Rosen die auf Felsen wachsen 3 - Feuer und Sturm

1.7. Feuer und Sturm

Sarah wanderte Hand in Hand mit Alex und Chris über eine weite, grüne Wiese. Alles um sie herum war strahlend Blau. Keine Wolke zeigte sich am Himmel. Weit und breit war kein Mensch zu erkennen. Die Grashalme wogten in einer leichten Brise, die Alex ab und an spielerisch ihre Haare hinter das Ohr blies. Alle drei spannten ein weißes Laken und breiteten es auf das sonnig, Grün vor sich. Sarah setzte sich an den Rand und öffnete den Picknickkorb, den Chris neben sie stellte. Zum Vorschein kamen Sonnencreme und ein Teller mit verschiedenen Obstsorten. Angefangen bei Weintrauben, über Erdbeeren, bis Melonenstückchen, war alles dabei, was einem den warmen Sommertag versüßen konnte.

Die Drei zogen sich aus und machten es sich auf dem Laken bequem.
>Kannst du mir den Rücken eincremen?< Alex grinste süffisant.
>Wen hast du jetzt damit gemeint?< Sarah und Chris sahen sie beide abwartend an.
>Beide . . .< mit einem Schlag war die Luft mit erotischer Spannung geladen.
Sarah sah hoch zu Chris. Ohne Regung betrachtete sie das Spiel seiner Muskeln und Glieder während er die Sonnencreme nahm und in den Händen verteilte. Er kniete sich über Alex, die sich auf den Bauch gelegt hatte und begann die Creme mit kreisenden Bewegungen und kräftigem Druck auf Alex Rücken zu verreiben.
>Sarah komm her< er sah sie an und reichte ihr die Creme
Sie löste sich aus ihrer Starre, nahm die Creme aus seiner ausgestreckten Hand und kniete sich breitbeinig über Alex Kopf, unter ihr. Beide begannen den heißen Körper unter ihnen mit langen massierenden Bewegungen einzucremen. Sarah widmete sich ausführlich dem Rücken während sich Chris um die Beine kümmerte. In der Mitte trafen sie schließlich aufeinander.
Alex unter ihnen stieß bereits erste Seufzer aus und öffnete die Beine etwas weiter, sodass Chris auch die Innenseite ihrer Schenkel erreichen konnte. Immer wieder streiften die Hände der Beiden einander auf den Pobacken. Dabei trafen sich ihre Augen. Alex schien zufrieden mit ihrer Rückseite zu sein und drehte sich um.
Sarah, inzwischen am Rande erster Erregung, fühlte die kühle Atemluft auf ihrer rasierten Scham. Chris, nach wie vor dabei die aufgestellt gespreizten Beine von Alex einzucremen, beobachtete das Spiel ihrer Hände und den Mund von Alex der sich langsam an der Innenseite ihrer Oberschenkel empor küsste. Sarah ließ sich nicht ablenken und verrieb einen großen Schwall Creme auf Alex Bauch und Busen. Dabei achtete sie darauf immer dann ihre Nippel mit den Daumen zu umkreisen, wenn Chris gerade sehr nahe an Alex Schamlippen vorbei strich. Alex, unter sich nicht untätig, begann mit ihren Händen Sarahs Rücken und Po zu streicheln. Ohne das die beiden Frauen es bewusst registrierten, gab Chris mit der Annäherung an Alex Muschi das Tempo vor. Immer wenn er sich erneut zurück zog und mit kräftigem Druck Alex Beinmuskeln massierte, spreizte er sie etwas weiter. Alex zog sich mit ihren Küssen ebenfalls von Sarahs Muschi zurück und Sarah konzentrierte sich wieder auf Alex Bauch. Sarah, die sowohl den bereits zitternden Körper von Alex unter sich, als auch Chris Wechselspannung der Arm- und Bauchmuskeln bewundern konnte, begann als Erste zu stöhnen. Chris schien das als Signal zu nehmen die Intensität zu erhöhen. Er rutschte weiter nach vorne und begann mit beiden Händen gleichzeitig Alex Schamlippen einzucremen. Als würde er ihre eigene Muschi berühren spürte Sarah Alex Zunge die eben jene Stellen zu lecken begann die Chris bei ihr berührte.
Sarah begann unter diesem feucht, erregendem Zungenspiel leicht ihr Becken zu wiegen. Ihre eigenen Laute vermischten sich mit denen von Alex. Ununterbrochen, wie fixiert, ruhten ihre Augen dabei auf denen von Chris der nicht nur Alex Heben und Senken des Beckens, sondern auch Sarahs Augen zur Hilfe nahm, um die Steigerung des Tempos festzulegen. Er war noch weiter nach vorne gerutscht und begann nun mit den Daumen Alex Schamlippen auseinander zu ziehen und seinen Penis über ihre Spalte zu reiben. Jeden Stoß seiner Eichel gegen ihren Kitzler übertrug sich durch Alex Zunge auf ihren eigenen.
Aus Seufzen wurde Stöhnen. Stöhnen von drei geilen Menschen die in ihrem Liebespiel versanken. Sarah konnte sich nicht länger beherrschen. Eine Hand von Alex Brüsten lösend beugte sie sich vor um Chris Oberkörper endlich ertasten zu können. Chris tat es ihr gleich und streichelte erst ihren Bauch dann ihren Brustansatz und schließlich abwechselnd ihre beiden Nippel. Das Spiel wurde immer intensiver. Ihre Haut wechselte von glühend zu sengend, und in ihrem Schoß fühlte sie die ersten, von Alex Zunge gepeitschten Flammen der Ekstase aufsteigen. Chris lehnte sich ein Stück weiter vor und näherte sich mit seinem Mund dem Ihren. Während er seinen Penis an Alex Muschi ansetzte und langsam in sie eindrang spürte sie zwei Zungen, die sich in sie vertieften. Die von Alex, die sich kreisend in ihre Muschi schob und die von Chris, die ihren Mund erforschte. Alex stöhnte ihr einen heißen Zungenkuss auf ihren Kitzler und steckte ihr statt der Zunge nun zwei Finger in ihre heiße feuchte Muschi. Im Rhythmus von Chris Beckenstößen umspielte sie ihren Lustknopf und kreiste mit den Fingern tief in ihr über die Unterseite ihres Schamhügels. Sarah verlor das Bewusstsein für ihren Tastsinn. Es gab keine zwei Menschen mehr die sie küssten, leckten, rieben und fickten, es gab auch sie selbst nicht mehr. Sarah sah vor ihrem inneren Auge wie sich ihr eigenes Feuer mit dem Sturm von Chris und der Leidenschaft von Alex verband. Ihre Flammen wurden durch Chris weiter aufgepeitscht. Er fickte nicht länger bloß Alex, sondern auch ihre enge begierige Muschi. Während sie gleichzeitig Alex Zunge an ihrem Kitzler spürte. Sarah, nicht untätig, küsste leckte und blies Chris seinen Schwanz wenn er ihn aus Alex herauszog ebenso, wie sie Alex Kitzler mit den Fingerspitzen rieb und presste. Alle waren miteinander verschmolzen und als sie kamen gab es nur einen nie endenden Orgasmus, der alle drei durch ihre Einheit aus Körper und Geist durchströmte. Chris und Sarah sahen sich in die Augen und der Schrei der Lust aus drei Kehlen eines einzigen Körpers traf sich in ihrem Mund direkt an der Zungenspitze. Dann hatte sie plötzlich eine Hand auf dem Mund. Wo wie kam die . . . ?
>Shhhh meine Feurige, sonst weckst du Mom noch auf<
Sarah öffnete die Augen und sah Alex an, die noch immer ihre Finger gegen ihren G-punkt drückte und mit dem Mund an ihrem Kitzler saugte. Gerade als sie ihre Bewegung fortsetzte, überrollten sie ein zweites Mal die Flammen eines Höhepunktes. Bewusster, heißer, verzehrender durchfuhren diese Mark und Bein. Sarahs Augen verdrehten sich. Sie biss in Alex Finger auf ihrem Mund um nicht zu schreien. Ihr Becken, von Anfang an außer Kontrolle, presste sich Alex immer wieder entgegen. Sarah schlug mit den Armen zu Seite und grub die Hände in das Strandtuch. Ihr Oberkörper streckte sich Alex Hand an ihrem Busen entgegen.
Noch ein weiteres Mal türmte sich der Feuersturm in ihrem Inneren auf, bevor Alex ihr endlich erlaubte zu ihrem Bewusstsein zurückzufinden. Von dem schwerelosen Ort den sie nun verließ, blickten ihr Chris Augen nach um sich mit denen von Alex zu vermischen, als sie wieder anfing bewusst zu Sehen. Ihr Kopf fiel nach hinten. Mühsam atmete sie an Alex Fingern vorbei und spürte wie sich erst zwei Brüste, dann eine weicher sinnlicher Körper an sie schmiegten. Es dauerte einige Zeit bevor Sarahs innere Flamme sich beruhigt hatte.
>Du hast ziemlich lange gebraucht bis du aufgewacht bist.< Alex lächelte sie an
>Wird das jetzt zur Gewohnheit das ich so geweckt werde? Und ja, es hat sich zu sehr mit meinem Traum gedeckt um mich aufwecken zu können<
>Ach ja? Was hast du denn geträumt?< beide flüsterten sich ins Ohr um Christina, die einen Meter entfernt lag, nicht aufzuwecken.
>Ich weiß nicht ob ich dir das wirklich erzählen kann< Sarah war plötzlich verunsichert.
>Hast du Chris von uns erzählt?< und dann als Alex glücklich nickte
>Wie hat er reagiert?<
>Also der Reihe nach. Zunächst einmal hat er mich vorher so verwöhnt wie ich dich eben gerade. Nur das er nicht so tief in mich eingedrungen ist. Kurz vor dem Häutchen hat er Halt gemacht. Aber meine Reaktion fiel in etwa so aus wie deine gerade< dabei lächelte sie Sarah schelmisch an
>Danach hab ich ihm gesagt das ich mich in ihn verliebt habe. Erst danach hab ich ihm von uns erzählt und von gestern Nacht. Ich hatte total Angst, weil ich nicht wusste was passieren würde. Dann hat er mir sein Tattoo gezeigt.<
>Er hat ein Tattoo? ich hab bisher keins . . .<
>Kannst du auch nicht. Es ist auf der Außenseite seines rechten Oberschenkels. Du glaubst nicht wie geschockt ich war. Aber der Reihe nach. Es ist ein farbiges Bild das er selbst gezeichnet hat. Also bevor es der Tätowierer gestochen hat. Zu erkennen ist eine Sonne die eine Frau bescheint. Sie steht vor einem riesigen grünen Tropenbaum. Um sie herum fliegen bunte, anmutige Paradiesvögel in einer Art Paartanz. Die Frau ist wunderschön. Bekleidet mit einem leichten Sommerkleid wird sie nur zur Hälfte von der Sonne beschienen. Auf der einen Seite hat sie blondes Haar mit einer weißen Strähne auf der anderen flammend Rotes.<
>Blond mit einer weißen Strähne?<
>Ja. das Tattoo hatte er schon bevor er mich das erste Mal gesehen hat. Es war regelrecht unheimlich. Auch die Symbole die es darstellt . . .<
>Wie Symbole?<
>Die Frau steht für die Liebe, der Baum für das Leben, der Sonnenschein und die Vögel für Freude und die zweite Seite der Frau mit den roten Haaren steht für die Leidenschaft und das jede Frau zwei Seiten hat. Die weiße Haarsträhne steht eigentlich dafür, dass die Liebe niemals vollkommen ist. Lebe Freue Liebe Leidenschaftlich. Das ist die Bedeutung die es darstellt. Er trägt mein Tattoo . . . Dann hat er mir gesagt das er mich liebt. Das er es schon immer getan hat. Wir beide hätten uns nur daran erinnern müssen.< Alex hielt kurz inne
>Ich war erst wirklich ängstlich. Aber das was er ausgesprochen hat habe ich in meinem Inneren gefühlt. Als wären wir zwei in einem früheren Leben bereits ein Liebespaar gewesen.<
>Oh, Alex das ist . . . .das ist Schicksal.< Sarah hatte Probleme ihre Tränen zurückzuhalten
Beide waren so verschieden und doch waren sie wirklich wie für einander bestimmt. Sarah wusste, dass auch ohne diese atemberaubende Symmetrie ihrer Tätowierungen. Wenn sie Alex Glauben schenken konnte, sah die Frau ihr nicht ähnlich doch trug sie ihre Strähne. Genau wie der Mann auf Alex Bild Chris nicht ähnlich sah und doch sosehr seinem Wesen entsprach. Genau wie die zwei Seiten von Alex. Wie sollte Sarah sich bloß in Alex Leben halten bei der Macht die die Beiden Anzog.
>Und ich? Was hat er zu mir gesagt?< Alex konnte ihrem Ton und ihren Augen scheinbar genau ansehen wie es um sie stand
>Er hat mir erklärt das seine Zeichnung dadurch nur noch treffender wäre. Die Frau mit den roten Haaren verkörpert nicht nur die Leidenschaft bzw. ihre zweite Seite sondern bindet auch dich mit ein. Er sagt er hat dich bereits vorher als einen Teil von mir akzeptiert. Sieh mich an<
Sarah gab sich Mühe ihr in die Augen zu sehen
>Er hat gesagt, ich zitiere: Wenn ich dich je mit jemandem teilen würde, dann mit Sarah. Ich musste ihm dann drei Dinge versprechen. Erstens, das es außer dir niemanden geben wird mit dem er mich teilen muss. Zweitens, das ich ihm Gelegenheit gebe dich näher kennenzulernen. Drittens, das er uns mal zusehen darf. Außerdem hat er gesagt das er dich mag<
Sarah war sprachlos. Sie hatte irgendwie mit nichts Konkretem gerechnet. Es war einfach zu unsicher, was Chris aus Situationen machen würde, um sich eine Vermutung zu erlauben. Doch das war besser als alles was sie sich ausgemalt hatte. Sofort schoss ihr wieder der Traum in Erinnerung
>Danach habe ich ihm einen Geblasen, das ihm Hören und Sehen verging< Alex sah sie ohne Reaktion an, dann kicherte sie leise vor sich hin.
Sarah war immer noch vollkommen verdattert. Nicht nur über Chris sondern wieder einmal erneut über die Alex, die auf ihr lag.
>Alex ich habe vorhin von uns zu dritt geträumt< sie musste ihr einfach davon erzählen.
>Wir waren alleine auf einer Wiese und haben zu dritt miteinander geschlafen. Du auf dem Rücken, ich über deinem Gesicht und Chris in dir. Also so richtig in dir. Es war wunderschön. Ich . . . Ich und Chris haben uns dabei geküsst, leidenschaftlich und verliebt. Wir haben uns auch gegenseitig gestreichelt und ich habe ihn geblasen, wenn er ihn aus dir herausgezogen hat. Wir sind alle drei gemeinsam gekommen, dann bin ich aufgewacht.<
Es war still geworden zwischen beiden. Alex sah sie lange an ohne ein Wort zu sagen.
>Alex es tut mir leid. Für meine Träume kann ich nichts, aber ich denke du solltest das wissen.<
>Du hast mir versprochen noch zu warten bis du erforscht hast, was du für ihn empfindest. Ich weiß nicht ob ich . . .ob mein neues Ich schon bereit für so was ist. Ich hab doch gerade mal einen Tag gehabt um mich zu entdecken. Bitte gib mir noch etwas Zeit. Bis dahin . . . .
Erzählst du mir hübsch weiter was du so träumst oder dir durch den Kopf schießt. Klar?<
Dabei lachte sie. Diesen plötzlichen Stimmungsumschwung hatte Sarah nicht erwartet
>Du bist mir nicht böse?<
>Mein altes Ich war es kurz. Aber mein Neues das sich schon an den Gedanken gewöhnt euch zuschauen zu lassen, hat mir gezeigt das ich es zumindest nicht ausschließen kann, das wir zu dritt glücklich sein könnten. Wobei deine Sc***derung da tatkräftig Unterstützung geleistet hat.<
Dabei schob sie sich eine Hand zwischen die Beine und hob sie ihr danach vor die Augen.
>Siehst du?<
Sarah tat es ihr einfach nach. Das wäre ja gelacht. Weit mehr aufgeheizt als Alex durch das Spiel vorher war ihre ganze Handfläche nass. Alex lächelte.
>Soll ich dir zeigen was du mit mir im Traum gemacht hast?<
>Darauf warte ich seid ein paar Minuten<
>Dann knie dich hin< Alex folgte ihrem Befehl nach dem sie sich vergewissert hatte, dass Christina die mit dem Rücken zu ihnen lag, noch immer schlief.
Sarah rutschte mit dem Kopf unter Alex Becken und begann zunächst ihren Rücken hinab zum Po zu streicheln. Gleichzeitig küsste sie wie im Traum abwechselnd die Innenseiten von ihren Oberschenkeln.

