Auf hoher See

Mein Titanic-Erlebnis sollte es werden, die Kreuzfahrt durch die Karibik mit der AIDA. Flug von Deutschland in die Dominikanische Republik nach La Romana, dort Boarding der AIDAvita und dann in einer Woche die Inseln Santa Lucia, St. Vincent, Grenada, Trinidad & Tobago besuchen und zurück nach La Romana, von dort der Heimflug – so war es geplant, und so sollte es auch werden. Zweitausendvierhundert Euro sollte dieser Cluburlaub inklusive Flug für 8 Tage kosten, wohlgemerkt mit Doppel-Außen-Kabine und Balkon zur Alleinbenutzung. Viel Geld aber diesen Komfort wollte ich mir gönnen, hatte ich doch in den Monaten zuvor wie ein Ackergaul geschuftet.

Der Flug in die Dominikanische Republik verlief wie geplant – die 2-stündige Abflugsverzögerung – eingeschlossen. In La Romana wartete die AIDA auch schon auf die Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die alle noch im Laufe der nächsten Stunden eintreffen sollten. Um 20:00 Abfahrt, Dinner (ausgezeichnet) und dann Abendunterhaltung. Über 1200 Gäste an Bord der AIDA, betreut von über 400 Leuten der Schiffsmannschaft. Erholung bei Spiel, Sport und Entertainment in tropischer Umgebung – da lies ich es mir gut gehen. Der erste Tag sollte komplett auf See stattfinden, während die AIDA mit 21 Knoten über die spiegelglatte karibische See hinwegbrauste. Für nautisch nicht Erfahrene sei gesagt, dass 21 Knoten knapp 40 km/h entsprechen und das ist auf See eine ganz enorme Geschwindigkeit. Die meiste Zeit verbrachte ich am Sonnendeck mit einem Buch in der einen und einem Softdrink in der anderen Hand. Ach wie war das Leben lebenswert. Kaum schnippte ich mit dem Finger, war auch schon ein Steward bei mir um sich nach meinen Wünschen zu erkundigen und leistete diesen umgehend Folge.

Tags darauf legten wir in Santa Lucia an, einem Tropen-Eiland wie aus dem Bilderbuch. Bunte Häuschen, farbige Menschen, lautes Treiben, weißer Sandstrand. Am nächsten Tag St. Vincent – eigentlich ein Duplikat von Santa Lucia; und wiederum am nächsten Tag Grenada und auch dort sollte sich nichts wirklich außergewöhnliches tun. Aber ich war ja auch hier um Urlaub zu machen.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch – die AIDA fuhr von Grenada nach Trinidad, zog ein Gewitter auf. Wir wurden ganz schön in unseren Kabinen hin- und hergeworfen und so Mancher entließ das hervorragende Dinner – bestehend aus wunderbarem Fisch, Hummer und Langusten – wieder in die Freiheit, nachdem es aber schon halbverdaut war, hatten dabei weder die Meerestiere noch der Gast besonders angenehme Empfindungen. Tja, und während ich so an der Reling meines Balkons stand – im Raum hätte ich es vermutlich auch nicht ausgehalten, beobachtete ich am Balkon nebenan eine süße Blonde, die mir schon seit einigen Tagen aufgefallen war, wie sie mit grünlich verfärbtem Gesichtsausdruck über der Brüstung ihres Balkons hing und augenscheinlich die Reste des abendlichen Mahls von sich gab.
Mein „Hallo! Eine scheußliche Fahrt“ quittierte sie lediglich mit einem Nicken und dem unausbleiblichen erneuten Ausbruch der Magensäure. Obwohl es mir auch nicht gut ging, hatten meine Tropfen gegen Seekrankheit doch zumindest bewirkt, dass es mir nicht so übel erging wie ihr. Gegen das Tosen des Windes rief ich zu ihr hinüber: „Ich habe hier Tropfen gegen die Seekrankheit, ich komme damit zu Ihnen hinüber.“

Ich gab einige Tropfen Paspertin in ein Glas mit Wasser und wollte gerade meine Kabine verlassen, als eine große Welle auf das Schiff traf und mich mit voller Wucht gegen die gegenüberliegende Kabinentür warf. Durch den Aufprall hatte ich den Inhalt des Glases sofort im Gesicht und als Festhaltereflex ganz offensichtlich das Glas in der Hand zerdrückt, während mein Schädel gegen die Kabinenwand donnerte.

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Noch völlig betäubt wankte ich zurück in meine Kabine und griff mir das Fläschchen mit dem Paspertin. Da gerade kein starker Stampfer des Schiffs erfolgte, konnte ich relativ ungehindert meine Kabine verlassen und die Nachbarkabine betreten. Ich rief „Hallo, da bin ich – ich komme jetzt mit dem Medikament.“ Schnell füllte ich einen Becher in ihrem Bad mit etwas Wasser und gab erneut einige Tropfen Paspertin hinein, mit dem ich dann zu ihr auf den Balkon trat. „Hier bitte. In einem Schluck runter mit dem Zeug“ befahl ich ihr, als sie mich ansah. Sie kippte den Inhalt des Bechers wirklich in einem Schluck hinunter und sah dabei hundeelend drein. So grauslich Paspertin auch schmeckt, aber dieser Blick war sicherlich eher der Übelkeit als dem Medikament zuzuschreiben. Erst in diesem Augenblick bemerkte ich, dass die Süße vollständig unbekleidet war. Ok, auch ich hatte dank der Schwüle der Nacht außer meinen Boxershorts nichts am Körper – aber ich lies ja auch keine fremden Menschen zu mir in die Koje. Es beschämte mich doch etwas diese Situation auszukosten. Andererseits war hier kein besonders erotischer Reiz in dieser Konstellation zu erwarten.
Sie hauchte etwas wie „Danke“ und drehte sich prompt wieder Richtung Rehling in Erwartung einer weiteren Eruption – doch es kam nichts mehr. So standen wir längere Zeit, der frischen Seebrise ausgesetzt nebeneinander. Romantik? Nein. Keine Spur. Irgendwann – Stunden später – schien es ihr wirklich etwas besser zu gehen, auch mein Magen und der Seegang hatten sich etwas beruhigt, bemerkte sie ihre Blöse, die sie umgehend mit den Händen zu bedecken suchte. Ganz Gentleman ging ich in die Kabine und holte aus dem Badezimmer ihren Badmantel, in den Sie auch dankend schlüpfte. Dabei bemerkte ich überhaupt erst Schmerzen in meiner rechten Hand und bemerkte, dass sogar noch einige Glassplitter in der Hand steckten. Sie folgte dem Blick auf meine Hand und ich hatte den Eindruck, dass Sie mittlerweile nicht mehr grün sondern jetzt kreidebleich im Gesicht wurde. „Upsa,“ meinte ich „da ist vorhin doch mehr passiert als ich glaubte. Ich geh mal kurz zum Bordarzt.“ „Ja, das ist wohl besser,“ antwortete sie „aber bitte kommen Sie doch danach noch mal bei mir vorbei.“

Einen Stock höher, auf der anderen Schiffsseite war die medizinische Station der AIDA. Dort waren der Arzt und seine Helfer eifrig damit beschäftigt an Fahrgäste, die immer noch von der Seekrankheit gezeichnet waren, Medikamente in die Hand zu drücken und Informationen zur Bekämpfung dieser zu geben. Als eine der Helferinnen mir die Tablette reichen und mit routinierten Worten etwas erzählen wollte, unterbrach ich Sie mit den Worten: „Nein, mir geht es gut – aber sehen sie mal, meine Hand.“ „Oh je,“ und lauter „Herr Doktor wir haben hier eine böse Schnittwunde.“ Der Arzt kam umgehend von dem anderen Patienten zu mir und sah sich die Hand an. „Wie haben Sie denn das geschafft?“ meinte er ganz erstaunt. Ich erklärte ihm die Situation während er mich zu einer Liege führte, auf die ich mich mit ausgestreckter Hand legen sollte, während er ein starkes OP-Licht mit integrierter Lupe in Richtung meiner Hand zog. Mit einer Pinzette zupfte er etliche Glassplitter heraus und reinigte anschließend die Hand mit Alkohol und strich eine fürchterliche Jodtinktur über die offenen Schnitte. Dann folgte ein dicker Verband, den ich ‚einige Tage anbehalten’ solle – wie er meinte. Ich sah mit dem Verband aus, wie ein Preisboxer, der bald in den Ring steigt.

Aber ich hatte ja versprochen, zu meiner Nachbarin in die Kabine zurückzukehren, sobald ich von der medizinischen Station entlassen wurde. Gesagt, getan. Einige Minuten später klopfte ich folglich brav an ihrer Kabinentür und als ich ein „Herein“ hörte, öffnete ich die Kabinentüre und trat ein. Sie saß auf dem Bett, immer noch vom Bademantel umhüllt, doch mittlerweile nicht mehr käsig weiß oder grün im Gesicht, aber doch nach wie vor ziemlich blass. „Um Gottes willen“ entfuhr es ihr „das sieht ja fürchterlich aus.“ „Ja, aber so schlimm ist es wirklich nicht. Ich hatte nur einige Glassplitter in der Hand, die mir der Arzt entfernte – deshalb hat er die Hand so arg eingepackt. Aber es tut kaum noch weh“ entgegnete ich. „Und wie geht es Ihnen?“ „Ich bin auch wieder ganz ok – ihr Medikament hat gut gewirkt. Setzen Sie sich doch bitte mit her.“ Neben ihr nahm ich auf dem Bett platz.

„Ich bin im übrigen die Anke.“ „Und ich heiße Tom. Duzen wir uns doch – macht alles einfacher.“ „Ja klar. Vielen Dank noch mal, dass Du mir vorhin geholfen hast, mir ging es hundeelend.“ „Das konnte man sehen und hören,“ antwortete ich „aber mach Dir nichts draus, eben in der Krankenstation waren noch zig, denen es nicht besser ging wie Dir.“ „Das glaub ich nicht,“ meinte Sie daraufhin „so schlimm ging es heute bestimmt nur mir.“ Ich lächelte „das glauben wahrscheinlich Alle. Die Seekrankheit kann doch jeden treffen – sogar Kapitäne und Matrosen – sind davor nicht gefeit.“ „Ja, aber“ „Nichts aber. Ein solcher Seegang verträgt sich einfach nicht mit jedem Magen und wenn man vorher auch noch gut gegessen und etwas Alkohol zu sich genommen hat, wirkt es umso heftiger.“ „Hat man das gerochen?“ „Was meinst Du?“ „Na den Alkohol.“ „Ach so, nein, den habe ich nicht gerochen – aber er sorgt in Verbindung mit dem Seegang sehr schnell für Übelkeit.“ „Na ich musste mir heute einfach einen antrinken.“ Irgendwie kam mir die Sache komisch vor. „Warum musstest Du Dir denn einen antrinken?“ „Mein Verlobter hat heute beim Dinner mit mir Schluss gemacht – das hat mich einfach umgehauen. Ich weiß gar nicht wie ich jetzt die zwei letzten Tage mit ihm durchstehen soll. Er habe hier auf dem Schiff seine Ex wieder getroffen und hat mir deshalb heute beim Dinner eröffnet, dass er von mir nichts mehr wissen wolle – ich solle endlich verschwinden. Ich sei sowieso ein Zicke und viel schlechter im Bett und überhaupt ich hätte ihn schon lange gelangweilt. So hat er mir das heute gesagt. Darauf hatten wir einen Fetzen-Streit und ich habe mich dann an der Bar besoffen. Und jetzt sitze ich hier und er kann jeden Moment wiederkommen. Ich hasse ihn – ja ich hasse ihn dafür. Dieses Drecksschwein."

