir. Ein Schuss! Die Hand wollte aber nicht gehorchen, fummelte umständlich eine weitere Patrone aus der Armtasche des Overall.

Mit dem Daumen wurde die volle Patrone in das enge Patronenlager geschoben, der Verschluss verriegelte Geräuschlos, nur ein absolut leises Klicken als der Rückstecher einrastete. Bereit. Im Fadenkreuz erschien das Haupt des Sekundärzieles, welches ebenfalls so viel Leid zu Verantworten hatte. Wind prüfen am Gras und am Rauch aus einer offenen Kochstelle. Zwei Klicks rechts nachjustieren wegen dem Wind. Ein Klick niedrig justieren wegen dem nun leicht warmen Lauf. Nur ein Schuss! hämmerte es im Verstand. Nur noch ein Schuss, beruhigte das Gefühl. Atmung kontrollieren, der Zeigefinger fand seinen Platz, das Bild in der Optik stand kurz vollständig still.

Pow!

Wieder dieser schmerzhafte Tritt in die bereits geschundene Schulter. Diesmal musste ich die Optik noch weiter nach unten Nachführen um das Geschehen erneut zu Beobachten. Der Mann, der mit einer Pistole in der Hand vor dem Auto kauerte blieb aber starr in einer sehr unbequemen Stellung gegen das Auto gelehnt, die Seitenscheibe zerplatzt. Ich war mir absolut sicher, kein Mensch würde in einer solchen Haltung freiwillig verharren, er konnte sich nicht mehr Bewegen. Bestimmt schmorte seine Seele schon in der Hölle.

Die anderen drei Männer drehten sich schlagartig zu mir um, sprangen im selben Moment auf und rannten in meine Richtung los. Das sah ich allerdings sehr bestürzt. Alle, bis auf den einen. Das war genau was Henk immer und immer wieder gepredigt hatte. Sie rannten nicht direkt auf mich zu aber doch grob in meine Richtung. Sie waren zu dritt. Bewaffnet. Und rannten Schnell. Auf bewegte Ziele war ich weder trainiert, noch konnte die starke Optik das Sichtfeld eines bewegten Zieles abdecken.

Spätestens beim nächsten Schuss würden sie genau wissen wo ich wäre. Und ich hätte dann mit der letzten Patrone auch nur vielleicht einen von Ihnen gestoppt. Warum war ich nur so unendlich Dumm? Noch vielleicht fünfhundert Meter. Vielleicht eine Minute oder zwei, je nachdem wie viel Umweg sie liefen. Meine Gedanken überschlugen sich.

Lebend sollten sie mich nicht bekommen! Zog vorsichtig das lange Gewehr in den Unterschlupf, fummelte mit zitterigen Händen die letzte Patrone ins Lager, setze die Mündung des langen Gewehres umständlich im Liegen unter das Kinn an den Hals, suchte tastend einen kleinen Stock am Boden um den Abzug in dieser Position überhaupt bedienen zu Können.

Tak Tak Tak Tak. Dicht neben mir peitschender Knall, irgendetwas Kleinkalibriges. Dann Tak Tak Tak, noch drei laute Knall. Tak, Tak, Tak. Eine heiße Hülse wurde durch die Zweige in meinen Unterschlupf geschleudert. Seltsam, ich hatte doch gar nicht abgedrückt? Für einen kleinen Moment klang das Geräusch wie das chinesische Teil mit dem ich Anfangs trainiert hatte. Dann flogen die Zweige über mir davon und ich wurde grob am Arm aus meinem Versteck gerissen. Starr vor Schreck glaubte ich sie hätten mich erwischt, blickte vor Furcht gelähmt in ein dunkelgrünes und braunes Gesicht. Welches ich trotz der Tarnung sofort erkannte. Henk!

Er war Wütend. Stinksauer. Hielt mich mit seiner kräftigen Hand am Arm dass es mich schmerzte. War ganz dicht vor meinem Gesicht, dass ich den warmen Atem und kleine Speicheltropfen im Gesicht spürte. Weiber! schrie er mich ärgerlich an. Könnt ihr nie machen was man euch sagt? Gefährdet mit eurer völligen Hirnlosigkeit euch selber und andere. Verflucht nochmal. Riss mir das Gewehr aus der Hand, hängte es um seinen Hals und schleifte mich immer noch grob am Arm gepackt hinter sich her um ein größeres Gestrüpp herum. Neben uns schlugen immer wieder Projektile in den Boden oder sirrten als Querschläger durch die Luft, allerdings nicht beängstigend Nahe.

