Die Fremde V2 - Zweiter Teil

Die Fremde

By plusquamperfekt ©


Wir fuhren gemeinsam in das Krankenhaus, um meine Mutter abzuholen. Ihr Gesicht war nun völlig wiederhergestellt, auch war sie schmerzfrei. Die Operationsnarben waren gut und ohne Entzündungen verheilt. Das Haar, das am Schädel teilweise rasiert worden war, war schon leicht nachgewachsen; sie war im Krankenhaus zum Friseur gegangen und hatte sich eine Frisur kreieren lassen, die diesem Umstand Rechnung trug und die noch verbliebenen kahlen Stellen gut überdeckte.

Wir waren alle froh und glücklich, aber ebenso angespannt. An die Hoffnung, die vertraute Umgebung könnte ihre mentale Genesung positiv beeinflussen, klammerten wir uns wohl alle drei.
Ich beobachtete sie verstohlen, als wir aus dem Auto ausstiegen. Kein Zeichen des Erkennens unseres Hauses. Das besserte sich auch im Inneren nicht.

„Was für ein wunderschönes Haus. Und das ist meins? Es gefällt mir, wie ich es eingerichtet habe. Aber … ich erkenne nichts wieder … gar nichts. Was ist in der oberen Etage?“

„Dein Schlafzimmer, Utes und mein Zimmer und ein kleines Bad. Das hier ist natürlich das Wohnzimmer, da drüben ist die Küche und Papas Arbeitszimmer, in dem Oma zuletzt gelebt hatte. Hinten das große Badezimmer und die Terrasse.“

„Oh, wir haben auch einen Garten?“

„Ja, aber er ist nicht sehr groß. Trotzdem hast du ihn in ein kleines Gemälde verwandelt.“

Ute übertrieb mit dieser Aussage nicht. Meine Mutter hatte ein lebendiges Statement geschaffen; eine Art Zen-Garten, unglaublich fein und hintergründig entworfen und zusammengestellt. Jetzt, da wir wieder einige schönere Tage hintereinander erleben durften, erwachte er zu seiner ganzen Pracht und Schönheit. Ich werde nie die leuchtenden Augen meiner Mutter vergessen, als wir sie auf die Terrasse führten.

„Ich habe das gemacht?“

„Ja. Wir haben vorgestern extra noch mal Unkraut gejätet und so. Aber so wie du haben wir das natürlich nicht hingekriegt.“

„Er sieht wunderbar gepflegt aus. Ich bin begeistert. Ich verstehe nicht, warum ich mich nicht erinnere. Ich … ich kann mich hier hineindenken, aber es verknüpft sich nichts in meinem Kopf … versteht ihr?“

„Macht dir mal keine Sorgen, vielleicht kommt das ja noch nach und nach. Hast du Hunger? Ich wollte eigentlich gleich mit dem Kochen anfangen. Wenn du möchtest, können wir ja auf der Terrasse essen.“

„Oh ja, das wäre schön. Ihr müsst mir bitte sagen, wenn ich etwas Falsches sage oder tue. Mir sind nicht nur Erinnerungen abhanden gekommen. Ich muss mich auch erst an das Zusammenleben mit euch wieder gewöhnen.“

Ute verschwand in der Küche, während ich mit meiner Mutter auf der Hollywoodschaukel auf der Terrasse saß.

„Das wird schon. Wir helfen dir, so gut wir können.“

„Es ist so wunderbar still hier. Haben wir denn nette Nachbarn?“

„Ja, Wilkes nebenan sind ein nettes älteres Ehepaar. Gegenüber wohnen Scharfenbergs, mit Frau Scharfenberg hast du ein gutes Verhältnis.“

„Ela, ja, sie hat mich ja auch im Krankenhaus besucht und mir Blumen gebracht. Sie war sehr traurig, dass ich sie nicht erkannte.“

Ihr Verhalten, ihre Art zu sprechen und die ungezügelte Neugier in ihren Augen hatten etwas kindliches, freies, was sie gleich ein paar Jahre jünger aussehen ließ. So hatten wir sie in den vergangenen Wochen erlebt; und so schlimm der Gedächtnisverlust auch war, er hatte ihr die Schwere und die anhaltende Trauer genommen, die sonst ihre Züge verschattet hatten.

„Was schaust du mich denn so an? Gefällt dir meine neue Frisur nicht?“

„Doch, die steht dir wirklich gut. Du siehst echt toll aus.“

„Danke, freut mich, dass sie dir gefällt. Du könntest auch mal wieder zum Friseur.“

Manche Dinge änderten sich offensichtlich aber nie. Vielleicht war das ja genetisch verankert.

„Ja, irgendwann mal.“

„Kannst du mir noch kurz mein Zimmer zeigen? Ich würde mir lieber etwas Leichteres anziehen. Es ist ja herrlich hier draußen.“

Ich geleitete sie in ihr Schlafzimmer, nachdem ich ihren Koffer aus dem Wohnzimmer geholt hatte.

„Oh, das ist ja auch schön. Und so ein schönes großes Bett. Wo finde ich denn wohl meine Sommersachen?“

So sicher war ich mir da auch nicht, aber schon die dritte Tür, die wir probierten, brachte den gewünschten Erfolg. Mit strahlendem Gesicht fühlte und wühlte sie sich durch ihre Kleider und zog rasch ein weißes hervor. Sie sah mich fragend an.

„Ja, das ist hübsch.“

„Ja, finde ich auch.“

Sie fing übergangslos an, sich auszuziehen. Ich war völlig überrascht, drehte mich dann aber schnell um. Das allerdings war eine sinnlose Aktion, da ich in eine Reihe verspiegelter Türen starrte. Sie trug nur noch einen Slip und BH, hielt bereits das weiße Kleid in der Hand, aber brach ihre Bewegung zum Anziehen ab.

„Nein, das passt nicht, schwarze Unterwäsche und ein weißes Kleid. Wo finde ich denn andere, Steffen?“

„In der Kommode da drüben, oberste Schublade.“

Sie betrachtete kritisch ihre Narben, die sich über ihren unteren Rücken zogen, im Spiegel. Dann ging sie zur Kommode und öffnete die Schublade. Sie schien über deren Inhalt ebenso kindlich begeistert.

„Schau nur, Seide … Das ziehe ich gleich an.“

Sprach‘s und öffnete ihren BH. Ich hätte natürlich auf den Boden sehen können, aber ich tat nichts dergleichen, betrachtete den wunderbaren Körper meiner Mutter im Spiegel, sah, wie sich völlig entkleidete und dann doch noch zögerte.

„Steffen, helf mir mal, das hier, oder doch lieber diese mit den Spitzen?“

Es war klar, sie erwartete, dass ich mir ihr zuwandte, keine Spur von Scheu oder Scham. Vorher war sie auch nicht unbedingt verklemmt gewesen, aber das hätte sie mit Sicherheit nicht gebracht. Ich drehte mich schnell und versuchte krampfhaft, auf ihre Hände und nicht auf ihren wunderbaren Körper zu starren.

„Ja, nimm doch das Seidendingens. Ich gehe dann schon mal runter.“

„Gut, hilf doch vielleicht Ute den Tisch zu decken.“

„Mach ich.“

Ich war froh, mich zurückziehen zu können. Mir wurde klar, dass ich mich völlig umstellen musste. Diese Frau sah aus wie meine Mutter, aber sie war es nicht. Ob ich ihr sagen sollte, dass man für gewöhnlich nicht nackt vor erwachsenen Söhnen herumturnt? Nun, ich fand es aber eigentlich völlig in Ordnung, und da ich der einzige in Frage kommende Sohn war, gab es so dann keine direkte Veranlassung. Ich fragte mich, was uns da noch für Überraschungen ins Haus standen.

Ich holte Geschirr und Besteck aus der Küche.

„Was macht sie gerade?“

„Zieht sich um.“

„Scheint nichts zu erkennen, oder? Na ja. Vielleicht kommt das ja noch. Aber sie sieht froh aus, findest du nicht? Fast glücklich.“

„Ja, sie freut sich wie ein Kind.“

„Das ist sie jetzt wohl auch irgendwie. Bleibst du noch ne Minute und rührst um? Ich muss kurz aufs Klo.“

Ich überlegte kurz, ob ich Ute von dem Striptease meiner Mutter erzählen sollte, aber entschied mich dann dagegen. Ute machte Puten-Medaillons mit Reis, es roch schon wieder mundwässernd. Sie kehrte rasch zurück und ich konnte mit dem Tischdecken beginnen. Meine Mutter war bereits wieder heruntergekommen; war in den Garten getreten, roch und fühlte die Blumen und Pflanzen. Sie trug keine Schuhe; das Sonnenlicht steigerte das Weiß ihres Kleides in etwas Blendendes, was alles andere wie im Weichzeichner erschienen ließ. Sie war unglaublich schön.

Als sie das Klappern des Geschirrs hörte, drehte sie sich um und lächelte mich an.

„Ich bin so froh, dass ich wieder aus dem Krankenhaus heraus bin. Es ist so wunderschön hier. Und ich freue mich so, dass ich nun richtig Zeit mich euch verbringen kann. Ihr müsst Geduld mit mir haben, aber ich werde mir Mühe geben, euch wieder eine gute Mutter zu sein.“

„Lass man, wir kommen schon zurecht. Wichtiger ist, dass du dich langsam wieder einlebst.“

Sie setzte sich wieder zu mir und schlang mir ihre Arme um den Hals.

„Ja, ihr seid ja beide auch schon erwachsen. Bestimmt habe ich das vorher nicht einmal gesehen.“

Ute brachte ein Tablett mit dem Essen.

„Deine Schwester zum Beispiel. Was für eine bildhübsche junge Frau. Findest du das nicht auch?“

„Natürlich, Mama.“

Ich tauschte einen schnellen Blick mit Ute. Meine Mutter sah von einem zum anderen. Plötzlich schien sie sehr nachdenklich.

„Nennt mich doch bitte Christine. Ihr seid ja alt genug. Wenn ihr Mama sagt, ist das wie ein Stich, weil es sich auf Erinnerungen bezieht, die ich nicht mehr habe.“

„Wie du willst … Christine. Hm, daran muss ich mich erst mal gewöhnen“, gab ich zurück.

Ich fragte mich, ob denn von ihren Gefühlen für uns etwas geblieben war. Irgendwie musste das so sein, sie suchte förmlich unsere körperliche Nähe bei jeder sich bietenden Gelegenheit, streichelte und liebkoste uns. Auch das war sonst nicht unbedingt ihre Art gewesen, aber schien zumindest ein klarer Ausdruck eines vorhandenen Gefühls.

Wir aßen plaudernd zu Mittag. Nach dem Nachtisch stellte ich für Christine und Ute Liegestühle auf und lud gerade das Geschirr auf das Tablett, um mich danach an den Abwasch zu machen.

„Ute, hast du denn das Buch eigentlich durch?“

„Welches Buch?“

„Na das, was du damals mit ins Krankenhaus gebracht hattest. Ihr habt euch gestritten deswegen.“

Ute lief leicht rot an.

„Ja … schon …“

„Ich würde es gerne lesen, wenn ich darf. Was ist es denn für ein Buch?“

„Ich weiß nicht ob … es ist … eine Art Liebesroman.“

„Das ist ja schön. Darf ich es denn einmal sehen?“

„Schon … aber es ist … auch … ein sehr erotisches Buch.“

„Na wunderbar.“

Ich kicherte innerlich, und so sehr ich Ute für diese peinliche Situation bemitleidete, konnte ich den Anflug einer gewissen Häme nicht leugnen.

„Über Frauen … Frauen, die … sich lieben.“

„Das klingt doch sehr interessant. Warum bist du denn so nervös?“

„Na, weil es einen Grund hat, dass ich es gelesen hab. Das hatte ich dir kurz vor deinem Unfall auch erzählt.“

„Das tut mir leid, aber auch daran kann ich mich nicht erinnern. Willst du mir vielleicht damit sagen, dass du Frauen liebst? Hast du denn eine Freundin?“

Ute rang mühsam mit ihrer Fassung.

„Nein, im Moment nicht.“

„Das ist kaum zu glauben, so hübsch wie du bist. Jetzt bin ich aber wirklich neugierig auf das Buch. Hole es mir doch bitte. Ich weiß doch praktisch gar nichts über euch.“

Ute schien leicht benommen, aber erhob sich tatsächlich. Ich beeilte mich, mit dem Tablett zu verschwinden. Beim Abwaschen konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Das Leben mit Christine würde mit großer Wahrscheinlichkeit alles andere als langweilig werden.

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Nach dem Abwasch gesellte ich mich zu den beiden auf die Terrasse. Ute schien tausend Tode zu sterben, während Christine fasziniert in ihrer „Wilden Liebe“ las. Ich holte mir auch einen Liegestuhl und zog mein Hemd aus, da es bestimmt sechsundzwanzig Grad waren. Christine strahlte mich an und drehte sich zu Ute.

„Dein Bruder ist fast schon ein Mann, findest du nicht? Wie ist das … Männer interessieren dich gar nicht? Wenn du so einen gutgebauten Körper wie den deines Bruders siehst, kribbelt es da bei dir nicht?“

„Doch … ich bin bisexuell, aber ich fühle mich mit Frauen halt wohler.“

„Verstehe. Das verstehe ich sogar sehr gut. Vorstellen könnte ich mir das auch. Das ist ein wunderschönes Buch, und ganz toll geschrieben.“

Ich fischte eine Zigarette aus meinem Paket und zündete sie an.

„Du rauchst? Hm … rauche ich denn auch? Es kommt mir so vertraut vor.“

„Nee, eigentlich nicht. Ich habe dich zumindest niemals rauchen sehen.“

Auch Ute schüttelte den Kopf.

„Rauchst du auch, Ute?“

„Nein, ich habe aufgehört.“

„Was man so aufhören nennt.“

Gestern Nacht hatten wir zunächst eine Tüte, und dann einige Zigaretten geraucht, die von ihr allesamt mit „Okay, aber nur noch diese eine“ angekündigt wurden. Ute warf mir einen giftigen Blick zu. Christine stand auf und setzte sich zu mir auf den Stuhl. Sie nahm das Zigarettenpäckchen und hielt es eine Weile sinnierend in der Hand. Dann fischte sie sich eine Zigarette heraus und zündete sie an. Sie inhalierte tief und blies den Rauch durch die Nase aus. Verblüfft registrierte ich das Fehlen jedweder Husteneinlagen.

„Ja, das fühlt sich vertraut an.“

„Ehrlich, wir haben dich nie rauchen sehen. Vielleicht hast du ja heimlich geraucht … vielleicht hattest du ja überhaupt ein wildes Doppelleben.“

Christine kicherte.

„Dann ist vielleicht ja sogar gut, dass ich mich nicht erinnere. Ach übrigens, habe ich euch das erzählt? Der LKW-Fahrer war gestern noch da und hat sich entschuldigt.“

„Na, das wird ihm aber auch nichts helfen, einen Prozess kriegt er auf jeden Fall. Wir müssen irgendwann bald entscheiden, ob du als Nebenklägerin auftreten willst. Dr. Nowitzki aus unserem Büro würde deinen Fall übernehmen, ich habe ihm schon alle Papiere gegeben, auch wegen der Versicherung.“

„Ich weiß nicht, Ute. Ich kann mich ja nicht mal erinnern, wie das alles passiert ist.“

„Na, er hat doch zugegeben, dass er schuld war.“

„Hm. Na, wenn du meinst … und du regelst das alles für mich?“

„Natürlich, mache dir keine Gedanken.“

„Ich bin so froh, dass ich euch habe.“

Christine drückte mich fest an sich und küsste mich auf den Mund. Mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt, dass hatte sie im Krankenhaus auch regelmäßig getan. Ich fing einen Blick Utes auf, von einem angedeuteten Küsschen begleitet. Dann lächelte sie versonnen. Christine drückte ihre Zigarette aus und stand auf, um auf ihren Stuhl zurückzukehren.

„Hm … jetzt ist mir aber doch etwas übel.“

„Das ist aber so, wenn man eine Weile nicht geraucht hat“, meinte Ute. Na klar, sie war da die Expertin.

„Und etwas müde bin ich auch. Ich glaube, ich strecke mich mal eine Minute aus.“

Das taten wir dann alle. Ich hatte meine Augen geschlossen, aber ich glaubte Utes Blick auf mir spüren zu können. Ich spähte vorsichtig durch ein halbgeöffnetes Augenlid. Ja, sie sah mich an, mit einem Ausdruck, der mir durch und durch ging, so liebevoll und zärtlich, dass ich in wohligen Schauern badete.

Wir verbrachten noch den ganzen Nachmittag gemeinsam auf der Terrasse und mussten Christine detailliert aus unserem Leben erzählen. Ich hörte aufmerksam zu, als Ute stockend von ihrer Beziehung mit Lissy berichtete. Das hatte sie mir noch nicht erzählt; vielleicht hätte sie es ja getan, wenn ich nachgefragt hätte. Nun fing Christine an, mich auszufragen.

„Und du hast keine Freundin? Oder magst du Jungens?“

„Nee, ich bin ausschließlich an Frauen interessiert.“

„Oh, Frauen, und keine Mädchen? Schau an. Hast du denn wenigstens auf eine ein Auge geworfen?“

Ich konnte gar nicht anders, als bei meiner Antwort Ute tief in die Augen zu schauen.

„Oh ja, das habe ich. Ich bin sogar ziemlich verliebt.“

„Wie schön für dich, dann bringe sie doch mal her, ich bin jetzt richtig neugierig.“

Na, da hatte ich ja schön ins Braune gegriffen. Jetzt war es an Ute, feixend meinen hochroten Kopf und meine lahmen Versuche zu quittieren, mich aus dieser Situation wieder herauszuwinden.

„Im Moment geht das leider nicht. Sie … sie will noch nicht so, wie ich will.“

„Na, da musst du halt noch etwas Überzeugungsarbeit leisten. Mit so einem lieben jungen Mann wie dir hätte sie doch aber einen tollen Fang gemacht. Und richtig gut siehst du auf jeden Fall aus. Findest du nicht auch, Ute?“

Langsam beschlich mich das Gefühl, dass Christine irgendetwas mitbekommen hatte und sich über uns lustig machte. Aber das konnte nun wirklich nicht sein. Erneut errötete Ute leicht.

„Kann schon sein.“

Christines Fragestunde glitt dann Gott sei Dank in andere Themenbereiche ab, wie meine Zukunftspläne zum Beispiel. Ich hatte echte Schwierigkeiten Konkretes zu formulieren, zum einen weil ich mich wirklich noch nicht entschieden hatte, zum anderen, weil sowohl Christine als auch Ute ein Bein auf ihrem Liegestuhl anwinkelten, und ich meinen Stuhl ja quer vor ihren postiert hatte. Ute bemerkte meine Blicke sehr wohl und machte sich einen Spaß daraus, ihre Beine noch weiter zu öffnen, um mich zu quälen. Teufel auch. So ein kleines Biest.

Ich war jedenfalls schon erleichtert, als wir uns zum Abendbrot ins Haus zurückzogen. Unter dem Vorwand, Ute bei den Vorbereitungen helfen zu wollen, schlich ich mich in die Küche. Eigentlich hatte ich auch ein paar Worte mit ihr über Christine wechseln wollen, aber daraus wurde nichts.

Stattdessen stellte ich sicher, dass ich Sachen genau aus den Schränken holte, vor denen Ute sich gerade befand, sie manchmal ganz leicht berührend, meist aber nur die Wellen meiner Erregung spüren lassend. Ein ums andere Mal hielt sie stumm inne, und genoss sichtlich meine Nähe, reckte gar ihren Pracht-Arsch in meine Richtung. Es war kaum auszuhalten.

Nach dem Abendbrot sahen wir noch gemeinsam fern. Meine Mutter hatte eigentlich selten fern gesehen; sie las lieber. Christine jedoch hatte sich in den letzten Wochen im Krankenhaus zum TV-Junkie entwickelt. Wen wunderte es - so interessant waren die älteren Damen, mit denen sie auf ihrem Zimmer gelegen hatte, nicht gewesen, und auch sonst waren die Unterhaltungsmöglichkeiten dort sehr begrenzt. Es war in gewisser Weise Teil der Therapie, da sie sich auf diesem Wege Informationen über die Welt als solche verschaffte – ein Gedanke, der mich allerdings erschauern ließ.