Auweia, wo bin ich da nur wieder reingerutscht, denke ich bei mir. Wir reden noch geraume Zeit, aber irgendwann ist mir klar, dass ich vor ihr während der restlichen Kreuzfahrt keine Ruhe mehr haben werde, wenn ich ihr nicht anbiete zu mir in die Kabine umzuziehen. Anke ist nervig, anhänglich und irgendwie kann ich schon ihren Verlobten verstehen, dass er sich von ihr getrennt hat – nur warum musste es mal wieder mich als Seelentröster treffen? Nun ja, irgendwann war es soweit, wir packten ihre sieben Sachen – tatsächlich waren es mehrere Koffer (was machen die Frauen nur immer mit so elend vielen Klamotten in einer Woche, ich werde das vermutlich nie verstehen) – und schafften alles zu mir in die Kabine.

Als Ankes komplettes Gepäck in meiner Kabine verstaut war, setzten wir uns erstmal wieder aufs Bett und verschnauften. „Dieses Aas von Michael wird Augen machen, wenn er sieht, dass alles von mir weg ist“ meinte Anke mit einem frechen Grinsen, „soll ihm seine Ex doch einen blasen wenn er wie immer stockbesoffen ist, da muss ich mich dafür schon nicht mehr schlagen lassen. Apropos – danke für Deine Hilfe. Soll ich Dir jetzt einen blasen?“

Mit einer derart unverblümten Redeweise hatte ich bislang noch nicht zu tun. Und was war das? Ihr Verflossener schlug die kleine Anke. Das sind Vorstellungen, die ich so nicht kenne. Sex ist und war für mich immer etwas gegenseitiges, Lust spenden und Lust genießen war für mich immer eines. So konnte ich auch jetzt mit diesem Angebot absolut nichts anfangen und ich meinte daraufhin: „Nein lass mal, Dir wird’s doch eh noch schlecht sein von der Seekrankheit. Auch ich würde das im Moment wahrscheinlich nicht genießen können.“ „Na denn ein andermal – sag halt einfach, wann ich’s Dir machen soll.“ „Ist schon gut – aber jetzt lass uns erstmal hinlegen und zumindest die zweieinhalb Stunden bis wir in Trinidad anlegen noch ausruhen.“

Statt um 8 Uhr legten wir dann in Trinidad doch erst gegen 10 Uhr an und es gelang mir zumindest doch noch eine Mütze voll Schlaf zu nehmen. Allerdings erwachte ich mit einem ausgesprochen seltsamen Gefühl in der Leistengegend. Noch halb benommen bemerkte ich, dass sich irgendetwas an meinen Hoden zu schaffen machte und mein Lümmel wie ein Billard-Queue zwischen Fingern hin- und herbewegt wurde. Er hatte schon eine gewaltige Größe und Härte erreicht, als ich ihn plötzlich in einer ungewohnt feuchtwarmen Umgang spürte. Ein Blick in die südlichen Zonen meines Körpers bestätigte den Verdacht. Da hatte sich doch tatsächlich ein Haarschopf – ein Blonder – über meinen besten Freund hergemacht und bearbeitete ihn intensiv. Jetzt fiel mir auch wieder ein, um welchen Haarschopf es sich handeln musste: das war die Blonde von heute Nacht, die aus der Nachbarkabine, die hier so überraschend eingezogen ist. Und was tat sie da? Sie blies mir Einen, aber vom Feinsten. An ihren Namen konnte ich mich nicht mehr erinnern – aber sie leckte, saugte, blies ja besorgte es mir in einer feinen Art. Dann kraulte sie mir auch noch die Eier – ich glaubte bald senkrecht im Bett zu stehen. Die Säfte stiegen in ihm hoch und höher, aus meinem Mund hörte ich Laute, wie ich sie schon lange nicht mehr von mir selbst gehört hatte. „Oooohh, uiuiui, uuuuh“ dann wiederum vernahm ich ein schmatzendes Geräusch, wenn ihre Lippen zu einem rund geformt hatte und er noch immer aufgesaugt aus ihrem Mund herausglitt. Dann spürte ich, wie Sie mit Daumen und Zeigefinger die Vorhaut intensiv nach hinten schob, so dass sie mit ihrer Zunge die Eichel perfekt streicheln konnte. Mein Schwanz, so meinte ich musste mittlerweile einen Durchmesser von einem halben Meter erreicht haben, ‚wie bringt die bloß noch ihren Mund drumrum?’ war ein Gedanke der mir durch den Kopf schoss, als sie ihn schon wieder vollständig in ihrem Mund versenkt hatte. Ich hatte keine Kontrolle mehr über dieses Anhängsel – mit etlichen intensiven Schüben, zusätzlich durch intensive Handarbeit an meinen Hoden – spritze ich mein Sperma in ihren Mund, während aus Meinem keuchend die Luft entwich. Vor Erschöpfung schloss ich die Augen.

Einige Momente später, als ich die Augen wieder öffnete, sah ich in ein hübsches rundliches Gesicht, mit frechen grünen Augen und einer lustigen Stupsnase, das mich anlächelte und von irgendwoher hörte ich: „Na mein Süßer, hat Dir das gefallen? Kann ich gerne jederzeit wiederholen, wenn Du das möchtest. Aber jetzt sollten wir uns aufmachen zum Frühstück – ich habe einen Bärenhunger, das bisschen Eiweiß reicht mir nicht als Frühstück. Und dann möchte ich beim Landausflug mitmachen – aber nicht den nach Trinidad, sondern den, der rübergeht nach Tobago. Du weißt schon, zum Pigeon Point, das ist doch der Strand der Strände. Da werden doch die ganzen Bilder gemacht, die man uns im Fernsehen immer als Südseebilder verkauft werden, dabei ist es ein Strand in der Karibik. Komm mach mal zu.“

Noch völlig sprachlos und übermächtigt vom Redefluss des blonden Geschöpfes stand ich auf, ging unter die Dusche und kam dort erst überhaupt wieder richtig zu mir. ‚Wer ist sie? Was will sie von mir? War das eben ein Traum? Bin ich noch ganz da? Oder was ist mit mir los?’ Solche Fragen gingen mir durch den Kopf, als ich jemanden rufen hörte: „Wie lange brauchst Du noch Schatz? Komm doch endlich.“ Schnell rasierte ich mich noch und kam aus dem Bad um mich leicht und leger anzukleiden. An der Badezimmertüre drückte sie sich an mir vorbei und war in Windeseile unter der Dusche und noch während ich mühsam mit meiner einen Hand anzuziehen versuchte, hörte ich das Wasser plätschern. Gerade als ich das bunte Hawaii-Hemd an und zugeknöpft hatte, kam Sie aus dem Bad. Fertig geschminkt aber ansonsten im Evakostüm. Schlecht ist die Figur ja nicht, dachte ich bei mir, während ich ihre Brüste anstarrte und der Blick auf den vollständig rasierten Venushügel dafür sorgte, dass er sich bereits wieder zu regen begann. „Ich bin in einer Minute soweit mein Schatz – kommst Du mit den Schuhen klar?“ hörte ich sie sagen. „Ja, ich kann die Slipper anziehen, dazu brauche ich keine Hände.“ Antwortete ich ihr. „Sag mal, wie war noch gleich Dein Name?“ ich musste nachfragen – ich hatte ihn vergessen. „Anke – Schatzi, hast Du das vergessen?“ „Ja, es war irgendwie recht heftig vergangene Nacht“: Als Antwort kicherte sie nur.

Sie stülpte sich ein hellblaues Top über, das bauchfrei – nein eigentlich ist der Ausdruck falsch, eigentlich müsste es heißen ‚brustfrei’ war, denn es war ein Hänger mit Spaghetti-Trägern, dessen unteres Ende noch die Ansätze ihrer Brüste zeigte, andererseits aber so ausgeschnitten war, dass es eigentlich nur zwei spitze Dreiecke waren, welche die Brustwarzen verdeckten. Der Rücken war – wie sollte es anders sein, natürlich nur mit dünnen Trägern bestückt. Dass darunter kein BH war ist wohl überflüssig zu erwähnen. Der Ultra-Mini-Rock in den Sie schlüpfte hatte exakt die gleiche Farbe wie das Top und auch hier ist der Begriff ‚Rock’ ganz offensichtlich ebenso fehl am Platz wie beim Top. Ich meine, es handelte sich um einen Lendenschurz, denn es waren eigentlich nur zwei blaue Dreiecke, deren Spitze nach unten zeigte und nur das Allernötigste verdeckte. „So ich bin fertig. Gehen wir?“

Auf dem Weg ins Oberdeck, wo das Frühstück serviert wurde, sahen uns etliche Stewards und andere Passagiere nach, ich meinte mehrmals ‚Unverschämtheit’ ‚Ekelhaft’ ja auch ‚so was gehört hier an Bord verboten’ zu hören – und fast jedes Mal, wenn ich eine solche Bemerkung hinter meinem Rücken zu vernehmen glaubte, spürte ich eine Hand auf meinem Allerwertesten. War dies nicht normalerweise anders herum? Wie oft hatte ich schon eine Hand an der Pobacke einer Begleiterin? Verrückte Welt. Irgendwie passte da einiges nicht zusammen.

Beim Frühstücksbuffet achtete Anke sehr darauf, dass wir immer gemeinsam am Buffet waren, und besonders verblüfft war ich auch, als sie – absichtlich? – bei den Cerrealien ein Löffelchen fallen ließ, um es dann mit durchgestreckten Beinen vornüber gebeugt wieder aufzuheben. Ein jeder im Restaurant, der zu diesem Zeitpunkt zu uns hingesehen hatte, musste zwangsläufig einen Blick unter das rückwärtige Dreieck ihres Rockes erblickt haben. Ihr Ausruf in diesem Moment ‚oh das tut mir aber leid’ tat dazu ein Übriges, dass noch mehr zu uns hinblickten, als dies eh schon der Fall war. Insofern war ich sehr froh, als wir wieder an unserem Tisch saßen. Gerade als ein Pärchen ‚Hand in Hand’ an unserem Tisch vorbeigingen, die recht auffällig zu uns hinblickten, beugte sich Anke zu mir herüber um mir einen Schmatz auf die Wange zu drücken und fast stöhnend zu sagen: „Gell’ Schatzi – wir machen jetzt den Ausflug zum Pigeon Point nach Tobago“ und ohne eine Antwort zu warten „dafür kannst Du mich dann dort auch am Strand mal so richtig ran nehmen“. Ich war perplex und hatte den Eindruck, als ob das vorübergehende Pärchen uns einen verflucht giftigen Blick zuwerfen würde. Was für ein Luder hatte ich mir da ‚angelacht’?

Auf dem Weg zurück in die Kabine, um die Tasche für den Ausflug nach Tobago zu holen, packte ich Anke soweit mir das möglich war mit meiner einen Hand: „Sag mal, was sollte das eben im Lokal?“ „War dir denn nicht klar, wer der Arsch war, der da an uns vorbeistolzierte? Das war Michael, das Schwein. Mit der alten Tussi, deretwegen er mir den Laufpass gab. Dem musste ich doch zeigen, dass er mich kreuzweise kann und ich mir jederzeit einen neuen Lover zulegen kann!“ „Aber Hallo“ brauste ich auf „so läuft das aber wirklich nicht. Ich bin nicht Dein neuer ‚Lover’ – auch wenn Du das vielleicht gerne hättest. Und ich sag Dir eins – noch mal so ein Auftreten wie eben und Du fliegst hochkant aus meiner Kabine, nachdem ich Dir den Arsch so versohlt habe, dass Dir solche Spielchen auf Dauer vergehen. Und merk Dir eines: Erpressen lass ich mich von Dir schon gleich zehnmal nicht. Soviel zum Thema Tobago-Ausflug! Und hör mir auf mit dem ‚Schatzi’ – ich weis ja nicht, was Du Dir aufgrund der vergangenen Nacht einbildest, aber so läuft das mit mir nicht! Ich werde jetzt sofort den Zahlmeister über die Streichung des Tobago-Ausflugs informieren, den ich eigentlich vorhatte – aber nach der Aktion oben – würde ich mich ja blamieren bis auf die Knochen! Was Du treibst ist mir egal – aber in jedem Fall ohne mich.“ Sprach´s und griff mir den Hörer des Bord-Telefons.