Hatte Sarah gedacht dass sie dieses Spiel allein führen würde, so hatte sie sich getäuscht. Alex wollte mehr. Sie wollte nicht nur passiv dabei sein. So beugte sie sich vor und streichelte mit den Händen Sarahs Beine und küsste ihren Bauch. Von der Sc***derung Sarahs Traums und dem Liebespiel davor angeheizt, wollte sie kein langes Vorspiel. Sarahs Zunge sollte sich gefälligst beeilen. Ohne Umschweife begann sie Sarahs Scham zu küssen und zu lecken. Sarah schien zu verstehen und zog mit den Händen ihre Pobacken und die Schamlippen weit auseinander. Dann spürte sie ihre Zunge wie sie in einem heftigen Tempo ihre inneren Schamlippen zu lecken begann.
Hatten sie zunächst Mühe, ein gemeinsames Tempo zu finden, leckten, küssten, und saugten sie sich bald unter gegenseitigem Stöhnen an den Rand der Beherrschung. Alle Rücksicht war gewichen. Schnell kamen erst ein, dann zwei Finger in ihren Muschis dazu. Fest pressten sie die Hände auf die Pobacken und ihre nassen Spalten auf den Mund der Anderen.
Alex inneres Orchester spielte bereits in den höchsten Tönen, als sie spürte wie Sarahs Finger tiefer in sie eindrangen. Ein kurzes unangenehmes Ziehen ließ die Töne verstummen.
>Sarah du hast mich gerade . . .< weiter kam sie nicht.
Schlagartig setzten alle Töne gleichzeitig wieder ein. Mit einem solchen Paukenschlag dass Alex die Ohren klingelten. Sarah hatte gerade einen Punkt in ihr gefunden, der nun den Dirigenten ihres Sinneskonzertes bildete. Alex verlor die Beherrschung über ihre Beine und lag nun mit vollem Gewicht auf Sarah unter ihr. Die Gefühle in ihrem Inneren vermischten sich mit dem süß, würzigen Geschmack von Sarahs Muschi. Ein Sinnesfeuerwerk aus Geschmack und Gefühlen, begleitet von der Resonanz der Töne ihres Körpers. Sarah begann nun rhythmisch mit den Fingerspitzen über den Punkt zu kreisen und zu drücken. Ohne das Alex etwas dagegen tun konnte hatte Sarah die Führung übernommen. Zusammen mit der Zunge an ihrem Kitzler spielte sie ihren Körper wie ein Instrument. Wäre Chris vorhin nicht gewesen wäre sie bereits bei der ersten Berührung in ihrem Inneren gekommen und nun vermutlich gestorben.
Alex hätte es kaum für möglich gehalten, doch Sarah trieb sie bereits mit dem nächsten Takt über die Schwelle des Orgasmusses hinaus.

Wieder war sie an diesem Ort, an dem sie nur noch fühlte und ihrer inneren Musik lauschen konnte. Alex stieg und fiel die Tonleiter hinauf und hinab immer wieder vom höchsten bis zum tiefsten Ton, durchlebte sie alle nur erdenklichen Gefühle. Wieder sah sie dieses fremde Wesen. Wieder wurde sie von ihr durchdrungen. Wie zwei Bilder derselben Person überlagerten sie sich. Vor ihrem inneren Auge begann Alex hellere Strähne sich zu verdunkeln bis sie die Farbe ihrer Haare annahm. Alex fühlte sich absolut vollkommen.
Dann, in einem leisen Rauschen glitt sie zurück in ihren Körper, gerade als Sarah ebenfalls ihre Lust herausstöhnte. Leicht verwundert registrierte Alex, dass sie offenbar ihre eigenen Bewegungen trotz der Losgelöstheit aufrechterhalten hatte. In einem verliebten Spiel verwöhnten sich beide noch einige Augenblicke bevor sie sich in die Arme schlossen.
>Du hast mich gerade entjungfert< brachte Alex schließlich leise hervor
>Es tut mir leid. Ich habe mich kurz nicht im Griff gehabt. Als es dann passiert war dachte ich . . .ich entschuldige mich auf eher körperliche Art dafür. Ich hoffe du bist mir jetzt nicht böse. Ich weiß du hattest eigentlich Chris deine . . . <
>Nein. Eigentlich ist es so genau richtig. Du hast mich quasi schon einmal entjungfert durch meinen ersten Orgasmus. Jetzt ein zweites Mal. Wenn ich dann noch mit Chris . . . sind aller guten Dinge drei. < sie grinste Sarah an.
>Ich liebe dich Sarah. Mach dir nicht so viele Sorgen. Ich bin nicht mehr ganz die alte Alex, die du kennst.<
Sarah sah sie glücklich an.
>Ja ich weiß. Es fällt mir nur manchmal schwer zu unterscheiden, wann ich wen vor mir habe. Und wie rücksichtsvoll ich in manchen Punkten noch mit dir sein muss.<
>Sarah sei einfach du selbst. Ich versuche das Gleiche zu tun. Wenn ich dabei merke das etwas zu viel wird, sage ich es dir.<
>Dann komm her. Du riechst da unten noch so herrlich nach Lust. Ich will das noch einen Moment genießen. Damit rutschte sie nach unten öffnete Alex Schenkel und begann sie sanft zu küssen. Alex spürte das Saugen von Sarahs Lippen, das Lecken ihrer Zunge wie es sie fast genießerisch von den Spuren ihrer Lust befreite. Zuerst unangenehm berührt, erkannte sie dass Sarah es tatsächlich genoss und entspannte sich. Gab sich diesem liebevollen Nachspiel hin.
>Du schmeckst und riechst so herrlich, mein Traum< meinte sie bevor sich ihr Mund über Alex Öffnung legte und versuchte die letzten Beweise der Leidenschaft aus ihr herauszusaugen.

Christina öffnete blinzelnd die Augen. Die Geräusche die an ihre Ohren drangen vermischten sich mit den Erinnerungen ihres Traumes. Schlief sie etwa immer noch? Nein die Geräusche kamen aus ihrem Rücken. Vorsichtig drehte sie sich um und schaute zu Seite.
Blinzelnd gegen die Sonne konnte sie Alex erkennen und Sarah die . . . .
Schnell schloss sie die Augen und gab vor weiter zu Schlafen. Dann öffnete sie sie erneut, nur ganz leicht. Spähte an ihren Lidern vorbei zu beiden hinüber. Nicht aus dem Wunsch heraus die beiden zu beobachten, sondern . . . .
Erinnerungen an eine ähnliche Situation schossen durch ihren Kopf. Von der Frau in die sie sich so unsterblich verliebt hatte. Lange braune Haare, ihr Duft, ihre blauen Augen . . .
Die beiden lösten sich voneinander und Christina schloss schnell die Augen. Gott sei Dank liefen sie runter zum Meer und bekamen nicht mit, dass sie bereits wach war. Beide tollten kreischend und sich bespritzend durch die Fluten. Noch einmal verliebt sein . . .
Doch diesen Versuch hatte sie bereits aufgegeben. Zweimal hatte sie es geschafft. Danach nie wieder. Im Stillen beneidete sie die Beiden. So ein wunderschönes Paar. Sarah mit ihren flammenden Haaren und ihren frechen Zügen, Alex mit ihrer leidenschaftlichen Anmut.
Die Beiden würden sie in Zukunft ganz schön auf Trab bringen. Waren sie vorher schon unzertrennlich . . .was würde nun werden? Lächelnd legte sie sich zurück und versank erneut in ihren Erinnerungen. Mehr war ihr nicht geblieben. Doch beschweren konnte sie sich nicht, schließlich hatte sie diesen Umstand selbst verschuldet. Wie sehr sie sich dafür hasste.

>Also was machen wir heute Abend? Tagsüber bei deiner Mom ist ja ok, aber den Abend will ich nicht alleine verbringen.<
>Hm was machen wir denn da?< Alex sah sie an und überlegte
>Chris will dich eh näher kennenlernen. Nick müssen wir noch bis morgen Mittag aus dem Weg gehen. Hm.< plötzlich schien ihr eine Idee gekommen zu sein.
>Warum gehen wir heute Abend nicht wieder hier her? Hier scheint kein Mensch hinzukommen. Lass uns ein Paar Karten, was zu trinken und so mitnehmen, dann machen wir es uns hier gemütlich. Zu dritt< setzte sie hinzu als Sarah etwas skeptisch wirkte
>Es stört euch nicht wenn ich mit dabei bin?<
>Nein bestimmt nicht. Wie soll er dich sonst näher kennenlernen? Allein lasse ich dich mit ihm noch nicht. Nicht böse sein< sie grinste
>Abgemacht. Willst du irgendwelche Regeln festlegen?<
>Regeln? wenn wir drei auf einem Haufen sitzen? Nein ich glaube das können wir von vornherein vergessen. Nur so viel. Wir sagen uns wenn etwas unangenehm oder zu viel ist. Ok? Außerdem bin ich ziemlich fertig. Es war doch ganz schön viel . . .Ich brauche, glaube ich etwas Ruhe.<
>Ok< versprochen. sie grinste
>Allerdings . . .<
>Ja?<
>Ich habe eine Bitte an dich.<
>Los raus mit der Sprache<
>Ich . . Ich möchte< sie druckste verlegen drum herum
>Du möchtest . . .?< Sarah kam näher und sah ihr forschend in die Augen
>Ich möchte heute Abend bei Chris schlafen. Noch nicht mit ihm. Aber ich will in seinen Armen einschlafen. Das ich vorhin, nach unserem Liebespiel, gehen musste hat mir irgendwie zu Schaffen gemacht.<
>Süße, das ist allein deine Entscheidung. Dann ergänzen wir die Regeln um eine weitere.
Du verbringst die Nächte abwechselnd bei mir und bei ihm ok?<
>Okeeeey. Wie läuft das dann in Zukunft? Du bekommst mich Montag, Dienstag und jedes zweite Wochenende? Oder wie?
>Wann bist du dann bei Chris?<
>Na, Donnerstag und Freitag. Sowie jedes zweite Wochenende< daraufhin fingen beide an zu lachen. Sarah tauchte sie kurzerhand unter. Dann holte sie sie hoch und umarmte sie, um jede Gegenwehr zu ersticken.
>Du freches Biest< schnaubte Alex
>Du meinst doch eher liebes Biest oder?<
Eine Antwort bekam sie nicht. Nur einen Kuss und ein Zwicken in ihren Po. Danach tobten sie noch eine Weile herum, küssten und streichelten sich liebevoll. Beide waren für eine weiteres Liebespiel zu Ko. Nach einer Weile gesellten sie sich zu Christina, die inzwischen aufgewacht sein musste. Anfänglich etwas schüchtern dann selbstbewusster näherten sie sich Alex Mutter.
Sie begrüßte beide mit einem Lächeln und :
>Ihr seht toll aus zusammen.<
Beide warfen sich einen Blick zu und bedankten sich anschließend. Es war nach wie vor ungewohnt sich vor ihr als Partner zu präsentieren. Beide legten sich auf Sarahs Handtuch und sonnten sich noch etwas. Irgendwann fragte Alex:
>Mom? Wer war sie?
>Wer war wer, mein Schatz?<
>Die Frau in die du dich verliebt hast. Ich weiß, du magst nicht über dein Liebesleben reden aber könntest du . . ?
Christina schweig eine Weile.
>Sie war meine beste Freundin. Genau wie ihr beide kannten wir uns schon unser ganzes Leben.<
>Echt?< Sarah war erstaunt
>Ja, Echt< lachte Christina traurig auf.
>Erzählst du uns von ihr?<
>Sie war die schönste Frau . . .nein damals noch das schönste Mädchen das ich je gesehen hatte. Lange braune Haare, eine traumhafte Figur, strahlende blaue Augen, die einem bis auf den Grund der Seele zu blicken schienen. Wir waren damals Tanzpartner während eines Tanzkurses von der Schule. Unsere Klasse hatte zu viele Mädchen und so wurden wir einander zugeteilt. Sie tanzte bereits seid Längerem ähnlich wie du meine Kleine. Sie war eine hervorragende Lehrerin. Ich habe mich fürchterlich ungeschickt angestellt. Deshalb haben wir auch zu Hause öfters zusammen geübt. Während einer dieser Übungsstunden, hat sich mich dann einfach überfallen. Ich war zu perplex um etwas dagegen zu tun. Je weiter wir . . jedenfalls merkte ich das ich es schön fand und wie sehr ich es auch wollte. Danach waren wir zuerst ziemlich schüchtern. Keiner von uns beiden hat geredet. Schließlich gestand sie mir, dass sie in mich verliebt sei. Am Anfang zu aufgewühlt konnte ich noch nichts darauf erwidern. Alles lief normal weiter und ich versuchte zu ignorieren was passiert war. Schließlich hatte ich mich gerade erst . . . Es war kompliziert. Doch mit jeder Übungsstunde wiederholten wir das Abenteuer. Schließlich wurde aus Lust auch . . . Liebe. Auch wenn ich es mir lange nicht eingestehen konnte. Doch wir wurden ein Paar.<
>Was ist passiert? Also was ist schiefgegangen? Wie hieß sie?<
>Schatz ich . . .< sie drehte den Kopf zu Seite.
Sarah legte Alex die Hand auf den Arm um sie zu bremsen. Es war ihr deutlich anzumerken wie sehr sie wissen wollte, was ihrer Mutter widerfahren war. Sarah war ohnehin erstaunt über die plötzliche Redseligkeit Christinas. Nur war jetzt nicht der richtige Augenblick, sie zu bedrängen.
>Süße lass ihr etwas Zeit. Ich glaube sie wird es dir irgendwann von alleine erzählen. Es brennt ihr förmlich auf der Seele. Gib ihr Zeit sich zu überwinden< flüsterte sie Alex ins Ohr
>Geh hin nimm sie in den Arm<
Alex sah sie an und schloss den Mund. Sie stand auf und setzte sich zu ihrer Mutter die sie in die Arme schloss. Dabei brachen regelrecht sturzflutartig die Tränen aus Christina hervor.
Sarah war geschockt. Christina war sonst ein absoluter Eisberg. Nie konnte man ihr auch nur eine Regung ansehen. Gefühle und Emotionen verbarg sie wie einen Schatz in ihrem Inneren. Doch heute auf einmal . . . Seid sie mit Alex zusammen kam, schien Christina aufzutauen.
Sarah gesellte sich nun auch zu den Beiden und schloss Christina in die Arme. Langsam beruhigte sie sich. Die Tränen wurden weggewischt und sie setzte ein Lächeln auf.
>Danke ihr beiden, ich brauche . . .ich werde jetzt zum Hotel zurückgehen und mir etwas zu Trinken genehmigen< daraufhin erhob sie sich.
>Könntet ihr mein Handtuch nachher mitnehmen? Ich lasse es Alex hier, das sie sich zu dir legen kann..< Sie zog sich ihren Bikini an und spazierte das Meer entlang, Richtung Hotel.

