Johanna hat ausserirdische Erlebnisse (Mystere) 2

Master Snow kommandierte Peter Brown sich umzudrehen und sie anzuschauen. Sie sah nicht nur die plötzliche Lust in seinen Augen, sondern auch die nicht zu übersehende auftretende Erektion.
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Er nickte einfach und kommentierte knapp: „Ich sehe kein wesentliches Problem. Sie dürfen sich wieder normal hinsetzen, Frau Noire und Sie dürfen ihre Hose wieder hochziehen, Herr Brown."

Das ließ sie sich nicht zweimal sagen. Er lächelte Johanna verschwörerisch zu, bevor er in offiziellem Ton die Chinesin ansprach: „Und Sie, Frau Oberst, Sie dürfen jetzt den Raum verlassen. Sie dürfen auch ihren Rock mitnehmen."

Die Frau Oberst zögerte anscheinend verwirrt, dass sie aus dem Raum komplimentiert wurde, salutierte dann aber zackig. Johanna konnte sich ein Lächeln nicht ganz verkneifen, denn die ausgesprochen korrekte militärische Ehrenbezeigung kontrastierte in komischer Weise mit der unvollständigen Uniform und dem militärisch ungewöhnlichen Accessoire Hüftgürtel. Frau Chang zog ihren Rock an und verschwand aus dem Raum.

„Herr Leutnant, bringen Sie Peter Brown zu seiner Prüferin." Sie war wieder allein mit Master Snow und fragte sich, wie der Test aussehen würde.

Vor der Ankunft auf dem Mond

Johanna Noire war immer noch überwältigt von der Tatsache, dass sie eine Reise über 12 Lichtjahre hinter sich gebracht hatte. In subjektiver Zeit war dies noch nicht einmal ein Jahr gewesen und in wacher Zeit noch nicht einmal eine Woche wegen des Tiefkühlschlafes, aber für alle auf der Erde waren inzwischen 13 Jahre vergangen. Das löste ziemlich ambivalente Gefühle in ihr aus. Wenn sie sofort umkehren würde, würde sie ihren Prüfer vermutlich nicht mehr lebend antreffen, da er nach seinen eigenen Worten nicht viel älter als 90 Jahre werden würde. Peter Brown hatte den Test nicht bestanden, so hatte sie keine bekannte Person auf dem Raumschiff angetroffen.

Und für sie selber war es immer noch so, dass ihr Test auf der Raumstation bei der Erde zeitlich so nahe war, als ob es gestern gewesen wäre. Andererseits konnte sie es nicht verleugnen, dass sie mit ihren eigenen Augen nun auf eine fremde Welt schaute. Der Mond Mystère umkreiste den großen, grünblauen Planeten Maza, der offensichtlich von zahllosen Inseln übersät war. Mystère selber sah noch eigenartiger aus. Er hatte nur einen einzigen Kontinent, der in einem tiefblauen Meer zu schwimmen schien. Und dieser war von einer so symmetrischen Gestalt, dass es wie auf einem Zeichenbrett gemalt erschien. Aus der Distanz erschien es auch so, als ob die drei prädominanten Farben auf diesem Kontinent mit einem Pinsel scharf voneinander abgegrenzt waren.

Es sah wie ein sehr stilisierter Vogel oder ein Flugzeug aus, der den Kopf beim Äquator hatte und den Schwant in Richtung Nordpol, wobei die Flügel unterschiedliche Farben hatten. Es gab den großen, grünlich schimmernden Mittelteil in Form eines nahezu perfekten, langgezogenen Rechteckes, das nur seiner kurzen Seite jeweils von einem exakt passenden Halbkreis bedeckt war. Es sah wie ein langer Stab aus, der sich von dem Äquator bis in die Nähe der Polregion erstreckte. Auf der linken Seite gab es einen schmutzig gelben Teil in Form eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Hypotenuse an das blaue Meer grenzte und dessen längere Seite sich perfekt an den grünen Mittelteil schmiegte, aber nur bis exakt zur Hälfte des langen, grünen Stabes reichte. In exakter Symmetrie befand sich auf der rechten Seite des Mittelteiles ein vorwiegend blau-graues Dreieck, das im Gegensatz zu den beiden anderen Flächen mehr gesprenkelt und weniger einfarbig erschien als die beiden anderen Flächen.

