Zurück 5

Christina tippelte in Gestalt einer schwarz glänzenden Latexpuppe durch die dunklen Flure des Schiffs. Es machte ihr noch große Mühe auf den 20 cm hohen Absätzen, die ihren Fersen entsprangen, zu laufen. Sie gewöhnte sich langsam an diese Spielart und fand Gefallen daran. Der bizarr aufgerichtete Gang verlieh ihrem Körper Erhabenheit, jedoch fehlte es noch an Eleganz.

Ihre Arme wurden durch eine stramm anliegende Latexmembran auf den Rücken gepresst und verschmolzen scheinbar mit ihrer Wirbelsäule.

Sah man sie von vorne, mutete es an, als besäße dieses Wesen keine Arme -- nur extrem große Brüste und unglaublich lange Beine.

Die Beleuchtung der Gänge war absichtlich abgeschaltet. Christina hastete durch das dunkle Labyrinth.

Sie wusste, dass sie zu langsam war, bald würde sie gefangen werden und die Angst ließ sie schier wahnsinnig werden. Zugleich lief ihr der Lustsaft in kleinen Rinnsalen an den Schenkeln hinab.

Wenn Dimitri sie erwischte, würde er sie gleich an Ort und Stelle hart in den Arsch ficken, bis ihr die Beine wegknickten. Sie stöhnte vor Lust beim Gedanken daran.

An einer Abzweigung blieb sie stehen und versuchte, sich einen Überblick zu verschaffen. Sie streifte mit einem ihrer harten Nippel über die Wand und schloss genüsslich die Augen. Sehnsüchtig rieb sie ihre prallen Titten an der kühlen Stahlwand und vergaß alles um sich herum.

Dann schreckte sie eine Fiktion auf.

Sie stellte sich vor, sie läge bis zur Reglosigkeit gefesselt auf dem Boden und bettelte nach Schwänzen -- kein abwegiger Gedanke, eher eine Erinnerung an die letzten zwei Tage. Sie riss sich los und rannte weiter.

Eine Ahnung ließ sie stoppen und umkehren, in hektischer Eile tippelte sie zurück zu der Kreuzung.

Ihre Vermutung bestätigte sich. Hinter sich hörte sie Geräusche. Ihre Möse brodelte vor Geilheit, sie musste eine unübersehbare Spur aus Lusttropfen hinter sich herziehen.

Unachtsam vor Angst und Vorfreude klatschte ihr Gummileib gegen einen weiteren Körper.

Miriam, die ebenfalls als Latexpuppe auf Zehenspitzen durch die Gänge hastete, stand ihr im Weg. Die beiden Wesen fielen gemeinsam um und waren sogleich von allen Seiten umzingelt.

Die sechs Söldner standen jeweils zu zweit in den drei abzweigenden Gängen und verschränkten zufrieden die Arme. Ihre durchtrainierten Körper schimmerten ebenfalls in einer schwarzen Latexhaut. Sie war nicht zart und weich wie bei den weiblichen Wesen, sondern fest und zäh.

Ohne lange zu zögern, verlangten die Jäger ihre Belohnung.

Bereitwillig umschlossen Miriam und Christina je einem strammen Schwanz mit ihren Lippen und genossen einen weiteren Eindringling zwischen den Beinen.

Bald saß Miriam auf dem Schaft von Oleg -- dem Hauptmann, genoss Dimitris Prachtstück in ihrem Arsch und lutschte einen weiteren Zapfen. Es schüttelte sie vor Lust und der Freude auf die bevorstehenden Spermarationen, als sie Olegs telepathische Stimme hörte.

»Wir haben diesmal keine zehn Minuten gebraucht, um euch zu fangen -- schneller geht es nicht mehr.«

Christina antwortete, telepathisch, während sie einen Schwanz mit voller Länge in ihrer Kehle genoss.

»Bis jetzt sind wir gefesselt und auf Zehenspitzen gelaufen. Wenn wir das Handicap verringern, fangt ihr uns nie.«

Die Männer lachten und hatten alle den gleichen Gedanken.

»Du willst doch gefangen werden.«

Miriam mischte sich ein.

»Ihr habt heute gelernt, mithilfe eurer Telepathie koordiniert zu operieren. Mehr wollte ich nicht, aber wir können die Bedingungen beim nächsten Mal gerne verschärfen.«

+++

Nach der ausgiebigen Orgie entspannten sich Miriam und Christina. Reglos lagen Sie auf dem Oberdeck und ließen sich die Sonne auf ihre Latexkörper scheinen. Christina streichelte Miriams spiegelglatte Haut und flüsterte.

»Meinst du, wir werden noch ein bisschen dunkler?«

Miriam lachte und kuschelte sich an die Seite ihrer Freundin, streichelte verträumt über Christinas hart abstehenden Nippel und ließ ihre Hand auf der großen Brust liegen. Dann schlief sie erschöpft und glücklich in der Mittagshitze ein.

Sie wandelte in ihrem Traum wieder durch die Latexwelt. Diesmal befand sie sich auf einer großen Lichtung, frei von dichter Vegetation. Sie spürte den weichen Latexboden unter ihren Füßen und lauschte der seltsamen Stille, als eine Berührung sie aufschrecken ließ.

Ein schwarzer Tentakel schnellte aus einer Bodenspalte neben ihr hervor und schlängelte sich blitzschnell um ihre Waden.

Sie taumelte und fiel der Länge nach hin. Der Tentakel zog sich straff um ihre Beine und schleppte sie über den glitschigen Latexboden, dann riss er sie nach oben, bis sie Hals über Kopf in der Luft schwebte.

Ängstlich hing sie in der Luft und versuchte einen Sinn in diesem Vorgehen zu erkennen. Minutenlang verharrte Miriam in dieser Haltung, ohne die geringste Aussicht sich befreien zu können.

Sie hörte eine Stimme in ihrem Kopf, eine Stimme, die sie kannte und die sie lange nicht mehr gehört hatte.

»Es ist beeindruckend, dass du noch lebst.«

Miriam drehte ihren Kopf hektisch in alle Richtungen, sie suchte nach Tanjas Erscheinung. Die Stimme ihrer Königin sprach zu ihr. Miriam sah weit und breit kein Wesen, aber dennoch antwortete sie.

»Du bist noch hier, ich dachte ihr habt diesen Planeten verlassen?«

Da sie keine Auskunft mehr bekam, wand sich Miriam hektischer in ihrer Zwangslage und beruhigte sich erst, als die Königin erneut sprach.

»Wir umkreisen den Planeten und ermöglichen somit den Kontakt zu unserer Welt, nun hat unsere Basis den Befehl zur Expansion erhalten.«

»Werdet ihr mich abholen, darf ich die Stimmen der anderen hören?«

Erneut musste sich Miriam lange gedulden, bis sie eine Antwort erhielt.

»Du darfst dich nicht einmischen, du hast deine Aufgabe erfüllt.«

Angst schnürte Miriams Hals zu, verzweifelt flehte sie.

»Ich bin auf dem Weg zur Basis, ich kann morgen dort eintreffen und ich bringe weitere Drohnen mit.«

Erschrocken stellte Miriam fest, dass nicht Angst ihre Kehle zuschnürte, sie konnte wirklich keine Luft mehr holen. Verzweiflung umschloss ihr Herz, sie zappelte wie ein Fisch am Haken, und versuchte sich panikartig zu befreien, als die Königin ein letztes Mal zu ihr sprach.

»Du hast deine Aufgabe erfüllt.«

Miriam verlor das Bewusstsein. Ein harter Schlag riss sie aus ihrem Traum und sie blickte in Christinas angsterfüllte Augen.

Auch im Wachzustand bekam sie keine Luft mehr, ihre Freundin kauerte auf ihr und versuche ihr zu helfen.

Trotz offener Augen, verschwamm das Bild, sie hörte nichts mehr und Schreie schallten durch ihren Kopf. Christina griff beherzt in ihren Mund und reizte Miriams Gaumen.

