Meine Schwester Eva Teil 2

Da stand ich nun vor der Schule. Hatte ich schon erwähnt, dass ich keinen Bock drauf hatte?
Aber was sollte ich machen ... schwänzen? Wäre bestimmt gut angekommen, wo mir doch der erste Auftritt in der neuen Klasse bevorstand.


Ich stellte mein Fahrrad in den Fahrradständer und schloss es ab.
Die Sonne brannte schon jetzt auf den Asphalt vor der Schule, wenigstens versprach es nun mal ein schöner Tag zu werden. Mich beschäftigten eigentlich nur zwei Dinge:
Wie wird die neue Klassengemeinschaft auf mich reagieren und das Erlebnis von heute Morgen. Da hatte ich meine kleine Schwester Eva gesehen - nackt. Und mir wurde immer noch heiß und kalt bei dem Gedanken daran. Es erschütterte mich allerdings, dass ich so krass auf diesen Anblick reagiert hatte. Es war doch meine Schwester!


Aber das lag wohl, wie schon geschrieben, eher daran, dass ich in einer sehr prüden Familie aufgewachsen war, in der es normal war, dass man über machen Sachen einfach nicht redete und auch nicht nackt durch die Flure rannte.


Es war halt ein sehr ungewohnter Anblick für mich gewesen. Außerdem bin ich auch nur ein Mann, der gefühlt, grade mal der Pubertät entronnen ist. Wobei… kommen Männer aus der Pubertät?
Naja, also ganz so jung bin ich ja auch nicht mehr. Schüler, gut… aber am Ende der Schulzeit!


Schluss jetzt mit den wirren Gedanken, ich ging also in das Schulgebäude hinein.
Es war so fünf vor acht, und ich machte mich auf den Weg zu meiner neuen Klasse.


Als ich eintrat, blickten mich erst einmal alle an. Jetzt fiel mir aber auf, dass ich die meisten der Gesichter, die mich neugierig musterten, schon kannte. Das war ja auch verständlich, immerhin war ich schon Jahre auf dieser Schule.


Hey, da war ja auch Tim, mit dem ich schon häufiger mal so spontan abgehangen hatte, dass er auch das Abi machte hatte ich bis jetzt gar nicht gewusst. Ich wusste nicht sonderlich viel über ihn, nur, dass er einen großen Bruder hatte, der ab und an mal die A40 nach Holland hochfuhr, um dort Kräuter zu kaufen. Leider war neben ihm der Platz nicht mehr frei.


Ich schaute mir die freien Plätze an, zum Glück keiner in der ersten Reihe. Mein Blick wanderte weiter und ich stellte fest, dass es noch drei freie Plätze gab. Mir fiel sofort ein Mädchen auf, blond, schlank und nicht zu schlechte Oberweite. Automatisch musste ich an die nackten Brüste meiner Schwester denken, versuchte den Gedanken zu verdrängen.


Natürlich traute ich mich nicht sofort, dort hinzugehen… mutig bin ich nämlich nicht unbedingt . Dann war da noch ein Platz neben einem dicken Jungen, der aber ganz sympathisch aussah. Der letzte Platz war auch neben einem Jungen. Mit dicker Brille und übelster Akne. Die Akne war nicht das Problem, eher sein restliches Aussehen. Auf dem Pullover - im Sommer! - waren Flecken und auch die Haare waren fettig… alles in allem ein ekliger Typ.


Ich ging also den Mittelgang durch, bis ich vor den zwei anderen freien Plätzen stand, schaute zwischen der Blonden und dem Dicken hin und her und fragte höflich: „Ist einer der Plätze noch frei?“ Die Blonde verzog leicht das Gesicht und der Dicke antwortete schnell: „Der hier! Neben der willst du nicht sitzen.“
Die Blonde zeigte den Mittelfinger und rief, eher belustigt, zu dem dicken Jungen: „Fick dich selbst, Lucas!“


„Hi, ich bin Lucas und das da ist Helene, die ist aber ganz okay… eigentlich.“ Er zeigte auf das blonde Mädchen. „Der Platz neben ihr ist aber nicht frei, da sitzt eigentlich Lara, aber die ist noch nicht da.“


Ich setzte mich also auf den Platz neben Lucas, der mir immer sympathischer wurde. Wir schlugen ein, und damit war, wie durch Geisterhand, auch das Eis zu den anderen gebrochen.


Alle fragten mich, warum ich denn in ihrer Klasse wäre, und irgendein schlaksiger Junge hinter uns behauptete, dass ich irgendwas Schlimmes gemacht hätte. Ganz ohne mein Zutun fanden alle diese Story am besten, und ich wurde als Rebell gehandelt, der sich so sehr gegen die Lehrer aufgelehnt hatte, dass sie ihn mit Sitzenbleiben bestraft hatten. Ich befürchtete, dass ich meinem Ruf nicht gerecht werden würde.