Alex, immer noch aufgewühlt blickte ihrer Mutter nach. Nie hatte sie ihr etwas von ihrem Liebesleben erzählt. Nie war ein Mann oder eine Frau mit nach Hause gekommen. Ihre Mutter war sonst so gefühlskalt und abweisend, dass es Alex bisher nie gewundert hatte. Jetzt überkam sie der Eindruck, dass ihre Mutter ihr doch gar nicht so unähnlich war. Sie litt scheinbar an gebrochenem Herzen. Das schon seit einer sehr langen Zeit. Alex bekam Schuldgefühle, dass ihr das vorher nie aufgefallen war.
>Sie scheint seit heute Früh ganz schön mit sich zu kämpfen< sprach Sarah aus, was Alex durch den Kopf ging
>Ja. Es ist das erste Mal dass sie etwas von ihren Gefühlen oder einem Partner erzählt hat.<
>Ich frage mich was zwischen den Beiden passiert ist. Ich glaube deswegen hat sie sich so eingekapselt.<
>Lass ihr etwas Zeit. Ich wette, wenn wir weiter vor ihr rumknutschen erzählt sie es uns von ganz allein.< Sarah sah sie grinsend an und beugte sich zu ihr.
>Was hältst du von der Idee?<
>Vom Knutschen?<
>Komm endlich her oder muss ich mich erst auf dich werfen?<
Das ließ sich Alex nicht zweimal sagen, doch statt sie einfach nur zu Küssen warf sie sich auf sie. Beide reizten und kitzelten sich bis ihnen die Luft ausging.
Dann lagen sie still nebeneinander und blickten aufs Meer hinaus.
>Sarah?<
>Ja?<
>Ich hab Angst<
>Wovor denn Süße? Das etwas schiefgeht zwischen uns oder dir und Chris?<
>Nein vor dem Ende des Urlaubs<
>Wegen Chris?<
>Nein wegen euch beiden. Chris und ich werden uns besuchen. Das geht gar nicht anders. Ohne geht . . .Also ich würde es nicht aushalten. Aber auch mit uns. Wenn die Schule wieder losgeht. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe mich zu . . .nun ja, zu Outen.<
Da war es wieder ihr altes, verhasstes ich. Wenn sie an die Zeit nach dem Urlaub dachte, wurde ihr schwindelig. Alle die sie kannten . . . würde sie in der gewohnten Umgebung ihr neues Ich aufrechterhalten können?
>Süße. Ich bin jeden Tag bei dir, ich weiche dir nicht von der Seite. Du hattest schon immer meinen vollen Rückhalt, egal gegen wen es ging. Du und ich gegen den Rest der Welt. Schon vergessen?<
>Nein, das nicht. Ich habe nur Angst mein neues . . . eigentliches Ich zu verlieren. Ich will nicht mehr die Alte sein. Endlich fühle ich mich frei. Ich fühle mich ganz. Vollkommen<
>Süße, wenn du wieder rückfällig wirst, werde ich dich in eine stille Ecke ziehen und so lange lecken, bis dein neues Ich mich anschreit dich endlich zu erlösen. Kapiert?<
Alex musste gegen ihren Willen lachen. Was würde sie nur ohne Sarah machen. Auf der anderen Seite was würde sie ohne Chris machen?
>Pass auf Süße, jetzt sind wir hier. Wir haben noch zwei ganze Wochen vor uns. Wie lange bleibt Chris?<
>Gestern Abend meinte er, das sie auch zwei Wochen bleiben würden.<
>Na siehst du. Zwei Wochen. In der Zeit bekommen wir dein neues Ich soweit gefestigt, dass nichts dich mehr aus dem Konzept bringen kann.<
Alex Zuversicht stieg wieder.
>Du hast ja recht.< dann konnte sie wieder Lachen
>Du, ich hab Chris versprochen ihn am Strand abzuholen. Was hältst du davon wenn wir ihn suchen gehen?<
>Was hast du vor? Was habt ihr eigentlich Nick erzählt?<
>Das deine Oma gestorben ist<
Sarah musste schmunzeln.
>Meinst du nicht das er etwas blöd aus der Wäsche guckt wenn ich dann mit euch beiden rumziehe?<
>Willst du dich etwa vor ihm verstecken?< Alex sah sie ungläubig an
>Nein, am liebsten würde ich mich direkt vor ihn hinstellen und dich nach allen Regeln der Kunst küssen bis du stöhnst<
>Da haben wir doch einen Plan. Wenn wir ihm begegnen sollten, kannst du das gerne tun< sie grinste
Daraufhin zogen sie sich an, nahmen die Handtücher und schlenderten händchenhaltend den Strand zurück. Alex genoss das Gefühl von Sarahs Hand und der warmen Sonne auf ihrer Haut. Abwechselnd wehte ihr der Wind ihre eigenen und Sarahs Haare ins Gesicht. Ein unvergleichlicher Duft von Sommer, Meersalz und Lust haftete ihnen an. Mit geschlossenen Augen fuhr ihre Hand um die Hüfte ihrer Freundin und zog sie näher. Händchenhalten war vorbei. Es genügte nicht. Hier und jetzt, in diesem Moment würde sie anfangen Sarah als das zu präsentieren was sie war. Ein Teil von ihr. Wie sollte sie es zu Hause schaffen, wenn es ihr hier nicht gelang. Sarah tat es ihr nach und Strahlen der Freude zeichneten ihr Gesicht. Eine Menge Blicke der Strandbesucher folgten ihnen auf ihrem Weg. Alex rief innerlich:
>Ja seht gut hin. Dieser Frau gehört zu mir. Mein Feuer. Nie werdet ihr einen solchen Menschen finden wie sie.< Sarahs Strahlen wirkte ansteckend. Alex war in diesem Moment einfach . . . . Der innere Zustand vollkommenen Glücks präsentierte sich voller Freude in ihren Augen.
>Hast du was Alex? Du siehst so . . .zufrieden aus<
>Warum auch nicht? Ich habe die schönste Frau weit und breit im Arm. Das Feuer dieses Sommers. Ich liebe dich. Der Gedanke, das hier und jetzt allen zu zeigen gefällt mir.<
Sarah hielt sie am Arm zurück. Verwundert drehte Alex sich um und wurde mit einem nervenaufwühlenden Kuss überrascht. Kurz sah sie das Funkeln der Sonne auf der Meeresoberfläche das sich in Sarahs Augen spiegelte, dann schloss sie die Augen. Hätte Sarah sie in diesem Moment nicht fest in den Armen gehalten, hätten ihre Beine Mühe gehabt sie zu tragen. Das Kribbeln ihres Bauches vermischte sich mit dem berauschenden Duft von Sarahs Haaren und dem betörenden Geschmack ihrer Lippen. Es lag so viel Liebe in diesem Kuss, und Alex ergänzte ihn durch alles, was sie für Sarah empfand.
Beide waren so vollkommen versunken, das sie die Menschen die links und rechts an ihnen vorbeiliefen nur verwischt wahrnahmen. Wie bei einer Fotografie mit langer Belichtungszeit verschwamm alles um sie herum zu gedehnten Streifen der Fortbewegung. Nur Alex und Sarah waren klar zu erkennen. Um sie herum die Welt drehte weiter ohne das sie daran Anteil hatten. Alex verlor sich voll und ganz in diesem Moment und Sarahs Augen. Obwohl von grüner Farbe bargen sie eine solche Anziehungskraft wie es der Art des Feuers entspricht. Es gibt nur zwei Elemente die man schier Stunden betrachten könnte. Feuer und Wasser. Wer jemals in die Flammen eines Lagerfeuers geschaut hat oder stundenlang stummer Zeuge der Meeresbrandung war . . . nur derjenige könnte nachvollziehen, was Alex in diesem Moment bewegte. Sie war dem Feuer erlegen. Ähnlich bei Chris. Und doch war es ganz anders. Chris war eher der Sturm der ihr inneres Meer aufwühlte. Alex hatte nie Angst vor Wasser gehabt. Auch das oftmals stürmische Meerwetter hatte sie nie geängstigt. Ob Regen oder Sturm, am Wasser fühlte sie sich wohl. Sie genoss die Gischt in ihrem Gesicht und die Energie von Wasser und Wind. Nie fühlte sie sich lebendiger als bei diesen Gelegenheiten. So war es in Chris Gegenwart.
>Los, lass uns ihn suchen.< Sarah lächelte sie an als Alex die Augen öffnete.

Alex hielt Ausschau nach einem Handtuch nahe am Wasser. Sie fand es doch Chris war nicht dort. Am Handtuch angekommen legte sie die Hand über die Stirn und spähte aufs Meer hinaus. Sie entdeckte weit draußen einen Schwimmer der sich den Begrenzungsbojen des Badebereichs näherte. Einmal schwamm er darum herum ehe er die Richtung wechselte und zurückkam. Schwamm er etwa immer noch? Wie lange war sie weggewesen? Zwei Stunden?
>Ist das Chris da draußen?<
>Ja, das ist er. So wie er schwimmt hier sonst keiner.<
>Ja, das ist mein Junge<
Alex und Sarah drehten sich erschrocken um. Hinter ihnen stand ein gut aussehender Mann etwa im Alter ihrer Mutter. Er lächelte sie an und schien sie neugierig zu mustern. Kurz verweilte er auf ihren Gesichtern dann sah er wieder aufs Meer.
>Ich weiß ja das er gerne lange Strecken schwimmt. Aber noch nie bei Wellengang. Ihr seid bestimmt die Mädchen die gestern Abend zu ihm wollten oder?<
>Ähm ja< erwiderte sie
>Dann brauch ich ihn ja nicht rauszuholen. Sagt ihm einfach das er es langsam angehen lassen soll, wenn er die Gewässer nicht kennt.< er schwieg kurz und sah seinem Sohn weiter zu, während Alex und Sarah ihn musterten. Er war attraktiv . . .doch sah eigentlich überhaupt nicht aus wie Chris.
Er drehte sich um und wollte schon gehen, als ihm noch etwas einfiel.
>Ach ja, sagt ihm auch noch das wir nur kurz hier waren und noch mal in die Stadt fahren.
Wir wollen uns etwas ins Nachtleben stürzen.< dann lächelte er und ging davon
Sarah und Alex drehten sich wieder um und sahen Chris zu der bereits die Hälfte der Strecke zum Strand zurückgelegt hatte.
>Sag mal wie schwimmt er denn da eigentlich?<
>Das ist altdeutsch<
>Wohl eher Wellenbrecher Stil<
>Ja so kann man es auch beschreiben. Hier mit der Strömung sieht es noch anstrengender aus als heute früh<
>Wie, heute früh. Ich denke ihr habt Volleyball gespielt?< Sarah sah sie musternd an.
>Danach haben Nick und Chris ein Wettschwimmen veranstaltet. Dabei sah er unbeschreiblich aus. Er hat mir erzählt, wie sehr es beim Schwimmen auf den Rhythmus ankommt. Aber ich hab es erst verstanden als ich es gesehen habe. Chris ist förmlich vom Wasser getragen worden.<
>Ja, ich sehe was du meinst< auch Sarah hatte die Hand an der Stirn und spähte ihm entgegen.
>Wer hat gewonnen?<
>Nick. Eine Handbreit. Jonny hat mir allerdings erklärt das Chris nur verloren hat weil er nicht gekrauelt hat. Außerdem ist Chris Langstreckenschwimmer und Nick Sprinter, sodass Nick im Vorteil war. Also war es eher ein Unentschieden. Nick war auch frustriert obwohl er gewonnen hatte.<
>Tatsache?<
>Tatsache. Chris hat nicht mit einer Wimper gezuckt. Er hat ihm zum Sieg gratuliert. Es hat ihm überhaupt nichts ausgemacht das er verloren hatte<
>Hätte ich jetzt auch nicht anders erwartet, ehrlich gesagt<
Daraufhin sahen beide schweigend zu wie Chris die letzten Meter zurücklegte. Als er den Badebereich mit den anderen Gästen erreicht hatte, drehte er sich um, stand auf und ging die letzten Meter auf sie zu.

Sarah fühlte wie es in ihrem Bauch zu kribbeln begann. Sie hatte gespürt das er stark war als sie in seinen Armen lag. Hatte die Energie seines Körpers erleben können. Doch ihn jetzt bei Tag nur in Badeshorts auf sie zukommen zu sehen war etwas ganz Anderes. Dazu die Tropfen Meerwasser die noch an seinem Oberkörper hafteten. Seine Muskeln, eher etwas versteckt, als deutlich abgezeichnet, wurden dennoch durch jede Bewegung sichtbar. Was in normaler Haltung nur angedeutet wurde spannte sich mit jeder Bewegung und drängte hervor. Seine Bauchmuskeln die abwechselnd links und rechts gegen die Haut gedrückt wurden, waren breit und langgezogen. Die Brust deutlich kräftiger ausgebildet, als bei allen Jungs die sie bisher gesehen hatte, spannte sich als er den Arm hob und ihnen zu winkte. Auch diese Bewegung offenbarte die unter der Haut schlummernden Kräfte. Dann als er sich das Haar aus der Stirn nach hinten strich lief ihr regelrecht das Wasser im Mund zusammen. Bauch, Brust und Oberarme spannten sich gleichzeitig, sodass er vor Energie nur so zu sprühen schien.
Kein Bodybilder. Keine Muskeln die schön aussehen sollten. Sie waren zu sehen wenn er still hielt aber sie sprangen einen förmlich an wenn er sich bewegte. Sarah sah kurz zu Alex rüber und schloss den Mund wieder. Halt dich zurück, Mädchen. Obwohl, schauen darf ich ja wohl.
Alex hatte ihren Seitenblick bemerkt und lächelte sie an.
>Meins< sie grinste
>Schauen darf ich jawohl<
>Darfst du.<
>Na ihr zwei? Wolltest du nicht noch "Alleine" sein, Sarah?<
Sie stemmte die Hand in die Hüfte schob das Becken leicht zu Seite und beugte sich vor.
>Soll ich wieder gehen?< fragte sie ihn spitz
Er erwiderte nichts kam auf sie zu und . . . .
>Ahhh was . . .< Chris hatte sie einfach hochgehoben und auf seine Schulter gelegt.
>Nein, du sollst mit reinkommen.< Er hatte sie vollkommen überrumpelt. Über seinen Rücken strampelnd sah sie Alex in die Augen, die grinsend von Chris mit der anderen Hand hinter ihm hergezogen wurde.
>Damit bist du nach mir der zweite Mensch der es geschafft hat Sarah die Klappe zu stopfen. Sei aber vorsichtig unser Feuer ist keine besonders gute Schwimmerin.<
Alex schielte sie bei diesen Worten frech an. Doch erwidern konnte sie tatsächlich nichts. Trotz des festen Griffes lag seine Hand nur leicht auf ihrem Rücken auf. Sie spürte wie sich sein Bizeps bei jedem Schritt gegen ihren Bauch presste. Der sanfte Druck seiner Fingerspitzen auf ihrer Wirbelsäule bildete einen fesselnden Kontrast. Dann fand sie wieder zu sich selbst. Das wäre doch gelacht. Er hatte sie eben überrumpelt, das konnte sie schon lange. Sie hörte auf zu strampeln, holte einmal Schwung mit den Beinen und brachte ihn rückwärts aus dem Gleichgewicht. Sarah tauchte kopfüber ein. während Chris einen Rückenklatscher machte.
>Zum Glück war das bereits tief genug< Alex hielt sich vor Lachen den Bauch.
Sarah sah sich um wo war Chris? Da hinter Alex. Er war, ohne das sie es bemerkt hatte hinter sie getaucht und schlich sich leise an sie heran. Mit dem Finger auf den Lippen signalisierte er ihr, ihn nicht zu verraten.
>Was lachst du eigentlich so, Alex. Hm? sehe ich so komisch aus?< versuchte sie sie noch weiter abzulenken.
Da packte Chris sie auch schon von hinten hob sie kreischend aus dem Wasser und drehte sich zweimal im Kreis. Alex sah einfach zu komisch aus. Erst konnte sie kaum, vor Lachen, dann bekam sie große Augen und ihr Mund öffnete sich erschrocken um zu kreischen.
>Da hast du es . . . . < Sarah prustete los bei dem Anblick von Alex strampelnden Beinen.
Chris setzte sie wieder ab.
>Hm also das Feuer Wasser nicht besonders mag, ist eigentlich nicht verwunderlich< meinte er sie anlächelnd.
>Na ja ich mag Wasser schon. Aber ich bin kein Vergleich zu Alex. Wie oft hast du nur wegen deinen blauen Lippen den See bei uns verlassen?< Sarah sah sie lächelnd an.
>Woran liegt es das du dich im Wasser nicht besonders wohl fühlst Sarah?<
>Meine Eltern sind nie mit mir Schwimmen gegangen. Schwimmen habe ich in der Schule gelernt. Gut konnte ich es nie. Als ich klein war bin ich einmal fast ertrunken. Ich bin am See zu weit rausgeschwommen als meine Eltern abgelenkt waren. Als ich mich umgedreht habe und zurück wollte war es plötzlich soweit weg. Ich hatte Angst und bin panisch geworden. Nur durch Alex gehe ich überhaupt ins Wasser. Ich habe irgendwie Angst alleine im Wasser.< Verdammt wieso erzählst du ihm das?
Chris sah Alex an. Dann wieder sie
>Komm mal her. Vielleicht kann ich dir da etwas helfen. Du auch Alex.< Chris lächelte sie an.
>Keine Angst, schließ einfach die Augen und lehn dich zurück.<
Sarah spürte wie sich Chris Hände unter ihren Rücken und Alex Hände unter ihre Beine legten. Der Wellengang hatte sich durch die Entfernung zum Strand reduziert. Seichte Wellen umspülten Sarahs Körper während sie an die Oberfläche gehoben wurde. Verunsichert suchte sie die Augen von Chris. Alles um sie herum war nervösen Bewegungen unterworfen. Die Ruhe und Beständigkeit in Chris Gesichtszügen war es, die ihr half Vertrauen in die Situation zu fassen. Erneut schlossen sich ihre Augen
>Alex? hältst du sie? Die Hände wechselten und danach spürte sie Chris wie er ihren Arm hielt. Er bewegte ihn seitlich an ihrem Körper auf und ab. So wie sie es vorhin bei seinen Schwimmbewegungen gesehen hatte. Nur der Kontakt zu beiden hielt sie davon ab sofort wieder die Augen zu öffnen und sich aufzusetzen.
>Mach jetzt langsam so weiter. Wenn du die Arme genau seitlich vom Körper hast hältst du immer mal kurz inne. . . . . Öffne die Finger. . . . Spürst du wie das Wasser zwischen den Fingerspitzen durchströmt? Wenn du jetzt so still hältst spürte du jede einzelne Welle. Wie sie sich zuerst an deiner Handfläche aufbaut um dann von deinem Handrücken aus an den Fingern vorbei zu fließen. Spürst du es? <
Sarah, mit immer noch geschlossenen Augen konnte tatsächlich die Dynamik ihrer Umgebung fühlen. Sehen war überflüssig. Ihre Hände bildeten ihre Augen. Wie von selbst passte sie sich im Vertrauen an Chris und Alex, die sie hielten, an das seichte Vor und Zurück an. Erst ein Arm, dann beide Arme, bis sie trotz Wellengang auf der Stelle schwebte. Sarah ließ sich gehen. Einfach treiben. Das sonst so beunruhigende Nass wirkte plötzlich freundlich. Es spielte mit ihr. Sie öffnete die Augen um beiden zuzulächeln. Doch sie standen gar nicht mehr da. Chris und Alex waren ein Stück zurück getreten und beobachteten sie. Es war unglaublich. Niemand hatte sie je auf so einfache Weise mit dem Wasser vertraut gemacht. Das kühle feuchte Element war in diesem Augenblick gar nicht mehr bedrohlich. Sie wurde geradezu vom Wasser getragen. Sarah stellte sich hin und sah die Beiden an. Alex sah zu Chris herüber und schien die gleichen Gedanken zu haben.

Es war unglaublich. Alex konnte es an Sarah Gesichtszügen erkennen. Sie selbst kannte das Gefühl, was Chris Sarah soeben vermittelt hatte. Doch erklären oder zeigen hätte sie es niemandem können. Chris dagegen hatte in weniger als zehn Minuten Sarah . . . dem Feuer Vertrauen zum Wasser vermittelt.

Er lehnte sich zurück, blickte auf die Notizzettel und schmunzelte über den Vergleich der dort verzeichnet war. Die Sonne schickte bereits kräftige Strahlen durch das Fenster und der Raum begann sich aufzuwärmen. Von der Kaffeetasse zu seiner Linken wehten ihm aromatische Düfte entgegen. Er nahm einen tiefen Schluck der heißen dampfenden Köstlichkeit. Die stärkende, belebende Wirkung setzte fast augenblicklich ein und seine Gedanken kreisten um die Ereignisse des restlichen Tages vor so langer Zeit. Die Tastatur erklang und er wurde wieder neun Jahre jünger.

