Meine Schwester Eva Teil 3

Ich erwachte, genau wie gestern, zwei Minuten vor sieben, und mir wurde schlagartig klar, was gestern Nacht passiert war. Dieses Gefühl, dass mir alles irgendwie so unreal vorkam, ließ mich fast schon zweifeln, ob das alles tatsächlich passiert war.


Aber ich hatte das nicht geträumt:
Der Schrank, in dem mein Schlafsack normalerweise lag, war weit geöffnet. Mir schossen gleichzeitig tausend Gedanken auf einmal durch den Kopf! Ich hoffte nur, dass Eva über das, was gestern hier passiert war, die Klappe halten würde. Also, unseren Eltern würde sie ganz bestimmt nichts erzählen, aber was war mit ihren Freundinnen? Ich grübelte noch eine Weile darüber nach, stellte dabei den Wecker aus, bevor er losschrie.


‚Nein!‘, Ich würde ja meinen Kumpels auch nicht erzählen, dass sich meine kleine Schwester gestern Nacht, neben mir im Bett, das erste Mal selbstbefriedigt hat. ‚Das ist … pervers!‘, sagte mir mein ethisches Verständnis. Sie würde ganz bestimmt die Klappe halten. Aber was ist denn nun mit uns? Wie wird sie sich in Zukunft mir gegenüber verhalten? In ihrem Blick gestern Nacht lag ganz klar Panik. Als hätte sie es hinterher bereut. Als hätte ihr großer Bruder sie vergewaltigt!


Obwohl sie mit allem angefangen hatte, war ihr Motiv wohl tatsächlich nur, ihrer Freundin zu beweisen, dass sie wusste, wie sich das anfühlte. Sie hatte sich vermutlich so unter Druck gesetzt, dass sie in ihrer Verzweiflung zu mir kam. Es hätte alles gut ausgehen können, aber ich habe es vermutlich total versaut.
Der Tabubruch, dass ich sie an ihren Brüsten angefasst und dann auch noch geküsst habe!
‚Das war mein erster richtiger Zungenkuss!‘ , fiel mir wieder ein. Und das mit meiner Schwester. Das war einfach zu viel.


Trotzdem, jetzt wo ich darüber nachdachte, hatte ich wieder einen Ständer.
Es war eben auch ein sehr geiles Erlebnis gewesen.


Ich stand auf, zog die Jeans über meine Latte und ging Richtung Badezimmer. Wasser lief aber heute Morgen nicht in der Dusche. Trotzdem hörte ich Gekicher und öffnete die Tür. Vor dem großen Waschbecken standen Eva und Becky, putzten sich die Zähne.
Sie drehten beide gleichzeitig den Kopf zu mir.

Eva reagierte sofort, Becky sah ich gar nicht wirklich.

Meine Schwester hatte die Zahnbürste im Mund und stoppte die Bewegung. Sie starrte mich einfach nur mit ihren dunkelgrünen Augen an. Becky spuckte derweil die Zahnpasta aus.
„Morgen, Andi, na gut geschlafen?“, fragte sie mich, bevor sie noch mal Wasser schluckte und den Mund ausspülte. Eva stand weiterhin einfach nur wie angewurzelt da.
‚Scheiß Smalltalk‘, dachte ich und antwortete: „Ja, danke - und ihr?“
„Auch super! Wie ist die neue Klasse?“

Ich stellte erleichtert fest, dass Eva jetzt wieder langsam anfing, die Zahnbürste zu bewegen, anscheinend löste sich ihre Starre, bevor Becky merkte, dass hier irgendwas nicht stimmte.
„Ja die sind alle ganz okay“, erwiderte ich, auf Beckys Frage.

Ich betrachtete die beiden jungen Dinger am Waschbecken. Eva hatte immer noch ihren hellblauen Snoopy- Pyjama an. Keine Strümpfe oder Hausschuhe, ihre Füße standen aufeinander, und sie stützte sich mit der freien Hand am Becken ab. Kalt war ihr grade nicht, wie ich erkennen konnte.
Ich zwang mich, woanders hinzusehen.