Frau van Rennings betrat die Bühne, und mein langweiligster Deutsch-Leistungskurs begann. Aber umso besser konnte ich mir ein Bild von der neuen Klasse machen. Was ich sah, gefiel mir:


Direkt vor mir saßen Rebecca und Denise. Rebecca war ein schlankes Mädchen, eher still, aber nicht uninteressant. Ich sah sie zwar den Tag meist nur von hinten, aber selbst das hatte schon seine Vorzüge.
Knackarsch… und wenn sie stand, um einmal was vorne an die Tafel zu malen, konnte man zwischen ihren Oberschenkeln hindurch sehen. Also, direkt da, wo es intim wird. Mir ist das immer wichtig, dass die Oberschenkel nicht zu dick sind. Wenn ich nicht zwischen den Oberschenkeln durchgucken kann, trägt das Mädel entweder ´n Rock oder ist für mich nicht interessant. Keine Ahnung, warum. Ansonsten war Rebecca eher durchschnittlich. Hellbraune, lockige Haare und ein schmales Gesicht.


Denise sah irgendwie genauso aus, mit dem Unterschied, dass sie größer war und auch viel lebhafter.
Sie konnte keine 10 Sekunden still sitzen. Sie hatte auch hellbraune, lockige Haare, aber mit blonden Strähnen, sonst konnte ich nichts Besonderes an ihr feststellen.


Links neben mir saß ja jetzt eigentlich Lara, die aber heute nicht da war. Daneben saß Helene, mit der wir uns am Anfang schon „angefreundet“ hatten. Jetzt konnte ich auch sie mal verstohlen genauer von der Seite beobachten.
Sie hatte irgendwie einen östlichen Touch, Russin oder Polin vielleicht. Ich habe keine Vorlieben für verschiedene Rassen (wenn man das so nennen kann), aber Helene war ohne Frage ein sehr hübsches Mädchen. Leider wusste sie das auch, und da lag das Problem bei ihr: Arroganz! Das hatte ich schon nach den ersten zehn Minuten mit ihr in einem Raum erkannt.


Tja, ansonsten gab es da noch Tim, den ich ja schon kannte.


Irgendwo hinter mir saß Nele, ein schlankes Mädchen mit dunklen Haaren, die ich über meine Schwester schon kannte. Ich glaube, die machten zusammen Leichtathletik.


Und zum Schluss war da noch Tina. Tina war mehr der Typ Kampflesbe, mit kurzen, braunen Haaren. Ich hatte mit ihr Bio, und wurde mit ihr am ersten Tag in ein Team gesteckt, um ein Projekt zu starten. Zu meiner Freude hatte ich dasselbe Projekt auch letztes Jahr schon durchgenommen. Damals bekam ich dafür eine gute drei, aber mit Anmerkungen des Lehrers, was ich alles noch besser hätte machen sollen, die wir super nun einsetzten konnten. So kann das weiter gehen… am besten mit den Mathe Klausuren!


Auf eine Sache freute ich mich dann aber doch schon sehr: Die Mädels in der Klasse sahen nun mal durchschnittlich wirklich gut aus. Wie es der Zufall wollte, wurde dieses Jahr die Sporthalle komplett renoviert. Um den Schülern dennoch Sportunterricht anbieten zu können, stellten alle Klassen dieses Jahr auf Schwimmen um… Und mir lief jetzt schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran dachte, die Mädels in Badeanzügen oder Bikinis sehen zu können.


In der Pause lernte ich dann noch die anderen Klassenkameraden kennen, mit denen ich keine Kurse hatte. Alles in allem durfte ich mir anhören, wie toll denn der Urlaub gewesen war, welche tollen Abenteuer und wie viele Sommerflirts die Jungs erlebt hatten. Grade bei letzterem dachte ich traurig über meine Sommerferien nach. Nicht, dass ich traurig war, dass eine Sommerferienbeziehung zu Ende gegangen wäre.
Es war viel schlimmer: Ich hatte noch nie irgendeine Beziehung gehabt in meinem jungfräulichen Dasein auf Erden, und das in einem Alter, wo die Jungs nicht dick auftrugen, wenn sie erzählten, dass sie schon ein oder zwei Mädels flachgelegt hätten.


Dabei konnte es wirklich nicht an meinem Aussehen liegen, das hörte ich immer wieder. Selbst von Freundinnen aus meinem Freundeskreis kam dann nur als Erklärung, dass ich wohl einfach zu nett wäre. Klasse, ich bin „nett“! Das sagt dann wohl alles!


Aber, hey! Neue Klasse, neues Glück!


Nach der Schule fuhr ich dann auch direkt nach Hause, beruhigt einerseits durch die guten Erfahrungen mit der neuen Klasse, andererseits trug dazu bei, dass mich keine kichernden Mädchen mit „Guckt mal, der mit der Morgenlatte!“ begrüßt hatten.


Eigentlich wäre heute noch Fußball auf dem Plan gewesen, aber ich war noch total fertig von der kurzen Nacht. Und jetzt wollte ich, obwohl es erst halb vier am Nachmittag war, nur noch ins Bett.


Ich fuhr also mit dem Rad in unsere Einfahrt, und übersah etwas, was mir später noch zum Verhängnis werden sollte. Ich schloss mein Rad an den Maschendrahtzaun, der unser Grundstück von unseren Nachbarn trennte. Meine Mutter lag im Garten und sonnte sich. Da sie nur halbtags arbeitete, war sie meist gegen Mittags wieder zu Hause. Mein Vater würde erst am frühen Abend wieder zum Essen eintreffen. „Kein Papa, aber dafür ein schönes Haus, Grundstück und ein schönes Auto“, scherzte meine Mama öfter. Ich kannte das nur so, und so machte es mir nichts aus, dass ich sehr wenig von meinem Vater hatte.