Sarah, Chris und Alex blieben noch eine Weile im Wasser und ließen sich treiben. In einem Dreieck lagen sie auf der Wasseroberfläche und schauten in den Himmel. Chris erhob sich als erster und bestaunte die geballte Schönheit die sich seinen Augen präsentierte. Alex und Sarahs Haare hatten sich auf einer Seite in einander verschlungen. Auf diese Art miteinander verbunden sahen sie beide aus wie die Frau auf seiner Zeichnung.
>Also ihr zwei. Wie habt ihr euch den Rest des Tages vorgestellt?<
Sarah und Alex hoben die Köpfe und schauten erst sich dann ihn an.
>Wir wollten nachher mit dir zusammen zu der Stelle gehen wo wir heute Mittag gelegen haben. Wir dachten, wir nehmen unsere Handtücher, etwas zu Trinken und ein paar Karten oder so, mit.< Alex lächelte ihn an
>Ok, das klingt gut.<
>Dann würde ich sagen bevor wir hier weiter rumliegen das wir unser Zeug holen bevor ich Nick doch noch in die Arme laufe.<
>Ach das hätten wir vorhin fast vergessen. Wir sind deinem Vater begegnet. Er hat uns gebeten dir zu sagen, dass sie wieder in die Stadt gefahren sind und bis spät bleiben. Sie wollen sich ins Nachtleben stürzen.<
>Das habe ich mir fast schon gedacht.< er grinste.
>Na dann los.< die drei machten sich auf in Richtung Zimmer.
Chris gab Alex kurz einen Kuss und winkte Sarah, eh er sich von ihnen trennte.
Auf seinem Zimmer angekommen suchte er sich einen Rucksack und füllte ihn mit Wasserflasche, Block, Stift sowie einigen Klamotten zum Wechseln. Nach einem kurzen Moment des Überlegens legte er seinen Zeichenblock und Bleistifte in verschiedenen Härtegraden dazu. Er nahm sein Strandtuch, das er nur dürftig ausgeschüttelt hatte, hängte es auf den Balkon und nahm stattdessen das Zweite, etwas größere mit. Sarah und Alex kamen ihm bereits entgegen. Zusammen begaben sie sich zurück zum Strand und liefen mit nackten Füßen durch die an den Strand spülenden Wellen.
Alex in der Mitte, Sarah links und Chris rechts. Alex nahm seine Hand und zog ihn ein Stück näher. Das gleiche tat sie mit Sarah. Sie lächelte beide nacheinander an und so liefen sie über den weißen Sandstrand der sich senkenden Sonne entgegen.
>Wie lange kennt ihr euch eigentlich schon?< fragte er beide während sie schlenderten.
>Seid wir drei Jahre alt sind. Wir sind in der gleichen Tagestätte, später Kindergarten und dann auch Schule gewesen. Wir gehen beide aufs Gymnasium in die 10. Klasse.<
>Auch noch in dieselbe Klasse?<
>Jap< Alex grinste
>Wir sind beste Freundinnen seid wir uns das erste Mal begegnet sind<
>Ja, seit du mir mein Eis wegnehmen wolltest< funkelte Alex böse.
>Ich wollte es dir nicht wegnehmen ich wollte nur kosten. Außerdem hab ich uns ein Neues geholt als es dann runter fiel.<
Chris musste lachen und beide sahen ihn funkelnd an
>Also ich hätte mein Eis auch nicht einfach so geteilt, ohne vorher gefragt zu werden. Obwohl mit euch beiden vielleicht schon<
>Auf jeden Fall haben wir uns danach vertragen. Meine Eltern waren gerade umgezogen und Alex lebte auch noch nicht so lange in der Stadt. Irgendwie haben wir uns dann angefreundet.<
>Wie steht's mit dir? Wer ist dein bester Freund?<
>Das ist . . . oder besser war Daniel. Sein Vater ist beim Militär und wurde nach America versetzt. Seine Mutter ist gestorben als er noch klein war. Daher musste er seinem Vater begleiten. Das ist jetzt ein halbes Jahr her.< Chris versank kurz in Erinnerungen an den durchgeknallten Typen, den er so schnell nicht wieder sehen würde.
>Das tut mir leid für dich.< Sarahs Augen konnte er ansehen das es ernst gemeint war.
>Halb so schlimm. Wir schreiben uns regelmäßig.<
>Dann hat er es bestimmt nicht leicht gehabt ohne Mom und einem Vater beim Militär. Der war doch bestimmt total streng. Der Arme. Ohne Mom aufzuwachsen ist bestimmt schwer.<
>Ach, und ohne Vater nicht?< Alex sah Sarah fragend an
>Was ist mit deinem Vater Alex?<
>Mein Vater ist gestorben als ich noch klein war. Bevor wir umgezogen sind. Ich kann mich nicht an ihn erinnern. Mein Mom erzählt mir auch nichts über ihn.< fügte Alex noch hinzu
>Warum das denn?<
>Sie sagt, es war ein Fehler sich mit ihm einzulassen<
>Das tut mir leid Alex. Mein Vater ist auch gestorben als ich noch klein war<
>Dann war das am Strand dein Stiefvater?< fragte ihn Sarah neugierig
>Je genau. Meine Mom hat ihn kennengelernt als ich etwa vier Jahre alt war. Ich komme ganz gut mit ihm zurecht.<
>Ja, er scheint ziemlich stolz auf dich zu sein. Zumindest sah es vorhin so aus<
>Was ist mit deinen Eltern Sarah?<
>Sie sind beide in der Modebranche. Mein Mutter als Designerin, und mein Vater, der sich um den Vertrieb und Organisation usw. kümmert. Sie sind beide viel unterwegs. Daher bin ich auch mit Alex zusammen in den Urlaub gefahren. Mom und Dad haben gerade eine neue Kollektion herausgebracht und rühren nun die Werbetrommel, wie sie es nennen.<
Die Drei hatten das Ende einer Landzunge erreicht und bogen gerade um die Ecke. Die Stelle war wirklich traumhaft schön. Eine natürliche Bucht, begrenzt auf der einen Seite durch eine steile Felswand, mit fast unberührtem, weißen Sand und wesentlich klarerem Wasser, als vor dem Hotel. Man konnte deutlich erkennen, an welcher Stelle die Beiden heute Mittag gelegen hatten. Während Alex und Sarah die Handtücher ausbreiteten sah Chris sich um und verinnerlichte die Umgebung. Der Strand verlief sehr flach vom Meer bis zu einer Begrenzung von Palmen und farnartigen Büschen. Dahinter erstreckte sich undurchdringliches Grün. Vereinzelt ragten einige Palmwedel über den Strand und warfen wabernde Schatten auf den hellen feinen Kies zu seinen Füßen. Im Laufe des Hinweges hatte sich die Orientierung des Strandes geändert, sodass die Sonne am späten Abend direkt über der Bucht untergehen würde. Es wäre ein traumhaft schöner Anblick und genau richtig für das Motiv, dass ihm vorschwebte.
>Hey kommst du zu uns?< Alex lag auf ihrem Badetuch und blickte von unten zu ihm auf.
Chris beeilte sich sein Handtuch neben das der Beiden zu legen. So dicht, das sich daraus eine gemeinsame Fläche ergab. Er setzte seinen Rucksack ab und packte die Sachen aus die er mitgebracht hatte. Sarah und Alex hatten außer etwas zu Trinken auch noch etwas zu Essen von den Resten des Mittagstisches mitgenommen. Darunter einiges an Obst und belegte Brote vom kalten Buffet.
>Super ihr zwei. Auf die Idee hätte ich auch kommen können.<
Wie es seiner Art entsprach hatte er ausgiebig gefrühstückt und durch die Ereignisse des Tages, war das Mittagessen in Vergessenheit geraten.
>Ich hab gar nicht gemerkt wie hungrig ich bin<
>Das haben wir uns fast gedacht nachdem du so lange im Wasser warst.< Sarah grinste ihn an
Eine Weile schwiegen sie und labten sich an dem Obst und den verschieden belegten Broten.
>Was ist das für ein schwarzes Zeug auf dem da?< Alex zeigte auf eine der Weißbrotscheiben
>Das ist Kaviar< Sarah und Chris hatten gleichzeitig gesprochen
>Oh ok. Will das einer von euch? Ich hab's noch nie gegessen und würde es gerne kosten<
>Nein, nimm dir nur. Ich bin da kein Fan davon.< erwiderte Chris
>Warum grinst Sarah jetzt so? Hab ich was verpasst?<
Alex sah auch zu Sarah hinüber, zuckte aber nur die Schultern und biss dann von der Scheibe ab. Schlagartig entglitten ihr die Gesichtszüge.
>Ihhhh, das ist ja Fisch. Sarah, du blöde Kuh du weißt doch das ich Fisch eklig finde. Du hättest mich warnen können.< Alex funkelte sie böse an und streckte demonstrativ die Zunge heraus.
>Also eigentlich ist es kein Fisch sondern . . .< er brach ab als Sarah den Kopf schüttelte.
>Was ist es?< Alex sah ihn etwas pikiert an
>Nun ja, es sind die Eier von Fischen. Von Stören, um genau zu sein. Wusstest du das etwa nicht?<
Alex schien regelrecht schlecht zu sein. Sie nahm fünf Weintrauben auf einmal und einen großen Schluck Wasser um den Geschmack loszuwerden. Darauf folgte ein Schütteln ihres ganzen Körpers und ein stürmischer Angriff auf Sarah.
>Du Miststück. Du . . . . du . . .< Sarah hatte ihr den Mund mit einem Kuss verschlossen.
Chris war zwar mit dem Gedanken vertraut das beide sich küssen würden, doch es zu Sehen überstieg seine Vorbereitung. Ihm klappte der Mund auf. Dann schnell wieder zu. Gleichzeitig spürte er wie seine Hose ein klein wenig enger wurde.
Die beiden Lippenpaare hatten sich wieder vertragen und harmonierten nun wunderbar in einem verliebten, sinnlichen Kuss. Nie hatte er eine so verspielte und doch fordernde Berührung zweier Münder beobachten können. Beide sahen umwerfend aus. Die Hand an der Wange der Anderen, massierten sie mit der Zunge ihre Ober und Unterlippen um sie dann umeinander zu schließen. Soeben hatte sich seine Vorstellung für das perfekte Motiv etwas geändert . . . .
Als sich beide daraufhin lösten, sah Sarah etwas unsicher zu ihm herüber.
>Ihr seht einfach wunderschön aus, zusammen.<
Sie lächelte ihn dankbar an und auch Alex schien sich darüber zu freuen.
>So, du willst mich also näher kennenlernen, ja?< sie sah ihn linkisch grinsend an.
>Zufällig kenne ich das beste Kennenlernspiel das es gibt . . . Wahrheit oder Pflicht<
>Gut, aber wir haben nichts um auszulosen wer an der Reihe ist.< meinte er skeptisch
>Doch haben wir. Sarah holte einen Würfel hervor. Wer die niedrigste Zahl würfelt ist dran. Wer die höchste Zahl Würfelt bestimmt die Frage oder die Strafe<
Alex grinste beide an. Chris stimmte nickend zu und Sarah begann zu würfeln. Zwei. Alex: vier. Er selbst nahm den Würfel. So schwer sollte es ja nicht sein irgendwo in der Mitte zu landen. Eins. Na, das ging ja gut los.
>Also Wahrheit oder Pflicht< fragte ihn Alex
>Wahrheit<
>Also gut. Hm, was frage ich dich denn. Was war das schönste Erlebnis das du je hattest?<
>Das ist einfach. Du warst dabei. Ich wäre fast mit dir zusammengeschwommen< er grinste
>Das zählt nicht. Bevor wir uns kennen gelernt haben< aber sie lächelte ihn glücklich an und gab ihm einen Kuss, der dem von Sarah in nichts nachstand.
>Ihr seht wunderschön aus, zusammen< Sarah grinste
>Also mein schönstes Erlebnis. Hm. Ich würde sagen . . .als ich mein erstes wirkliches Bild gezeichnet habe. Es war bei uns im Park. Ein Pärchen das auf der Wiese lag. Die Beiden lagen im Halbschatten. Die Frau hatte ihren Hinterkopf in den Schoß des Mannes gebettet. Er saß aufrecht und beide haben sich eine Stunde lang angelächelt. Er hat ihr immer wieder über die Wange gestreichelt. Sie waren so wunderschön anzusehen. Vollkommen verliebt. Gerade als ich fertig war, kamen die Beiden auf mich zu und haben gefragt ob sie das Bild sehen dürften. Die Frau hatte rote Haare wie du Sarah. Sie haben sich das Bild einen Moment angesehen. Dann haben sie mich nach meinem Namen gefragt. Ich hab mich noch gewundert, warum sie das interessiert. Die Frau hat gesagt das Bild wäre wunderschön. Ich solle es mit meinem Namen signieren. Dann hat sie mich gefragt ob sie es behalten dürfte. Sie würde gerne eines meiner ersten Bilder haben, das wäre bestimmt einmal viel Wert. Ich sei talentiert und solle doch etwas daraus machen. Es war das erste Mal das ich jemandem eines meiner Bilder gezeigt habe. Ich war unglaublich stolz und glücklich das ihr das Bild gefallen hat. Leider habe ich die Beiden nie wiedergesehen. Doch danach habe ich begonnen immer mehr zu Zeichnen. Alles mögliche.< er sah vom Meer wieder zurück und verließ die Erinnerungen an diesen Moment. Sarah und Alex sahen ihn gespannt an.
>So jetzt ist aber einer von euch dran.< er nahm den Würfel und warf eine . . .sechs.
Alex drei und Sarah . . . wieder zwei. Sie wählte sofort Wahrheit.
>Was tust du am liebsten Sarah?<
>Ich spiele am liebsten Gitarre oder höre Musik. Oftmals spiele ich dann meine Lieblingsongs auf der Gitarre nach. Im Moment haben es mir die Foo Fighters mit All my Life angetan. Aber auch die White Stripes mit Seven Nation Army. Der Song ist einfach nur der Hammer. Was noch na, ja mal überlegen . . . Ach ja 3 Doors down und Away from the Sun. Das sind im Moment die Titel die ich am liebsten höre oder spiele. Reicht das?<
Chris hatte sie währenddessen etwas beobachtet. Sarah wirkte beim Thema Musik vollkommen begeistert. Sie war Hin und Weg als sie über ihre Lieblingstücke grübelte. Am meisten faszinierte ihn jedoch, die Art wie sie sich auf die Unterlippe biss wenn sie nachdachte. In diesem Moment sah sie unglaublich sexy aus. Insgesamt war Sarah atemberaubend. Sie trug einen grünen Bikini der perfekt zu den Farben ihrer Augen passte. Sie waren etwas dunkler als die von Alex und hatten genau die richtige Intensität. Könnte man denken bei ihren langen Haaren und der Menge an Rot, wäre der Bikini etwas zu viel des Guten . . . so irrte man sich. Es sah malerisch aus. Chris wünschte sich er hätte eine Auswahl an farbigen Stiften mitgehabt. Doch für den Urlaub hatte er lediglich Bleistifte eingepackt. Sich aus seinen Gedanken und Beobachtungen lösend meinte er:
>Also Seven Nation Army würde ich dich gerne mal spielen hören. Dum de de dede dumdumm. Aber Away from the sun ist doch nur so geil wegen der Stimme des Sängers.<
>Sarah kann das richtig gut spielen. Ich hab ihr schon oft dabei zugesehen.< meldete sich Alex zu Wort
>Gut ich bin wieder dran. Achso, der Verlierer fängt an mit Würfeln.<
Die neue Runde gewann sie. Und . . Alex verlor.<
>Hm eigentlich ist das unfair. Ihr beide kennt euch ja schon ewig. Ihr braucht euch ja nicht kennenlernen.< dachte Chris laut.
>Spielregeländerung. Wenn ihr beiden verliert, bzw der eine gewinnt und der andere verliert stelle ich eine Frage die euch beide betrifft.<
Erst sahen sich beide an dann nickten sie.
>Also was gefällt euch an eurem Gegenüber am besten?<
>Das ist einfach. Der Kontrast von ihrem roten Haar zu ihren grünen Augen< Alex grinste
>Alex neues Ich< Sarah grinste frech zurück.
>Das zählt nicht mischte sich Chris ein<
>Na gut. Die Art wie sie mich ansieht wenn ich mit ihr rede. Das hat mir schon immer an ihr gefallen. Wenn sie einem konzentriert zuhört legt sie den Kopf immer leicht schräg, lächelt einen von unten herauf an und spielt mit ihrer Haarsträhne. Sie wirkt dabei immer so verführerisch.<
>Ok, das zählt. Ich weiß was du meinst. Als sie mich gestern Abend so angesehen hat, musste ich anschließend meinen Bauchnabel entknoten<
>Welche Art meint ihr jetzt genau?<
Alex sah beide abwechselnd auf genau jene Art an.
Sarah sah ihn an und ohne sich abzustimmen küssten sie Alex links und rechts auf die Wange.
>Genau diese Art, meine Süße. Du hättest nur noch deine Strähne zwirbeln müssen.<
>Ich hab doch gar nichts gemacht . . .< sie sah beide skeptisch an. Doch fiel sie in ihr folgendes Lachen mit ein.
Danach würfelten sie wieder und Sarah verlor. Es war erneut an Chris, eine Frage zu stellen.
> Gut du magst also Rockmusik und spielst Gitarre. . .Was ist dein Lieblingsbuch oder Film, je nachdem was du lieber magst<
>Oh da hast du den richtigen Punkt getroffen< Alex lachte
Chris wunderte sich schon, was sie meinte, als Sarah ihn fragte:
>Also definitiv Filme. Ich weiß jetzt nur nicht ob ich meine Lieblinge in alphabetischer oder chronologischer Reihe aufzählen soll.<
Chris musste schon wieder lachen.
>Einfach raus damit. Wie es dir gerade einfällt.<
>Also: Sweet Home Alabama, Donni Darko, Herr der Ringe, American Beauty, Gottes Werk und Teufels Beitrag, Pearl Harbor, Die Fabelhafte Welt der Amelie, Ritter aus Leidenschaft, Gladiator . . .
>Ok, ok schon gut. Das ist ja echt breit gefächert.<
Mit tiefer Stimme intonierte er:
>Mein Name ist Maximus Decimus Meridius, Vater eines ermordeten Sohnes, Ehemann einer ermordeten Frau. Und ich werde mich dafür rächen, in diesem Leben oder im Nächsten!<
>Ja genau. Sarah lachte. Du stehst wohl auch auf Filme?<
>Ja, sehr sogar. Ich hab in dem Punkt wahrscheinlich durchs Zeichnen ein besonderes Talent.
Ich brauche einen Film nur einmal gesehen zu haben. Wenn ich ihn kenne, kannst du mir praktisch einen beliebigen kurzen Ausschnitt zeigen und ich kann dir sagen um welchen Film es sich handelt. Meistens reichen schon ein paar Sekunden. Manchmal sogar nur ein Bild.<
>Das musst du uns irgendwann beweisen bevor wir es dir glauben. Hm . . . Genau wir zwei machen mal einen Wettbewerb. Du trittst gegen mich an. Mal sehen wer mehr Filme erkennt.<
>Da verlierst du Chris< Alex grinste ihn selbstsicher an.
>Sicher? also hm mal überlegen, der Reihe nach:
Schwing deinen Arsch hier runter und lass dich von mir Scheiden. Sweet Home Alabama mit Reese Witherspoon
Achtundzwanzig Tage sechs Stunden zweiundvierzig Minuten zwölf Sekunden. Donni Darko
Herr der Ringe brauche ich denke ich nicht beweisen.
American Beauty . . .ach ja, die weiße Plastiktüte die er filmt wie sie immer wieder vom Wind durch die Luft gewirbelt wird.
Gute Nacht ihr Prinzen von Wales, ihr Söhne von Neuengland, Gottes Werk und Teufels Beitrag mit Tobey Maguire
Pearl Harbor fand ich nicht so toll. Ich mag Ben Affleck nicht. Aber an die Szene beim Blutspenden mit den Colaflaschen erinnere ich mich noch.
Dann . . . . ach ja. Ich bin ein Ritter! Vielleicht im Herzen aber nicht auf dem Papier. Ritter aus Leidenschaft.
Hab ich was vergessen?< er grinste Sarah an
>Alex ich glaube ich hab ne echte Herausforderung gefunden. Das müssen wir bei Gelegenheit vertiefen.< sie grinste Alex an
>Ich hab nur ein Viertel nachvollziehen können.< gab diese etwas kleinlaut zu.
>Süße du kennst die Filme. Du hast sie mit mir zusammen gesehen. Wenn du sie siehst erinnerst du dich bestimmt wieder. Na gut ich bin mal wieder dran.< meinte Sarah
>Ha gewonnen. und . . .ok Chris<
>Du zeichnest, stehst auf Filme, schwimmst, kennst dich auch bei Musik ganz gut aus. Sag jetzt nicht auch noch das du viel liest<
>Doch< er grinste
>Gut dann die Frage: wie machst du das alles. Wann triffst du dich mal mit Freunden? Ich mein, da bleibt ja kaum Zeit<
Chris fühlte sich plötzlich etwas unangenehm berührt.
>Also ich hab eigentlich nur mit Daniel etwas unternommen. Ich muss ehrlich gestehen, das ich nicht besonders beliebt bin. Ich wurde früher oft gehänselt wegen meinen Augen. Dadurch hab ich mich eher immer bedeckt gehalten. Einige in meiner Schule haben mich ziemlich drangsaliert. Daniels Vater hat das irgendwann mal mitbekommen. Danach hat er mich mit seinem Sohn zusammen in Selbstverteidigung unterrichtet. Er ist in der Armee Ausbilder für Sondereinsatzkommandos. Er hat uns beigebracht wie man sich wehrt. Aber auch wann man es tut. Irgendwann habe ich mir dann die Typen in der Schule vom Hals schaffen können. Aber dadurch ist es auch nicht gerade besser geworden. Ich bin halt eher ein Einzelgänger. Da bleibt einem viel Zeit für sich.<
>Entschuldige, Chris. Ich wollte dich nicht . . .<
>Ist schon gut. Ich bin, wer ich bin. Bis vor Kurzem hatte ich ja auch Daniel, der ähnlich drauf war. Wir haben so gut wie alles zusammen gemacht. Schwimmen, trainieren mit seinem Vater, Filme schauen usw.<
Beide sahen ihn an.
>Ehrlich Chris du bist toll so wie du bist. Anders als alle Jungs die wir kennen. Gegen dich sind die Jungs in unserem Jahrgang Milchbubies. Aber ich kann mir durchaus vorstellen das du es bei unseren Jungs auch schwer hättest. Du tanzt halt gänzlich aus der Reihe. Insgesamt, deine Art und so. DAFÜR . .. .Hast du Alex um den kleinen Finger gewickelt und . . .ich find dich auch toll. Bei den Mädels hättest du es leicht.<
Chris musste gegen seinen Willen lachen. Das war das Beste was ihm seid langem einer gesagt hatte. Nein das Beste war das: ich liebe dich, von Alex. Trotzdem hatte Sarah mit ihrer direkten und frechen Art, es geschafft ihm die Beklommenheit angesichts der Frage zu nehmen.
>Danke Sarah< er schmunzelte sie an
>So jetzt ohne Würfeln die Gegenfrage. Wie sieht es bei euch aus? Also in der Schule bzw. im Freundeskreis?<
>Also da sind Hauptsächlich ich und Sarah. Aber auch Niclas und Melany. Die beiden sind ein Paar und wir vertragen uns echt gut. Sie haben es oftmals schwer. Besonders Niclas. Eigentlich sollte das heutzutage keine Rolle mehr spielen aber . . . die beiden sind dunkelhäutig. Gerade die zwei Jahrgänge über uns hacken ziemlich auf Niclas ein. Dabei ist er echt lieb und total cool. Nur erkennen das die meisten nicht. < meinte Alex
>Wir sind eben mehr oder weniger auch ein Haufen Aus-der-Reihe-Tänzer. Niclas und Melanie eben weil sie schwarz sind. Unsere Alex, hier weil sie die Jungs andauernd abblitzen lässt und als absolut prüde gilt. Dennoch versuchen sie es immer wie . . .<
>Prüde? Na warte. Sarah hier dagegen, kann ihre Klappe einfach nicht halten. Unser freches, vorlautes Luder.< Alex versuchte sich darin Sarah einen bösen Blick zuzuwerfen, doch so recht gelingen wollte es ihr einfach nicht. Sarah und Chris mussten über den Versuch herzhaft lachen. Sie sah eher süß, als böse oder bedrohlich aus.
>Die Konstellation klingt echt interessant.<
>Ja da würdest du gut reinpassen. Die Beiden würden dich bestimmt mögen< Alex schien zu grübeln
>Oh ja, das würden sie. Dann könntest du Niclas ein paar Kniffe beibringen. Der hat es echt schwer.<
Irgendwie verloren sie sich in diesem Thema. Das Würfeln war längst vergessen. Die nächste Stunde malten sich die drei in allen Einzelheiten aus, wie es wäre, zusammen zur Schule zu gehen. Es war eine herrliche Vorstellung. Doch leider Wunschdenken. Das war ihnen allen bewusst. Doch brachte sie das gemeinsame Ideen schmieden näher zusammen, als es das Spiel vorher getan hatte. Alex lag mit dem Kopf auf Sarahs Schoß und er war dicht an die Beiden herangerückt. So lag Chris auf dem Bauch zwischen Alex Beinen den Kopf auf ihrer Hüfte. und kraulte ihren Nabel. Die Vertrautheit, die zwischen den Dreien entstand, war beinahe mit den Händen zu greifen. Irgendwann nahm Chris Sarahs Hand und legte sie unter seine, auf Alex Bauchnabel. Danach schwiegen sie eine Weile und hingen jeder für sich Träumereien von einer gemeinsamen Schulzeit nach. Ohne dass es die drei mitbekamen fielen sie gemeinsam in einen träumerischen Halbschlaf. Chris, der in seinem schwebenden Zustand ohne jedes Zeitgefühl nicht mehr zwischen Traum und Fantasie unterscheiden konnte, beobachtete wie sich Sarahs Hand an seinem Kopf vorbei in Alex Bikinihöschen schob. Keine zwei Zentimeter entfernt von seinem Mund begann sie mit sanften streichelnden Bewegungen die Schamlippen zu liebkosen. Alex mit geschlossenen Augen begann sich langsam zu regen. Ihre Hände fuhren ihren Körper entlang und stimulierte Busen, Bauch und Beine. Immer wieder strich sie ihm dabei durch die Haare und drückte seinen Kopf auf ihre Scham. Sarah, die Alex und ihn lächelnd beobachtete, zog Alex das Bikinioberteil aus und begann zusätzlich ihre Brüste zu massieren. Langsam bildete sich ein feuchter Fleck unter Chris Augen und der unverkennbare Duft von Alex erwachender Lust begann sich zu verbreiten. Sie spreizte die Beine und drückte seinen Kopf weiter nach unten direkt vor ihre Muschi. In diesem Moment wurde er wach.
Ein fremder, betörender Geruch strömte auf ihn ein. Was . . .? Unsicher öffnete Chris die Augen und erschrak zutiefst als er grünen, statt blauen Bikinistoff vor seinen Augen erblickte.


