Mutproben 01

Mutproben 01

By plusquamperfekt ©

Vorwort:


Nachdem hier eine meiner Geschichten ohne mein Zutun gelandet war und netterweise auf meinen Wunsch wieder zurückgezogen wurde, hier mal ein Dreiteiler neueren Datums. Kleine Warnung: Sie enthält unter anderem auch homosexuelle Elemente. Viel Spaß damit.

Eigentlich war es ein ganz normaler Samstagabend. Während viele unserer Altersgenossen auf Partys oder in Kneipen abhingen, waren Jan und ich am zocken. Jan war seit meiner Kindheit mein bester Freund, wir gingen auf dieselbe Schule, aber da er hängengeblieben war, war er eine Klasse unter mir. Ich hatte gerade die dreizehnte begonnen, er hatte es irgendwie in die zwölfte geschafft. Wir waren beide über achtzehn, da wir spät eingeschult worden waren, was mit der Kapazität unserer Dorfschule zu tun gehabt hatte.

Bei Schmidts war ich ein häufiger Gast, fast so etwas wie ein dritter Sohn, denn Jan hatte noch einen zehnjährigen Bruder, der schrecklich nervig war, wenn Jans Eltern in der Nähe waren, ansonsten schüchterte ihn Jan ausreichend ein. Es roch immer sehr eigenartig in Schmidts Haus, ich habe nie herausgefunden, was genau dieser Geruch war, aber da Essen eines der liebsten Hobbies der Familie zu sein schien, stammte er wohl von irgendwelchen Kochabenteuern. Herrn und Frau Schmidt sah man diese Leidenschaft auch überdeutlich an, beide waren fast so breit wie hoch und auch Jan war ein wenig aufgedunsen, obwohl sich das in den letzten beiden Jahren etwas relativiert hatte, nachdem er noch einmal zehn Zentimeter gewachsen war.

Jetzt war er einen halben Kopf größer als ich und hatte eine tiefe männliche Stimme bekommen. Er klang am Telefon genau wie sein Vater, von dem er wohl auch sein Aussehen geerbt hatte. Im Gegensatz zu seinen Eltern war ihm sein Gewicht nicht egal, er hatte ganz schöne Komplexe wegen seines Aussehens gehabt und versuchte nun mit joggen und im Fitness-Studio Gewicht ab- und Selbstvertrauen aufzubauen. Daran mangelte es uns beiden ein wenig; zumindest wenn wir auf andere trafen und insbesondere wenn Frauen ins Spiel kamen.

Die kamen aus diesem Grund so gut wie nie ins Spiel, während unsere Altersgenossen sich mit Eroberungen und Sexabenteuern brüsteten, konnten wir von gar nichts berichten, weil uns nichts dergleichen widerfuhr. Ich trug zu dieser Zeit eine fette Hornbrille, da meine Augen ziemlich schlecht waren, und hielt mich von Mädchen fern. Einmal hatte ich einem Mädchen in meiner Klasse einen Liebesbrief geschrieben und zugesteckt. Sie bürstete mich freundlich, aber bestimmt ab, ersparte mir Gründe und schien niemandem weiter davon zu erzählen. Es war trotzdem mein erster und letzter Versuch.

Jan hatte sich öfter mal zum Seppen gemacht und die Körbe seiner Fettleibigkeit zugeschrieben. Nun war er aber einfach zu verunsichert, um sich noch einmal aus dem Fenster zu lehnen.

„Mir tut meine Hand weh. Lass uns für heute aufhören.“

Ich nickte. Irgendwie hatte ich heute auch keinen rechten Bock.

„Meinethalben. Du hast noch gar nichts erzählt, wie war denn nun eure Fahrt nach Regensburg?“

Er war mit seinem Englischkurs nach Regensburg gefahren.

„Langweilig. Wir haben ein Kloster besucht, wo die Mönche Starkbier gebraut haben. Eines davon und wir waren alle besoffen. Ansonsten tote Hose.“

Er pausierte eine Weile und starrte nachdenklich auf das Menu des Spieles.

„Na ja … ich habe ein paar geile Bilder geschossen und ein kleines Video.“

Ich schluckte unwillkürlich. Auch das war eine eher neue Entwicklung. Jan hatte im Sommer am Badesee mit seinem Handy heimlich ein paar Mädels beim Umziehen und Sonnen fotografiert und mir die Bilder auch gezeigt; ein paar Titten und ein verschwommener Busch, mehr nicht. Irgendwie passte es zu unserem armseligen Liebesleben, obwohl mir so etwas nie in den Sinn gekommen wär. Klar riskierte ich auch mal ein Auge, wenn sich die Gelegenheit bot, aber so weit wäre ich nie gegangen.

„Aha. Von Jenny?“

Jenny war das Mädel, in das er wohl aktuell ein wenig verliebt war, auch wenn er das nicht zugab. Er schüttelte langsam den Kopf und schaltete die PS3 aus.

„Ich zeig sie dir, ich hab sie auf den Computer übertragen.“

Ich folgte ihm an seinen Schreibtisch und gähnte herzhaft. Eigentlich hatte ich nicht einmal mehr Lust, mir seine Spanner-Bilder anzuschauen. Aber nach Hause zu gehen auch noch nicht. Es dauerte Ewigkeiten, bis seine alte Gurke hochfuhr. Er bot mir eine Zigarette an. Im Gegensatz zu mir durfte er in seinem Zimmer rauchen. Ich musste immer auf meinen Balkon. Seine Hand zitterte leicht. Nachdem wir schon halb aufgeraucht hatten konnte er endlich auf den versteckten Ordner navigieren, den er mit einem Passwort gesichert hatte. Alle Achtung, er war richtig vorsichtig.

„Okay, die sind von der Hinfahrt.“

Er hatte sich wohl mit zwei Mädchen ein Zugabteil geteilt. Beide trugen kurze Röcke und er hatte es irgendwie geschafft, ein paar „Upskirts“ unentdeckt zu fotografieren. Nichts besonders Aufregendes, ein weißer und ein dunkler Slip, aus dem ein paar Schamhaare hervor lugten.

„Der weiße, das ist allerdings schon Jenny.“

Aha. Also doch. Jenny sah richtig gut aus, dunkles, lockiges Haar und einen wahnsinnigen Körper. Sie hatte meinem Wissen nach aber einen festen Freund. Auch ohne diesen hätte Jan aber nie eine Chance gehabt.

„Die hier sind von unserem Ausflug nach München, wo wir vormittags am Starnberger See waren.“

Oho, da waren auch schon mal Titten zu bewundern. Auch Bikini-Höschen, bei denen sich ziemlich deutlich weibliche Geschlechtsteile abzeichneten. Jetzt zitterte auch meine Hand, als ich nervös abaschte. Und es wurde langsam eng in meiner Hose.

„Nicht schlecht“, bemerkte ich.

Jan grinste zustimmend.

„Das Beste zuletzt“, meinte er und navigierte auf das Video.

„Das ist von der Wanderung nach der Klosterbesichtigung. Wir waren alle ganz schön strunkelig. Ich war morgens zu spät aus dem Bett gekommen und musste kacken“, gab er bekannt. Ich schüttelte mich unwillkürlich. Zu viel Information. Er fuhr gnadenlos fort.

„Ich war schon fertig und wollte gerade aus meinem Busch, als Susanne auftauchte.“

Susanne war mir ebenfalls bekannt, weder schön noch hässlich und mir nie besonders aufgefallen, obwohl sie nur ein paar Häuser weiter wohnte. Jan musste ziemlich schnell nach ihrem Eintreffen reagiert und auf Aufnahme gedrückt haben, denn das Video begann damit, wie sie sich in alle Richtungen umschaute, ihm den Rücken zudrehte und mühsam ihre enge Jeans und ein kleines weißes Höschen abstreifte.

Er musste ihr sehr nahe gewesen sein, denn das Zoom an seinem Handy war nicht stark und er hatte es tatsächlich geschafft ihren blanken Hintern in voller Größe aufzuzeichnen. Bei ihrer Bück-Bewegung, um die Jeans weit genug herunterzuziehen, gab es eine kurze Ansicht ihrer gloriosen Spalte, bevor sie sich niederhockte, um zu pinkeln.

Alter Verwalter. Wie geil war das denn?

„Wow“, entfuhr es mir.

„Geht noch weiter“, kommentierte er grinsend.

Susanne pinkelte, der helle Strahl war recht deutlich zu sehen. Sie wühlte in ihrem kleinen Rucksack und holte ein Taschentuch heraus, um sich abzuwischen. Beim Aufstehen zog sie gleichzeitig an Slip und Jeans und präsentierte so erneut in dieser gebückten Haltung ihr jugendliches Geschlecht, bevor dieses viel zu schnell wieder von schützendem Stoff verdeckt wurde.

Also gut, das war zugegebenermaßen richtig geil.

„Nochmal? Und an den guten Stellen anhalten?“ wollte er wissen. Ich nickte einfach. Schade, dass die Bildqualität nicht so gut war. Ich hatte eine Digitalkamera, mit der man auch Videos schießen konnte. Damit hätte er in dieser Situation deutlich mehr anfangen können. Das tat meiner Geilheit aber in diesem Moment keinen Abbruch. Ich hatte einen ganz hübschen Ständer.

„Echt cool. Kopierst du mir das Teil?“

Er grinste breit.

„Klar. Ich konnte danach nicht gleich aus dem Busch, weil ich mir erst einmal einen runterholen musste.“

Das war nur zu verständlich. Das würde ich zuhause vermutlich ebenfalls tun.

„Logen.“

„Egal, wie oft ich das Teil sehe, ich werde immer noch geil davon.“

Dann tat er etwas, was mir für einen Moment den Atem verschlug. Er öffnete seine Hose und holte seinen Schwanz raus.

„Eh, merkst du’s noch?“

„Wieso, was ist denn dabei? Du bist doch auch geil, oder? Ich kann uns ein paar Voyeur-Videos anmachen, die ich runtergeladen habe … dagegen ist das hier gar nichts.“

Er wartete nicht einmal mehr meine Zustimmung ab und zauberte ein Strandvideo auf den Bildschirm. Von einem Nacktstrand wohlgemerkt. Hier wurde ellenlang auf exponierte Muschis gehalten, in allerbester Qualität. Hui. So langsam verstand ich sein verschrobenes Hobby. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie er sich langsam an seinem Schwanz spielte und mich herausfordernd ansah. Scheiße, was soll’s. Ab davor. Wir hatten keine Geheimnisse voreinander, teilten alles, also warum denn nicht auch das. Ich öffnete ebenfalls meine Hose und tat es ihm gleich. Seine Eltern kamen nie in sein Zimmer, die Türe war geschlossen, also gab es keinen Grund zur Beunruhigung. Dachte ich zumindest.

Beunruhigt wurde ich dann nämlich schon, als er nach einigen Minuten einträchtigen Zupfens an unseren jeweils eigenen Freudenspendern, sich plötzlich für berufen hielt, mir zur Hand zu gehen. Es war das erste Mal, dass sich irgendjemand außer mir damit beschäftigte und dementsprechend geil war es dann auch. Nach kurzem Zögern wollte ich mich für die empfangenen Wohltaten revanchieren und griff auch bei ihm herzhaft zu.

Sein Schwanz war marginal länger als meiner, aber deutlich dünner und hatte erstaunlich viel Vorhaut, wie ein kleiner Zipfel, was irgendwie eigenartig aussah. Ich gestehe, ich sah immer weniger auf den Bildschirm, mehr und mehr auf mein von kundiger Hand verwöhntes bestes Stück und sein Gerät, mit dem auch ich mir viel Mühe gab. Wir ließen uns Zeit, das war kein Spurt zum Höhepunkt. Jede Minute wurde es unerträglicher und abgefahrener. Ich sah ihm oft ins Gesicht, um seine Reaktionen abzulesen, hielt mich im Grunde aber an mein eigenes, vertrautes Muster, wenn es nicht schnell gehen sollte.

Sein Griff und seine Herangehensweise waren etwas anders, aber sehr einfühlsam und irrsinnig geil.

„Ich komme gleich …“, vermeldete er nach vielleicht zehn Minuten. Das ging mir zwar ähnlich, aber ich fokussierte meine Aufmerksamkeit jetzt nur auf ihn und drehte meine Hand so, dass ich das austretende Sperma mit ihr abfangen würde, zupfte gleichzeitig etwas wilder. Es blieb bei dem Vorsatz, seine Ladung aufzufangen, den er spritze in wilden Schüben an meiner Handfläche vorbei auf die ausziehbare Keyboardfläche seines Schreibtischs.

„Shit …“, bemerkte ich und sah mich suchend nach etwas zum Abwischen um, aber er schüttelte mit dem Kopf, murmelte „egal“ und ging bei mir jetzt richtig zur Sache. Der Erfolg dieser Aktion klatschte kurze Zeit später gegen meine diesmal ideal positionierte Hand, tropfte aber zum Teil auf den Boden, bevor ich sie drehen konnte. Er versorgte uns mit Taschentüchern, um die Spuren unserer homoerotischen Begegnung flugs zu beseitigen.

Ich beeilte mich, meinen Schwanz wieder zu verstauen, er ließ sich deutlich mehr Zeit. Wir grinsten uns beide an, aber ich spürte deutlich, dass auch ihm nicht so ganz klar war, ob das, was wir gerade getan hatten, so in Ordnung war. Immerhin waren wir ja nicht schwul. Wir waren geile Teenager, mehr nicht. Das war kein Sex, das war gegenseitiger Service. Gedanken dieser Art schwirrten durch meinen Kopf.

Er reinigte letzte Tropfen von seinem Keyboard, sah mich etwas verunsichert an und räusperte sich.

„Ehm … was soll ich dir denn jetzt kopieren?“

„Hm … weiß nicht, irgendwas halt … aber auf jeden Fall auch das Teil von Susanne … was wir gerade gesehen haben war auch gut.“

„Ich hab auch eins, wo Leute beim Sex am Strand gefilmt wurden. Erst spielt er ihr an der Muschi, dann bläst sie ihm einen.“

„Oh … okay, ja … das dann auch bitte.“

Ich nahm die angebotene Zigarette und rauchte schweigend, während er mir eine DVD zusammenstellte.

„Mehr geht nicht drauf. Ich hab mittlerweile eine ganz hübsche Sammlung.“

„Cool. Wenn du … in besserer Qualität … mein Fotoapparat ist ja recht klein und kurze Videos kann man damit auch schießen. Ich leih ihn dir gern.“

„Jo, ich komm drauf zurück … willst du es nicht selber mal probieren?“

Ich schüttelte den Kopf.

„Nee, das würd ich nicht bringen … ich hätte viel zu viel Schiss erwischt zu werden … außerdem, wo denn hier? Am See liegen doch höchstens mal ein paar oben ohne rum.“

So schnell, wie sein Vorschlag kam, musste er sich vorher Gedanken darüber gemacht haben.

„Und deine Schwester?“

Ich sah ihn ungläubig an.

„Häh? Spinnst du? Die Alte hat voll die Macke … außerdem ist sie meine Schwester …“

Meine Schwester Melanie war drei Jahre älter als ich und hatte mich meine gesamte Kindheit durch gequält und rumkommandiert. Erst in den letzten zwei Jahren hatte sie mich weitestgehend in Ruhe gelassen. Wir gingen uns größtenteils aus dem Weg, aber dumme Sprüche kriegte ich noch immer mit schöner Regelmäßigkeit von ihr.

„Na und? Sie sieht absolut geil aus und ihr teilt euch doch den Balkon …“

Das stimmte natürlich, auch was ihr Aussehen anbelangte. Wir waren exakt gleich groß, nämlich einen Meter fünfundsiebzig und sie hatte einen sagenhaften Körper, was damit zusammenhing, dass sie ein Ernährungsfreak war, zudem auch zweimal wöchentlich trainierte. Sie spielte in einer Mannschaft der dritten Liga Handball, zugegebenermaßen auch noch richtig gut, war eine der besten Kreisläuferinnen der Region. Ich hatte bis zur B-Jugend ebenfalls gespielt, dann aber die Lust verloren, weil unsere Mannschaft immer nur auf die Mütze bekommen hatte.

„Ja, klar, aber nee … das würde ich nie bringen.“

Gleichzeitig fiel mir aber schon ein, dass sie jetzt in dem warmen Wetter nach dem Training in unsere kleine Dusche im oberen Teil des Hauses huschte und dann tropfnass mit einem Handtuch bekleidet in ihr Zimmer ging, um sich dort abzutrocknen und anzuziehen. Das hatte den simplen Grund, dass es in dem winzigen Badezimmer unterm Dach beim Duschen so heiß und feucht wurde, dass man darin kaum trocken wurde. Ich machte das nicht anders.

„Und wenn ich dir dafür eine Belohnung verspreche?“

Hm? Was ging denn jetzt ab?

„Wovon redest du?“

Er wurde rot und starrte vor sich hin, zögerte eine Weile und fuhr dann mit zittriger Stimme fort.

„Wenn du es machst … dann … blase ich dir einen. Bis du kommst.“

Hoppala. Das Blut rauschte in meinen Ohren. Nun wurde es langsam surreal. Nee, das ging doch wohl gar nicht. Okay, wichsen war okay, ich hatte am Rande mitbekommen, dass wir da nicht die ersten waren, die sich gegenseitig Abhilfe verschafften. Blasen, das war dann ja schon richtig Sex. Richtig Sex … wie das wohl wäre? Mein Schwanz in einem Mund … verflucht, jetzt wurde ich bei dem Gedanken auch noch richtig geil. Was war denn jetzt los?

„Machst du Witze?“ versuchte ich uns beiden eine Rückzugsmöglichkeit zu schaffen.

Er schüttelte langsam den Kopf.

„Nee, ich mein das ernst. Und ich bring das auch … du kannst mich beim Wort nehmen. Wenn du mir ein geiles Video von ihr bringst, heißt das.“

„Ich versteh dich nicht, warum denn diese Kackbratze? Du weißt doch, wie sie drauf ist! Hast du dich in sie verguckt?“ quizzte ich ihn, auch um mich selber von den Gedanken an einen möglichen Blow-Job abzulenken.