In meinem Zimmer war es extrem heiß, ich öffnete das Fenster und riss mir, bis auf die Boxershorts, sämtliche Kleider vom Leib. Nahm mir nur ein Bettlaken aus dem Schrank und stellte den Ventilator auf höchste Stufe. Ab ins Bett und Augen zu!


Ich erwachte so gegen fünf. Es war immer noch sehr warm, aber die Sonne schien jetzt nicht mehr direkt in mein Zimmer. Ich schaltete den Ventilator ab und richtete mich auf. Jetzt wäre es Zeit für eine Dusche!


Ich stand auf und verließ mein Zimmer in Richtung Bad. Aber was war das? Jemand benutzte die Dusche! Grade als ich mich fragte, wer jetzt grade das Badezimmer blockierte, rief meine Mutter von unten hoch, ob noch jemand etwas vom Supermarkt bräuchte. Ich verneinte und schickte meine Mutter mit den Worten weg, dass Eva grade duschte.


Und da war es wieder, dieses unechte, berauschende Gefühl! Ich würde sie nochmal sehen können, nackt, ihre Brüste, ihre Scham, ihren ganzen schlanken Mädchenkörper. Ich spielte schon mit dem Gedanken meine Digitalkamera zu holen, um zu versuchen, ein Foto durch das Schlüsselloch zu schießen, aber das war dann auch für mich zu krass! Allein meine Gedanken, die ich jetzt grade hatte, waren schon nicht okay … und das wusste ich auch, aber ich konnte nichts dagegen tun!


Ich kniete mich also vor die Tür und versuchte wieder, etwas durch das Schlüsselloch zu erkennen. Natürlich war aber der Duschvorhang zugezogen.


„Hey,was machst du da?“, hörte ich eine Stimme hinter mir. Mir gefror das Blut auf der Stelle in den Adern. Ich drehte den Kopf und sah meine kleine Schwester, die mehr verwundert als wütend vor ihrem Zimmer stand und mich direkt anschaute. Ich war so verblüfft, dass ich noch nicht mal eine Ausrede parat hatte, sondern nur ganz ehrlich sagte: “ Da ist jemand in unserem Bad!“


Eva kam näher auf mich zu und guckte skeptisch. Sie legte den Kopf schief, wie immer, wenn sie mir überlegen war und fragte: „Du guckst also durchs Schlüsselloch, weil du wissen willst, wer da duscht?“
FUCK! Sie hatte mich erwischt ... das zweite Mal an nur einem Tag.


„Wer ist denn da jetzt bitte im Bad?“, fragte ich ehrlich neugierig. „Mama kann es nicht sein, die ist einkaufen.“


Meine Schwester wurde mit einem mal sehr ruhig: „Was denkst du denn, wer da drin ist? Beziehungsweise, was hast du gedacht, wer da drin ist, wenn Mama nicht hier ist?“


Oh, oh, sämtliche Alarmglocken fingen an zu klingeln, ich musste hier weg. „Ich wusste ja, dass du es nicht sein konntest, ich hab dich ja in deinem Zimmer gehört“, log ich einfach mal so, um zu verhindern, dass sie den richtigen Schluss zog.


„Und dann guckst du einfach durch das Schlüsselloch? Wenn die Dusche läuft? Machst du das öfter?“


„Quatsch!“ Verdammt … das ging in die falsche Richtung, „Ich hatte ja schon geklopft, aber es hat sich niemand gemeldet“, log ich wieder. Hoffentlich ging das gut.


Meine Schwester ließ die Schultern sinken und raunte mir zu: „Becks ist hier! Sie ist nach dem Reiten direkt mit zu uns gekommen, pennt heute Nacht auch hier.“


„Ach so“, lächelte ich erleichtert und drehte mich weg um das Weite zu suchen. Eva hielt mich jedoch am Arm fest, guckte mir ernst in die Augen und fragte mich dann auf einmal mit einem süffisanten Lächeln: „Konntest du denn wenigstens was Spannendes sehen?“
Ich wurde wieder rot… und ging ohne ein Wort zu sagen in mein Zimmer.


Scheiße! Schon wieder so eine peinliche Aktion! Das kann kein Dauerzustand werden. Nochmal komm ich aus so einer Situation bestimmt nicht so glimpflich davon. Ich wartete, bis die Luft rein war und ging dann zurück zum Bad, freute mich auf eine entspannende, kühle Dusche. Ich schloss die Tür ab und zog meine Boxershorts aus. Nach kurzer Überlegung hing ich die Shorts so über den Türgriff, dass man von außen nicht durch das Schlüsselloch sehen konnte.
Ich dachte, das würde ich jetzt immer tun… ich schloss eben doch sehr schnell von mir auf andere.


Schon wollte ich in die Dusche springen, da fiel mir ein kleines, schwarzes Stoffteil auf, das hinter dem Handtuchhalter lag. Ich bückte mich und erkannte, dass es ein schwarzer Tanga war – halb durchsichtig!