Ich hatte mich wie gewöhnlich auf meinen Sessel zurückziehen wollen, aber Christine ließ das nicht zu, bestand darauf, dass ich mich zu ihnen auf das Sofa gesellte, und ausgerechnet in die Mitte. Da es sich um ein Viersitzer Sofa handelte, wäre dies weiter kein Problem gewesen, aber nach wenigen Minuten hatte ich bereits Christine kuschelnd an meiner linken, kurz darauf Ute an meiner rechten Seite.

Als wäre dies noch nicht brutal genug gewesen, hielten die beiden auch noch Händchen – auf meinem Schoß wohlgemerkt, knappe zwanzig Zentimeter von einer peinlicherweise deutlich sichtbaren Beule entfernt. Ich versuchte krampfhaft, mich auf die blödsinnige Sendung zu konzentrieren, die da im Fernsehen lief, aber das war vergebliche Liebesmüh.

Ich „litt“ stumm für vielleicht eine halbe Stunde, bevor ich erleichtert bemerkte, dass Christine eingeschlafen war. Ich gab Ute dies mit einem kurzen Blick zu verstehen. Ute sah lange auf die schlafende Christine, in eigenartiger Umkehrung wie eine Mutter auf ihr schlafendes Kind.

Ich grinste sie an und deutete dann mit Leidensmiene auf meinen sich immer noch auf Touren befindlichen Klein-Steffen. Sie folgte meinem Blick, zeigte ihre bis dato schönste Sphinx-Interpretation und hob ihren Kopf ganz dicht an mein Ohr. Ihre gehauchte Stimme war perfekt inszeniert.

„Mach dir nichts draus, ich bin auch ganz feucht.“

So ein kleines Miststück. Obwohl ich wusste, dass sie mich vorführte wie ein Zirkuspferd, kam diese Erkenntnis südlich der Donau offensichtlich nicht an. Die Spannung in meiner Hose stieg, auch weil mir Ute zu allem Überfluss noch kaum hörbar ins Ohr stöhnen musste.

„Was ich nicht darum geben würde, wenn ich da jetzt deine Zunge spüren könnte … an deinem Freund … erinnerst du dich noch an ihn?“

Das war natürlich eine rhetorische Frage, aber auch hier befand mein Schwanz, es müsse darauf eine Antwort geben. Sie lenkte meine Aufmerksamkeit ab, indem sie nun in Zeitlupe ihre in Christines verschränkte Hand Millimeter für Millimeter höher zog und mit der anderen schnell zwischen ihre Beine griff.

Ihre nächste Attacke führte sie mit dem Indexfinger ihrer anderen Hand aus, den sie kurzzeitig versenkt haben musste, da er mit süßestem und mir mittlerweile wohlbekannten Frauenduft unter meiner Nase auftauchte. Als nächstes wurde meine geschmackliche Erinnerung wachgerufen, als sie mir den Finger in den Mund steckte. Aber was zu viel ist, ist zu viel. Ich biss ihr herzhaft in den Finger.

Sie schrie kurz auf und zuckte weg, eine Bewegung, die auch ihre Hand auf meinem Schoß mitmachte, und damit weckten wir unseren schlafenden Engel auf.

„Was … was ist denn?“

„Nichts, Mama … Christine … Ute und ich kalbern nur rum.“

„Hm.“

Ute lächelte verlegen und etwas säuerlich, enthielt sich aber eines Kommentars. Christine sah mich fragend an und dann zu meinem Entsetzen auf meinen Schoß. Ich dachte ich hätte einen Herzstillstand.

„Aha?“

Mein Herz schien allerdings doch weiter zu pumpen, anders hätte nicht so viel Blut so schnell in meinen Kopf schießen können. Ute erging es um keinen Deut besser. Ich schloss sogar für einen Moment die Augen. Als ich sie wieder öffnete lächelte mich Christine freundlich und offen an.

„Na, zumindest du scheinst dich ja prächtig amüsiert zu haben.“

Oh mein Gott, wie peinlich war das denn? Na, wenigstens bekam Ute auch noch ihr Fett weg.

„Und mein Töchterchen scheint es ja faustdick hinter den Ohren zu haben. Wie lange habe ich denn geschlafen?“

Damit schien für sie die Angelegenheit erledigt zu sein. Ich musste mich räuspern, bevor ich antworten konnte.

„Das war nicht lange, höchstens zehn Minuten.“

„Darf ich mir von dir noch eine Zigarette nehmen? Danke, das ist lieb. Ute, willst du auch eine?“

„Ja gern.“

Das kam wie aus der Pistole geschossen. Sie war immer noch puterrot im Gesicht. Ich zündete mir selbstverständlich auch noch eine an. Meine Hand zitterte, aber wenigstens regte sich mein Lümmel wieder ab. Christine bemächtigte sich der Fernbedienung und schaltete eine Weile herum, bis sie an einem Krimi hängenblieb, den wir dann bis zum bitteren Ende sahen. Als er gegen zehn endete, schien sie wirklich müde zu sein.

„Wollt ihr noch weitergucken? Ich gehe jedenfalls ins Bett.“

Wir schüttelten beide unisono den Kopf. Sie stand auf und küsste uns beide auf den Mund.

„Na dann gute Nacht.“

Für einen Augenblick stand sie orientierungslos im Wohnzimmer, aber verschwand nach kurzem Überlegen zielgerichtet in Richtung Flur und Treppe. Ute tauschte einen vielsagenden Blick mit mir aus und schüttelte sich wie ein nasser Hund. Dann mussten wir beide kichern.

„Kriege ich noch eine von dir?“

„Klar … warum holst du sie nicht auf meinem Zimmer ab, so in ‘ner Stunde vielleicht?“

„Träum ruhig weiter, mein Schatz. Also?“

„Was fragst du überhaupt, du kannst dich jederzeit bei mir bedienen.“

Ute konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Sie schlüpfte in ihre Sandalen.

„Ich gehe jetzt aber auch auf mein Zimmer. Machst du das Licht aus?“

„Ich komm mit.“

„Aber nicht auf mein Zimmer.“

„Das meinte ich auch nicht. So unwiderstehlich bist du dann doch wieder nicht.“

„Ach? Hast du es etwa nicht gehört? Ich hab es faustdick hinter den Ohren“, erwiderte sie mit einem breiten Grinsen.

„Ja, sie ist echt süß. Kannst du dir vorstellen, was los gewesen wäre, wenn das vor ihrem Unfall passiert wär?“

„Nein. Das entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Danke.“

Ich gab ihr zwei Zigaretten aus meinem Päckchen. Sie küsste mich zum Abschied auf die Wange und wir verließen gemeinsam das Wohnzimmer. In meinem Zimmer angekommen hatte ich mich eigentlich mehr oder minder sofort dem Abbau des aufgestauten Potentials widmen wollen. Das abgestandene Zeug konnte man schließlich keinem mehr anbieten. Aber nach dieser Achterbahnfahrt von einem Tag mangelte es mir nun an der nötigen Konzentration.

Ich legte leise Musik auf und kramte mein Rauchzeug hervor. Jetzt konnte ich wirklich langsam etwas zur Entspannung gebrauchen. Ich hörte die Badezimmertür klappen und wenig später öffnete sich noch einmal meine Tür. Ute erfasste die Situation sofort.

„Das dachte ich mir doch, da komm ich ja genau richtig.“

Sie kletterte zu mir aufs Bett. Sie trug ein winziges rotes Nachthemd mit Spagettiträgern und ungewohnt züchtig einen dazu passenden Slip, vielleicht aus Rücksicht auf eine mögliche Zufallsbegegnung mit Christine im Flur. Ich hingegen war noch vollständig angezogen. Ich hatte gerade meine ersten zwei Züge genommen und die Tüte an Ute weitergereicht, als sich erneut meine Tür öffnete und Christine zögernd hereinkam.

„Ich kann nicht schlafen. Ihr auch nicht? Was raucht ihr denn da? Das riecht ja so würzig ... Ist das … Marihuana?“

Ich hatte das Gefühl meinen Körper zu verlassen und hörte mich trotzdem antworten.

„Nein … wirklich nicht … das ist eine ganz legale Kräutermischung … zur Entspannung.“

Sie kletterte ebenfalls auf mein Bett. Ich zeigte ihr schnell zur Bestätigung meiner Aussage das Päckchen, aber das schien sie gar nicht besonders zu interessieren. Auch die Richtung meiner Aufmerksamkeit schlug schnell um. Ihre Begeisterung für Seide hatte sie wohl auch bei der Auswahl ihres Nachtzeugs beeinflusst. Sie trug ein sagenhaftes schwarzes Negligé aus diesem Material. Ich wusste bald nicht mehr, wo ich hingucken sollte.

„Ach, das ist ja schön. Genau so etwas brauche ich jetzt. Darf ich denn auch mal ziehen? Oder habt ihr dann zu wenig?“

„Natürlich, ich habe mehr als genug hineingetan. Zur Not baue ich noch einen hinterher. Nein, du musst den Rauch länger in der Lunge behalten. Ja, genau so.“

Ute hatte eine Weile die Stirn gekraust, aber auch bei ihr löste sich langsam die Anspannung. Und etwas anderes fiel mir auf. Sie schaute verstohlen, aber voller Bewunderung auf den Körper meiner Mutter. Christine entging dieses ebenfalls nicht.

„Gefällt dir das Negligé? Du kannst es gerne mal borgen, wenn du möchtest, es steht dir bestimmt sehr gut. Wir haben ja fast dieselbe Figur, wie es aussieht. Oh, das … entspannt ja wirklich schnell.“

„Ja, das ist wirklich hübsch. Du siehst fantastisch aus … Christine. Du konntest nicht schlafen?“

Sie nickte eifrig und gab die Tüte an Ute weiter, die ziemlich heftig daran sog. Ich verstand, und fing gleich an, den nächsten zu bauen.

„Ja, tut mir leid, wenn ich euch jetzt störe. Es war so still in meinem Zimmer … und so einsam in dem großen Bett … und alles ist noch so fremd.“

„Quatsch, du störst uns doch nicht. Ute und ich rauchen halt ab und zu mal zusammen.“

„Ich finde das toll, dass ihr so gut miteinander klar kommt. Man kann das richtig spüren, dass ihr euch liebt.“

Der vermutlich unbeabsichtigte Doppelsinn in ihren Worten machte uns beide etwas nervös. Und nicht nur das. Christine hatte ihre Position leicht verändert, um bequemer zu liegen. Es war schon ganz schön eng auf meinem Bett. Nun aber wurde sichtbar, dass sie nicht wie Ute noch Unterwäsche bemüht hatte. Ihre Pobacken lugten recht eindeutig und in schierer Pracht unter dem seidigen Material hervor. Sie lauschte andächtig der Musik und kuschelte sich bei Ute an. Nach einer Weile griff sie doch zu dem Pflanzenpaket und las die Rückseite durch.

„Was es doch für wunderbare Kräuter gibt.“

Ute und ich konnten uns das Grinsen nur mühsam verkneifen.

„Gefällt dir der Effekt?“

„Oh ja, es ist herrlich. Alles ist so schön weich und sanft. Aber es entspannt nicht nur. Ich fühle mich fast wie angetrunken.“

Ute lachte leise.

„Ja, darum ist es ja auch so beliebt. Auch beim Einschlafen hilft es manchmal ...“

Ihr Blick in meine Richtung beendete den Satz mit einem unausgesprochenen „aber nicht immer“. Christine schien sich über Einschlafhilfen allerdings schon so ihre Gedanken gemacht zu haben.

„Wollt ihr nicht heute Nacht mit bei mir im Bett schlafen, ihr zwei? Groß genug ist es ja. Ich möchte nicht alleine sein. Das war ich im Krankenhaus die ganze Zeit und manchmal kriegte ich dann Angst. Da war selbst das Schnarchen der alten Damen schon eine Beruhigung.“

Ute strich ihr sanft über das Haar.

„Aber natürlich machen wir das. Das hättest du uns ruhig gleich sagen können.“

Ich pflichtete ihr rasch bei.

„Völlig richtig. Aber wir schnarchen beide nicht.“

Huch. Das war mir halt so rausgerutscht. Ute warf mir einen warnenden Blick zu. Aber Christine schien an meinem Detailwissen nichts Ungewöhnliches zu entdecken.

„Ihr seid wirklich lieb. Wollen wir denn rüber? Für drei ist es hier doch ein wenig eng.“

Ich folgte den beiden, nachdem ich mich für die Nacht umgezogen hatte und noch schnell ins Bad gegangen war. Ich glaube, wenn ich wiederum in die Mitte beordert worden wäre, hätte ich in der Nacht kein Auge zugetan. So aber schufen wir einen warmen Kokon für Christine, die sich wohlig an uns schmiegte. Von all der Aufregung den ganzen Tag über verspürte ich einen leichten Schmerz in meinen Hoden, den ich begrüßte, denn er hinderte mich daran, wiederum erregt zu werden; das wäre mir in dieser Situation noch mehr als zuvor völlig unpassend vorgekommen.

Es war einfach schön, dass wir drei wieder vereint waren. Und dabei so eng, wie niemals zuvor. In diesem Bewusstsein schlief ich erstaunlich schnell und zufrieden ein.

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Als ich am nächsten Morgen erwachte, fand ich zu meiner Überraschung nur Ute neben mir vor.

„Morgen. Sie duscht.“

„Guten Morgen.“

Ich kroch näher zu ihr hin und küsste sie zögernd, dann mit wachsender Leidenschaft. Sie erwiderte meinen Kuss zunächst, riss sich dann aber los.

„Nicht jetzt Steffen. Wir müssen echt vorsichtiger sein.“

Ich war nicht einmal enttäuscht. Denn ihre Mahnung implizierte sehr wohl, dass ihr an der Fortsetzung unserer Liebelei gelegen war. Mir kamen ihre gestrigen Blicke draußen auf der Terrasse wieder in den Sinn. Ich sah ihr tief in die Augen und versuchte alles, was ich für sie empfand in diesen Blick zu legen. Es schien anzukommen. Sie streichelte mein Haar und sprach mit deutlichem Bedauern weiter.

„Es tut mir leid … aber wir müssen jetzt erst mal für Christine da sein. Ich bin ohnehin schon völlig durcheinander, und das können wir uns jetzt gar nicht leisten. Ich glaube, sie zeigt uns nur nicht wie überwältigt und verängstigt sie ist, um uns nicht zu beunruhigen. Oder glaubst du Mama hätte einfach so mit uns Drogen genommen?“

„Sie ist aber nicht Mama, so schwer das zu begreifen ist. Und so ganz sicher, dass sie geschnallt hat, was das tatsächlich war, bin ich mir auch nicht. Sie … sie geht mit allem so erstaunlich locker um … aber du kannst da durchaus recht haben. Meinst du sie hat vielleicht auch was gemerkt?“

„Ich weiß nicht. Manchmal habe ich schon das Gefühl …“

Sie verstummte, als Christine ins Zimmer trat.

„Ach, jetzt bist du auch wach, Steffen. Schön. Dann können wir ja frühstücken. Das Bad ist jetzt frei. Ich will versuchen das Frühstück zu machen, aber einer von euch kann mir ja helfen, vor allem mich in der Küche zurechtzufinden.“

Ute sah betreten zur Seite, da Christine völlig nackt war. Ich hatte nach ihrer gestrigen Vorstellung fast schon so etwas erwartet und außerdem hatte sich mir gerade das perfekte Fenster zum Abseilen präsentiert.

„Na, dann spring ich schnell unter die Dusche. Bis gleich, die Damen.“

Unter der Dusche fragte ich mich, wie Ute mit Christines nicht ganz angemessenem Verhalten umgehen würde. Ob sie ähnliche Probleme wie ich hatte, da sie ja auch Frauen mochte? Ich konnte mich ohne weiteres Utes Statement anschließen – ich war gehörig durcheinander, in einem unentwirrbaren Chaos von Verliebtheit, Erregung und Wärme verfangen. Und dennoch genoss ich jede Minute davon. Wie auch meine kurze und heftige Handarbeit unter der Dusche, bei der ich ungewollt an beide dachte.

Es war schon fast neun, als wir dann alle am Frühstückstisch saßen. Ich hatte um halb elf zwei Fahrstunden auf dem Programm. Die Frauen beschlossen einkaufen zu gehen und Ute erklärte mir erfreut, dass Christine fast keine Hilfe beim Frühstück gebraucht hätte. Sie wollten später dann versuchen, zusammen zu kochen.

Der Tag hatte zwar mit wunderbarem Sonnenschein begonnen, aber schon vor dem Aufzug erster Wolken war das nahende Gewitter spürbar gewesen, die Sonne stechend, die Luft bedrückend. Das schien sich bei den anderen Verkehrsteilnehmern bemerkbar zu machen, die selbst meinen sonst so besonnenen und ruhigen älteren Fahrlehrer zu einigen überraschenden Wutausbrüchen verleiteten. An meinen Fahrkünsten hatte er Gott sei Dank nichts auszusetzen und wir kamen tatsächlich unfallfrei wieder vor der Fahrschule an.

Ich radelte daher sehr gemütlich zurück, auch wenn das bedeute, dass ich etwas später als angekündigt nach Hause kommen würde. An dem Thermometer einer Tankstelle sah ich, dass die Temperatur bereits auf dreiunddreißig Grad geklettert war. Das Gewitter war für den späten Nachmittag oder frühen Abend angekündigt worden, aber wie üblich lagen die Wetterfrösche falsch. Trotz des Fahrtwindes und ruhigen Fahrweise war ich schweißgebadet, als ich zu Hause ankam.
Im Haus war es merklich kühler. Die beiden Frauen saßen bereits am gedeckten Tisch, hatten aber mit dem Essen auf mich gewartet.

„Hallo, sorry, hat ein wenig länger gedauert. Es ist kaum auszuhalten draußen. Wartet ihr schon lange?“

Sie schüttelten beide synchron den Kopf, was mich zum Grinsen brachte. Überhaupt sahen sie fast wie Geschwister aus, beide in bunten kurzen Sommerkleidern, beide dabei noch recht blass, exakt die gleiche dunkelbraune Haarfarbe und dunklen Augen.

„Du bist ja ganz durchgeschwitzt, Junge. Zieh dich doch in Ruhe noch mal um. Wir haben das Essen warmgestellt, es gibt einen Nudelauflauf, der kann noch länger im Backofen stehen. Oder willst du noch kurz duschen?“

„Gut, ich zieh mich um, aber duschen kann ich später. Ich hab jetzt auch richtig Hunger. Und es riecht schon ganz lecker.“

„Nicht nur du, red nicht, mach. Christine hat das Kochen fast alleine geschafft.“

Ich beeilte mich, entledigte mich in meinem Zimmer schnell meiner durchgeschwitzten Klamotten und zog nach kurzer Überlegung nur eine weite Turnhose mit Innenslip an, und nichts weiter. Eine Entscheidung, für die ich mich ob der genießerischen Blicke beider Frauen bei meiner Rückkehr beglückwünschte.

Das Essen war ganz hervorragend; es war mir unklar, wie das sein konnte, dass sie persönliche Erinnerungen fast vollständig verloren hatte, aber ihre Fähigkeiten offensichtlich nicht.

„Das war echt spitze, Christine. Das Kochen hast du nicht verlernt. Ich mache dann gleich den Abwasch. Habt ihr für heute denn noch weiter was geplant?“

Christine schien ob meiner Ankündigung verblüfft und tauschte mit Ute einen schnellen Blick aus.

„Das macht er mittlerweile unaufgefordert regelmäßig. Ich habe ihn mir in deiner Abwesenheit gut erzogen.“

Christine krauste ein wenig die Stirn, wohl, weil sie mit dieser Referenz nichts anfangen konnte. Schließlich hatte sie keine Erinnerungen an das „Davor“. Ute fuhr fort.

„Ich hatte vorgeschlagen, dass wir baden gehen, am Waldsee. Aber Christine hat keine rechte Lust. Auch das Einkaufen war ein wenig heftig, mit den vielen Leuten und Eindrücken und so. Es soll außerdem ja wohl später noch ein Gewitter geben.“

„Ja, nehmt es mir bitte nicht übel, aber ich möchte noch nicht unbedingt unter Menschen. Und mit den hässlichen Narben auch nicht zum Baden. Hier mit euch fühle ich mich richtig wohl.“

„Kein Problem. Schade, dass wir keinen Swimming-Pool haben.“

Ute nickte versonnen, aber plötzlich leuchteten ihre Augen auf.

„Wir haben noch dein Kinder-Planschbecken in der Garage.“

„Ach Quatsch, das ist doch viel zu klein. Wir sind halt keine Kinder mehr.“

Christine lächelte vielsagend.