Becky hatte wohl ihren Schlafanzug vergessen, oder vielleicht benutzte sie so was nicht. Ich sah von ihr nur ein Kleidungsstück. Ein Oranges T-Shirt, das ihr bis knapp über den Po reichte. Darunter sah ich nur Beine. Sehr hübsche Mädchenbeine, die auch mit zwei hübschen Füßen endeten.
Sie hatte ihre weißblonden Haare zu einem Zopf zusammengebunden, so dass man ihren Hals gut sehen konnte. Er war lang, passte aber zu ihrem Gesicht. Becky war sehr sportlich und durchtrainiert, viel mehr als ich oder Eva. Sie machte aber auch noch irgendwelchen Kampfsport. Ich glaube, das war das Einzige, das Eva und Becky nicht miteinander teilten. Ansonsten machten sie alles zusammen:
Reiten, Schwimmen und Leichtathletik. Letzteres sogar recht erfolgreich, was die ganzen Medaillen und Pokale in Evas Zimmer bewiesen. Ich betrachtete die beiden noch ein Weilchen, bis auch Eva fertig wurde mit Zähneputzen. Mit unsicherem Blick ging sie an mir vorbei aus dem Bad. Becky wollte auch grade gehen, da stoppte sie mitten in der Bewegung. Sie sah zuerst mich an, und ließ dann ihren Blick durch das Badezimmer streifen.
„Ist was, Becks?“, fragte ich sie.
„Nene! Ich suche nur was.“

‚Klar!, ich weiß auch, was du suchst, aber das wirst du hier nicht finden‘ , obwohl die Richtung die sie grade eingeschlagen hatte, grundsätzlich richtig wäre, hätte ich nicht draufgespritzt, es abgewaschen und in mein Zimmer mitgenommen. Ihr halbtransparenter, schwarzer Tanga hing jetzt in meinem Zimmer hinter der Heizung. Durch die nächtlichen Eskapaden, hatte ich das ganz vergessen.

In dem Moment, als sich Becky bückte, um hinter den Handtuchständer zu sehen, fragte ich mich, was sie denn jetzt wohl trug, wenn ihr Tanga bei mir im Zimmer hing. Sie ging in die Knie, und ihr Oranges T-Shirt rutschte über ihren Po nach oben. ‚Mist!‘, sie hatte natürlich ein Höschen an. Als kompletter Kontrast zu dem orangen T-Shirt war es knallgrün! Da konnte man nicht mal etwas Haut sehen, von ihrem Po.

Becky drehte sich um, und die Enttäuschung war mir wohl anzusehen. „Hmmmmm! Ich suche noch Klamotten, hab sie gestern irgendwo verloren.“


‚Aha! Klamotten … na dann!‘
„Ne sorry, nicht drauf geachtet. Was denn genau?“
Becks wurde leicht rot im Gesicht, sie überlegte vermutlich grade, wie sie dem Bruder ihrer Freundin sagen sollte, dass sie ein Stück ‚schwarzes Nichts‘ suchte. Es vergingen einige Augenblicke, und bevor die Situation drohte lächerlich zu werden, drehte sie sich wieder um, und rauschte mit den Worten: „Ach halb so wild … danke, bis später!“, durch die Tür, nach draußen.


Süßes Ding! Aber bei ihrem Aussehen, war sie nicht meine Liga. Ich war nur ein ‚Normalo‘, nicht hässlich, aber eben nicht in der Liga der supersportlichen, wunderschönen Menschen.
Eva und ihre Freundinnen, mit denen sie immer rumhing, also Becky, Julia und ab und an Nele, waren alle drei sehr hübsch, und bis auf Julia auch ganz sportlich. Ich war zwar durch den Fußball- und Schwimmverein auch fit, aber „super hübsch“ fehlte dann leider doch noch. Wie gesagt, ‚Normalo‘ eben.


Ich machte mich fertig, und ging runter ins Wohnzimmer. Am Frühstückstisch sah es wie immer aus, mit dem Unterschied, dass Becky jetzt auch da saß. Ich sah noch, wie Eva und Becky ausgelassen miteinander scherzten. Also keine Spur mehr vom Streit der letzten Nacht.


Na ja, warum auch? Eva konnte Becky jetzt ja lebhaft erzählen, dass sie sich schon selber befriedigt hatte, und auch genau wusste, wie es sich anfühlte. So lange war es ja noch nicht her. Wobei sie sicherlich einen Teil der Erfahrung, verschweigen würde.


Sie bemerkten mich, und Eva verstummte sofort. Ihr Lächeln wich einer ausdruckslosen Miene. Sie sagte aber nichts. Meine Mutter las wie immer Zeitung. Ich schmierte und aß meine Nutella-Brötchen, Eva und Becks löffelten derweil ihr Müsli. Es lag eine Spannung zwischen mir und Eva in der Luft. Während des Essens trafen sich unsere Blicke ein paar Mal, aber meine kleine Schwester schaute immer sofort wieder weg. Ich fürchtete, wir hatten viel zerstört gestern Nacht. ‚Mal sehen wie es weiter geht.‘ Mein Gewissen brachte mich fast um.