Sie musste würgen und rang mit dem Brechreiz. Ein ziehender Schmerz zuckte durch Miriams Hals, dann bekam sie wieder Luft.

Keuchend bäumte sich Miriam auf und sog alle verfügbare Luft in ihre Lungen. Ihr war übel vor Schwindel und sie übergab sich kurz, um gleich darauf gierig frische Luft in ihren Körper zu saugen.

Christina stütze Miriam und wartete geduldig, bis sie sich beruhigte.

Trotz des Schmerzes fühlte sich Miriam befreit. Erst als sie die Augen öffnete und den schwarzen Gewebeklumpen sah, der in Christinas Hand ruhte, bekam sie Angst.

Langsam normalisierte sich Miriams Atmung, schlang sie sich hilflos um Christinas Hals und begann hemmungslos zu weinen.

Gleichzeitig tauchten die Söldner auf und bildeten einen schützenden Kreis um die beiden Frauen. Oleg zog sein Kampfmesser und spießte den schwarzen Klumpen auf, der Miriams Luftröhre blockierte.

Angewidert schnickte er den Klumpen ins Meer.

Als Miriam ihre verheulten Augen öffnete, flüsterte sie.

»Die Menschen erkennen mich nicht -- wollen mich sezieren, aber nicht mehr lieben. Die Aliens brauchen mich nicht mehr und wollen ebenfalls meinen Tod. Ich sollte es allen machen und sterben.«

Christina nahm sie fest in den Arm.

»Nein, wir brauchen dich, siehst du nicht, dass du Freunde hast?«

Sie blickte traurig auf und sah die Söldner um sich herumstehen, respektvoll und zuversichtlich blickten sie Miriam an. Christina kniete sich zu Miriams Füßen.

»Bilde einen Königinnenaspekt und wir werden dir gerne dienen.«

Erneut rannen Tränen über Miriams Gesicht, diesmal vor Ergriffenheit und Freude. Der Gedanke, dass sie die Rolle der Anführerin übernehmen sollte, erschreckte sie.

»Ich weiß nicht, ob ich diese Aufgabe erfüllen kann, ich werde noch mal versuchen Rosti anzurufen. Er weiß sicher Rat, wenn er frei sprechen kann.«

Als Miriam mit hängenden Schultern im Schiffsinneren verschwunden war, ging Oleg zu Christina.

»Wir benötigen eine Königin. Drohnen brauchen eine Stimme, die sie leitet.«

Christina nickte zustimmend.

»Miriam hat die meiste Erfahrung und sie würde eine gute Königin abgeben.«

Oleg dachte nach.

»Wie können wir sie davon überzeugen?«

»Ich glaube, wenn wir ihr entgegenkommen, wird sie das Angebot nicht abschlagen.«

Der Hauptmann legte seine Hand auf Christinas Schulter.

»Bereite bitte alles vor, wir werden dir helfen so gut wir können.«

+++

Rosti und Dr. Frank saßen frustriert an der Hotelbar. Sie waren die einzigen Gäste heute Abend. Das komplette Hotel war für diesen Krisenstab reserviert und hermetisch abgeriegelt. Rosti stocherte mit dem Strohhalm in seinem Cocktail.

»Seit zwei Tagen lassen die uns hier versauern, als gäbe es uns nicht mehr.«

Dr. Frank leerte sein Bier und nickte.

»Seit dieser französische Militärattaché über eine enge Zusammenarbeit mit den USA gesprochen hat, scheinen sie unsere Hilfe nicht mehr zu benötigen.«

»Glauben Sie, die Amis schicken noch einen Erkundungstrupp zu der Kuppel?«

Dr. Frank zuckte mit den Schultern.

»Ich bin Arzt. Aber so wie ich die Amis einschätze, werden sie nach ihrer bewährten Formel vorgehen: Was wir nicht verstehen, machen wir kaputt".«

»Was machen sie da kaputt? Sind das Aliens?«

»Ich weiß es nicht, es ist die Lebensform mit der höchsten genetischen Dichte, die bis jetzt entdeckt wurde. Und scheinbar hat sie ein genetisches Bewusstsein.«

Rosti orderte noch ein Bier für den Doktor und fragte.

»Was meinen Sie mit „genetischem Bewusstsein"?«

»Naja, stellen Sie sich vor, Sie tragen die Baupläne jeglichen Lebens in sich und könnten nach Bedarf auswählen, welche körperlichen Merkmale Sie gerade benötigen. Ein Bauarbeiter würde sich die Kräfte eines Insekts zunutze machen, um ein Vielfaches seines eigenen Gewichts tragen zu können ...«

»... und wenn ich mich bedroht fühle, wachsen mir Zähne wie Dolche und ich beiße meinem Gegner den Kopf ab.«

»So in der Art.«

Das Gespräch wurde von einem bulligen Mann in einem eleganten Anzug unterbrochen.

»Herr Rosti, bitte folgen Sie mir.«

Rosti wurde in einen kleinen Konferenzraum geführt, in dem der General und der Militärattaché warteten. Sie blickten ungeduldig auf ein Telefon und der General raunte.

»Ihre Mutantenfreundin möchte mit ihnen reden.«

Er drückte einen Knopf auf dem Gerät und sprach laut.

»Rosti ist jetzt hier, du kannst mit ihm reden.«

Miriams Stimme ertönte aus der Freisprecheinrichtung.

»Hey Rosti, die haben dich ja hart an der Kandare.«

»Ja, langsam weiß ich, wie du dich gefühlt hast. Wo bist du?«

»Ich bin kurz vor der südamerikanischen Küste, es gibt hier eine Basis der Aliens.«

Rosti taxierte den General kurz und erkannte ein Nicken.

»Wir wissen, dass es dort eine Basis gibt, die Franzosen haben dort eine Spezialeinheit verloren.«

»Ich weiß, sie haben alle getötet.«

Die Männer blickten sich aufgebracht an. Rosti fragte mit ruhiger Stimme.

»Warum tötet ihr plötzlich, bis jetzt habt ihr jeden der euch über Weg lief, in ein sexuelles Schlaraffenland geführt?«

Miriams Stimme wurde energisch.

»Ich gehöre nicht zu DENEN. Du hast dich geirrt, sie brauchen mich nicht mehr!«

»Auf welcher Seite stehst du dann?«

»Ich stehe auf meiner Seite.«

»Was hast du jetzt vor?«

Miriam schwieg kurz und umging Rostis Frage.

»Sie wollen expandieren, sie werden die gleichen Lebensräume wie die Menschen beanspruchen.«

Der General stützte sich breitschultrig auf dem Tisch ab und schrie in das Telefon.

»Wir werden uns wehren ...«

Miriam ignorierte den brüllenden Offizier und sprach weiter.

»Ich werde der Basis einen Besuch abstatten, vielleicht kann ich mit ihnen verhandeln.«

Der General und der Militärattaché strahlten zufrieden und nickten sich zu. Rosti sah erschrocken auf und schrie ins Telefon.

»NEIN! Miriam, du darfst nicht zu dieser ...«

Der General schlug mit der Faust auf den Telefonapparat, bis das Gehäuse zersprang. Hasserfüllt blickte er Rosti an und zischte.

»Und auf welcher Seite stehen Sie?«

Ohne eine Antwort zu erwarten, befahl er dem bulligen Mann in dem eleganten Anzug.

»Bringen Sie Herrn Rosti auf sein Zimmer.«

+++

Zur gleichen Zeit lag Christina im Labor und saugte allen verfügbaren Saft aus den Schwänzen der Söldner und der Matrosen. Ihre angewinkelten Arme und Beine lagen eng an ihrem Körper und verschmolzen zu kleinen Stummeln. Gierig präsentierte sie ihre Körperöffnungen und reizte die Männer mit bizarren Gedankenfetzen bis an den Rand des Wahnsinns.

Nachdem alle Männer so viel Sperma wie möglich in Christina gespritzt hatten, gingen die männlichen Drohnen erschöpft in die Schiffsküche, um sich zu stärken und zu entspannen.