Die Raumstation, die diesen Mond umkreiste, sah diesem Kontinent in der Form auf eine erstaunliche Weise ähnlich. Es gab einen langen, zylinderförmigen Teil mit Halbkuppeln an beiden Enden und zwei T****zflügelflächen, die aber keine Flügel sein konnten, weil sie viel zu dick für echte Flügel waren und eine Raumstation natürlich nicht für ein Eintauchen in Atmosphären gedacht war. Die Ähnlichkeit hörte bei der Färbung auf. Die Raumstation schien perfekt einfarbig aus einem golden glänzenden Metall zu bestehen. Der Anblick bestätigte das, was sie gehört hatte. Die Raumstation war sicherlich von einer unbekannten Rasse konstruiert und gebaut worden und der Mond hatte zumindest Änderungen durch diese Rasse erfahren, die sich nach den Worten von Master Snow auch in den ungewöhnlichen Eigenschaften des Mondes widerspiegelten.

Sehen ist Glauben, dachte sie sich. Und nun glaubte sie auch fest daran, dass kein irdisches Raumschiff auf dem Mond landen konnte. Nach Master Snow's Worten hatten die beiden bisherigen Versuche nur zu tödlichen Fehlschlägen geführt. Dies war jedoch die einzige Welt, auf der es Hinweise auf noch existierende Technik der unbekannten Rasse gegeben hatte. So versuchte man alles, um auf diese Welt zu kommen. Jedwede Elektronik war durch unerklärliche gelenkte elektromagnetische Pulse ausgefallen, so hatten die beiden Landefahrzeuge sich beim Eintritt in die Atmosphäre sich nicht mehr lenken lassen und waren samt Insassen verglüht. Zusätzlich hatte jeder Gegenstand aus Metall sich aufgelöst, wie man später festgestellt hatte. Man war erst auf den Planeten gekommen, als man durch pures Glück die zwei Transporter auf der Raumstation entdeckt hatte. Deren metallartiges, goldglänzendes Material war resistent gegenüber der Auflösung, aber mit herkömmlichen Techniken nicht bearbeitbar. Er hatte keinerlei bekannte Elektronik enthalten nach Einschätzung der beteiligten Wissenschaftler, aber bei dem ersten Versuch hatte er trotzdem wie automatisch gelenkt auf dem jetzigen Stützpunkt landen können. Und ein sehr mutiger Freiwilliger hatte daraufhin auch den Flug auf den Mond gewagt, obwohl es keine Garantie für eine Rückkehr gegeben hatte und auch keine Garantie für ein Überleben auf dem anscheinend radioaktiv verstrahlten Mond. Dieser Freiwillige hatte auch das Teleportationsgerät in der Nähe vom Lande-Ort entdeckt, als er ein eigenartiges Quadrat aus diesem metallartigen Material untersucht hatte, das sich dort befunden hatte und das sehr ähnlich wie dessen Pendant in einem Raum von der Raumstation aussah. Vorher hatte er allerdings auch erfahren, was die Metallauflösung verursachte. Winzig kleine Insekten hatten sämtliche Metallteile an seiner Kleidung und Ausrüstung binnen kurzer Zeit mit ihrem aggressiven Speichel aufgelöst.

Durch unglaubliches Glück oder was auch immer, hatte der Freiwillige sich zum richtigen Zeitpunkt dort hingestellt, als sich ein ziemlich gleichgewichtiger Mann in der Raumstation auch auf der Fläche befunden hatte. Daraufhin hatten beide die Position gewechselt, ebenso wie dessen Lunchpaket. Eigentlich war es keine Teleportation. Kluge Wissenschaftler behaupteten später, es sei eigentlich kein Transport, sondern nur ein Informationsaustausch. Die Anzahl und Art der der Atome in dem umschriebenen Raum von ca. 8 Kubikmetern war nach deren Angaben identisch. Es war keine Verletzung des Grundsatzes der Materieerhaltung möglich. Nur die Anordnung der Atome erfolgte so, dass sich scheinbar die Gegenstände oder Personen ‚bewegten'. Sie konnten sich allerdings auch nicht erklären wie das Gerät den Raum so intelligent auswählte, dass ein Transport möglich war. Nach Jahren hatte man endlich verstanden, wie es zu benutzen war, auch wenn man die Funktionsweise immer noch nicht erklären konnte. Einmal pro Jahr gab es ein Zeitfenster von 24 Stunden, wo das ‚Gerät' einmal funktionierte. Damit konnten dann maximal 500 kg herunter transportiert werden und gleichzeitig 500 kg hochgebracht werden. Die Anzahl und Art an Atomen in dem Raum von 2 x 2 x 2 m musste so genau übereinstimmen, dass es funktionierte. Sukzessive hatte man gelernt, am Rand der Plattform so viel an verschiedenartigen Materialien anzubieten, dass ein Transport der gewünschten Gegenstände in der Mitte des Quadrates erfolgte. Reine Metalle waren nicht möglich, da es auf dem Mond keine gab. Je mehr man darüber lernte, je mehr war man über das unwahrscheinliche Glück der ersten ‚Teleportation' erstaunt.