„Irgendwie schon … rein optisch, verstehst du? Das musst du doch zugeben, sie sieht fantastisch aus.“

„Ja, schon … aber … nee, ich glaub, ich würd das nicht bringen … wenn die mich erwischt …“

„Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie geil das ist … der Adrenalin-Schub und das alles …“

„Das mag ja alles sein … aber … nee … wirklich … nee.“

„Denk doch in Ruhe drüber nach. Und wenn sich die Gelegenheit mal bietet … denk an die Belohnung.“

Das Denken daran wollte ich eigentlich tunlichst vermeiden, denn auch bei diesem Gedanken war mir nicht wohl.

„Wie dem auch sei … ich will denn auch so langsam nach Hause.“

Er nickte und reichte mir die gerade fertig gewordene DVD.

„Viel Spaß damit.“

Den würde ich sicher haben. Ziemlich verwirrt und immer noch eigenartig erregt ging ich einige Minuten später nach Haus.

***

Mittwoch. Zweiunddreißig Grad. Meine Mutter klapperte in der Küche mit Töpfen, bereitete das Abendessen vor. Meine Eltern waren seit drei Jahren geschieden. Mein Vater hatte eine Affäre mit einer Kollegin angefangen und ihre Ehe war daran zerbrochen. Mittlerweile hatte er eine neue Freundin, die er uns auch vorgestellt hatte. Sie war fünfundzwanzig und dumm wie Brot. Gott sei Dank sahen wir ihn und sie so gut wie nie.

Das Motorengeräusch vor dem Haus kündigte Melanies Ankunft an. Sie kam vom Handballtraining. Bis zu diesem Tag hatte ich nicht ernsthaft an Jans Angebot gedacht. Ich hatte mir zu den Videos und Bildern auf der DVD zwar einige Male munter einen runtergeholt, aber den Gedanken, selbst wie vorgeschlagen zu spannen, vermieden.

Am Vorabend war ich Melanie aneinandergeraten, weil sie die ganzen Kirschen, die für alle gedacht waren, weggefressen hatte. Oh, wie ich sie hasste. Ich hörte, wie sie meine Mutter in der Küche begrüßte und schon auf der Treppe noch „ich beeil mich und spring noch schnell unter die Dusche“ rief. Ein komischer Gedanke kam mir in den Kopf:

‚Wenn du Kirschen nicht teilen willst, dann teilst du halt den Anblick deiner Pflaume.‘

Ich kicherte innerlich bei diesem albernen Gedanken. Ich hatte den Apparat letztes Jahr zu Weihnachten von ihr bekommen. Ein typisches Melanie-Geschenk. Ich hatte nie weder Interesse noch Freude an der Fotographie bekundet. War wahrscheinlich irgendwo im Angebot gewesen. Mein Herzschlag beschleunigte sich, als ich, mit einer Alibi-Zigarette bewaffnet, auf den Balkon trat. Das Klappen ihrer Türe zeugte davon, dass sie bereits zum Badezimmer unterwegs war. Ihre Balkontür war auf Kipp, die Jalousien aufgezogen.

Ich sah ihre Sporttasche und Turnschuhe auf dem Boden liegen. Wie konnte ich mich postieren, dass sie mich nicht sah? Verdammt, das hätte ich alles vorher ausbaldowern sollen, als sie noch beim Training war. Jetzt wurde die Zeit knapp, sie verbrachte dankenswerterweise nie viel Zeit unter der Dusche, einer ihrer wenigen Vorzüge.

Der Blumenkasten am Balkon, natürlich. Wenn ich den Apparat … nein, das war zu niedrig. In fieberhafter Eile sah ich mich nach etwas zum Unterlegen um und fand einen kleinen Topf. So, das müsste auch vom Winkel stimmen. Aber der Apparat war eigentlich viel zu sichtbar … egal, ich hatte keine Zeit mehr und sie würde es sicher auch eilig haben zum Essen zu kommen. Mit zitternden Fingern drückte ich den Auslöseknopf und floh in mein Zimmer.

Keine Sekunde zu früh, denn ich hörte das charakteristische Umschließen der Badzimmertür.

„Kommt essen Kinder.“

„Komme gleich“, antwortete meine Schwester beim Betreten ihres Zimmers. Ich wartete schweigend und in atemloser Spannung darauf, dass sie die Treppe runter lief. Das tat sie dann auch ziemlich schnell. Ich atmete auf.

„Stephan, wo bleibst du denn? Das Essen steht auf dem Tisch!“ schallte es aus dem Erdgeschoss. Da war ich schon auf dem Balkon und sicherte meinen Fotoapparat. Sie hatte ihn nicht entdeckt. Ich schaltete ihn schnell ab, versteckte ihn unter meinem Deckbett und rannte zu den beiden wartenden Frauen. Es gab Omelette mit Champignons, Melanies Leibgericht.

Meine Mutter sah müde und abgekämpft aus. Sie hatte bei diesen Temperaturen immer Probleme mit ihrem Kreislauf und die ewige Schichterei im Altenheim machte sie gerade noch zusätzlich fertig.

„Bist du okay, Mama? Du siehst krank aus.“

„Ja, mein Kreislauf spinnt wieder … kein Wunder bei der Hitze. Ich weiß gar nicht, wie ich am Tage schlafen soll … habe ich das euch schon erzählt? Ich hab morgen frei und muss Freitag dann in die Nachtwache, weil Bärbel schon wieder krank ist.“

Das hatte sie nicht getan, aber sie vergaß in letzter Zeit öfter mal, uns zu informieren. Ich warf Melanie einen kurzen Blick zu, auch sie sah beunruhigt aus.

„Wenn es dir so schlecht geht, solltest du auch nicht arbeiten“, warf sie ein.

„So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ihr könnt das nicht verstehen, aber so einfach kann man sich in diesem Beruf nicht ins Bett legen und Arbeit Arbeit sein lassen.“

„Wenn es dich dann richtig umhaut, ist das doch auch nicht Sinn der Sache, oder?“ setzte ich in der gleichen Kerbe nach.

„Ich weiß schon, was ich tue“, meinte sie trotzig.

„Heute ruhst du dich auf jeden Fall aus. Es kommt gleich Fußball. Stephan und ich machen den Abwasch und du legst schön die Füße hoch.“

„Das ist lieb von euch, Kinder.“

Okay, Melanie war nicht immer eine Zicke und ihre Sorge um unsere Mutter adelte sie ja auch, aber dass sie einfach so bestimmte, dass wir gemeinsam abwaschen würden, fand ich allerdings schon wieder typisch. Eigentlich hätte ich mir vor dem Fußball gern noch das Ergebnis meiner heimlichen Filmerei angeguckt. Sie trug ein langes weißes T-Shirt, das ihr bis kurz vor die Knie reichte. So, wie sich ihr zugegebenermaßen sehr ansehnlicher Busen darin abzeichnete, trug sie wohl keinen BH.

Ihr dunkles Haar klebte feucht an ihrem Hals, ließ sich wild und atemberaubend schön erscheinen. Das war mir noch nie aufgefallen. Wer guckt sich denn auch schon seine Schwester an? Oder spannt ihr nach … Mann, was war bloß mit mir los?

„Was glotzt du mich denn so an?“, riss sie mich aus meiner inneren Selbstkasteiung.

Unsere Mutter war tatsächlich brav ins Wohnzimmer abgedackelt.

„Ich habe mit Verblüffung festgestellt, dass du doch den einen oder anderen menschlichen Zug hast. Aber wer hat dir erlaubt mich auch gleich zum Freiwilligen zu machen?“

„Mach doch nicht so ’nen Aufstand. Die paar Teller und Töpfe kriegen wir doch wohl zusammen in Null-Komma-Nichts hin, oder was?“

Ich grummelte meine Zustimmung und wir machten uns schweigend ans Werk. Schließlich wollten wir ja auch beide vor Anpfiff fertig werden. Sowohl meine Mutter, als auch Melanie waren fanatische Fußballfans, ließen sich kein Championsleague-Spiel entgehen, wenn es übertragen wurde. Ich sah auch gern Fußball, aber bei weitem nicht mit so einem glühenden Eifer, wie die Beiden.

Ich fühlte mich in ihrer Nähe unwohl. Ich musste ziemlich dicht neben ihr stehen, weil die Ablage neben der Spüle in der linken Ecke der Küche war. Sie arbeitete rasend schnell und beugte sich dabei tief über die Spüle. Mehr zufällig als gewollt erhaschte ich in dem weiten Ausschnitt ihres T-Shirts den Anblick ihrer rechten Titte. Ich beeilte mich wegzusehen, aber tat das wohl zu auffällig, denn sie vollzog meine Blickrichtung nach und richtete sich schnell wieder etwas auf. Sie verzog kurz das Gesicht, enthielt sich überraschenderweise eines Spruches und zuckte auch nicht weg, als sich unsere Hände vor dem Geschirrständer berührten.

Sie war natürlich deutlich schneller fertig als ich. Zu meiner Überraschung half sie mir aber noch beim Abtrocknen und Wegräumen des Geschirrs. Sie bückte sich, um die Töpfe in das unterste Fach des Küchenschrankes zu räumen. Ihr langes T-Shirt hob sich nur bis über die Mitte ihrer Oberschenkel, aber die Pose war einfach wahnsinnig sexy. Verflucht und zugenäht. Vorher hatte ich sie nie als Frau wahrgenommen. Das ging langsam alles nach hinten los.

„Siehste, ging doch schnell. Und jetzt hast du sogar noch Zeit eine rauchen zu gehen.“

Das waren ja ganz neue Töne. Anteilnahme und Hilfe. Sie war doch nicht auch krank? Nein, krank war wohl nur ich. Im Kopf zumindest. Spannte meine eigene Schwester an … Während sie ins Wohnzimmer verschwand, nahm ich mir neben der Zigarette nämlich sofort meine Kamera mit auf den Balkon und schaltete sie ein. Recht klar konnte man ihre Zimmertür sehen, auch wenn die Scheibe der Balkontüre etwas spiegelte. Sie stürmte wie erwartet mit einem Handbuch bekleidet in ihr Zimmer. Dann aus dem Bild. Verdammt. Sie hatte sich wohl vor ihrem Bett abgetrocknet und angezogen.

Dann tauchte sie für ein paar elektrisierende Momente doch wieder im Bild auf. Völlig nackt, aber mit dem Rücken zum Fotoapparat. Alle Achtung, sie hatte einen richtig knackigen Arsch. Der wurde dann aber flugs von dem hastig übergestreiften T-Shirt verdeckt. Und dann ging sie auch schon wieder zur Tür. Experiment partiell gescheitert. Dies Resultat würde Jan vermutlich nicht ausreichen. Obwohl, für ein Erstlingswerk … ich würde mir das nach dem Fußball sicher noch einige Male sehr genau ansehen.

Nun aber musste ich mich sputen, damit meine Abwesenheit eine Zigarettenlänge nicht überstieg. Erst als ich auf der Treppe nach unten ging, dämmerte mir, dass sie sich kein Höschen angezogen hatte. Sie trug nur das T-Shirt.

„Rauch doch nicht so viel, Junge“, wurde ich von meiner Mutter empfangen. Ich verzog gequält das Gesicht und ließ mich auf den Sessel sinken. Die beiden Frauen hatte es sich auf dem Sofa bequem gemacht, meine Mutter lag etwas aufgerichtet auf der einen Seite, Melanie in „ihrer“ Ecke und wie gewöhnlich hatte sie sich die kleine Fußauflage, die eigentlich zum Sessel gehörte, geschnappt. Es lief noch die Vorberichterstattung.

Von dieser und dem Fußball kriegte ich nur am Rande was mit. Melanie schien sich nämlich überhaupt nicht darum zu scheren, dass sie keine Unterwäsche trug. Sie vollführte all ihre normalen Beinbewegungen, zog die Beine an, stellte sie auf, es wirkte fast so, als ob sie all dies mit voller Absicht tat.

Natürlich wagte ich nicht direkt hinzusehen, aber aus den Augenwinkeln meinte ich einige Male ihr Geschlecht ausmachen zu können, komischerweise keine Schamhaare. Selbst ihr Griff in die auf dem Couchtisch liegende Chips-Tüte wurde unerträglich, weil sie sich dabei so weit vorbeugte, dass man ihr durch den weiten Ausschnitt bald auf den Bauchnabel schauen konnte.

Verflucht und zugenäht. Das ging ja auf keine Kuhhaut. Ich trug Shorts aus dünnem, weichem Stoff. Die Beule in meiner Hose war kaum zu übersehen. Ich fühlte mich zudem von ihr beobachtet, obwohl sie nie direkt in meine Richtung schaute. Zum Glück war meine Mutter schon nach wenigen Minuten des Spiels eingeschlafen.

Endlich war Halbzeit und ich konnte der Tortur zumindest für meine Zigarettenpause entgehen. Ich war völlig durcheinander. Dieses Miststück, die wusste doch bestimmt genau, was sie mir da präsentierte. Oder? Nein, Mann, reiß dich zusammen, außer dir dir dachte wohl niemand an Sex und wurde von Familienmitgliedern angeturnt. Wie war ich bloß drauf? Das würde ich nicht einmal Jan erzählen können.

Jan. Ob ich nach dem Fußball doch noch einmal versuchen sollte, eine Aufnahme von ihr zu bekommen? Wenn sie in ihrem eigenen Zimmer so achtlos rumturnte, wie unten im Wohnzimmer, dann kriegte ich sicher so einiges eingefangen. Es wurde auch schon langsam dunkel an diesem Spätsommerabend; bis das Spiel zu Ende war, würde ich den Schutz der Dunkelheit als weiteren Vorteil einrechnen können. Hatte sie doch selbst Schuld, wenn sie so aufreizend rumlief. Meine Unterhose klebte von der Vorsahne, für die sie verantwortlich war.

Auch von der zweiten Halbzeit kriegte ich nur bedingt was mit. Meine Mutter wachte kurz auf und ging dann einfach ins Bett. Sie war offensichtlich körperlich noch fertiger als sonst. Und dann in die Nachtwache, die dem Vernehmen nach sogar noch mehr schlauchte. Sie war ein Mensch, der nicht gut nein sagen konnte, das hatte ich mit großer Wahrscheinlichkeit von ihr geerbt. Die letzten zwanzig Minuten waren Melanie und ich dann allein im Wohnzimmer. Ich hatte mich seitlich in den Sessel gedreht, um meine allein schon von dieser Tatsache entstandene Erektion zu verbergen.

Sie machte es sich auf dem Sofa jetzt richtig gemütlich, räkelte sich und wand sich mit ihrem Luxuskörper, dass es kaum zum Aushalten war. Was war denn mit der los? War sie jetzt läufig, oder was? Das tat sie sonst nie. Oder war es mir einfach nur nie aufgefallen? Schließlich war es bislang meine Politik gewesen, sie möglichst nicht zu beachten. Oh Jammer, jetzt stellte sie auch wieder ein Bein an. Okay, das war keine Fata Morgana, das war eine Pussy.

Du Luder, du hast es ja nicht anders verdient. Sie quälte mich auch noch weiter, bis zum Schlusspfiff. Ihr süffisantes Lächeln bei der Verabschiedung zur Nacht machte mich wütend, obwohl mir nicht klar war, warum.

Durch die weit geöffnete Balkontür drang noch immer stickig heiße Luft. Ich schnappte mir meine Kamera und Zigaretten und ging leise auf den Balkon. Melanie hatte ihre Tür auch geöffnet. Ich postierte mich so weit seitlich davon, dass ich gerade noch am Rande sichtbar war, aber schon sehen konnte, dass sie sich auf ihrem Bett niedergelassen hatte. Vom nahen Feld war das Zirpen der Grillen zu vernehmen. Ich nahm eine schattenhafte Bewegung von Melanie war und bewegte mich lautlos neben ihre Balkontür.

Sie lag schräg auf ihrem Bett, was meine Position enorm stärkte, denn ich konnte sie so bis zu ihrem Oberkörper sehen, sie mich aber nicht. Und wie ich sie sah. Sie hatte beide Beine aufgestellt und leicht abgespreizt. Sie spielte mit ihrer blanken Maus. Also doch läufig. Musste wohl am Wetter liegen. Ich brachte den Fotoapparat in Anschlag, zoomte noch richtig ein, bis ich genau sehen konnte, was sie da mit sich anstellte.

Sie fuhrwerkte mit zwei Fingern im oberen Bereich ihrer Möse herum, stimulierte wohl ihren Kitzler. Sie bemühte sich, sehr leise zu sein, entließ nur fallweise ihren Atem seltsam gepresst und mit einem leichten Pfeifgeräusch. Ihre Finger glitten tiefer und verschwanden kurz in ihrem Loch, um dann wieder langsam und gleichmäßig zwischen ihren eher kleinen Schamlippen auf und ab zu gleiten. Wie ein Kaninchen die Schlange betrachtete ich hypnotisiert und völlig weggetreten das Spektakel weiblicher Lust, dass sich im Sucher meines Apparates vor meinen Augen abspielte.

Sie beschleunigte ihre Bewegungen nun, schruppte und kreiselte um die Stelle, die ihr augenscheinlich so viel Freude bereitete, hob und senkte dabei ihr Becken. Dass sie dabei auch ihre Oberkörperposition veränderte, sah ich nicht, da ihr Unterleib den Bildausschnitt völlig ausfüllte. Ihr plötzliches Anhalten alarmierte mich in meinem eher losgelösten Zustand auch nicht. Als sie unvermittelt aufsprang, war auch schon alles zu spät. Sie war schon fast bei mir, bevor es mir gelang mich umzudrehen und in mein Zimmer zu fliehen.

Ich schaffte es noch durch meine Balkontüre, da war sie bei mir und klammerte mich von hinten fest und drückte mich vorwärts, auf mein Bett. Sie war wohl durch den Handball ungewöhnlich kräftig, das hatte ich schon während meiner Kindheit immer wieder feststellen müssen. Sie zog und drehte meine Hand, die immer noch verzweifelt die Kamera festhielt, auf meinen Rücken. Nach kurzem Widerstand ließ ich Melanie das Beweisstück aus meinen Fingern ziehen, brach regelrecht zusammen. Bis zu diesem Moment war kein Wort gefallen.