Verblüfft ob meiner Aufgebrachtheit stierte sie mich mit großen Augen an und brach fast augenblicklich in Tränen aus. „Ich wollte doch nur..“ schluchzte sie. „Halts Maul, es interessiert mich nicht“ fuhr ich sie an. Am anderen Ende der Telefonleitung hörte ich nur das Freizeichen. Offensichtlich war das Büro das Zahlmeisters gerade nicht besetzt – sollten sich die Ausflugsgäste doch gleich am Oberdeck versammeln um in kleinen Gruppen ausgeschifft zu werden. In diesem Moment ertönte aus dem Bordlautsprecher: „Herr Tom Möller bitte begeben Sie sich dringend ans Oberdeck das Transferboot wartet. Herr Möller dringend ans Oberdeck!“ „Scheiße“ grummelte ich vor mich hin „na ja, also dann - aber Du kommst mit, aber zieh Dir jetzt etwas Vernünftiges an oder mach dass Du aus meiner Kabine kommst.“

In Windeseile hatte Anke sich der Stoff-Fetzen entledigt und Slip, eine weiße weite Baumwollhose und eine bunte Blümchen-Bluse übergestreift. Wir packten unsere Taschen mit den Badeklamotten und eilten zum Oberdeck, wo mich der Steward bereits erwartete. „Frau Anke, ääh..“ schnell reagierte sie: „Herrmann“ und ich setzte fort „ja Herrmann, geht zusammen mit mir auf die Tobago-Tour.“ Der Steward darauf: „Frau Herrmann steht zwar nicht auf meiner Liste, aber nachdem wir etliche Absagen haben, geht das schon in Ordnung. Das Boot ist nicht voll. Ihr Zubringerboot hat die Nummer 24. Gehen sie schon zum Bootsanleger.“

Das Boot mit der Nummer 24 war ein Luftkissen-Schnellboot vom Typ SES (Surface-EffectShips ^ zweirümpfige Katamaran-Bauform), ausreichend Platz für bestimmt 100 Personen und war höchstens zu zwei Dritteln besetzt, so dass wir noch bequem Platz fanden im Rumpf dieses mit getönten Scheiben ausgestatteten Schnellbootes. Kaum waren wir an Bord, schlossen sich auch schon die Türen hinter uns und mit nahezu 30 Knoten preschten wir in Richtung Tobago. Die rund 70 km lange Überfahrt von Port of Spain, dem Hauptanleger von Trinidad nach Tobago dauerte knapp 90 Minuten und während wir über die Lautsprecheranlage über die besonderen Unterschiede zwischen den Schwesterinseln Trinidad und Tobago aufgeklärt wurden, beherrschte eine seltsame Spannung die Atmosphäre in der Kabine. Schräg gegenüber von uns saß Michael mit seiner neuen ‚Ex’-Flamme. Sie stierten zu uns herüber und jeder Ansatz Ankes sich vor den Beiden mit mir in Szene zu setzen wurde meinerseits mit einem bösen Blick auf sie gekontert. Den übrigen Passagieren schien die Überfahrt auch nicht soviel Spaß zu bereiten, wie es der Kapitän seinen Erzählungen nach gewohnt war, aber offensichtlich hatten Viele die vergangene Nacht auch mehr an der Reling als im Bett zugebracht. Als die Stimme aus dem Lautsprecher verkündete: „Tobago – hier sind wir, am Pigeon Point. Der Traumstrand der Karibik – wie aus tausendundeiner Nacht. Taxis für eine Inselrundfahrt erwarten Sie am Ausgang des Strandes. Bitte seien Sie pünktlich um 19 Uhr wieder hier an Bord. Ich wünsche einen angenehmen Aufenthalt auf Tobago.“

Einer nach dem anderen kletterten wir aus dem Bauch des SES und trabten im Gänsemarsch den Kai entlang. Ich meinte zu Anke: „So, ich lege mich jetzt an den Strand. Was hast Du vor?“ „Ich begleite Dich. Ich glaube ich sollte Dir einiges erklären.“ „Ich weiß nicht, ob ich das hören will“ entgegnete ich darauf. Der Strand des Pigeon Point ist wirklich der helle Wahnsinn. Extrem feinkörniger, weißer Sand – mehrere Kilometer lang und etwa 30 Meter breit. Dahinter jede Menge an bunt bemalten Buden, die neben den üblichen Andenken natürlich auch Getränke und frisch zubereitetes Essen verkaufen. Ich suchte eine Stelle, die ausreichend Platz zum nächsten Nachbarn bot und breitete dort mein Strandtuch aus, um mich darauf niederzulassen. Anke legte ihr Badetuch daneben. Unter einem weiteren Badetuch wechselte ich von meinen Leinenhosen auf die Badehose und bedeckte danach auch Ankes Blöse, als sie auf den Bikini wechselte. „Soll ich dich eincremen?“ fragte Anke. „Ja, danke.“ Sie cremte mich vorsichtig ein, aber so, dass mein Lümmel zu regen begann, als sie die Creme auf meinen Oberschenkeln verteilte. „So, jetzt bist Du dran“ übernahm ich dann die Rolle des Creme-Verteilens. Zwar hatte ich die Sonnencreme in meinen Händen bereits etwas angewärmt, doch als ich begann ihr den Oberkörper mit der Creme an den Händen einzumassieren, hatte ich den Eindruck, als hätte ich ein schnurrendes Kätzchen vor mir, dem ich das Fell kraulte. Als ich beim eincremen ihres Rückens in der Nähe des Steißbeins ankam, durchlief ihren Körper ein kleiner Schauer. „Ist Dir kalt?“ fragte ich. „Nein, ganz und gar nicht, es fühlt sich nur so – na ja – so heftig halt – an. Du machst das richtig toll.“ Irgendwie schmeichelte mir das. „Sagte ich schon, dass ich für solcherlei Komplimente nicht zugänglich bin“ meinte ich zu Anke. „Darf ich denn nicht mal mehr sagen, wenn es mir gefällt, was Du tust?“ erwiderte sie mit einem erstaunten Ausdruck in der Stimme. „Ist ja schon gut – ich reagiere nur momentan etwas empfindlich auf Alles, was mir seit diesem Morgen, eigenartig vorkommt“ brummte ich zurück.

Ohne weitere Worte legten wir uns nebeneinander auf die Strandlaken und genossen die Sonne sowie die ausgelassene Stimmung um uns herum. Nach einiger Zeit stand ich auf um ins Wasser zum Schwimmen zu gehen. Nun schwimmen ist wohl etwas übertrieben, denn meine immer noch eingebundenen Hand durfte ja noch nicht ins Wasser. So stand ich dann wie ein Wachtmeister mit einer aus dem Wasser ragenden Hand in eben diesem. Anke begleitete mich ins Wasser und schwamm immer wieder mit dem Kopf unter Wasser um mich herum. Die ausgelassene Stimmung tat dann doch ein übriges und wir lachten und schäkerten miteinander. Einmal tauchte sie wieder unter und auf einmal spürte ich, wie mir die Badehose zu den Knien heruntergezogen wurde. Urplötzlich war sie hinter mir und ich spürte wie ihre rechte Hand mein Glied umfasste und es zu wichsen begann. Hinter meinem Rücken tauchte sie auf, ohne aber die Hand von mir zu nehmen und gluckste „Bitte, lass mich Dich verwöhnen, weise mich bitte nicht zurück – ich brauche jetzt jemanden, der so stark und fair ist wie Du und der mir hilft alles zu verarbeiten.“

Nun, ich lies sie gewähren. Stocksteif stand ich im brusthohen Wasser und sie besorgte es mir mit ihrer Hand, ab und an tauchte sie unter und nahm ihn sogar unter Wasser in den Mund und umspielte und liebkoste ihn. Nach einigen Augenblick kam es mir. Ich ergoss meinen Samen ins warme Wasser. Dann tauchte sie erneut unter und schob meine Badehose wieder an ihren angestammten Platz zurück. Einige Minuten blieben wir noch im Wasser und dabei glitt meine linke Hand unauffällig aber zielstrebig unter ihr Bikinioberteil. Ihre Brust konnte ich mit einer Hand fast völlig umspannen, so dass ich mit Daumen und Zeigefinger ihre Brustwarze zwirbeln konnte, während meine Handfläche den vollen Körperkontakt beibehalten konnte. Leicht stöhnte sie: „Oh ja, mach weiter – bitte, mach weiter..“ Doch nach einigen Minuten wurde es mir langweilig und ich entfernte meine Hand von ihrer Brust und ging in Richtung Strand. Ich setzte mich auf das Strandlaken um das Wasser von der Sonne trocknen zu lassen, dabei beobachtete ich Anke genau, die sich etwas ins Flachwasser zurückgezogen hatte. Wetten würde ich darauf zwar nicht, aber ihren glückseligen Gesichtsausdruck deutete ich für mich so, dass sie sich eben im Wasser selbst einen herunterholte.

Mich hatte die Sonne zwischenzeitlich weitgehend getrocknet und ich bekam Durst. So stellte ich mich mit meinem Geldbeutel bewaffnet an eines der blauen Häuschen, die Getränke verkauften. „Two Beer“ orderte ich und hörte darauf „dwenny-or“ vom farbigen Tobagonier. „Twenty-Four?“ fragte ich zurück, denn vierundzwanzig Dollar für zwei Bier das erschien mir denn doch unverschämt. „Äyh- dee dee“. Ich schluckte heftig. Na denn. Ich gab ihm einen 50 US$ Schein worauf er mich doof angrinste. „cannachinge - payladda“ und gab mir meine Dollarnote zurück und schob mir die zwei Carrib hin. Na dachte ich bei mir – der weiß auch nicht was er will – erst unverschämt und dann schenkt er sie mir. Na ja, egal. Mit den beiden kleinen Fläschchen ging ich zurück zum Strandtuch, wo Anke bereits auf mich wartete.

„Oh das ist ja toll. Ein Bier. Ich hab wirklich Durst wie verrückt.“ begrüßte sie mich und nahm mir die beiden Flaschen aus der linken Hand. Nachdem ich saß, reichte sie mir eine der Flaschen und wir stießen damit an. Unser „Prost“ begleitete das Klirren des Glases und wir tranken. Ich einen Schluck und Anke – oh man in einem Zug die ganze Flasche!
„Hey – Du säufst ja wie ein Gaul. Das Zeug kostet hier ein Vermögen!“ „Nein, da musst Du Dich täuschen“ meinte sie. Ich erzählte ihr die Geschichte von den 24 Dollar für die zwei Flaschen. Da begann Sie mich richtiggehend auszulachen. „Mann Tom, wo lebst Du? Wir sind hier auf Tobago. Hier wird zwar in Dollar bezahlt, aber doch in Trinidad und Tobago-Dollar. Sie sagen hier ‚TT-Dollar’ oder nur kurz ‚TT’. Und ein US-$ sind so 10 ‚TT’-Dollar.“ „Ach so, meinte ich – deshalb hat mir der Mann dahinten dann die zwei Flaschen geschenkt.“ „Also geschenkt glaube ich nicht,“ meinte sie „sondern eher, dass Du später zahlen sollst, wenn er rausgeben kann. Aber ich hab’ ich noch Durst und will noch ein Bier. Magst Du auch noch eines?“ „Ja schon, aber...“ „Diesmal gehe ich“ meinte sie „sonst bist Du bald arm wie eine Kirchenmaus.“ In einem kräftigen Zug leerte ich dann auch den Rest aus meiner Flasche – 0,3l sind für einen Süddeutschen der Durst hat, schon wirklich nicht viel.
Ich gab ihr meine leere Flasche und den Geldbeutel. Kichernd verschwand sie in Richtung blauer Holzbude.