Was war das denn jetzt? Von meiner Schwester war der aber nicht, so was wäre mir aufgefallenen in den Wäschekörben, die immer unten im Flur standen. Meiner Mama konnte der auch nicht gehören, dafür war er zu klein. Blieb ja nur noch Becks übrig. Bei ihrer Figur müsste das passen und sähe bestimmt geil aus. Allein bei der Vorstellung an Becks Körper, wurde mein Schwanz wieder hart. Ohje, um ein Haar hätte ich heute auch Becks nackt sehen können, wurde mir klar. Sie sah meiner Schwester vom Körperbau her ähnlich, hatte aber auf jeden Fall größere Brüste und war eher so groß wie ich. Becks hatte allerdings fast weißblonde Haare. Ich kannte sie eigentlich ganz gut. Sie war oft bei uns zu Haus, da sie und Eva sämtliche sportlichen Aktivitäten, bis auf Kampfsport, gemeinsam tätigten. Einmal hatten meine Eltern sie zwei Wochen nach Sylt mitgenommen, weil meine Schwester darauf bestanden hatte. Meine Schwester setzte immer durch, was sie wollte … das war schon so, seitdem ich denken kann.


Automatisch hatte ich bei den Gedanken an Becks angefangen, mir meinen Schwanz zu massieren, erst langsam, dann aber immer fester. Kurz bevor ich kam gingen mir dann noch die Bilder meiner nackten, kleinen Schwester durch den Kopf, wie sie splitternackt vor der Dusche stand und sich eincremte. Ich kam heftiger als sonst, und das auch noch ohne Klopapier in Griffweite … das einzige, was ich grade in der Hand hatte war - FUCK!! - Beckys halbtransparenter schwarzer Tanga!


Der war nun versaut, und sie würde Ihn doch bestimmt vermissen … ich meine, warum hat sie ihn nicht gleich nach dem Duschen wieder angezogen? Hatte sie eventuell gar nichts untendrunter an? Den hier würde sie so sicher nicht mehr anziehen, das war klar.


Ich wusch meine weiße Soße von meinen Fingern und dem guten Stoffstück ab und ging erst einmal duschen. Den Tanga nahm ich anschließend mit in mein Zimmer. Wenn er später trocken war und man keine verdächtigen Spuren sehen konnte, würde er wieder im Bad auftauchen.


Der Rest des Abends bestand dann aus dem üblichen Familienleben. Papa kommt heim, Abendessen wird gemacht und gegessen, jeder zieht sich zurück und macht den Rest des Abends alleine irgendetwas. Manchmal saßen wir auch länger im Wohnzimmer zusammen und redeten über alles Mögliche, aber heute hatte keiner dazu Lust. Der Tag hatte offenbar nicht nur mir zugesetzt.


Eigentlich hatte ich einen guten Schlaf, ich denke es lag an meinem ungeplanten Mittagsschläfchen, dass ich gegen halb eins noch wach im Bett lag. Ich hörte Stimmen, Eva und Becky. Vermutlich machten die beiden irgendeinen Blödsinn und begackerten sich grade darüber. Ich wollte mich schon wieder rumdrehen, als ich doch einen Wortfetzen aufschnappte: „…blöde Kuh, als ob ich es nötig hätte …!“
Der Ton war deutlich aggressiv, nur dass ich nicht erkennen konnte, wer was zu wem sagte.


Es ging noch knapp eine Minute so weiter und wurde nicht grade leiser, so dass ich ein paar Wörter aufschnappen konnte. Aber schlau wurde ich daraus nicht. Ich begriff aber, dass es eine handfeste Auseinandersetzung war, und es ging wohl um Jungs, vermutete ich. Auf einmal ging die Tür von Evas Zimmer auf, und ich konnte nun deutlicher hören, was dort vor sich ging:


„Dann hau doch ab, wenn du mir nicht glaubst!“
„Ja, würd ich auch machen, wenn meine Eltern zu Hause wären.“
„Ja, dann gehe ich eben und schlafe woanders.“
„Ich werde dich nicht aufhalten… du bist echt bescheuert Eva!“
„Ich ...??? Du hast ja voll den Schaden, Rebecca!“
Und die Tür fiel ins Schloss… Ruhe…
Dass Eva Becks „Rebecca“ nannte, gab mir Aufschluss darüber, dass es echt ernst war… zwar würde morgen wieder alles gut sein, aber heute Nacht gab es bestimmt kein Happy End mehr. Eva würde dann vermutlich im Keller im Gästebett schlafen, ist bestimmt gut zum Abkühlen. Nachts ist es auch im Sommer kalt, und im Keller sowieso.


Im selben Moment, als mir einfiel, dass unser Gästebett ja vor einer Woche mit auf dem Sperrmüll stand, hörte ich an meiner Zimmertüre, wie die Klinke leise heruntergedrückt wurde. Ich legte mich ganz ruhig hin und bewegte mich nicht.
„Andreas?“, flüsterte eine Stimme in der Dunkelheit. Als ich nicht antwortete, gleich noch einmal lauter: „Andreeas? Bist du wach?“ Ich blieb ruhig liegen und atmete gleichmäßig.


Ich hörte, wie Eva leise durch mein Zimmer tapste, kurz darauf meinen Schrank öffnete, und bald darauf ein resigniertes „Mist“ flüsterte. ‚Klar!‘, ging es mir durch den Kopf. Sie suchte meinen Schlafsack, es war ja doch ganz schön kühl geworden, und da wir kein Gästebett mit Decke mehr hatten, dachte sich meine kleine Schwester eben, dass der Schlafsack herhalten könnte. Schon gut, die Idee, aber den Schlafsack hatte mein Vater noch im Kofferraum vom Audi. Warum er den vor zwei Wochen haben wollte, weiß ich schon gar nicht mehr, oder er hatte es auch gar nicht gesagt.