Christina wand sich vor Lust auf dem Boden und massierte ihre Möse. Ihre Vagina dehnte sich und ein ca. 10 cm dicker Gegenstand glitt zwischen ihren Beinen hervor. Noch ein letzter Orgasmus ließ den bizarren Latexleib erbeben, dann öffnete sie zufrieden ihre Augen.

Christina legte die eiförmige Latexkugel vorsichtig in eine Schale, die zur Hälfte mit Nährflüssigkeit gefüllt war. Diese geleeartige Flüssigkeit war für Zellkulturen in Petrischalen gedacht und enthielt reichhaltige Nährstoffe.

Dr. Mo stand fassungslos in dem Käfig und beobachtete seine ehemalige Assistentin.

»Sie sind komplett wahnsinnig, merken Sie nicht, dass Sie diesen Wesen bei ihren Machenschaften helfen?«

Christina beobachtete zufrieden das Ergebnis ihrer Arbeit und blickte dann ruckartig auf.

»Richtig, ich helfe diesen Wesen, und sie hocken faul rum -- das sollten wir ändern.«

Mit einem verführerischen Hüftschwung ging sie zum Käfig und ließ ihre Hände über ihren schwarzen Latexleib gleiten.

Sie streichelte über ihre reizende Wespentaille und packte sich dann fest an die großen Brüste. Ihre Augen fixierten den irritierten Wissenschaftler, der nun eine Stimme in seinem Kopf hörte.

»Ich weiß, dass du geil bist, nicht nur die Beule in deiner Hose verrät deine Erregung. Schau mir ruhig zu -- genieße es.«

Sie rollte ihre harten Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger und kam nah an die Panzerglasscheibe. Dr. Mo näherte sich von der anderen Seite und starrte wie hypnotisiert auf die prallen Titten. Erst als seine Stirn gegen die Scheibe stieß, schreckte er auf.

Christina öffnete die Tür des Käfigs und trat ein. Sie verströmte eine dichte Wolke aus Pheromonen, die Dr. Mo´s Verstand sekundenschnell ausschalteten. Willenlos ließ er sich die Hose öffnen. Sein hart aufgerichteter Schwanz wurde von Christinas Mund begierig eingesaugt.

Die Körperöffnung passte sich an, um eine optimale und vielfältige Stimulation zu bieten. Seine Eichel wurde fest umschlossen und massiert, zugleich empfand er ein leichtes Saugen, während sich die Lippen stramm um seinen Schaft legten und der Schwanz tiefer in den Mund eindrang.

Kurz vor Dr. Mo´s Höhepunkt, verringerten Christina die Reize bis seine Erregung abebbte, nur um ihn wieder von neuem zu Stimulieren.

Er verlor jegliches Zeitgefühl, seine Samenleiter schmerzten und lange würde sein Körper dieser Behandlung nicht mehr standhalten. Christina las in den Empfindungen des Doktors wie in einem offenen Buch und bekam Mitleid.

Schlagartig steigerte sich die Stimulation, er ruderte mit den Armen und warf den Kopf vor Lust schreiend herum. Die Entladung war mit nichts vergleichbar, was er bisher erlebte.

In mehreren Schüben spritzte er seinen Saft in diesen gierigen Mund, und selbst als er schon erschöpft an der Scheibe lehnte, fühlte er noch, dass er ausgesaugt wurde.

Der erschöpfenden Befriedigung folgte ein ihn übermannender Drang nach Schlaf. Mit halb geschlossenen Augen sah er, dass dieses Latexwesen von ihm abließ. Vorsichtig zog sie ihren Kopf zurück und hielt ihre Lippen geschlossen. Aus den Mundwinkeln trat ein weißer Tropfen hervor.

Er erhielt ein dankendes Zwinkern, dann huschte Sie aus dem Käfig und verschloss die Tür.

Zufrieden ging Christina zurück zu der Schale und stellte erfreut fest, dass sich ein dichtes Geflecht aus Wurzeln in der Nährlösung ausbreitete. Auf der Oberseite wuchs eine Knospe gebildet, die sich langsam öffnet.

Die fünfblättrige Blüte entfaltete ihre fleischigen Blätter und präsentierte ein herrliches Muster aus blauen Linien auf schwarzem Grund. Der daumengroße Blütenstempel ragte keck hervor und richtete sich auf Christinas Mund.

Sie spitzte die Lippen und senkte sich langsam zu der Blüte hinab, küsste den Stempel und übergab das frische Sperma.

Während die Pflanze den Saft gierig in sich aufsog, schlängelte sich eine dicke Wurzel über den Tisch und fand den Weg in den Tank mit der Nährlösung.

+++

Nach einem ausgiebigen Mahl, lagen die Söldner satt und müde auf dem Oberdeck und genossen die späte Nachmittagssonne. Miriam gesellte sich zu ihnen und hockte im Schneidersitz neben Oleg, der ihr ein ermutigendes Lächeln schenkte.

»Na, konnte dir Rosti helfen?«

Miriam zuckte mit den Schultern.

»Ich weiß nicht, Rosti kann nicht frei reden. Die Basis ist gefährlich, die werden uns nicht freundlich empfangen. Vielleicht sollten wir nicht dort hingehen.«

Oleg legte seinen starken Arm um Miriam.

»Du stehst zwischen den Fronten, die Menschen wirst du so schnell nicht los, und die Aliens scheinen nicht mehr deine Freunde zu sein. Kläre das, bevor du keinen Ausweg mehr findest.«

Der selbstsichere Optimismus gab Miriam Trost, sie schmiegte sich an den starken Männerkörper und erwiderte die Umarmung.

»Sind deine Hubschrauber einsatzbereit?«

»Warten aufgetankt und bewaffnet auf die Befehle der neuen Königin.«

Miriam legte ihren Kopf auf Olegs Brust.

»Woher willst du wissen, ob ich die neue Königin sein will?«

»Weil du keine andere Wahl hast.«

Sie kuschelte sich eng an Olegs schwarz glänzenden Körper und genoss seine feste Umarmung. Nach ein paar Minuten flüsterte Miriam.

»Dann werden wir heute Nacht ein paar Aliens in den Arsch treten, ich habe keine Lust mehr ewig davonzulaufen.«

Sie schloss die Augen, riss sie dann wieder auf.

»Oleg!«

»Ja.«

»Ich habe Angst einzuschlafen, beim letzten Mal wäre ich fast erstickt.«

Oleg legte seine Hand zärtlich auf ihren Hals.

»Ich passe auf dich auf, wenn etwas Ungewöhnliches passiert wecke ich dich.«

+++

Miriam schlief traumlos. Sie war es gewohnt, während des Schlafs durch die bizarre Welt ihrer Träume zu streifen. Diesmal blieben die Visionen aus.

Sie wurde durch einen seltsamen Ruf geweckt.

Die Sonne stand tief über dem Meer und die Soldaten schliefen noch, als sie sich erhob und zurück ins Schiff ging. Der unbekannte Lockruf führte sie direkt ins Labor.

Die Latexpflanze war ihrer Keimschale entwachsen, dicke Luftwurzeln stützten sie auf dem Stahlboden ab und gaben dem großen, senkrecht emporragenden Blütenkelch Halt.

Fasziniert berührte Miriam die fleischigen Blütenblätter und empfand ein seltsames Lustempfinden in ihren Fingerspitzen. Der Stempel ragte potent aus dem Blütenkelch und schimmerte glitschig feucht.

Christina tauchte lächelnd hinter der Pflanze auf, sie sah erschöpft aus.

»Du kannst deinen Thron besteigen.«

Miriam eilte zu Christina und nahm sie in den Arm.

»Du bist erschöpft.«

»Mach dir keine Sorgen, die Jungs kommen gleich und kümmern sich um den Rest. Lass die Pflanze nicht zu lange erwarten.«

Miriam schaute erneut mit strahlenden Augen zu der imposanten Blüte und fühlte die kribbelnde Vorfreude zwischen ihren Beinen.