Ich blickte Ihr nach. Also diese Figur ist nicht ohne. Und ihr Arsch... verdammt noch mal der ist schon ganz schön knackig, dachte ich bei mir. Die mittellangen blonden Haare klebten noch nass am Kopf und komisch, erst jetzt bemerkte ich überhaupt dass sie ein Arschgeweih trug. Adlerschwingen spannten sich knapp über ihrem Bikinihöschen von einer zur anderen Hüfte und das Zentrum bildete eine Kompassrose. Komisch, dass mir das heute morgen nicht aufgefallen ist. Gerade die Kompassrose hätte mir doch auffallen müssen, zumal sie kartografisch falsch angebracht war. Norden war etwa bei 310 Grad anstatt bei 360 Grad und der Tätowierer musste außerdem ein Legastheniker gewesen zu sein, denn anstelle des N war ein M eintätowiert.
Angeregt unterhielt sich Anke mit dem Barmann. Ich sah, wie er ihr ein Gläschen mit braunem Inhalt hinschob und gleich darauf mit genau so einem mit ihr anstieß und noch während Anke am trinken des vermutlichen Rums war, prustete sie lauthals los. Mit einer Hand hielt sie ihren straffen Bauch und mit der anderen Hand krallte sie sich am Rumglas fest und schüttelte sich dabei vor Lachen. Schon wieder zog sie alle Blicke der Umgebung auf sich. Ich drehte mich um und sah aufs Wasser. Muss sie sich denn schon wieder wie eine läufige Hündin aufführen, dachte ich bei mir, gerade wo ich doch begonnen hatte sie als gar nicht so unangenehm zu empfinden. ‚Weiber’ es ist doch immer das Gleiche. Mehrere Minuten lange hörte ich noch das Gekichers hinter mir und dachte bei mir: ‚es reicht – ich schmeiß sie hochkant raus – das ist doch unerhört, wie die sich aufführt – hab ich das nötig, nein, soll sie doch bleiben wo der Pfeffer wächst – wichsen kann ich ihn mir auch allein – ok, blasen kann ich ihn mir nicht, aber deshalb habe ich ja auch die Reise nicht unternommen, ich wollte ja nur ausspannen’ und so weiter und so fort, so gingen mir die Gedanken durch den Kopf.

Plötzlich hörte ich Ankes Ruf: „Toom, Tom, komm doch bitte mal mit her, heeey Tom!“ ‚Na klar, jetzt soll ich schon nach Deiner Pfeife tanzen, wer bin ich denn.’ Und tat als hätte ich nichts gehört. Dann kniete sie hinter mir und ich spürte, wie sich ihre Brüste in meinen Rücken bohrten, während sie mit beiden Händen meine Brust umarmte. „Tom, komm doch bitte mal kurz mit. Smoky, der Barkeeper möchte sich mit Dir unterhalten.“ „Ach was, soll ich mich jetzt in aller Öffentlichkeit blamieren, dass ich nicht wusste, dass hier mit dem ‚deedee’-Dollar bezahlt wird, nein dazu habe ich keine Lust“ schmollte ich vor mich hin. „Aber nein, Smoky möchte uns einladen, mit ihm heute Nachmittag mit seinem Boot nach Little Tobago zu segeln.“ Nun segeln war ja schon immer meine Leidenschaft und so raffte ich mich dann doch mit den Worten „ich wusste gar nicht, dass Dir etwas an Segeln liegt“ auf und ging mit zur Bar.

„Hey Dude, wanna drink?“ begrüßte mich Smoky und bevor ich reagieren konnte, hatte er für Anke, mich und sich einen weiteren Becher mit braunem Rum gefüllt und mir einen davon in die Hand gedrückt. Anke griff sich einen und Smoky sich den dritten. „Eyup“ rief er aus und er und Anke hatte diesen hochprozentigen Alkohol fast zeitgleich auf Ex gekippt. Ich nippte kurz daran und – ja der war nicht schlecht, muss ich zugeben – trank dann auch auf Ex. Langsam dämmerte mir, was mit Smoky los war: er hatte nahezu keine Zähne, wo sich normalerweise bei Farbigen strahlend weiße Zähne tummeln, hatte er lediglich schwarze Zahnstumpen und mit seiner Rastafrisur war seine Jamaikanische Abstammung auch schwer zu verleugnen. Die Zahnfäule – oder war es eine Krankheit? – lies ihn auf jeden Fall zu einem relativ einsamen Menschen im Gewimmel der ganzen Touris und auch der Einheimischen werden. Ganz offensichtlich hatte er es unglaublich genossen, dass sich eine hübsche, blonde Touristin mit ihm abmühte, so dass es für ihn unglaublich schön war, sich mal mit Fremden zu unterhalten. Denn alles was über ‚beer’ oder ‚rum’ oder ‚coca-cola’ hinausging sorgte dafür, dass sich die Touristen von ihm angewidert abwandten. Doch nicht so Anke. So durchtrieben sie auch war, so ein Engelchen konnte sie doch gleichzeitig auch sein.

Trotz seiner Zahnstummel hatte sich Smoky aber einen Dialekt angewöhnt, der ausgesprochen schwer verständlich war – und schnell erkannte ich dann auch, dass ‚cannachinge – payladda’ eigentlich ‚can not change – pay later’ heissen sollte, also genau wie Anke richtig vermutet hatte. In einer Stunde könne er Feierabend machen erfuhren wir von ihm und dann solle es gleich mit seinem Segelboot losgehen, nach Little Tobago, einer kleinen Insel die Tobago vorgelagert ist und ein Naturschutzgebiet für Vögel darstellt. Jedesmal wenn er von ‚birding’ sprach hörte es sich an wie ‚bedding’ und Anke und ich grinsten uns bei diesem Begriff an. Wir versprachen pünktlich zu seinem Feierabend wieder hier zu sein und verzogen uns zu den Badetüchern. Dort kicherten wir und amüsierten uns köstlich – wie kleine Teenager – über Smokys ‚petting’, und natürlich blieb nicht aus, dass ich vor lauter Lachen über das Thema einen Steifen bekam. Anke – frech wie Oskar – sah das natürlich sofort als Aufforderung um mit ihren Fingern an mir das heiß diskutierte Thema auszuprobieren.

„Komm mit“ sagte ich zu Anke, zog sie auf die Füße und führte sie ein Stück den Strand entlang hinter eine Biegung, die mir vorhin aufgefallen war, wo es menschenleer schien. Hinter einigen Kokospalmen und Treibholz versteckten wir uns vor den neugierigen Augen am Strand. Mit einem Griff hatte ich Anke das Bikinoberteil hochgeschoben, so dass mir ihre süßen Tittchen entgegensprangen und ich umgehend mit dem Mund daran zu saugen begann. Sie war indessen ebenso aktiv geworden und hatte meine Badeshorts mit beiden Händen bis auf die Füße hinuntergestreift. Oh man, war ich heiß. Mein Bengel stand im rechten Winkel vom Körper ab und rieb permanent an ihrem Höschen. Anke ging auf die Knie, sie wollte ihn mir schon wieder blasen – doch ich, ich wollte die Kleine jetzt ficken. Ich ging ebenfalls auf den Boden, durch die Badehose zwar leicht behindert, aber ein in Nullkomma nichts lag ich auf Anke. Mein Schwanz immer noch in gefährlicher Nähe zu ihrer Lustgrotte, aber doch von dem Stückchen Stoff behindert. Schon spreizte Anke bereitwillig ihre Beine und ihre Hand fuhr zum Höschen, um es beiseite zu schieben, so dass mein Willi ungehindert in sie eindringen konnte. Ein unglaublicher Druck hatte sich schon wieder in mir aufgestaut – mein Gott, hatte ich heute doch schon vor dem Frühstück und eben im Wasser... und jetzt schon wieder... – aber ich pumpte wie ein Verrückter. Rein, raus, rein, raus – das immer wiederkehrend gleich Spiel. In meinen Ohren dröhnte Ankes Gestöhne, während die Brandung zusätzlich einen unnachahmlichen Sinnesrausch bewirkte. Einmal biss ich sogar in Ankes Brustnippel, was Sie mit einem lautstarken Aufstöhnen kommentierte. Mit ihren Fingernägeln verkrallte sie sich in meinem Rücken und in meinen Pobacken. Einmal als ich offensichtlich nicht tief genug in sie eingedrungen war, krallte sich Anke so fest in meine Arschbacken und zog mich in sich hinein, dass ich einerseits den Eindruck hatte, sie wolle mir den Arsch aufreisen, andererseits aber auch mich so tief und fest in sich spüren wie es nur irgend möglich war. Kurz vor dem Erguss zog ich meinen Willi aus ihr heraus und verspritzte eine Wahnsinns-Ladung über ihren Körper. Fünf, ja sechs dicke Schübe Sperma verteilte ich über ihr. Einen Schuss hatte sie unabsichtlich sogar ins Gesicht bekommen, als sie aufstöhnend ihren Kopf gehoben hatte. Mein Gott, Anke sah aus wie wenn eben in einer Gang-Bang-Party ein Dutzend Professioneller ihr Sperma auf ihr abgeladen hätten. Bauch, Brüste, Mund, Nase, ja sogar im Haar verteilte sich das im Sonnenlicht weislich schimmernde Eiweiß-Konzentrat. Doch was tat Anke? Sie lachte. Lachte sie mich aus? Nein – sie lachte vollkommen glücklich, denn gleichzeitig mit mir hatte sie einen herrlichen Orgasmus. Sie zog mich nochmals zu sich heran und sagte „War das schön. Sooo schön“ und gab mir einen Kuss, den ich augenblicklich erwiderte. Minutenlang drehten und wälzten wir uns auf dem Sandboden, während wir gegenseitig mit unseren Zungen versuchten den Mundraum und die Zähne des Anderen zu erforschen.

Um das Sperma abzuwaschen gingen wir anschließend wieder ins Wasser. Diesmal jedoch Händchen haltend. Wann hatte ich das zum letzten Mal getan? Händchen halten – ich glaube, das war bei meiner allerersten Liebe, damals in Frankreich. Über zwanzig Jahre musste das jetzt schon her sein. Aber irgendwie fühlte ich mich im Moment auch nicht wie vierzig. Eher wie zwanzig, frisch verliebt, heiß beglückt und frisch entsamt. Wir tollten – soweit es meine eingebundene Hand zuließ – im Wasser umher, wobei mir erstmals überhaupt auffiel, dass ich von meiner Sexpartnerin außer ihrem Vor- und Nachnamen, letzteren hatte ich schon wieder vergessen, eigentlich überhaupt nichts wusste. Und so fragte ich: „Erzähl mal was von Dir. Wer bist Du denn, was machst Du denn und überhaupt, wie alt bist Du überhaupt.“
„Ach so viele Fragen auf einmal. Anke Herrmann, das weißt Du ja schon und ich bin 31 und komme aus Fürth bei Nürnberg, aber lebe seit einigen Jahren in Frankfurt und alles andere wirst Du schon noch erfahren. Lass mir dazu etwas Zeit.“

„Apropos Zeit“ ein Blick auf meine Uhr erinnerte mich an unseren Termin „in 5 Minuten hat Smoky Feierabend. Komm wir sollten uns beeilen.“ Wir sprinteten im kniehohen Wasser – immer noch Händchen haltend – laut splatschend in Richtung Pigeon-Point-Zentrum. Gerade als wir auf der Höhe unserer Badtücher waren, kam Smoky uns auch schon entgegen „Hädv funeser?“ Ich verstand mal wieder nur Bahnhof. Doch Anke strahlte ihn übers ganze Gesicht an „Yeah we had much fun together“ Smoky grinste und erwiderte „seeohnair“. Oh, das verstand sogar ich. Er hatte noch Spermaspuren in Ankes Haar entdeckt. Offensichtlich hatte das Bad im Meer noch lange nicht alle Spuren der vollzogenen Kopulation beseitigen können. Doch Anke störte das nicht im mindesten. Sie lachte und strahlte über das ganze Gesicht.