Ohne Gefühl für Zeit, ohne Gespür, wanderte Alex entlang eines laubbedeckten Pfades. Um sie herum bildeten sich Nebelschwaden, die zwischen den mächtigen Baumstämmen links und rechts von ihr angeweht wurden. Kein Laut hallte durch den Wald. Vollkommene Stille umgab sie allseits. Ihrem inneren Drang folgend wanderte Alex weiter. Etwas zog sie zu sich.
Dünne Lichtstreifen fielen durch das Blätterdach über ihrem Kopf und zeichneten tänzelnde Schatten auf den Weg. Nach einer Weile des Wanderns sah Alex eine Lichtung am Ende des Pfades. Ein Flüstern ging von dort aus, das durch die Baumwipfel zu ihr getragen wurde. Wie das Echo einer zu weit entfernten Stimme . . .Sie konnte die Worte nicht verstehen. Doch war es ihre eigene Stimme die sie rief.
Alex betrat mit einem letzten Schritt den Rand der Lichtung und sah sich um. Niemand war zu erkennen. Auch die Schatten hinter den Bäumen auf der anderen Seite blieben leer. Alex ging einen Schritt auf die Lichtung hinaus und blieb stehen. Einmal drehte sie sich im Kreis und suchte die Schatten nach dem Ursprung der Stimme ab. Dann vernahm sie die Laute bewusster.
>Du alleine kannst beide nicht halten. <
Sie schien von Überall und Nirgends zu kommen. Einzelne Worte sogar aus verschiedenen Richtungen. Alex drehte sich weiter im Kreis, in der Hoffnung den Ursprung zu finden.
>Du wirst sie verlieren.<
Die letzten Worte kamen aus ihrem Rücken. Alex drehte sich um und beobachtete wie sich eine anmutige, betörend energiegeladene Version ihrer selbst aus den Schatten schälte. Ihr Haar wurde vom Licht nur langsam erobert als sie sich langsam auf sie zu bewegte. Sie war strähnenlos. Makellose blonde, lange Haare schwebten schwerelos um ihr Gesicht.
>Du wirst sie verlieren.< wiederholte sie noch einmal
>Ich will sie nicht verlieren. Ich liebe sie.<
>Du liebst sie. Neidest ihnen aber das Glück das sie zusammen finden könnten< ihr Inneres zog eine Augenbraue hoch.
>Wie kann man jemanden lieben, ihm aber nicht alles Glück der Welt wünschen?<
>Ich . .ich habe Angst . . . das ich dabei in Vergessenheit gerate. Wer bin ich denn schon neben Sarah oder Chris. Die Beiden sind so . . . geballt. Ich dagegen . . . ich habe Angst das ich neben beiden verblasse.< gestand Alex ein.
>Sieh mich an.< ihr anderes Ich kam ein Stück näher und betrachtete sie eindringlich.
Dann nahm sie ihre Hellere Strähne, sie spielte mit ihr, zwirbelte sie um ihre Finger und blies einmal darauf. Kurz wirkte es so als würde ihre Strähne heller werden. So wie sie es in der Vision während des letzten Orgasmus gesehen hatte. Dann verblasste sie wieder.
Die Frau vor ihren Augen wirkte enttäuscht. Sie ließ die Strähne fallen.
>Warum bist du hier?< fragte sie.
>Ich will so sein wie du.<
>Du bist ich< ein Lächeln umspielte ihre Lippen.
>Nein ich bin nicht du. Ich bin irgendjemand der dir ähnelt aber nicht du.<
>Du bist ich. Aber ich bin nicht nur du. <
>Wie meinst du das?<
>Dein Körper erinnert sich an mich.< dabei hob sie wieder ihre helle Strähne an.
>Oh ja das tut er. Die letzten beiden Tage hat er sich deutlich an dich erinnert.<
>Nein. Du hast begonnen dich an mich zu erinnern. Dein Körper weiß wer ich bin. Dein Instinkt weiß es. Deine Gefühle wissen es. Alles ist in heller Aufruhr, da du endlich anfängst zu verstehen.<
>Was zu verstehen?<
>Wer du wirklich bist.<
>Du bist ich. Ich bin dein Glück. Ich bin mehr als nur . . .du. Mehr . . .<
Hinter ihr ertönte das Knacken von Holz unter großer Hitze. Wo eben noch absolute Leere war, prasselte nun ein Lagerfeuer. Mächtige Flammen züngelten dem Himmel entgegen und wurden immer wieder in eine Richtung gezogen. Zu einem Mann, der am Fuße eines nahen Baumes saß. Auf seinem Schoß eine wunderschöne Frau mit blonden Haaren. Die eine Seite, beschienen vom Schein des Feuers, glimmte in rötlichem Licht. Dann wurde das Bild verwischt. Es waren nicht mehr nur zwei, es waren drei Körper die sich aneinander schmiegten und von der Wärme des Feuers erhitzt wurden.



Eine Bewegung an ihrem Bein ließ sie wieder zu sich kommen
Alex, die als Erste wieder erwachte setzte sich ein Stück auf und betrachtete verträumt die beiden Körper neben ihr. Scheinbar hatten sie ziemlich lange geschlafen. Denn die Sonne stand bereits tief über dem Meer. Ein Funkenmeer aus Rot und Orange spiegelte, glitzerte und brach sich auf den seichten Wellenkämmen, die von der Meeresbrise in die Bucht getragen wurden. Ihr Blick schweifte zu Sarah und Chris neben sich. Alle drei hatte sich während des Schlafes voneinander gelöst. Alex lag nun nicht länger in der Mitte, sondern Chris. Beide regten sich im Schlaf und gaben leise Seufzer von sich. Im Gegensatz zu Alex, die wie tot geschlafen hatte, nach den aufwühlenden Erlebnissen und den vielen Höhenflügen ihres Körpers, schienen die Beiden noch immer genug Lust für erotische Träume im Körper zu haben. Kein Wunder, schließlich hatten beide nur die Hälfte ihrer eigenen Energie verbrauchen können. Wie Alex die Beiden so beobachtete kam sie sich ob ihrer Eifersucht Sarah gegenüber schrecklich vor. Mit welchem Recht hatte sie zwei Menschen die sie liebten und verweigerte Sarah das Gleiche? Oder Chris? Ihr eigener Körper war zu ausgebrannt um die energiegeladene Lust von beiden befriedigen zu können. Ihre Liebe konnte sie beiden erwidern. Ihr Herz war groß genug für beide. Doch wie konnte sie erwarten Feuer und Sturm gleichzeitig zu besänftigen? Was sollte sie tun? Während sie ihren Gedanken dazu nachhing beobachtete sie wie Sarah sich in ihrem Traum zu winden begann. Unruhig warf sie den Kopf hin und her, öffnete die Beine und hob ihr Becken leicht an. Auch ohne ihre Augen zu sehen konnte Alex das Feuer erkennen das in Sarahs Innerem tobte. Chris, der auf dem Rücken lag schien ebenso mit sich zu kämpfen. Sein Kopf ruckte unruhig hin und her. Seine drängende, eingesperrte Männlichkeit konnte kaum noch von den Shorts im Zaum gehalten werden. Seine Bauchmuskeln spannten sich. Mehr als das es Alex bewusst entschieden hätte, akzeptierte sie . . . und verstand in diesem Moment, dass Sie alleine, beide nicht befriedigen konnte. Dazu müsste sie beide übertrumpfen was ihre Energie und Leidenschaft anging. Dabei hatte sie schon Mühe einen zu bändigen. In Alex Kopf geriet alles durcheinander. Ihre Liebe zu Beiden, ihre Lust, ihre Eifersucht das sich die Beiden miteinander. . .
Erinnerungen an ihren Traum drängten sich an die Oberfläche.
>Ich bin dein Glück. Ich bin mehr als nur . . .du< erinnerte sie sich.
Auch die Warnung, dass Alex beide verlieren würde kam ihr in Erinnerung. Der Anblick der erregten Leiber vor ihr spiegelte ihre innere Gefühlswelt wieder. Bisher hatte sie befürchtet, dass wenn sich Chris und Sarah einander näherten, sie beide verlieren würde. Nun sah sie einen anderen Weg. Einen Weg den sie im Traum gegangen war. Einen Weg auf dem ihr Herz nicht gespalten sondern wieder eins werden würde. Einen sonnigen grünen Pfad. An dessen Ende eine Frau mit den roten Haaren und der Mann der das Feuer anzieht, gemeinsam an der prasselnden Hitze ihrer Leidenschaft saßen und auf sie warteten. Nur wie sollte sie das anstellen? Sarah war leicht in Chris verliebt. Zumindest glaubte Alex das. Doch was war mit Chris? Sie hatte seine bewundernden Blicke für Sarah und seine Zuneigung zu ihr erkennen können. Doch konnte er sie lieben?
>Worüber denke ich hier eigentlich nach?< fragte sie sich in Gedanken
Es ist noch nicht lange her, da habe ich die Krallen ausgefahren bei dem Gedanken das Sarah Chris auch nur küssen könnte. Jetzt überlege ich wie ich die Beiden dazu bringe sich ineinander zu verlieben? Ihre frisch gewonnene Zuversicht schien zu bröckeln. Wie sollte sie das bewerkstelligen?
In diesem Moment schlug Sarah die Augen auf.