„Das stimmt. Du siehst aus wie ein Mann, und du riechst wie ein Mann. Lass das mal mit dem Abwasch, und geh lieber unter die Dusche. Ute und ich machen das schon.“

Ich folgte ihrem Vorschlag ohne Protest und da die beiden noch nicht fertig waren, als ich zurückkehrte, baute ich schon mal wieder die Liegestühle auf. Die Terrasse war überdacht, so dass wir Schatten haben würden. In der Sonne wäre es vermutlich unerträglich gewesen. Schon von der kurzen Bewegung nach der erfrischenden Dusche piekte es wieder in meinen Poren.

Ute trat als erste auf die Terrasse.

„Oh Mann, ist das brutal. Ich ziehe mir, glaube ich, lieber einen Bikini an.“

Da Christine noch im Haus rumorte und außer Hörweite war, erlaubte ich mir einen kurzen Spruch.

„Von mir aus brauchst du gar nichts anzuziehen.“

Ute rollte mit den Augen, aber dann zuckte es gefährlich in ihren Mundwinkeln und sie gab mir einen Blick, der durch und durch ging.

„Dein Wunsch ist mein Befehl.“

Erschrocken und erstarrt sah ich zu, wie sie sich vor mir auszog. Sie trug nur noch einen Hauch von einem Slip, als Christine hinzukam.

„Oh, wollen wir hier nackt liegen? Hast ja recht Ute, es ist viel zu heiß.“

Sprach’s und begann ebenfalls sich auszuziehen. Das triumphierende Grinsen Utes bekam sie wohl nicht mit; ich jedoch sehr wohl. Das verging ihr sehr schnell, als sie Christines neugierige Augen neben meinen auf ihrem Körper fühlte.

„Oh, du hast dich da rasiert? Macht man das heutzutage so? Das sieht ja toll aus.“

„Öhm … ja, das machen viele.“

Ihr Blick wanderte kritisch auf ihre eigene Scham und wie unter hypnotischem Zwang folgte ich ihrem Beispiel. Sie hatte einen ziemlich wilden und ausgedehnten Busch, zugegeben.

„Hm. Da schwitzt man bestimmt nicht so dolle, oder?“

„Stimmt schon.“

Ihr Gesichtsausdruck hatte wieder fast etwas Kindliches.

„Ich möchte da auch so schön aussehen wie du. Was meinst du Steffen, das sieht doch besser aus, oder?“

Ich hatte irgendwie gehofft, nicht in diese Diskussion, die mir mein Blut gleichmäßig auf Kopf und Schoß verteilte, einbezogen zu werden, aber daraus wurde natürlich nichts. Ich stand immer noch wie angewurzelt vor den beiden nackten Frauen, auf meiner Stirn bildeten sich Schweißtropfen.

„Ja … weiß nicht … sieht beides okay aus.“

„Komm, ehrlich, was sieht besser aus? Als Mann wirst du doch wohl eine Vorliebe haben?“

Auch Ute war rot angelaufen, aber schien trotzdem amüsiert, wie ich nun einbezogen und vorgeführt wurde.

„Na ja … stimmt schon.“

Und mit einem Anflug von Wahnsinn und Dreistigkeit fügte ich noch hinzu:

„Praktischer ist es halt auch.“

Christine schien meine Zweideutigkeit erneut nicht mitzubekommen, Ute hingegen schon, denn ihr anzügliches Grinsen sprach eine deutliche Sprache. Das verging ihr aber gründlich, als Christine unbekümmert fortfuhr.

„Ich mach das jetzt sofort. Ute, hilfst du mir? Ich habe keine Ahnung, wie man das am besten macht. Nachher schneide ich mich noch.“

Teufel auch. Arme Ute. Sie schwankte ein wenig, wich einen halben Schritt zurück und klammerte sich an der Tischplatte des hinter ihr befindlichen Campingtischs fest.

„Oh …“

Das war alles, was sie für eine Minute hervorbrachte. Christine sah sie fragend an und schien sich so ihre Gedanken zu machen.

„Ist dir das unangenehm? Hab ich was Falsches gesagt?“

Ich nutzte diese peinliche Atempause, um mich schwer auf meinen Liegestuhl fallen zu lassen. Durch das Geräusch, das dabei entstand, geriet ich wiederum in den Fokus ihrer Blicke. Ute sah mich hilfesuchend an, aber ich fand sehr wohl, dass sie sich dieses Süppchen selbst eingebrockt hatte. Dann aber schien sie sich aus ihrer Starre zu lösen.

„Ja, ein bisschen schon … aber das macht nichts. Ich helfe dir.“

„Das ist ganz lieb von dir.“

Sie gab Ute zu allem Überfluss noch einen zärtlichen Kuss auf den Mund und zog sie dann an ihrer Hand in das Hausinnere. Alter Schwede. In meinem Kopf schwirrten Bilder, die eine Bauchlage zwar unangenehm, aber zwingend notwendig machten.

Ich versuchte mich abzulenken, indem ich in Gedanken die Liegestühle anders arrangierte, so dass mir die zu erwartenden Vollaussichten vielleicht erspart bleiben würden, aber die Terrasse war zu klein, ich hätte mich mit meinem Stuhl in den Garten zurückziehen müssen. Dort aber war die stechende Sonne. Ich war noch völlig blass, außer ein paar Tagen Park im T-Shirt mit Ute, die meine Arme etwas gebräunt und lächerlich angesetzt aussehen ließen, hatte ich noch keinerlei schützende Bräune aufgebaut. Ich war eh nicht so der Sonnenbader.

Nein, ich hätte der Situation höchstens durch Flucht auf mein Zimmer entgehen können. Für einen Moment spielte ich mit dem Gedanken, verwarf ihn aber schnell. Christines fehlendes Schamgefühl war offensichtlich etwas, mit dem wir lernen mussten umzugehen. Oder wir mussten ihr Grenzen aufzeigen. Als die beiden zurückkehrten, wirkte Ute etwas verstört und ließ sich eher mechanisch auf ihren Stuhl fallen. Christine aber strahlte wie ein kleines Kind an Weihnachten. Sie stellte sich direkt vor mir auf und präsentierte mir stolz ihre frischrasierte Muschi, die genau wie Utes mit einem schmalen Streifen gestutzten Schamhaars verziert war.

„Na, was sagst du? Das sieht doch wohl toll aus, oder?“

Das fand ich zwar schon, aber mir blieb einfach die Spucke weg, als ich da nun nicht nur aus Höflichkeit sehr genau hinsah, und die Sprache gleich noch dazu.

„Was ist denn? Gefällt es dir nicht?“

Sie schien mit meiner Sprachlosigkeit gar nichts anfangen zu können und sah sich hilfesuchend zu Ute um. Die lächelte mühsam.

„Natürlich gefällt ihm das. Aber … wie soll ich dir das sagen … ob er das von dir nun so erwartet hätte … und er liegt vermutlich nicht ohne Grund auf dem Bauch.“

Erst jetzt schien es bei Christine langsam zu dämmern.

„Ach so. Entschuldigt Kinder. Ich benehme mich wohl nicht ganz passend? Das tut mir leid.“

Sie sah ganz niedergeschlagen aus, als sie sich auf den Liegestuhl setzte. Ute reagierte sofort.

„Lass nur, das ist schon okay. Es ist … etwas ungewohnt für uns, wie frei und ungezwungen du jetzt bist, aber wir werden uns schon dran gewöhnen. Nicht wahr, Steffen?“

Langsam fand ich meine Sprache wieder, auch wenn sie belegt und zittrig war.

„Klar doch. Und … es sieht wirklich toll aus.“

Christine wirkte immer noch verunsichert, in ihr schien es zu arbeiten.

„Ich verstehe aber immer noch nicht … warum liegst du auf dem Bauch?“

Na klasse. Ute hatte sich jetzt freigeschwommen und genoss sichtlich, wie ich mich unter Christines fragendem Blick wand. Dann kam sie mir aber doch wieder zu Hilfe.

„Weil ihn der Anblick zweier nackter Frauen erregt.“

Christine schien eher überrascht, dass ihr das selber nicht eingefallen war.

„Ach so … ist schon klar. Das tut mir leid, Steffen. Ich wollte nicht … sollen wir uns lieber wieder etwas überziehen?“

Auch Utes spöttisches Grinsen beeinflusste meine Antwort.

„Nein, bleibt ruhig so, wie ihr seid. Ich werde es überleben.“

Christine schien mit der Antwort durchaus zufrieden und streckte sich nun auf ihrem Liegestuhl aus. Nichtsdestotrotz drehte ich meinen Kopf auf die andere Seite, um in den Garten zu schauen. Für eine Weile lagen wir stumm da und genossen die träge Stille, das Summen der Insekten und den Duft der Blumen, der bis zu uns herüber wehte, uns in der schwülen Hitze körperlich mit dem Garten verband.

Ich bemerkte erfreut, dass sich auch mein Ständer nun langsam in Wohlgefallen auflöste. Und meine Zigaretten hatte ich vergessen. Ich drehte den beiden nackten Frauen erneut den Kopf zu. Ute hatte ihre Augen geschlossen, Christine las wieder in dem ominösen Buch.

„Ich hole mal eben meine Zigaretten. Soll ich was zum Trinken mitbringen? Wasser? Sprudel?“

„Oh ja, das ist lieb. Ein Wasser bitte. Ich glaube, man muss viel trinken bei so einem Wetter. Mir ist ganz heiß.“

Das wurde mir beim Anblick der beiden allerdings auch schon wieder. Ute öffnete die Augen.

„Ich möchte Cola. Ich habe ein paar Getränke in den Kühlschrank gestellt. Im Gefrierfach sind Eiswürfel. Und Eis.“

Im Vergleich zu draußen war es in der Wohnung angenehm kühl, und das Öffnen des Gefrierfachs war ein besonderer Genuss. Dort fand ich auch ein Paket mit Eis am Stiel. Ich nahm kurzentschlossen drei davon mit und räumte alles auf ein Tablett. Als ich zurück auf die Terrasse trat, war Ute schon wieder am Träumen. Ich legte verschwörerisch einen Finger auf meinen Mund, stellte das Tablett lautlos auf den Tisch und ließ unter dem belustigten Blick Christines eine Eistüte auf Utes nackten Bauch fallen. Sie zuckte und kreischte wie erhofft. Dann musste auch sie lachen. Aber der Blick, den sie mir danach zuwarf, hatte eine eindeutige „na warte“ Qualität.

Ihre „Bestrafung“ folgte gleich auf dem Fuße. Zum einen stellte sie nun beide Füße angewinkelt auf den Liegestuhl, zum anderen leckte und lutschte sie so eindeutig zweideutig an ihrem Eis, dass das Blut in meinem Schädel pochte und es sogleich wieder furchtbar eng in meiner Hose wurde. Für den Moment schien sie Christines Anwesenheit völlig vergessen zu haben. Die aber betrachtete ihr Treiben ebenso aufmerksam wie ich, mit schräggelegtem Kopf und einem sehr eigenartigen Gesichtsausdruck.

„Darf ich euch mal etwas Persönliches fragen?“

Erschrocken hielt Ute inne. Nun bemerkte auch sie, dass Christines Augen auf ihr ruhten. Sie lief sofort rot an. Das Blut rauschte in meinen Ohren. Ich glaubte zu wissen, was nun folgen würde. Alles in mir krampfte sich zusammen. Keiner von uns beiden antwortete ihr, aber sie fuhr trotzdem fort.

„Wie nahe seid ihr euch wirklich gekommen?“

Ich sah Ute verzweifelt an. Was sollten wir ihr antworten? Trotz der Hitze begann ich zu zittern. Am liebsten wäre ich davongelaufen. Die Stille wurde unerträglich. Und sie sprach Bände. Zu meiner Überraschung schaffte es Ute dennoch zu antworten.

„So nahe … wie zwei Menschen sich kommen können.“

Christine nickte nur.

„Das dachte ich mir. Gibst du mir bitte eine Zigarette, Steffen?“

Ute schien den Tränen nahe. Auch mir schnürte sich alles zu, vor allem da ich sie so leiden sah. Trotzdem sprach Ute wie unter Zwang weiter.

„Es … war meine Schuld. Ich habe es angefangen.“

„Kind, warum bist du denn so traurig? Schuld? Ich verstehe nicht. Ihr seid verliebt, ja? Und ihr habt miteinander geschlafen?“

„Aber nur einmal“, wandte ich lahm ein.

„Warum denn das? Hat es euch nicht gefallen?“

Wir starrten sie fassungslos an. Sie schien die Problematik überhaupt nicht zu begreifen. Das Thema Inzest war wohl in den Fernsehsendungen, die sie bisher verfolgt hatte, offensichtlich noch nicht vorgekommen.

„Mir schon.“

Ute warf mir einen bösen Blick zu, weil ich sie damit in Erklärungsnot brachte.

„Das ist doch nicht die Frage. Geschwister tun so etwas nicht, dürfen es nicht tun. Es gibt sogar einen Paragraphen im Strafgesetzbuch …“

Ich erschrak. Das hatte ich nicht gewusst. Ich hatte es bis dahin ausschließlich für ein gesellschaftliches Tabu gehalten. Christine hingegen schien entrüstet.

„Was ist denn das für ein Unsinn? Es gibt ein Gesetz gegen Liebe?“

„Nun … ja.“

„Das ist kaum zu glauben. Also müsst ihr es in aller Heimlichkeit tun? Das tut mir wirklich leid für euch. Jetzt verstehe ich auch, warum du so traurig bist. Aber … hier seid ihr doch sicher. Ich rufe bestimmt nicht die Polizei, wenn ihr euch liebt.“

Ute und ich sahen uns verwirrt an. Zögernd fragte ich nach.

„Du hast kein Problem damit, dass wir … miteinander intim sind?“

„Nein, warum sollte ich das haben? Ich finde das schön. Und Sex ist etwas wunderbares, ich erinnere mich zwar nicht daran welchen gehabt zu haben, aber dass es so ist, das weiß ich, daran erinnert sich mein Körper. Ihr liebt euch doch, das fühle ich genau. Wie ist das … gilt das Gesetz denn auch für Eltern und Kinder?“

Ute atmete hörbar. Sie schien zu ahnen, was nun folgen würde. Und irgendwie zu hoffen.

„Ja. Warum … willst du das wissen?“, fragte sie mit zitternder Stimme.

„Ich denke die ganze Zeit daran. Ich sehe euch … ich fühle diese Spannung zwischen euch und ich wünschte mir, ihr würdet mich einbeziehen. Ich sehne mich so danach, berührt zu werden.“

Es war nicht nur was sie sagte, es war die Art wie sie es sagte. Jetzt, in diesem Moment, stand sie wirklich nackt vor uns, in all ihrer Angst und Einsamkeit. Fast gleichzeitig setzten wir uns zu ihr auf den Liegestuhl und drückten sie fest an uns. Christine lächelte glücklich. Dann küsste sie Ute ganz leicht und zärtlich auf den Mund.

Ute hielt ihren Kopf mit einer Hand fest und gab ihr einen richtigen Kuss. Als sie sie wieder entließ, schien Christine völlig überwältigt. Ich drehte ihren Kopf zu mir und folgte Utes Beispiel. Ich ließ meine Hand langsam auf ihrem Schenkel auf und ab gleiten, während meine Zunge mit ihrer spielte. Als wir uns lösten, verlieh sie ihrer Begeisterung Ausdruck.

„Das fühlt sich doch großartig an. Für euch auch? Na seht ihr. Ich muss aber meine Zigarette ausmachen. Wollen wir denn nicht vielleicht lieber reingehen?“

Das war vermutlich das einzig Richtige in diesem Moment. Oder was halt in diesem Augenblick noch folgerichtig erschien. Mit Denken und Planen hatte das ganze eh nichts mehr zu tun. Alles war im Fluss, in Bewegung, war ein Wust aus Empfindungen, Erregung, Hitze, Erleichterung, Erlösung, Freiheit. Wir brauchten uns nicht mehr voreinander zu verstecken. Wir schwebten förmlich die Treppe hinauf und fanden uns vor ihrem Bett wieder.

Ute umfing mich von hinten und zog vorsichtig meine Shorts herunter, denn dicht unter dem Gummi befand sich ein stehendes Hindernis. Christine sprang ihr von vorn bei und blickte voller Begeisterung auf mein Hartholz. Ute legte von hinten Hand an und schob langsam meine Haut zurück, bis meine vorfreudig benetzte und glänzende Eichel Christines Aussichten noch verbesserte.

Die körperliche Erinnerung, von der sie gesprochen hatte, war in keinem Fall eingebildet; das wusste ich vom ersten Moment an, als sich ihre Lippen um mein pulsierendes, pochendes Fleisch schlossen. Da war schon eine langjährige Erfahrung am Werk; ich hoffte nur, dass sie auch so trickreich wie Ute war, ansonsten hätte das ein sehr kurzes Vergnügen werden können.

Ute gab ihr zudem noch Handunterstützung; forderte auch für sich selbst jetzt diese Gunst ein, indem sie meine linke Hand ergriff und zwischen ihre Beine drückte. Ihre Nässe verblüffte und erregte mich sogar noch mehr, so unwahrscheinlich mir das in diesem Moment vorkam. Ich schwankte fast ein wenig zwischen den Beiden, weil mir schwummerig wurde.

Ute spürte dies und schlug rasch vor, wir sollten uns auf das Bett legen. Christine reagierte umgehend, entließ mein dem Bersten nahes Prachtstück und legte sich auf den Rücken in die Mitte des Bettes. Ihr Becken hob und senkte sich, sie öffnete ihre Beine und bot sich uns sehnsuchtsvoll dar.

Bevor mir klar wurde, was ich tun sollte, hatte sich Ute an mir vorbeigedrängelt und vergrub ihr Gesicht in Christines Schoss. Christine stöhnte leise, als Ute an den Innenseiten ihrer Schenkel züngelte. Zur gleichen Zeit fuhren ihre Hände unter Christines Po und drückten sichtbar ihre Bäckchen auseinander.

Ich wäre völlig zufrieden gewesen, einfach nur zuzusehen, aber Christines Blick war eine eindeutige Einladung, das vorhin Angefangene fortzuführen. Ich kletterte auf sie und fand schnell eine Position, in der ich nicht zu viel Gewicht auf sie verlagern würde, sie aber gut an meinen Kameraden kam. Sie hatte bereits den Mund geöffnet, stockte stöhnend wie im Krampf, da Ute jetzt wohl richtig zur Sache ging.

Dann aber tanzte erst kurz ihre Zunge an meinem Zipfel, bevor sich ihre Lippen um ihn schlossen, begleitet von einem weiteren urigen Stöhnen. Ich konnte Ute in meinem Rücken nicht sehen, aber so oft wie Christine stockte und sich wirklich mühsam immer wieder mir widmete, musste sie ein kleines Feuerwerk abbrennen.

Christine setzte für einen Moment völlig aus, mein Glied glitt aus ihrem Mund, ihr Gesicht war von Ekstase verzerrt. Fast mechanisch zog sie mit der Hand noch etwas an meinen besten Stück, aber dann erlebte ich fasziniert das Spektakel ihres Höhepunkts, wie sich ihr Kopf zurückbog und sie ihre Lust fast herausschrie. Sie war wie ein Naturerlebnis, als sich da wand und drehte, keuchte und nach Luft rang, da Ute nicht nachließ.

Ebenso wie ein Naturerlebnis setzte sie dann aber ihr Begonnenes wieder fort. Als ob ihr der eigene Gipfel das Ziel des Geschehens wieder in Erinnerung gebracht hätte, saugte und leckte sie mit wachsender Wildheit, um mich so schnell wie möglich ebenfalls dahin zu bringen.

Ein fernes Grollen passte nahtlos als Bote künftiger Entladungen, auch wenn der Blitz in meinem Becken lange vor den ersten echten einschlug und meine flüssige Eruption in den Rachen meiner Mutter schwappte, die sich just in diesem Moment der Technik des Schwertschluckens erinnert hatte. Immer und immer wieder entlud ich mich, sie gurgelte und würgte etwas, aber machte keinerlei Anstalten zurückzuziehen.

Sie lächelte glücklich, als sie mich dann doch entließ, aber Utes fortwährende Zuwendungen zwischen ihren Schenkeln, verzerrte ihr Gesicht schnell wieder in den Zügen süßester Pein. Ich zog mich von ihr zurück und küsste sie noch auf ihren bebenden Mund, bevor ich mich herunter zu Ute begab. Für einen Moment sah ich fasziniert zu, wie Utes Zunge mit unglaublich flinken Auf- und Ab-Bewegungen an Christines Kitzler spielte, den sie mit Druck einer Hand freigelegt hatte und der ziemlich groß und geschwollen wirkte.