Nun ja, meine Schwester stand jetzt etwas ratlos in meinem Zimmer. Ich öffnete ein bisschen die Augen um das zu überprüfen. Der Mond schien hell in das Zimmer, so dass ich sie gut sehen konnte.
Sie stand da, guckte immer noch auf die Stelle im Schrank, wo eigentlich der Schlafsack hätte liegen müssen.


Langsam setzte sie sich in Bewegung. Doch anstelle aufzugeben und sich wieder mit Becky zu versöhnen, ging sie auf mein Sofa zu uns setzte sich hin. Das war schon eine komische Situation. Zu allem Überfluss hatten wir fast überall im Haus die Fenster offen, um nachts die angestaute Tageshitze auszukühlen. Ein Nebeneffekt ist allerdings auch der: Wenn man eine Tür offen stehen lässt, gibt es einen Durchzug. Der muss nicht stark sein, aber Türen lieben es geradezu, sich unbemerkt in Bewegung zu setzten und mit einem infernalischen Knall ins Schloss zu fallen.


Ich erschrak fast zu Tode, als meine Zimmertür diesem Beispiel folgte, sah auch ganz deutlich, dass Eva zusammenzuckte. Ich blieb still, Eva nicht. Ein leises Wimmern kam auf einmal vom Sofa herüber, erst leise, dann immer lauter, bis ein klares Schluchzen daraus wurde.


‚Sie weint ‘, schoss es mir durch den Kopf. ‚Hat sie sich so erschrocken? ‘


Ich setzte mich auf. „Kleine?“
Eva sah zu mir herüber, sagte aber nichts.
„Hey, Evi, was ist denn los mit dir, was machst du hier?“
Keine Reaktion.
„Komm mal her, Kleine!“
Jetzt ging ein Ruck durch sie und sie setzte sich in Bewegung, langsam kam sie zu mir und setzte sich auf mein Bett.
Im Mondlicht sah sie bezaubernd aus. Sie hatte einen hellblauen Snoopy Schlafanzug aus einem hauchdünnen Stoff an. Den kannte ich natürlich, aber ich hatte ja keine Ahnung, wie krass Hellblau im Mondlicht aussah. Zumal, wenn der Person, die ihn trägt, kalt ist. Im gleichen Moment, da ich den Umriss ihrer Brüste sah, bekam ich dieses unglaubliche Bauchgefühl … es war wie ein Schlag in den Magen, aber ohne wirklichen Schmerz… es zog sich alles innerlich zusammen. Ihre Rundungen waren wirklich nicht groß, aber die Brustwarzen standen ab wie zwei Mentos. Ich vergleiche immer Dinge mit Essen, warum, weiß ich selber nicht, aber hier passte es einfach so super gut… besonders wenn ich daran denke, was ich sonst mit Mentos mache – lutschen. Klar, dass sich mein Schwanz bei solchen Gedanken gegen meine Shorts drückte, oder? Nur echt unheimlich, dass ich solche Gedanken bei meiner kleinen Schwester hatte! Wieder Zweifel! Wieder diese Stimme in meinem Kopf: ‚Du bist doch voll pervers, was denkst du dir dabei? ‘


„Ich hab mich mit Becky gestritten, kann ich auf deinem Sofa schlafen heute Nacht?“
„Klar kannst du da schlafen, aber ich habe weder eine Decke noch einen Schlafsack hier, der ist noch im Audi von Papa.“
„Achso, ich hab schon gesucht.“
„Oh ja?“, entfuhr es mir TOTAL überrascht, als ich den offenen Schrank sah.
„Was soll ich jetzt machen? Ich gehe auf keinen Fall zurück zu Becky! Ich will auch nicht jetzt zum Audi gehen, der steht nicht in der Einfahrt, sondern auf der Straße.“
Verständlich, darauf hätte ich auch keinen Bock, und meine kleine Schwester ließ ich bestimmt auch nicht in dem Outfit nachts alleine auf der Straße rumrennen.
Während ich überlegte, was wir jetzt machen sollte n, fing Eva wieder leise an zu schluchzen.
Wie von selbst legte ich meine Hand auf ihre Schulter, und erschrak.
„Du bist ja eiskalt!“, stellte ich fest.
„Mir ist auch eiskalt ...“, sie rang sich ein Lächeln ab… für mich, das war süß.


„Wenn du willst, kannst du hier im Bett schlafen, hier ist es warm.“
Sie schaute mich an und überlegte, aber die Kälte ließ sie nur kurz zögern, bevor sie sich neben mich legte, und ich die Decke aufschlug, um diese über uns auszubreiten. Da lag sie nun neben mir, und sie war wirklich ein Eisklotz! Ich legte einen Arm um sie und zog sie an mich heran. „Komm her, Kleine!“
Ohne weiteren Kommentar drehte sie sich vom Rücken auf die Seite, und wir umarmten uns.
Eng umschlungen lagen wir in meinem Bett, sie nur in ihrem Pyjama, ich nur in Boxershorts.
Der Schock durch die Berührung mit ihrem eisigen Körper hatte bewirkt, dass sich mein kleiner Freund wieder zurückgezogen hatte, aber ich konnte deutlich die beiden Mentos spüren die sich durch den dünnen Stoff an meiner Brust rieben.