So zog sich das Frühstück dahin, bis Eva und Becks aufstanden und sich mit ihren Fahrrädern auf den Weg zur Schule machten. Ich überlegte kurz, ob ich meine Mutter nach dem Auto fragen sollte, aber das sparte ich mir dann doch lieber noch auf, bis ich es wirklich mal brauchte.

11:00 Uhr

„Alle im Bus?“, rief Herr Löser, unser Sportlehrer, fragend in die Runde.
Er fing an und zählte uns durch: „21 – 22 – 23 … alle da los geht’s, Rudi!“. Dabei klopfte er unserem Busfahrer auf die Schulter. Auf dem Stundenplan stand Sport, und da die Halle renoviert wurde, hieß es für alle Schulklassen: Schwimmen. Die Schwimmhalle war ca. 6 km entfernt, also nur ein Katzensprung mit dem Bus. Die Busfahrt selber war recht unspektakulär, was sollte auch in zehn Minuten alles passieren? Meine Mitschüler waren alle okay, ich fühlte mich schon jetzt total gut aufgenommen. Im Bus erzählten wir uns ein Paar Geschichten, von denen bestimmt nicht alle stimmten.
Die meisten Mädchen saßen weiter vorne. Eine Ausnahme war Tina, die sich direkt neben Tobias gesetzt hatte und uns aufmerksam zuhörte. Im Bad angekommen, stürmten alle aus dem Bus hinaus auf den Parkplatz. Herr Löser ermahnte uns zur Ordnung: „Also, hört mal zu! Wir gehen jetzt ruhig ins Schwimmbad. Jetzt grade ist, glaube ich, noch Frau Becker mit ihrer Klasse drin. Ihr könnt euch aber schon einmal in den beiden linken Sammelkabinen umziehen!“


Gesagt getan! Wir gingen so ruhig, wie es uns eben möglich war, in die Sammelkabinen. Zwei Mädchen gingen direkt durch den Wartebereich, in die Schwimmhalle, und zogen sich lediglich die Schuhe und Socken aus.
Klarer Fall von „Regel-Betrug“! In der Kabine zogen wir Jungs uns dann unsere Schwimmsachen an. Ich riskierte ein paar flüchtige Blicke in die neue Gemeinde, aber nichts, was ich sah, war bemerkenswert. Naja, bis auf Lukas, dessen Penis wirklich sehr klein war. Dieser wurde vermutlich vom Rest seines Körpers verdrängt. Aber Penisse interessierten mich nicht wirklich, bis auf meinen eigenen natürlich!


Nachdem ich meine Badehose an und meine Kleider im Schrank verschlossen hatte, ging ich aus der Jungensammelkabine hinaus in das Gewirr aus gefliesten Gängen in Richtung Wasser.
Grade als ich die Tür öffnen wollte, schwang diese auf, und ein Schwall Jugendlicher strömte mir entgegen. Ich stellte mich an die Seite, um die nassen Körper vorbeizulassen .
Dann sah ich zuerst Becky und Julia, dann Eva.

‚Das war Evas Stufe mit Frau Becker! ‘

Hatte ich gar nicht drüber nachgedacht. ‚Klar! ‘, dass Evas Klasse auch schwimmen gehen musste, aber dass sie heute früh die ersten beiden Stunden Sport hatten, wusste ich nicht. Woher auch, hatte ja niemanden danach gefragt.


Becky und Julia gingen einfach tratschend an mir vorbei, ohne mich überhaupt wahrzunehmen. Eva sah mich sofort, zuckte vor Schreck leicht zusammen, blieb dann wie angewurzelt stehen. Bevor sie begriff, warum ich auf einmal hier war, waren wir schon alleine im Gang.