Smokey erklärte uns noch „Mimyriascomyn misus“. Wieder mal verstand ich kein Wort, doch auch Anke hatte offenbar nicht kapiert was Smokey uns sagen wollte, so entgegnete sie ihm „what is with us?“ „Myria comyn“ Anke hatte verstanden. „Ach so Myira kommt mit uns mit“. Und schon sties eine nicht sonderlich attraktive Farbige zu uns. „Hello I’m Maria – Smokey told me you wanna sail to little Tobago with us“. Da ich dies hervorragend verstanden hatte, konnte ich entgegnen: „Ja, Smokey bot uns an, dass wir Anke und ich auf die Vogelinsel mitfahren können.“ Kaum hatte ich den Satz ausgesprochen war mir klar, dass Maria kein Wort verstanden haben konnte, aber Anke übersetzte sofort. Smokey: „Lezgo“ Wir trabten hinter ihm her. Er führte uns zum anderen Ende des Pigeon Points, wo er im kleinen Sportboothafen eine hübsche kleine Segeljacht liegen hatte. Es handelte sich um eine Challenger Scout, ein 7 Meter Boot, knapp 30 Jahre alt aber gut in Schuss, wie man auf den ersten Blick feststellen konnte. Mit einem so großen Boot hatte ich nicht gerechnet, eher mit einer kleinen Jolle. Der Name der an der Scout stand lies mich stutzen: Anke. Smokey war offenbar meinem Blick gefolgt und erzählte „caught om cherman uyarsago“ Langsam konnte ich seiner Sprache folgen – er hatte die Anke vor zwei Jahren von einem Deutschen erworben „ife as druncat Scabo“ seine Frau war bei Scarborogh ertrunken. „A nice boot“ antwortete ich ihm „how fast it can go?“ “Ddwenny-do noz“. Zweiundzwanzig Knoten also, verflixt das Ding ging ganz schön ab.

Vorsichtig legten wir ab und mit dem kleinen 15 PS Innenbordmotor fuhren wir aus der Hafeneinfahrt hinaus in Richtung Riff. Smoky nötigte uns unbedingt die Rettungs-westen anzulegen, es kann ja nicht schaden. Kaum hatten wir die letzte Tonne hinter uns gelassen, stoppten wir den Motor und rafften die Segel. Ein immer wieder erstaunliches Gefühl packt einen, wenn man die Kraft des Windes zu spüren bekommt, indem er das Boot packt und vor sich hertreibt. Mehrfach mussten wir gegen den Wind kreuzen um den Kompasskurs einigermaßen halten zu können, 130° bis zum ersten Peilungspunkt, dann 47° bis zum Leuchtfeuer von Scarborough und weiter mit 50° Peilung bis Little Tobago. So entnahm ich die Kurspeilung. Smokey bemerkte, dass ich nicht ganz unerfahren war und er übergab mir das Ruder. Was für ein Gefühl Steuermann einer solch flinken Kiste zu sein. Die ‚Anke’ steuerte sich phänomenal. Beide Mädels waren zwischenzeitlich unter Deck verschwunden und hantierten in der Kombüse. Nach einer Dreiviertelstunde hatten wir bereits Scarborough hinter uns gelassen und bis Little Tobago sollte es nochmals etwa so lange dauern, als urplötzlich der Wind ziemlich ruppig wurde und die ‚Anke’ enorme Probleme hatte, gegen die anlandenden Wellen anzugehen. Wir wurden richtiggehend hin- und her geworfen, wie Nachts zuvor auf der AIDA. Nur hier wäre es tödlich gewesen sich über die Rehling zu beugen. Notdürftig sicherten sich Smokey und ich uns mit Tauen an den Halterungen. Schon hörte ich aus der Kabine typische Geräusche von den Mädels, denen es da unten nicht allzu gut zu gehen schien. Jetzt die Segel einholen wäre fatal gewesen, denn dadurch hätten uns die Wellen möglicherweise zum Kentern gebracht. Also beschloss ich mit viel Tuch voraus, genau im rechten Winkel gegen die Wellen anzugehen. Nur wenige Minuten später waren wir aus der Gefahrenzone heraus, das Meer hatte jetzt nur noch leichten Seegang und auch der Wind blies lange nicht mehr so heftig. Smokey lobte mich mit den Worten: „eyh goodob abtain“. Worauf ich ihm andeutete, doch jetzt bitte mal das Ruder zu übernehmen, ich wollte mich nach den Mädels umsehen.
Maria und Anke saßen Arm in Arm auf der Matratze der Schlafkoje und Ankes Gesicht hatte wieder die mir schon bekannte grünliche Färbung angenommen. Maria dagegen schien kein Problem zu haben, sie war nur dabei Anke zu trösten. Anke hatte sich noch nicht übergeben müssen, hätte die Schaukelei aber noch länger gedauert, wäre dies vermutlich unausbleiblich geblieben. Ich fragte ob wir ankern oder im nächsten Hafen anlegen sollten, doch Anke schüttelte den Kopf „Nein danke, es geht schon wieder.“ Und Maria erklärte mir, dass diese Böen in dieser Region häufig auftreten würden, weshalb auch schon viele Menschen beim Baden in den Buchten dieser Küstenseite umgekommen seien. Auch die deutsche Miteignerin der ‚Anke’ sei hier in einer der Böen über Bord gegangen und dabei ertrunken. Aber Smokey sei ein Klasse-Skipper, der wisse wie man das Boot auch in einer solchen Situation beherrscht. Innerlich grinsend, schließlich war ich der Skipper, der die ‚Anke’ aus dieser Bredouille herausmanövriert hatte, lies ich die Beiden wieder alleine in der Kajüte und betrat wieder das Deck.
„Evything kay?“ hörte ich Smokey. „Yes, everything is ok with the ladys, Anke feels a little bit sick, she isn’t realy a bootsman“ antwortete ich. “Last night we had the same troubles with the AIDA, there she was going to be realy sick”. “Soshe häat ingis”. “What do you mean – I didn’t understand” traute ich mich endlich einmal nachzufragen. „Givvat beddingland“. Aha, er wollte mir irgendetwas auf Little Tobago geben. Soviel hatte ich jetzt begriffen.
Die restliche Strecke brachte uns die ‚Anke’ bestens voran und ohne weitere Zwischenfälle sahen wir einige Zeit später Little Tobago vor uns. Smokey rief in die Kombüse hinunter „Ey myria – beddingland“. Maria gefolgt von Anke kamen die Treppe hoch und sahen die Inseln. Zwischen Tobago und Little Tobago liegt noch eine kleine Insel und ich fragte wie diese Insel denn heißt: „John Connery Island“ und Maria erklärte weiterhin, dass wir doch John Connery kennen würden, den James Bond, das sei seine Privatinsel gewesen, bis er sie vor einigen Jahren verkauft hätte. Beeindruckend fand ich. Wenn einem eine eigene Insel gehört – Irre. Es war ein einziges, großes Gebäude darauf zu sehen, massive Mauern, mehrere Stockwerke hoch aber kaum Fenster. Schon verrückt dieser James Bond. Wenn man sich’s leisten kann...
Smokey steuerte jetzt die ‚Anke’ in eine kleine, einsame Bucht wo wir vor Anker gingen. Einer nach dem Anderen sprang aus dem Boot ins Wasser, nachdem wir uns mehrfach überzeugt hatten, dass die Strickleiter auch wirklich ausgeworfen und gesichert befestigt war. Maria hatte eine schwimmende, geschlossene Plastikbox über Bord geworfen, die wir schwimmend mit an den Strand zogen. Smokey hatte einen Ball mitgebracht und kaum waren wir vier am Strand begannen wir eine Art Strandvolleyballspiel, bei dem jeder für sich und gegen die anderen drei spielte. Nach 20 Minuten japsten wir alle nach Luft und etwas zu trinken. Maria holte aus der Plastikkiste Wasser, Cola und Rum. Anke sollte das Wasser trinken, denn nach der Übelkeit von vorhin meinte sie ist Rum nicht gerade das Ideale. Doch Anke wollte ‚Cuba Libre’ und so mischte Maria Cola und Rum zu annähernd gleichen Teilen aus den beiden Flaschen und wir ließen die Flasche kreisen.
Es dauerte nicht lange und wir saßen paarweise im Strand. Maria und Smokey begannen sich zu küssen und zu streicheln, wir sahen den Beiden eine zeitlang zu, bis ich zu Anke meinte: „Ein hübsches Pärchen sind sie ja nicht gerade, die Beiden, aber unheimlich nett. Er müsste wirklich was mit seinen Zähnen machen, dann könnte er ja ganz manierlich aussehen – aber Maria, sie hat ja einen derartigen Entenarsch – das sieht für mich zumindest nicht gerade sehr appetitlich aus.“
„Da hast Du schon recht Tom, aber ist Dir vorhin am Pigeon Point nichts aufgefallen?“ „Nee, was meinst Du denn?“ „Na hast Du Dir nicht mal die farbigen Jungs und Mädels angesehen?“ „Die Jungs schon – die sahen ziemlich gut aus – aber nach den Mädels hab ich weniger geguckt, denn die ich sah, waren alle nicht so recht nach meinem Geschmack.“ „Na genau das meine ich doch. Die Frauen hier von Tobago haben alle diesen Entenarsch und fast alle haben diesen watschelnden Gang wie Maria. Und die Jungs dagegen – echte Sahnestückchen. Diese Bodys – ein echter Wahnsinn. Aber ob Männlein oder Weiblein, wenn Du ihnen ins Gesicht siehst, kneifen die meisten die Lippen zusammen, denn sie wissen um den Zustand ihrer Zähne. Smokey hat mir vorhin, sofern ich das alles richtig verstanden habe erzählt, dass es hier in Tobago keinen für sie bezahlbaren Zahnarzt gäbe – und wie Dir vielleicht schon aufgefallen ist, fast alle rauchen hier keine Zigaretten, sondern Gras; das ist für die Zähne nicht gerade optimal, aber so sind sie immer ein bisschen high – in Verbindung mit dem Rum, ein hervorragendes Betäubungsmittel. Aber durch diesen Kreislauf wird das Gebiss halt immer schlimmer.“
„Nun wo Du es sagst, ja das wird’s sein. Das permanente zugedröhnt sein, macht sie bestimmt für die Zahnschmerzen, die sie doch haben müssen immun. Meinst Du wirklich die sind alle vom Haschisch abhängig?“ „I wo, was soll denn der Blödsinn von wegen abhängig. Doch nicht vom Gras. Sag mal, hast Du noch nie gekifft?“ „Nun ein-, zweimal in der Pubertät, aber nein, nie richtig.“ „Dacht’ ich mir’s doch. Der typische kleine Spießer. Aber immer den moralischen Zeigefinger heben, dabei habt ihr keine Ahnung von nichts. Mann, ich habe schon geschnüffelt, gekokst, ja sogar schon gefixt – also ich weiß, wovon ich rede.“

Ich war baff. Es stimmt, eine Fixerin hatte ich mir anders vorgestellt. „Ja aber wie, wie kamst Du denn da ran, ja und wie, wie hast Du das denn finanziert? Das Zeug ist bei uns doch schweineteuer!“ „Na anschaffen bin ich gegangen – für Mi äm - für den Stoff. Ist doch klar.“
„Wie, was, Du bist für diesen Michael – mit dem Du die Kreuzfahrt gemacht hast – auf den Strich gegangen?!“ „Nnja. Ja, irgendwie schon. Ich war halt in ihn verliebt und dann als seine Firma pleite war als ich ihn kennen lernte, wir wollten halt neu anfangen und so, na ja dann bin ich halt.... zwei Jahre und dann mit dem Geld wollten wir neu .... na und den Job den stehst’ halt ohne nicht durch ... und jetzt, das sollte halt der Neuanfang werden ... aber Micha, das Schwein, jetzt bin ich für ihn nur noch ein Stück Scheiße, eine Misthure wie er mir gestern sagte ... er hat ja jetzt die Kohle, ich solle halt wieder anschaffen gehen .... er hätte jetzt genug von mir Fickfleisch .... mit einer Nutte wolle er nichts zu schaffen haben ....“ die Tränen liefen ihr nur so über die Wangen.