Ich lag auf dem Bauch und war kurz davor zu heulen. Was für eine gottverdammte Scheiße. Erwischt. Ich wartete wie betäubt auf das Gezeter, das unausweichlich schien. Ich hoffte nur, dass sie damit nicht gleich meine Mutter weckte und auf den Plan rief.

„Ich fass es nicht“, hörte ich in meinem Rücken, erstaunlich leise. „Du kleine perverse Sau. Dreh dich gefälligst um, wenn ich mit dir rede.“

Mir war eher danach mich irgendwo zu verstecken
.
„Es … es tut mir leid“, stammelte ich, ohne mich umzudrehen.

„Halts Maul und schau mich an, wenn ich mit dir rede“, zischte sie.

Wie in Zeitlupe drehte ich um. Sie saß auf der Bettkante, das Gesicht gerötet, die Augen funkelten böse in einem überraschend beherrscht wirkenden Gesicht. Die Backpfeife kam aus dem Nichts, aber nicht unerwartet. Die hatte ich ja wohl auch verdient.

„So …“, meinte sie erneut erstaunlich ruhig, „… und jetzt hast du nur eine Chance den Folgen deiner Tat halbwegs zu entgehen … du erzählst mir jetzt ehrlich, was zum Henker dich dazu getrieben hat, mich anzuspannen. Verstanden?“

„Sag es bitte nicht Mama …“ Ich war den Tränen nah.

„Du hast hier gar keine Wünsche zu äußern. Los! Spuck’s aus. Und du weißt, dass ich genau merke, wenn du mich anlügst.“

Nein. Ich konnte doch Jan nicht mit reinreißen. Und dann die „Belohnung“ … es war nicht auszudenken, was sie daraus machen würde. Wie sie mich ansah, lauernd, irgendwie gar nicht so wütend, wie ich es erwartet hatte.

„Komm, sei bitte ehrlich“, verwirrte sie mich noch mehr.

„Okay. Ich … es war Jans Idee. Das ist sein Ding … spannen, mein ich. Er hat auch gerade wieder auf seiner Klassenfahrt … nun ja, und dann hat er mich dazu halt angespitzt.“

Erst sah sie fast enttäuscht aus, dann verfinsterte sich ihr Gesicht zusehends, als ich fortfuhr.

„Ehrlich, ich kann dir sogar die Videos zeigen … na, eins zumindest. Und Bilder. Alles Mädels aus seiner Klasse.“

Ich rückte meine Brille zurecht, die seit ihrer Backpfeife etwas schief saß. Sie entgegnete zunächst nichts.

„Er fährt auf dich ab. Ehrlich.“

Sie rollte mit den Augen.

„Und du versprichst ihm einfach so mir nichts dir nichts Videos von mir zu drehen, du kleines Arschloch? Merkst du eigentlich noch was?“

Ich biss mir auf die Unterlippe. Sie schaute mich misstrauisch an.

„Da ist doch noch was. Spuck’s aus.“

„Er hatte mir halt eine Belohnung versprochen.“

Oh mein Gott, warum musste ich das nur ausplaudern? Ich handelte wie unter Zwang.

„Belohnung? Jetzt sag nicht Drogen, sonst kotze ich.“

Ich schüttelte den Kopf.

„Nein. Etwas anderes.“

„Was?“

Ich starrte angestrengt in die Dunkelheit hinter ihr.

„Einen Blow-Job.“

Für einen Moment sah sie mich fassungslos an und brach dann in schallendes Gelächter aus.

„Nicht so laut, du weckst ja Mama auf.“

„Ich fass es nicht … du bist schwul? Und er? Ich dachte, er würde auf mich abfahren?“

„Wir sind beide nicht schwul … es war halt ein komisches Angebot von ihm.“

„Das will ich wohl meinen. Blast ihr euch öfter gegenseitig?“

„Nein, das wäre das erste Mal. Wir … wir haben uns vorgestern aber gegenseitig einen runtergeholt. Das hat mit schwul nichts zu tun … wir waren halt geil … und dann …“

Sie schüttelte grinsend den Kopf. Was war das denn? Ließ sie mich so einfach von der Schippe?

„Freak.“

Ihr Gesichtsausdruck war undefinierbar. Ich wurde aus ihr nicht schlau.

„Also du behauptest, du magst Mädchen?“

„Was ist denn das für eine Frage? Natürlich.“

„Und es hat dich aufgegeilt, mir zuzusehen?“

Ich schluckte und sah wieder an ihr vorbei in die Dunkelheit hinaus.

„Ja.“

Melanie schwieg. Ich wagte nicht, sie anzusehen. Sie schien zu überlegen, was sie mit diesem Wissen anstellen sollte.

„Ich weiß nicht, ob ich dir noch glauben kann. Aber das finden wir schon noch heraus. Du hast genau zwei Möglichkeiten: Du tust alles, was ich sage, ohne wenn und aber, wann ich will, wie ich will, was auch immer mir in den Kopf kommt. Oder du erklärst Mama, warum du deiner Schwester hinterher spionierst.“

Mir war nicht ganz klar, was das kleinere Übel sein würde. Melanie hatte in unserer Kindheit oft durchaus grausame Züge gehabt und auch jetzt wirkte sie hart und böse, obwohl das irgendwie aufgesetzt, fast gespielt rüber kam.

„Also?“

„Was meinst du mit: alles, was du sagst?“

„Alles. Das wirst du dann schon sehen. Ich will dir ja die Überraschung nicht verderben.“

Miststück.

„Also gut.“

„Also gut was?“

„Ich mache, was du willst.“

„Sehr schön. Mach deinen Computer an.“

„Du willst doch Jans Video sehen?“

„Halts Maul und tu, was ich dir sage.“

Sie machte es sich auf meinem Bett bequem, setzte sich mit dem Rücken an die Wand und beobachtete mich bei der Ausführung ihrer Anweisung. Ich stand zögernd auf und schaltete den PC an. Es dauerte mal wieder Ewigkeiten, bis die Gurke hochfuhr. Zu meiner Überraschung reichte sie mir meinen Fotoapparat.

„Lad das Video rauf. Ist es nur das eine, oder hast du noch mehr gemacht?“

„Nun … ich hab noch eines von vorhin, wo du nach der Dusche in dein Zimmer gegangen bist … da kann man aber nur deinen Rücken sehen …“

„Aha. Beide also.“

Was sollte das denn werden? Ich suchte nervös in meiner Kabeltüte nach dem richtigen Kabel. Ich hatte den Apparat noch nie wirklich benutzt. Endlich fand ich das Teil und verband es mit dem PC. Die Wartezeit, bis der PC das neue Gerät erkannte, schien eine Ewigkeit zu sein.

„Hm, jetzt will er Treiber. Ich weiß gar nicht, wo ich die CD habe, die dazugehört.“

„Keine Ausflüchte. Suche sie. Nebenbei, zieh dich aus.“

„Was?“

„Zieh dich aus. Du tust, was ich sage. Kein Wenn und Aber und auch kein Was.“

Das sollte meine Bestrafung sein? Das ich nackt vor ihr rumturnte? Na ja, war ja fast fair. Eigentlich viel zu fair für ihre Verhältnisse. Da kam bestimmt noch ein dickes Ende nach. Ich zitterte trotz der immer noch großen Wärme am ganzen Körper, als ich mich rasch auszog. Ich spürte ihre Blicke auf meinem Körper, auch wenn ich es nicht wagte, in ihre Richtung zu sehen.

„Jetzt such die gottverdammte CD.“

Das war einfacher gesagt, als getan. Immerhin war ich nicht der ordentlichste aller Menschen und meine CD-Sammlung war vergleichsweise unübersichtlich. Melanie sah sich das eine Weile mit an und wurde dann ungeduldig.

„Google doch mal, ob du sie nicht runterladen kannst. Das dauert ja Ewigkeiten.“

Das war eine gute Idee. Das war ja auch ihr Metier, sie studierte Informatik. Tatsächlich fand ich die Treiber und installierte schnell sie schnell nach der kurzen Ladephase. Melanie setzte in der Zwischenzeit ihr Verhör fort.

„War es heute das erste Mal, dass du mich angespannt hast?“

„Ja … ehrlich. Bis heute … hab ich dich nicht mal richtig als Frau wahrgenommen. Du bist doch meine Schwester.“

„Das fällt dir ja früh ein. Den Dialog mit ja beantworten“, kommentierte sie die Veränderungen auf dem Bildschirm. Das hätte ich auch gewusst, jetzt musste sie hier auf Spezialistin machen, oder was?

„Aber … ich geb das gern zu … du siehst fantastisch aus.“

Ich drehte mich rasch um. Sie schmunzelte. Da hatte ich offensichtlich den richtigen Ton getroffen.

„Echt. Ehrlich. Ich kann Jan schon verstehen.“

„Mit Komplimenten kommst du jetzt nicht mehr weiter. So, jetzt müsstest du die Videos hochladen können.“

Das klappte tatsächlich.

„Mach sie an.“

Ich schluckte. Die kleinere von den beiden Dateien musste mein erster Versuch sein. Das war auch so.

„So habe ich halt mitgekriegt, dass du nichts drunter trägst.“

„Ach deshalb hast mich im Wohnzimmer so angegafft. Und? Hat es sich gelohnt? Hast du meine Muschi gesehen, du kleine Sau? Ja? Warum so schüchtern, das warst du vorhin doch nicht?“

„Ja, habe ich.“

„Und, hat dich das aufgegeilt? Hast du wenigstens einen Ständer bekommen?“

„Ja.“

Den bekam ich langsam auch jetzt wieder.

„Das zweite Video.“

„Okay. Es tut mir leid … ich weiß, ich hätte das nicht tun sollen …“

„Steh gefälligst zu deinen Taten … und Gefühlen. Frauen stehen nicht auf Waschlappen.“

Oh Mann, jetzt reichte es aber langsam. Meine Aufmerksamkeit wurde nun aber einzig und allein von dem Spektakel auf dem Bildschirm gebunden.

„Das ist ja total verwackelt. Hast du etwa beim Filmen gewichst?“

„Nein, weil ich so stark ran gezoomt bin. Da sieht man jedes Zittern halt überdeutlich.“

„Warum hast du denn gezittert?“

„Weil ich aufgeregt war. Und natürlich Schiss hatte, erwischt zu werden.“

„Du fandest es also aufregend, mir beim Spielen zuzusehen.“

„Ja.“

„Glaube ich dir jetzt mal. Du hast ja jetzt auch ganz hübsch einen auf Latte. Also gut, schwul bist du wohl doch nicht.“

„Sag ich doch.“

„Ist ja irgendwie beruhigend. Okay, jetzt lösch die Videos vom Apparat. Die Kopien auf dem Computer bleiben. Und sie bleiben auf dem Computer, verstanden? Du wirst sie Jan nicht kopieren. Er wird sie hier ansehen müssen.“

Ich verstand die Welt nicht mehr. Sie wollte, dass ich sie Jan zeige?

„Ich versteh nicht …“

„Na, du willst doch von ihm geblasen werden, oder etwa nicht?“

„Ich weiß nicht …“

„Oh doch. Du weißt es genau. Und du wirst dich von ihm blasen lassen, während ihr das Video schaut.“

Wie war sie denn drauf? Da kam doch bestimmt noch etwas nach.

„Das ganze Spektakel werde ich selbstverständlich für die Nachwelt festhalten. Du hast doch noch die kleine Webcam, die ich dir geschenkt habe?“

„Ja“, bestätigte ich. Ein weiteres Geschenk, mit dem ich bis dato nie etwas hatte anfangen können.

„Du hast kein MSN-Account, oder? Wir richten dir das jetzt ein.“

„Das ist doch wohl nicht dein Ernst!“

Sie grinste böse.

„Das ist mein voller Ernst. Ich werde dazu noch ein hübsches kleines Programm schreiben, das MSN unsichtbar laufen lässt und fertig ist die Laube. Mach gefälligst Platz.“

Sie war aufgestanden und schnappte sich den zweiten Stuhl, der neben meinem Schreibtisch stand. Als sie sehr dicht an mich heranrückte, wurde mir zum ersten Mal wieder überdeutlich bewusst, dass ich nackt war.

„Kann ich mich denn jetzt wieder anziehen?“

„Nein, kannst du nicht“, kam die lakonische Antwort. Das Schlimme daran war, dass mich ihre Nähe nun erregte. Sie nahm sich das drahtlose Keyboard auf den Schoss und navigierte schnell und geschickt zur Microsoft Seite, um mir ein Account einzurichten.

„Hm, wie nennen wir dich denn … am besten kleiner_spannerAThotmail.de … jau, der ist noch nicht vergeben.“

Ich nutzte die Atempause, in der sie mit dem Ausfüllen des Formulars beschäftigt war, um meine Gedanken zu ordnen. Okay, ich hatte ihr erzählt, warum ich die ganze Aktion gestartet hatte, aber ihre „Live-Show“ im Wohnzimmer war in meinen Augen nicht zufällig gewesen, das hatte sie mit voller Absicht durchgezogen. Warum?

„Darf ich dich auch mal was fragen?“

„Schieß los.“

„Warum hast du eigentlich im Wohnzimmer … nun … weißt schon … Sachen gezeigt …“

Ihr bis dahin noch recht entspanntes Gesicht gefror. Sie setzte zum Sprechen an, brach dann aber ab. Sie seufzte und hackte weiter auf dem Keyboard rum.

„Weil mir danach war. So, jetzt müssen wir dich erstmals einloggen, dann können wir mein Account auf deine Liste packen …“

„Was ist eigentlich mit Toby? Seid ihr noch zusammen?“

Ihr Gesicht verfinsterte sich.

„Nein, schon drei Monate nicht mehr. Das ist dir noch nicht aufgefallen?“

„Schon …“

„Ist jetzt auch nicht wichtig. Wo ist denn die Webcam?“

„Ich glaub hinter dem Computer, ist mir mal runtergefallen.“

„Worauf wartest du? Hol sie gefälligst vor.“

Sie saß mir genau im Weg und rückte nur ein wenig zurück, als ich mich von meinem Stuhl erhob und niederkniete, um den Computer vorzuziehen und das vermaledeite Teil zu finden.

„Kannst du mir vielleicht ein bisschen mehr Platz machen?“ beschwerte ich mich. Sie rückte marginal ab und stellte ihr linkes Bein auf meinen Stuhl, präsentierte dabei ihre Wonnemaus mit unglaublicher Gelassenheit.

„So besser?“ fragte sie mit einem tückischen Grinsen. Ich enthielt mich einer Entgegnung. Das Blut pochte in meinen Schläfen und meinem Schwanz, dem erneut völlig gleichgültig war, ob und wie verwandt ich mit der blanken Maus war, die mir da so nonchalant präsentiert wurde. Ich schluckte und machte mich wieder auf die Suche.

Ich stieß mir den Kopf, als sie ihren linken Fuß von der Sitzfläche meines Stuhls auf meinen Rücken verlagerte und ich hochschreckte.

„Vorsichtig Bruderherz“, neckte sie. Endlich fand ich die Webcam, die ziemlich verstaubt war. Ich hielt sie in der Hand, bewegte mich aber nicht, da Melanie mit ihrem Fuß über meinen Rücken strich.

„Hier ist sie.“

„Schön. Gefällt dir, was du siehst? Was anderes als im Zoom, hm? Macht dich das geil, du kleiner Spanner?“

Ich schluckte und versuchte nun doch aus der beengten Stellung wegzukommen.

„Nein, bleib ruhig noch da knien und schau sie dir an … jetzt hast du mal meine Erlaubnis.“

Es war unfassbar geil. Was dazu beitrug, war die Angst, dass sie nun gleich etwas Fieses anstellen würde. Das Gegenteil war der Fall. Sie ließ ihren Fuß von meinem Rücken gleiten und ihn stattdessen über meine Oberschenkel wandern, höher, genau auf meinen steil aufgerichteten Pimmel zu. Mir stockte der Atem, als sie ihn erreichte.

„Also wirklich nicht schwul … und so ein hübscher kleiner Schwanz.“

Dann kicherte sie albern und zog ihr Bein an.

„Jetzt kannst du aufstehen. Wir richten nun die Webcam ein. Wir werden sie so verstecken, dass wir dein Prunkstück gut draufhaben, wenn dir dein Busenfreund den Saft raus saugt. Ihr werdet das selbstverständlich hier am Computer tun.“

Die nächsten Minuten verbrachten wir genau damit, bis sie befriedigt grinste und meinte, sie würde das Programm zum Verstecken von MSN gleich morgen schreiben. Dann fügte sie ihren Namen zu meiner Kontaktliste hinzu und stand auf.

„Wird langsam Zeit ins Bett zu gehen. Du wirst Jan für Freitag einladen, wenn Mama in die Nachtwache geht. So, bevor wir schlafen, machen wir noch einen kleinen Testlauf. Du wirst auf dir hier auf deinem Stuhl einen runterholen, während ich dich von meinem Zimmer aus beobachte. Ich schicke dir gleich eine Gesprächsanfrage.“

Ich wunderte mich nicht einmal mehr, dass sich in mir kein Widerstand regte. Im Gegenteil, es regte sich bei dem Gedanken etwas anderes.

„Kann ich vorher noch eine rauchen gehen?“

Sie verzog das Gesicht, zuckte dann aber mit den Schultern.

„Okay, aber du rauchst vor meiner Tür, so, wie du jetzt bist.“

Sprach’s und verschwand. Die Wahrscheinlichkeit, dass mich irgendwelche Nachbarn nackt auf dem Balkon sehen würden, war verschwindend gering, also schreckte mich das nicht besonders. Als ich mit meiner Kippe auf dem Balkon stand, bewegte ich mich fast automatisch mehr auf ihre Seite des Balkons. Sie war gerade dabei, ihren Laptop auf ihr Bett zu bugsieren. Hm, Laptops hatten wirklich Vorteile. Mein PC war im Grunde ihr alter, den sie mir vermacht hatte, als sie sich den Laptop kaufte.

Es machte mir nichts aus, dass sie mitbekam, dass ich sie beobachtete. Das schien auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Überhaupt, diese ganze Geschichte ging mir nicht gegen den Strich, die Art, wie sie mich behandelte, die Tatsache, dass wir alle Grenzen des normalen geschwisterlichen Umgangs meilenweit außer Sichtweite hinter uns gelassen hatten. Im Gegenteil, es fesselte und erregte mich, das Geschehene und die Antizipation des Folgenden. Irgendwie war es fast wie Mutproben, ein Austesten, wie weit wir zu gehen bereit waren.