Es wurde langsam Zeit, dass sich jemand um die selbstlose Ute kümmerte, und ich meinem besonderen Freund Hallo sagte. Zuerst einmal umfing ich ihren Körper mit meinem, griff fordernd an ihre prallen Brüste, drückte und rieb ihre harten Nippel. Dann ließ ich meine Zunge ihre Wirbelsäule hinunter schlängeln, bis ich an ihr Steißbein gelangte. Um tiefer heranzureichen musste ich dann doch mit den Beinen vom Bett, aber ich schaffte dies, ohne meine Bewegung zu unterbrechen.

Ich steuerte zielsicher auf ihr Po-Loch zu und fand es ungeheuer erregend dort leckend und züngelnd meine Ankunft zu feiern. Christine wurde schon wieder langsam lauter und wanderte praktisch auf der Stelle im Bett herum, ihre Arme und Beine waren ständig in Bewegung.

Auch Ute stöhnte in ihre Bemühungen hinein, noch mehr, als ich meine Zunge so tief wie möglich in ihr triefendes anderes Loch bohrte, ihren samtigen Schleim genüsslich auf ihren Schamlippen und ihrem Kitzler verteilte. Die Stellung machte das Lecken nicht ganz so einfach, wie in der Frontalposition, aber ich fand doch schnell zu einigen Figuren, die ihr hörbar und fühlbar Freude bereiteten. Christine kam erneut mit Macht und wimmerte diesmal, als Ute, vielleicht durch mich abgelenkt, immer noch weitermachte. Dann hielt sie doch an.

Ute kam hoch, ich folgte. Das war eigentlich die Gelegenheit für sie, sich ebenfalls auf dem Rücken abzulegen, um von mir bequemer verwöhnt zu werden. Ich wollte sie allerdings noch einmal mit meinem ganzen Körper von hinten umschließen wie zuvor, weil sich das so fantastisch angefühlt hatte. Erst als ich mein Becken gegen ihren Hintern drängte, bemerkte ich, dass ich zwar noch nicht vollständig, aber doch wieder etwas hart war.

Sie spürte das wohl auch, presste ihren Hintern wohlig gegen mein sich heiß anfühlendes Glied. Unsere Körper bewegten sich kreisend zu einer unerhörten Melodie der Lust. Wieder donnerte es; schon deutlich näher. Ute senkte ihren Oberkörper wieder ab, zog mich mit und erhöhte gleichzeitig ihr Becken. Meine Schwanzspitze kam zwischen ihren Po-Backen zum Ruhen, die hitzige Nähe ihres Geschlechts sorgte umgehend dafür, dass ich der nun anstehenden Aufgabe wieder völlig gewachsen war.

Ich nahm meine Hand zu Hilfe, um den Eingang in ihr Innerstes zu finden. Sie kam mir entgegen. Erst leicht, dann etwas mühsamer drang ich tiefer und tiefer in sie ein, bis es nicht mehr ging. Erfreut stellte ich fest, dass es in dieser Position viel leichter war, zu meinen Bewegungen zu finden, wie noch unter ihr, bei unserem ersten Mal.

Wie hypnotisiert starrte ich hinab auf meinen fleißigen Zauberstab, wie er sich immer und immer wieder in ihre nun sehr nasse Spalte schob und uns beiden dabei so unendlich viel Freude bereitete. Christine hatte sich auf dem Bett gedreht und kam wie eine Katze auf allen vieren auf meine schöne Schwester zu, küsste sie leidenschaftlich und massierte dabei Utes Titten, die zuvor so wunderbar im Rhythmus unserer dringlicher werdenden Rödelei geschwungen waren.

Es war fast dunkel geworden im Zimmer, schwarze Wolken hatten sich in den Nachmittagshimmel geschoben und ein weiterer Blitz entlud sich sichtbar. Ein dumpfes Grollen folgte, gerade als Ute nun erstmalig eingriff und mit ihren Gegenbewegungen begann. Sie wand sich unter hartem und sich immer mehr steigerndem Stöhnen, auch weil Christine unter ihr abgetaucht war und an ihren Brüsten saugte.

Der Schweiß lief in Rinnsalen von meiner Stirn über mein Gesicht; ich war aufs äußerste erregt und dennoch hatte ich das Gefühl noch Stunden zu brauchen, um zu kommen. Ute erging es da ganz anders, sie schien sehr dicht davor, umklammerte die unter ihr liegende Christine, bäumte sich auf wie ein scheuendes Pferd und entließ einen erlösten Schrei.

Ich hielt an, spürte das Verkrampfen in ihrem heißen Kanal. Ich griff an ihre herrlichen Brüste und zog ihren Oberkörper hoch, bis ihr Rücken an meiner verschwitzten Brust ruhte. Christine kam ebenfalls hoch und umschloss ihre völlig aufgelöst wirkende Tochter von vorn, küsste sie leidenschaftlich, während ich sie mit kurzen Druckbewegungen daran erinnerte, dass sie da immer noch einen heißen Schwanz in sich trug.

Ein weiterer Blitzschlag erhellte das Zimmer, mit dem kurz darauf folgenden Donner setzte auch der Regen ein, der mächtig gegen das Fenster prasselte. Mit sanfter Gewalt drückte Ute ihre Mutter auf ihren Rücken und unterbrach unsere Verbindung. Sie krabbelte langsam höher, bis sie aufs Christines Gesicht zu sitzen kam, die sofort zur Sache ging. Gleichzeitig öffnete Christine ihre Beine für mich. Mit euphorischer Begeisterung nahm ich ihre Einladung an, pflanzte meinen siedend heißen Lust-Baum in den Ort, an dem mein Leben begonnen hatte, von ihm erneut Besitz ergreifend.

Jeden meiner heftigen Stöße begleitete sie mit einem erstickten Stöhnen, mein Oberkörper stützte sich an Utes Rücken, die sich leicht zurück bog und ihr gerötetes, zuckendes Gesicht ein wenig zu mir nach hinten drehte, mich an ihrer Lust in dieser Weise teilhaben lassend. Wir glitten gemeinsam auf dem Strom der Lust, der immer reißender wurde. Christines Stöhnen wurde immer lauter, was andeutete, dass sie sich nicht mehr Utes annahm, die dann auch ihr verschwitztes und feuerrotes Gesicht zwischen ihren Schenkeln entließ.

Ich verstand, dieser Moment sollte nur ihr alleine gehören und ich hämmerte wie ein Wilder auf sie ein, um ihn etwas Besonderes werden zu lassen. Ich legte mich nun auf sie, mein Körper und sehr bald auch ihrer glitschig vor Schweiß. Ich bemerkte, wie erschöpft ich mich bereits fühlte und die Tatsache, dass ich noch nicht gekommen war, war vielleicht auch dem zuzuschreiben.

Mein Herz raste wie wild, und trotzdem steigerte ich mich noch, angetrieben von diesem vor Lust und Leidenschaft völlig verzerrten Gesicht vor mir, ihrem geöffneten, bebenden Mund, aus dem unablässig Laute der Ekstase sprudelten, bis sie gurgelnd und mit einem tierischen Laut kam. Auch ich merkte, dass sich mein Zug nun der Endstation näherte und drückte noch einmal aufs Gaspedal. Ein weiterer Blitz tauchte das Zimmer in geisterhaftes Licht, mit dem folgenden Donner entlud auch ich mich mit ähnlich urwüchsiger Gewalt in Christines Schoß.

Vor meinen Augen tanzten feurige Kreise; ich war vor Glück und Erschöpfung völlig fertig, als ich meinen tropfnassen Körper auf Christines ruhen ließ, schwer nach Luft rang und am ganzen Körper zitterte. Ich rollte mühsam von ihr herunter, auch weil die Hitze unserer Körper fast unerträglich war. Ute schmiegte sich leicht von der anderen Seite an sie an und küsste sie zärtlich. Noch lange lagen wir atemlos und wortlos dicht beieinander, küssend und streichelnd, bis auch der Regen draußen aufhörte und es wieder heller im Zimmer wurde.

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Wir hatten jedes Gefühl für Zeit und Ort verloren. Das Klingeln an der Haustüre erinnerte uns schließlich daran, dass es auch noch eine Welt außerhalb der von uns geschaffenen gab. Natürlich dachten wir nicht daran aufzumachen.

„Wer kann das denn sein?“

Christine beantwortete Utes Frage völlig überraschend für uns beide.

„Das ist Ela.“

Verwundert sah ich in ihr gelassenes und noch immer leicht gerötetes Gesicht.

„Frau Scharfenberg? Und woher weißt du das? Hat sie gesagt, dass sie heute vorbeikommt?“

Christine schüttelte den Kopf.

„Nein, aber so klingelt nur sie.“

Ich tauschte einen verblüfften Blick mit Ute.

„Du erinnerst dich daran?“

Jetzt schien auch Christine überrascht von ihrem Wissen. Sie krauste kurz ihre Stirn.

„Ja und nein. Es ist eigenartig. Ich verstehe es auch nicht.“

Erneut schellte es zweimal kurz an der Tür, dann gab Frau Scharfenberg, wenn sie es denn wirklich war, auf. Ute sprang rasch vom Bett und spähte durch die Lamellen der halb geschlossenen Jalousien auf die Straße.

„Tatsächlich. Das war sie wirklich.“

„Sag ich doch.“

Ute dehnte kurz ihren verschwitzten Körper und rollte ihre Schultern.

„Wie dem auch sei … ich gehe duschen. Ich klebe am ganzen Körper. Die Sonne kommt auch schon wieder heraus.“

„Hoffentlich sind die Liegestühle nicht nass geworden, die haben wir ja nicht reingeholt“, meinte Christine.

Mir fiel es deutlich schwerer als den beiden Frauen, wieder in die Realität zurückzufinden. Ihre plötzliche Geschäftigkeit irritierte mich, denn Christine stand jetzt ebenfalls auf und betrachtete kritisch das Bett.

„Das ist ja völlig nass. Wir können das gleich frisch beziehen. Weißt du, wo die Bettwäsche ist?“

„Oben rechts, zweite Tür.“

Widerwillig rollte ich von dem wirklich feuchten Bett und half Christine dann, die Wäsche abzuziehen. Durch das Laken hindurch hatte sich auch auf der Matratze dort, wo wir gelegen hatten, ein nasser Fleck gebildet. Christine meinte, wir sollten es vielleicht doch besser abtrocknen lassen. Trotzdem zog sie auch den Rest des Bettes ab, während ich mich nach unten begab.

Es hatte in der Tat ein wenig auf die Terrasse hereingeregnet; allerdings war nur mein Liegestuhl wirklich nass geworden. Nach kurzem Zögern stellte ich ihn auf das kleine Grasstück direkt davor. Ute war nach der Dusche auf ihr Zimmer gegangen, und ich ließ Christine den Vortritt. Allein und eigenartig leer saß ich auf der Terrasse und schaute in den nassen Garten hinaus. Die Luft war etwas frischer, aber nun begannen kräftige Sonnenstrahlen die Feuchtigkeit zu verdampfen. Wenn man genau hinsah, konnte man tatsächlich leichte Schwaden in den Himmel ziehen sehen.

Ich fragte mich gerade, ob das Erkennen von Frau Scharfenbergs Klingelmuster vielleicht der Beginn der Rückkehr ihrer Erinnerung war. Es bedrückte mich fast; ich befand mich emotional zwar noch vor den Toren des Paradieses, aber was würde sein, wenn aus Christine wieder meine Mutter wurde?

Jemand strich mir von hinten zärtlich durch mein vom Schweiß verklebtes Haar. Ute roch frisch und fruchtig; sie sah umwerfend aus in ihrem kleinen blauen Kleid. Alle dunklen Gedanken verschwanden, ausgelöscht von der unverhüllten Liebe in ihrem Blick.

„Ich mach gleich Kaffee.“

„Wie spät ist es überhaupt?“

„Kurz nach vier. Oh, der Garten dampft ja richtig. Was grinst du denn so?“

„Nichts … nur, dass ich vor einer Minute gerade dasselbe gedacht hab. Mein Liegestuhl ist nass geworden. Ich habe ihn in die Sonne gestellt. Das Bett oben war auch richtig durch.“

„Wundert dich das? Du hast uns beide ganz schön bearbeitet, alle Achtung. Für einen Anfänger nicht schlecht.“

„Na, du hast doch auch richtig zugeschlagen. Christine ging ja völlig ab.“

„Ich weiß halt, wo alles ist. Sie übrigens auch … so, wie sie mich geleckt hat … das war mit Sicherheit nicht das erste Mal.“

„Oh? Echt? Na vielleicht … vielleicht hat sie ja wirklich ein Doppelleben geführt, von dem wir nichts wissen.“

Ute schien plötzlich sehr nachdenklich. Christines Ankunft riss sie jedoch aus ihren Gedanken und beendete unser kurzes Gespräch.

„Na ihr zwei? Jetzt fühle ich mich richtig erfrischt. Oh, der Garten dampft ja richtig.“

Ute und ich lachten gleichzeitig los.

„Warum lacht ihr? Habe ich was Falsches gesagt?“

Ute klärte sie über die Hintergründe auf, während ich mich dann unter den Dusche verzog. Dort ging mir meine Situation durch den Kopf. Ich hatte gerade mit meiner Mutter und meiner Schwester geschlafen. Nein, ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht, auch wenn mich Utes Einlassung, es sei sogar strafbar, doch etwas beschäftigte. Ich stellte fest, dass ich vom Empfinden doch klar zwischen Ute und Christine unterschied.

War es das, was Ute gemeint hatte, als sie sagte, ich müsse zwischen Liebe und Geilheit unterscheiden lernen? Ich war jedenfalls felsenfest davon überzeugt, dass ich Ute liebte. Christine war eine Fremde, die mit uns Sex gehabt hatte. Natürlich liebte ich sie irgendwie, aber dann auch wieder nicht. Es war ziemlich verwirrend.

Ich trocknete mich langsam ab. Mein Fazit in diesem Moment war: Es fühlte sich alles wunderbar und richtig an, sobald ich aber drüber nachdachte, wurde es schrecklich kompliziert. Also besser nicht drüber nachdenken.

Wir tranken auf der Terrasse Kaffee. Die Luft war deutlich angenehmer, auch wenn es nun fast tropisch warm war, mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, die uns alle sichtlich träge machte. Wir räumten nicht einmal das Kaffeegeschirr weg, die beiden Frauen nahmen wieder auf ihren Liegestühlen Platz, ich legte mich auf der Hollywoodschaukel ab und nickte dort schließlich richtig ein.

Ich erwachte von Utes zärtlicher Hand, die mir das Gesicht streichelte. Wir küssten uns innig und ohne Hast. Erst dann bemerkte ich, dass Christine nicht mehr auf der Terrasse war. Ute bemerkte meinen suchenden Blick.

„Sie macht Abendbrot.“

„Echt? Wie lange habe ich denn geschlafen?“

„Fast zwei Stunden. Wundert’s dich? Der Nachmittag war ja auch ganz schön anstrengend für dich.“

Das stimmte natürlich. Ich machte ihr Platz auf der Schaukel. Sie schmiegte sich an mich, ihr Kopf ruhte an meiner Brust. Ich bog ihn leicht nach hinten, um sie erneut küssen zu können. Sie sah mich lange und irgendwie fragend an.

„Was ist? Warum schaust du mich so an?“

Sie seufzte leise. Sie setzte zum Sprechen an, aber was auch immer sie sagen wollte, sie schien es nicht so recht über die Lippen zu bringen. Dann fasste sie sich ein Herz und tat es doch.

„Christine hatte wohl Recht. Ich glaube … ich bin schon richtig verliebt.“

Obwohl ich das natürlich schon länger vermutet hatte, machte mich die Tatsache, dass sie es nun wirklich zugeben konnte, unendlich glücklich.

„Ich liebe dich auch.“

Ich küsste sie erneut. In ihr schien es zu arbeiten, richtig froh schien sie nicht zu sein.

„Was ist denn mit dir? Du siehst so bedrückt aus.“

„Ich mache mir halt Gedanken … wie das alles weitergehen soll. Verstehst du?“

Ich verstand das sehr wohl. Und ich wusste auch nicht so richtig, was ich entgegnen konnte, um ihr Herz leichter zu machen.

„Na, ihr beiden Turteltauben? Essen ist auf dem Tisch. Ich habe alles alleine gemacht, sogar einen Salat.“

Christine strahlte. Ihre Unbefangenheit und Fröhlichkeit war mit Sicherheit nicht zur Schau gestellt und irgendwie ansteckend. Als wir nach dem Abendbrot wieder gemeinsam fern sahen, war das Kuscheln auf dem Sofa ganz anders als noch am Vorabend, ironischer-weise nun fast familiär und bar sexueller Spannung.

Wir küssten und streichelten uns zwar, aber es war alles Wärme und Zärtlichkeit, entspannt und gelassen. Gegen neun Uhr änderte sich das langsam. Das Fernsehprogramm, das wir uns ansahen, war ausgesprochen langweilig. Sogar Christine, die sonst alles mit den großen Augen eines Kindes verfolgt hatte, schien das so zu empfinden. Ihre Hand strich plötzlich langsam über meinen Schoß.

„Ich mag jetzt nicht mehr fernsehen. Was ist mit euch?“

Natürlich war uns beiden klar, wonach ihr der Sinn stand. Wir sahen uns grinsend an. Ute schien daraus ein Spiel machen zu wollen.

„Ich bin für alle Vorschläge offen. Was würdest du denn gerne tun?“

Christine schien tatsächlich darüber nachzudenken, allerdings öffnete und stellte sie dazu ihr linkes Bein auf dem Sofa auf, so dass ihr winziger weißer Slip sichtbar wurde.

„Oh, mir fällt da eine ganze Menge ein … ich würde erst einmal gerne eine Zigarette rauchen … halt, nein, besser noch diese Kräuter … hast du noch welche davon, Steffen?“

Ich tauschte mit Ute einen belustigten Blick.

„Klar. Ich hole sie gleich runter.“

„Warte … ich weiß nicht … wenn sie dich zu sehr entspannen würden, verzichte ich aber lieber darauf.“

„Nee, da mach dir mal keine Sorgen. Eher das Gegenteil ist der Fall“, meinte Ute mit wissendem Grinsen.

Ich ging schnell nach oben, um das Zeugens zu holen. Wiederum klingelte es an der Tür, gerade, als ich die Treppe herunterkam. Verleugnen konnten wir uns diesmal nicht, immerhin hatten wir im ganzen Haus das Licht angemacht. Begeistert war ich von dieser Störung freilich nicht.

„Ich geh schon.“

Ich öffnete die Tür, nicht ganz unerwartet stand Frau Scharfenberg dort, mit einer Flasche Wein und einer Tupper-Schale in der Hand. Frau Scharfenberg war eine Frau Mitte Dreißig, nicht ganz schlank und in meinen Augen etwas übertrieben Solarium-gebräunt. Sie schien recht nervös und lächelte entschuldigend.

„Ah, Steffen … tut mir leid, dass ich so spät noch störe. Ich war heute Nachmittag schon mal hier, aber da wart ihr wohl weg? Ist deine Mutter denn noch wach?“

Am liebsten hätte ich gelogen, ihr das Zeug aus der Hand genommen, und sie auf einen späteren Termin vertröstet. Aber Christine schoss schon um die Ecke.

„Hallo Ela.“

„Christine!“

Eine Sekunde später hatte sie Christine umarmt.

„Ich freu mich so, dass du endlich wieder aus dem Krankenhaus raus bist. Ich habe Steffen gerade gesagt, dass ich heute Nachmittag schon mal da war …“

„Komm doch bitte rein.“

Frau Scharfenberg drückte mir ihre Mitbringsel in die Hand und folgte Christine in das Wohnzimmer. Auch bei Ute schien sich die Begeisterung für die unverhoffte Störung unseres Abends in überschaubaren Grenzen zu halten. Frau Scharfenberg deutete auf die Schale.

„Ich habe das Schmalzgebackene mit Schafskäse gemacht, das du immer so gerne isst. Herbert ist gerade zum Skat.“

Sie setzte sich direkt neben Ute zu Christine aufs Sofa, also musste ich auf den Sessel ausweichen. Den fragenden Blick auf Christines Gesicht übersah sie und sprudelte einfach weiter.

„Ich bin so froh, dass du wieder hier bist. Hast du denn noch Schmerzen? Nein? Großartig. Und … dein Gedächtnis? Erinnerst du dich schon wieder an etwas? Hat die vertraute Umgebung denn schon etwas bewirkt?“

„Nein. Aber ich fühle mich hier sehr viel wohler. Meine Kinder tun alles für mich, damit es mir richtig gut geht.“

Ich warf Ute einen vielsagenden Blick zu und kicherte innerlich. Auch bei ihr zuckten verdächtig die Mundwinkel.