Glücklicherweise waren Maria und Smokey so miteinander beschäftigt und der deutschen Sprache noch dazu nicht mächtig, dass sie von dem weinenden Elend nichts mitbekamen. Ich nahm Anke in den Arm. „Das tut mir leid. Komm lass uns einwenig spazieren gehen, wir sollten die Beiden“ und dabei blickte ich neben uns in den Sand, wo Maria gerade dabei war Smokeys bestes Stück mit dem Mund zu bearbeiten „gerade nicht stören.“

Wir entfernten uns von dem Liebespärchen, nachdem ich ihnen noch schnell gesagt hatte, dass wir etwas am Strand entlanglaufen wollten und in einer halben Stunde wieder da wären, und so erzählte mir Anke dann beim Laufen mehr oder minder die ganze Geschichte. Michaels Ex, die ich heute morgen flüchtig gesehen hatte, war eigentlich seine Ehefrau und Anke die Sekretärin in Michaels Werbeagentur. Anke hatte schon längere Zeit mit Michael ein Techtelmechtel und mit dem Niedergang von Michaels Agentur verlies ihn auch seine Frau, so dass Anke richtig in sein Leben trat. Durch die finanzielle Bredouille – beide standen ja plötzlich ohne Einkünfte da – und Michael hatte mehrere Hunderttausend DM Schulden aufgehäuft, schien Ankes Prostitution der einzige Ausweg aus der Misere zu sein. So zogen sie von der Provinz Fürth nach Frankfurt, denn dort war einfach mehr Geld im horizontalen Gewerbe zu verdienen, Börse, Banken, große Versicherungen – und auf diese Weise brachte Anke die Knete rein. Tagessatz 2.500 DM und nach der Euro-Umstellung sogar 2.000 EUR, ja für ein Wochenende löhnte ein Broker sogar einmal 20.000 Euro weil er einen ‚draufmachen’ wollte und Anke sich dafür auch das Arschgeweih Tätowieren und anschließend auspeitschen lassen musste, während sie ihm einen blies. ‚Er fand es einfach geil dabei zuzusehen, wie mir Schmerzen bereitet wurden, während ich ihm einen blasen musste’ waren Ankes Worte. Und um all diese Erniedrigungen durchzustehen, obwohl sie ja als Edelprostituierte tätig war, kam dann das eine oder andere Mal auch der Griff zu den Drogen. Wenn sie nach Hause kam und bei Michael nicht mindestens ihre zweitausend Euro ablieferte, schlug er häufig zu und befahl ihr sich mehr anzustrengen, es seien schließlich Schulden abzutragen, die Miete und das Auto zu zahlen, na und so könne man ja kein Geld ansparen, bloß weil sie die Beine nicht oft genug spreizen würde. Sie hätte einfach keine Ahnung von der Geschäftswelt, er werde es ihr schon noch beibringen. Darauf folgte meist eine Vergewaltigung, er war dabei meist sturzbesoffen, so dass er dabei nicht einmal einen hochbekam, aber er schaffte es ihr das Gefühl zu geben dafür ebenso verantwortlich zu sein, wie für die fehlende Knete. Häufig fertigte er tagsüber von ihr auch noch Fotos und Videos an, wie sie sich in Reizwäsche mit Dildos unterschiedlichster Art und Größe selbst zu befriedigen hatte. Diese Bilder und Filme verkaufte er an eine Agentur, die dies Bildmaterial im Internet publizierte. Einmal musste sie sich – im eigenen Schlafzimmer – Fesseln lassen und wurde dort, für einen Film, von 5 Farbigen mit Riesenschwänzen vergewaltigt, wobei ihr zwei Rippen gebrochen wurden, was den Film ‚viel realitätsnaher’ werden lies; dass sie daraufhin wochenlang tierische Schmerzen schon beim Atmen hatte, sorgte bei Michael nur für hämisches Grinsen und die Worte ‚stell Dich nicht so an, und sieh ja zu, dass die Kohle morgen stimmt!’

„Wenn Du Dich an einem Abend von einer 20-schwänzigen Bande durchvögeln lassen musst, geht das nur unter Extacy oder Koks, sonst gehst Du hops.“ Dies glaubte ich ihr gerne. Nur durch ihren starken Willen schaffte sie es nicht in die Abhängigkeit zu geraten, nur ihre letzte Aktivität als Prostituierte, es waren zwei Wochen, die sie mit einem arabischen Scheich auf dessen Yacht im Mittelmeer verbracht hatte, wo sie täglich mehrfach geschlagen, getreten und vielfach vergewaltigt wurde, hätten sie fast aus der Bahn geworfen. Damit sie diese zwei Wochen der Tortur durchstand, hatten ihr die Araber Heroin gespritzt, und sie musste anschließend eine längere Entziehungskur durchstehen. Daraufhin stand für Anke der Entschluss fest: Aufhören. Genügend Geld musste Michael doch mittlerweile auf die Seite gebracht haben, dass sie das neue Leben beginnen konnten. Doch Michael zog nicht so richtig. Sie solle es sich doch nochmals überlegen, ja sie hätten schon etwas Geld gespart, die Schulden wären abbezahlt, aber für einen Neuanfang würde es doch noch lange nicht reichen, und so weiter und so fort. Doch in jedem Fall wollte Anke erstmal Abstand. Sie einigten sich auf den Traumschiff-Ausflug in die Karibik, da könne man ja nochmals über alles in Ruhe reden. Ja und vor zwei Tagen hatte Michael seine Anke schon fast wieder soweit, mit ihrer Tätigkeit wieder weiterzumachen, denn mit 15.000 EUR die auf dem Sparbuch waren, das er ihr zeigte, wäre es sicher nicht so einfach den Neuanfang zu wagen. Doch dann fand sie tags darauf zufällig neben ihrem Reiseticket ein weiteres, ausgestellt auf Michaels Frau auf dem gleichen Schiff,

Kostenträger: Michael. Neugierig geworden durch-forstete sie weitere Unterlagen und stieß auf Bankkonten, zufälligerweise mehrere Konten dabei bei einer Bank, bei der sie einen Stammfreier in oberster Hierarchieebene hatte. Nun, sie hatte ihn angerufen; und alleine bei dieser Bank hortete Michael zwischenzeitlich über 1,5 Millionen Euro. Das brachte das Fass zum Überlaufen. Als sie ihn daraufhin zur Rede stellte eröffnete er ihr die Situation, sie sei einfach ein Schlampe, eine Nutte, ein Stück Fickfleisch und solle sich nicht so haben. Von der Kohle sehe sie keinen roten Heller ‚Beweis doch, dass das Deine Kohle ist’ hätte er gemeint ‚Du hast nix, gar nix und wenn Du nicht brav weiterhin anschaffen gehst, reiss ich Dir eh nicht nur den Arsch, sondern auch deine hässliche Fresse auf, dann kannste Dich für ´nen 5er am Bahnhof besteigen lassen – oder besser noch, ich versetz Dich für’n paar Scheine an die Arabs, die lieben deine kleine blonde Votze doch so sehr.’ Und dabei schlug er ihr mit der Hand mehrfach ins Gesicht und verpasste ihr auch einen schweren Treffer in den Bauch.

Allmählich klärte sich mein Bild über Anke auf. Die grüne Gesichtsfarbe und die extreme Übelkeit vom Vorabend hatten nicht nur mit dem schweren Wetter zu tun, sondern resultierten unter anderem auch aus der Brutalität des Zuhälters Michael. Auch erklärte sich Ankes nuttiges Auftreten beim Frühstück und die giftigen Blicke Michaels und seiner Frau; hatten sie doch gedacht, Anke so eingeschüchtert zu haben, dass sie wie ein dummes Schäfchen sich alleine in der Kabine die Augen ausheulte. Sie am nächsten morgen quietschfidel mit einem Unbekannten am Tisch saß, schäkerte und alberte, passte so gar nicht in deren Kram. Schließlich kannte man mich nicht und allein von der körperlichen Statur her, hätte mir das Federgewicht Michael nichts entgegenzusetzen gehabt. Für Sie muss der Eindruck entstanden sein, Anke habe sich jetzt ‚selbständig’ gemacht, nur war nicht zu erwarten, dass sie jetzt noch von den Erträgen Ankes etwas abhaben konnten.

Im Schatten einer Palme setzten wir uns nieder und ich versuchte einerseits das eben gehörte zu ‚verdauen’, andererseits mir aber auch zu überlegen, wie es denn nun weitergehen sollte. Mit den Fingern meiner linken Hand wischte ich ihr die Tränen aus dem Gesicht, dabei sah sie mir tief in die Augen. Ihre Augen hatten eine unendliche Tiefe, türkis - wie der indische Ozean schimmernd; ich blickte in die Abgründe einer menschlichen Seele. Was hatte diese Frau mitgemacht. Jegliches Trösten war überflüssig, Anke brauchte einen wirklichen Neuanfang. Nicht auf dem Strich, aber auch - nicht mit mir. Wir waren einfach zu unterschiedlich und ich hatte seit vielen Jahren eine feste Beziehung zu einer Lehrerin. Und auf eine Geliebte wollte ich mich nicht einlassen, auch wenn ich das jetzt auf der Stelle erhalte könnte, ich erachte das für unfair der Partnerin, aber auch der Geliebten gegenüber. Ich bin einfach ein Spießer, ja. Und ich stehe auch dazu. Aber das half Anke auch nicht weiter.

„Du warst also Sekretärin“ fing ich an. „Bist Du denn im Umgang mit Computern noch vertraut?“ „Na ja, es ist lange her – da ändert sich doch so viel, so schnell. Von den neuen Systemen hab ich wahrscheinlich keine Ahnung mehr. Warum?“
„Ich überlege mir gerade, wie es mit Dir weitergehen kann. Vielleicht kannst Du ja wieder als Sekretärin anfangen, oder hast Du noch eine andere Ausbildung“ fragte ich.
„Eigentlich bin ich ja gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, war aber auch an der Uni und habe Sozialpädagogik und Sprachtherapie studiert, mein Ziel war früher mal in einer Schule für sprachbehinderte Kinder zu arbeiten. Aber der erste Job brachte mich als Sekretärin zu Michael. Na und den Rest der Geschichte kennst Du ja jetzt schon.“

Zärtlich streichelte ich Anke. „Das bietet Dir doch ganz andere Möglichkeiten. Da verdient man zwar keine Millionen, aber das ist doch ein Beruf mit Perspektive und sicherlich nicht so erniedrigend.“ Sie erwiderte meine Streichelei. „Ich hab’ aber doch keine Berufserfahrung, und nachdem die staatlichen Mittel so stark gekürzt wurden, ist da doch keine Stelle zu finden.“ „Lass mich mal sehen. Einer unserer Kunden ist eine private Sprachenschule. Und deine Berufspraxis habe ich ja am Beispiel Smokys live erleben können. Es war mir wirklich ein Rätsel, wie Du ihn verstehen konntest. Doch es wird mir immer klarer, wieso. Es gibt nicht viele Menschen, die mich noch verblüffen können, das muss ich schon sagen, aber Du..“ und bevor ich den Satz vollenden konnte, küsste sie mich leidenschaftlich.