Melanie war jedenfalls völlig enthemmt, was ich niemals erwartet hatte. Kaum hatte sie ihren Laptop zu ihrer Zufriedenheit aufgebaut, zog sie sich das weite T-Shirt über den Kopf und sah mich gelassen und irgendwie herausfordernd an. Oh mein Gott, sie war so unglaublich schön. Wieso war mir das nie aufgefallen? Na aufgefallen war es mir schon, aber es war irgendwie nie auf diese Weise eingesunken. Sie machte richtig eine Show draus, krabbelte aufs Bett und machte es sich dort richtig gemütlich, während sie ihren Blick nie von mir ließ.

Ihr schien meine überdeutlich sichtbare körperliche Reaktion ausnehmend gut zu gefallen. Und mir gefiel, dass sie ihr gefiel. Ich drückte die Zigarette ungeduldig aus und ging zurück auf mein Zimmer, setzte mich genau so hin, wie sie es vorher angeordnet hatte und wartete auf ihre Gesprächsanfrage. Vorher kam aber eine Textzeile.

„Fertig?“

Ich tippte rasch zurück.

„Wie du ja gesehen hast.“

Dann kam auch schon die Gesprächsanfrage, die ich bestätigte. Sie hatte sich ein Head-Set mit Mikrophon aufgesetzt und tippte kurz.

„Mach deine Speaker an.“

Das tat ich dann auch.

„Kannst du mich hören?“ drang es aus diesen, deutlich zu laut.

„Ja“, antwortete ich schnell und drehte am Lautstärkeregler der Boxen.

„Ich dich aber nicht. Mach mal dein Mischpult auf und schau, ob dein Mikrophon abgeschaltet ist.“

„Wo finde ich das denn?“ fragte ich blöde, bis mir klar wurde, dass sie die Frage nicht verstehen konnte. Also tippte ich sie rasch nochmal.

„Rechts unten auf der Statusleiste. Mann, du hast ja echt keinen Plan von Computern, was?“

Ich verzog das Gesicht, aber auch das konnte sie natürlich nicht sehen, denn ihr Bildausschnitt zeigte nur meinen langsam wieder runterkommenden Schwanz. Ich fand den Mixer und drehte den Eingangspegel hoch.

„Und jetzt?“

„Nicht besonders deutlich und mit Echo, aber okay. Ich will mich ja auch nicht mit dir unterhalten. Okay … dann los, du kannst auf Vollbild schalten.“

Mir war nicht klar, warum ich ihr Gesicht im Vollbild sehen sollte, aber wurde rasch über den Grund belehrt. Sie zog und drückte an der Klappe ihres Laptops, bis ich ihren Wonnegarten überlebensgroß auf dem Bildschirm hatte. Mir stockte der Atem.

„Gefällt dir, was du siehst?“ fragte sie erneut überflüssigerweise, denn mein augenblicklich reagierendes bestes Stück gab die Antwort sehr eindeutig.

„Und wie.“

Ihre Hände gesellten sich zu diesem Wunderwerk der Natur und zogen es auseinander, so dass ich alles im Detail bewundern konnte, was ich bis zu diesem Tag nur in Filmen und auf Bildern gesehen hatte.

„Na, dann los. Aber lass dir Zeit. Ich will schließlich auch was davon haben.“

Erst jetzt wurde mir klar, dass es nicht nur eine „Bestrafung“ war, dass es sie aufregte und dass sie mit mir masturbieren würde. Alter Verwalter, was für eine Abfahrt. Zur Bestätigung glitten ihre Finger nun über ihr sichtbar feuchtes Geschlecht und sie entließ etwas gepresst ihren Atem. Ich zögerte nicht mehr und zog langsam die Vorhaut meines völlig aufgepumpten Pimmels zurück. Meine Eichel glänzte vor Vorfreude.

Sie gab das Tempo vor, im Gegensatz zu vorhin spielte sie ganz gemächlich mit sich selbst, legte ihren kleinen Kitzler frei und strich mit kreisenden Bewegungen darüber. Ich tat es ihr gleich und bearbeitete meine empfindliche Eichel mit zwei Fingern. Erst als sie mit gleichmäßigen Bewegungen wie zuvor weitermachte, nahm ich meinen Schaft in die Hand und wichste mit gebremsten Enthusiasmus, denn ich war von Anfang an so dicht am Kommen, dass ich mich zurückhalten musste.

Ihr leises Stöhnen und schneller werdender Atem taten ein Übriges hinzu. Es war kaum auszuhalten. Ich musste immer öfter anhalten.

„Was machst du … mach weiter“, kommentierte sie diesen Umstand.

„Ich bin kurz davor“, gestand ich ihr. Ihre Antwort war ein verstärkter Fingereinsatz ihrerseits. Ihr Stöhnen wurde lauter.

„Egal … ich … komme … auch … gleich …“

Dieser Satz, der Anblick und zwei weitere Züge an meinem Schwanz und dann war es auch schon soweit. In einer kleinen Fontäne entlud sich das Ergebnis meiner Geilheit und klatschte auf meine Oberschenkel, während sie noch kurz beschleunigte, um dann ebenfalls mit einem mir durch und durch gehenden Stöhnen zum Höhepunkt zu gelangen.

Das war der bis zu diesem Zeitpunkt erotischste Moment meines Lebens gewesen. Dagegen war die Wichserei mit Jan gar nichts. Wahnsinn. Jetzt war ich richtig glücklich darüber, dass sie mich erwischt hatte. Am liebsten hätte ich sie in diesem Moment in den Arm genommen. Wir spielten noch eine Weile weiter an unseren erhitzten Geschlechtsteilen, bis sie schließlich die Position der Laptopkamera veränderte und ich in ihr stark gerötetes Gesicht sah.

„Okay“, meinte sie lakonisch, aber ihr Blick schien eine ähnliche Überwältigung, wie ich sie empfand, zu transportieren. Dann schaltete sie das Gespräch ab. Irgendwie auf Wolken schwebend wischte ich die Spuren unserer Gemeinschaftsproduktion von meinen Schenkeln und dem Teppich, der auch nicht verschont geblieben war. Für einen Moment saß ich noch wie betäubt auf meinem Stuhl, schnappte mir dann mein Zigarettenpäckchen und ging wieder auf den Balkon.

Meine Hände zitterten, als ich mir eine anzündete. Nach kurzem Zögern baute ich mich wieder auf ihrer Hälfte des Balkons auf, um sie zu sehen. Sie klappte gerade ihren Laptop zu und nahm ihn vom Bett. Sie lächelte, als sie mich vor ihrer offenen Tür sah, überlegte kurz und kam dann zu mir. Der übergangslos auftauchende Impuls sie zu umarmen war so stark, dass ich ihm sofort und ohne nachzudenken folgte. Sie schien überrascht, aber nicht abgeneigt, jedenfalls regte sich kein Widerstand von ihr. Sie rieb sogar kurz ihr Gesicht an meinen, um mir dann ins Ohr zu flüstern.

„Niemand darf davon erfahren.“

„Ehrensache“, entgegnete ich und drückte sie noch etwas fester an mich.

„Hey … das reicht jetzt aber … nachher sieht uns noch jemand.“

Sie trat zurück und sah mich mit einem undefinierbaren, aber auf mich liebevoll wirkenden Blick an.

„Okay, ich geh jetzt schlafen, ich hab morgen frühe Vorlesungen. Schlaf gut.“

„Das war unfassbar toll … ich …“

„Kein Wort darüber, zu niemandem, hörst du?“ versetzte sie schnell.

„Hab ich doch gesagt, Ehrensache.“

Melanie schien noch etwas entgegnen zu wollen, überlegte es sich dann aber anders, warf mir mit einem Grinsen noch eine Kusshand zu und ging dann wieder in ihr Zimmer. Sie schloss die Balkontür und stellte sie auf Kipp. Meine Schwester badete noch in meinen bewundernden Blicken, bevor sie die Jalousie runterließ.

***

Es fiel mir nicht leicht, einzuschlafen. Dafür war ich einfach noch viel zu aufgedreht. Ich stand noch zweimal auf und ging eine rauchen, holte mir auch noch einen runter. Dementsprechend mühsam war das Aufstehen am nächsten Morgen. Auch Melanie war spät dran, wir öffneten beide gleichzeitig unsere Zimmertüren.

Irgendwie befürchtete ich, dass unser Umgang jetzt nicht mehr so unbefangen und intim wie am Vorabend vonstatten gehen würde, aber das Gegenteil war der Fall. Ich ließ ihr den Vortritt ins Bad. Sie küsste mich daraufhin kurzerhand auf die Stirn. Das hatte sie noch nie getan. Ich verspürte wieder den überwältigenden Wunsch, sie zu umarmen, hielt aber an mich. Ich war mit dem Frühstück schon fertig, als sie runterkam und musste mich sputen, damit ich noch rechtzeitig fertig wurde.

„Du bist doch auch spät dran … ich nehm dich mit dem Wagen mit.“

Da klappte selbst bei unserer Mutter die Kinnlade runter. Melanie war in der Tat nicht wiederzuerkennen. Aber sie freute sich natürlich darüber, dass wir mal nicht wie Hund und Katze waren. Erst im Auto konnten wir miteinander sprechen.

„Hast du denn gut geschlafen?“ fragte ich sie vorsichtig.

Sie grinste vergnügt.

„Ich schlafe immer gut, wenn ich gekommen bin.“

„Ich musste nochmal Hand anlegen“, gab ich unumwunden zu.

Sie lachte leise.

„Ja. Ich auch.“

Ich sah in ihr bildhübsches Gesicht. Sie strahlte richtig.

„Was schaust du mich denn so an?“

„Du bist eine echte Schönheit. Und heute siehst du irgendwie noch ganz besonders toll aus“, sprudelte es aus mir heraus.

„Danke. Okay, jetzt nochmal ein paar ernsthafte Worte. Niemand darf von alledem erfahren. Du erzählst Jan, dass es dir gelungen ist, mich anzuspannen, mehr aber auch nicht, klar?“

„Klar. Hab ich doch versprochen. Du weißt, dass ich zu meinem Wort stehe.“

Mir war immer noch nicht so richtig klar, warum sie Jan mit einbeziehen wollte.

„Wie findest du Jan eigentlich?“

Sie sah mich überrascht an. Dann verzog sie etwas das Gesicht.

„Nicht mein Typ, zu jung, zu unerfahren und zu linkisch.“

„Und warum …“

„Keine ‚warums‘, klar?“

„Okay. Du kannst mich hier schon rausschmeißen, du musst nicht den Bogen fahren. Danke fürs Mitnehmen.“

Ihre Augen blitzten, als sie mich ansah.

„Ich hab heute ja wieder Training. Ich schreibe nachher in meinen Freistunden das Programm, das installier ich dir dann.“

„Okay. Ich mach alles, was du willst.“

„Das klingt ja vielversprechend. Bis später dann.“

Sie beugte sich etwas vor, als ich den Sicherheitsgurt öffnete. Sekunden später küssten wir uns auf den Mund. Für einen Moment waren wir beide etwas geschockt, dann fühlte es sich fantastisch an. Ich musste mich regelrecht von ihr losreißen. Sie trat gleich mächtig aufs Gas, als ich die Tür geschlossen hatte. Ich stand ein wenig taumelig und ziemlich verwirrt noch eine Weile am Straßenrand, bevor ich mich auf den Weg zur Schule machte.

Jan sah ich erst in der großen Pause. Es war völlig außer sich, als ich ihm die Erfolgsmeldung brachte. Ich hatte Mühe, ihn davon abzuhalten schon an diesem Tag rein zu schneien. Der Tag verging langsam und zäh. Ich half meiner Mutter beim Wäscheaufhängen, weil sie versuchte, möglichst viel Hausarbeit noch vor dem Beginn der Nachtwache zu erledigen.

Endlich hörte ich das vertraute Motorengeräusch, das die Heimkehr meiner Schwester ankündigte und hörte, dass die beiden Frauen sich kurz unterhielten, bevor Melanie die Treppe rauf kam. Es war nicht ganz so heiß, wie noch am Vortag, aber drückend schwül, es waren für den späten Abend auch Gewitter angesagt worden. Ich nahm mir einen unserer Klappstühle und setzte mich demonstrativ vor Melanies Tür.

Sie öffnete die Jalousie und musste grinsen, als sie mich vor ihrer Tür postiert fand. Sie trug noch ihr leuchtend gelbes Handballtrikot und die weißen Shorts. Sie war verschwitzt, sah aber hinreißend aus. Lächelnd öffnete sie die Balkontür und trat zu mir heraus.

„Hallo, was wird das denn? Dreist bist du wohl gar nicht, oder?“

„Wieso? Ich sitze hier rein zufällig. Wie war das Training?“

„Anstrengend. Ich bin total durchgeschwitzt. Ich gehe erst einmal unter die Dusche.“

„Au ja, mach mal.“

Sie lachte vergnügt und sah mich mit schräggelegtem Kopf an.

„Während Mama geschäftig im Haus rumspringt, spielt sich gar nichts ab. Wir müssen vorsichtig sein.“

„Okay. Dann zieh dich doch vorsichtig aus.“

„Das könnte dir so passen, du kleine geile Sau. Außerdem würde das Frau Jahn vermutlich etwas merkwürdig finden. Guten Tag, Frau Jahn“, begrüßte sie laut unsere Nachbarin, die in ihrem Garten rumfuhrwerkte, wie ich mit einem schnellen Blick feststellte.

„Später“, fügte Melanie leise hinzu und verschwand in Richtung Bad. Sie hatte natürlich Recht. Zwei Minuten später klopfte es an meiner Tür. Ich verließ fluchtartig den Balkon. Meine Mutter kam herein und wollte noch schnell die Betten abziehen, bevor das Abendessen fertig wurde. Sie litt erneut unter der Hitze und drückenden Luft, aber es schien ihr schon etwas besser als am Vortag zu gehen.

Melanie konnte sich so auf jeden Fall unbeobachtet umziehen, als sie mit dem Duschen fertig war. Zu meiner Enttäuschung war sie diesmal ganz sittsam mit Shorts und Spaghetti-Top bekleidet, als wir zum Abendessen zusammentrafen. Es gab zwei Europaliga-Spiele, aber Melanie entschuldigte sich und meinte, sie müsse noch etwas für ein Projekt für die Uni tun, das sie am nächsten Montag einreichen sollte.

Ich sah sie fragend an.

„Ist leider wirklich so. Mein Teil des Projektes hat nicht so funktioniert, wie es sollte und schon am Samstag treffe ich mich mit Caro, um die Teile zusammenzufügen. Das heißt, dies hat erst einmal Vorrang. Schließlich hätte ich gern den Freitagabend frei …“

Also sah ich mit meiner Mutter alleine fern, während Melanie vor ihrem Computer brütete. In der Halbzeitpause ging ich hoch, um eine zu rauchen. Als sie mich bemerkte, trat sie kurz auf den Balkon.

„Und wie steht es?“

„Noch Null Null. Hast nicht viel verpasst.“

„Ich komme gut voran. Ich werde es dann später bei dir installieren.“

„Okay. Ich … ich kann die ganze Zeit an nichts anderes denken.“

„Tsss … immer diese hormongeladenen Teenager.“

„So mancher Twen ist aber auch nicht ohne.“

„Ach was. Und wie hat dein Busenfreund reagiert?“

„Er wäre am liebsten gleich heute gekommen.“

„Na so was. Und glaubst wirklich, dass er dich blasen wird?“

„Ja. Er steht zu seinem Wort.“

„Und du?“

„Ich steh auch zu meinem Wort.“

„Nein, ich wollte wissen, ob du ihm auch einen bläst.“

Daran hatte ich noch nicht gedacht.

„Ich weiß nicht, ob ich das bringe …“

„Na, jetzt weißt du’s. Du wirst es tun. Punkt.“

„Warum …“

„Kein warum. Genug gelabert. Ich will fertig werden, bevor es für alles andere zu spät wird … verstanden?“

„Klar. Dann will ich dich nicht länger abhalten.“

Sie lächelte und seufzte, drehte sich dann abrupt um und ging wieder an ihren Schreibtisch, der mit Papieren übersät war. Ich sah mir den Rest des Spieles, welches schrecklich langweilig war, noch bis zum bitteren Ende an. Es blieb beim torlosen Unentschieden. Meine Mutter ging dann kurz darauf ins Bett, obwohl sie vorher angekündigt hatte, länger aufbleiben zu wollen. In der Ferne war bereits ein dumpfes Grollen zu vernehmen. Es würde wohl bald mit den angekündigten Gewittern losgehen.

Das interessierte mich allerdings nur sekundär. Ich fand mich wieder auf dem Balkon ein, setzte mich auf den Stuhl vor Melanies Tür und rauchte. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie mich wahrnahm, so vertieft war sie in ihre Tätigkeit.

„Spiel schon vorbei? Wie ist es ausgegangen?“

„Dabei geblieben. Mama ist schon im Bett.“

„Ich bin gleich fertig. Zehn Minuten noch.“

Am Horizont zuckten erste Blitze in den dunklen Abendhimmel. Der Donner ließ lange auf sich warten, also war das Gewitter doch noch weit entfernt. Ich musste daran denken, wie wir uns als Kinder bei Gewitter gemeinsam unter dem Tisch versteckt hatten, bis uns unser Vater beigebracht hatte, dass man die Entfernung anhand des Zeitraums zwischen Blitz und Donner abschätzen konnte. Eine der wenigen nützlichen Sachen, die wir von ihm gelernt hatten.

Der nun einsetzende Regen trieb mich vom Balkon. Unschlüssig saß ich in meinem Zimmer herum. Ich konnte ja schon mal alles vorbereiten und den Computer hochfahren. Das tat ich dann auch. Einem Impuls folgend, zog ich mich auch gleich komplett aus. Es dauerte ewig lange, bis Melanie endlich von meiner Balkontür aus eintrat. Sie lachte leise, als sie mich splitternackt da sitzen sah.