„Das ist ja schön. Ich finde das ganz toll, wie aufopferungsvoll ihr euch um sie kümmert. Ihr könnt euch jetzt ruhig ein wenig zurückziehen, wenn ihr wollt, wir zwei kommen schon alleine zurecht.“

Das war ja ein starkes Stück. Sie warf uns praktisch aus unserem eigenen Wohnzimmer. Auch Christine schien etwas irritiert und rang nach Worten.

„Wir … wollten eigentlich … gleich ins Bett.“

„So früh? Was rede ich denn … du bist bestimmt noch sehr schwach? Arme kleine Maus …“

Sie war gerade dabei Christines Arm zu tätscheln, als ihr wohl wieder unsere Gegenwart einfiel. Ute sah sie mit schräggelegtem Kopf an, abschätzend und fast ein wenig feindselig. Auch ihre Stimme hatte eine gewisse Schärfe.

„Frau Scharfenberg, vielleicht besuchen sie Christine besser an einem der nächsten Tage? Im Moment ist alles noch ein bisschen viel für sie.“

Christine sah, dass insbesondere dieser Ton Frau Scharfenberg nicht gefiel und stärkte Ute den Rücken.

„Ja, bitte Ela, es tut mir leid … aber wir sollten uns ruhig bald mal treffen. Vielleicht schon morgen Nachmittag?“

„Das geht doch nicht, das habe ich dir doch erzählt. Ab morgen hat Herbert doch Urlaub.“

„Bring ihn doch mit.“

Frau Scharfenberg schüttelte fassungslos den Kopf.

„Nein, das geht doch wohl nicht. Du erinnerst dich wirklich an gar nichts mehr?“

„Es tut mir leid.“

„Na eben darum sollten wir uns bald mal alleine unterhalten … unter vier Augen. Na vielleicht … lass uns noch mal telefonieren, wegen morgen.“

„Wie du willst.“

So penetrant und aufdringlich hatte ich Frau Scharfenberg noch nie erlebt. Natürlich konnte ich zwei und zwei zusammenzählen, mir aus ihrem Verhalten und Utes Andeutungen von vorhin die Ursache für ihr Verhalten zusammenreimen. Und ohne dieses Wissen wäre mir ihr Verhalten vermutlich nicht einmal besonders komisch vorgekommen. Wie dem auch war, ich wollte den Störenfried einfach los sein. Ich stand auf und sprach sie mit aller gebotenen Höflichkeit an.

„Ich begleite sie gerne noch zur Tür.“

Sie schien etwas indigniert, aber das gab sich etwas, als Christine entschuldigend lächelte.

„Es ist jetzt wirklich nicht der richtige Moment. Wir reden bald mal, Ela. Und danke für das Schmalzgebackene und den Wein.“

Sie ließ sich zum Abschied noch von Frau Scharfenberg auf die Wange küssen und stand demonstrativ nicht auf, um mit zur Tür zu kommen. Frau Scharfenberg trat an der Haustür dicht an mich.

„Nun mal ehrlich … macht sie denn irgendwelche Fortschritte? Erkennt sie denn überhaupt etwas wieder?“

„Bislang nicht. Manchmal … scheint ihr etwas zu dämmern, und ihre Fähigkeiten scheint sie auch noch zu besitzen, aber Erinnerungen fast nicht.“

„Sie wirkt so verändert, bald fremd.“

„Ja, das ist sie auch.“

„Das ist für euch beide sicher auch nicht leicht.“

„Wir fangen gerade an, uns damit zu arrangieren.“

„Das ist gut. Das ist gut. Das müssen wir … ja, wir alle müssen das wohl tun. Aber wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, sie ist ja gerade erst zwei Tage wieder hier. Passt gut auf sie auf.“

„Wir kümmern uns schon um sie. Sie ist eigentlich … sehr glücklich, so komisch das klingen mag.“

Frau Scharfenberg sah mich überrascht an.

„Glücklich?“

„Nun, wie soll ich das erklären … es gibt für sie keine Vergangenheit mehr, die sie belastet. Verstehen sie?“

Frau Scharfenberg krauste ihre Stirn, aber nickte dann.

„Natürlich … natürlich. Tut mir leid, dass ich hier so hereingeplatzt bin. Deine Mutter … bedeutet mir sehr viel.“

„Schon klar.“

Erschrocken sah sie mich an. Ich wich ihrem Blick nicht aus. Dann floh sie, unter weiteren Entschuldigungen und mit leicht gerötetem Gesicht. Ich war jedenfalls froh, als ich endlich die Türe schließen und zu den beiden Frauen ins Wohnzimmer zurückkehren konnte.

„Die ließ sich nicht so leicht abwimmeln, was?“

Ute grinste mitleidig.

„Wundert’s dich?“

Ute fing meinen Blick auf und schüttelte den Kopf.

„Nein. Wir haben uns gerade drüber unterhalten. Sie hat Christine im Krankenhaus schon angedeutet, dass sie wohl mehr als nur enge Freundinnen waren.“

„Ich erinnere mich nicht. Aber sie fühlt sich vertraut an.“

Christine schien die Episode nicht besonders zu beeindrucken.

„Rauchen wir denn jetzt?“

Ich holte meinen Kram aus der Tasche und fing an zu bauen. Ute hingegen schien die Sache doch noch weiter zu beschäftigen.

„Merkst du denn, ob du etwas für sie fühlst?“

„Etwas schon. Ich glaube, wir waren öfters im Bett miteinander.“

„Ja klar … ich meine, darüber hinaus? Glaubst du, ihr wart verliebt?“

„Nein, das glaube ich nicht. Sie vielleicht. Vielleicht war sie in mich verliebt?“

„Das ist doch wohl eher eine Ist-Geschichte. Hast du nicht gesehen, wie sie dich ansieht?“

„Nein, ist mir nicht aufgefallen.“

Ute legte den Kopf zur Seite, wie Frau Scharfenberg es getan hatte, und flötete:

„Du arme kleine Maus …“

Nun lachten wir alle drei lauthals los. Ich hatte meine Dreharbeiten beendet und reichte Ute das Teil zum Anrauchen. Jede Minute die damit verging, die Tüte herumzureichen zoomte uns aufeinander ein. Christine nahm den letzten Zug, drückte das Teil aus und schlug ihre Beine über meinen Schoß. Sie strich kurz mit ihrem Knie gegen Utes linke Brust und hakte sich dann damit unter ihrer Achsel ein. Sie zog sich etwas höher und öffnete ihre Schenkel, bot uns beiden ihre noch Slip-bewehrte Pussy zur Verköstigung an, eine Einladung, die ziemlich umgehend von Utes ergebnisorientierter Hand angenommen wurde.

Sie rieb und drückte so wild an Christines Muschi, dass es fast brutal anmutete. Aber Christines Reaktionen darauf waren nicht im Mindesten irgendeiner Form von Ablehnung zuzuordnen. Sie verlagerte ihr Becken erneut und bearbeitete meinen langsam in Wallung kommenden Hannes mit ihrem köstlichen Hintern, all die Weil Ute es sich unter der Wäsche meiner Mutter bequem gemacht hatte, von dankbarstem feuchtem Fleisch begrüßt.

Dann aber ließ sie sich über unsere Körper vom Sofa gleiten, um sich direkt neben Utes Beinen niederzulassen. Mit genießerischer Ruhe zog sie ganz langsam Utes niedlichen kleinen Schlüpfer runter. Ute stopfte sich einige Sofakissen in ihren Rücken. Ein wenig theatralisch streckte sie mir erst ihre Arme entgegen und krönte dies mit einer angedeuteten Blaskapellen-Pantomime. Christine hatte sich mittlerweile zwischen ihren Schenkel eingefunden. Ich entledigte mich schnell meiner überflüssigen Kleidung, um mich wie gewünscht an Utes Kopf einzufinden.

Schnell fand ich eine bequeme kniende Position, von der aus ich mein Bäumchen in den Mund meiner Schwester pflanzen konnte, welches dort begeisterte Aufnahme fand. Was noch am Nachmittag von Dringlichkeit und Leidenschaft gekennzeichnet gewesen war, fand hier seine Fortsetzung in Gelassenheit und schierem Genuss. Sie spielte königlich mit meinem Zepter, leckte und züngelte an meiner Eichel, während ich von oben Christine mit ähnlicher Geduld und Hingabe beim Verwöhnen meines besonderen Freundes beobachten konnte.

Utes Hände blieben unterdessen nicht untätig, spielten erst mit meinen Eiern in dem sich langsam stärker spannenden Säckchen, um dann auf meine Po-Backen zu wandern, diese zu kneten und zu massieren, während sie nun gleichmäßig an meiner Rübe lutschte und saugte. Wie schon bei unseren allerersten Oralfreuden versuchte sie, mir einen Finger in den Hintern zu schieben, aber es gelang diesmal nicht, auch weil ich leicht verkrampfte. Mir war es mittlerweile gelungen, ihre göttlichen Titten freizulegen, die ich mit sanfter Massage in unser Spiel mit einbezog.

Es war Christine, die letztlich als Pacemaker fungierte. Sie steigerte die Intensität und Ute zog stöhnend nach, verlor aber trotzdem mehr und mehr ihre Initiative und Konzentrationsfähigkeit. Ich wollte, dass sie sich voll auf ihre eigene Lust konzentrieren konnte und zog mich zurück.

Stattdessen gesellte ich mich zu Christine auf den Boden, die sofort erfreut ihre Beinstellung etwas veränderte und mir ihren Hintern entgegen reckte. Ich zog den Couchtisch zur Seite, um mehr Spielraum zu haben, und rieb kurz an ihrem deutlich durchnässten Slip. Dann aber machte ich mir nicht einmal die Mühe, ihr Höschen auszuziehen, sondern schob es einfach an die Seite und drang in ihren Lustkanal ein, von einem tiefen, befriedigten Stöhnen Christines begleitet.

Ich passte meine Bewegungen dem Gesamtbild an, begann sie in moderaten und genießerischen Tempo zu stoßen, während ich mich an dem verzückten und völlig weggetretenen Gesichtsausdrucks Utes ergötzte, die ein wenig quer in die Kissen gesunken war, die Augen geschlossen, mit ihren eigenen Nippeln spielte und sich immer wieder ihre Lippen leckte. Es war, als trieben wir gemeinsam auf einem sanften, trägen Fluss der Lust, mit einem Ziel aber ohne echte Steuerung, einfach nur den Moment und die sich langsam steigernde Erregung in ihrer Gänze genießend.

Utes lauter und fantastisch anzusehender Orgasmus kam überraschend für mich. Christine leckte sie noch kurz weiter, wanderte dann aber höher auf ihrem Körper, bis sie Ute küssen konnte und ich zog nach. In dieser neuen Position angekommen, erhöhte ich langsam die Schlagzahl, bis Christines Stöhnen heftiger und heftiger wurde, von einer Vielzahl von Jas und anderen kleinen Anfeuerungen begleitet, die mich in ihrer steigenden Laszivität überraschten, aber nichtsdestotrotz auch zusätzlich erregten.

„Ja … komm … fick mich … fick mich richtig durch … oh ja … ich komme … gleich … oh …“

Ich tat ihr den Gefallen und hämmerte nun richtig auf sie ein, von den klatschenden Geräuschen meiner Front auf ihren halbfreigelegten Arschbacken begleitet. Wie angekündigt kam sie tatsächlich sehr schnell, mit einem wilden, urwüchsigen Laut, der mir durch Mark und Bein ging. Ich kämpfte mich dessen ungeachtet weiter meiner eigenen Erlösung entgegen, aber irgendwie klappte es nicht, fühlte ich nicht das Nahen des Punktes ohne Wiederkehr, so sehr ich mich auch mühte. Etwas frustriert pausierte ich kurz atemlos.

Christine nutzte dieses kurze Anhalten, umfasste meinen Schwanz und zog ihn aus dem mütterlichen Loch, um ihn dann eine Etage höher in ihr enges Po-Loch einzuführen. Die überraschende Enge und der starke Druck auf mein Glied ließen mich für einen Moment zum begeisterten Zuschauer werden, denn es war Christine selbst, die sich Zentimeter für Zentimeter weiter auf meinen nun auch wieder völlig aufgepumpten Schwanz absenkte. Als er jedoch völlig in seinem neuen Zuhause aufgenommen war, probierte ich mich sogleich an einigen wilden und harten Stößen.

„Etwas vorsichtiger bitte … langsamer … ja … so … das ist es … mmmh …“

Diese völlig neue Erfahrung war in diesem Moment aber viel zu überwältigend, um mich lange mit dem von ihr für gut befundenen Tempo aufhalten zu können. Nach vielleicht ein, zwei Minuten verlor ich jede Kontrolle und spülte ihren Darm mit meiner heißen Infusion. Kraftlos ließ ich meinen Oberkörper auf ihren Rücken sinken. Nach kurzer Zeit flutschte mein erschlaffendes Glied ohne mein Zutun aus ihrem After. Wir nahmen dies als Signal, uns zu Ute auf das Sofa zu gesellen, wo wir eine Weile engumschlungen lagen, bevor wir uns eine Zigarette anzündeten.

Danach verschwand Christine kurz auf die Toilette. Ich küsste Ute zärtlich. Sie sah mich versonnen an und strich über mein Haar.

„Hat dir das gefallen?“

„Was meinst du?“

„Christines Sprüche. Und der Analverkehr.“

„Klar, das war toll. Na ja, sie klang ein wenig pornomäßig, aber … weiß nicht, es war schon ok. Wie ist das denn für euch, ist es denn ähnlich, wenn ich ihn da hinten reintue?“

„Nein, das ist schon anders. Ist auch nicht jedermanns Sache. Ich muss beispielsweise dazu in der richtigen Stimmung sein. Dann kann es aber richtig gut abgehen.“

„Verstehe. Kannst du davon auch kommen?“

„Bin ich bis jetzt noch nicht, aber gehen tut das schon. Lissy kam öfter mal.“

„Was meinst du? Habt ihr mit einem Mann …“

„Nee. Spielzeug. Dildos, Vibratoren. Strap-ons. Sowas halt.“

Christine kam zurück und wir machten ihr bereitwillig Platz in unserer Mitte. Sie schien den letzten Satz Utes noch mitbekommen zu haben.

„Worüber redet ihr denn gerade? Das klang ja interessant.“

„Ich habe ihm nur gerade von Frauenspielzeug erzählt. Er wollte wissen, wie sich Analverkehr von normalem unterscheidet.“

Christine lächelte.

„Ich hab das gerade sehr genossen. Ich habe so das Gefühl, dass dies eine meiner besonderen Vorlieben ist.“

Ute nickte.

„Ja, Lissy fuhr da auch richtig drauf ab. Ich hab Steffen gerade schon gesagt, dass es bei mir eher stimmungsabhängig ist.“

Sie pausierte einen Moment und grinste dann.
„Wenn du wissen willst, wie es sich genau anfühlt, kann ich das gerne mal für dich tun …“

„Wie, jetzt? Ich weiß nicht.“

„Muss ja nicht jetzt sein. Irgendwann mal halt.“

Ich fand die Idee schon interessant, aber eine gewisse Angst und Unsicherheit konnte ich dennoch nicht leugnen. Außerdem war mir in diesem Moment insgesamt nicht wirklich mehr nach Sex zumute, eher nach Kuscheln und Zärtlichkeit. Man mag es kaum glauben, aber ich fühlte mich voll befriedigt und etwas erschöpft. Den Frauen schien es nicht anders zu ergehen. Wir lagen einfach nur da, schmusten und kuschelten, redeten nicht einmal mehr für eine ganze Weile.

„Ich bin müde, Kinder. Wollen wir dann ins Bett?“

Erst in diesem Moment bemerkte ich, dass ich ein wenig eingenickt gewesen war. Wir stimmten Christine zu und wanderten nach einem Umweg über Christines Schlafzimmer, das sich aufgrund des noch nicht ganz abgetrockneten Bettes als ungeeignet erwies, in Utes Reich. Ich begab mich noch zum Zähneputzen ins Bad und wusch dort auch meinen ebenso müde wirkenden Burschen, mit Rücksicht darauf, wo er sich zuletzt befunden hatte. Selig schlief ich zwischen den beiden Frauen ein.

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Ich erwachte gegen zehn, allein im Bett. Durch die habgeschlossenen Jalousien drangen kräftige Sonnenstrahlen. Der Geruch von frischgebrühtem Kaffee wehte durch das Haus. Ich zog mich rasch in meinem Zimmer an und suchte nach den beiden, die bereits auf der Terrasse saßen, aber mit dem Frühstück noch nicht angefangen hatten.

„Da ist ja unsere kleine Schlafmütze. Guten Morgen, mein Schatz.“

Christine schien bester Laune. Ute hingegen wirkte etwas nachdenklich.

„Morgen ihr zwei. Seid ihr schon lange auf?“

Christine nickte eifrig.

„Ich bin seit acht Uhr auf den Beinen. Ich war sogar schon Brötchen holen.“

Ute warf mir einen vielsagenden Blick zu.

„Sie hat den Bäcker ganz alleine und ohne Schwierigkeiten gefunden.“

„Na wieso, da kaufe ich doch immer ein, seit fast zwanzig … oh …“

Erst jetzt schien ihr bewusst zu werden, dass dies eine Erinnerung war. Sie schien in sich hinein zu lauschen, mit einiger Aufregung und deutlich sichtbarer Freude.

„Tatsächlich, ich erinnere mich daran, da oft gewesen zu sein. Und Frau Safft habe ich auch erkannt.“

„Na, das ist doch großartig.“

Frau Safft war die Gattin des Bäckers, der die kleine Bäckerei, die sich von unserem Haus aus nicht unbedingt in einer geraden Linie befand, tatsächlich noch als einen kleinen Familienbetrieb führte. Der Geruch seiner Backstube hinter dem Geschäft hatte etwas Magisches. Als Kind war ich oft dorthin gegangen; er hatte mir häufig duftende Kuchenränder geschenkt, die ich wie Trophäen mit leuchtenden Kinderaugen in Empfang nahm.

Auf seine jüngste Tochter, die dort als Verkäuferin aushalf, hatte ich vor einem Jahr mal ein Auge geworfen. Außer der Tatsache, dass ich mir mit den aus diesem Grunde extrem häufig erfolgten Besuchen und Käufen wohl bis an mein Lebensende den Geschmack für Rumkugeln und Windbeutel verdorben hatte, war jedoch nichts dabei herausgekommen, da ich es einfach nicht geschafft hatte, sie vernünftig anzusprechen.

Verblüfft stellte ich fest, dass meine Gedanken in alle mögliche Richtungen abschweiften, dem Durchbruch, den Christine erzielt zu haben schien, dabei ausweichend. Beruhigt beobachtete ich während des Frühstücks, dass sich an ihrer offenen und freien Art allerdings noch überhaupt nichts verändert hatte. Der strahlend blaue Himmel und die wunderbar frische und klare Luft taten ein Übriges dazu, erst gar keine dunklen Gedanken aufkommen zu lassen. Auch Ute ließ sich von ihrer Fröhlichkeit langsam anstecken.

„Ist das nicht ein herrlicher Tag heute, Kinder? Hast du denn heute Fahrstunden?“

„Nein, erst morgen wieder, um halb elf. Was wollen wir denn heute unternehmen?“

„Ich habe Ela vorhin angerufen. Sie kommt jetzt doch heute Nachmittag zum Kaffee. Wollt ihr zwei nicht schwimmen gehen? Ihr braucht wegen mir doch nicht den ganzen Sommer zu verpassen.“

„Frau Scharfenberg? Meinst du, das ist eine gute Idee?“

Christine schien meinen Einwand überhaupt nicht zu verstehen.

„Warum denn nicht? Sie schien gestern jedenfalls durchaus das Bedürfnis zu haben, mit mir zu sprechen.“

Ute lächelte etwas anzüglich.

„Das ist vermutlich nicht ihr einziges Bedürfnis.“

„Nun … wäre das für euch ein Problem? Ohne Grund werde ich wohl nichts mit ihr angefangen haben. Sie war immer für mich da.“

Innerlich zuckte ich ein wenig zusammen, als ich diesen letzten Satz vernahm. Da kam offensichtlich einiges ins Rollen. Erst wollte ich sie darauf aufmerksam machen, aber dann hielt mich irgendetwas zurück. Hilfesuchend sah ich Ute an.