Wir knutschten und meine bandagierte Hand umfasste dabei ihren Rücken. Mit der Linken schaffte ich es ihre Bikinioberteil aufzuhaken, ich musste sie einfach in diesem Moment spüren. „Du bist so lieb....“ flüsterte sie mir ins Ohr, während sie an meinem Ohrläppchen zu knabbern begann. Schwer begann ich vor Lust zu stöhnen und spürte schon wieder wie die Badehose eng wurde. Sanft drückte sie mich mit ihrem Oberkörper auf den Rücken und ich spürte, wie sie mit einer Hand meiner Erregung Platz verschaffte, während sie mich mit der anderen fest auf den Rücken drückte. Sie schob ihr Bikinihöschen zur Seite, und spießte sich auf meinem Prügel auf. Als ich in sie eindrang, entfuhr uns beiden gleichzeitig ein lautes Stöhnen und als sie ihren wilden Ritt begann, verging mir regelrecht hören und sehen. Sie kniete neben meinen Hüften und bei jeder ihrer Bewegungen glitt er weiter in Anke hinein. Mit beiden Händen stützte sie sich dabei auf meinem Brustkorb ab, so dass ich das Gefühl hatte, sie wolle mir – speziell immer dann, wenn ich meinen Unterleib vor Lust anhob – die Luft aus meinem Brustkasten drücken. Ihr Ritt wurde schneller und schneller und kurz bevor ich kam, schaffte ich es sie zur Seite zu drehen und auf den Rücken zu drehen, so dass ich die Oberhand über unser Spiel bekam. Mit den Beinen umschlang sie meinen Oberkörper, damit ich möglichst tief in sie eindringen und sie gleichzeitig auch noch mein Pressen verstärken konnte. Ich pumpte etwas langsamer, um nicht sofort wieder abzuspritzen und nach einigen Minuten hauchte Anke: „Komm nimm mich von hinten.“ Mit wenigen Handgriffen hatten wir uns des nun doch störenden Stoffes entledigt. Sie ging vor mir auf die Knie und bot mir ihr verlockendes Hinterteil wie ein Hündchen an. Nun kniete ich hinter ihr und fasste sie mit beiden Händen, so gut es mit der Rechten überhaupt ging, an ihren Hüften an, während mein Erwin in sie eindrang. Ich schnaufte wie ein Dampfross, während ich die obligatorischen Pumpbewegungen mit meinem Becken vollführte. Dann kam ich. Tief in ihr verspritzte ich meinen Samen während sie ausrief. „ooh ja, ooh je, oooh“. Ich zog meinen am schrumpfen befindlichen Penis aus ihrer Scheide, doch Anke hatte offenbar noch nicht genug. Sie drehte sich zu mir um und begann mit ihrem Mund Egon erneut zu bearbeiten. Meine Hoden, die sie in einer Hand knetete hatten binnen kürzester Zeit wieder die Größe von Tennisbällen angenommen und der Riemen, den sie mit der anderen Hand zu ihrem Mund führte war ebenfalls schon wieder auf Baumstammstärke angewachsen. Mit der Zunge spielte sie an meiner Eichel und ich kam erneut. Einmal, zweimal, dreimal presste sich das Sperma durch die Öffnung in ihren Mund, über ihr Gesicht ja sogar in ihre Nasenlöcher. Doch es störte Anja nicht im mindesten. „Komm leck mich“ bat sie mich und schon hatte sie ihre Oberschenkel an den Seiten meines Halses, mit den Ellenbogen stütze sie sich im Sand ab und stützte so mit den Händen ihr Becken. Nur noch die Schulterblätter und Oberarme berührten damit den Boden, der Rest hing in der Luft, ihre Lustgrotte direkt vor meinem Gesicht. Damit sie, während ich ihre Muschi leckte, mit den Beinen nicht abgleiten konnte, verschränkte ich meine Hände hinter dem Kopf und sperrte damit ihre Oberschenkel zwischen meinem Kopf und Armen ein. Leicht hatte ich ihren Kitzler zwischen meinen Zähnen, den ich gleichzeitig mit der Zunge bearbeitete, als ich spürte wie sie einen tierischen Orgasmus hatte. Ihr ganzer Körper schüttelte sich, ja bebte. Dass sie klitschnass war, verstand sich von selbst, hatten sich doch neben meinen auch ihre Säfte mittlerweile in dieser Lustgrotte angesammelt. Doch solch einen Orgasmus hatte ich auch noch nie bei einer Partnerin erlebt. Mehrere Minuten dauerte diese Verzückung an, begleitet von Geräuschen, die sich für mich eher wie das Geheule eines Rudel Wölfe, denn ein Orgasmus anhörten. Als die Erschütterungen des weiblichen Körpers endeten, lies ich sie vorsichtig wieder auf dem Sand ab, und hörte dreierlei: „ich liebe Dich“ „Eyh wonnadamms tra“ und „Slowly, slowly – don’t eat her totaly!“

Smokey und Maria hatten sich offenbar auf die Suche nach uns begeben und beobachteten uns offenbar schon eine ganze Weile. Anke, noch völlig außer Puste antwortete lachend: „Not all the Kamasutra, only parts of it. And no, Tom doesn’t eat, he only licks me“ Und noch immer lachend, aber fast flüsternd „Danke das war ja so schön.“

Nachdem wir uns wieder angekleidet hatten, liefen wir zu viert zurück zur Getränkebox und genehmigten uns nochmals einen großen Schluck des Cuba-Libre. Zwischenzeitlich begann es zu dämmern und als uns Maria fragte, wann wir eigentlich zurück sein müssten, stellte sich heraus, dass uns die Zeit regelrecht davongelaufen war. Es war bereits halb sechs. In eineinhalb Stunden mussten wir ja schon wieder am Pigeon Point sein – das schafften wir mit der ‚Anke’ nie und nimmer, zumal wir nun auch noch gegen den Wind kreuzen mussten. Innerhalb einer Viertelstunde konnten wir aber mit der ‚Anke’ in Speyside sein und von dort wäre es mit einem Taxi leicht bis 19 Uhr zum Pigeon Point zu schaffen.

Schnell packten wir zusammen und schwammen zurück zum Boot, lichteten den Anker und gelangten ohne weitere Zwischenfälle nach Speyside. Schnell noch notierte ich für Maria und Smokey meine Adresse, Telefon und E-Mail-Adresse, bevor wir von Bord gingen. Von Maria bekamen wir noch ein Stück Ingwer-Wurzel in die Hand gedrückt – sozusagen als Abschiedsgeschenk. „Good for love – and better for sickness“ man solle die Ingwerwurzel gegen die Seekrankheit kauen, stimmt – irgendwo hatte ich das auch schon mal gelesen; und als Aphrodisiakum benutzt man Ingwer in Asien ja auch schon seit Jahrtausenden.

Ein Taxi war auch schnell gefunden und für 20 US$ brachte uns ‚El Zorro’, so der Name der in kunterbunten Farben auf den alten Chevy geschrieben war zum Pigeon Point. Auf der breiten, bequemen Rückbank des ‚Zorro’ kuschelte sich Anke an mich und erzählte mir dabei, dass es vorhin am Strand ihr erster Orgasmus war, den sie seit den Jahren ihrer Prostitution hatte. Sie musste zwar regelmäßig – sowohl bei Michael, als auch bei vielen anderen Freiern – einen Orgasmus vortäuschen, doch tatsächlich hätte sie außer Schmerzen und Scham dabei nie etwas gefühlt. Umso glücklicher hätte ich sie gemacht, da sie sich erstmals nicht mehr wie eine Nutte vorkam.

Überpünktlich waren wir am Anleger und das Luftkissenboot brachte uns schnell zurück zur AIDA. Anders als bei der Herfahrt nach Tobago, war das Klima an Bord der SES jetzt nicht nur bei uns deutlich besser. Johlend, lachend und munter durcheinander redend, herrschte eine ausgelassene Stimmung; nicht Wenige hatten sich neben einen ‚Seier’ durch Bier und Rum auch einen hübschen Sonnenbrand eingefangen. Das Stückchen Ingwer hielt Anke die ganze Zeit fest in ihrer linken Faust umschlossen, „Darf ich das behalten?“ fragte sie mich mit einem Blick darauf „Ich möchte es für immer als Erinnerung und Talisman behalten.“ „Na klar, entgegnete ich, Du brauchst das gegen die Seekrankheit bestimmt nötiger als ich.“

Zurück an Bord der AIDA zogen wir uns zum Umziehen in die Kabine zurück. Erst der Gedanke ans Dinner machte mir klar, dass wir außer dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten und der Hunger machte sich deutlich bemerkbar. Als sich Anke umgezogen hatte, traute ich meinen Augen kaum. Vor mir stand – ja wie will ich das beschreiben – ein Traum von einer Frau; nichts nuttiges, ganz und gar nicht, Claudia Schiffer wäre beschämt in der Ecke verschwunden, ja selbst mein Film-Liebling Julia Roberts als ‚Pretty Woman’ hätte ihr nichts entgegenzusetzen gehabt, der Übertraum: Anke. Ein schwarzes knielanges Seidenkleid, hochgeschlossen, doch eigentlich nichts verbergend, dezent mit Strass besetzt, dazu ein knallroter Seidenschal locker um ihren Hals geschlungen, ein riesengroßer schwarztransparenter Hut mit einem Ton-in-Ton zum Seidenschal passenden roten Bändchen, schwarze Seidenhandschuhe, die bis zum Ellenbogen reichten und wieder diese rote Farbe bei den High Heels. Dazu war Anke dezent geschminkt, und ein Hauch eines himmlischen Duftes - wie Rosen – umspülte diese Aura. Ich kam mir daneben richtig schäbig vor. „Wo willst Du denn hin?“ fragte ich. „Heute ist doch Kapitäns-Dinner und da gehen wir jetzt zusammen hin. Gefalle ich Dir so?“

„Ja nimmst Du mich »Krüppel« in meinem schäbigen Aufzug so überhaupt mit?“ entgegnete ich. „Ja wen denn sonst!“ konterte Sie „Du bist doch das Liebste und Teuerste, was ich bei mir haben kann. Und ich verspreche auch, dass Du Dich ab sofort mit mir sicher nicht mehr blamieren musst – vorausgesetzt Du magst mich überhaupt noch an Deiner Seite.“ Geplättet wie eine Flunder, dass solch ein Luxusweib mich fragte, ob ich sie neben mir dulden könne, nickte ich lediglich und war ab sofort Gentleman pur.

Als wir nun den Gang entlang gingen, zogen wir – wie schon heute morgen – sämtliche Blicke auf uns. Doch diesmal keine Entsetzens-Blicke, sondern Neugierige. Als wir den Salon erreichten, Anke hatte sich bei mir eingehakt, starrte uns der Steward mit großen Augen an, als ich ihm unsere Tischnummer nannte. „Nein, nein, für besondere Gäste sind die Plätze am Tisch des Kapitäns vorgesehen,“ meinte er „bitte folgen Sie mir.“ Und so bugsierte er uns zum Tisch des Kapitäns. Die männliche, bereits am Tisch sitzende ehrenwerte Gesellschaft stand sofort auf, als der Steward für Anke den Stuhl herauszog und sie mit Handzeig zum Sitzen aufforderte. Auch für mich wurde der Stuhl zurechtgerückt, doch galten sämtliche Blicke meiner Begleiterin. Welche Verwandlung hatte diese Frau in den letzten 24 Stunden vollzogen, man konnte es nicht fassen. Von einer grauen Maus zum Mauerblümchen, vom Flittchen zur heißblütigen Geliebten, von der billigen Nutte zur Edelprostituierten, und vom Vamp zur Lady – nein, wenn mir das jemand erzählt hätte, ich hätte Solches ins Reich der Hollywood-Filme geschoben.