Kommentarlos setzte sie sich zu mir an den Computer und gab mir einen USB-Stick. Das Gehäuse hatte keine Frontports, also musste ich mich wieder vor ihr hinknien, den Computer vorziehen, um das Teil einzustecken. Sie machte noch weniger Platz als am Vorabend, obwohl mir diesmal aufgrund ihrer Shorts die schöne Aussicht verwehrt wurde.

„Schade“, kommentierte ich diesen Umstand.

„Schade was?“ erkundigte sie sich.

„Dass du heute Hosen trägst.“

„Tsss … lass uns erstmal mit dem Programm fertig werden. M_Inv.exe. Aber erst muss du MSN schließen. Nein, nicht so, so minimierst du es nur. Lass mich machen.“

Sie rückte noch näher an mich heran und griff nach der Maus. Unsere Hände berührten sich kurz. Mein Schwanz reagierte auf ihre Nähe und richtete sich majestätisch und gemächlich auf. Das entging ihr natürlich nicht. Sie biss sich grinsend auf ihre Unterlippe und installierte ihr kleines Programm.

„Okay. Jetzt kannst du MSN ganz normal starten. Siehst du? Alles ganz normal. Jetzt drücke „Alt-I“ … genau, siehste? Verschwunden. Wenn du jetzt „Alt-S“ drückst, ist es wieder da.“

„Wow. Du hast richtig was drauf. Ich bin beeindruckt.“

„Das ist eine Kleinigkeit, wenn man weiß, wie man es macht. Okay, damit sind wir für morgen gerüstet. Was machst du?“

„Ich sende dir eine Gesprächsanfrage. Vielleicht solltest du auf dein Zimmer gehen und sie annehmen.“

Zur Unterstreichung meines Ansinnens zog ich langsam an meinem steil aufragenden Mannesstolz. Sie verzog das Gesicht.

„Was wir tun, bestimme immer noch ich.“

Sprach’s und fuhr meinen Computer runter. Was für ein grausames Miststück. Doch wieder ganz die Alte. Sie stand auf und ging zur Tür. Ich war wie gelähmt vor Enttäuschung. Fassungslos sah ich, wie sie in den starken Regen trat, der nun auf den Balkon prasselte. Sie blieb stehen und zog ihr Top über den Kopf. Ihre Hände umfassten ihre göttlichen Titten und spielten mit ihren steil aufragenden Nippeln, während der Regen auf sie niederprasselte.

Atemlos sah ich, wie sich mir den Rücken zudrehte, ihre Shorts öffnete und herunterzog. Sie trug keine Unterwäsche und präsentierte mir so erneut ihren prächtigen Po. Wie in Zeitlupe drehte sie sich herum, ihre Hände liebkosten den regennassen Luxuskörper, den sie wie von einer inneren Feder getrieben in einem stummen, kreiselnden Tanz den Naturgewalten aussetzte. Ihre hypnotischen, wellenförmigen Tanzbewegungen wirkten auf mich wie eine stumme Einladung, der ich folgte.

Sekunden später war ich bei ihr, umarmte ihren nassen, hitzigen Körper, wog mich mit ihr zu der unhörbaren Melodie der Lust. Mein aufgepumptes Glied presste hart gegen ihren feuchten Unterbauch, als unsere Lippen sich fanden und wir uns zunächst zärtlich, dann leidenschaftlich küssten, immer wilder, immer losgelöster von allem, während wir uns stärker umklammerten, aneinander pressten.

Wir waren beide klatschnass, als wir uns schließlich voneinander lösten, Regentropfen hingen an den Haarspitzen ihres an Kopf und Hals klebenden Haares. Sie hatte während des Küssens die Augen geschlossen; jetzt sah sie mich durchdringend an, nahm dann meine Hand und zog mich mit in ihr Zimmer. Über ihrem Schreibtischstuhl hing ihr Badetuch, das sie sich nun schnappte und begann, mich damit vorsichtig abzurubbeln. Als sie ihr Werk zu ihrer Zufriedenheit vollendet hatte, hielt sie mir wortlos das Tuch hin und ich tat es ihr gleich.

Am liebsten hätte ich Handtuch Handtuch sein lassen und ihren Körper mit meinen bloßen Händen liebkost. Die Erregung steigerte sich ins Namenlose. Ich taumelte richtig. Ich versuchte ihr Haar zu trocknen, stellte mich aber nicht besonders geschickt dabei an. Sie lächelte mild und nahm mir das Handtuch ab, rubbelte damit ihren Kopf, während ihre gloriosen Titten dazu wippten. Ihre Brustwarzen waren steil aufgerichtet. Ein vergessener Tropfen löste sich von ihren Haarspitzen und rollte genau auf die rechte zu.

Wir handelten beide wie in Trance, kamen uns Zentimeter für Zentimeter näher, während sie das Handtuch achtlos zu Boden fallen ließ. Ihre Augen glänzten und ihr Atem beschleunigte sich, als ich ihr so nahe kam, dass mein hervorstehender Penis ihre weiche Bauchdecke berührte. Sie seufzte und trat einen Schritt zurück, schien kurz zu überlegen und setzte sich dann auf ihr Bett.

„Komm“, meinte sie einfach. Sie krabbelte an ihr Kopfende und machte es sich mit einigen Kissen bequem. Ich folgte ihr nach und wollte zu ihr, doch sie drückte mich mit einem Fuß zurück.

„Du bleibst da.“

Dann stellte sie ihre Beine auf und spreizte sie recht weit ab. Ich verstand auch ohne weitere Erklärung. Auch ich machte es mir bequem und wickelte ihre Tagesdecke um die kühlen Metallstreben ihres Bettgestells, gegen das ich mich lehnte. Atemlos verfolgte ich, wie ihre kleinen Hände langsam über ihren fantastischen Körper wanderten, über ihre vollen Brüste und dann langsam hinab, über ihre Leisten hinweg und an ihren Oberschenkeln entlang, um dann an den Innenseiten ihrer Schenkel zurück zu gleiten.

Ich hatte nicht einmal bemerkt, dass ich begonnen hatte, zu diesem Spektakel zu wichsen. Sie präsentierte mir ihre feuchte Pussy richtiggehend, riss die rosigen Schamlippen auseinander, befreite ihren kleinen Kitzler von seinem schützenden Häubchen. Die Regentropfen auf meiner Brille gaben diesem Bild von intimster Weiblichkeit ein unwirklich wirkendes Halo. Überhaupt war alles unwirklich, entrückt, voller Magie. Sie begann mit der Fingerkuppe ihres rechten Zeigefingers an ihrem kleinen Schwellkörper zu reiben, in leichten Kreisbewegungen.

Ich nahm dies als Signal und fing ebenfalls an, emphatischer mit mir selbst zu spielen, legte meine Eichel frei und verteilte das Fäden ziehende Sekret meiner Vorfreude mit Daumen und Zeigefinger darüber. Sie stöhnte leise. Dann explodierte plötzlich die aufgestaute Erregung in einem wilden Geschruppe, das sich von Sekunde zu Sekunde steigerte und bereits nach wenigen Minuten im Unausweichlichen endete, bei ihr noch eher als bei mir.

Fasziniert sah ich in ihr stark gerötetes Gesicht, auf die leicht geöffneten, bebenden Lippen, den überirdisch schönen Glanz in ihren Augen, die sich nach kurzem Starren ins Nirgendwo der post-orgasmischen Auflösung wieder auf meinen vor dem Platzen stehenden Lümmel hefteten.

„Spritz auf meine Titten“, ordnete sie an, als sie die Zeichen meines nahenden Höhepunkts richtig deutete. Ich verlagerte mein Gewicht nach vorn und tat ihr den Gefallen sofort. Eine beachtliche Menge dicken, weißen Spermas verzierte in drei unterbrochenen Linien ihren Oberkörper, vom Bauch bis zu den Schultern, wie gemalt. Der Sperma-Picasso hatte zugeschlagen. Befriedigt betrachtete Melanie die Frucht meiner Mühen. Sie sah mich fest und lauernd an.

„Jetzt leck es mir vom Körper.“

Oh? Natürlich hatte ich mein eigenes Ejakulat schon mal probiert und fand es nicht besonders schmackhaft. Bei diesem Angebot aber hätte es nach Erbrochenem schmecken können, ich hätte es trotzdem abgeleckt. Ohne Zögern machte ich mich an den Anfang der Lustspur, kurz über ihrem Bauchnabel. Es schien ihr gut zu gefallen, denn sie krallte ihre Hände hinter ihrem Kopf in ihr Kopfkissen, als ich langsam höher wanderte und brav Tropfen für Tropfen mit meiner Zunge entfernte.

Leider hatte ich ihre noch immer harten Brustwarzen verfehlt; es befand sich aber auf der Innenseite ihrer rechten Brust ein ziemlich fetter Tropfen. Statt ihn aufzulecken schob ich ihn mit meiner Zunge auf ihre Brustwarze zu. Sie grinste begeistert und ließ es zu, dass ich meine Zunge kurz darüber gleiten ließ, bevor ich den Tropfen absaugte. Viel zu schnell beendete ich mein Werk. Sie griff rasch meinen Kopf und küsste mich. Ihre Zunge drang in meinen Mund ein, erforschte den Geschmack meiner Lust.

Ich ließ mich auf ihren Körper sinken und verging fast vor Wonne. Mein schon wieder aufmüpfiges Glied drängte gegen ihren heißen, feuchten Schoß. Für einen Moment knallten bei mir alle Sicherungen durch, beherrschte mich nur noch die durch den Kuss entfachte Leidenschaft, drängte mich zu der Vereinigung, die mein Körper als die einzig logische und natürliche Konsequenz meiner Erregung erkannte. Für einen Moment schien es ihr genau so zu gehen, dann schloss sie mühsam ihre Beine unter mir, verwehrte mir den Zugang zu ihrem Innersten und brach auch den Kuss ab.

„Nein“, war ihr kurzer, aber niederschmetternder Kommentar. Ich hatte das Gefühl, er war mindestens genauso sehr für sich selbst wie für mich gedacht.

„Komm, lass gut sein“, fügte sie nach einer Weile hinzu und schob mich von ihrem Körper. Wir lagen kurze Zeit still nebeneinander. Ich sog ihre Schönheit mit jedem Atemzug ein, sah das gleichmäßige Heben und Senken ihrer Brust, die sanfte Wölbung ihres Bauchs und ihres recht ausgeprägten blanken Schamhügels. Sie hatte die Augen geschlossen, was mir den Mut gab, mit meinen Fingerkuppen diese Wölbungen nachzuzeichnen, ohne sie direkt zu berühren. Sie musste es trotzdem gefühlt haben, denn sie öffnete ihre Augen alarmiert.

„Was machst du?“

„Darf ich dich mal anfassen? Deine … da unten, meine ich. Ich würde gern wissen, wie sich das bei einem Mädchen anfühlt.“

Sie seufzte theatralisch und rollte mit den Augen.

„Wenn es sein muss … aber vorsichtig … und nur kurz.“

Fasziniert dippte ich meine Fingerspitzen in ihre unglaublich weichen und samtig feuchten Hautlappen, glitt tiefer, suchte und fand ihren Eingang, schob meinen Zeigefinger bis zum ersten Gelenk problemlos hinein.

„Das reicht“, meinte sie fest, aber irgendwie ohne rechte Überzeugung. Amüsiert beobachtete sie mein Schnüffeln an meinem Finger.

„Gefällt dir der Geruch?“

„Ja, riecht toll.“

„Freut mich. So, genug für heute. Oh, es hat aufgehört zu regnen.“

Ich war schon ein wenig enttäuscht, dass sie mich nun loswerden wollte. Ich hätte gern noch weiter ihren Körper erforscht, oder auch einfach nur bei ihr gelegen, mich an ihren weichen Körper gepresst. Sie drehte sich demonstrativ auf die Seite, von mir weg.

„Geh jetzt. Gute Nacht. Träum was Schönes.“

Ich küsste sie noch auf die Wange und stieg von ihrem Bett. Den letzten Blick, den ich von ihr auffing, konnte ich irgendwie gar nicht einordnen. Ich brauchte jetzt erst einmal eine Kippe. Vor meiner Balkontür lagen ihr achtlos hingeworfenes Top und ihre Shorts, beide völlig durchnässt. In einem Anflug von Albernheit zog ich mir das Top über und versuchte auch, ihre Shorts anzubekommen. Das gelang mir zwar, aber zu bekam ich sie nicht.

Melanies Taille war offensichtlich doch deutlich schmaler als meine und mein immer noch recht gut durchblutetes bestes Stück tat ein Übriges hinzu, ragte vorwitzig aus der nassen Hose. Ich klemmte mir die Zigarette zwischen die Lippen und trat vor Mellies Balkontür, drehte mich „verführerisch“ in meinem lächerlichen Outfit, während sie in einen Lachkrampf ausbrach. Ich drehte mich um und wackelte mit meinem Hintern und beendete meine Show mit einem kurzen Strip. Sie klatschte lachend Beifall und meinte, ich solle die Klamotten über die Balkonbrüstung hängen.

Auch in dieser Nacht hatte ich Probleme einzuschlafen. Am liebsten wäre ich zu ihr rüber gestiefelt und hätte die Nacht in ihren Armen verbracht. Was mich schließlich doch selig einschlafen ließ, war die Gewissheit, dass es ihr ebenso ging.

***

Der Freitag verging für mich in einer Art Dämmerzustand. Der Schlafmangel der letzten Tage packte die Unterrichtsstunden in Watte, die Erinnerungen an Melanie und die letzte Nacht ließen sie zuckrig erscheinen. In der sechsten, während des Mathe-Unterrichts, döste ich dann tatsächlich für ein paar Minuten ein, bis mich mein Banknachbar grinsend weckte.

Jan wirkte nervös und aufgekratzt, als er am frühen Abend bei mir erschien. Meine Mutter kochte das Abendessen und würde erst gegen neun Uhr zur Arbeit fahren, daher blieb ich hart und verweigerte ihm die Vorschau auf meine „Beutestücke“. Das Abendessen, an dem er wie gewöhnlich teilnahm und wie gewöhnlich versuchte so wenig wie möglich zu essen, um dann ob des guten Geschmackes zu scheitern und sich mehrfach Nachschlag zu holen, verlief in einer eigenartigen Stimmung.

Meine Mutter schien abwesend und mit den Gedanken schon bei der Arbeit zu sein, während Jan, Melanie und ich dem Kommenden entgegenfieberten. Jan beobachtete Melanie die ganze Zeit verstohlen, was nicht nur mir auffiel. Melanie lächelte fein und tat so, als ob sie das nicht bemerkte. Eigenartigerweise war es mir nicht recht, im Gegenteil, es gab mir einen Stich. War ich etwa eifersüchtig?
Wir zogen uns auf mein Zimmer zurück und spielten unser angehaltenes Spiel zu Ende. Meine Mutter schaute noch kurz herein und verabschiedete sich. Dann waren wir allein.

„Ich muss pissen. Bleibt Melanie hier oder geht sie irgendwie weg?“

„Soweit ich weiß, bleibt sie hier. Sie hat irgendwas für die Uni zu tun.“

„Vielleicht können wir ja nachher … vom Balkon …“

„Kommt nicht in Frage, merkst du’s noch? Was meinst du, wenn die uns erwischt? Los, geh, dann gehen wir noch eine rauchen und dann zeig ich dir die Videos.“

Er nickte aufgeregt und verließ das Zimmer. Blitzschnell fuhr ich MSN hoch und klingelte Melanie an. Sie nahm das Gespräch sofort entgegen. Dem Hintergrund nach lag sie auf ihrem Bett. Sie spitzte ihre Lippen zum Küsschen. Ich beeilte mich, das Programm unsichtbar zu machen. Keine Sekunde zu früh, da Jan aufgrund seiner Ungeduld zum Hochgeschwindigkeits-Pisser mutiert war und schon wieder zurückkam. Wie ausgemacht gingen wir zunächst für eine Zigarette auf den Balkon.

Ich musste ihn regelrecht von ihrer Hälfte des Balkons wegdrängen, da er trotz meines Vetos ein Auge riskieren wollte. Erst meine gezischte Warnung, dass er bei weiterem Fehlverhalten das Recht, meine Videos zu sehen, verwirken würde, brachte ihn schließlich zur Räson. Wir rauchten schneller als gewöhnlich.

Seine Aufregung war ansteckend und gleichzeitig abstoßend. Was mir den notwendigen Kick gab, war das Wissen, das Melanie uns beobachtete, auch wenn sich dies auf einen Bildausschnitt beschränkte, der meinen Schoß zeigte. Ich zeigte Jan das erste kurze Video. Seine Kommentare nervten mich etwas, auch wenn ich sie verstehen konnte.

„Wow, sieht die geil aus. Und dieser knackige Arsch! Spul nochmal zurück und halt an. Wow. Was für ein fantastischer Körper … das musst doch wohl selbst du zugeben, oder?“

„Ja, sie ist wunderschön.“

Er sah mich überrascht an, enthielt sich aber einer Nachfrage. Irgendwie wollte ich die ganze Sache nur noch hinter mich bringen.

„Okay, jetzt das zweite.“

Ihm klappte die Kinnlade runter, als er sah, was ich da eingefangen hatte. Seine wachsende Geilheit war fühlbar. Er würdigte meinen Triumph mit leichter Kritik.

„Alter Schwede … Wahnsinn! Warum … hast du nicht länger draufgehalten?“

„Sie hat ihren Oberkörper bewegt und hätte mich gesehen.“

„Klar … nochmal von vorn, oder besser, mach es gleich auf Endlosschleife.“

Ihm lief ja förmlich der Geifer aus dem Mund. Noch immer fühlte ich mich in der Situation unwohl. Ich rollte mit den Augen, als er seine eigene Hose öffnete und seinen Schwanz herauszog. Er bemerkte dies sehr wohl und seufzte.

„Okay. Erst einmal löse ich mein Versprechen ein. Wollen wir aufs Bett?“

„Nö, lass man.“

Ich zog mir rasch meine Hose und meinen Schlüpfer runter. Ich war nur leicht erregt, weil mich seine Gegenwart und die ganze Aktion irritierte. Dummerweise kommentierte er diesen Umstand auch noch.