„Danke.“
„Kein Problem.“


Wir lagen ein paar Minuten so da, bis sich meine kleine Schwester wieder etwas aufgewärmt hatte.
Dann bewegte sie sich wieder und brachte ein bisschen Abstand zwischen uns.


„Andi, darf ich dich mal was fragen?“
„Was denn?“, antworte ich.
„Aber du darfst nicht böse werden, okay?“
„Ach Quatsch! Werde ich nicht!“, ‚es sein denn du fragst mich jetzt, warum ich durch das Schlüsselloch geguckt habe… oder sonst etwas, worauf ich grade selber keine Antwort habe… ‘


„Okay … Hast du schon mal mit einem Mädchen geschlafen?“


So, meine lieben Leser, auf diese Frage war ich jetzt nicht vorbereitet. Ich hatte ja schon im Vorfeld erklärt, dass in meiner Familie so Dinge wie Sex komplett unter den Teppich gekehrt wurden.
Aber die Situation war so intim, ich wollte sie auch nicht mit einer Lüge oder durch Totschweigen kaputt machen.


„Nein, Kleine, ich bin noch Jungfrau. Und du?“, setzte ich durch ihre Frage ermutigt nach.
„Ja klar, was denkst du denn“, rief sie fast entsetzt aus.
Ich legte ihr meine Hand wieder auf ihre Schulter: „Warum willst du das wissen?“
„Ach nur so, Becky erzählt ja immer viel, wenn der Tag lang ist, Julia und ich haben da ja jetzt noch keine Erfahrungen gemacht. Wenn du da schon Erfahrung hast, könntest du mir ja mal was erzählen.“
Okay… sie war echt meine süße, kleine, naive Schwester, die sich ganz bestimmt auch nicht unter der Dusche selbstbefriedigen würde. Sie guckte mir jetzt direkt in die Augen und wie auf Kommando kam die nächste Frage: „Du machst es dir doch manchmal selber, oder?“


Ufff… das war krass, jetzt will sie es aber wirklich wissen, oder?
Ich blieb bei der ehrlichen Variante: “Ja klar, das macht doch jeder!“
„Ich nicht…“, gab sie zu.
„Wie jetzt, echt nicht?“, ich hatte mir noch nie vorgestellt, wie oder ob meine Schwester sexuelle Erfahrungen gemacht hatte.
Es war einfach meine Schwester, die nur der Schule und dem Sport frönte, verständlich, dass sie da für Jungs noch nie Zeit gehabt hatte. Aber, dass sie noch nie Hand an sich selber gelegt haben wollte?
„Ich werde es aber auch mal machen!“, unterbrach sie meine Gedanken abrupt. Wir schauten beide gleichzeitig peinlich berührt an die Zimmerdecke.


Eine ungewohnte, unangenehme Stille senkte sich über uns. Da lag ich nun mit meiner Schwester, dicht aneinander im Bett, und sie sprach auf einmal über Sachen , von denen ich niemals gedacht hätte, dass mich überhaupt einmal irgendwer darauf ansprechen würde. Ihre Füße berührten meine, sie waren immer noch nicht warm, aber nicht unangenehm, eher angenehm kühl.


Ich blickte immer noch an die Decke: „Ich weiß nicht, dann mach es doch einfach!“
„Jetzt?“, flüsterte sie mir überrascht zu.
‚BIST DU JETZT VOLLKOMMEN BEKLOPPT GEWORDEN‘, meldete sich mein Hirn. Du sagst jetzt auf keinen Fall so was wie: „Wenn du willst.“


‚Das hab ich jetzt nicht gesagt …! Oh mein Gott! Ich hab es doch gesagt! Was passiert hier jetzt? ‘

„Echt jetzt? Ich weiß nicht…“, flüsterte sie zurück. In ihrer Stimme war deutliche Unsicherheit zu hören.


„Hey, ich werde dich nicht zwingen, es ist ganz normal es sich selbst zu machen, aber ich kann verstehen, dass du das nicht jetzt und hier probieren möchtest.“


„Willst du, dass ich es jetzt hier mache?“, flüsterte sie mir wieder ins Ohr, dieses Mal ohne diese Unsicherheit in der Stimme.


Ich fragte mich, was das denn jetzt sollte? Wollte sie es jetzt hier bei mir machen? Das war doch genauso wenig normal, wie das, was ich gemacht hatte. Verarschte sie mich etwa grade?

Ich sagte nichts.


„Also, ich weiß überhaupt nicht, wie das gehen soll, in der Bravo steht immer so viel unterschiedliche Sachen, die man da machen soll.“ Sie sagte das alles so naiv, dass ich lachen musste.


„Hey, Evi, 'sollen' tut man da schon mal gar nichts.“ Ich legte meinen Arm um ihre Taille, ihr Pyjama war verrutscht und so lag mein Arm direkt auf ihrer Haut, es störte sie nicht, und ich flüsterte weiter: „Warum redest du nicht mit Becks oder Julia darüber? “


Sie stöhnte leicht auf. „Das geht nicht, ich kann mit denen da nicht so drüber reden!“
„Wieso das denn nicht? Ihr redet doch sonst immer über alles.“ Das fand ich jetzt komisch, über Morgenlatten konnten die Mädchen sprechen, aber über Selbstbefriedigung nicht?