Der Kelch neigte sich zur Seite, um Miriam den Einstieg zu erleichtern. Ihre Knie zitterten vor Erregung, als sie auf die weichen Blütenblätter krabbelte und in vorsichtigen Schritten auf den Stempel zuging.

Der Zapfen ragte mit imposanter Größe kraftvoll empor und sonderte ein glitschiges Sekret ab.

Breitbeinig stand Miriam über der Mitte der Blüte und senkte langsam ihr Becken.

Die männlichen Drohnen standen andächtig am Eingang des Labors und beobachteten das bizarre Schauspiel.

Miriam bekam davon nichts mit.

Als die Spitze des Stempels ihre feuchte Spalte berührte, zuckte eine ungeahnte Lust durch ihren Körper. Langsam teilte die glitschige Spitze ihre Schamlippen und drang tiefer in ihren Leib ein.

Noch nie zuvor wurde Miriams Leib so ausgefüllt, sie rang um Luft, doch die unglaubliche Lust entlohnte sie für die Mühe. Sehnsüchtig senkte sie ihren Körper ab, bis sie auf dem Grund des Blütenkelchs hockte.

Nichts deutete mehr auf den Stempel hin. Er steckte tief in der vor Lust hechelnden Miriam.

Dann schloss sich die Blüte und legte sich eng um den zuckenden Leib.

Christina und die männlichen Drohnen bildeten einen Kreis um die pralle Knospe. Gelenkige, glatte Wurzelstränge schlängelten sich über den Boden und ertasteten die vielen Körper. Wie Saugglocken stülpten sich die Wurzelenden über die steil emporragenden Schwänze der Männer, die unter dieser lustvollen Behandlung sehnsüchtig stöhnend auf die Knie fielen.

Christina genoss einen geschmeidigen Zapfen in ihrer Möse und ließ sich ebenfalls mit einem lüsternen Stöhnen auf die Knie sinken.

Fasziniert beobachtete Dr. Mo das befremdliche Ritual und bereute es, dieses Erlebnis nicht am eigenen Leib erfahren zu dürfen.

Die Pflanze begann langsam hin und her zu wogen, während die Wesen um sie herum in einen tranceartig entrückten Zustand verfielen.

+++

Nach einer ekstatischen Reise durch ihre eigenen Lüste und Sehnsüchte erreichte Miriam die Latexwelt, durch die sie in ihren Träumen gewandelt war.

Diesmal standen alle Pflanzen in Reih und Glied, alles hatte seine Ordnung und sie wusste um die speziellen Fähigkeiten jeder einzelnen Pflanze.

Ihr Wissen überstieg das bewusst Erfassbare und jede Pflanze gab ihr im Vorbeigehen weitere Informationen.

Wie ein offenes Buch lag der Dschungel vor ihr, kein Tentakel oder Farnblatt versuchte sie einzufangen oder in eine Falle zu locken, alles machte ihr ehrfürchtig Platz.

Sie sah ihre Drohnen um einen mächtigen Stamm herumstehen. Viele Männer und eine Frau verneigten sich gehorsam vor ihr.

Miriam genoss die Demut für einen Augenblick, dann griff sie nach einer Pflanze mit harten Blättern und wies sie an, sich um die Söldner zu schlingen.

Christina steckte sie eine farbenfrohe Blüte mit süßlichem Duft hinter das Ohr und gab ihr einen zärtlichen Kuss.

Sie entschied sich, den Matrosen keine besonderen Fähigkeiten zuzuteilen, sie konnte ihre Biologie später noch optimieren.

Jeden Einzelnen berührte sie mit ihrer Handfläche an der Stirn und flüsterte.

»Danke, dass es dich gibt.«

Dann entfernte sie sich vom Versammlungsort und ging tiefer in den Dschungel. Sie suchte nach einer seltenen Pflanze, die schwer zu finden war.

Miriam bemerkte das Flimmern. Erst als sie dicht davor stand, machte sie die kleinen Blätter aus und griff einen der Zweige.

Die Pflanze wurde sichtbar, ihre Pigmente änderten den Farbton und zeichneten sich deutlich von der restlichen Vegetation ab.

Andächtig befühlte Miriam die Pflanze, roch daran und ließ eines der Blätter auf ihrer Zunge zergehen.

Nun verstand sie den Vorgang und konnte ihre Haut dem Hintergrund anpassen, gleich einem Chamäleon vermochte sie, mit ihrer Umgebung zu verschmelzen.

+++

Erschöpft schlief Miriam ein und wurde durch eine seltsame Kühle geweckt.

Die Knospe im Labor öffnete sich und präsentierte stolz die neue Königin. Anmutig erhob sie sich von dem Stempel und richtete ihren puppenartigen Latexkörper auf, dessen schwarz glänzende Haut mit filigranen blauen Linien überzogen war.

Ihre Drohnen erwachten aus der Trance und halfen ihrer Königin beim Verlassen des Blütenkelchs.

Um die Körper der Soldaten hatte sich eine Rüstung aus erhärtetem Latex gebildet, die sie noch maskuliner erscheinen ließ, ihre Bewegungsfreiheit aber nicht beeinträchtigte.

Über die Schultern der Drohnen zog sich ein dicker blauer Streifen, als Zeichen ihrer Zugehörigkeit.

Mit einem beschwingenden Glücksgefühl schritt Miriam die Reihe ihrer Drohnen ab und blieb dann vor Oleg stehen.

»Können wir aufbrechen?«

»Ja, ich lasse die Hubschrauber startklar machen.«

+++

Die Klappen der Frachträume wurden geöffnet und Hebebühnen hievten die beiden Kampfhubschrauber aus ihren Schächten. Die fünfblättrigen Hauptrotoren entfalteten sich automatisch, während die Piloten die Triebwerke warmlaufen ließen.

Kurz darauf schwebten die beiden Hubschrauber nebeneinander über den dichten Dschungel Südamerikas.

Miriam saß im hinteren Bereich des Fluggerätes und fragte einen der Söldner neugierig.

»Warum tragt ihr eure Kopfhörer, ihr könnt doch telepatisch kommunizieren?«

Die Drohne blickte ihre Königin respektvoll an und antwortete telepathisch.

»Krieg ist die Hölle, aber der Sound ist geil.«

Dann setzte er seinen Kopfhörer ab und gab ihn Miriam. Sie setzte das Gerät auf und lauschte -- harte Heavy Metal Rhythmen dröhnten in ihren Ohren.

Miriam gefiel das energiegeladene Soundvolumen und sie fragte.

»Habt ihr noch einen Kopfhörer für mich?«

Nach einer guten Stunde Flugzeit erreichten sie die Nähe der Basis und landeten auf einer Lichtung. Lautlos sammelten sich vier Söldner um Christina und Miriam.

Oleg und Dimitri -- die Piloten -- blieben in den Hubschraubern, um einen schnellen Rückzug zu garantieren.

Jeder bekam ein Maschinengewehr und die Söldner trugen große Rucksäcke mit weiterer Ausrüstung. Miriam hoffte, nichts davon zu benötigen, aber sie wollte nicht wehrlos in die Höhle des Löwen gehen.

Der Dschungel lichtete sich nach einem kurzen Fußmarsch und vor der Gruppe lag eine große schwarze Kuppel. Das flach gewölbte Gebilde wirkte in dieser Wildnis deplatziert.

Zielstrebig führte Miriam die Einheit zum Eingang, einer unscheinbaren Öffnung in der massiven Oberfläche, die durch eine elastische Membran verschlossen war.

Vorsichtig schlichen sie durch den dunklen Tunnel, die Gewehre fest im Anschlag.

Erst als sich Ihre Augen der Finsternis anpassten, erkannten sie die unzähligen Tentakel.

Neugierig strichen sie wie übergroße Fühler über die Körper der Drohnen.

»Verhaltet euch ganz ruhig, die Tentakel haben uns als Artgenossen eingestuft -- sie tun uns nichts«, telepathisierte Miriam.