Der unfreiwillige zweite Mann auf dem Mond Mystère hatte seinen Zwangsaufenthalt von einem Jahr nicht nur zur allgemeinen Überraschung trotz der Verstrahlung überlebt, sondern anschließend auch Stoffe mitgebracht, die ein herausragendes Potential als Wirkstoffe besaßen. Binnen kurzer Zeit wurde Mystère zu einem Ort, der sich zu einem bedeutenden Zentrum innerhalb der von der Menschheit besiedelten Sternsysteme entwickelte. Die wichtigste Entdeckung in dieser ersten Zeit war die Tatsache, dass manche Vogeleier von fremdartigen Vögeln auf diesem Planeten Heilkräfte aufwiesen, die die von allen anderen bekannten Stoffen weit überstiegen. Es waren Heilkräfte, die degenerative Krankheiten soweit heilten, dass man von einer Verjüngung sprechen konnte. Das war wohl auch die Ursache, warum der Mann diese starke Verstrahlung um mehr als zehn Jahre überlebte.

Weitere Erkundungen lieferten viele weiter Stoffe mit erstaunlichen Eigenschaften, aber die herausragende Entdeckung war ohne Zweifel die, dass es möglich war, eine noch potentere Verjüngungsdroge herzustellen, die das Lebensalter quasi um fünf Jahre verminderte und nach Ansicht vieler Ärzte die Lebensdauer um ungefähr zehn Jahre hinausschob bei einem guten Zustand. Es war kein Wunder, dass dieser Stoff hoch begehrt war! Das Erlangen dieser Droge war allerdings alles andere als ungefährlich.

Relativ schnell wurden die speziellen Fähigkeiten von Personen ermittelt, die zur Herstellung dieser so besonderen Droge nötig waren. Und beinahe ebenso schnell entstand eine Gemeinschaft dieser Personen, die sich M-Loge nannte. Soviel hatte sie von Master Snow erfahren. Über weitere Details hatte er sich nicht auslassen wollen, sondern sich in die Eignungstests vertieft, die sie durchlaufen sollte.

Sie hatte unzählige Düfte ausprobieren müssen und ihm jeweils den damit verbundenen Farbeindruck nennen müssen. Es war verblüffend, dass einige Düfte ihrer Nase sehr ähnlich erschienen, aber der damit verbundene Farbeindruck drastisch unterschiedlich sein konnte. Herr Snow war offensichtlich ziemlich zufrieden mit ihren Resultaten, denn zum Schluss hatte er häufiger zustimmend genickt und die Attitüde des unparteilichen Prüfers aufgegeben. So war es für sie eigentlich keine große Überraschung mehr, als er ihr mitgeteilt hatte, dass sie den Test mit Bravour bestanden hatte. Er hatte ihr noch erlaubt, sich der nicht gerade billigen Telekonferenz zu bedienen, um sich von ihren Freunden und Verwandten zu verabschieden vor dem Raumflug.

Ankunft auf Mystère

Und jetzt betrat sie die Schleuse zur Raumstation. Ein älterer Chinese in Begleitung einer ziemlich jungen Frau, die garantiert nicht älter als zwanzig sein konnte, empfing sie und begrüßte sie höflich: „Herzlich willkommen auf ‚EYE', der Raumstation von Mystère. Mein Name ist Tsi Lao und ich bin der Kommandant der Raumstation. Die junge Frau an meiner Seite ist Maria Serano. Sie lebt seit ihrem zehnten Lebensjahr auf der Station und kennt sich gut mit den Rückkehrern von Mystère aus. Ihre Eltern stammen aus Mexiko auf der Erde. Jetzt mit Erreichen der Volljährigkeit darf sie Mystère betreten."

Sie fragte sich was für eine Geschichte hinter den knappen Worten steckte. Er führte sie umgehend zu DEM Raum, wo bereits drei andere auf sie warteten.