„Du musst es ja wissen. Und wir haben natürlich kein Problem damit. Trotzdem … dich ganz alleine mit ihr zu lassen … ganz wohl ist mir nicht dabei“, gab meine Schwester zu bedenken.

„Ach Ute … ich bin eine erwachsene Frau. Geht ihr mal ruhig und genießt das schöne Wetter. Wir können ja heute Mittag nur eine Kleinigkeit essen, wie die Baguettes, die im Gefrierschrank sind, und abends dann richtig kochen. Was haltet ihr davon?“

Natürlich hatte sie unsere Bedenken nicht zerstreut, aber es war ziemlich offensichtlich, dass sie so vorgehen wollte, wie sie sich das ausgedacht hatte und so ließen wir uns darauf ein. So schwer fiel uns das nun auch wieder nicht, da wir uns beide auf ein bisschen Zweisamkeit freuten, auch wenn diese in der Öffentlichkeit stattfand.

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Der Waldsee lag wenige Kilometer von unserem Haus entfernt auf der Kuppe einer Hügelkette von dichtem Wald umrahmt, mit einer Vielzahl von kleineren und größeren Buchten um fast den ganzen See herum. Einige davon waren mit ausgedehnten Liegewiesen versehen, dort tummelten sich hauptsächlich Jugendliche und Familien.

An einer etwas kleineren Liegefläche trafen sich Nudisten, als junge Bengels hatten wir Kevin und ich ausgiebig von der anderen Seite mit dem Jagdglass seines Vaters gespannt und uns dabei kaputtgelacht, um unsere Erregung zu überspielen. An die kleineren Buchten verzogen sich meist Pärchen, ohne dabei wirklich so geschützt zu sein, dass es zu verstohlenem Sex kommen konnte. Aber zumindest war man dort mehr unter sich.

Ute war von meiner Idee, mit dem Rad zu dorthin fahren, zwar nicht so begeistert, willigte aber schließlich ein. Was sie nicht davon abhielt, leise vor sich hin zu fluchen, als wir die erste von zwei etwas knackigeren Steigung bewältigen mussten. Sie hatte an ihrem einfachen Damenrad nur eine Dreigangschaltung und quälte sich daher schon; mit den vierundzwanzig Gängen an meinem Mountainbike war das völlig locker. Bei der zweiten Steigung griff ich an ihren Sattel und schob sie sogar ein wenig. Schließlich gab sie aber doch auf und wir schoben das letzte Stück.

Es war ganz schön voll, dafür dass es mitten in der Woche war. Trotzdem fanden wir eine freie Bucht gleich neben den Nudisten. Auch wir zogen uns völlig aus, obwohl wir eigentlich Badezeug dabeihatten. Das war eher pragmatisch, denn erotisch. Sollten wir Bekannte treffen, würden sie uns nach kurzem Hallo mit großer Wahrscheinlichkeit in Ruhe lassen.

Oder auch nicht. Ich hätte mir vermutlich so eine nackte Hammerfrau nicht wegen der Peinlichkeit, dabei auch den Schniedel eines Kumpels sehen zu müssen, entgehen lassen. Oder vielleicht doch. Wer weiß. Außerdem gab es einfach niemanden, der ihr auch nur annähernd gleich kam. Na ja, Christine vielleicht.

Wie sie da von Sonnenöl glänzend in der prallen Sonne lag, eine dieser fünfziger Jahre Sonnenbrillen auf der Nase und kokett mit ihren Reizen spielte, wurde mir schon klar, dass ich vermutlich den Großteil des Tages auf dem Bauch verbringen müsste. Wenn wir uns nicht zu einem kurzen Waldspaziergang entschließen würden, hieß das.

„Woran denkst du?“

„Wie wunderschön du bist. Und dass ich dich nachher in den Wald verschleppen und dir den Verstand raus vögeln werde.“

„Na, das sind ja ganz neue Töne. Und lass mir ruhig mein bisschen Verstand. Im Moment scheine ich ja in der Familie die einzige zu sein, die sich dessen zumindest zeitweise noch bedient. Aber gegen ein wenig „vögeln“ nachher ist natürlich überhaupt nichts einzuwenden.“

„Freut mich, dass du das so siehst. Was unsere Familie angeht … wie es aussieht, scheint ja bei Christine jetzt doch einiges zu passieren.“

„Ja, das sieht so aus.“

Sie schwieg eine ganze Weile und spielte mit meinem Feuerzeug herum.

„Hast du … auch ein wenig Schiss, das alles wieder so werden könnte, wie vorher?“

Sie schien über diese Frage sehr lange nachzudenken.

„Nein. Nicht wirklich. Die Karten sind auf dem Tisch. Es wird nie wieder so sein, wie es einmal war. Aber ich habe schon Angst davor, dass wir das verlieren könnten, was wir jetzt haben. Zumindest mit ihr.“

„Du meinst den Sex?“

„Nein, den meine ich nicht. Klar ist das toll mit ihr … und alles … aber ich spreche mehr von der Offenheit und der Selbstverständlichkeit, mit der sie alles hinnimmt.“

„Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Kann ich mal mein Feuerzeug haben?“

„Gib mir auch eine.“

„Du könntest eigentlich auch mal wieder welche kaufen, du rauchst fast mehr als ich.“

„Das wäre ja wie das Eingeständnis einer Niederlage. Und mir reicht im Moment, dass ich anderen Bereichen völlig die Kontrolle verloren zu haben scheine.“

„Das klingt ja heftig. Dich in mich zu verlieben ist für dich die Kontrolle zu verlieren? Na danke für das Kompliment.“

„Du weißt genau, was ich meine.“

„Kannst du denn nicht einfach genießen, was wir haben, ohne an morgen zu denken?“

Sie schüttelte den Kopf.

„Nein, das kann ich nicht. Ich bin halt keine achtzehn mehr.“

„Noch ’n Spruch bitte.“

„Sollst du haben: Ich liebe dich.“

„Ich liebe dich auch. Verdammt, ich möchte dich jetzt so gerne in den Arm nehmen.“

„Aber nicht hier, nackt und mit dem Ständer da. Lass uns mal ins Wasser, ein wenig Abkühlung würde uns beiden gut tun.“

Ich stimmte zu. Das Wasser hatte in der Tat den gewünschten Effekt. Es war noch eiskalt. Wir hatten eigentlich ein wenig weiter heraus schwimmen wollen, aber schon nach wenigen Metern verging uns das gründlich. Wir kamen prustend und zitternd an Land. Erst jetzt fiel mir auf, dass wohl nicht ohne Grund trotz der vielen Besucher niemand wirklich im Wasser war. Die meisten handhabten es wie wir, sprangen kurz herein und kühlten sich ab.

„Boah, ich spüre meine Füße ja kaum noch.“

Auch ich schnatterte ganz ordentlich und rubbelte mich gründlich mit dem Handtuch ab.

„Ich kann sie dir ja gleich wärmen.“

„Lass man, wir wissen ja wohl beide, wohin das führt“, meinte Ute mit einem träumerischen Blick.

„Und das wäre schlimm, weil …“

Ute legte den Kopf zur Seite und sah mich genüsslich an.

„Weil wir hier leider nicht zu Hause sind.“

„Ja. Da lässt sich wohl gerade unsere Mutter von ihrer verheirateten Nachbarin lecken.“

Ute stütze sich auf ihren Ellbogen und sah mich herausfordernd an.

„Na, aber hallo. Hast du damit ein Problem?“

„Nein. So richtig gut sieht die Scharfenberg aber nicht aus, oder?“

„Mein Typ wäre sie nicht.“

Ich dachte an Lissy. Lissy war klein, blond und zierlich, mega-schlank noch dazu, mit einer echten Wespentaille und insgesamt richtig hübsch. Geschmack hatte Ute ohne Zweifel.

„Lissy war doch auch blond.“

„Aber nicht so lächerlich braun und fett. Die ist doch selber schon was Schmalzgebackenes.“

Wir kicherten beide.

„Na, du bist ja echt hart. Warum eigentlich? Ich meine, warum eigentlich Frauen? Du scheinst doch am Sex mit Männern durchaus Spaß zu haben.“

„Es gibt halt mehr im Leben, wie nur Sex. Mit Lissy konnte ich so sein, wie ich bin. Das war mit Männern anders, die haben mich irgendwie nie richtig verstanden. Und die haben nie wirklich mich gesehen, verstehst du? Die hatten ein Bild von mir im Kopf, und inwieweit das wirklich mit der Realität übereinstimmte, war denen egal. Und immer, wenn ich Zärtlichkeit wollte, dachten die gleich, ah, bisschen fummeln und dann ficken wir. Völlig unsensibel. Männer halt.“

„Ficken wir? Das sind ja ganz neue Töne. Aber du kannst doch wohl nicht alle Männer über einen Kamm scheren.“

„Tue ich ja auch nicht. Aber mit Lissy und den anderen beiden Frauen, mit denen ich was hatte, war es halt anders. Da war das Verständnis ein ganz anderes.“

„Und wie ist das mit mir?“

„Du bist ja auch noch kein Mann.“

„Ach was. Kein Wunder, dass du mit Männern so gut zurechtkommst. Du sagst immer genau, was wir hören wollen.“

„Das war ein Kompliment, du Schwachkopf. Mit dir fühle ich mich erstaunlich wohl. Obwohl ich dich schon eine Weile kenne. Oder vielleicht gerade deshalb.“

„Eine Weile ist gut. Wie ist das eigentlich mit einer Frau … ist da auch ein Teil dominanter und der andere … halt weicher oder so?“

„Ja, bei den meisten zumindest.“

„Na, dann lass mich raten: in deinen Beziehungen hattest du die Hosen an?“

„Wie dir vielleicht schon aufgefallen ist, trage ich Hosen nur ganz selten. Ansonsten hast du natürlich ganz recht.“

„Und du meinst, du könntest mich auch so einfach unterbuttern?“

„Das hat doch mit unterbuttern nichts zu tun. Das ist einfach eine Frage des Typs. Bei vielen ist das auch mehr eine Sache im Bett, gar nicht so sehr in der Beziehung.“

„Aha. Und du meinst, du könntest mich im Bett dominieren?“

„Du bist echt süß. Etwas komplizierter ist das schon. Aber … und jetzt höre genau hin, weil jetzt kommt ein Kompliment … du bist vielleicht der erste Mann, bei dem ich das Gefühl habe, er ist sensibel und einfühlsam genug, um auf mich und meine Bedürfnisse einzugehen.“

„Na danke … glaub ich.“

Sie küsste mich ganz leicht auf die Wange und kam dann dicht an mein Ohr.

„Und warte doch mal ab … bislang habe ich dich ja noch nicht mal richtig rangenommen … das wirst du bald sehen … oh, das macht dich wieder hart, eh?“

Das konnte ich schlecht leugnen. Ich empfand auch ihre Selbstdarstellung nicht unbedingt als negativ oder bedrohlich für mein eigenes Selbstbild. Bislang hatte ich keinerlei Probleme damit gehabt, ihr die Führung zu überlassen, mal abgesehen davon, dass ich eben auch noch von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte. Nun ja, im Bereich geblasen werden holte ich ja schnell meine Defizite auf, dank ihr und Christine. Christine.

„Wie war das mit Christine … hat sie dich eigentlich auch angemacht … sexuell meine ich?“

„Machst du Witze? Wenn sie nicht unsere Mutter wär … vielleicht habe ich irgendwie auch gefühlt, dass sie ebenfalls auf Frauen steht … darum war ich so fertig, als sie damals so eigenartig reagiert hat … na, jetzt wissen wir ja auch warum. Ausgerechnet die Scharfenberg. Aber wie sagt man so schön: Gelegenheit macht Diebe. Gebraucht haben sie’s sicher beide. Der alte Scharfenberg ist doch bestimmt bald zwanzig, dreißig Jahre älter als sie. Der kriegt ihn doch mit Sicherheit schon lange nicht mehr hoch. Was lachst du denn so?“

„Du bist ja echt hart, Ute. Ich geb ja zu, ich bin wohl in all diesen Geschichten noch ein bisschen hinter dem Mond. Aber selbst mein Fahrlehrer hat gesagt, ich lerne schneller als andere, weil ich Spaß am Lernen habe …“

„Das kann ich nur bestätigen. So, und jetzt lass uns mal schnell unsere Sachen packen, irgendjemand hatte mir versprochen, mir im Wald den Verstand raus zu vögeln. Hat Christine doch selber schuld, wenn du ihn nachher nicht mehr für sie hart kriegst …“

„Was glaubst du denn, mein Rekord steht auf neun Mal am Tag …“

„Toll, du bist der Held. Wichsen ist aber was anderes als bumsen, das wirst auch du bald noch merken, Brüderlein. Am Ende haben alle Männer, mit denen ich zusammen war, verzweifelt mit den Augen gerollt, wenn ich meine Bedürfnisse einfordern wollte …“

„Ach, jetzt bist du hier der männermordende Vamp oder was? An Selbstbewusstsein mangelt es dir jedenfalls nicht. Oder hieß das Selbstüberschätzung?“

„Red nicht, mach. Pack dein Spielzeug mal schön ein, wenn du da deine Hose noch drüber kriegst, heißt das. Och … hat dir das böse Schwesterlein nur mit Worten das arme kleine Schwänzchen aufgepumpt? Das Schöne ist ja, dass du das nachher Mama alles petzen kannst …“

Ihr letzter Satz brachte uns beide ein bisschen durcheinander, als ob uns kurzzeitig wieder bewusst wurde, was da gerade in unserem Leben ablief. Bei diesen Nachmittagstalkshows hätten sie uns wahrscheinlich mit Kusshand eine Sondersendung gewidmet. Wir sahen uns für einen Moment in die Augen. Es war unglaublich. Noch nie war ich mit einem Menschen so auf einer Wellenlänge gewesen.

Wir verstanden uns ohne viele Worte und trotzdem hatten wir uns noch unglaublich viel zu sagen, so unendlich viel über den anderen zu entdecken. Gleichzeitig spürte ich ihre wachsende Erregung wie meine eigene beim Packen. Jede Sekunde, die wir noch nicht so handeln konnten, wie wir wollten, wurde zur süßen Qual.

Wir radelten den Hügel auf der anderen Seite herunter, durchfuhren Lichtungen mit wilden Brombeersträuchern und ließen unsere Fahrräder schließlich an einem Holzstoß von gefällten Bäumen stehen. Wir folgten einem etwas breiteren Weg tiefer in den Wald.

„Lass uns doch gleich da drüben in die Büsche, die sind da ziemlich dicht.“

„Merkst du’s noch? Ich will mich von dir, und nicht von Zecken ficken lassen.“

„Schon wieder ficken … hat dich Christine sprachlich gestern so sehr beeindruckt, als sie verlangte, ich solle sie mal ordentlich durchficken?“

„Ich sag das meinen Lovern auch gern mal, wenn mir danach ist. Jetzt trittst du ja langsam ins Erwachsenenalter ein. Da kannst du auch schon mal Erwachsenenwörter hören. Halt, hier bleiben wir. Und jetzt zieh dich aus.“

„Was hier, mitten am Weg? Und wenn jemand kommt?“

„Dann tue ich so, als hättest du versucht mich zu vergewaltigen.“

„Sehr witzig. Du willst dich ernsthaft hier ausziehen?“

„Wer hat denn was davon gesagt, dass ich mich ausziehe? Ich leg die Decke hin.“

Neben dem Weg war etwas dünnes Gras, vielleicht anderthalb Meter, bevor es in höhere Pflanzen, Brennnesseln und Büsche überging. Besonders bequem sah das nicht aus. Und es war einer der Hauptwege. Ich zögerte. Ute breitete die Decke aus und setzte sich darauf. Abwartend und etwas spöttisch sah Ute mich an. Dann öffnete sie leicht ihre Beine.

Sie hatte ihr Bikini-Höschen nicht wieder angezogen, das hatte ich am See gar nicht bemerkt. Sie wiegte vergnügt den Kopf hin und her, als ich mein T-Shirt auszog. Mit der Hose ließ ich mir Zeit, um ihr halt auch was fürs Auge zu bieten, auch wenn ich mir dabei etwas lächerlich vorkam. Wie dem auch sei, meine Fahne war zum Salut gehisst, als ich am Ende nackt vor ihr stand.

„Sehr schön. Na, dann komm mal schön her und leg dich hin. Dann sehen wir doch mal, wer hier wem den Verstand raus vögelt.“

„Du willst nach oben? Na dann viel Glück mit deiner Vergewaltigungsstory.“

Zur Antwort hockte sie sich über meinen Kopf und rieb ihre duftende und feuchte Muschi auf meinem Gesicht, bis sich meine suchende Zunge hinzugesellte und sie erfreut still hielt. Mit der linken Hand griff sie nach meinem ächzenden Knüppel und stöhnte leise, als ich an ihrem Kitzler saugte. Das schien ihr jedoch bald als Auftakt genug und sie schlängelte sich langsam tiefer, bis unsere Geschlechtsteile in Kontakt kamen.

Sie schraubte sich mit leichten Drehbewegungen auf meinen Schwanz, anders kann ich das gar nicht beschreiben. Und dann gab sie mir Einblick darin, was ein flexibles Becken und durch Laufen gestählte Oberschenkel so alles anfangen können.
Sie trabte langsam an, pausierte immer wieder, um mit ihrem Becken zu kreisen, alles hart an der Grenze des Angenehmen, aber eben noch ganz genau darin. Dann steigerte sie ihren Trab langsam zum Galopp, mit schnellen und sehr weiten Ausholbewegungen ihres Beckens, durch die mein Schwanz ein ums andere Mal herausrutschte, was den Fluss aber irgendwie trotzdem nicht im Mindesten störte.

Ich fühlte deutlich, wie sich langsam mein Orgasmus ankündigte, als ich durch meine halbgeschlossenen Augenlider ein Neon-Gelb wahrnahm, das nicht in diese Umgebung passte. Es dauerte einige Sekunden, bevor mein Geist das Bild vervollständigte und ich des Mountainbikers gewahr wurde, der sich uns mit hoher Geschwindigkeit näherte.

Während ich vor Schreck erstarrte, kam Ute, die davon natürlich nichts mitbekam, weil er sich in ihrem Rücken befand, mit Macht und einiger Lautstärke. Es geschah alles fast gleichzeitig, ich rief „Verdammt“, was sie in ihrer Auflösung vermutlich nicht einmal mitbekam, der Radfahrer fuhr an uns vorbei und schob sich damit auch in ihr Gesichtsfeld.

Erst zehn Meter weiter schien er zu bemerken, wessen er da ansichtig geworden war, drehte seinen behelmten Kopf und mit verspiegelter Sonnenbrille anonymisiertes Gesicht zu uns. Er kam nur ganz leicht vom Wege ab, allerdings genug, um bei der hohen Geschwindigkeit, die er da draufhatte beim Geradeaussehen in Panik zu geraten und anfängerhaft eine Vollbremsung zu versuchen. Er stieg in hohem Bogen über den Lenker ab, landete ziemlich unsanft, aber mit reichlich Glück zwischen zwei Bäumen auf dem Waldboden.

Ute erstarrte für einen Moment, reagierte dann aber rasend schnell und stieg von mir ab, zerrte schon an der Decke.

„Los, lass uns abhauen.“

Ich sprang ebenfalls auf und versuchte in fieberhafter Eile meine Klamotten zusammenzusuchen, während sie weiter drängelte.

„Komm jetzt, anziehen kannst du dich später … er steht schon auf.“

So flohen wir direkt in den Wald, ich nackt und mit einem hartnäckigem Ständer, meinen Klamotten und Schuhen in der Hand, sie mit der wehenden Decke und ihrem Korb, durch Brennnesseln und Büsche. Ich spürte ein Brennen und Kratzen an meinen Beinen und das Stechen tausender kleiner Äste und Nadeln unter meinen Füßen.

Zu allem Überfluss gerieten wir an einen Abhang und aufgrund unserer Geschwindigkeit konnten wir die Richtung nicht mehr ändern und rannten ihn vollständig, ich zumindest hart an der Grenze zum Stürzen, hinunter.

Erst langsam mischte sich Juchen und Lachen in unsere Flucht, als klar wurde, dass der arme Radfahrer uns vermutlich nicht verfolgte. Wir rannten trotzdem noch etwas weiter, bis wir an eine kleine Lichtung mit einer Bank kamen, von der aus sich ein schmalerer Trampelpfad in den Wald schlängelte.

„Ute … verdammt … lass uns hier kurz anhalten … ich muss mich anziehen, verflucht.“

Ich rang nach Atem. Ute bekam einen Lachanfall, in den ich schnell mit einstimmte, bis ich einen Hustenanfall bekam. Schwer ließ ich mich auf die Bank fallen und legte meine Klamotten ab. Ute spähte in die Richtung, aus der wir gekommen waren.