+++

Die F15 -- Strike Eagle flog in geringer Höhe über den Golf von Mexiko, Richtung Süden. Fahles Mondlicht spiegelte sich auf der krausen Wasseroberfläche und ließ die Silhouette der pfeilschnellen Kampfmaschine trotz ihres betagten Alters noch imposant und angriffslustig wirken.

Der Pilot folgte dem vorgegebenen Kurs des Bordcomputers und fragte mit der Gelassenheit, die Jetpiloten scheinbar in die Wiege gelegt wird.

»Hey Jonny, was hängt 'n da für 'n Scheiß an meinen Flügeln?«

Der Waffensystemoffizier hinter ihm lachte in sein Funkgerät.

»Ein paar Geschenke, wir können doch nicht mit leeren Händen auf die Party kommen.«

»Was 'n für ne Party?«

»Hm, muss eine unterirdische Party sein, wir haben eine bunkerbrechende, lasergesteuerte Bombe und zwei dumme „Mark 77"-Brandbomben.«

Der Pilot pfiff anerkennend in das Funkgerät.

»Du meinst, wir reißen ihnen erst mal schön den Arsch auf und streuen dann noch ein bisschen Pfeffer rein -- cool. Das haben sie davon! Wer Drogen an unsere Kinder verkauft, dem reißt Onkel Sam den Arsch auf.«

»Ich glaube nicht, dass wir heute im Auftrag der CIA unterwegs sind -- die Geheimhaltungsstufe ist zu hoch.«

+++

Nach einigen Windungen öffnete sich der Tunnel zu einem großen Raum, in dem mehrere vierbeinige Kreaturen wachten.

Kraftstrotzende Körper, die an Tiger oder Löwen erinnerten. Ihre Köpfe waren jedoch größer und bestanden großteils aus einer Furcht einflößenden Fratze mit schrecklich langen Zähnen.

Reglos standen diese Kreaturen im Raum und beobachteten die unerwarteten Besucher.

Christina näherte sich einer der Kreaturen vorsichtig. Sie berührte die Schnauze mit einem Finger und strich sanft darüber.

Christinas Stimme hallte durch die Köpfe der anderen.

»Sie greifen uns nicht an, solange wir nichts beschädigen.«

Miriam bemerkte einen weiteren Durchgang, ging darauf zu und befahl.

»Christina, folge mir!«

Den Soldaten gebot sie hier zu warten und zu wachen.

Die beiden Frauen betraten eine weitläufige Halle, die durch Biolumineszenz in sanftes Licht getaucht wurde. Der Boden war überwuchert von Pflanzen mit großen Blättern, in deren Mitte jeweils eine kürbisgroße Knospe thronte.

Als keine unmittelbare Bedrohung auszumachen war, schulterten sie ihre schweren Maschinengewehre und blickten sich um.

Miriam erreichte das Zentrum der Halle und stand vor einer wesentlich größeren Pflanze, deren Blüte hoch über ihrem Kopf, senkrecht nach oben ragte.

Eine pralle, bohnenförmige Frucht hing unterhalb der Blüte. Das strahlend weiße Gebilde, kaum kleiner als ein ausgewachsener Mensch, lastete schwer und reif am Stamm der Pflanze.

Neugierig berührte Miriam die weiße Oberfläche und sofort flackerten bunte Lichtblitze in der Frucht auf.

»Kannst du das interpretieren?», fragte sie Christina, die konzentriert auf die Muster starrte. Nach einigen Sekunden antwortete Christina.

»Das ist Europa mit all seinen genetischen Merkmalen, die Frucht hat deine ursprüngliche Herkunft ermittelt.«

Christina berührte die Frucht ebenfalls und zeitgleich flackerte die Oberfläche grell auf. Sie zog die Hand enttäuscht zurück.

»Sie akzeptiert keine einfachen Drohnen.«

Miriam schenkte Christina ein Lächeln.

»Du bist keine einfache Drohne, du bist meine Dolmetscherin. Nachdem du mir heute Mittag den kontemplativen Kortex rausgerissen hast, bin ich auf dich angewiesen, um die Aliens zu verstehen.«

Christina rechtfertigte sich.

»Wärst du lieber daran erstickt?«

Miriam schüttelte den Kopf und konzentrierte sich erneut auf die farbigen Muster auf der Frucht.

»Wie kann ich dem Ding sinnvolle Informationen entlocken?«

Christina dachte kurz nach.

»Versuch an das zu denken, was du wissen willst.«

»Ich will wissen, was die als Nächstes vorhaben.«

Das Farbmuster änderte sich und Christina „las" die Informationen mit weit aufgerissenen Augen.

»Sie haben neue Eier verschickt. Hier siehst du die Standorte und da werden die Spezifikationen angezeigt.«

»Was wollen Sie damit bezwecken?«

»Sie wollen die Erde auf ihre Bedürfnisse anpassen, die Menschen sind nur noch ...«

Ein leichtes Beben schreckte die beiden Frauen auf.

Miriam hörte Tanjas Stimme -- die Stimme ihrer ehemaligen Königin.

»Du wirst langsam lästig.«

+++

Fernando und Ernesto kauerten in einer Felsenspalte, von der sie direkt auf die schwarze Kuppel blicken konnten.

Sie dienten seit Jahren in der Fremdenlegion und waren Dschungeleinsätze gewohnt.

Sie mussten diese Kuppel, die sich für ihr Kameraden als Grab erwiesen hatte, mit einem Laser markieren.

»Die wirklicht tollen Sachen dürfen die Amis machen, wir hocken nur im Dreck und zeigen mit dem Finger auf die richtige Stelle«, raunte Fernando und Ernesto nickte bestätigend.

»Ja, und dann stellen sie sich als die Retter der Welt hin und von uns wird nie jemand erfahren.«

Das Auftauchen des Alienraumschiffs riss sie aus ihrem selbstgefälligen Mitleid. Ein gigantischer schwarzer Rochen segelte lautlos durch die Nacht und gab sich nur durch die feinen roten Linien zu erkennen, die auf seiner Unterseite leuchteten.

Das flache Flugobjekt mit dem rautenförmigen Grundriss verharrte kurz über der Kuppel und senkte sich dann darauf ab, es bedeckte einen Großteil der Basis und verschmolz in der Dunkelheit scheinbar mit deren Oberfläche.

»Scheiße! Was ist das?«, entfuhr es Fernando.

Ernesto zuckte mit den Schultern.

»Ist egal, halte die Laserkanone drauf, die Bombe reicht für beides.«

Fernando hantierte mit einem pistolenförmigen Gerät. Diese Laserkanone war nicht so spektakulär, wie in manchen Sciencefiction-Filmen. Sie sendete einen harmlosen Laserstrahl außerhalb des sichtbaren Lichts, um das Ziel für eine „intelligente" Bombe zu markieren.

+++

»Die Bombe reicht für beides«, murmelte Christina in Gedanken, aber Miriam achtete nicht darauf. Nur Dimitri, der Pilot des zweiten Hubschraubers, blickte auf und kam ins Grübeln.

Angespannt schaute sich Miriam um und sah Tanjas Gestalt auf sich zukommen. Ihr schwarzer Leib mit der filigranen, roten Musterung, den sie einst verehrte, wirkte jetzt bedrohlich auf sie.

In Tanjas Augen spiegelte sich Argwohn, sie überspielte es mit einem arroganten Lächeln.

»Miriam, du warst etwas Besonderes. Du warst die erste Drohne, mit der Fähigkeit, ein menschliches Aussehen anzunehmen. Wir waren alle stolz auf dich und der Aspekt der Remutation hat sich bewährt, warum enttäuscht du uns nun so bitter?«

»Warum hast du mich verstoßen, wenn ich so etwas Besonderes bin?«, zischte Miriam.

Mit einem hämischen Lächeln strich Tanja zärtlich über ein großes fleischiges Blatt.

»Du warst etwas Besonderes -- jetzt bist du es nicht mehr. Mittlerweile verfügen alle Drohnen über die Fähigkeit, in ihre menschliche Gestalt zu remutieren.«

Bevor Miriam antworten konnte, blickte Tanja zu Christina und spottete.