„Hm … geilt dich nicht so auf, was? Na ja, schließlich ist sie ja deine Schwester, verstehe schon …“

Ich stellte mir vor, wie Melanie in ihrem Zimmer über diesen Satz lachen musste. Und stellte mir ihren Blick auf meinen Schwanz vor, an dem sich nun Jans Hand einfand.

„Okay … okay … okay“, murmelte er vor sich hin, während er ein wenig daran rumspielte, schließlich von seinem Stuhl aufstand, diesen zur Seite räumte und vor mir niederkniete. Sein Gesicht kam meinem nun doch schnell wachsenden Schwanz immer näher. Er gab sich einen Ruck und nahm ihn in den Mund.

‚Okay‘, dachte auch ich nun, denn es fühlte sich richtig gut an, warm, feucht und durchaus aufregend. Was noch an Verhärtung meiner Latte möglich war, geschah in den ersten Sekunden, als er begann zu saugen und zu lutschen. Hui … das ging ja richtig ab. Ich sah nur noch fallweise auf den Bildschirm, schloss immer öfter die Augen. Plötzlich unterbrach Jan seine Tätigkeit.

„Sag Bescheid, wenn du kurz davor bist … okay?“

Ich brummte meine Zustimmung und erwartete ungeduldig die Fortsetzung seiner Stimulation. Er warf noch einen kurzen Blick auf den Bildschirm, wichste dann eine Weile an meinem Schwanz herum und nahm ihn dann wieder in den Mund. Ich zuckte, als meine empfindliche Eichel in Kontakt mit seinen Zähnen kam.

„Sorry“, kommentierte er mit vollem Mund. Ich antwortete nicht und schloss erneut die Augen. Ich stellte mir aber Melanie vor, wie sie sich im Nebenzimmer zu diesen Bildern ebenfalls stimulierte, denn ich war mir ganz sicher, dass sie dies tat. Jan nahm jetzt auch eine Hand zu Hilfe, offensichtlich dauerte ihm das alles zu lange, dabei waren kaum fünf Minuten vergangen. Langsam spürte ich schon, dass die Frucht seiner Mühen nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.

Er saugte wieder härter und schruppte dabei immer wilder an meinem Pimmel, oft hart an der Grenze zum Schmerzhaften. Nichtsdestotrotz gab ich ihm wenige Minuten darauf die ersehnte Rückmeldung.

„Ich komme gleich.“

Er zog augenblicklich seinen verwöhnenden Mund zurück und wichste mich stattdessen weiter. Mein Sperma schoss aufgrund meiner Sitzposition fast senkrecht in die Höhe und klatschte im Herabfallen auf meine Oberschenkel und seinen Arm. Er grinste zufrieden. Auch ich musste grinsen. Alle Achtung, das war wirklich interessant gewesen. Hätte ich nicht gedacht. Wie es Melanie wohl gefallen hatte?

Wir reinigten uns kurz. Er sah mich auffordernd an.

„Holst du mir einen runter?“

Sein Schwanz lugte steif und zipfelig aus seiner Hose hervor. Ich dachte an Melanies Anweisung.

„Nö. Wir tauschen Plätze.“

Er krauste indigniert die Stirn, bis er begriff, was ich da vorschlug.

„Oh … cool … du bist ein echter Freund.“

Ich bezweifelte, dass dies in die gewöhnliche Definition von Freundschaft fiel und tauschte mit ihm den Sitzplatz. Ich hatte mich zumindest theoretisch auf die Aufgabe vorbereitet, indem ich mir das Strandvideo mit dem Blow-Job genau angesehen hatte. Nun würde ich versuchen, das Gesehene in die Praxis umzusetzen. Es kostete mich doch einige Überwindung, den harten Prügel meines Freundes in den Mund zu nehmen. Es fühlte sich eigenartig an, aber nicht eklig oder schlecht. Ich saugte kurz daran herum. Jan stöhnte begeistert.

Ich entließ das lebendig wirkende Teil wieder aus meinem Mund und zog erst einmal seine Vorhaut vollständig zurück, ließ meine Zunge über seine dunkelrote und recht ausgeprägt geschwungene Eichel toben. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie Jan sich an der Tischkante des Schreibtischs festkrallte. Ich nahm meine rechte Hand zur Hilfe, um die Vorhaut unten zu lassen und begann ihn mit Zungenunterstützung zu blasen.

Beim Wichsen war er nicht so laut gewesen, jetzt stöhnte und ächzte er, warf auch immer wieder ein „Wahnsinn“ oder „Ja … so!“ ein. Auch ohne Vorerfahrung wurde mir klar, dass er binnen weniger Sekunden kommen würde, wenn ich es darauf anlegte. Das wollte ich aber nicht. Ich stellte mir vor, dass Melanie im anderen Zimmer an ihrer wunderschönen Pflaume schruppte, also wollte ich ihr auch was bieten, unterbrach immer wieder das Blasen, um an seinem Bändchen zu züngeln und seitlich an seinem Schaft hoch und runter zu saugen, wie ich es in dem Video gesehen hatte.

Es fing überraschenderweise an, mir irgendwie Spaß zu machen. Vielleicht als Reaktion darauf kam auch von ihm kurze Zeit später die Warnung:

„Bin … oh … gleich … soweit … uh …“

Das irritierte mich nicht weiter. Ich erzeugte soviel Unterdruck, wie ich konnte, hielt seine Schwanzwurzel fest, ohne daran zu ziehen und blies ihn, bis seine heiße, zähe Glückseligkeit meinen Mundraum füllte. Ich schluckte es aber nicht, sondern griff mir schnell ein Taschentuch und spuckte es darauf aus. Jan war völlig aufgelöst vor Begeisterung und Dankbarkeit. Als er mir jedoch durchs Haar strich, zog ich meinen Kopf rasch weg und stand auf.

„War das okay?“

„Okay? Wahnsinn. Absoluter Wahnsinn. Oh mein Gott … das ist so viel besser als Wichsen … das müssen wir unbedingt noch mal machen.“

„Du bist ja drauf. Lass uns eine rauchen gehen.“

Wir verstauten unsere erschlafften Schwänze in unseren Hosen und gingen auf den Balkon. Okay, ich hatte getan, was Melanie von mir verlangt hatte. Es beruhigte mich irgendwie, dass es mich nicht aufgeregt hatte, ihn zu blasen. Schwul war ich also wohl nicht. Bei Jan war ich mir plötzlich nicht mehr so sicher. Immerhin hatte er, während er mich blies, ganz schön einen auf Latte gehabt. Auch jetzt gefielen mir seine Blicke nicht. Er sah mich fast verliebt an.

Ich hatte große Schwierigkeiten, meine Weigerung, ihm Melanies Videos zu kopieren, aufrecht zu erhalten und ihn zum Gehen zu bewegen, ohne „Nachschlag“ sozusagen. Mir war fast ein wenig schlecht, da er die Worte „Freundschaft“ und „Vertrauen“ exzessiv gebrauchte und mir in diesen Momenten überdeutlich klar wurde, dass ich im Befolgen von Melanies Anweisungen diese Konzepte, denen ich mich ja auch verschrieb, sauber ausgehöhlt hatte.

Ich stand nachdenklich auf dem Balkon und rauchte, als er schließlich fast wütend verschwunden war. Melanie öffnete ihre Jalousie und Tür und trat zu mir heraus.

„Ist er weg?“

„Ja.“

Sie grinste.

„Und? Wie hat dir der Blow-Job gefallen? Bläst er denn wenigstens ordentlich? Mit anderen Worten: Hat es sich gelohnt?“

„Ich hab ja keine Vergleichsmöglichkeit … aber ja, es war interessant.“

„Interessant? Von interessant kommt man nicht. Und wie war es, als er dir in den Mund gekommen ist? Hat dich das aufgegeilt?“

„Eher nicht.“

„Ehrlich?“

„Ehrlich. Ich habe es gemacht, weil du es wolltest. Es … es war nicht eklig, teilweise witzig, aber aufregend fand ich das nicht.“

„Ihm schien das gut gefallen zu haben … er wollte ja wohl auch Nachschlag …“

Ich seufzte und machte meine Zigarette aus.

„Ich hab getan, was du wolltest. Jetzt lass mich gefälligst in Ruhe.“
Ich weiß nicht, warum ich plötzlich so wütend auf sie war. Ich wollte mit der Aktion nicht aufgezogen werden. Ich wollte nicht mehr darüber reden. Ich hatte noch immer den leicht bitteren Geschmack seines Spermas in meinem Mund. Ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen, ging ich wieder in mein Zimmer.

***

Für einige Minuten saß ich leer und unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen, vor meinem PC. Ich wollte ihn gerade herunterfahren, als mir einfiel, das MSN ja noch unsichtbar lief. Sie hatte mir eine Botschaft geschrieben.

„Du warst brav. Dafür hast du dir eine Belohnung verdient. Zieh dich aus und komm ins Wohnzimmer.“

Es klang verlockend. Aber es lockte mich nicht. Ich hörte sie die Treppe runter laufen. Nein. Mehr dachte ich nicht. Mehr schrieb ich auch nicht. Ich schaltete den PC ab und legte mich auf mein Bett. Vielleicht zwanzig Minuten später kam sie in mein Zimmer, ohne zu klopfen.

„Hast du meine Nachricht nicht gelesen?“

Sie war nackt. Und sah so gottverdammt schön aus, es tat fast weh.

„Doch. Lass mich in Ruhe.“

Sie war verblüfft, das war ihr deutlich anzusehen. Sie setzte zum Sprechen an, krauste die Stirn und stand eine Weile unschlüssig vor meinem Bett.

„Was ist denn los?“ fragte sie endlich.

„Ich weiß nicht. Ich will auch nicht darüber reden. Ich will einfach nur in Ruhe gelassen werden.“

Da war er wieder, dieser hochnäsige, gemeine Ausdruck, der mich meine gesamte Kindheit über begleitet und das Fürchten gelernt hatte.

„Wenn du mit erwachsenen Frauen spielen willst, musst du auch den Mut zu Erwachsenenspielen haben, capice? Was ist denn los? Du hast dich sehr gut geschlagen … so gut, dass ich dir zur Belohnung deinen Horizont noch mehr erweitert hätte … aber wer nicht will, der hat schon …“

Sprach’s, drehte sich um und stürmte aus meinem Zimmer. Seltsam, selbst diese Eröffnung verfing nicht. Alles schwappte über mir zusammen, aber ich wurde davon nicht nass. Meine Gedanken waren ein einziger Wust, der keine klaren Zusammenhänge mehr erkennen ließ. Völlig verwirrt, auch ob meiner eigenen Reaktionen, dämmerte ich erneut lange vor mich hin, bevor der erlösende Schlaf einsetzte.

Ich schleppte mich am nächsten Morgen zur Schule, sah mindestens genauso fertig und zerstört aus, wie meine Mutter, die kurz mit mir frühstückte und sich dann hinlegte. Gott sei Dank waren es samstags nur vier Stunden. Ich versuchte Jan aus dem Weg zu gehen, aber das gelang natürlich nicht.

„Hey, was hängst du denn hier rum? Ich hab dich überall gesucht! Hast du dein Handy ausgeschaltet?“

„Liegt zuhause und lädt. Wieso? Was ist?“

„Wegen heute Nachmittag … wollen wir … zocken?“

Sein Grinsen deutete an, dass dies nicht wirklich war, was er wollte.

„Nee, lass man stecken. Heute nicht.“

Sein Gesicht verfinsterte sich zusehends.

„Aha. Morgen dann?“

„Nein. Auch morgen nicht. Und übermorgen auch nicht. Ich bin nicht schwul, weißt du?“

„Was soll das denn heißen? Das bin ich auch nicht. Wenn wir uns … was wir gestern gemacht haben … das hat doch mit schwul nichts zu tun … und es war doch voll geil, oder? Warum sollten wir das nicht wiederholen und …“

„Warum nicht? Weil ich es nicht will, klar? Ich finde, wir sollten uns eine Weile nicht mehr sehen.“

„Was wird das denn jetzt? Spinnst du? Willst du mir die Freundschaft aufkündigen?“

„Ich will in Ruhe gelassen werden. Einfach nur in Ruhe gelassen werden. Ich muss jetzt rein … wir telefonieren.“

Auch diese Aktion war nicht geplant. Mein Widerstand kam aus dem Nichts, folgte keiner logischen Gedankenkette, brach einfach aus mir hervor. Ich war irgendwie beruhigt, dass ich den Mut gefunden hatte, nein zu sagen. Und nahm mir vor, diese klare Linie auch mit Melanie zu fahren.

***

Das schöne Wetter hatte sich nach dem Gewitter konstant verschlechtert. Am Nachmittag schiffte es wieder wie aus Eimern. Es gab nichts im Fernsehen und auch zum Spielen hatte ich keine große Lust. Jan versuchte noch zweimal mich anzurufen, aber ich nahm seine Anrufe nicht entgegen. Seit dem frühen Nachmittag war Melanie mit Caro auf ihrem Zimmer und bastelte an dem Projekt für die Uni. Meine Mutter schlief bis um zwei Uhr und bügelte dann Wäsche.

Ich starrte aus dem Fenster und wartete darauf, dass der beschissene Regen lange genug aufhörte, um eine Zigarette rauchen zu können. Er tat mir den Gefallen aber nicht. Am Ende öffnete ich leicht die Balkontür und blies den Rauch in den prasselnden Regen hinaus. Meine Mutter rief uns gegen sieben zum Essen. Ich hatte nicht einmal Lust die Sportschau zu gucken.

Melanie und Caro saßen bereits am Tisch. Caro war ein Jahr älter als Melanie, vielleicht einen Kopf kleiner und insgesamt sehr unscheinbar. Sie trug wie ich eine Brille, hatte eine relativ schlanke Taille, aber ein ziemlich breites Becken und kräftige Schenkel, die von ihrem kurzen Jeansrock auch noch unvorteilhaft betont wurden. Im Gegensatz zu der neben ihr sitzenden Melanie wirkte sie blass und plump. Melanies Erzählungen zufolge war sie jedoch superintelligent und die beste Programmiererin ihres Jahrgangs.

Die beiden unterhielten sich sporadisch über ihr Projekt, ansonsten kam kein Gespräch zustande. Ich spürte Melanies prüfende Blicke, aber tat so, als bemerkte ich sie nicht. Meine Mutter schien mit den Gedanken schon wieder bei der Arbeit zu sein. Zur Überraschung aller bot ich an, abzuwaschen. Ich packte mich danach doch wieder vor den Fernseher und sah einen Film, den ich bestimmt schon dreimal gesehen hatte.

Meine Mutter war bereits zur Arbeit aufgebrochen, als ich mich schließlich doch auf mein Zimmer verzog, noch bevor der Film zu Ende war. Melanie kam mir auf der Treppe entgegen.

„Nichts im Fernsehen?“

„Nee. Alles nur Wiederholungen. Seid ihr denn schon fertig?“

„So gut wie. Ich hole uns gerade eine Flasche Wein. Willst du auch ein Glas?“

„Hm … weiß nicht … okay.“

„Ich bringe es dir gleich auf dein Zimmer.“

Das tat sie dann auch tatsächlich. Ich hatte gerade ein Spiel angeschmissen und war dabei, meine Spielfigur zu konfigurieren.

„Hier. Wenn du noch mehr willst, musst du rüberkommen … allerdings wäre es besser, wenn du damit noch etwas wartest. Und MSN anmachst.“

„Hm?“

„Du wirst schon sehen“, meinte sie kryptisch und verschwand. Was sollte das denn jetzt werden? Ich beschloss das Ganze zunächst zu ignorieren und trank kleine Schlucke des viel zu süßen Weins. Es hatte endlich aufgehört zu regnen, also konnte ich wieder auf den Balkon, um eine zu rauchen. Aus Melanies Zimmer drang Gelächter durch die auf Kipp stehende Balkontür. Ich rückte fast automatisch mehr zur Balkonmitte, um die Beiden sehen zu können. Sie saßen auf Melanies Bett und tranken, während Melanie irgendetwas erzählte.

Gerade als ich meine Zigarette ausdrückte, stand Caro auf und ging zur Tür. Da ihr Laptop noch einträchtig neben Melanies am Fußende des Bettes stand, wollte sie wohl nur pullern gehen. Melanie sah mich auf dem Balkon und deutete auf ihren Laptop. Was hatte sie denn vor?

Meine Neugier hatte sie auf jeden Fall geweckt. Sie gab mir noch ein weiteres Zeichen, indem sie ihre Hände auf ihre Ohren legte. Das sollte wohl heißen, ich sollte meine Kopfhörer benutzen. Ich beeilte mich, wieder vor meinen Computer zu kommen und tatsächlich hatte sie mich zu einem Gespräch eingeladen. Sie sagte oder tippte kein Wort, zog und drehte aber an ihrem Laptop, bis sie den Bildausschnitt für gelungen hielt. Ihre Handbewegung war auch eindeutig. Sie hatte auf unsichtbar gestellt.

Was auch immer sie vorhatte, entgegen all meiner guten Vorsätze würde ich mitspielen. Caro kam zurück in das Zimmer und setzte sich wieder zu Melanie aufs Bett. Sie zog die Beine an und schlürfte ihren Wein, verzog dabei ein wenig das Gesicht. Offensichtlich auch keine Freundin der süßen Plörre. Ich setzte mir den Kopfhörer auf und hörte ihrem Gespräch zu, was aufgrund des Rauschens und der ganzen Nebengeräusche gar nicht so einfach war.

„Boah, der zieht einem ja die Schuhe aus. Ich mag lieber trockenen“, eröffnete Melanies Studienkollegin.

„Ich hol uns gleich noch ne andere Flasche, ich hab halt genommen, was vorne stand.“

„Noch einen? Willst du mich besoffen machen, oder was? Ich muss schließlich noch Fahrrad fahren.“

„Du kannst doch hier pennen. Es ist Samstagnacht. Andere Mädels gehen aus, tanzen die ganze Nacht durch und lassen sich abschleppen.“

„Andere Mädels. Die studieren aber auch nicht Informatik und wollen einen guten Abschluss.“

„Auch Informatikerinnen haben Bedürfnisse. Hast du eigentlich einen Freund?“

Caro schüttelte etwas übertrieben den Kopf. Der Alkohol zeigte wohl schon Wirkung.