Sarah erschrak über ihren inneren Aufruhr. Sie hatte erneut von Chris, Alex und sich selbst geträumt. Doch diesmal war sie und nicht Alex die zentrale Person gewesen. Chris hatte Sie liebkost und mit Ihr geschlafen. War schon der erste Traum nervenaufreibend erregend gewesen, so hatte dieser ihr fast einen Orgasmus beschert, ohne dass sie sich ein einziges Mal selbst berührt hätte. Chris neben ihr schien es ähnlich zu gehen. Er seufzte immer wieder und sein geschwollenes Glied zeichnete sich deutlich ab. Bauchmuskeln und Unterleib zuckten gelegentlich leicht. Der Anblick von Chris Schwanz, der bis vor wenigen Minuten im Traum noch in ihr war, ließ sie aufstöhnen. Dann erinnerte sie sich an Alex und sah zu ihr. Dabei erschrak sie über den Anblick den ihre Süße ihr bot. Sie wirkte nervös . .. nein ängstlich . . .nein . . ratlos?
>Hey Süße, was ist denn los?< flüsterte sie besorgt und wandte sich ihr zu.
Alex sah sie einen Moment schweigend an.
>Sarah? Beantworte mir die nächste Frage bitte ehrlich. Glaubst du wir könnten zu dritt glücklich werden?<
>Natürlich könnten wir das. Ich bin mir ziemlich sicher das Chris und ich gute Freunde werden.< versuchte sie Alex zu beruhigen. Doch anders als erwartet schien es eher das Gegenteil zu bewirken. Sarah verstand die Welt nicht mehr. Was war denn plötzlich los?
>Alex, was hast du denn?<
>Ich werde euch verlieren. Ich weiß es, ich habe davon geträumt.< ihre Augen glitzerten dabei leicht.
>Süße, das war bestimmt nur ein Alptraum<
>Nein es ist mehr als das. Sieh dich doch an.< Alex kam auf sie zu, griff ihr ins Höschen und führte ihr die eigene Feuchtigkeit vor Augen. Dann zeigte sie auf Chris.
>Ihm geht es genauso. Ich bin völlig ausgebrannt. Es war einfach zu viel die letzten Tage. Ihr beide vergeht aber immer noch vor Lust, weil ihr weniger auf eure Kosten gekommen seid.
Es war kein Alptraum, sondern eher eine Erkenntnis meiner eigenen Grenzen. . . . und eurer Bedürfnisse.<
In diesem Moment wurden sie von einem Stöhnen von Chris unterbrochen. Alex sah sie plötzlich mit festem Blick an.
>Ich kann euch nicht beide befriedigen. Das ist mir klar geworden. Oder eher mein inneres Ich hat es mir vor Augen geführt. Auch wie egoistisch und falsch meine Angst war euch beide . . . Sieh mich an.<
Sarah konnte es nicht verhindern. Ihre Blicke waren von Alex Körper zu Chris und zurück gewandert. In ihrem Körper brodelte es. Der eigene Körper verdeutlichte Alex Erkenntnis mehr als es ihre Worte vermochten. Nur mühsam konnte sie Alex in die Augen sehen. Am liebsten wäre sie über sie hergefallen. Oder über Chris. Hauptsache, jemand erlöste sie endlich.
Alex Hand fuhr zu ihrem Kinn. Ihre Stimme wurde fester, entschlossener, eindringlicher.
>Sie mich an<
Sarah gelang es, sich soweit zu kontrollieren, ihr einen Moment in die Augen zu sehen. Dort erkannte sie Verständnis aber auch Sorge.
>Geh zu ihm<
>Was?< Sarah glaubte sich verhört zu haben
>Wir haben heute früh gesagt, keine Regeln. Auch das wir eh nicht wissen,
wohin uns das alles führt. Meine Eifersucht habe ich im Moment im Griff. Meine Bitte mir Zeit zu geben . . .
ist hinfällig. Stattdessen möchte ich dich um etwas Anderes bitten. Finde heraus was du für ihn empfindest. Ob du ihn lieben kannst. Aber lass mich dabei sein Ja? Ich glaube wir können nur zu Dritt wirklich glücklich werden. Ich allein kann euch auf Dauer nicht halten. Eure Herzen ja. Aber eure Lust kann ich alleine nicht bändigen. Hilf mir.< sie sah sie fast flehentlich an.
>Ich weiß das du etwas für ihn empfindest. Ich kann es dir ansehen. Ich glaube auch, dass du ihn Lieben kannst. Hilf mir bitte. Lass uns herausfinden was aus uns werden kann. Ich schaffe das nicht alleine<
Sarah vergaß für einen Moment sogar ihre Lust. Unglauben, Schock und . . . Freude mischten sich in ihrem Inneren zu einem einzigen Chaos.
>Ist das dein Ernst? <
Alex zögerte kurz dann nickte sie.
>Ja ist es. Nur lass mich dabei sein.<
>Süße, ich kann auch . . .<
>Sarah tu es einfach. Du empfindest etwas für ihn. Du läufst im Moment geradezu aus. Was sich in Chris gerade abspielt mag ich mir nicht einmal vorstellen. Ich habe seine Blicke bemerkt. Er findet dich definitiv heiß. Was glaubst du wie er sich fühlt wenn wir uns zusammen in seiner Nähe küssen? <
>Süße ich . . . <
Plötzlich schien Alex genug zu haben. Sie richtete sich auf und zog Sarah über Chris herüber in einen tiefen Kuss. Dabei legte sie Sarahs Hände über Chris Hose und hielt sie mit ihren Eignen fest. Sarah Muschi befand sich eine Handbreit über Chris Gesicht und ihre Hände nur Millimeter von seiner Eichel entfernt. Alex lächelte sie an und nickte. Dann zog sie sich ein kleines Stück zurück.
>Alex nein, was ist wenn Chris es gar nicht will? <
>Willst du es? <
Sarah wollte zuerst verneinen, doch kam ihr kein Wort über die Lippen. Stattdessen nickte sie zögerlich. Ohja, sie wollte es. Seitdem sie von ihnen zu Dritt geträumt hatte, sehnte sie sich geradezu danach. Nicht das Alex ihr nicht genügen würde . . .es war einfach das Chris eine unwahrscheinlich starke Wirkung auf sie entfaltet hatte. Seine Augen, die sie so fesseln konnten, seine Art ihr das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit zu vermitteln, sein berauschender Körper. Alles an ihm hatte sie in seinen Bann gezogen.
Alles in ihr verzehrte sich nach ihm. Gleichzeitig hatte sie Angst von ihm zurückgewiesen zu werden. Alex schien ihre Gedanken zu lesen.
>Er wird dich nicht zurückweisen. Ich bin bei euch. Wenn er versteht das es für mich ok ist, wird es ihm gefallen.<
>Woher willst du das wissen?<
>Ich weiß es einfach. Tief in meinem Bauch.<
In diesem Moment regte sich Chris unter ihnen.
>Was zum . . . Sarah?< seine Stimme bebte.
Sarah sah Alex ängstlich in die Augen. Alex hieß sie stillzuhalten. Dann ging sie um sie herum zu Chris und küsste ihn nach den Geräuschen zu urteilen.
>Alex was hat das zu bedeuten?<
Seiner Stimme haftete eine solche Menge an Emotionen an. Sarah musste sich umdrehen. Sie wollte ihn ansehen. Wenn auch etwas ängstlich, drehte sie sich und lächelte ihn schüchtern an.
>Ich habe Sarah um etwas gebeten. Dich möchte ich um das Gleiche bitten.< Sie sah ihn liebevoll an. Chris Augen wanderten von Alex zu Sarahs hin und her. Gezeichnet durch eine Mischung aus Skepsis, Freude, Unglauben und alle möglichen anderen Variationen von Gefühlen erkannte Sarah auch einen Bestandteil, der seinen Blicken zu Alex glich. Unbändige Lust. Sarahs Angst schwand beim Anblick dieses Blicks dahin.
>Ich bin zu erschöpft um euch beiden im Moment das zu geben was ihr braucht.< sagte Alex in diesem Moment zu Chris. Sie strich ihm über die Wange.
>Es ist ok. Wirklich. Ich bitte euch sogar darum. Helft euch. Bevor einer von uns unglücklich wird.<
Chris nickte Alex zu und gab ihr einen Kuss.
>Und du?< fragte er sie noch vorsichtig.
>Ich werde zuschauen< sie grinste sogar dabei.
Sarah konnte es mal wieder nicht glauben. Alex hatte innerhalb weniger Stunden erneut eine innerliche Kehrtwende vollzogen. Statt nun ihr Versprechen zu halten, das Sarah und Chris ihr zusehen dürften, sah sie stattdessen ihnen zu. Sarahs Blicke wanderten zu Chris unter ihr. Eine Millisekunde hatte sie Zeit den Ausdruck in seinen Augen zu entschlüsseln. Sie fixierten sie das ihr fast schwindelig wurde. Sie bohrten sich in ihre eigenen. Fuhren ihr durch Mark und Bein. Die Lust, die sie erkennen konnte, entfachte in ihrem Inneren einen Flächenbrand. Die Zuneigung, die sich in ihnen spiegelte, vertrieb alle ihre Ängste vor Zurückweisung. Seine Hände berührten ihre Hüften, er setzte sich auf und zog sie an sich. Nicht ein einziges Mal hatte er dabei den Blickkontakt unterbrochen. Je näher er ihr kam desto heftiger wüteten die Flammen in ihrem Inneren. Dann berührten sich ihre Lippen und ihr Herz setzte einen Schlag aus.

Alex beobachtet die Beiden während ihres ersten Kusses. Sie selbst, durch eine Mischung aus Furcht, Freude und . .. .allen möglichen Dingen verunsichert, hatte nicht damit gerechnet wie sich die Dinge entwickelten. Nur ihre Ahnung, dass Chris es mögen würde, hatte sich als vollkommen richtig erwiesen. Doch das Schauspiel vor ihren Augen hatte sie nicht erwartet.
Sie kannte Chris als beherrschten, genießenden, kontrollierten Liebhaber. Er konnte zwar alles um sich herum vergessen, doch schien er stets einen Plan zu verfolgen. War das Liebespiel zwischen ihnen eine Kunst . . . so war es zwischen ihm und Sarah wie der Kampf der Elemente, mit denen sie die Beiden verband.
Sarahs Sachen waren längst in hohem Bogen davongeflogen. Ihr Bikinioberteil zerrissen. Chris Hals und Rücken zeichneten leichte Blessuren von Knutschflecken und Fingernägeln. Vor ihr kämpften zwei Gewalten miteinander. Niemandem gelang es die Oberhand zu gewinnen. Mit verklärten Augen küssten, pressten, rieben, und leckten sie aneinander. Beide mittlerweile nackt, hielten sie es keinen Moment aus, dem Anderen die Führung zu überlassen. Zwischen Alex und Chris war es ein Spiel. Zwischen ihm und Sarah pure, geballte Entladung von Energie. Alex war gefesselt. Wie würde es sein in diesem Kampf den Mittelpunkt zu bilden oder sich daran zu beteiligen?
Spitze, heisere Schreie der Lust entrangen sich aus Sarahs Kehle und vermischten sich mit dem tiefen, kehligen Stöhnen von Chris. Sie hockten voreinander, die Lippen in einem nicht endenden Spiel aus Bissen, Saugen, und heftigen Zungenschlägen versunken. Sarahs eine Hand umspielte seine Brust, während die andere seinen Rücken malträtierte. Chris Hände hatten sich in Sarahs Po vergraben während er mit seinem Oberkörper ihre Brüste an sich presste. Dann, nach einer kleinen Ewigkeit in der beide sich schier unendlich aufgestachelt hatten, schob Sarah Chris von sich und begann ihn zu Blasen. Ohne langes Vorspiel nahm sie ihn tief in den Mund, während sie mit der anderen Hand seine Hoden umschloss und straff nach unten zog. Ihre Wangen wölbten sich nach innen. Ihr ganzer Körper schien in Flammen zu stehen. Ihre Haare flogen nur so um ihren Kopf, als sie mit den Lippen Chris Schaft auf und abfuhr. Alex, nur eine Armlänge von beiden entfernt hielt immer wieder den Atem an. Chris warf den Kopf in den Nacken. Zischende, scharfe Lauten pressten sich an seinen Lippen vorbei, bevor er Sarah zurückdrängte und sie auf den Rücken zwang. Sarah, im Taumel ihrer Leidenschaft hielt es selber kaum noch aus. Mit beiden Händen griff sie um ihre Beine herum und zog ihre Schamlippen auseinander. Chris drang ebenso rücksichtslos mit zwei Fingern tief in ihre triefnasse Muschi ein, wie sie ihn mit dem Mund verschlungen hatte.. Wild, ungehemmt, zügellos . . . .stürmisch. Beide waren nun vollkommen entfesselt.

Sarah verging vor Lust. Ihr Lunge füllte sich nur noch mit Luft um zu Schreien oder zu Stöhnen. Ihre anfängliche Zurückhaltung war an Chris fordernder stürmischer Explosion aus Lust in Flammen aufgegangen. Seine Lippen saugten sich fordernd an ihren fest. Seine Hände pressten sie an seinen Körper. Ihre ununterbrochene Lust durchflutete ihren Körper mit solcher Macht, das sie keinen Weg fand sich dagegen zu wehren. Sie selbst riss sich das Bikinioberteil vom Leib und presste seine Lippen, seine Zunge, und Zähne auf ihren Busen.
Sie brannte lichterloh und brauchte ihn um gelöscht zu werden. Doch stattdessen peitschte seine stürmische Art sie noch weiter auf. Ihre Hitze züngelte an ihren Nervenbahnen. Ihre Haut schien unter seinen Berührungen förmlich Blasen zu werfen. Die Zeit, die sie sich voneinander lösten um ihre restlichen Sachen abzustreifen, dieser schier endlose Moment erwies sich als beinahe unerträglich. Sie warf sich ihm entgegen. Unter seinen Bissen in ihren Hals vergrub sie die Fingernägel in seinem Rücken. Seine pressenden Hände an ihrem Po ließen sich ihre Lippen an seinen Hals festsaugen um nicht laut aufschreien zu müssen. Nur um schließlich doch spitze Schreie hervorzupressen, als er mit den Fingerspitzen ihre Schamlippen auseinander zog. Sarah verlor endgültig die Kontrolle. Sie wurde von dem Feuer ihrer Lust hin und her geworfen. Mehr, heftiger, schneller . . .Sie stieß ihn von sich, beugte sich vor und schloss ihre Lippen um seine zuckende Eichel. Der salzige Geschmack des ersten Lusttropfens den sie ihm entsaugte, stachelte sie nur noch mehr an. Sie wollte ihn in sich spüren. So tief wie möglich. Wie war ihr egal. Sie begehrte ihn. Sie brauchte ihn . Immer wieder stieß sie ihren Kopf über seinen Schwanz so weit sie es ertragen konnte. Ihre Hände bahnten sich ihren Weg zu seinen Hoden, die sie gleichzeitig straff zog und rhythmisch presste. Chris stieß zischend die Luft, aus um dann unkontrolliert flach zu atmen. Sarah huschte, trotz der Bewegungen, ein freches Lächeln übers Gesicht das ihn dazu veranlasste sie von sich zu schieben. Mit viel Kraft gegen ihre Schultern zwang er sie auf den Rücken und vergrub den Kopf zwischen ihren Schenkeln. Ihre Beine hielt er mit den Händen weit gespreizt auseinander. Sein erster Zungenschlag durchfuhr Sarah, als hätte sie sich verbrannt. Ihre Muschi erbebte als er einmal mit der Zunge durch ihren Spalt fuhr und ihr dann den Kitzler saugte. Sie griff an ihren Beinen vorbei und spannte ihre Schamlippen um ihm freieres Spiel zu gewähren. Ihr Feuer hatte sie längst über die Grenzen ihres Verstandes hinaus versengt. Alles in ihr brannte. Die Flammen peitschten und fauchten, während ihr Kitzler weitere Hitzeimpulse durch ihren Körper sandte. Endlich spürte sie ihn im Mittelpunkt ihrer Hitze. Mit zwei Fingern drang er ungehindert, tief in sie ein. Seine Finger krümmten sich mehrmals und Sarah explodierte. Bereits die erste Berührung so tief in ihr hatte sie aufschreien lassen. Die Zweite raubte ihr den Atem. Die Dritte ließ sie alles vergessen. Ihre Umgebung, sich selbst, Alex. . . Es gab nur noch Chris und ihre Flamme die von ihm gleichzeitig geschürt und angezogen wurde. Ihren Feuersturm, dem sie nun nicht länger seinen Willen verweigern konnte.