„Hi“, sagte ich nur, immer noch überrascht.
„Hi“, kam es auch zurück, nicht weniger überrascht. Sie wollte schon an mir vorbeischlüpfen, aber ich hielt sie sachte mit meinem Arm zurück. Sie wehrte sich nicht, sondern guckte mir nur in die Augen.
Sofort wurde ich von Erinnerungen der letzten Nacht überwältigt.
„Sag mal, wegen gestern Nacht …“, setzte ich an, doch ich wurde von ihr unterbrochen:
„Bitte! Ich will nicht darüber reden, okay?“
Doch es sprudelte einfach aus mir heraus: „Evi, es tut mir voll leid, ich weiß nicht, was über mich gekommen ist. Ich fühle mich echt schlecht! Bitte verzeih mir!“


Ihr Geschichtsausdruck veränderte sich schlagartig, wenn sie vorher erschrocken war, so sah sie jetzt einfach nur noch traurig aus. Daher sprach ich einfach weiter: „Kleine, bitte! Du bist meine Schwester, und ich will nicht, dass du sauer bist oder denkst, ich bin pervers. Können wir das nicht einfach vergessen, was gestern Nacht passiert ist?“

Eva schluckte und hielt meinem Blick nicht mehr stand. Sie schaute zu Boden.
„Weiß nicht …“, stammelte sie, „ich fühle mich ganz komisch und kann mit niemandem wirklich darüber reden.“
Sie entwand sich aus meinem Griff, fasste mich aber an der Hand und sah mich noch einmal an.
Aber anstelle was zu sagen, drückte sie meine Hand nur ganz feste mit ihrer.


„Hey, Andi, wir können, bis die anderen fertig sind, vom Sprungturm … OH! Sorry!“
Tim kam um die Ecke gesaust und stoppte, als er mich mit Eva Händchen haltend im Gang stehen sah.
Eva ließ meine Hand sofort los, etwas zu schnell und schreckhaft, als wären wir grade bei irgendwas Verbotenem erwischt worden. Sie lief an Tim vorbei und verschwand in Richtung der Kabinen auf der rechten Seite.

Tim kam etwas verwundert zu mir: „Wow! So einen guten Geschmack hätte ich dir gar nicht zugetraut!“, scherzte er und grinste mich dabei an.

„Was? Wie bitte?“, fragte ich, weil ich gar nicht so schnell geschaltet hatte und nicht wusste, was er meinte.

„Ja, komm schon! Das war doch Eva Müller, oder? Die ist schon heiß!!“
‚Ach soooo!‘, er hatte keine Ahnung, wer Eva Müller war, und in welcher Beziehung ich zu ihr stand.


Er fuhr immer noch schelmisch fort: „Also ich würde die nicht von der Bettkante schubsen, wenn ich die Chance hätte ...“
Dabei machte er, eine eindeutige Bewegung, mit dem Becken und grinste mich an. Dann stockte er in der Bewegung: „Ihr seid nicht richtig zusammen, oder?“


„Nein, Tim, sie ist meine Schwester.“

Er wurde etwas blass um die Nasenspitze, das dreckige Grinsen verschwand, und er murmelte irgendwas von: „Oh wie blöd … klar, Andreas, Andreas Müller!“ Er wich dabei einen Schritt zurück, als befürchtete er Schläge.
„Ach Scheiße! Andi, das war nur Spaß, ist doch klar, oder?“


„Mach dir mal keinen Kopf!“ Ich lächelte ihn an „Ich weiß, dass sie hübsch ist. Liegt in der Familie, musst du wissen“. Immer noch lachend, erreichten wir zusammen das Schwimmbecken und konnten noch ein paar Mal, unter Aufsicht, vom Fünfmeter-Turm springen, bis schließlich alle anwesend waren.


Herr Löser war ein echt guter Lehrer und wir hatten so viel Spaß, dass ich fast vergessen hätte, mir meine Mädels aus der Klasse genauer zu betrachten, wenn sie schon mal in Schwimmsachen herumrannten . Natürlich fiel mir Helene sofort ins Auge. Sie sah wirklich hammer aus! Könnte ich mir eine Freundin nach Wunsch gestalten, wäre sie vom Aussehen her sicher erste Wahl. Sie hatte einen dunkelblauen Badeanzug an, er war ihr entweder eine Nummer zu klein oder saß einfach nur extrem eng. Man konnte alles genau erahnen. Irgendwann bemerkte ich, dass nicht nur ich immer wieder zu ihr hinsah, sondern auch alle anderen Jungs meiner neuen Klasse. Auch Herr Lösers wacher Blick verharrte immer ein wenig länger auf ihr, als auf den anderen Mädchen, ich konnte es ihm beim besten Willen nicht verübeln.
Schade nur, dass ihre ganze Körperhaltung und die Art, wie sie redete, sie wieder unattraktiv wirken ließ. Arrogant eben ...