„Keine Zeit, keine Lust, keine Bewerber. Falls dir das entgangen sein sollte, ich entspreche nicht dem propagierten Schönheitsideal.“

„Ich find dich schön.“

„Du bist wahrscheinlich angetrunken … wie dem auch sei, ich hab deinen Tobias auch schon länger nicht mehr gesehen.“

„Wir sind nicht mehr zusammen. Trink aus, wir kämpfen uns durch den Rest hiervon und dann hole ich uns Nachschub.“

„Nicht mehr zusammen? Der sah doch süß aus … wenn man auf Jungen steht, heißt das.“

„Wieso, stehst du auf Mädchen?“

Caro kicherte.

„Nee, auf Männer halt, richtige Männer, mit grauen Schläfen und Erfahrung … wenn du verstehst, was ich meine. Männer, die wissen, wie man eine Frau zu behandeln hat.“

„Aha. Und hast du da was laufen, mit einem Silberfuchs?“

„Nicht wirklich … na ja, ab und zu. Eher selten.“

„Jetzt machst du mich ja neugierig … wer ist der Glückliche?“

Caro kaute auf ihrer Unterlippe rum, schüttete sich dann den Rest des Weins ein und sah Melanie etwas verunsichert an.

„Ich sag’s dir … aber du musst versprechen, die Klappe zu halten, ja? Das geht eigentlich keinen etwas an … du wärst die Erste, die davon erfährt …“

„Logisch. Meine Lippen sind versiegelt.“

„Nun … es ist … ein Onkel von mir … kein Blutsverwandter, der Ehemann der Schwester meiner Mutter. Wir … nun, auf Familienfeiern und so … er war mein erster und einziger Mann, verstehst du?“

„Ist ja verschärft. Und ist er gut?“

Caro lief rot an.

„Ich hab ja nun nicht die Vergleichsmöglichkeiten … aber es macht schon richtig Spaß … passiert aber eben selten.“

„Du meinst, nur ein schneller Fick, wenn der Rest der Familie Krankengeschichten austauscht?“

„So in dem Dreh. Und woran ist es mit Toby gescheitert?“ fragte sie rasch, um von sich abzulenken.

„Er ist im Bett nicht unbedingt der Bringer. Ließ sich von mir blasen, aber wollte mich nicht lecken und wenn ich ihn dann doch mal überredet hatte, hörte er immer auf, bevor ich kommen konnte.“

Caro schaute krampfhaft auf ihr Glas, als ob darin eine Entgegnung zu suchen war. Ihre Wangen vertieften den Rotton.

„Verstehe.“

„Das war halt der Dealbreaker. Ich liebe es, geleckt zu werden. Er war eh nicht der Experimentierfreudigste. Ich probiere gern Sachen aus.“

„Verstehe. Da kommt die Wissenschaftlerin durch.“

Die beiden jungen Frauen lachten herzlich.

„Okay, ich hole uns noch eine Flasche, diesmal was trockenes, versprochen.“

Melanie stand auf und verließ das Zimmer. Caro sah ihr versonnen nach und leerte den letzten Schluck der roten Plörre. Ich tat es ihr nach. Für einen elektrisierenden Moment griff sie sich selbst unter ihren Rock und rieb an ihrem Slip. Offensichtlich hatte der Sex-Talk mit Melanie Wirkung gezeigt. Eine Wirkung, die von Melanie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geplant hatte. Sie klopfte kurz an meine Tür und steckte grinsend ihren Kopf in mein Zimmer.

„Auch noch einen Wein? Der hier ist besser.“

„Okay.“

Melanie schlüpfte in mein Zimmer und füllte mein Glas. Ihr Blick fiel auf den Monitor, wo Caro gedankenverloren mit ihren langen braunen Haaren spielte.

„Amüsierst du dich?“ fragte sie leise.

„Es ist sehr aufschlussreich“, entgegnete ich lahm. Sie grinste und verschwand. Sekunden später gesellte sie sich wieder zu Caro aufs Bett und schüttete auch ihr Glas wieder voll.

„Du willst mich echt besoffen kriegen, oder was?“ protestierte Caro ohne echten Nachdruck.

„Vielleicht. Was magst du denn so am liebsten?“

„Hm? Trockener ist schon okay.“

„Ich mein im Bett, du Ahnungslose.“

„Oh … na ja, soviel hab ich noch nicht probiert.“

„Aber du wirst auch gern geleckt?“

„Möglich.“

„Was heißt das?“

„Ich hab doch gesagt, dass ich noch nicht soviel probiert hab.“

„Du meinst, dein Onkel hat dich noch nie geleckt?“

„Nicht direkt. Er hat mich … da unten … mal geküsst und so. Aber direkt geleckt, nein. War ja auch nie richtig Zeit zu“, entschuldigte sie das Versäumnis ihres Liebhabers. Und nach kurzer Pause:

„Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du versuchst, mich zu verführen?“

Melanie lachte ihr ins Gesicht.

„Wär das denn so schlimm? Hast du es denn schon mal mit einer Frau probiert?“

„Nein. Im Gegensatz zu meinen dünn gesäten Freundinnen während der Schulzeit, ist dieser Kelch an mir vorübergegangen.“

„Das klingt so negativ … die Idee reizt dich gar nicht?“

„Die Idee ist mir bis heute nie gekommen.“

Caro zuckte richtig zusammen, als Melanie ihr zärtlich durch ihr Haar fuhr.

„Bis heute … aber jetzt regt sich die Wissenschaftlerin in dir?“

„Ich weiß nicht … du gehst ja ganz schön ran … du willst ernsthaft mit mir ins Bett?“

„Wir sind schon im Bett, falls dir das entgangen ist. Und? Was wäre denn dabei? Ich kann fühlen, wie sehr dich der Gedanke erregt. Du bist feucht, nicht wahr?“

Atemlos verfolgte ich die Szene, die sich live vor meinen Augen im anderen Zimmer abspielte. Melanie griff Caro unter den Rock. Caro sah hilflos und überwältigt aus, wehrte die zudringliche Kommilitonin aber nicht ab.

„Dachte ich mir doch“, verkündete sie triumphierend. „Soll ich weitermachen?“

„Ich … weiß nicht … ohhh“, kommentierte sie Melanies gnadenloses Fortschreiten. Sie hatte wieder diesen lauernden Blick, der auch mir durch und durch ging. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass sich in meiner Jogginghose ob dieses unerwarteten Schauspiels eine beträchtliche Beule gebildet hatte. Innerlich feuerte ich meine Schwester an, „ja, mach weiter, verdammt.“

Melanie entfernte zu meiner Überraschung ihre Hand von Caros Wonnegarten und nahm ihr stattdessen die Brille ab. Dann umarmte sie die immer noch überwältigt wirkende Frau und küsste sie zunächst zärtlich, dann leidenschaftlich. Zögerlich erwiderte Caro ihre Umarmung. Für einen Moment hatte ich nur Füße und Beine, die sich ineinander verklammerten, im Bild.

Sie küssten sich lange und ausgiebig, immer wilder und rieben sich dabei aneinander, bis Melanie Caro auf den Rücken drehte und auf ihr zu sitzen kam. Sie fackelte nicht lange und zog ihr T-Shirt über den Kopf, öffnete sofort ihren BH und zog auch diesen aus. Ich konnte leider nur ihren Rücken sehen und auch nicht Caros Reaktion. Melanie ergriff Caros Hände und führte sie an ihre nackten Brüste. Wiederum konnte ich nicht sehen, was Caro tat, aber Melanies befriedigtes Gurren schien anzudeuten, dass sie ihre Hände nicht still hielt.

„Ich will dich“, sagte sie mit fester, unglaublich sinnlicher Stimme. Mir lief ein Schauer den Rücken rauf. Sie gingen wieder zum Küssen über. Nun gab es auch für mich kein Halten mehr. Zeitgleich mit den beiden jungen Frauen entledigte ich mich meiner störenden und inwendig feuchten und klebrigen Hose.

Caros wilder dunkler Busch bildete einen eigenartigen Kontrast zu der blankrasierten Muschi meiner bildschönen Schwester. Melanies flinke Finger ließen sich von diesem haarigen Hindernis allerdings nicht beeindrucken. Caro stöhnte laut, als meine Schwester mit zwei Fingern Einlass in ihre feuchte Höhle suchte und fand. Kurzzeitig war nur noch Melanies prächtiger Hintern im Blickfeld, als sie sich Caro zurechtrückte, deren Schenkel weit öffnete und sich dazwischen postierte.

Von lautem Stöhnen begleitet, das sogar ohne die Kopfhörer aus dem Nebenzimmer hörbar war, begann meine Schwester Caro zu lecken, wobei ihr Kopf die Sicht auf das Geschehen meist verdeckte. Nichtsdestotrotz war ich außer mir vor Geilheit, was mich auf eigenartige Weise mit Caro verband, denn auch diese ging völlig ab.

Sie bäumte sich immer wieder auf, hob dabei ihren Oberkörper bestimmt zwanzig bis dreißig Zentimeter vom Bett, ihr Gesicht stark gerötet und in einem Ausdruck ekstatischer Fassungslosigkeit verzerrt. Mehr noch als die begrenzte Sicht brachte mich ihr Stöhnen sehr schnell an den Rand der Klippe. Ich schloss die Augen und kam fast gleichzeitig mit ihr, schoss meine Ladung auf meine auffangbereite Hand, während Melanie sich befriedigt aufrichtete und ihre Glückseligkeit spendende Zunge durch ihre Hand ersetzte.

Ich suchte nach einem Taschentuch, fand keines und entsorgte mein Sperma auf der von Melanie bevorzugten Weise, indem ich es selbst von meiner Hand leckte. Durch deren veränderte Position hatte ich nun vergleichsweise direkte Sicht auf den post-orgasmischen Zaubergarten ihrer Kommilitonin, die großen, leicht eingedrehten Schamlippen, die Melanie immer wieder mit ihren Fingern teilte und durchfuhr.

Melanie schien mir nun richtig etwas bieten zu wollen, denn sie zog Caros Lippen auseinander, legte ihren recht großen Kitzler frei und berührte ihn leicht mit ihrer Fingerkuppe.

„Schöne Pussy. Wär noch schöner, wenn du dich rasierst, oder zumindest stutzt, weißt du?“ riss sie mit dieser leichten Kritik Caro aus ihren Blütenträumen.

„Hast Recht. Ich hab mir letzthin nicht mal mehr die Beine rasiert, erst heute wieder für den Rock … für wen auch?“

„Unverhofft kommt oft … willst du nochmal? Kommen meine ich?“

„Vielleicht später … ich finde, ich sollte erst einmal versuchen, mich in gleicher Weise zu bedanken … ich weiß aber nicht, ob ich das hinkriege, schließlich hab ich das noch nie gemacht.“

„Ich bin mir sicher, dass du das hinbekommst. Also gut, dann bin ich jetzt dran.“

Die beiden jungen Frauen tauschten Plätze. Natürlich gab sich Caro keinerlei Mühe, das ganze kameragerecht zu inszenieren, dementsprechend wenig war zu sehen, vornehmlich ihre eigenen Schenkel und ziemlich ausladender rosiger Hintern, weil sie sich vor Melanie hinkniete.

„Oh ja … das machst du doch ganz hervorragend … mmmh … mehr rechts … ja … das ist es … mmmh … mehr direkt … zieh das Häubchen doch zurück … oh ja … geil … so ist es gut … oh … mehr Druck … jetzt hast du’s …“

Während Caro sich mit diesen genauen Instruktionen abmühte, liefen ihr Fäden ihres eigenen Saftes die voluminösen Schenkel herunter. Ich war schon wieder wichsenderweise mitten im Geschehen, wurde Zeuge spärlicher werdender Instruktionen und intensiver werdender Lustlaute meiner schönen Schwester. Sie schienen beide leicht im Bett zu wandern, denn nun war Caros Hinterteil so dicht an der Kamera, dass ich sogar ihre rosige Lippen unter der dichten dunklen Haarpracht ausmachen konnte.

Obwohl ich diesmal ohne Unterbrechung und richtig hart schruppte, kam ich nicht gleichzeitig mit Melanie, wie es mein Plan gewesen war. Melanie war im Vergleich zu Caro deutlich leiser geblieben, nur ihr Höhepunkt war unüberhörbar und wurde von einem schnellen Veto begleitet.

„Oh … genug … lass bitte … zu … empfindlich.“

Caro tat ihr den Gefallen und wenig später kuschelten die Beiden eng ineinander verklammert.

„Wow. Das war … echt überwältigend“, meinte Caro nach einer Weile.

„Freut mich, dass es dir gefallen hat.“

„Hm … ich könnte eine Zigarette gebrauchen.“

„Ich wusste gar nicht, dass du rauchst.“

„Tue ich eigentlich auch nicht mehr. Nur manchmal … und jetzt könnte ich wirklich eine gebrauchen.“

„Stephan hat sicher welche.“

„Stephan … den hatte ich ganz vergessen … oh Scheiße, meinst du, der hat uns gehört?“

Ich stellte grinsend meine Wichserei ohne Abschluss und Abschuss ein. Und wie er euch gehört hatte.

„Vielleicht. Wieso, stört dich das?“

„Na ja … hätte ich dran gedacht, wäre ich sicher etwas leiser gewesen.“

„Er hat mich oft genug kommen hören, mach dir nichts draus.“

„Du bist echt cool. Und … du meinst, er hat Kippen?“

„Ja. Geh doch einfach rüber und frag ihn.“

„Hm …“

„Du traust dich nicht?“

„Na ja, nachdem er mich vielleicht gehört hat …“

„… solltest du jetzt nackt in sein Zimmer gehen, damit er keinen Zweifel darüber hat, was er da gehört hat.“

„Was? Du bist ja drauf … das bringe ich nicht.“

„Warum seid ihr alle denn so feige? Soll ich für dich rübergehen?“

Nun war Caro richtig sprachlos. Ich hatte mir bereits in Windeseile wieder meine Hose angezogen, nur für den Fall, dass Melanie es wirklich schaffte, Caro zu dieser kleinen Mutprobe zu überreden.

„Du würdest nackt in das Zimmer deines Bruders gehen?“ fragte sie dann doch nach einer Weile.

„Klar. Wir können auch beide gehen. Ich nehm dich ans Händchen. Wir können ja auch den Wein mitnehmen, vielleicht will er ja noch ein Glas“, gab Melanie diesem Ausflug eine weitere pragmatische Note.

„Das bring ich nicht …“, gab Caro zurück, grinste aber bis über beide Ohren. Melanie entwand sich ihrer Umarmung und stand vom Bett auf, schnappte sich wortlos die Flasche und verschwand dann aus dem Kamerabereich. Ihre Stimme war aber immer noch etwas undeutlich hörbar.

„Du musst mal über deinen Schatten springen … etwas wagen … der Gedanke daran macht dich doch gerade richtig geil, oder?“

Caro schüttelte ihren hochroten Kopf, aber das war nicht auf diese Vermutung gemünzt.

„Ich fasse es nicht. Ich hätte nie gedacht, dass du so … ungezügelt bist.“

„Komm … er ist achtzehn … und er hat schon die eine oder andere Frau nackt gesehen … komm mit … ich lecke dich zur Belohnung hinterher auch noch mal.“

Caro schien echte Schwierigkeiten zu haben, diesem Angebot zu widerstehen. In meiner Hose wurde es wieder eng. Für einen Moment hoffte ich fast, dass Melanie sie nicht überzeugen konnte, weil das auch auf meiner Seite peinlich werden konnte. Melanie tauchte neben dem Bett auf und versuchte Caro runterzuziehen. Mein Herz klopfte wild. Ich legte schnell das Headset ab und schaltete den Bildschirm aus.

Ich floh auf mein Bett, während ich aus dem Nebenzimmer halblaute Proteste hörte. Keine Minute zu früh, denn kurz darauf klopfte es an meiner Tür. Sie wartete nicht auf mein „Herein“, sondern stand Augenblicke später in meinem Zimmer, in ihrer ganzen überwältigenden Schönheit. Caro stand unschlüssig im Flur, noch immer mit hochrotem Kopf und ihrem T-Shirt bekleidet.

„Willst du noch ein Glas Wein, Schatz?“ fragte mich mein grinsendes Schwesterchen. Und zu Caro: „Nun mach doch nicht so einen Aufstand und komm rein. Caro braucht eine Zigarette“, klärte sie mich überflüssigerweise auf. „Sie ist nur schüchtern.“

Nun, sie war halt von der ganzen irgendwie vollpeinlichen Situation genauso geplättet wie ich.

„Nun mach schon, komm rein und mach die Tür zu“, meinte Melanie und setzte sich zu mir aufs Bett. Zögerlich und etwas gangunsicher folgte Caro dieser letzten Ermahnung. Sie hatte ihre Brille wieder aufgesetzt.

„Sie ist so schüchtern, weil sie meint, du hättest uns beim Ficken gehört“, erklärte sie und füllte mein Weinglas. Melanie setzte sich mit gesenktem Blick auf meinen Schreibtischstuhl. Ich hatte einen Frosch im Hals, als ich mühsam antwortete.

„Aha.“

„Und? Hast du?“

Was hatte sie denn vor? Mann, Mann, Mann, diese Frau war echt jenseits von gut und böse.

„Ehm … ihr … ward … recht laut.“

„Es hat dich doch wohl nicht gestört? Und komm, lass mal eine Zigarette rüberwachsen. Zur Feier des Tages erlaube ich euch, in deinem Zimmer zu rauchen.“

Da hatte sie prinzipiell keine Verfügungsgewalt, aber so war sie halt. Sie rückte ganz nah an mich heran. Caro schien im Boden versinken zu wollen, den sie mit ununterbrochenem Enthusiasmus inspizierte. Meine Zigaretten lagen am Schreibtisch. Melanie konnte meinen Ständer in meiner Hose natürlich genau sehen. Was für ein Miststück.

„Die sind hinter ihr auf dem Schreibtisch.“

„Was bist du denn für ein Gentleman? Los, steh auf und biete sie ihr an.“

Das Blut rauschte in meinen Ohren, als ich wie eine Marionette aufstand, mich dicht vor Caro aufbaute und ihr die Zigarettenschachtel hinhielt. Sie sah kurz auf und pulte sich mit zitternden Fingern eine Zichte aus dem Päckchen. Ihr Blick fiel dabei auch auf die überdeutlich sichtbare Beule in meiner Hose.