Vollkommen überwältigt von Sarahs Energie, hatte Chris Mühe alle Sinneseindrücke, die auf ihn einströmten, zu verarbeiten. Er hatte kaum genug Zeit sich zu fragen, was mit ihnen geschah, als beide bereits nackt voreinander standen. Dieser kurze Augenblick der Trennung, der Ruhe verlieh ihm Gelegenheit Sarah mit den Augen zu bewundern. Rote Haare umrahmten grüne, sprühende Augen und freche, kecke Gesichtszüge. Makellose weiße Zähne blitzen auf, als sie sich auf die Unterlippe Biss. Mit etwas zu energisch ausgeführten Bewegungen riss sie sich den Bikini vom Leib als wenn ihr Leben davon abhängen würde. Sarahs kurvigere Figur übermannte ihn geradezu, als sie nackt vor ihm stand. Ihr fester Busen wogte unter ihren heftigen Atemzügen und ihre flachen roten Brustwarzen schienen ihn anzuklagen, warum er denn immer noch da anstand und sie nur beobachtete. Seine Blicke wanderte ihrer Kontur folgend nach unten. Auf ihrem Weg streiften sie einen flachen Bauch eine geschwungene Hüfte und einen kleinen roten Streifen Schamhaar, der den Ansatz ihrer Liebeslippen bedeckte. Ihre kräftigeren, durchtrainierten Beine ergänzten ihre heißblütige Erscheinung zum einem vollkommenen, meisterhaften Kunstwerk. Sie stand in Flammen. Als würden es ihre Augen nicht genug verraten, so wirkte besonders ihr kurzer Streifen Rot über den Schamlippen, als wolle ihr Körper signalisieren . . . Ich brenne. Ich vergehe vor Lust. Bevor er weitere Beobachtungen anstellen konnte kam sie auf ihn zu. Ihre Augen trafen sich erneut. Dann ihre Lippen, ihre Oberkörper. Ihr fester Busen und ihre Brustwarzen pressten sich ihm entgegen, das er Mühe hatte dem Druck entgegen wirken zu können. Ihr würziger Duft . . . fast wie Chili, strömte ihm entgegen. Ihre Haare umwehten ihn und schienen wie Flammen an seinem Gesicht zu züngeln. Dann fanden ihre Hände Platz in diesem Reigen. Sie eroberten Busen, Bauch, Rücken, Hals und Po des Anderen. Pressten, gruben, kratzten und massierten alles was sie zu Fühlen bekamen. Wie im Taumel erstürmten sie den Körper des Anderen. Dann wurde er zurückgeworfen. Sarah fiel vor ihm auf die Knie und ohne ihn darauf vorzubereiten, nahm sie seinen Penis tief in sich auf. Vollkommen überrumpelt umspielte ihn flüssige Hitze und eine gelenkige Flamme züngelte sich seinen Schaft entlang auf und ab.
Chris, ob dieses Ansturms, hatte nicht genug Luft in den Lungen um zu stöhnen. Sie verbrannte ihn. Sein Blut verkochte und der Dampf schien sich den Weg aus seinen Lungen zu bahnen, um an den Lippen vorbeizuzischen. Keine Sekunde länger würde er das aushalten. Sein Schwanz verkrampfte sich bereits, als er sie mit all seiner Kraft auf den Rücken drängte. Weit spreizte er ihre Beine nach hinten. Für einen Moment konnte er ihre vor ihm entblätterte Weiblichkeit bewundern. Ihre geschwollenen Lippen glitzerten vor Nässe und wurden immer weiter gespreizt, als Sarah ihre Hände um die Hüfte herumführte und ihre Lippen für ihn auseinander zog. Für einen Moment konnte er die extreme Feuchte in ihrem stark durchbluteten Eingang erkennen. Als würde sie innerlich kochen hatten sich sogar leichte Bläschen an ihren Innenwänden gebildet. Dann bestürmte er die Stelle, auf die ihn ein flammender Hinweispfeil aufmerksam machte. Ihr Kitzler ragte ihm bereits prall und keck entgegen. Ohne Umschweife ließ er seine Zunge mit Trommelschlägen auf ihn einprasseln.
Jeder Zungenschlag hallte, einem donnerschlagartigen Nachbeben gleich, durch ihren Körper. Gleichzeitig schob er ohne Vorwarnung zwei Finger in ihre weit geöffnete Muschi, krümmte sie nach oben und presste im Takt seiner Zungenschläge auf die Innenseite ihres roten Streifens. Zu Sarahs Feuer gesellte sich nun ein heftiges Gewitter. Gleichzeitig brannte, erbebte und erzitterte sie in ihrem Inneren.
Chris, bereits jenseits von Beherrschung oder bewusster Handlung, registrierte wie sich Sarah aufbäumte. Mit aller Macht kämpfte sie sich unter ihm hervor und ergriff seinen Penis während sie ihn in die Hocke zurück zwang. Diese Berührung ließ seine ohnehin zum Zerbersten gespannte Männlichkeit erzittern. Ein Blitz durchschoss seinen Körper.
Doch damit nicht genug, sie warf sich auf ihn, schloss die Beine um seine Hüfte und mit einem . . . .
>Sarah warte du . . .< sie verschloss seinen Mund mit einem fordernden Zungenkuss, dann . . .
Um Chris herum blieb alles stehen. Wie in Zeitlupe konnte er spüren, wie sich Sarahs Schamlippen um seine Eichel schlossen. Konnte das Feuer empfinden das dort zu wüten schien. Konnte ihren Augen die unbeherrschte, ungebändigte Lust ansehen. Beide befanden sich für einen unendlich langen Moment im Auge des Sturms. Ihr peitschendes Feuer und sein orkanartiger Wind, bedrängten einander und zwangen sich zu einem Moment der Ruhe. Was in Wahrheit nur wenige Sekunden dauerte, zog sich unendlich in die Länge. Millimeter für Millimeter drang er in sie ein. Durchzog ihren Körper mit Blitzen der Ekstase während er in ihrem Feuer zu verglühen schien. Nie würde er dieses Gefühl vergessen, wie sich ihre Muschi um seine Eichel spannte. Wie sich diese alles beherrschende Enge und Hitze um ihn herum ausbreitete. Dann war er komplett in ihr. Flüssiges Feuer umspülte seinen Schwanz, vermischte sich mit seinem Wind und zündete ein Feuerwerk in seinem Inneren. In dem Moment da sie ihre Hände um seinem Nacken schlang, setzte sein Zeitgefühl wieder ein. Sie presste sich fest an ihn. Alles an ihr. Ihre Hüfte, die ihn schier verschlingen wollte. Ihren Busen, ihre Fingernägel und ihre Stirn an Seiner.
Der Ausklang eines Schreis stürmte auf ihn ein und schaffte es nur mühsam das Rauschen in seinen Ohren zu vertreiben. Sarah sah ihm tief in die Augen und schob sich mit ihren Beinen seine Hüfte hinauf. Dann ließ sie sich fallen und presste ihn so tief es ging in sich hinein. Luft hatten beide keine mehr in den Lungen. Wie Ertrinkende öffneten sie den Mund, ohne weitere Laute von sich geben zu können. Chris Blick wurde unscharf. Alles was er noch sehen konnte waren Sarahs Augen die sich in Seine brannten. Ihre Hüfte fuhr auf und ab und trieb ihm sengend heiße Schauder über den Körper. Dieses heiße, gleitende, unvergleichbar enge Gefühl um seinen Schaft, würde er nur noch wenige Stöße ertragen können. Jedes Auf, jedes Ab . . .jede Zuckung . . .jede Vibration von Sarahs Muschi, ging ihm wie Tausend Funken durch die Nervenbahnen.
Sarah schien zu spüren, dass er fast soweit war. Sie ließ sich auf ihn fallen, presste ihn so tief in sich hinein wie sie konnte und veränderte die Bewegung. Statt auf und abzugleiten begann sie rhythmisch auf seinem Penis zu kreisen. Diese Bewegung entlastete Chris etwas, doch Sarah hingegen . . .es war atemberaubend, was sich in ihren Augen abspielte. Beinahe konnte er sehen wie die Flamme dahinter sich um ihre Nervenbahnen legte. Jedes Mal, wenn sich seine dickere Stelle unterhalb der Eichel beim Kreisen genau auf ihren G-Punkt drückte, explodierte es hinter ihren Augen. Ihre Hände gruben sich tief in seinen Nacken. Ihr ganzer Körper verkrampfte. Er hatte Mühe sie auf sich zu halten. Dann überfluteten ihn die Eindrücke ihres Körpers. Alle Muskeln begannen gleichzeitig zu Beben. Ihre Muschi presste sein Glied unkontrolliert zusammen während ein Feuersturm sich durch ihren Körper bahnte und schließlich ihre Augen zum Schmelzen brachte. Die unkontrollierten, massierenden Vibrationen ihrer Spalte mit den anhaltenden, kreisenden Bewegungen ihrer Hüfte ließen bei Chris endgültig die Sicherungen durchbrennen. Er fasste unter ihren Po und spießte Sarah mit heftigen Hüftstößen regelrecht auf. Beide Augenpaare wurden durch Kettenreaktionen der Lust verzerrt. Jeder Stoß bewirkte eine blitzgleiche Entladung in seinem ganzen Körper. Die Spannung stieg ins Unermessliche, bis schließlich der Funken in seine Hoden übersprang. Ein letztes Mal trieb er sich tief in Sarah hinein, bis sie ihn vollkommen umschloss. Die Zuckungen ihrer Intimmuskeln vermischten sich mit den ekstatisch pumpenden Bewegungen seines Schwanzes.
Die Gefühle danach entzogen sich seinem bisherigen Empfindungsvermögen.

Nicht länger durchliefen ihn nur Blitze, Schauer oder Gänsehaut. Nein er war kein einzelner Körper mehr. Er war Feuer, Blitz und Sturm zu gleich. Er verbrannte. Er zuckte unter heftigen Donnerschlägen zusammen während sich Gewitterfronten aus Entladungen seines ganzen Körpers bemächtigten. Flüssiges Feuer fraß sich durch seine Nervenbahnen, schien alles in ihm aufzulösen. Beide spürten an ihren intimsten Stellen, wie sich Ladung um Ladung an Sarahs Lippen vorbeipresste und in sie strömte. Es war nicht länger ein Pumpen. Kein schwallartiges Entweichen. Während er schier in ihr auszulaufen schien, ergossen sich dieselben Mengen an seinem Penis entlang nach unten.
In diesem Moment stand erneut alles um sie herum still. Das Maß an Energie, das in Beiden entfesselt wurde, hielt sich die Waage. In ihren gleichzeitigen Orgasmuswellen befanden sich beide im Auge des Sturms aus Feuer und Wind.
Sarah und Chris hielten sich eng umschlungen und warteten auf das Ende des Kampfes in ihrem Inneren. In ihren Augen spiegelte sich die erwachte Leidenschaft für den Anderen. Beide hatten sich einander völlig hingegeben. Hatten absolutes Vertrauen gefunden. Sie spürten wie sich die Mischung ihrer Lust zwischen ihnen verbreitete. Wie sie aus ihr heraus seinen Penis hinab rann, um von seinen Hoden zu tropfen und den Sand als stummen Zeugen dieses Naturschauspiels zu benetzen. Lange hielten sie sich umschlungen. Kein Muskel rührte sich mehr in ihnen. Fest aneinandergepresst gaben sie sich gegenseitig Halt, und halfen sich den Weg ins Hier und Jetzt zurückzufinden.
Dann wurde ihnen bewusst, was sie eben getan hatten, und vor wem!

Sarahs Innenleben barst schier vor Freude, Leidenschaft, Leben und erblühender Liebe. Zum ersten Mal konnte sie das Mantra von Chris und Alex wirklich verstehen. Lebe Liebe Freue Leidenschaftlich. Wie sehr sie das eben verinnerlicht hatte. Beinahe fühlte es sich so an als hätte sie ebenfalls ihr erstes Mal erlebt. Alex würde. . .
Alex. . . Oh mein Gott, Alex. Sarah sah den gleichen Gedanken in Chris Augen aufblitzen. Ruckartig fuhren sie zu Alex herum.
Drei Paar grüne Augen trafen sich. Zwei zutiefst verstört, verunsichert, ängstlich . . .und ein strahlendes, grinsendes weinendes Augenpaar. Weinend vor Glück, so wie es schien.
Sie beide hatten mit Allem gerechnet. Nachdem sie eindeutig zu weit gegangen waren. Alex hatte anscheinend nur darauf gewartet, dass beide zu sich kamen. Ohne das sie eine Chance hatten sich voneinander zu lösen, wurden sie stürmisch umarmt. Und abwechselnd leidenschaftlich geküsst. Jede Bewegung von Alex an ihren Körpern übertrug sich durch ihre Verbundenheit direkt in ihr Innerstes.
>Alex es tut mir so leid . . .ich konnte . . .ich wusste nicht mehr . . . er sollte doch mit dir . . . euer erstes Mal. . .<
Chris war absolut regungslos. Er schien zunächst abzuwarten wie die beiden Frauen das klären würden.
>Sarah . . .Oh Sarah. Du hast mich entjungfert, irgendwie ist es da nur gerecht das du ihn auch entjungferst. Ich habe euch gebeten euch zu helfen. Doch mit dem Ergebnis hab selbst ich nicht gerechnet. Es war so . . gewaltig . . ..ich kann es nicht in Worte fassen.< Dann sah sie Chris an.
>Sarahs Gefühlswelt kenne ich. Ich kann mir ungefähr vorstellen was sie durchlebt hat und gerade empfindet. Doch was ist mit dir?<
Sarahs Innenleben schien regelrecht zu verkrampfen. Ja was war mit Chris. Sie war gerade dabei sich in ihn zu verlieben. Doch er sagte . . . nichts. Er legte beiden einen Finger auf die Lippen. Dann küsste er sie der Reihe nach. Noch immer sagte er keinen Ton. Er sah hinüber zum Meer, beobachtete einen Moment das Spiel der Wellen und die Sonne, die nicht mehr lange brauchen würde bis sie am Horizont versank. Die Situation wurde angespannt. Alles schien stillzustehen und auf seine Antwort zu warten. Sarah bekam Angst. Alex wurde nervös. Er antwortete einfach nicht. Seine Augen huschten über die Bucht und schienen etwas zu suchen. Dann stand er mit Sarah in den Armen auf. Trotz ihrer Sorge entrang sich ihrer Kehle ein Seufzer als er sie von sich herunterhob. Ein letzter Schwall aus Sperma und ihrer eigenen Feuchtigkeit ergoss sich in den Sand, ohne dass es einer von ihnen bemerkte.
Mit sanfter aber bestimmter Stimme forderte er Alex auf:
>Zieh dich bitte aus, Alex<
>Was . . .warum?< Alex wirkte besorgt ihre Augen versuchten die Seinen zu ergründen.
Chris lächelte sie an.
>Ihr möchtet wissen was ich empfinde?<
Beide nickten verstört mit dem Kopf.
>Nun ich kann meine Gefühle am Besten auf eine Art ausdrücken. Ich werde es euch zeigen.<
>Zieh dich aus Alex.< es war eher eine Aufforderung, als eine Bitte. Doch erreichte das Lächeln auch endlich seine Augen. Etwas Ruhe kehrte in ihre aufgewühlte Seele ein. Doch eine Antwort bekamen sie noch immer nicht.
Alex folgte seiner Aufforderung und lächelte ihn dann unsicher, schüchtern an. Chris suchte noch einmal die Bucht mit den Augen ab. Dann nahm er sie beide an der Hand und führte sie zum Wasser hinunter. Etwa in der Mitte der Bucht zwei Schritte entfernt vom Ufer blieb er stehen.
>Ich möchte das ihr etwas für mich tut.<
Er sah sie beide an. Dann drückte er sie hinunter auf ihre Knie.
>Dreht euch so zueinander das ihr euch gegenüber kniet.<
>Ja genau so. Jetzt beugt euch nach vorne.< er ging selber etwas in die Knie um sie von der Seite anzusehen.
>Jetzt möchte ich das ihr euch küsst. So lange ihr könnt. Zeigt mir bitte was ihr füreinander empfindet. Dann zeige ich euch was ich für euch empfinde.<
Danach drehte er sich um ging zurück zu ihrem Platz. Holte sein Handtuch und seinen Rucksack. Sarah bekam es kurz mit der Angst zu tun das er einfach gehen würde. Doch dann schämte sie sich, ob dieses Gedankens. Keinen Meter vom Ufer entfernt ließ er sich bei ihnen nieder und holte . . . . einen Block und Stifte aus seinem Rucksack. Da endlich verstanden sie was er vorhatte. Alex lächelte sie noch immer schüchtern an. Die Art wie er es ihnen sagen würde stand fest. Doch die Frage des Ergebnisses blieb vorerst offen. Beide beugten sich zueinander um ihm seine Bitte zu erfüllen. Scheu begann Alex sie zu küssen. Chris beobachtete das Spiel vom Strand aus während er begann auf dem Block zu zeichnen.
Sarah löste die Augen von ihm und begann Alex Küsse zu erwidern. War sie sich seiner Gefühle unsicher, so wusste sie doch umso genauer was sie für ihn und Alex empfand. Sarah versuchte beide Emotionen in einem Kuss zu vereinen. Versuchte Sinnlichkeit mit zarten Liebkosungen, Freude mit dem Spielen in Alex Haaren, Liebe in erobernden Küssen und Leidenschaft mit frechem Zungenspiel zu verdeutlichen. Ihre Augen sprühten vor Liebe.
Er wollte Gefühle zeichnen? Die Beiden gaben ihm alles wozu sie fähig waren.