„Ich hab gelogen…“, beichtete sie mir im Flüsterton und robbte wieder etwas näher an mich ran. Dabei rutschte meine Hand von selber drei Handbreit höher ihren Rücken unter ihrem Pyjama hinauf.
„… ich hab erzählt, dass ich es mir natürlich öfters mal mache.“


‚Aha! Daher weht also der Wind. Das erklärt einiges ‘.
Sie erzählte weiter:
„Das ist so was wie das normalste auf der Welt, zumindest in meiner Klasse, aber Becky meinte vorhin, dass sie mir nicht glaubt, dass ich das schon einmal gemacht habe, da ich mich nie an solchen Gesprächen in der Klasse beteilige. Eben wollte sie von mir wissen, wie es sich genau anfühlen würde. Sozusagen als Beweis.“


‚Okay, Mädchen… so etwas gibt’s bei Jungen nicht… zumindest ist mir das nicht bekannt . ‘
„Habt ihr euch deshalb vorhin so krass gestritten?“, fragte ich meine Schwester.
„Ja, zum größten Teil, ich muss wissen, wie es sich anfühlt. Jetzt, oder zumindest bis morgen !“
Ich schwieg.


„Also, wäre es okay für dich, wenn ich es hier machen würde, jetzt?“


Meine Gedanken kreisten in meinem Kopf. Was sollte ich machen? Wenn ich es ihr erlaubte, würde sich meine kleine Schwester hier und jetzt neben mir selbst streicheln. Wenn ich es ihr verböte? Würde sie es mir dann übel nehmen?
Diese ganze Situation grade war einfach neu für mich. Ich gebe zu, dass es auch irgendwie krank war.
Aber wenn ich sie jetzt abwiese, würde sie jemals wieder mit ihren Problemen zu mir kommen?

„Mach ruhig, wenn du es wirklich willst.“

„Okay.“


‚Krass ! Sie tut es wirklich, oder? ‘
Ich spürte eine Bewegung, sie dreht sich auf den Rücken, dadurch glitt meine Hand unter ihrem Pyjama vom Rücken auf ihre Vorderseite. Ich zog sie nicht weg. Meine Hand lag jetzt auf ihrem Solarplexus, mit dem Daumen konnte ich ihre kleinen Brüste erahnen. Ihr Atem ging auf einmal sehr tief und ich nahm ihren Herzschlag wahr. Sie hob ihre Beine an und fummelte mit den Händen irgendwie an ihrem Pyjama herum.
Ich bewegte mich nicht, hielt den Atem an, dachte an nichts, beobachtete nur das, was sich da vor mir abspielte.


Dann spürte ich einen Ruck. Sie hat sich grade die Hose ausgezogen, schoss es mir durch mein Hirn. Ihr Kopf drehte sich zu mir. Sie sah mir wieder direkt in die Augen: „Danke, das du das hier mitmachst, ich weiß, dass das eine komische Situation ist, aber ich fühl mich auch ganz komisch grade.“


Das war die Untertreibung des Jahrhunderts.
‚Mädchen! ‘, dachte ich bei mir, während ich spürte wie ihre rechte Hand langsam wieder hinab glitt . Auf einmal berührten sich unsere Beine. Ich sah, dass sie unter der Decke die Beine anwinkelte und dann spreizte. Mein Bett ist für zwei Personen nebeneinander, wenn eine davon die Beine spreizt, nicht gemacht. Sie hob das Bein, welches an mir dran lag an, und schwang es über meine Oberschenkel hinüber.


Das war zu viel für mich! ‚Wenn jetzt jemand reinkommen würde! Das wäre der Weltuntergang! ‘
Ich sah zu ihr rüber, und bemerkte jetzt erst, dass sie ihren Blick die ganze Zeit nicht von mir abgewendet hatte. Wir schauten uns in die Augen und ich bemerkte, wie ihr rechter Arm eine andauernde kreisende Bewegung vollführt e. Wir lagen so, ich mit einer Hand auf ihrem nackten Bauch, sie mit gespreizten Beinen halb über meinen und sahen uns schweigend an. Nur die rhythmischen Bewegungen des Arms meiner Schwester und mein pochendes Herz verrieten, was hier grade passierte.


Ich merkte, wie ich wieder abschweifte und mir vorstellte, was alles passieren könnte, doch ich ließ es nicht zu. Nicht jetzt. Nicht hier. Ich wollte das miterleben ohne an die Gefahr zu denken. Jetzt wurde mir erst bewusst, dass sich außer dem Arm von Eva noch etwas bewegt. Naja, eher ein Pochen, aber ein sehr starkes Pochen. Mein Schwanz fühlt sich an, als wollte er explodieren!