»Du brauchst eine Dolmetscherin -- ist dein kontemplativer Kortex nicht in Ordnung?«

Miriams Zorn stieg ins Unermessliche, ihre blauen Fingernägel wurden länger und spitzten sich zu, ebenso wie die Situation.

In ihrer Wut sah sie nicht, dass ein Tentakel langsam hinter Christina emporstieg.

Erst als die Spitze des Tentakels neben Christinas Hinterkopf schwebte, wurde Miriam darauf aufmerksam.

Blitzschnell schoss ein dünner Stachel aus der Spitze und drang in Christinas Nacken ein. Miriam musste tatenlos zusehen, als ihre Drohne erschrocken zusammenzuckte und die Nervenzellen des Tentakels mit ihrem Rückenmark verschmolzen.

Christina starrte mit leerem Blick auf den Boden.

Tanjas Stimme hallte durch Miriams Gehirn.

»Du kannst ihren Kortex haben, eine Königin sollte nicht blind durch diese Welt gehen.«

Geschockt trat Miriam einen Schritt zurück und schüttelte den Kopf.

»Nein! Ich werde ich nicht wie du! Lass meine Drohne frei, oder ich ...«

»... oder was?«, fragte Tanja während Christina ihr Maschinengewehr entsicherte und durchlud.

Zufrieden lächelnd genoss Tanja den inneren Kampf, den Christina ausfocht. Die Drohne zitterte und zögerte, dann richtete sie die Waffe auf Miriam.

Erneut hallten Tanjas Worte durch Miriams Kopf.

»Eine Königin muss Prioritäten setzen können, manchmal spielt das Schicksal einer einzelnen Drohne keine große Rolle.«

+++

Oleg saß in seinem Hubschrauber und konzentrierte sich auf die Gedankenfetzen, die er aus der Basis empfing.

Seit er Christinas Stimme nicht mehr hörte, hatte sich die Situation dramatisch verschärft. Er überlegte ernsthaft, seinen Posten zu verlassen, um seiner Königin zu helfen, obwohl es ihren Befehlen widersprach.

Aufheulende Turbinen rissen ihn aus den Gedanken.

Dimitri startete seinen Hubschrauber.

Nervös telepathisierte Oleg zu seinem Kameraden.

»Bist du verrückt! Mach die Maschinen aus, wir sollen hier warten.«

Dimitri schüttelte energisch den Kopf.

»Was können wir hier ausrichten? Unsere Königin braucht uns in ihrer Nähe. Christina hat von einer Bombe erzählt. Wenn da eine Bombe ist, müssen wir die anderen so schnell wie möglich rausholen.«

Dimitris Hubschrauber hob schwerfällig ab, und schwebte in die klare Nacht.

Fluchend schaltete Oleg seine Triebwerke ein.

+++

Starr vor Angst und Wut blickte Miriam in Christinas leere Augen. Die Drohne zielte verkrampft und zitternd auf ihre Königin.

Es bereitete Christina sichtbare Mühe, aber sie schaffte es, ihre Lippen zu bewegen.

Zitternd flüsterte sie.

»Du musst mich jetzt töten, oder ich schieße auf dich.«

Miriam konnte nicht antworten, aber sie sah, dass sich Christinas Finger fester auf den Abzug legte.

Einen Wimpernschlag, bevor die erste Kugel aus dem Lauf schoss, machte Miriam einen großen Satz zur Seite und wich der Salve aus.

Sie hechtete hinter eine der großen Pflanzen und dicht neben ihr schlugen die Geschosse in den weichen Boden. Sofort stellte die Drohne das Feuer ein. Miriam stutzte. Die Blätter gaben ihr zwar Sichtschutz, konnten die Kugeln aber keinesfalls abhalten -- sie müsste tot sein.

Miriam veränderte die Färbung ihrer Haut und verschmolz optisch mit dem Hintergrund des Raums. Dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen.

Miriam lachte hysterisch und feuerte eine Salve direkt in die Knospe der nächstgelegenen Pflanze. Der Sprössling zerplatzte unter den einschlagenden Geschossen und Tanja schrie gequält auf.

»NEEIIIIN! Das darfst du nicht!«

Miriams Lachen wurden lauter und klang triumphierend.

»Selbst als Königin bist du noch eine Sklavin der Pflanzen.«

Miriam wechselte die Position und feuerte eine weitere Salve auf die nächste Knospe während sie gegen das Mündungsfeuer ihrer Waffe anschrie:

»Ich will nicht in einer Welt leben, die von Gemüse beherrscht wird!«

Tanja rannte panisch durch den Raum und entriss Christina die Waffe. Der Tentakel zog sich zurück und die Drohne sackte leblos zusammen.

Von weit her dröhnte Waffenfeuer und Miriam hörte die aufgeregte Stimme einer ihrer Drohnen, die im Vorraum Wache hielten.

»Die dolchzähnigen Monster drehen komplett durch, wir werden sie nicht mehr lange in Schach halten können.«

+++

Dimitri erreichte die Basis und umrundete die schwarze Kuppel mit seinem Hubschrauber. Er suchte im Lichtkegel der Scheinwerfer nach einer Bombe oder etwas, dass wie eine Bombe aussah. Angespannt murmelte er.

»Wenn die Bombe der Basis ernsthaft schaden soll, muss sie in ihrer unmittelbaren Nähe sein.«

Seine Augen brannten bald vor Anstrengung.

Er schaute auf um seine Sehnerven zu entspannen und sah eine Lichtreflexion in der dunklen Nacht.

Neugierig richtete er seine Scheinwerfer auf eine Felsformation und flog näher heran.

Das Letzte, was er sah, waren zwei Soldaten. Einer richtete eine Laserpistole auf die schwarze Kuppel, der andere feuerte eine Rakete ab.

Der Wärmesuchkopf lenkte die Rakete zielsicher in das rechte Triebwerk des Kampfhubschraubers und zerriss die Maschine in einem grellen Feuerball.

Oleg musste tatenlos mit ansehen, wie das Hubschrauberwrack seines Kameraden auf dem Boden aufschlug. Mehrere kleine Explosionen erhellten die Nacht und präsentierten die beiden Fremdenlegionäre in ihrem Versteck.

Der Hauptmann war zu erfahren, um in diese Falle zu tappen, sein Hubschrauber besaß genug Feuerkraft, um den ganzen Felsen zu zerlegen, aber bevor er zum Zug kam, würde ihn eine weitere Wärmesuchrakete abschießen.

Er flog so tief wie möglich zurück zu der schwarzen Kuppel und ließ seine Maschine, hinter einigen Bäumen versteckt, schweben.

Oleg schrie die Warnung in seinen Gedanken.

»Ihr müsst die Basis so schnell wie möglich verlassen, hier erfolgt jeden Moment ein Luftangriff!«

Miriam antwortete ihm mit einer Frage.

»Unter dem Lauf meines Gewehrs ist ein dickes Rohr, kann ich damit auch feuern?«

Oleg zögerte kurz.

»Ja, damit kannst du eine Leuchtgranate abfeuern.«

»Ist die tödlich?«

»Aus nächster Nähe -- ja, aber sei vorsichtig, die entwickelt eine enorme Hitze.«

+++

Tanja schlich vor Wut bebend durch die Reihen der Pflanzen. Nackte Mordlust funkelte in ihren Augen, als Miriams Oberkörper aus dem Blättermeer auftauchte. Sie ignorierte Tanja und feuerte ihre Leuchtgranate ohne zu zögern auf die reife, weiße Frucht im Mittelpunkt des Raums.

Wie in Zeitlupe verfolgte Tanja die Flugbahn des gleißenden Projektils.

Die Granate durchschlug die Frucht und explodierte kurz dahinter. Ein greller Blitz erhellte die Halle und verteilte das breiige Fruchtfleisch großzügig im Raum.

Ein dumpfer Schmerz durchfuhr Tanja.

Als sie sich umblickte, war Miriam verschwunden.