Rebecca und Denise hingegen ergänzten sich hervorragend. Denise war eindeutig die aktive Antriebskraft der beiden und riss Rebecca immer mit. Egal, um was es ging. Auf der anderen Seite bremste Rebecca Denise regelmäßig mal herunter. Zusammen optimal, aber einzeln vermutlich unerträglich. Beide hatten eine durchschnittliche Figur und hellbraune Locken. Jetzt im Licht und nur im Bikini, sah man aber sofort, dass Rebecca eindeutig einen viel dunkleren Teint hatte.


Aus der Klasse stachen dann eigentlich nur noch zwei hübsche Mädchen raus. Das waren einmal die kleine Nele und unsere Kämpferin Tina.


Nele erinnerte mich sofort an Eva. Nicht vom Aussehen, sondern weil die beiden auch Sport zusammen machten. Sie war einen ganzen Kopf kleiner als ich. Nele war so der Typ Naturkind, aber sehr hübsch anzusehen. Komisch war nur, dass sie in ihrem Alter noch eine Zahnspange trug. Die einzige in dem Alter, die so was überhaupt noch hatte. Das erinnerte mich auch sofort wieder an meine kleine Schwester, die früher, so mit zwölf Jahren, auch eine benötigt hatte.


Tina war so der Georg Typ – für alle, die die fünf Freunde gelesen haben, nur dass sie glatte braune Haare hatte und keine Locken. Standen ihr aber sehr gut, zumindest wenn sie trocken waren. Wenn ihre Haare nass waren, wie in diesem Augenblick, konnte man sie leicht, für einen Jungen halten. Allein schon wegen ihrer jungensmäßigen Gestik Wenn da nicht ihre Brüste wären … guter B Typ denke ich.


Der Rest der Schulzeit war wie im Fluge vergangen. Als die letzte Stunde um, war, kam Tim noch einmal vor dem Schulgebäude auf mich zu.


„Hey Andi, wie schaut es aus alles klar?“
„Klar! Schulfrei, besser geht‘s doch nicht, oder?“
„Doch, und zwar hiermit!“ .Er warf mir ein Brillenetui zu. Ich fing es auf und schaute ihn fragend an?
„Ja, mach es auf!“, lachte er mich an, ich musste schon etwas blöde geschaut haben.
Ich öffnete das Etui, aber natürlich war keine Brille darin. Ich klappte es erschrocken wieder zu!
Schaute mich um, ob kein Lehrer hinter mir stand, und öffnete es erneut: Randvoll mit niederländischen Gewürzen, schön in Plastiktüten eingeschweißt!


„Ach, du Kacke!“, kam es mir, ganz ehrlich, über die Lippen.
Tim blickte mich verschwörerisch an. „Einzige Bedingung … wir rauchen bei dir, Freitagabend?“
Ich überlegte, warum bei mir? War das eine Falle? Ne, warum sollte er mich verarschen?
Außerdem, waren meine Eltern am Wochenende, eh nicht da. Sie hatten sich irgendwo ein Wellnesswochenende gebucht, und fuhren schon Freitagnachmittag los.
„Okay, um sechs bei mir!“
„Super, bis dann!“


Cool, das könnte ein lustiges Wochenende geben. Nur,was war mit Eva?
Wie soll ich mich jetzt ihr gegenüber verhalten?
Ich sah schon ein, dass es keinen Sinn machte, jetzt groß darüber nachzudenken, wir mussten darüber reden. Besser früher als später.


Den ganzen Abend sah ich Eva nicht mehr, sie verzog sich auf ihr Zimmer und schloss die Tür ab.
Zum Abendessen kam sie kurz runter, ging aber zeitig wieder. Angeblich wegen irgendwelchen Hausaufgaben.


Der Mittwoch war verregnet, und ich hatte nach der Schule Fußball. Als ich gegen Abend nach Hause kam, saßen meine Eltern gemeinsam vor dem Fernseher und zogen sich einen Tatort rein. Eva war wieder in ihrem Zimmer. Auf mein Klopfen reagierte sie nicht.


Später am Abend, so gegen elf, schlich ich mich noch mal zu ihrem Zimmer. Ich musste das alles irgendwie klären, das konnte doch nicht so weitergehen. Selbst in der Schule ging mir Eva jetzt aus dem Weg!


Ich wollte grade klopfen, als ich von drinnen Stimmen hörte. Hatte sie Besuch? So spät? War Becky wieder über Nacht da.

‚Nein! Das hätte ich doch mitbekommen.‘

Wieder eine Stimme, oder nein … es hörte sich an wie ... das konnte doch nicht sein!
Ich hörte meine Schwester durch die Tür stöhnen!