„Glaube nicht, dass er uns verfolgt. Hihi … das war … sagenhaft. Der Typ tut mir aber leid, der hat ja einen ganz schönen Satz gedreht. Hey, was machst du denn?“

„Mich anziehen, was glaubst du denn?“

Ich betrachtete mit einigem Schrecken meine völlig zerkratzten und mit roten Quaddeln versehenen Beine, als ich in meine Badehose einstieg. Es juckte und brannte schon recht heftig. Ute hielt meine Hand fest, bevor ich sie über die Knie ziehen konnte.

„Wir waren doch noch lange nicht fertig.“

Verblüfft starrte ich in das grinsende und offen lüsterne Gesicht meiner Schwester.

„Spinnst du? Wir können doch jetzt nicht einfach weitermachen. Hey!“

Mein ohnehin trotz allem nicht ganz schlaffes Glied erfreute sich einer mündlichen Replik Utes, die sich gewaschen hatte und keinen Widerspruch gestattete. Binnen vielleicht ein, zwei Minuten hatte sie mich wieder hart geblasen, setzte ab und betrachte befriedigt ihr Werk.

„Siehst doch, wie schön das geht.“

Alles Jucken und Brennen war vergessen, als sie sich kurzerhand wieder auf meinen Schwanz pflanzte, die Füße auf die Sitzfläche der Bank gestellt und sich zwischen den zwei Holmen der Rückenlehne mit ihren Händen festkrallte. Besonders bequem konnte diese Stellung auch für sie nicht gewesen sein, aber sie schien so eine optimale Beckenfreiheit zu haben, die sie zügig und mit einigen langsamen Auftaktbewegungen demonstrierte.

„Wenn du natürlich schon genug hattest …“

Zur Antwort griff ich ihren Kopf und drückte ihren Mund auf meinen, küsste sie wild und leidenschaftlich, während sie mit einem Höllenritt begann, der es in sich hatte. Die Kante der Sitzbank drückte sich schmerzhaft in meinen unteren Rücken.

Ich hatte das Gefühl, tiefer und tiefer zu rutschen, aber das einzig wichtige in diesem Moment war, dass sie noch immer auf und ab schnellte, mich mit einem Hauch von Gewalt ins Nirwana entführte, in dem alle Eindrücke ineinander übergingen und verschwammen; Lust und Schmerz, unser tierisches Stöhnen mit dem aufgeregten Vogelgesang des Waldes, ihr schwer gerötetes und verzerrtes Gesicht mit dem spektakulären sonnendurchfluteten Grün.

Sie nutzte den Vorsprung, den sie durch unsere wilde Flucht gewonnen hatte und kam zwei Mal, bevor auch ich mich vergaß und in ihr explodierte. Zähe setzte sich die Realität Stück für Stück wieder zusammen, als sie nach einigen langsamen Ausklangbewegungen schließlich zur Ruhe kam. Sie küsste mich zärtlich und stieg dann vorsichtig ab, setzte sich neben mich, nachdem ich mich in eine etwas bequemere Position höher gezogen hatte, buckte sich an meine Brust und spielte versonnen mit meinem langsam erschlaffenden Schwanz.

„Alter Verwalter, du bist voll die Wilde, was?“

Sie schmunzelte.

„Manchmal, wenn mir danach ist. Was macht dein Verstand?“

„Immer noch rudimentär vorhanden.“

„Na, dann müssen wir halt gleich nochmal.“

„Träum ruhig weiter.“

„Wieso? Ich denke, du kannst neun Mal? Acht Mal schuldest du mir also noch.“

Ich schüttelte grinsend den Kopf und tastete meine neben mir liegenden Shorts ab. Gott sei Dank befanden sich meine Zigaretten in der Seitentasche mit dem Klettverschluss und waren so bei unserer wilden Flucht nicht herausgefallen. Schweigend rauchten wir in der friedlichen Nachmittagsstille. Langsam kehrte auch das Brennen und Jucken an meinen Beinen zurück.

„Scheiße, ich bin völlig zerkratzt. Du hast da auch ein paar hübsche Kratzer.“

„Na und? Stell dich doch nicht so an wie ein kleines Mädchen. Mmmh, dein Saft läuft aus …“

„Hä?“

„Dein Sperma … aus meiner Muschi ...“

„Ach so. Taschentücher habe ich allerdings nicht dabei.“

„Brauchen wir auch nicht. Du leckst mich jetzt schön sauber.“

„Und sonst geht’s danke?“

„Nun sei nicht albern. Als ob du noch nie dein eigenes Zeug gekostet hättest. Los, auf die Knie und frisch ans Werk.“

Sie rückte demonstrativ weiter nach vorn auf der Sitzfläche und öffnete ihre Beine. Natürlich hatte sie recht, aber ein Fan meines eigenen Geschmacks war ich nicht unbedingt. Vermischt mit ihrem Schleim war es nur marginal schmackhafter. Trotzdem erledigte ich ihren Auftrag zu ihrer vollsten Zufriedenheit.

„Und da du dort schon mal bist, leck mich ruhig noch etwas weiter.“

„Du kriegst den Hals echt nicht voll genug, was? Drei Mal gekommen und immer noch nicht genug?“

„Red nicht, leck mich.“

„Kann ich mir vielleicht wenigstens meine Hose überziehen, falls doch wieder jemand kommt? Du brauchst ja nur deinen Rock runtermachen …“

„Nein. Du bleibst so, wie du bist. Ich will sehen, wie dein Ding davon wieder zum Leben erwacht.“

Das tat es dann tatsächlich und überraschend schnell noch dazu. Trotzdem vollendete ich mein Werk in aller Seelenruhe. Anschließend kniete sie der Länge nach auf die Sitzfläche der Bank und ließ sich von mir, der so zum ersten Male die Freuden einer stehenden Variante erleben durfte, durchrammeln, bis mir trotz des kühlenden Schattens im Wald vor Anstrengung der Schweiß in Bächen und Rinnsalen über den Körper lief. Um mir weitere Reinigungsaufträge zu ersparen, zog ich im letzten Moment raus und spritze in hohem Bogen auf den Waldboden, auch ein wenig gegen die Rückenlehne der Bank.

Mein Herz hämmerte auch noch Minuten später, als ich erschöpft und keuchend auf der Bank in mich zusammenfiel, von Ute wie von einer Decke umschlossen.

„Mein tapferer kleiner Waldarbeiter. Das war richtig gut.“

„Und das bringt den Spielstand auf 6:2.“

Sie war im letzten Drittel meines Husarenritts zweimal schnell hintereinander gekommen.

„Das ist doch eine erstklassige Ratio. Mach so weiter, und du wirst mich nicht mehr los.“

„Na, wenn das kein Anreiz ist. Ich … ich bin so unbeschreiblich glücklich … ich lieb dich so sehr, es tut schon fast weh.“

„Das hast du schön gesagt … und genau so geht es mir auch. Es ist unglaublich … wie nahe ich dir sein kann …“

Wir lagen noch lange träumend und schmusend auf der Bank, bevor wir uns händchenhaltend wie Hänsel und Gretel auf den Rückweg machten.

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An eine Rückkehr an den See war natürlich nicht mehr zu denken. Unsere Beine sahen wirklich schlimm aus. Auch Christine schien erschrocken, als wir am späten Nachmittag zurückkamen. Mit einiger Erleichterung registrierten wir, dass Frau Scharfenberg schon wieder weg war.

„Was ist denn mit euch passiert? Hattet ihr einen Unfall?“

„Wir haben zumindest einen verursacht. Und mussten uns dann aus dem Staub machen.“

Erst als wir sahen, wie sehr sie erschrak und bleich wurde, wussten wir, dass wir das Pferd vielleicht besser anders aufgezäumt hätten. Lachen musste sie dann aber doch, als wir ihr in allen Details unseren Nachmittag erzählten. Dann aber wurde sie erstaunlich ernst.

„Ihr müsst aber in Zukunft sehr viel vorsichtiger sein. Ich möchte nicht, dass euch etwas passiert. Versteht ihr?“

Wir nickten beide mit der gebotenen Ernsthaftigkeit. Sie seufzte. Ute sah sie prüfend an.

„Und wie war dein Kaffeetrinken mit Frau Scharfenberg?“

„Sehr informativ. Ela redet sehr gern und sehr viel.“

Wir kicherten albern.

„Dann habe ich mich aber wieder einer Methode erinnert, sie zum Schweigen zu bringen.“

Wir grinsten uns anzüglich an. Christine schien aber nicht ganz so unbefangen, wie noch in den letzten Tagen.

„Ich fange an, mich zu erinnern. Als sie mir von uns erzählte, fielen mir manchmal Sachen dazu ein. Es ist aber alles ein schreckliches Durcheinander … und wenn ich mich gezielt an etwas zu erinnern versuche, klappt das auch noch nicht.“

Meine Stimme klang etwas belegt.

„Aber das ist doch fantastisch. Der Rest kommt bestimmt noch mit der Zeit.“

„Ja, das glaube ich jetzt auch ganz fest. Und jetzt mache ich uns was zu essen, ihr müsst ja vor Hunger bald umkommen … nach euern Abenteuern in der Wildnis.“

Auch hier lag sie völlig richtig. Wir duschten gemeinsam, und trotz des unangenehmen Gefühls in den unzähligen kleinen Wunden und Kratzern wurde auch das sehr erotisch, obwohl wir von weiteren Befriedigungsversuchen absahen. Ute trug noch etwas Salbe gegen den Juckreiz der Brennnessel-Stellen auf.

Mit großem Appetit und viel Gelächter aßen wir auf der Terrasse zu Abend. Es war noch immer herrlich warm, ein wunderbarer und gelungener Ausklang eines unfassbar schönen Tages, als wir drei uns auf der Hollywoodschaukel aneinander kuschelten. Erst gegen neun gingen wir dann schließlich wieder hinein. Wir sahen fern, es gab einen ganz witzigen Film und trotzdem schlief Ute bereits nach kurzer Zeit ein. Christine bemerkte dies auch nach einer Weile.

„Sie sieht so unschuldig aus, wenn sie schläft. Wie ein kleiner Engel.“

„Na, aber wie du ganz richtig bemerktest: Ein Engel, der es faustdick hinter den Ohren hat.“

„Sie ist halt meine Tochter.“

„Daran wird es wohl liegen.“

„Du liebst sie sehr, nicht wahr?“

„Mehr als mein eigenes Leben.“

Das mag pathetisch geklungen haben, aber ich meinte es wirklich so. Ich hätte nie gedacht, dass man überhaupt so viel für einen Menschen empfinden kann. Christine schien sehr nachdenklich.

„Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um euch zu schützen. Aber ihr müsst wirklich vorsichtiger sein.“

„Wir werden schon aufpassen. Mach dir mal keine Sorgen.“

„Ich kann aber nicht anders. So sind Mütter halt.“

„Du bist aber wie keine andere Mutter auf der Welt.“

Um ihre Mundwinkel zuckte es verdächtig. Fast übergangslos strich ihre Hand über meinen Schoss.

„Da hast du wohl recht.“

Mit geschickten Fingern öffnete sie meinen Hosenknopf und zog ganz langsam den Reißverschluss herunter. Ein schneller Griff und mein sich ob ihrer freundlichen Hilfe streckender Dödel, bot sich Christines Bewunderung dar. Fast verspielt zog und zupfte sie an ihm herum, bis er wieder eine ansehnliche Größe erreicht hatte.

„Ich glaube nicht, dass Mütter so von dem Schwanz ihres Sohnes begeistert sein sollten. Es ist echt schlimm mit mir. Tut mir leid.“

Mit diesen Worten sank sie tiefer und nahm mein Prachtstück in den Mund.

„Oh … das ist … schon okay. Dein Sohn … ist von deinem Mund … auch ganz begeistert.“

Sie hielt kurz inne und sah mich mit einem unbeschreiblichen Blick an.

„Ich komme mir richtig pervers vor. Das Schlimme ist … dass selbst das mich noch mal zusätzlich geiler macht.“

Sprach’s und widmete sich wieder dem Objekt ihrer Begierde. Ich streichelte mit der linken Hand über ihr Haar, während ich langsam in den siebten Himmel entschwebte. Meine rechte war unter Utes schlafendem Körper eingeklemmt.

Christine machte ein echtes Spektakel daraus, leckte und züngelte an meiner Eichel, saugte und drang sogar mit ihrer Zungenspitze ein Stück in meine gespaltene Krone ein. Ich zuckte einige Male wie von Elektroschocks. Dann zeigte sie mir wieder, wie tief sie meinen alles andere als kleinen Lümmel in ihre Kehle bekommen konnte. Mein Stöhnen wurde immer lauter.

Ich hatte jedes Zeitgefühl verloren, auch war mir nicht aufgefallen, wann Ute wieder wach geworden war. Ich spürte einfach plötzlich ihre Augen auf mir. Auch Christine bemerkte unsere Zuschauerin und bot ihr sogleich durchaus mütterlich ihr Spielzeug zum Teilen an.

Ute nahm dankend an und saugte mit ähnlichem Gusto daran herum, bevor sie sich zu gemeinsamen Züngeln entschlossen. Wenn es wirklich einen Himmel gab, musste er sich so oder so ähnlich anfühlen. Plötzlich hielt Christine, die wieder den Staffelstab in den Mund bekommen hatte, an.

„Ich will ihn jetzt in mir spüren … darf ich, Töchterchen?“

„Was fragst du mich um Erlaubnis? Ich hatte heute ja schon mehrfach das Vergnügen.“

„Ich frage dich, weil er dir gehört. Steffen liebt dich. Und du liebst ihn. Ich finde es wahnsinnig toll, dass ihr mich mitmachen lasst, aber … richtig ist es nicht. Aus so vielen Gründen. Aber … was rede ich … ich würde trotzdem so gern … wenn du es mir erlaubst, würde ich jetzt wirklich gerne richtig durchgezogen werden …“

„Liebe hat nichts mit Besitz zu tun, finde ich. Du brauchst mich nie wieder zu fragen. Wenn du willst, und Steffen will, dann tut es einfach. Und jetzt komm, Steffen, gib ihr was sie will, ja?“

Ich nickte langsam, froh, dass ich nun auch mal einbezogen wurde. Irgendwie hatte mich dieses eher surreal anmutende Gespräch, wo Besitzrechte an meinem Schwanz verhandelt wurden, fast aus dem Konzept und vor allem der Stimmung gebracht.

Das änderte sich jedoch blitzartig, als sich beide Frauen auszogen, nicht jede sich selbst, sondern beide sich gegenseitig, wie in einem erotischen Tanz, voller Anmut und gleichzeitig in so elementarer, ursprünglicher Körperlichkeit, voller knisternder Elektrizität, die sich ausbreitete und auch mich erreichte.

Ich entledigte mich meiner Kleidung, während die Frauen sich bereits wieder auf dem Sofa niederließen, noch etwas schmusten und dann die Positionen einnahmen, in denen ich mich ihnen widmen sollte. Ich hatte eigentlich angenommen, dass Ute unsere Mutter irgendwie auch beschäftigen würde, aber sie rutschte in eine Ecke des Sofas und zog Christine mit sich, so dass sie mit ihrem Rücken auf Utes Vorderseite zum liegen kam. Christine öffnete ihre Beine für mich, spielte aufreizend und ungeduldig mit ihrem erwartungsfrohen Honigtopf.

Erst als ich meine Position zwischen ihren Beinen einnahm, wurde mir klar, warum Ute sich so und nicht anders positioniert hatte. Sie wollte in mein Gesicht sehen, während ich für Christine da sein würde.

Langsam drang ich in Christine ein, die ihre Augen schloss, um völlig in diesem Moment zu sein. Automatisch glitt mein Blick auf Ute, die jede Feinheit meines Mienenspiels, jedes Zucken und jedes Stöhnen, das von meinen Lippen drang, aufsaugte wie ein Schwamm, nicht nur zusah, sondern direkt teilnahm, in einer Form, die ich zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

Gleichzeitig dirigierte sie mich, trieb sie mich mit ihrem Blick dazu, von Anfang an wie ein Wilder die leicht überrascht wirkende Christine durchzurömern, als gäbe es kein Morgen. Christine mochte überrascht gewesen sein, aber diese Überraschung war zweifellos eine freudige, wie sie lautstark und mit bebenden Lippen bestätigte.

Irgendwie war auch das nur eine Randerscheinung, spielte sich die eigentliche Vereinigung auf einer anderen Ebene ab, verlor ich völlig die Kontrolle über mich, ging auf Christine los wie ein wildes Tier, immer härter, immer brutaler, wie in einem Blutrausch. Christine klammerte sich an Utes Händen fest, zuckte und bebte, kam in einem Stakkato von Stöhnen und angedeuteten Schreien.

Unter den anfeuernden Blicken Utes pflügte ich weiter mit brachialer Gewalt den bebenden Körper meiner Mutter unter mir durch. Jedes Denken hörte auf; da war nur noch der Akt und das stumme Zwiegespräch, das lautlos inmitten des Infernos a****lischer Laute und aufeinander klatschender Körper stattfand.

Christine drückte Utes Hände, bis ihre Knöchel ganz weiß waren, sie stöhnte, stammelte, wimmerte, winselte sich ihrem nächsten Höhepunkt entgegen. Von Utes Lippen las ich ein lautloses „Komm“ ab, und obwohl ich mich in diesem Moment noch unendlich weit davon entfernt fühlte, bekam ich kurz darauf tatsächlich zum ersten Mal in meinem jungen Leben das Kunststück fertig, annähernd gleichzeitig mit einer Frau den Moment der totalen Auflösung zu erleben.

Ich brach halb auf ihr zusammen, rang schwer nach Atem, bemerkte nachträglich, dass ich meinen Körper bis an seine Grenzen gepuscht hatte. Von zwei Armpaaren umschlossen, beruhigte ich mich erst Minuten später. Meine Hand zitterte trotzdem noch, als ich den beiden Frauen eine Zigarette anbot.

„Junge, du bist ja völlig fertig. So sehr brauchst du dich dann aber auch nicht zu verausgaben …“

„Wieso, hat es dir nicht gefallen?“

„Gefallen? Ich dachte, ich würde den Verstand verlieren … das war fantastisch …“

Sollte ich ihr sagen, dass irgendwie Ute dafür mehr verantwortlich war als ich selber? Ich sah Ute tief in die Augen. Nein, letztlich war dies eine so unglaubliche und intime Erfahrung gewesen, dass ich sie selbst Christine nicht mitteilen konnte. Ute schien mit meinem Schweigen durchaus einverstanden zu sein.

„Wollen wir vielleicht nach oben?“

Utes Vorschlag nahmen wir beide sofort an. So bequem unser Sofa auch war, der Gedanke, mich auf einem Bett richtig ausstrecken zu können, war sehr verlockend. Christine wollte in Richtung ihres Schlafzimmers abwandern, aber Ute hielt sie zurück.

„Nein, lass uns ruhig in mein Zimmer.“

Sie hatte irgendetwas vor, so viel war klar. Von der Zigarette und dem vorherigen Druck auf meinem Bauch meldete sich bei mir allerdings zunächst ein anderes Bedürfnis an.

„Ich muss schnell noch auf den Pott. Wenn jemand von euch auch noch muss, geht bitte vor mir …“

Beide schüttelten schnell den Kopf, aber Ute fügte hinzu:

„Das trifft sich aber gut.“

Erstaunt hielt ich in meiner Bewegung inne, aber außer einem tiefgründigen Lächeln bekam ich keine weitere Erklärung. Bei meiner Rückkehr fand ich Ute bastelnd auf dem Bett vor, sie hatte sich aus meinem Zimmer unsere geliebte Kräutermischung geholt. Ich nickte ihr nachträglich zustimmend zu und kuschelte mich bei Christine an.

So klein und schrumpelig wie in diesem Moment war mein Schwanz schon lange nicht mehr gewesen, abgesehen vielleicht von dem kurzen Augenblick am Nachmittag, nachdem wir aus dem Wasser gekommen waren. Ute hatte vermutlich recht gehabt; ich hoffte nur, dass ich die beiden Frauen nicht enttäuschen würde, also war mir diese Atempause sehr willkommen.

„Boah, Ute, da hast du es fast zu gut gemeint. Wie viel hast du denn reingepackt?“

„Genug. Streck dich aus, ruh dich aus, du siehst eh aus, als könntest du ein Päuschen vertragen. Christine und ich kommen schon eine Weile allein zurecht.“

Mit diesen Worten tauchte sie unter ihrem Bett ab und brachte eine große braune Kiste hervor. Sie grinste vergnügt.