„So ist das schon besser. Du hast meine Frage aber nicht beantwortet … hat dich das gestört, dass wir drüben gefickt haben?“

„Ich muss den Aschenbecher vom Balkon holen“, wich ich aus.

„Erst beantwortest du meine Frage.“

Ich seufzte und schaute genauso betreten wie Caro auf meinen Teppich.

„Nein. Es hat mich nicht gestört.“

„Na siehste, Caro, es hat ihn nicht gestört. Es hat dich aufgegeilt, nicht wahr?“

„Melanie, jetzt reicht es langsam“, wehrte ich verzweifelt ab. Überraschenderweise wagte sich jetzt auch Caro einzumischen.

„Melanie, du gehst echt zu weit. Lass ihn doch in Ruhe.“

„Er kann das ab … und er kann auch ehrlich sein, wenn er will. Also?“

„Das seht ihr doch wohl“, gab ich zur Antwort und verschwand auf den Balkon. Melanie grinste zufrieden und räkelte sich auf meinem Bett.

„Siehst du, geht doch“, bemerkte sie, als ich mit dem Aschenbecher in das Zimmer zurückkehrte. „Aber deine Antwort reicht mir nicht, weil wir eben nichts sehen. Ihr seid beide so schrecklich verklemmt, es ist nicht auszuhalten. Caro, komm zu uns aufs Bett.“

„Ich sitze hier sehr gut“, wehrte sie schnell ab. Ich hatte den Aschenbecher auf den Boden zwischen Bett und Schreibtisch postiert, so dass wir ihn beide erreichen konnten. Melanie drängelte sich an mir vorbei und nahm ihn mit aufs Bett.

„Komm her. Mein Bruder beißt nicht. Er ist insgesamt sehr pflegeleicht. Wir haben keine Geheimnisse voreinander. Wir masturbieren sogar manchmal zusammen.“

Ich wäre am liebsten im Boden versunken. Das ging Caro wohl ähnlich, ihr Gesicht lief puterrot an. Nervös starrte sie auf ihre Zigarettenspitze, die schon ein ordentliches Asche-Ende vorwies. Sie seufzte, gab sich einen Ruck und kam zum Bett, blieb aber davor stehen und aschte über Melanie hinweg ab. War wohl höchste Eisenbahn. So richtig zum Sitzen konnte sie sich aber doch noch nicht durchringen. Weg konnte sie dann aber auch nicht mehr, da Melanie sie schnell mit ihren Beinen umklammerte.

„Hab dich. Und jetzt hab du dich nicht so. Und Stephan, geh mit guten Beispiel voran und zieh dich aus.“

Während sie diese Anweisung gab, ließ sie ihre Hände über Caros nackte Schenkel gleiten. Caro fror regelrecht ein; machte keine Anstalten, sich loszureißen. Mit einer Hand zog meine Schwester das T-Shirt ihrer Kommilitonin hoch, mit der anderen drängte sie zwischen die drallen Schenkel und rieb an ihrer Muschi.

„Herrlich nass … nun mach doch endlich die blöde Kippe aus und lass dich von mir verwöhnen.“

Caro sah mich unsicher an. Wir schienen in einer ähnlich verwirrenden Gefühlslage verfangen, zwischen Scham, Erniedrigung, letztem Widerstand und purer Geilheit. Melanies Blick wanderte von ihr zu mir. Da war er wieder, der herausfordernde, lauernde Blick. Ich drückte meine Zigarette aus, Caro folgte.

„Nun macht schon“, feuerte Mellie uns an, diesmal ohne diesen überlegenen und fordernden Ton, sondern verführerisch und sinnlich. Alter Verwalter. Was für eine quere Situation.

„Vertraut mir doch mal, gottverdammt“, setzte sie nach. Ich glaube, der Satz gab bei uns beiden den Ausschlag, schmolz unseren Restwiderstand dahin. Ich zog mein T-Shirt über den Kopf, dann mit einem Ruck meine Jogginghose und Schlüpfer gleich mit runter. Mein Pimmel war durch die ganze Situation nach kurzzeitiger Weichphase ordentlich zum Leben erwacht.

Caro starrte wie unter Zwang eine Weile darauf. Melanie grinste wie ein Honigkuchenpferd. Dann gab sie Caro frei, überließ ihr den letzten Schritt. Diese zog sich nun ebenfalls das T-Shirt aus und setzte sich neben Melanie auf die Bettkante.

„Na seht ihr, geht doch“, gab Melanie ihrer Befriedigung Ausdruck. Sie schlang ihre Arme um Caros Hals und küsste sie leidenschaftlich, nahm ihr die störende Brille ab.

„Ihr könntet euch beide mal Kontaktlinsen anschaffen. Dann würdet ihr auch öfter mal bemerkt werden.“

Das war sicher eine Überlegung wert, in diesem Moment aber so interessant, wie ein im Keller umfallender Sack Kohlen. Sie zog Caro auf den Rücken. Ich versuchte Platz zu machen, da sie sie damit fast auf meinen Schoss drückte. Ihr Gesicht streifte fast meinen nun knüppelharten Schwanz.

„Bleib so liegen, so ist das doch viel kuschliger. Du kannst deinen Kopf auf seinen Bauch legen, dann kannst du auch ohne Brille sein Prachtstück bewundern, während ich dich lecke.“

Zu meiner Überraschung folgte Caro dieser Anweisung sofort. Ihr Widerstand schien nachhaltig gebrochen, eine stille Begeisterung war in ihrem immer noch stark geröteten Gesicht. Melanie fluchte, weil sie bei dieser Umpositionierung den Aschenbecher umkippte. Sie klaubte rasch die Kippen auf und fegte ungeduldig die Asche vom Bett. Dann hatte sie endlich den Platz, den sie brauchte und öffnete Caros Schenkel.

„Gib mir mal eins von den Kissen“, verlangte sie von mir. Ich beugte mich etwas vor und reichte ihr das Kissen. Mein Schwanz strich dabei über Caros Wange. Sie entließ stoßartig ihren Atem. Melanie schob ihr das Kissen unter den Hintern und postierte sich zwischen ihren Beinen. Sie strich mit ihrer rechten Hand über das feuchte, gierige Fleisch ihrer Freundin.

„Mann, bist du nass. Hier, Bruderherz, probier doch mal, wie sie schmeckt“, meinte Melanie und hielt mir ihre mit Caros Säften benetzten Finger hin.
Neugierig war ich schon, also nahm ich das Angebot zum Geschmacktest ohne Zögern an, beugte mich dabei ein wenig nach vorn, wobei mein Schwanz wieder in Berührung mit Caros Gesicht kam. Während ich also Caros Sekret von Melanies Fingern leckte, wurde es plötzlich warm, feucht und weich an meinem Schwanz. Fassungslos sah ich, dass Caro meine Schwanzspitze in den Mund genommen hatte. Ob das Melanies Plan gewesen war, weiß ich nicht, ihr begeisterter Gesichtsausdruck schien aber darauf hinzudeuten, dass sie mit der Entwicklung hochzufrieden war.

Bis über beide Ohren grinsend verzog sie sich nun zwischen Caros Schenkel. Die stöhnte gleich von Anfang an recht mächtig mit vollem Mund, denn sie machte keinerlei Anstalten ihre Beute wieder freizugeben, saugte und züngelte an meiner freigelegten Eichel, ohne Hast und Ziel, aber mit solchem Genuss und einer so großen Hingabe, dass auch mir erste Stöhner von den Lippen drangen. Das war kein Vergleich zu Jans Vorstellung, was aber vielleicht auch daran lag, dass mich die gesamte Situation ungleich mehr erregte.

Übergangslos umarmte sie mich mit der rechten Hand, während ihre linke sanft mit meinen Eiern spielte. Wahnsinn. Ich war im siebten Himmel und starrte aus dieser entrückten Ferne auf ihre sehr ansehnlichen Brüste, die deutlich größer als Melanies waren, dabei sehr ansprechend geformt. Ich strich ihr zunächst zärtlich über ihr Haar, wurde dann mutiger und ließ meine Hände auf diese Wunderwerke der Schöpfung gleiten. Meine Finger umkreisten ihre sich rasch verhärtenden Nippel, was ihr eh schon recht heftiges Stöhnen noch einmal zu verstärken schien. Es gefiel ihr also anscheinend gut.

Caros Hand verließ nun mein stark gespanntes Säckchen und formte mit Daumen und Zeigefinger ein süßes Gefängnis an meiner Schwanzwurzel. Ein mobiles Gefängnis heißt das, denn sie bewegte es mit delikater Gleichmäßigkeit auf und ab, verstärkte auf diese Weise das ohnehin schon sensationelle Gefühl, ohne mich auf den Orgasmus zuzutreiben. Langsam kam sie aber wohl in die Nähe ihres eigenen, denn sie vergaß immer öfter, was sie da eigentlich mit mir anstellte, stöhnte immer intensiver und lauter.

Weil das dazu gut zu passen schien, massierte ich ihre herrlichen Titten ein wenig heftiger. Sie ließ meinen Schwanz komplett aus ihrem Mund rutschen und drehte ihren Kopf, den Mund immer noch weit geöffnet, die Augen geschlossen. Ihre Mundwinkel zuckten; sie hielt den Atem an und kam Sekunden später. Fasziniert starrte ich in ihr verzücktes und erlöstes Gesicht. Sie brauchte noch einige Zeit, bis sie von Wolke Sieben wieder in die Realität zurückkehrte und ihrer unterbrochenen Verpflichtung gewahr wurde.

Die nahm sie in der Folge aber richtig ernst. Nachdem Melanie sich aufgesetzt hatte, um uns zuschauen zu können, veränderte auch sie leicht ihre Position und ging nun richtig zur Sache, saugte und leckte an meinem Schwanz, dass es eine wahre Wonne war. Verblüfft hörte ich mich immer wieder selbst laut stöhnen, ohne es verhindern zu können. Es dauerte nicht lange, bis ich die, wie ich meinte, übliche Warnung aussprechen musste, die Caro aber überhaupt nicht beeindruckte.

Konsequenterweise schoss ich meine heiße Belohnung in ihren willigen Mund und sie schluckte alles ohne Zögern herunter, saugte auch die letzten Tropfen aus meinem nur langsam abschwellenden Glied.

„Recht so … und wie war das … im Vergleich?“ fragte Melanie mich, natürlich in Anspielung auf Jans Blow-Job, in nach ihren ganzen anderen Eröffnungen erstaunlich diskreter Manier.

„Überhaupt kein Vergleich … fantastisch, unglaublich, sagenhaft.“

Caro krauste die Stirn, weil sie natürlich nicht wusste, womit ihre Leistung da verglichen wurde, wohl aber, dass sie gut abgeschnitten hatte. Melanies Ankunft an ihrer Seite lenkte sie dann auch gleich ab. Wir nahmen Caro und die Mitte und kuschelten eine Weile schweigend. Schließlich richtete sich Melanie auf, nahm die Weinflasche von dem kleinen Tisch vor meinem Bett und ließ sie herumgehen. Wir kriegten sie auf diese Weise leer.

„Wenn ihr wollt, könnt ihr noch eine rauchen. Soll ich uns noch eine Flasche Wein holen?“ fragte sie, als sie die leere Flasche zurückstellte.

„Nee, lass mal“, antwortete Caro. „Ich will langsam auch nach Hause. Wo ist denn meine Brille?“

Melanie schien nicht besonders enttäuscht über diese Entwicklung und reichte Caro ihre Sehhilfe. Irgendwie musste ich noch meine Dankbarkeit für den erwiesenen Dienst zum Ausdruck bringen.

„Ich … danke dir … für … na, weißt schon.“

Sie lächelte glücklich.

„Dafür nicht. Und wenn überhaupt, musst du dich wohl bei deiner Schwester bedanken. Eine Zigarette kannst du mir aber schon noch geben. Warte …“

Sie umschlang meinen Hals und küsste mich, mit Zunge und allem drum und dran.

„So … jetzt kannst du die Zigaretten holen.“

Melanie rückte ein wenig von uns ab, da sie unserem Rauch ausweichen wollte. Wir redeten nicht, Worte waren irgendwie überflüssig. Wir waren alle angenehm entspannt, glücklich und zufrieden.

„Okay. Dann auf ein andermal, Stephan“, verabschiedete Caro sich schließlich von mir mit einem weiteren Kuss, schnappte ihr auf dem Boden liegendes T-Shirt und verschwand mit Melanie aus meinem Zimmer. Diese schien sie wenig später noch zur Tür zu bringen, denn ich hörte ihre Stimmen aus dem Erdgeschoss.
Kurz darauf kam sie in mein Zimmer, natürlich wieder ohne anzuklopfen.

„Und? Wie hat es dir gefallen?“ fragte sie mich, als sie sich zu mir aufs Bett setzte. Sie hatte sich ein T-Shirt und ihre Trainingsanzugshose angezogen. Vernünftig, es wurde langsam kühl.

„Hab ich doch gesagt, das war sagenhaft. Danke. Du steckst voller Überraschungen.“

„Caro meinte noch, sie würde gern öfter mit mir zusammenarbeiten … und nicht nur an Projekten, sondern auch mit dir.“

Das waren ja schöne Aussichten. Besonders attraktiv fand ich sie immer noch nicht, aber sie war eine Frau, die sich nicht scheute, mit mir intim zu werden und das machte sie doch überaus anziehend.

„Klingt interessant.“

„Sie lässt dich bestimmt auch richtig ran.“

„Du meinst …“

„Ja, ich meine, sie lässt dich bestimmt von dir vögeln.“

Etwas Eigenartiges geschah. Diese Eröffnung erregte mich nicht, im Gegenteil, ich stürzte plötzlich ab.

„Hm. Weiß nicht“, gab ich diesem Gefühl Ausdruck.

Melanie schien ebenso überrascht.

„Warum nicht?“

„Ich weiß nicht … das wäre dann ja mein erstes Mal … vielleicht sollte das … wie soll ich das sagen … es sollte doch etwas Besonderes sein, mit verliebt sein und so … und nicht nur Sex …“

Melanie sah mich fest an.

„Okay. Das ist eine Einstellung, die ich nicht nur nachvollziehen kann, sondern die dir in deiner Charakterwertung fünfzig Bonuspunkte bringt. So hätte ich dich gar nicht eingeschätzt.“

Ich hielt ihrem irgendwie forschenden Blick weiter stand.

„Ich glaube, wir sind gerade beide dabei, unsere Meinungen über den anderen zu korrigieren.“

„Quatsch. Ich finde immer noch, dass du eine kleine, perverse Sau bist, die für ihre Übertretungen bestraft werden muss.“

„Nun … bislang waren mir deine Bestrafungen gar nicht so unangenehm.“

„Und was war gestern mit dir los?“

„Ich weiß nicht. Es ging vieles durcheinander. Mit Jan rumzumachen … hat irgendwas bei mir ausgelöst … ich kann es nicht erklären, aber ich hab mich unwohl gefühlt. Und war irgendwie auch sauer auf dich, weil du mich dazu getrieben hast.“

Melanie sah an mir vorbei und enthielt sich einer Antwort. Dann stand sie auf.
„Okay, ich geh dann jetzt ins Bett. Es ist tatsächlich schon nach zwei und ich muss morgen früh zum Spiel nach Stade. Ich wollte eigentlich mit Jana fahren, aber die ist verletzt und fährt nicht mit. Hast du Lust mitzukommen?“

„Im Ernst? Hm … ja, warum nicht. Wann willst du los?“

„Das Spiel ist um elf … wir fahren etwa eine Stunde, eine halbe Stunde brauchen wir zum Aufwärmen, also müssen wir so gegen halb zehn spätestens los. Schaffst du das, oder ist das zu früh für dich?“

„Ist okay, du kannst mich ja wecken, wenn ich nicht rechtzeitig aus dem Bett finde.“

Sie lächelte und beugte sich zu mir herab, um mir ein Küsschen zur Nacht zu geben. Aus dem Küsschen wurde schnell ein ausgewachsener Kuss, der uns beide mitriss und sie im Verlauf auf mir landen ließ. Wir sahen uns fast erschrocken an, als wir uns wieder voneinander lösten. Sie murmelte noch ein „schlaf schön“ und floh richtig aus meinem Zimmer. Erneut war ich völlig verwirrt. Trotzdem schlief ich wenig später ein.

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98% (81/2)
 
Categories: Taboo
Posted by plusquamperfekt
2 years ago    Views: 9,982
Comments (16)
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9 months ago
Gratulation... Tolle Geschichte!
1 year ago
wow, das ist sensationell!
1 year ago
tolle, supergeile Story! hoffentlich gibts davon noch mehr!
1 year ago
eine der besten geschichten bei xhamster. wenn nicht sogar die beste!
2 years ago
SUUUUPER Story
das beste was Ich seit langer zeit gelesen hab !!!
mach mich gleich mal an den 2. teil
2 years ago
schliesse mich an: 100 Bonuspunkte für diese Story, werde die weiteren Teile wohl auch verschlingen!
2 years ago
Drehbuch klingt gut, wer sollen die Schauspieler werden?
2 years ago
hei ich schlage dass hier als Drehbuch vor XD
2 years ago
Da kann ich mich nur den anderen anschliesen hammer geil geschrieben
2 years ago
außergewöhnlich gut geschrieben!
klausiews
retired
2 years ago
Die Geschichte ist fantastisch geschrieben und lässt mich richtig erbeben! Meine Erektion dankt es dir! Wunderbar formuliert und geschrieben, zu keinem Zeitpunkt, dass ich aufhören wollte weiter zu lesen. Danke
2 years ago
eine perfekte story!
2 years ago
Einfach nur wow!!
2 years ago
super geile story, bitte mehr davon
natrabat
retired
2 years ago
Dein nick sagt alles, du bist ein Meister der Formulierung und des geschickten Ausdrucks.
Die Geschichte war eine der besten die ich je gelesen habe, obwohl die Situation nicht unbedingt meinen Vorlieben entspricht. Vielen Dank
2 years ago
Hammergeile Story 5 Points