Sofort setzte dieses warme Bauchgefühl wieder ein, mein Gehirn fragte nur pro forma bei meinem Schwanz nach, ob es sich jetzt abschalten dürfe.


Befriedigte sich meine Schwester grade? Wieder ein Stöhnen, diesmal etwas deutlicher durch die Holztür zu hören. Ich hielt mein Ohr an die Tür. Ja! Sie stöhnte!


Und wieder wollte ich mehr, langsam drückte ich die Türklinke herunter, nur um festzustellen, dass Eva ihre Zimmertüre jetzt wohl regelmäßig abschloss. Ein verrückter Gedanke ging mir durch den Kopf. Hatte meine Schwester ihr neues Hobby entdeckt, und masturbierte jetzt den ganzen Tag??


Während ich noch darüber nachdachte, ob dieser Gedanke Sinn machte, wurde das Stöhnen lauter und schneller. Und dann hörte ich es, das Wort, das mir einen solchen Schlag versetzte, dass ich wie betäubt vor ihrer Tür verharrte. Es kam mit dem letzten Stöhnen, tief aus ihrer Kehle. Auf dem Höhepunkt ihrer neu entdeckten Lust! Trotzdem so deutlich und laut, dass ich es klar verstehen konnte:


„Andiiiihhhhh“


Stille … die Minuten verstrichen. Ich konnte nicht glauben, was ich grade gehört hatte.
Aus dem Zimmer meiner kleinen Schwester kam kein Mucks mehr. Dann, auf einmal, vernahm ich ein paar Schritte aus dem Zimmer. Bevor ich wusste, was hier passierte, drehte Eva den Schlüssel im Schloss ihrer Tür herum. Ich konnte mich grade noch zur Seite drehen, als die Tür schon aufging und Eva an mir vorbei zum Bad schlich. Sie hatte mich nicht gesehen, hatte sich glücklicherweise nicht umgesehen. Ich stand platt gedrückt an der Wand, wie in einem schlechten Agentenfilm, und hielt die Luft an. Es war zwar dunkel im Flur, aber ich konnte sie genau sehen, meine Augen hatten sich an die Dunkelheit ja bereits gewöhnt. Sie ging an meinem Zimmer vorbei, horchte kurz. Als sie nichts hörte, ging sie weiter zum Bad und schloss die Tür hinter sich. Ich konnte am Türspalt sehen, wie sie das Licht einschaltete.


Puhhhhh, das war knapp! Ich wagte wieder zu atmen und roch sofort den mir bekannten Duft. Süßlich-herb, ein bisschen erinnerte es mich wirklich an Erdbeeren. Das war der Geruch meiner Schwester. Der Geruch, an ihr, den nur ich kannte. Ihr intimster Duft! Ich liebte ihn!

Die Tür zum Zimmer meiner Schwester war offen, der Geruch strömte nur so heraus. Ich konnte sehen, dass es nicht völlig dunkel war, ein blaues Schimmern erhellte ihr Bett. Ihr Laptop war an! Ich schlich mich zu Ihrem Bett, der Laptop stand auf Ihrem Nachttisch. Der Bildschirmschoner zeigte eine aus blauen Leuchtziffern bestehende Uhr. Ich berührte das Touchpad und der Bildschirmschoner verschwand. Er machte Platz für ein Foto eines jungen Mannes. Der junge Mann war am Strand und hatte nur eine Boxershort an. Er hielt seine kleine Schwester auf dem Arm und beide lachten in die Kamera. Der Mann war ich, und die Schwester auf dem Arm war Eva.

In dem helleren Licht fiel mir sofort auf, dass das Touchpad des Laptops feucht schimmerte. Ich schaute mir meine Finger an, und auch diese waren feucht. Ich wusste schon bevor ich daran roch, um was es sich bei der Flüssigkeit handelte. Meine Schwester wurde anscheinend sehr, sehr feucht!

Verwirrt, und ein wenig geschockt, machte ich mich aus dem Staub! Sie sollte mich auf keinen Fall hier erwischen. Das würde alles nur noch schlimmer machen! Wobei, schlimmer … geht es noch schlimmer? Ich realisierte erst wirklich in meinem Zimmer, was genau grade passiert war.

Meine kleine Schwester Eva masturbierte und … sie dachte dabei an mich!

______________________________________________________________
Alle weiteren Folgen auf meine(minus)romane(punkt)net
97% (38/1)
 
Posted by banause22
1 year ago    Views: 5,854
Comments
Reply for:
Reply text
Please login or register to post comments.
No comments