In einem Bambusdickicht stand geschickt Verborgen ein Geländemotorrad. Er trat es in Betrieb, schnauzte mich rüde an ich sollte mich hinter ihn setzen oder er würde mich doch noch meinem Schicksal überlassen. Dann heizte er in halsbrecherischem Tempo sicher eine halbe Stunde über die frische grüne Landschaft, vorbei an Reisfeldern und entlang an kleinen Gewässern, bis wir einen verbeulten Lieferwagen erreichten. Er redete die ganze Zeit kein Wort mit mir, seine Enttäuschung und Missachtung trafen mich schlimmer als wenn er mit mir geschimpft hätte.

Noch weit hinter uns eine Staubwolke am Horizont, laut hörbares Prasseln von Geröll an eine Karosserie und ein jaulender Motor verriet ihre Geschwindigkeit. Sie verfolgten uns. Jetzt machst du einmal das was ich dir sage! Hier ist der Schlüssel des Lieferwagen. Sie werden ihn Durchsuchen. Du versteckst dich dort drüben, bis sie weg sind, sie werden mich hoffentlich weiter Verfolgen.

Klock. Mit den derben Stiefeln trat er einen Gang ein und fuhr ihnen wenige Meter entgegen, bis sie ihn sicher sehen konnten. Ich versteckte mich wie geheißen. Dann floh Henk stehend auf dem flinken Motorrad über die Felder und wie er vermutet hatte folgte ihm in rücksichtslosem Tempo ein staubiger Geländewagen über die schmalen Stege zwischen den Reisfeldern.

Bis zu mir kamen sie nicht, ich eilte zum Kleinbus. Innen waren mehrere große Wasserflaschen, Seife und normale Bekleidung für zwei Personen und ein paar Zurrgurte, offensichtlich vom Motorrad. Henk dachte wirklich an absolut alle Eventualitäten, rechnete sogar auch mit meinem Scheitern. Ich war beschämt. Und alles nur für mich.

Erstmal fuhr ich zwei Stunden so schnell ich konnte, bis ich an einem einsamen Platz Gesichtstarnung und Flecktarnanzug ablegte, wieder zur biederen Touristin wurde. Sieben Stunden später zur Abendessenszeit saß ich in normaler Kleidung bei einer kleinen Garküche in der Hauptstadt nahe beim Flughafen und wartete auf Lampong, meine Tochter Alexa und meine restlichen persönlichen Sachen. An meiner Stimmung und Mimik erkannte Lampong dass unser Feldzug beendet war, der endgültige Abschied war nur noch flüchtig, wir wollten so wenig wie möglich noch Zusammen gesehen werden.

Weitere acht Stunden danach lümmelte ich eng an meine schlafende Tochter gekuschelt in einem Flugzeug nach Deutschland. Ich konnte nicht schlafen, war voller Sorge und Scham wegen Henk. Ich hatte einen Fehler gemacht, war traurig dass alles überhaupt so weit kommen musste. Hatte keinerlei Erfolgserlebnis über den Ausgang der Sache. Trauer, nur Trauer dass es solch böse Menschen überhaupt geben kann.

Aber war ich nicht genauso Schuldig, Böse geworden? Hatte ich mich nicht auf die selbe Stufe mit ihnen gestellt? Was war an meinem Handeln besser als an Ihrem? Ging es mir jetzt besser nach der Vergeltung? Bringt es meinen geliebten Mann und das verlorene Jahr mit Alexa zurück? Stattdessen würde ich mit meiner Schuld, den grausamen Bildern des Abschlusses und der Scham wegen Henk für immer Leben müssen. Kein Grund für Stolz oder Erleichterung.

Aber ein Grund es in Zukunft besser zu machen: Die Gebote des Herrn tatsächlich zu Achten und meine Tochter in diesem Sinne zu Erziehen.


Zwei Jahre später.

Ruhe war in unser Leben eingekehrt. Ich dachte immer noch sehr oft warmherzig und wehmütig an meinen Mann, jedoch erzeugten diese Gedanken keine Tränen mehr. Ich hatte beschlossen, die kleine Alexa ein Jahr später in den Kindergarten zu Geben, damit sie und ich besser zusammenwachsen konnten. Immerhin fehlte fast ein Jahr in unserer gemeinsamen Zeitrechnung. Wie so oft gingen wir in den kleinen Park am Ende unserer Siedlung, wo auch ein kleiner Spielplatz mit einer großen Buddelkiste ist.

Meine Tochter hatte sich nach wenigen Minuten ausschließlich dem Spiel in der Sandkiste gewidmet, so zog ich ein Magazin für Handarbeiten aus meiner Handtasche, studierte ein Thema über Patchwork. Immer wieder mal sah ich kurz zu ihr hinüber, aber das schlechte Wetter lud nur wenige weitere Menschen zum Verweilen im kleinen Park, so war ich innerlich sehr Ruhig. Ich blätterte um, turnusmäßig eilte mein Blick auf die Stelle wo ich ihren Anblick erwartete, jedoch nur noch ihre bunten Spielsachen herumlagen.