Wir schauten uns immer noch tief in die Augen, von meiner Schwester gab es noch keine sichtbare Reaktion auf das, was sie zwischen ihren Beinen tat. Dann, auf einmal eine Bewegung in ihrem Gesicht! Ihre Augenlider zogen sich ein wenig zusammen, nur um sich dann wieder weiter zu öffnen. Sie öffnete den Mund und ein Schwall heißer Atem schlug mir ins Gesicht.
Der Mund schloss sich nicht und ihre Zunge fuhr über ihre schmalen Lippen.
„Das fühlt sich komisch an“, hauchte sie mir entgegen.
Wie von selbst fing meine Hand auf ihrem Bauch an, sie zu streicheln. Bei der ersten Bewegung meiner Hand erstarrte sie plötzlich. Sie riss die Augen erschrocken auf, als realisierte sie jetzt erst, dass meine Hand auf ihrem nackten Oberkörper ruhte.


Ich verharrte sofort an Ort und Stelle und schaute sie vorsichtig an. Ihr Mund schloss sich, und es sah so aus, als überlegte sie, etwas zu sagen, doch es kamen keine Worte. Ich blickte ihr immer noch in die Augen, die ein paar Augenblicke später nicht mehr erschrocken zu mir blickten, sondern einen resignierten, fast glasigen Glanz im Mondlicht hatten.


Ich merkte, dass ihr rechter Arm wieder anfing zu arbeiten, rhythmisch und ruhig. Gleichzeitig fiel mir der Geruch auf. Etwas süßlich, aber auch herb, ein bisschen nach Erdbeere. Roch so meine kleine Schwester?


„Es fühlt sich so schön an, das ist … unglaublich“, stöhnte sie jetzt mehr, als sie flüsterte.


Wie von selbst begann meine Hand sich wieder zu bewegen. Als ich merkte, dass sie dieses Mal keine Einwände hatte, wurde ich mutiger. Ich wollte ihre Knospen berühren, nein, ich MUSSTE!


Meine Hand glitt bei jedem Mal streicheln etwas höher, es fehlte eh nicht sonderlich viel, doch für mich dauerte es eine halbe Ewigkeit. Je höher meine Hand rutschte, desto lauter wurde ihr Stöhnen . Je lauter ihr Stöhnen wurde, desto schneller der Rhythmus ihrer Finger zwischen ihren schlanken Beinen. Meine Hand lag plötzlich an ihrer rechten Brust und dann fasste ich all meinen Mut zusammen, legte sie ganz darüber. Die Brustwarze war steinhart und heiß. Dieses Mal hatte es also nichts mit der Kälte zu tun. Von ‚Kälte‘ konnte jetzt eh keine Rede mehr sein.


Ich massierte leicht ihre Knospen mit meiner Hand. Es fühlte sich so unglaublich geil an, die kleinen Brüste meiner Schwester zu berühren, sie zu massieren und darüberzustreichen. Ich wusste überhaupt nicht mehr, wie lange wir das hier schon trieben. Ihr Stöhnen wurde auf einmal noch lauter und hinzu gesellte sich ein anderes Geräusch. Ein nasses Klatschen, kein Zweifel, Eva war da unten richtig nass!
Der Geruch, der in der Luft hing, wurde jetzt extrem atemberaubend. Ich musste mich beherrschen, nicht die Decke wegzuziehen und meine Nase zwischen ihre Beine zu stecken.


Dann, auf einmal, riss sie wieder die Augen auf, ihr Unterleib zuckte, und sie stöhnte laut auf.
Das war zu laut!!! Ich hatte eine Hand unter ihrem Pyjama und die andere unter mir. Es blieb mir nur eins übrig. Ich beugte mich über sie, und drückte meinen Mund auf ihren. Sie stöhnte immer noch und ihr Unterleib zuckte ein paar Mal. Unser „Kuss“ dämpfte ihr Stöhnen soweit, dass ihn niemand anderer im Haus hören konnte. Ich bekam meine Hand frei und rollte mich auf meine kleine Schwester. Langsam, ganz langsam kam sie zur Ruhe, sie schrie nicht mehr, aber unsere Münder klebten immer noch aneinander. Jetzt war mir alles egal, ich war so geil durch das Schauspiel, ich öffnete meinen Mund. Sie schloss ihren nicht. Unsere Blicke trafen sich, tief, sehr tief. Ich ließ meine Zunge in ihren Mund gleiten. Ihre Zunge empfing mich, zuerst zögernd, dann immer fordernder.


Wenn ich jetzt zurückdenke, war dies ganz klar kein filmreifer Kuss, aber es war der erste richtige Kuss für mich, und für meine kleine Schwester auch.


Eng umschlungen lagen wir aufeinander, nass von Schweiß und Lust. Unsere Zungen lösten sich voneinander. Ihr Blick klärte sich. Sie sah mich an. Erst Unsicherheit, dann Angst, dann schon fast Panik!


„Lass mich!“, flüsterte sie „Bitte, lass mich raus hier…“


Ich rollte verwirrt von ihr herunter… was war los? Was hatte sie jetzt?


Sie suchte ihre Pyjamahose und zog sie unter der Decke an. Kein Blick zu mir. Sie sprang etwas unsicher aus meinem Bett und lief zur Tür. Ohne sich noch einmal umzudrehen verschwand sie aus meinem Zimmer.


Ich lag noch lange wach, hörte, wie im Badezimmer die Dusche benutzt wurde, und dann wenig später auch die Zimmertür von Eva kurz aufging und wieder zufiel.


Was haben wir getan?
Wie wird es weitergehen?

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Posted by banause22
2 years ago    Views: 4,317
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2 years ago
sehr sehr geil!