„Darf ich Ihnen Johanna Noire vorstellen. Sie ist mit dem Schiff von der Erde angekommen. Johanna Noir, darf ich Ihnen Duk Rie Rhee aus dem Raumschiff ‚Tsao' vorstellen sowie die Herren Pierre Masy von Nova Terra und Mao Zhou vom Mars? Es tut mir leid, dass diesmal keine Zeit für eine ausführliche Einführung möglich ist, aber das Zeitfenster für den ‚Transport' wird sich bald schließen. Unten auf Mystère werden Sie alles erfahren. Johanna und Maria, darf ich Sie bitten mit den anderen in das Quadrat zu treten?"

Sie schüttelte zunächst der wohl koreanisch-stämmigen Frau die Hand, die zu ihrer Überraschung wie Mitte dreißig aussah. Sie war klein und zierlich, aber unter ihrem schwarzen Haarschopf befanden sich hellwache Augen. Der groß gewachsene, schlanke Pierre Masy musste wohl einen arabischen Einschlag haben, denn seine Hautfarbe war dunkler und sein freundlich lächelndes Gesicht mit den dunkelbraunen Augen hatte eine ähnliche Form wie das des algerischen Freundes ihres Vaters. Mao Zhou war wahrscheinlich chinesischer Abstammung, was sie nicht erstaunte, als sie Mars gehört hatte. Er war nicht viel grösser als sie selber, aber stämmig und sich sehr selbstbewusst haltend, an der Grenze zu einem arroganten Eindruck. Beide Männer schätzte sie auf Mitte zwanzig. Mao und Maria kannten sich anscheinend sehr gut, nach der Art der vertrauten Begrüßung zu urteilen.

Der Stationskommandant nahm deutlich Abstand von dem 2 x 2 m messenden Quadrat, auf dem sie sich drängten. Er drückte einen Knopf und ein kleiner Roboter kam hereingerollt. Der Roboter deponierte mehrere Flaschen am Rande des Quadrates. „Das sind die radioaktiven Isotope, die hoffentlich den Transport auslösen werden." erläuterte er.

Das waren auch die letzten Worte, die sie von ihm hörte. Im nächsten Moment befand sich die kleine Gruppe in einer Halle. Hier klatschte eine Gruppe von gut dreißig Leuten Beifall. Maria erläuterte schnell und leise: „Der Beifall galt dem Abschied von den beiden ‚Rückkehrern', die in diesem Moment auf der Station ankommen sind."

Johanna war leicht irritiert und sah Maria fragend an und flüsterte leise zurück: „Wieso nur zwei Rückkehrer, wenn fünf neue hinzukommen? Ich habe gehört, dass man nach ca. zehn Jahren zurückkehrt?"

Maria nickte schnell. Zu schnell, dachte sich Johanna. Sie wurde sofort misstrauisch. Ihr Umgang mit den herrischen Chinesen hatte sie gelehrt, wann man vorsichtig sein musste. Hier gab es etwas, über das man beunruhigt sein konnte, das stand jetzt fest. Ihre Intuition war stark genug, um sie darin sicher sein zu lassen.

Maria erklärte den Sachverhalt ruhig, aber ihr Unterton verriet eine gewisse Nervosität: „Wir bauen die Bevölkerung langsam auf, aber wir können nicht mehr als fünf herunterschicken. Wenn wir nicht mehr als zwei pro Jahr zurückholen, dann werden wir demnächst eine stabile Bevölkerung um 60 Leute herum erhalten."

Johanna brauchte nicht lange um eine Überschlagsrechnung aufzustellen. Sie zögerte um die Frage zu stellen, aber sie konnte einfach nicht anders: „Die Station besteht doch schon über 30 Jahre, wie kann es denn sein, dass sechzig Leute noch nicht erreicht sind?"

Maria schaute sie etwas betroffen an: „Die meisten realisieren das erst nach einer Weile, aber ich will es nicht verheimlichen. Die Anzahl der ‚Unfälle' fluktuiert, aber wir haben im Schnitt drei tödliche Unfälle pro Jahr, in Ausnahmen haben wir aber bis zu sechs zu beklagen. Nach zwölf Jahren besteht eine durchschnittliche Überlebenswahrscheinlichkeit von rund 40%."

Johanna erblasste. Sie hatte es ja gesagt bekommen, aber dass mehr als jeder zweite Kandidat bei dem Unterfangen um Leben kam, war ihr nun wahrlich nicht bewusst gewesen. Sie war sprachlos.