Ich erschrak. Wo war sie? Schlagartig war ich Hellwach, ängstlich eilte mein Blick den Zaun entlang. Alexxxaaaa! Mein Ruf war überdreht, fast Panisch. Was ist, Mama? Ihre Stimme ließ mich sofort in eine andere Richtung Blicken, sie stand vor einem Gebüsch, aber innerhalb des Zaunes. Erst war ich kurz erleichtert, wollte gerade innerlich wieder Herunterfahren, als ich ein Plüschäffchen in ihren Armen bemerkte. Alexa! Meine Stimme überschlug sich. Alexa, komm sofort her zu mir. Meine Worte waren noch nicht ganz ausgesprochen, da stürzte ich schon auf sie zu. Das Gebüsch hinter ihr bewegte sich noch etwas unnatürlich, ganz sicher nicht vom Wind. Was immer es war, ich wollte meine Tochter von dort weg haben. Alexa, komm, schnell!

Verständnislos bewegte sie sich nur langsam auf mich zu. Als ich sie erreichte und krampfhaft umarmte hörte ich das Zuschlagen einer voluminösen Autotüre, ein vermutlich sehr schwerer Motor startete, mit blubberndem Geräusch bewegte sich ein Auto langsam von uns weg. Als es auf der Straße hinter dem Gesträuch hervor kam sah ich es noch von hinten, einen uralten amerikanischen Wagen mit einem gelben Nummernsc***d, die Ziffern jedoch konnte ich nicht mehr auflösen.

Die durchgehende Sitzbank noch ohne Kopfstützen, links saß ein großer breitschultriger Mann, rechts vermutete ich eine kleine schmächtige schwarzhaarige Person zu Erkennen. Alexa, woher hast du das Äffchen? Meine Stimme war viel zu Laut, Hysterisch, das kleine Mädchen sah mich ängstlich an. Von dem Mann da. Dabei deutete sie auf die mittlerweile ruhigen Büsche.

Was wollte der von dir? Gaaarnix Mama. Er hat nur gesagt dass er dich gut kennt und wollt wissen ob es mir und dir gut geht. Dann hab ich des Äffchen gekriegt. Der hat gesagt des wär von seinem Sohn gewesen. Wie sah der Mann aus, kleines? In mir dämmerte eine Ahnung. Alexa befreite sich aus meiner Umarmung, stellte sich auf die Zehenspitzen, reckte die kurzen Arme mit dem baumelnden Äffchen gegen den Himmel. Der war soooo groß. Mit blonden Haaren, kleines? Ja, gelbe Haare, aba blos ganz kurz und im Gesicht auch gelbe Haare, so um den Mund rum.

Meine Anspannung löste sich Augenblicklich und damit ein paar Tränen aus meinen Augenwinkeln. Henk. Er hatte es auch geschafft. Sollte die kleine Frau neben ihm gar Lampong gewesen sein?

Ist das ein böser Mann, Mama? Nein Kleines, ohne diesen Mann wären Du und Ich jetzt nicht hier. Aber du musst mir Versprechen, trotzdem nie wieder von jemandem etwas anzunehmen, ja Alexa? Ja Mama!

Die Erleichterung wich einem tiefen, dankbaren Glücksgefühl. Ich Murmelte leise wieder in mich hinein: Ohne ihn wären wir beide gar nicht mehr hier. Und ich konnte mich nie bei ihm Bedanken. Also Henk, oder wie immer du tatsächlich heißt, solltest du das jetzt zufälligerweise lesen.........
92% (20/2)
 
Posted by renate43
1 year ago    Views: 2,684
Comments (5)
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6 months ago
Extraklasse! Und ich glaube, ich kann das ein wenig beurteilen Gratulation
1 year ago
OMG
1 year ago
schreib bitte ein Drehbuch dazu
der Stoff ist Wahnsinn
1 year ago
Hallo Renate,
was ein Thriller - unglaublich!
Du solltest Bücher schreiben, die Story ist hier doch ziemlich komprimiert,
dabei hat sie das Potential zu einem Bestseller!
Alles langsam aufgebaut und detaillierter ausgeführt....bestimmt ein Knaller!

DANKE dafür und bitte schnell mehr, Du machst mich süchtig!
Dein Fan
Lo
1 year ago
Hej wieder so ein klopper von dir.
Kompliment.
habe ihn fast in einem Rutsch durchgelesen.