Alex Innenleben war zum Zerplatzen gespannt. Sie war sich so sicher dass ihr Plan aufgegangen war. Das beide eventuell doch etwas füreinander empfinden könnten. Und wenn es für den Anfang nur Zuneigung gewesen wäre. Sarahs Augen hatten ihr Innerstes verraten.
Sie quoll geradezu über vor unartikulierten Emotionen. Es war fast mit dem Blick vergleichbar, den sie Alex vor ihrer Liebeserklärung geschenkt hatte. Doch dann hatte Chris nichts zu der ganzen Situation gesagt. Als er ihnen den Finger auf die Lippen legte um sie zum Schweigen zu bringen rutschte ihr das Herz in die Hose. Nur um ihr danach bis zum Hals zu schlagen als er . . .BEIDE küsste. Als er daraufhin noch immer nichts sagte begann sich ihr Herz wie ein Flummi zu benehmen, der außer Kontrolle geriet. Auch die Erkenntnis, dass er es ihnen sprichwörtlich zeigen würde, verhalf ihr nicht zur ersehnten inneren Ruhe. Auch jetzt eine halbe Stunde später zitterten ihre Knie. Sie gab sich Mühe alles was sie empfand, für Sarah, für Chris und für ihr Innerstes in diesen einen Kuss zu legen, der sich einem so ungewissem Ausgang näherte. Sie war so sehr davon überzeugt das sie drei . . .Ihr Glück finden würden. Nicht sie mit Chris oder Sarah oder die Beiden untereinander. Sondern sie drei als Komposition eines Traums von Feuer und Sturm. Ihr Innerstes hatte ihr den Weg gewiesen.
Ihr gezeigt, wie falsch es war die Beiden für sich alleine beanspruchen zu wollen. Ihren Fehler offenbart. Ihr ihre Grenzen vor Augen geführt. Hatte sie das alles falsch verstanden? Hatte sie alles verdorben in dem sie die Beiden . . .
>Ich bin fertig<
Ihr Flummi hatte sich entschieden. Er schlug heftig als Puls an ihrer Halsschlagader. Sarah umarmte sie. Auch ihr Herz schlug rasend schnell. Dann flüsterte sie ihr ins Ohr:
>Gemeinsam?< sie sahen sich unsicher an.
Alex nickte mit dem Kopf und beide gingen sie auf Chris zu. Der stand auf und hielt ein Blatt vor seine Brust. Er lächelte beide an. Wenigstens dieser Umstand vermochte die Mädchen etwas zu beruhigen.
Dann, etwa eine Armlänge von ihm entfernt drehte er das Blatt herum.
Alex Augen wurden groß. Es war im Querformat gezeichnet. Darüber hinaus hatte sie Mühe, zu verinnerlichen, was dieses eine Bild alles widerspiegelte. Chris hatte die Bucht zunächst scharf gezeichnet um sie anschließend um beide herum sanft zu verwischen. Damit schuf er den Fokus des Bildes. Im Zentrum knieten Alex und Sarah voreinander. Ihre Busen berührten sich leicht und ihre Lippen schlossen sich fast in einem Kuss, wie sie ihn leidenschaftlicher nie erblicken würde. Die eine Hand lag an der Scham der Partnerin wo sie ein erhitztes Spiel zu treiben schienen. Die andere Hand lag an der Wange der Anderen. Alex hatte es nicht für möglich gehalten . . .doch Chris hatte es doch tatsächlich geschafft ihren Gesichtern und Augen die Liebe und die Lust zu verleihen als würden sie im Augenblick der Zeichnung kommen . . . .So sah Sarah während ihres ersten gemeinsamen Orgasmusses aus. Dann musste sie selbst wohl so . . . aussehen, während ihres intimsten Moments. Sie sah fast genauso aus wie der Traum ihres Inneren selbst. Die Haare der beiden vermischten sich in der Mitte des Bildes, so dass sie an die Frau in Chris Tätowierung erinnert wurde. Umgeben wurden sie von der untergehenden Sonne, die ihre Konturen scharf umstrahlte. Selbst das funkelnde Glitzern auf der Wasseroberfläche, die schäumenden Wellen, die ihre Knie umspielten, hatte er mit eingefangen. Kleine Wassertröpfchen und ein Spiel aus Schatten und Licht verlieh ihren Körpern etwas nahezu Mystisches. Der Himmel hinter ihnen schien trotz der farblosen Zeichnung in Flammen zu stehen. Ein Lichtkranz aus Sonnenstrahlen erglühte um sie herum und verblasste außerhalb des Bildfokus leicht. Durch die leicht vorgebeugte Haltung entstand in dem Bild eine nahezu natürliche . . . . Chris hatte durch ein leichtes Schattenspiel etwas von ihren Oberkörpern abgehoben. Ihre Knie berührten sich während sie mit ausgestrecktem Po und durchgedrücktem Rücken . . . ein Herz bildeten. Sarahs Knie, Po und ein Stück des Rückens die erste Hälfte und ihr Körper die zweite Hälfte. Er hatte so viele Details in diesem einen Bild vereint das es ihr die Sprache raubte. Nie würden sie oder Sarah so schön sein wie auf diesem Bild. Nie diese Anmut, dieses Feuer, diese Leidenschaft auch nur annähernd verkörpern können, die er ihnen vermacht hatte. Doch stand nun das Ergebnis außer Frage.
Deutlicher könnte er es ihnen wirklich nicht sagen. Sie spürte Tränen der Freude in sich aufsteigen. Gerade wollte sie sich ihm in den Arm werfen, da kam ihm Sarah schluchzend zuvor. Alex ließ sich davon nicht abhalten. Sie umarmte beide stürmisch und fiel in Sarahs Freudentränen mit ein.
Chris küssten sie beide zärtlich und schloss sie in seine Arme. Ihm liefen nicht die Tränen doch . . . die Art wie er die Augen schloss und die Kraft mit der er sie an sich zog. Beide fast ein Stück vom Boden hob, sprach Bände. Sie konnten ihr Glück zusammen finden.
Keiner von ihnen sprach ein Wort. Zu sehr hatten sie alle die Ereignisse dieses Tages überwältigt. Zu sehr hatte sie die geballte Energie an Wendungen und Emotionen erschöpft.
Sie standen eine ganze Weile beieinander. Küssten, berührten und streichelten sich. Genossen die schiere Gegenwart der Anderen. Hier und jetzt waren sie einfach nur . . . glücklich.
Nach einer Weile zogen sie sich an und verließen ihre Bucht. Der Himmel erglühte in einem warmen Rot und wirkte wie betupft mit kleinen orangenen Schäfchenwolken. Alle drei hielten sich an den Hüften eng umschlungen. Jeder bemüht die Beiden anderen irgendwie zu berühren . . . spüren zu können. Ihre Gesichter strahlten mit der Sonne um die Wette und ihre Nasen richteten sich nach dem Wind, der vom Wasser her den Geruch von Meer und Sommer zu ihnen trug. Ohne Zeitgefühl. Ohne bewusstes Voranschreiten erreichten sie den fast leeren Strand vor dem Hotel und begaben sich zu der Kreuzung an der sie sich sonst trennten. Alex spürte wie Sarah langsamer wurde. Alex sah ihr in die Augen und sah . . . Enttäuschung?
>Was hast du Sarah< Chris sah sie aufmerksam an
>Na ja, hier trennen sich dann unsere Wege wohl . . .< sie sah beide fast flehend an.
Zunächst verstand Alex nicht. Dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Ihre Ankündigung heute bei Chris zu schlafen. Glaubte Sarah denn wirklich . . .
>Glaubst du ernsthaft du musst jetzt zu unserem Zimmer?< Alex sah sie ungläubig an.
Chris musterte beide mit gerunzelter Stirn.
>Glaubt ihr allen Ernstes, dass nach dem was heute passiert ist einer von uns alleine schläft?<
Beide sahen ihn an und schwiegen. Beide warteten nun gespannt auf die akustische Bestätigung seiner gezeichneten Emotionen.
>Also für meine Begriffe ist mein Bett groß genug für uns drei. Ich glaube zwar nicht das ihr mir heute auch nur noch ein Seufzen entlocken könnt aber dennoch wird keiner von euch beiden heute woanders schlafen.< er nickte wie um diese Aussage für rechtskräftig zu erklären. Dann nahm er Sarah links, sie rechts in den Arm und zog sie den Weg entlang zu seinem Zimmer. Beide ließen sich widerstandslos von ihm führen. Kurz blickten sie sich hinter seinem Rücken an. Sarahs Augen waren ein exaktes Spiegelbild ihres eigenen Emotionsfeuerwerks. Wenn je eine Beziehung aus drei Personen funktionieren könnte, dann wahrscheinlich genau ihre Konstellation. Beide küssten sich hinter ihm und dann ihn, links und rechts auf die Wangen.
>Also das mit dem Seufzen, ja . . .<
Chris sah Sarah fragend an.
>Ja?<
>Sollen wir das als Herausforderung ansehen?< sie zwinkerte Alex zu und sah in dann grinsend an.
>Nein. Für heute bin ich einfach nur glücklich damit mich nachher an euch schmiegen zu können. Morgen könnt ihr nach Herzenslust mit mir Schalten und Walten wie ihr mögt.<
>Gut, da habe ich dann ein Vorrecht darauf dich zum Seufzen zu bringen.< Alex grinste.
Sarah sah sie an und nickte.
>Ich sehe es eigentlich eher so, dass wir ein Anrecht darauf haben dich deines Verstandes zu berauben.< dabei zwickte sie ihr in den Po.
Alex wurde angesichts der Blicke die Beide ihr zuwarfen schwindelig. Hatte sie ihr erstes Mal mit Chris erleben wollen . . . so stand nun außer Frage das beide sie auf ihrem Weg zur Frau begleiten würden. Alex wurde erneut von Freude und leichter Furcht gebeutelt. Dann erinnerte sie sich an ihr wunderschönes, betörendes inneres Ich. Sofort nahm die Freude überhand und sie konnte es kaum erwarten.
Auf Chris Zimmer angekommen entledigten sich alle ihrer Sachen und gingen zusammen duschen. Eng schmiegten sie sich aneinander. Busen an Busen an Brustkorb. Sie genossen das lauwarme Wasser das ihnen das Salz, den Schweiß und die feinen Sandkörner vom Körper wusch. Für Intimitäten waren sie zu müde. Doch fanden ihre Hände und Münder immer wieder Gelegenheit einander zu berühren und zu küssen. Besonders Chris konnte die Hände nicht von ihren Rundungen lassen. Hatten sie ihn vorhin beim Zeichnen nicht beobachten können, bekamen sie nun außer seiner gezeichneten Emotionen, einen weiteren Eindruck wie betörend er sie fand. Nach einer Weile verließ Chris die Dusche und die Mädchen wuschen sich noch gegenseitig die Haare. Sie kicherten kurz als sie danach an sich rochen. Da sie ihres nicht dabei hatten, mussten sie das Sportshampo von Chris verwenden.
>Wir müssen morgen ein wenig von unserem Zeug mit hierher nehmen.<
>Ja sonst riechen wir die nächste Zeit immer nach MANN< Alex lachte
Als sich beide abgetrocknet hatten gingen sie zurück ins Zimmer. Dort war Chris gerade dabei sein gezeichnetes Bild provisorisch über dem Bett zu befestigen. Sie sahen ihm ruhig dabei zu wie er vollkommen nackt mit gespreizten Beinen, gespannten Rücken und Schultern auf dem Bett stand. Sie sahen sich beide an. Wie aus einem Mund flüsterten sie:
>Unsers< dann grinsten sie sich gegenseitig an.
>Wer bekommt eigentlich das Bild?< fragte Alex Chris der sich gerade umdrehte.
>Sarah. Für sie habe ich es gezeichnet. Dich Alex habe ich schon gezeichnet noch bevor ich dich überhaupt kannte. Wie sehr ich dich liebe habe ich bereits damals auf meinem eigenen Körper als Zeugen verewigt. Darüber hinaus habe ich für dich noch eine besondere Zeichnung im Sinn. Daher gehört dieses Bild Sarah. <
>Sarah lief auf ihn zu und riss ihn kurzerhand um, als sie sich auf ihn warf. Mit ihrem Kopf an seinen Bauch presste sich Sarah so stark an ihn wie sie konnte. Alex gesellte sich zu Beiden und Sarah rutschte zu ihnen hoch. Das Licht hatten sie ausgelassen. Lediglich das seichte fast verblasste Rot des Horizonts beleuchtete das Zimmer.
>Ich werde mir auch ein Tattoo machen lassen müssen. Damit ich euch auch ständig bei mir trage<
Damit sprach Sarah den letzten Satz dieses Tages aus. Sarah und Alex gaben Chris einen Gutenachtkuss ehe sich ihre eigenen Lippen über seiner Brust trafen. Sie betteten ihre Köpfe auf seiner Brust und schmiegten sich an ihn, jede an eine seiner Seiten. Ihre Hände lagen ineinander verschränkt auf seinem Bauch. Chris der noch eine Weile ihre Köpfe kraulte, schlief als erster ein. Danach fielen Sarah die glücklich strahlenden Augen zu. Irgendwann holte auch sie der Schlaf aus ihren Träumereien von der glücklichen, gemeinsamen Zeit zu Dritt.

Er lehnte sich zurück. Dann sah er nach unten auf seinen Bauchnabel. Kurz strich er mit dem Daumen über die Stelle auf der vor so langer Zeit die beiden Hände geruht hatten. Mit einem Blick auf die Wand hinter ihm suchte er die Kopie des Bildes das er damals gezeichnet hatte. Auch alle seine anderen Bilder ihrer gemeinsamen Zeit hingen dort an der Wand. Nicht ein Stück der Holztäfelung war zu erkennen. Und doch wurde ihm das Herz schwer, wenn er an die Zeit nach der Entstehung dieses Bildes dachte. Ein längst vergessener Schmerz drohte ihn zu übermannen. Noch war die Geschichte nicht an diesem Punkt angelangt. Doch der Schatten des Kommenden legte sich in immer weiteren Zügen über seine Gedanken. Er suchte nach den Zigarillos und nahm sich eine kleine Rauchpause.

Der nächste Teil ist in Arbeit. Titel:
Rosen die auf Felsen wachsen 4 - Traumdirigenten
Wie immer gebe ich das Erscheinungsdatum auf meinem Profil bekannt.

Ich freue mich über Meinungen, Kommentare und Votes.

Besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle user68 aussprechen.
Dank ihm sollte meine Rechtschreibung nicht ganz so gruselig ausfallen.
Auch Kojote der mich hinsichtlich des Leseflusses beraten hat, gillt mein Dank.
Ebenso Banause22 für seine Inspiration.

Lg Lastvagrant
100% (68/0)
 
Categories: First TimeLesbian Sex
Posted by Lastvagrant
2 years ago    Views: 1,891
Comments (10)
Reply for:
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2 years ago
Wieder ein ausgezeichnetes Lesevergnügen!
Vielen Dank für die kurzweilige Unterhaltung und schönsten Moment an diesem Tag.
2 years ago
Der Hintergrundgeschichte wird bald näher beleuchtet. Doch vorher folgt Teil 4 Traumdirigenten. Ich werde mich bemühen ihn nacher einzustellen.
2 years ago
Hey, Lastvagrant,
diese Geschichte ist wunder- wunderschön. Der Stil erinnert an grosse Schriftsteller, oder soll ich besser sagen: Literaten, einer Zeit, die für die jüngeren Leser schon lange vorbei ist - gleichzusetzen mit den grossen deutschen Dichtern.
Aber dass, was Du mit deiner Erzählung in den Köpfen Deiner Leser veranstaltest, ist genau das, was ich (66 Jahre) hier nur ganz, ganz selten vorfand.
Meine Hochachtung und bitte weiterschreiben. (Es kommt mir so vor, als seien die Mütter von Chris uns Alex vor der Geburt ihrer Kinder Freundinnen gewesen, die sich jeweils in einen anderen Mann verliebten und deswegen nicht miteinander weiterleben konnten?)
Herzliche Grüsse
Gambrinus46
2 years ago
Einfach der Hammer .Schreib ein Buch und ich kaufe es sofort . Mach weiter so ;)
2 years ago
Ganz Klasse Story wunder mich das man sowas hier findet ist schon richtig gut
lg
2 years ago
Kann nicht sein bei 366 Klicks und schon 14 max. Votes, in 20 Std.!
2 years ago
Oder ich langweile sie zu tode . . .
2 years ago
Ich glaub, sie sind alle vor Ehrfurcht verstummt!!!
2 years ago
Kein Thema :-)
Dacht schon es schreibt keiner was dazu.
Nagut einige haben ja schon was auf meiner Seite hinterlassen.

Nicht so schüchtern mit eurer Meinung. Wem es gefällt sagt was, wem es nicht gefällt erst recht.

Die Geschichte entwickelt sich. Eure Meinungen helfen dabei . . .werden vieleicht sogar mit eingebaut wenn es ideen oder Tips sind.

Gruß Lastvagrant
2 years ago
Hallo Lastvagrant,

jaaaa! - da ist sie, die ersehnte Fortsetzung!
Und wieder: Gaaaanz GROSSES Kino!!!
Was? - Keine Bilder?

Nein, aber berauschende Wortbilder!
Und das heißt dann? - Literatur? !!!

Danke, für die Erwähnung.

LG
Lo