Maria versuchte sie zu beruhigen: „Das ist nur eine Durchschnittszahl. Manche sind geschickt oder gut geeignet für diese Aufgabe. Es gilt das richtige Verhältnis von Risiko und möglichem Gewinn zu erzielen. Es gibt eine Punkteliste für den Ertrag an Drogen. Der erste Platz ist für den vorgesehen, der den höchsten Gesamtertrag für die M-Loge erzielt hat. Besonders manche Frauen versuchen mit einem geringen Risiko dieses Ziel zu erreichen, aber jedes zusätzliche Jahr nach Jahr zwölf steigert das Risiko überdurchschnittlich für sie, insbesondere bei den Frauen für eine besondere Art von Schwangerschaft, über die ich jetzt nicht reden möchte. Bis jetzt hat keine eine Aufenthaltsdauer von zwanzig Jahren erreicht und überlebt."

Sie sah Johanna an: „Der zweite Platz ist für den reserviert, der in dem aktuellen Jahr den höchsten Punktedurchschnitt der vergangenen drei Jahre erzielt. Er bekommt die Rückkehr bewilligt. Es gibt insbesondere einige Männer, die nach vier, fünf Jahren diese Welt verlassen haben, aber unter diesen Kandidaten mit hohen Punktedurchschnitten ist auch die jährliche Todesrate viel höher als bei den nicht so wagemutigen. Für Männer ist der Raub von den wertvollen Vogeleiern ziemlich gefährlich. Nur zwei von drei überleben solche gefährlichen Unternehmungen. Das kann man eigentlich nicht für drei Jahre durchhalten und auch nicht für zwei Jahre, wenn man rational denkt! Es gibt aber immer welche, die das versuchen und auch solche die das für mehr als drei Versuche überleben, weil sie eben besonders geschickt sind. Es gibt auch Frauen mit einer hohen Risikoakzeptanz, aber das ist noch seltener von Erfolg gekrönt."

Wenn das eine Beruhigung sein sollte - Johanna konnte sie nur fassungslos anstarren: „Wenn du das alles gewusst hast - wieso um Himmels willen, bist Du dann freiwillig auf den Mond gegangen???!!"

Maria lächelte überlegen: „Vergiss' nicht, dass ich alle Rückkehrer befragen konnte und auch alle Unterlagen zur Verfügung hatte. Es gibt Möglichkeiten, um das Risiko bedeutend kleiner zu halten. Die einfachste ist den Mittelweg zu wählen - lange Aufenthaltsdauern genauso wie hohe Risiken zu vermeiden. Die erfolgreichsten waren solche, die Partnerschaften eingegangen sind, aber das erfordert natürlich sehr viel Vertrauen. Vertrauen deshalb, weil nur zwei pro Jahr zurückkehren können. Und selbst wenn das Risiko hoch ist, es gibt keinen besseren Weg, um garantiert interstellare Reisen machen zu können, entweder als Raumschiffskapitän oder als Vertreter der M-Loge. Und genau das ist es, was ich möchte. Ich möchte genau wie Duk Rie all diese verschiedenen Welten sehen und erleben!"

Johanna war beeindruckt von der Leidenschaft von Maria für die Reise zu den Sternen. Sie wusste nicht wirklich, worüber Maria bei diesen ‚Partnerschaften' redete. Es wurde ihr aber klar, dass Maria sich mit dem Leben auf dem Mond ausführlich beschäftigt hatte und ohne Zweifel über Expertenwissen verfügte. Das bestätigte sich sofort wieder. Maria rief die anderen Neuankömmlinge zusammen und erinnerte sie daran, dass es sinnvoll war, sich sofort der Anfangsbehandlung zu unterziehen.

Johann wusste, dass die Anfangsbehandlung ein beschönigender Ausdruck für die nicht ungefährliche Infektion mit dem Veränderungsvirus war. Andererseits war dies die einzige Möglichkeit, das hohe Strahlungsniveau auf dem Mond zu überleben. Sie ging also mit der Gruppe mit, die Maria zielsicher zu einem älteren Chinesen führte, der bestimmt schon über vierzig war. Er stach aus der Gruppe heraus, denn die meisten waren unter dreißig und wenige über diesem Alter, nach ihrer Einschätzung.

„Willkommen auf Mystère!" Der Mann begrüßte sie alle freundlich. „Schön Dich in Person zu sehen, Maria." Er lächelte: „Kommt mit zur Krankenstation!"

Fortsetzung folgt

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Categories: Anal
Posted by iyaraa
6 months ago    Views: 466
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