„Die Frau von heute ist für alle Eventualitäten gerüstet.“

Fast feierlich hob sie den Deckel ab. Mir fielen beinahe die Augen heraus. Spielzeug. Kein Klein-Mädchen-Spielzeug allerdings, im Gegenteil, das war eindeutig Frauenspielzeug. In allen Größen, Formen und Farben. Eigentlich hätte ich es mir denken können, und angedeutet hatte sie das ja zuvor auch schon, aber mir blieb trotzdem die Spucke weg, als sie Christine und mir da ihre Kollektion präsentierte.

„Dieser hier ist zum Umschnallen, der lange dort ist ein Doppelstecker, die zwei sind Vibratoren, der fleischfarbene ist aber nicht so gut, das Material ist nicht so besonders. Der schwarze Dildo ist ein kleines Monster, aber er fühlt sich fantastisch an …“

Ich sah fasziniert und auch ein wenig eingeschüchtert in die Kiste. So wenig Minderwertigkeitskomplexe ich ob meiner eigenen Ausstattung bis dato auch hatte, angesichts der Größe ihrer Spielzeuge kriegte ich doch so meine Bedenken.

„Das sind verschiedene Gleitmittel, der kleine Hase und Delphin sind Mini-Vibratoren …“

„Handschellen! Ach du grüne Güte. Was machst du denn mit Handschellen, Schwesterherz?“

„Dreh dich um, streck deine Arme hinter den Rücken und finde es heraus.“

Ich sah hilfesuchend zu Christine, aber die schien meine Konfusion eher zu teilen. Utes Blick hatte etwas Lauerndes.

„Vertraust du mir nicht?“

„Schon …“

„Dann red nicht, mach.“

Zögernd drehte ich ihr den Rücken zu und bewegte langsam meine Hände hinter meinen Rücken. Das kalte Metall schloss sich um meine Handgelenke. Erst hatte ich noch reichlich Bewegungsfreiheit, aber dann betätigte sie wohl einen Mechanismus, der sie enger machte. So eng, dass sie mir fast ins Fleisch schnitten. Irgendwie kam ich mir etwas lächerlich vor, als beide Frauen mir halfen, mich wieder dem Geschehen zuzuwenden.

„Und jetzt?“

„Jetzt kann ich mit dir machen, was ich will. Und wann ich es will.“

Christine kicherte wie ein kleines Mädchen.

„Jetzt bist du uns völlig ausgeliefert.“

„Na klasse. Und wenn ich keine Lust mehr habe und befreit werden will?“

„Dann musst du hoffen, dass auch ich das will. Betteln soll helfen, habe ich gehört.“

„Du verarscht mich jetzt doch, oder?“

In einer sinnlosen Geste versuchte ich meine Arme in den Fesseln zu drehen, was aber nur einige Millimeter gelang. Ich hatte sie zwar nur kurz gesehen, aber sie hatten nicht unbedingt wie Spielzeug gewirkt, also schienen Zerreißproben ausgeschlossen. Ute sah mich sehr ruhig und gelassen an, mit diesem Sphinx-Ausdruck, der mich nun schon einige Male fast wahnsinnig gemacht hatte.

„Nein.“

Damit schien für sie die Sache erledigt. Sie fuhr fort, Christine ihre Sammlung zu erklären, während mir heiß und kalt wurde. Aber es war Ute. Ute, die ich liebte und der ich bedingungslos vertraute. Und bislang war ich mit diesem Vertrauen gut gefahren. Die Tatsache, dass sie nun begann, Christine die Sachen nicht nur zu zeigen, sondern auch vorzuführen, zog dann sowieso meine Aufmerksamkeit von mir und meinem Dilemma ab.

Christine schien ebenso wie ich ein Neuling in Bezug auf diese Sportgeräte zu sein. Insbesondere der kleine Hase, ein Mini-Vibrator mit einem Hasenkopf, schien es ihr angetan zu haben.

„Oh, den leihst du mir aber. Das fühlt sich ja fantastisch an.“

„Ja, der frisst nur elendig Batterien. Aber das ist auch mein persönlicher Favorit.“

Christine schaltete das summende Häschen aus und lockte Ute mit ihrer sichtbar feuchten Weiblichkeit.

„Jetzt würde ich da aber lieber deine Zunge spüren.“

„Das kann ich mir wohl denken. Dir hat gefallen, wie ich dich geleckt habe, nicht wahr?“

„Oh ja. Du machst das richtig gut.“

„Besser als die Scharfenberg?“

„Oh, gar kein Vergleich. Bitte … leck mich doch jetzt bitte … Ute … komm.“

„Dir läuft ja richtig die Vorfreude das Bein runter, du kleines geiles Luder.“

Alter Verwalter. Ute lief zu ganz großer Form auf. Ich traute meinen Ohren kaum. Und stellte befriedigt fest, dass sich mein schrumpeliges Fleisch sehr wohl wieder straffen konnte. Ute schien zwischen Christines sehnsüchtig geöffneten Schenkel abtauchen zu wollen, machte dann aber eine Welle daraus und bewegte sich wie eine Katze auf den Kopf meiner Mutter zu.

Dabei ließ sie auch schon ihre Zunge in einer geraden Linie von zehn Zentimeter unter dem Bauchnabel bis zwanzig darüber zum Einsatz kommen. Christine zuckte und bebte, als sich Ute höher und höher schob und ihr gleichzeitig mit ihren Händen an den Innenseiten ihrer Schenkel hochfuhr.

Sie drehte ihre Handflächen nach außen und vollendete ihre Aufwärtsbewegung auf Christines Bauch, um dann zur Seite auszuweichen und Christines Hände zu ergreifen. Ute hob sie an und drückte ihr die Arme hinter den Kopf.

Christine wimmerte und winselte, als Ute sie abwechselnd in beiden Achselhöhlen züngelte, bevor sie sich ihren steil aufgerichteten Brustwarzen widmete, saugte, leckte, sie zwischen ihre Zähne nahm, ohne jedoch zuzubeißen.

Das holte sie dann jedoch sogleich an Christines Halsansatz nach, fast so, als ob sie nach Beute schnappte; am Anfang nur mehr festhaltend, dann langsam den Druck steigernd. Christine entließ so etwas wie die Vorform eines Schreies, von Lust wie dem Hauch einer Gier auf mehr verzerrt.

Als sie endlich losließ, befand sich ein deutlich sichtbarer Zahnabdruck in Christines Haut, Ute musste tatsächlich ganz schön hingelangt haben. Ihre Zunge wanderte den Hals hinauf bis zu ihrem Kinn, dann fuhr sie sie wieder ein, schob ihr Gesicht ein Stück höher und parkte ihre Lippen wenige Millimeter über Christines.

Mit einem annähernd diabolischen Grinsen zog sie sie im selben Moment zurück, als Christine versuchte sie zu küssen. Sie löste ihre Finger von Christines, stützte sich mit beiden Händen auf und ließ ihren Körper wie in einer Yogafigur sanft über Christines Gesicht streichen, bis ihr Schoss dort ankam. Sie stellte im Folgenden sicher, dass das ganze Gesicht meiner Mutter nach ihrer Pussy roch, für einen Moment sah es so aus, als wolle sie sie damit ersticken. Dann drehte sie sich völlig unerwartet mir zu.

Mit einer fließenden Bewegung tauchte sie neben mir auf, fasste an meine Schulter und drückte mich langsam nach links. Ich hielt noch eine Weile die Balance, fiel dann aber seitlich aufs Bett. Sie zog ein Kopfkissen hervor und legte es unter meinen Kopf. Dann wandte sie sich erneut ihrer schwer atmenden Mutter zu, griff um ihren rechten Schenkel, zog und drehte sie, bis ihre vor Nässe glänzende Muschi in Lebensgröße in meinem Gesichtsfeld auftauchte, vielleicht dreißig Zentimeter von mir entfernt. Christines rechter Schenkel ruhte kurz über dem Knie mit leichtem Druck an meinem Kopf.

Ute blieb plötzlich ganz untätig und ließ mich diesen Moment genießen. Mit ihrem betörenden Duft schien auch ihre Erregung in Wellen bei mir anzukommen. Die Blutdichte in meinem besten Stück erreichte den Maximalwert. Ich fragte mich, ob es möglich war, ohne irgendeine Form von Stimulation nur vom Zusehen kommen zu können. Wie aus weiter Ferne hörte ich meinen eigenen, schweren Atem.

Ute jedoch hielt nun den Zeitpunkt für gekommen, endlich Christines Wünsche zu erfüllen. Ich lag ein wenig gebogen vor ihnen, so dass Ute sozusagen in meinen Körper einstieg, um sich bequem hinlegen können. Sie drückte ihr linkes Bein zwischen meine und rieb sich eine Weile wohlig an meinem Oberschenkel, während ihr Kopf im Zielgebiet ankam und sie in Partisanentaktik erste Attacken auf die Muschi meiner Mutter ritt.

Ich fühlte ihre Sekunden der Wonne und nachfolgenden Frustration wie ein energetisches Feld. Ute hatte Christine dann aber offenbar auf diese Weise genug gequält und fing stattdessen an, mit agiler Zunge um ihren Kitzler zu kreisen. Seit Minuten war von Christine nur noch inkohärentes Gestammel zu hören gewesen; jetzt entließ sie Laute, als ob sie ausgepeitscht würde.

Utes Hände wanderten unter Christines Gesäß; gleichzeitig mit ihren fulminanten Frontalangriff auf den sichtbar geschwollenen Lustknopf meiner Mutter drückte sie von unten ganz langsam ihr Becken höher und höher.

Man hätte glauben können, Christine befände sich in einer religiösen Verzückung, so oft wie in der Folge ihren Schöpfer anrief. Ute drückte höher und höher und folgte der Bewegung züngelnd und schleckend nach, hielt dann eine Weile die Spannung, um danach ebenso langsam Christines Becken wieder auf das Bett sinken zu lassen.

Unfassbar schnell und zielgenau tanzte und rotierte Utes Zunge auf dem vor dem Ausbruch stehenden Vulkan, den sie da erweckt hatte, um dann mit harten Stübern nachzusetzen. Als sie plötzlich ihre Lippen um Christines Knospe schloss und zu saugen anfing, schien Christine völlig die Beherrschung zu verlieren, warf sich halb mit ihrem Oberkörper im Bett herum, während sie sich gurgelnd und ächzend ihrem Höhepunkt näherte.

Ich glaubte den Moment schon fast selbst erspüren zu können, als Ute einfach aufhörte; hernach mit aufreizend langsamen und trägen Bewegungen ihre Macht demonstrierend gemächlich fortfuhr.

„Ute … bitte … bitte … oh mein Gott …“

Ute nahm erneut Fahrt auf, züngelte wie eine Schlange, um wieder und wieder anzuhalten, bis auch schon fast das Zusehen für mich unerträglich wurde. Und dann wurde ich Zeuge dessen, was man wohl multiple Orgasmen nennt.

Ute hörte mit ihrem Lecken einfach nicht mehr auf. Christines Körper bebte und zuckte, als sie endlich den Moment der Erlösung mit einem heiseren Schrei begrüßte. Vielleicht zwei Minuten später kam sie erneut. Der dritte und vierte Orgasmus schienen fast schon ineinander überzugehen.

Beim Ausklang des vierten griff Christine verzweifelt in Utes Haar, um sie von weiterem Tun abzuhalten. Ute hielt noch neckend eine Weile dagegen, aber verabschiedete sich dann mit einem schmatzenden Kuss von ihrer Spielgefährtin; schob sich langsam auf den nachbebenden Körper, bis sie auf gleicher Höhe mit ihr lag. Christine umklammerte sie wie eine Ertrinkende, nach Atem ringend, in einem Zustand völliger Auflösung.

Ich konnte mehr ahnen, denn sehen, dass sie sich küssten, denn Ute versperrte mir nun etwas die Sicht. Nach einigen Minuten ließ sie sich von Christine gleiten, drehte mir den Rücken zu und beschäftigte sich mit dem Inhalt der Kiste.

Ich bekam schon fast so etwas wie Mitleid mit Christine, als Ute sich dann in aller Seelenruhe das umschnallbare Teil hervorzog und anlegte. Es war allerdings zumindest nicht so groß und heftig wie die anderen aus ihrer Sammlung; zudem schien sie zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, indem sie das Ding mit Gleitmittel einschmierte.

Christine sah nicht einmal hin, sie lag völlig weggetreten auf dem Rücken und atmete immer noch schwer. Utes drehte sich langsam zu mir. Ihren Blick werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Das Teil war nicht für Christine gedacht gewesen. Jetzt war ich dran.

Unwillkürlich riss ich an den Handschellen, mir gleichzeitig der Sinnlosigkeit dieser Geste bewusst. Es gab kein Entkommen. Ich würde von meiner Schwester in die intensivste aller Analfreuden eingeweiht werden, es sei denn, ich würde in einen hysterischen Schreikrampf ausbrechen und um Gnade winseln.

Danach war mir aber gar nicht unbedingt. Im Gegenteil, ich war schon neugierig, wie sich das anfühlen würde. Ute zog meine Beine an den Knien etwas höher und spielte eine Weile mit ihren gleitmittelfeuchten Fingern an meiner Rosette. Mit stockendem Atem registrierte ich das erste Eindringen eines Fingers, bald gefolgt von einem zweiten.

Ute umfasste meine Hüfte und zog mich auf meine Knie, drückte meinen Oberkörper nach unten, bis mein Kopf mit der Stirn wieder auf dem Kissen ruhte. Ich erschauerte, als ihre Hände unter meinen gefesselten sich im Fleisch meiner Po-Backen verkrallten, sie massierten und schließlich auseinanderzogen.

Dann fühlte ich schon den Druck des Fremdkörpers an meiner Öffnung. Ute ließ sich und mir Zeit. Die Spitze des Dildos war schon eingedrungen, aber für endlose Sekunden schob sie ihn nicht nach. Ich hielt die Luft an, als sie dann doch endlich den Druck erhöhte, das leicht kühle und erstaunlich angenehme Gummiteil bis zur etwas übertrieben hervorgehobenen Eichel in meinen After schob.

Noch einmal gab sie mir Gelegenheit, dieses Gefühl zu verarbeiten, dann setzte sie ihren Vormarsch unbeirrt von wachsendem Widerstand fort. Ich entließ meinen Atem stoßartig, was Ute als Auftaktsignal zu langsamen Bewegungen verwendete, die mir ein erstes Stöhnen entlockten. Am Anfang war der Druck noch hart an der Grenze zum Schmerz erschienen, nach wenigen sehr vorsichtigen und sanften Einschwingübungen gab sich das jedoch; es fühlte sich eigenartig an, durchaus aufregend, aber halt ganz anders als alles, was ich kannte.

Utes Schwünge wurden langsam länger und schneller; gleichzeitig presste sie ihre Hände durch meine zurückgebogenen Arme und hakte ihre sich findenden Finger unter meiner Brust ein. Ganz gemächlich hob sie so meinen Oberkörper an; gänzlich aufgerichtet schmiegte sich ihr warmer Körper von hinten an mich, während ihr Becken mit zunehmendem Fleiß dafür sorgte, dass mein stockender, abgehackter Atem nun zur Regelerscheinung wurde.

So war das also, gefickt zu werden. Ich will ehrlich sein, einerseits kam ich mir schon ein wenig entwürdigt und seltsam vor, andererseits fuhr ich mehr und mehr auf dieses unglaubliche Gefühl ab. Ute stieß schneller und härter zu, ihr Unterbauch schnellte immer und immer wieder gegen meine sich etwas taub anfühlenden Finger, denn ich zog und presste unbewusst gegen das Metall der Handschellen, schnürte mir so selbst die Blutzufuhr ab.

Ich hatte meine Augen für einen Moment geschlossen, aber Bewegung und mehr Wärme auf meiner Vorderseite ließen mich sie wieder öffnen, um Christine gewahr zu werden, die sich nur noch wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt befand.

Ihre Augen blitzten, als sie mit stiller Begeisterung meinen hitzigen Gesichtsausdruck studierte, bevor sie mich in einen langen Kuss verwickelte, mich zur gleichen Zeit mit ihrem Oberkörper abstützend, während ihre Hände sich um Utes Rücken schlangen.

Ute stützte sich an Christines Hüften ab und ließ nun richtig ihr Becken fliegen, hämmerte wie eine Wahnsinnige auf mich ein, was sich rasch erst wie zu viel und unangenehm anfühlte, um kurz darauf eine Metamorphose in etwas fast unerträglich Geiles durchzumachen, das mir ein gleichmäßiges, grunzendes Stöhnen aus den Tiefen meines Seins entrang. Christine brach ihren Kuss ab und entzog sich uns, um dann mit dem Kopf in meinen Schoss zu sinken.

Mein Schwanz hatte sich trotz des erregenden hinterwärtigen Geschehens etwas zur Ruhe begeben, erwachte aber kurz nach der freundlichen Aufnahme in dem Mund meiner Mutter zu neuem Leben. Ute nahm jetzt Tempo heraus, ließ ihren künstlichen Schwanz fast heraus gleiten, um dann wieder langsam so tief vorzustoßen, wie es eben ging. Christine ging zum Ausgleich richtig zur Sache, saugte an meinem allerdings nicht völlig verhärteten Seppel, bis ich vor Begeisterung hätte schreien können, dies aber aus mir unbekannten Gründen nicht tat.

Dennoch kam ich völlig unerwartet, als Christine gerade abgesetzt hatte und mit leichter Handunterstützung an meiner glänzenden Eichel züngelte. Der erste Schwall meines Spermas klatschte folgerichtig über ihr Gesicht und Stirn, die nächsten landeten bereits in ihrem sich schnell über ihn stülpenden Mund, während sich mein Schließmuskel verkrampfend an den Gummischwanz klammerte, den Ute für diesen Moment still hielt.

Christine stellte sicher, das auch der letzte Tropfen aus mir heraus gesaugt war, bevor sie auftauchte und sich den auf ihrem Gesicht befindlichen Rest von Utes reinigender Zunge anreichen ließ. Das letzte bisschen wurde mir dann zur Verköstigung auf die Zunge gelegt. Dann zog Ute auch den künstlichen Freudenspender ab; für einen Moment fühlte es sich an, als ob alle möglichen Innereien folgen würden, aber es entwich nur nach und nach unkontrollierbar etwas Luft und Schleim.

Ute brachte mich wieder in die bequeme Seit-Lage, überlegte kurz und holte schließlich den Schlüssel für die Handschellen, um mich kurz darauf gnädig davon zu befreien. Sie entfernte auch das Instrument ihrer süßen Folter; die Frauen nahmen mich in die Mitte. Noch immer zitterte und bebte ich, versuchte ich, das eigenartig leere und heiße Gefühl in meinem Hintereingang zu erforschen, dem Verlust meiner dortigen Jungfräulichkeit nachspürend in allen Details in mein Gedächtnis zu brennen.

Wir schmusten und kuschelten für eine Weile, bis Christine sich schließlich aufrappelte und einen notwendigen Toilettengang mit dem Reinigen des Dildos verbinden wollte, mit der Ankündigung, auch Ute solle hernach nun auf ihre Kosten kommen. Nach Christines Rückkehr suchte auch ich diesen Ort auf, da ich mir nicht sicher war, was ich da fühlte und ob meine ausgeleierte Rosette zwischen Luft und anderem unterscheiden könnte.

Als ich nach einigen Minuten zurückkehrte, hatte Christine schon mit der angekündigten Behandlung begonnen und zog Utes bisher vernachlässigtes Löchlein in Hündchen-Stellung durch. Ich legte mich quer zu den beiden aufs Bett und sah dem vergnügten Treiben, das mit reichlich Gelächter begann aber dann rasch sehr viel ernster genommen wurde, zu, bis mir fast unmerklich die Augen zufielen. Utes emphatisches Stöhnen als letzte Wahrnehmung entführte mich kurz darauf in einen tiefen, bleiernen Schlaf.

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Posted by plusquamperfekt
2 years ago    Views: 5,141
Comments (5)
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2 years ago
global lies doch einfach, deine Komentare kannst dir sparen. mir gefällts
2 years ago
leider geklaut:(

http://german.literotica.com/stories/memberpage.php?uid=1185000&page=submissions
2 years ago
Genauso Geil wie der erste Teil, freue mich schon auf den nächsten Teil.
Weiter so
2 years ago
Sehr sehr schöne und empfindsam geschriebene Geschichte
2 years ago
lang aber geil