Tanja stieß sich In einem gewaltigen Satz vom Boden ab und hechtete auf den Zwischentunnel zu. Fest entschlossen, die Abtrünnige zur Strecke zu bringen.

+++

Zur gleichen Zeit überflog der Kampfjet der US-Air-f***e die Basis und der Pilot fragte.

»Hast du ein Signal?«

»Hab ich«, bestätigte der Waffensystemoffizier und klinkte die bunkerbrechende Bombe aus.

Der optische Suchkopf erfasste das von der Kuppel reflektierte Laserlicht und steuerte die Bombe im freien Fall auf diesen Punkt zu.

Der Waffensystemoffizier gab neue Anweisungen.

»Jetzt dreh 'ne schöne Schleife und geh tiefer. Wenn das Eis gebrochen ist, werfen wir die hochprozentigen Sachen im Tiefflug ab.«

+++

Tanja stürmte durch die Vorhalle der Basis und schoss wild um sich. Es war ihr gleich, ob sie die Kreaturen mit den schrecklichen Zähnen oder Miriams Drohnen traf. Sie wollte die blaue Königin, alles andere war zweitrangig.

Ein dumpfer Schlag erschütterte die Basis. Auch das interessierte Tanja nicht, sie wich den Bestien aus und hielt Ausschau nach Miriam.

Da fing sie einen Gedankenfetzen auf und wusste, dass die blaue Königin im Freien war.

Die Bombe durchschlug das Raumschiff mit über 900km/h und rauschte ungebremst durch die Kuppel. Sie bohrte sich über zwanzig Meter tief in die Basis, bevor der Zünder die Detonation einleitete.

Gerade als Tanja aus der Basis rannte, hob die Explosion einen Großteil der Kuppel mitsamt dem Raumschiff an.

Durch die tief liegende Explosion äußerte sich die Druckwelle als erdbebenartige Erschütterung, die Tanja zu Boden warf.

Weniger Meter von ihr entfernt schwebte der Hubschrauber und gewann langsam an Höhe. So schnell sie konnte, rannte Tanja und stieß sich mit einem gewaltigen Satz vom Boden ab.

Mit letzter Kraft krallte sie sich an der Außenhaut des Hubschraubers fest und sah, wie ihr Raumschiff mitsamt der Kuppel in dem unterirdischen Explosionskrater versank.

Tanja empfand den Verlust all der Pflanzen als grausamen Schmerz -- schlimmer als der Verlust ihrer Drohnen, die im Raumschiff waren.

Von Rache getrieben, leitete sie eine Veränderung der Haut an ihren Händen und Füßen ein.

Sie konnte sich jetzt an dem glatten Stahl des Hubschraubers mühelos festhalten und kroch langsam an der Seitenwand entlang.

Gerade als sie das erste Fenster am Heck der Maschine erreichte, spürte sie einen stechenden Schmerz, der zeitgleich ihre komplette Körperrückseite befiel.

Ein gewaltiges Flammeninferno tobte im Krater der ehemaligen Basis. Mit schmerzverzerrtem Gesicht ertrug sie die Pein und schaute durch das Fenster. Der hintere Bereich war leer.

Fest entschlossen Miriam zu töten, kroch sie nach vorne zum Cockpit.

Auf halbem Weg sah sie einen Schatten über ihrem Kopf und blickte direkt in Miriams Gesicht. Die blaue Königin klebte ebenfalls an der Außenhaut des Hubschraubers.

Miriam hatte ihre Hautfarbe dem Tarnanstrich angepasst und nutzte den Überraschungseffekt. Blitzschnell stach mit einem Finger in Tanjas Auge. Vor Schmerzen wimmernd, verdeckte die rote Königin ihr Gesicht, als Miriams Stimme spottend durch ihren Kopf schallte.

»Du kannst dir sicher von einer Drohne ein neues Auge holen.«

+++

Die Matrosen saßen mit blanken Nerven auf der Brücke des Frachters und verfolgten die telepathischen Signale ihrer Königin.

Trotz der Trauer über den Verlust der Söldner, jubelten sie nun über Miriams erfolgreiche Attacke.

Sie sahen die heranfliegende Cruise Missile nicht.

Der Flugkörper durchschlug die Backbordseite des Schiffs und die folgende Explosion zerriss den Rumpf in mehrere Teile.

+++

Miriams Triumph hielt nicht lange an. Sie spürte den schlagartigen Verlust aller Drohnen, die im Schiff warteten.

Ihr wurde schwindelig, sie musste sich konzentrieren, um den Halt nicht zu verlieren.

Wie vor einigen Minuten, als die Basis explodierte, musste sie den Verlust der Drohnen schnell verkraften, um nicht Opfer von Tanjas Rachsucht zu werden.

Ein harter Schlag traf Miriam und hinterließ tiefe Fleischwunden auf ihrer Schulter. Tanja fixierte sie mit ihrem gesunden Auge und holte zu einem neuen Schlag aus.

Miriam parierte und packte Tanja im Nacken. Ihre blau schimmernden Fingernägel bohrten sich tief in die schwarze Latexhaut.

Tanja wand sich unter dem festen Griff und schlug nach ihrer Widersacherin. Sie fügte Miriam tiefe Fleischwunden am Oberschenkel zu, konnte aber nicht verhindern, dass ihr Kopf immer und immer wieder gegen den Hubschrauber geschlagen wurde.

Am Rande der Ohnmacht, versuchte Tanja einen letzten Angriff und scheiterte. Miriams Fuß traf sie direkt im Gesicht. Die rote Königin verlor den Halt und fiel in die Tiefe.

Ihr Körper durchschlug die Baumkronen und zerschellte am Boden.

+++ XXX Tage später, XXX mitten in den USA +++

Miriam schlich vorsichtig hinter die große Scheune der Farm und huschte lautlos in das Gewächshaus. Sie eilte an den langen Reihen voller Tomatenstauden vorbei und entdeckte die Latexpflanze in einer Ecke. Das bizarre Gewächs war noch nicht groß.

Seine Blüte stand offen und reckte sich in Miriams Richtung.

Die blauen Filamente auf Miriams schwarzer Latexhaut zeichneten sich deutlich ab und tief in ihr vernahm sie den Ruf der Latexpflanze, das Gewächs hatte Hunger und sehnte sich nach Zuneigung.

Miriam widerstand der instinktiven Verlockung und zog ein Skalpell aus ihrer Tasche. Blitzschnell griff sie nach einer Blattspitze und schnitt eine kleine Probe ab.

Die Pflanze zuckte vor Schmerz und schloss ihre Blütenblätter.

Miriam lächelte selbstbewusst.

»Das bringt dir jetzt auch nichts mehr.«

Sie verstaute die Blattspitze in einem verschließbaren Glas, zog ein kleines Fläschchen aus ihrer Tasche und verteilte den Inhalt gewissenhaft um die Wurzelknolle.

Gerade als Miriam aufstehen wollte, preschte eine Gestalt in das Gewächshaus.

Rücksichtslos stürmte die aufgebrachte Drohne auf Miriam zu und richtete eine Pistole auf die blaue Königin. Miriam hörte die Stimme der Drohne in ihrem Kopf.

»Du kannst uns nicht mehr aufhalten, hier wirst du ...«

Der Gedanke riss ab, als ein muskulöses Bein hervorschnellte und die Drohne direkt an der Schläfe traf. Benommen taumelte die mutierte Frau und fiel zu Boden. Oleg sprang aus seinem Versteck und entriss ihr die Waffe, ein weiterer Schlag auf den Hinterkopf nahm der Angreiferin das Bewusstsein.

Routiniert griff Oleg nach der Waffe, zog das Magazin heraus und warf beides in hohem Bogen durch ein offenes Fenster.

Miriam schmiegte sich an seinen starken, schwarzen Körper und streichelte verspielt über seine Brustplatte.

»Es macht mich total geil, wenn du entschlossen durchgreifst.«

»Und es macht mich total geil, wenn du geil bist«, entgegnete Oleg.

Miriams filigrane Hand griff nach Olegs hartem Schwanz und rieb den Schaft.

Die Kampfdrohne schloss ihre Augen und lehnte sich gegen einen der Tische. Gerade als Miriam den Schwanz in ihren Mund saugen wollte, sackte die welke Latexpflanze in sich zusammen.

»Du hast keinen grünen Daumen. Oder sollte ich sagen „schwarzen" Daumen?«, frotzelte Oleg. Sein Lächeln wandelte sich in einen wollüstigen Blick, als seine Schwanzspitze tief in die Kehle der Königin abtauchte.

Gierig ließ Miriam ihren Kopf vor und zurückschnellen. Sie fickte den Schwanz mit ihrem bizarr veränderten Mund und telepathisierte gleichzeitig.

»Die Drohne ist erst ein paar Stunden alt, wir können sie noch retten.«

Oleg stand kurz vor dem Höhepunkt. Fragend blickte er an sich herunter, als Miriam den imposanten Schwanz aus ihrem Mund gleiten ließ und sich der bewusstlosen Drohne zuwendete.

Als sie neben der Drohne kniete, erkannte Oleg den feuchten Glanz zwischen Miriams Beinen. Instinktiv kauerte er sich hinter seine Königin und leckte lüstern über ihre nasse Spalte.

Miriam genoss die erregende Zunge in ihrem Schritt und strich vorsichtig über den schwarzen Leib der weiblichen Drohne.

Sie war in dem typischen Zustand der Dauererregung. Die Nippel ihrer üppigen Brüste reckten sich fordernd in die Höhe und ihre glitschige Spalte schimmerte im Mondlicht.

Zärtlich strich Miriam mit einem Finger über die geschwollenen Schamlippen, die Drohne stöhnte lüstern auf und öffnete ihre Schenkel.

Langsam ließ die Königin einen Finger nach dem anderen in die nasse Grotte gleiten. Neue Feuchtigkeit breitete sich zwischen den Beinen der langsam erwachenden Drohne aus.

Sie blickte ängstlich und zugleich erregt in die Augen der fremden Königin.

Als Miriams Handgelenk zwischen den Beinen der Drohne verschwand, hallte ein leidenschaftliches Stöhnen durch die Nacht.

Sehnsüchtige Blicke streiften Miriams Körper, die Drohne wand sich vor Wollust und reckte ihr Becken fordernd empor.

Miriam ließ ihre Hand kreisen und flüsterte mit erregter Stimme.

»Deine Vorfahren kommen aus Afrika. Alle bis auf einen. Dein Ur-Ur-Großvater mütterlicherseits war Europäer -- wusstest du das?«

Die gierigen Blicke der Drohne hafteten auf Miriams Lippen, sie beantwortete die Frage nicht. Miriam schenkte ihr ein Lächeln.

»Ist auch egal, aber da sind noch Millionen anderer DNA--Sequenzen, die definitiv nicht in deine Zellen gehören.«

Die Drohne schloss resigniert ihre Augen und genoss die fremde Hand zwischen ihren Beinen. Miriam wackelte mit ihrem verlockenden Po und hauchte zu Oleg.

»Komm, fick mich in den Arsch, schön langsam und tief. Ich brauch mal deinen kontemplativen Kortex.«

Oleg kam dieser Aufforderung gerne nach und stieß seinen heißen Speer tief in den engen Kanal seiner Königin, sofort schlossen sich starke Ringmuskeln um seinen Schaft, hielten in fest und massierten ihn.

+++

Miriam stand auf einer kleinen Insel im Meer, das Eiland war über und über mit den bizarren Latexpflanzen bewachsen.

Triebhafte, hemmungslose Laute drangen zu ihr. Selbstsicher schritt sie in das Dickicht und folgte einem lustvollen Stöhnen. Es führte sie zu einer übermannsgroßen Knolle, die von unzähligen Tentakeln umspielt wurde.

Vor dieser Knolle lag eine junge Frau und wand sich vor Lust auf dem Boden. Ihre Arme und Beine waren von starken Ranken umschlungen und fixiert.

Tentakel streichelten den bebenden Leib und waren bereits tief in die Körperöffnungen der Drohne eingedrungen. Entschlossen packte Miriam den Tentakel, der im Mund der Frau steckte, und zog ihn heraus. Sie küsste die Frau sehnsüchtig und als sie den Kuss beendete, waren die Lippen der Frau mit einer Latexhaut verschlossen.

Ebenso verfuhr sie mit der Vagina und dem Anus. Sie entfernte die Eindringlinge und versiegelte die Öffnungen.

Mit ernormen Kraftanstrengungen gelang es Miriam, die Arme und Beine der Frau von den Ranken zu befreien. Nur die dicke Schlinge um ihren Hals erwies sich als besonders widerstandsfähig.

Olegs Stimme drang durch Miriams Geist.

»Ich höre Polizeisirenen, beeile dich bitte!«

»Fick mich, stoße richtig hart zu -- bitte, ich brauch das jetzt.«

Trotz der herbeieilenden Polizei kam Oleg der Aufforderung gerne nach. Kraftvoll stieß er seinen Schwanz in den prallen Arsch und genoss die heiße Enge.

Mit jedem Stoß, der durch Miriams Leib zuckte, zog sie fester an der Ranke.

Die Scheinwerfer der Polizeifahrzeuge warfen bizarre Schatten in das Gewächshaus. Panisch vor Angst und hemmungslos geil, spritzte Oleg mehrere ergiebige Schübe seines Spermas in Miriam.

Endlich löste sich die Ranke und gab den Hals der Frau frei. Ohne zu zögern, nahm Miriam den zitternden Leib und trug ihn zum Rand der kleinen Insel.

Mit einem lauten Platsch, warf sie die Frau ins kalte Wasser. Als sie wild um sich schlagend auftauchte, sah sie aus, wie eine normale, nackte Frau.

Miriam erreichte ebenfalls einen Höhepunkt und als sie die Augen öffnete, lag vor ihr im Gewächshaus eine verstörte Frau mit schokoladenbrauner haut und hübschen kleinen Brüsten.

Vorsichtig zog Miriam ihre Hand aus dem Schritt der Frau und gab Olegs Schwanz frei.

Die Kampfdrohne sprang sofort auf und drängte zur Eile.

»Wir müssen sofort los, die sind vom FBI! Sie werden uns gleich finden!«

Miriam blieb gelassen.

»Sie werden erst mal das Wohnhaus durchsuchen, kümmere dich mal um einen Fluchtweg.«

Besänftigend streichelte Miriams schwarz glänzende Hand über die Stirn der Frau. Einfühlsam sprach die Königin.

»Es ist vorbei, entspanne dich und schlafe.«

Die Frau schlief tatsächlich auf der Stelle ein.

Oleg zerschlug eine der Scheiben und schaute in die Nacht.

»Komm schnell, die Luft ist noch rein!«

Miriam schrieb ohne große Eile Notizen auf zwei kleine, selbstklebende Zettel, einen legte sie auf den Bauch der Frau, den anderen heftete sie an die verwelkte Pflanze.

Oleg las die Notizen und fragte nervös.

»Wie kann man nur so zynisch sein?«

»Erstens hatte ich eine scheiß Kindheit und zweitens würden das diese Idioten sonst nicht kapieren. Komm jetzt, wir sollten gehen.«

+++

Als der FBI--Beamte das Gewächshaus betrat, sah er zwei geländegängige Motorräder über ein brachliegendes Weizenfeld davonrasen.

Eine Verfolgung durch das freie Gelände war sinnlos. Fluchend schritt er den Raum ab und stolperte über einen reglosen Frauenkörper.

Im Schein seiner Taschenlampe las er den Zettel.

"I'm OK, I only need some sl**p"

Erst später fiel ihm ein weiterer Notizzettel an einer seltsamen, abgestorbenen Pflanze auf.

"I'm the fucking Alien"

E.N.D.E.
100% (9/0)
 
Posted by Kojote20
5 months ago    Views: 912
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11 days ago
Ich will mehr !