Das Essen und die zelebrierte Show waren exzellent. Als nach dem Dinner die Tische zur Seite geräumt wurden, um eine Tanzfläche zu schaffen, fragte der Kapitän, der üblicherweise den Tanz eröffnet und schon während des gesamten Essens ein Auge auf meine Stuhlnachbarin hatte, die Top-Lady des Abends: „Darf ich um den ersten Tanz bitten?“ Doch Anke entgegnete: „Tut mir leid Herr Kapitän, sie müssen verstehen, heute ist für mich ein ganz besonderer Tag und meinen ersten Tanz heute werde ich mit einem ganz besondern Menschen schenken, ohne den dieser Tag wahrscheinlich eine gänzlich andere Wendung genommen hätte. Bitte sind sie mir nicht böse. Später werde ich gerne mit Ihnen eine Runde am Parkett drehen.“ Der Kapitän blickte verblüfft, eine solche Abfuhr hatte er wahrscheinlich in seiner Karriere als erster Mann an Bord noch nie erlebt, doch es blieb ihm keine andere Möglichkeit, als eine andere Dame am Tisch zum Tanz aufzufordern. Er führte eine ebenfalls nicht unattraktive Frau unseres Tisches zum Parkett und als die Kapelle die ersten Takte angestimmt hatte, der Kapitän und seine Partnerin die ersten Tanzbewegungen vollzogen hatten, kamen auch weitere Gäste auf die Tanzfläche. Anke blickte mich an und fragte mich: „Darf ich bitten...“ Sprachlos, obwohl ich eigentlich geahnt hatte, was kommen musste, nickte ich und wir begaben uns auf die Tanzfläche. Die Kapelle spielte einen Walzer – nun ja, nicht gerade meine Musik – und da ich auch nie eine Tanzschule besucht hatte, sah es doch sicher etwas ungelenkig aus, woraufhin mehrfach andere Männer versuchten mich abzuklatschen – doch Anke schüttelte jeweils den Kopf und meinte generell zu den Anderen: „Nein.“ Wir beendeten den Tanz und begaben uns zurück zum Tisch, wo auch der Kapitän und seine Tanzpartnerin zwischenzeitlich wieder Platz genommen hatten. Der Kapitän meinte: „Aha, das ist also dieser ganz besondere Mann, an diesem ganz besonderen Tag. Herr ....“ und Anke sprach „Möller“. „ja, Herr Möller ich beglückwünsche Sie zu dieser ausgesprochen attraktiven jungen Dame. Darf ich im übrigen Fragen, um was für einen besonderen Tag es sich heute handelt?“ Worauf ich entgegnete: „Fragen dürfen Sie – doch eine Antwort werden Sie darauf nicht erhalten. Nur soviel – es ist weder Geburtstag, noch Hochzeitstag noch sonst ein übliches Jubiläum. Aber wenn Sie möchten, ich denke Frau Herrmann würde jetzt lieber mit einem bessern Tänzer als mir die Tanzfläche betreten.“ Dabei zwinkerte ich Anke zu. Der Kapitän: „Sehr gerne. Frau Herrmann, hätten Sie etwas dagegen?“ Und Anke stand auf und lies sich vom Kapitän auf die Tanzfläche führen.

Verflixt noch mal, Tanzen konnte Anke wirklich auch. An ihrer Seite ein guter Tanzpartner wie der Kapitän, das gab ein sehr nettes Bild. Die anderen Tänzer ließen einen großen Platz für die Beiden frei, so dass sie von jedem Platz aus gut beobachtet werden konnten. Ja und da entdeckte ich Michael und seine Frau, einige Tische weiter, die mit ihren Blicken Gift versprühten; und am verbissenen Gesicht, das sowohl Michael wie auch seine Frau an den Tag legten, konnte man ablesen, dass es ihnen nicht nur ganz und gar nicht recht war, was sie sahen – sondern auch, dass sie miteinander offensichtlich im Streit zum Kapitäns-Dinner erschienen waren. Ganz anders Ankes Gesicht. Sie strahlte Glück und Lebenslust aus und der Kapitän himmelte sie regelrecht an. Ja und ich, ich war derjenige, der mit diesem Traumweib hier war. Ich, der eigentlich ‚nur’ eine Woche Urlaub vom Alltagsstress wollte, es weder auf ein Techtelmechtel, noch auf irgendein besonders Aufsehen abgesehen hatte. Verrückte Welt.
Als die Kapelle etwas schwungvollere Musik anstimmte, erinnerte ich mich, mich mit Anke über gemeinsame Lieblingsfilme unterhalten zu haben – und unter anderem fiel mir dazu wieder ‚Pretty Woman’ ein. Mit einer Filmmusik, auf die sogar ich einigermaßen vernünftig tanzen konnte. Der Kapitän geleitete Anke nach etlichen Tänzen wieder an den Tisch zurück, offensichtlich hatte auch er sich nicht abklatschen lassen. Ich raunte ihm zu: „Herr Kapitän, ist es eventuell möglich, dass die Kapelle für Frau Herrmann und mich bei Gelegenheit ‚Pretty Woman’ anstimmt?“ „Selbstverständlich“ meinte der Kapitän und Anke lachte währen sie mir zuflüsterte: „Du Schelm – woher weißt Du, dass das mein Lieblingssong ist?“ „Das wusste ich nicht, aber das ist eine Musik auf die sogar ich tanzen kann.“ Der Kapitän hatte nicht Platz genommen, sondern befand sich auf dem Weg zur Musik-Kapelle. Die Tanzfläche leerte sich zusehends und dann pausierte auch die Kapelle.

Urplötzlich war nur noch ein Spotlight auf die Mitte der Tanzfläche gerichtet, in dessen Mitte der Kapitän stand und ein Mikrofon in der Hand hielt. Er bedankte sich bei den Gästen und brachte einige Anekdoten der vergangenen Reise zur allgemeinen Belustigung vor. Und wünschte noch allen Gästen einen schönen Abend und eine gute Heimreise. Morgen Nacht sollten wir ja bereits wieder in La Romana anlegen. Er schloss seine Rede mit den Worten: „Und jetzt werte Gäste, hier noch ein besonderer Wunsch eines ganz besonderen Gastes dieser Reise: Den nächsten Tanz leitet ein Pärchen ein, wobei der Songtitel auf die Tänzerin im besonderen zugeschnitten ist. Meine Herrschaften hier ist nahezu ein Ebenbild von Julia Roberts und das Stück – sie kennen es Alle: »Pretty Woman«“. Das Publikum klatschte und johlte, als daraufhin das Spotlight uns ins Visier nahm und wir die Tanzfläche betraten. Der Kapitän konnte gar nicht wissen, wie sehr er mit seinem vorletzten Satz recht gehabt hatte. Doch zuerst einmal tanzten wir.
Nach wenigen Takten, noch bevor sich erneut andere Paare aufs Parkett begaben, bemerkte ich, wie Michael und seine Frau mit Leichenbittermiene aufstanden und den Saal verließen. Für uns wurde es ein langer Abend. Anke wurde von sehr vielen Männern zum Tanz aufgefordert, immer wieder wurde abgeklatscht, ja irgendwann glaube ich, hatte Sie mit jedem männlichen Wesen einen Tanz hingelegt und als wir uns endlich auf den Weg in die Kabine machten, dämmerte bereits der Morgen.

Nach der Dusche legten wir uns hin und schliefen Beide in Null-Komma-Nichts in Löffelchen-Stellung ein. Als ich einige Stunden später erwachte, bemerkte ich, dass ich mich fast nicht rühren konnte. Anke hatte mich im Schlaf mit Händen und Füßen fest umklammert gehalten und als ich mich bewegen wollte, unbewusst ihren Klammergriff nur noch verstärkt, so dass mir eigentlich keinerlei Bewegungsfreiheit mehr gegeben war. Vorsichtig löste ich zuerst ihre Arme, dann ihre Beine von mir und begab mich ins Bad.

Kaum stand ich unter der Dusche, merkte ich auch schon, dass ich nicht mehr alleine in der Duschkabine stand. Anke hatte es ohne mich im Bett nicht mehr ausgehalten. Sie stand hinter mir und umarmte und küsste mich. Voller Zärtlichkeit seifte sie mich ein. Besondere Aufmerksamkeit widmete sie dabei meinen Genitalien. Zwischendurch küsste sie mich und mehrfach musste ich ihre Küsse einfach erwidern. „Würde es Dich stören, wenn ich Dich zwischen den Beinen rasiere?“ fragte mich Anke. Da ich dies hin- und wieder schon alleine aus hygienischen Gründen selbst machte, hatte ich natürlich nichts dagegen, konterte aber: „Nur wenn ich das dann auch bei Dir tun darf.“ Sie gluckste und lachte: „Natürlich, wenn Du es schaffst da noch etwas wegzubekommen – immerzu, jederzeit. Du weißt hoffentlich, dass Du mit mir Alles machen kannst.“ Und so bekam ich die erste Intimrasur von einer fremden Hand verpasst. Also ganz ehrlich – alleine dieses Gefühl – nein, ich glaube es wird schwer, es bald wieder selbst tun zu müssen.

Kaum hatte sie meine Schambehaarung vollständig entfernt und abgespült, machte sie sich schon wieder mit ihrem Mund an die Arbeit. Diesmal führte ich mit beiden Händen ihren Kopf zusätzlich und veränderte die Geschwindigkeit ihrer Saug und Lutschaktivitäten auf diese Weise in das für mich effektivste Tempo. Immer noch versprühte der Duschkopf seine Wasserfontäne und so war der Verband meiner rechte Hand schon vollständig durchnässt, als sie sich mit dem Rücken vor mich stellte, meine eingepackte Hand an ihre Brust drückte und mich bei gespreizten Beinen bat, sie doch zu wixen. Noch hatte ich ja nicht abgespritzt und mein Ständer presste sich dabei in ihre Pofalte. Kaum rieb ich mit einer Hand ihren Kitzler, war mein Egon auch schon mit einem sanften Plopp in ihrer Analrosette »gefangen«. Anke entfuhr ein lauter Seufzer „Aaahh“ und ich, der noch nie Analverkehr hatte, fühlte ihn plötzlich durch die extreme Enge noch stärker anwachsen, als ich es je erlebt hatte. Mit der verbundenen Hand massierte ich Ankes Brust, mit der anderen rieb ich ihren Kitzler – ja mittlerweile hatte ich einen Finger in ihrer Spalte, und mein Schwanz bearbeitete ihr Poloch. Jeder Treffer meines Unterleibs führte zu einem kräftigen Klatscher, wenn ich auf die nassen Pobacken traf. Mit offenem Mund versuchte ich den Wasserstrahl der Dusche aufzufangen, um nicht lauthals meine Lust hinauszuschreien, während Anke unkontrollierte und unverständliche spitze Schreie von sich gab. Zur Abwechslung bis ich sachte in ihr Ohrläppchen und genau in dem Moment, als meine Zähne sich in ihr Fleisch bohrten, kamen wir – gleichzeitig. Wieder durchlief sie ein Schütteln, ein Schauer und mein Freudenspender spuckte was das Zeug hielt. Nun musste ich Anke mit beiden Händen halten, denn der Schauer der sie nun durchzuckte war so heftig, dass ich meinte, sie könne nicht mehr auf eigenen Beinen stehen und mein Rektalzapfen bot ja nun nicht gerade mehr den Halt, den er noch vor Minuten geboten hätte. Anke sank regelrecht in meinen Armen zusammen. „Danke, danke, danke – Du bist so lieb – Tom, ich liebe Dich. Bitte lass mich nie, nie mehr los.“ Damit drehte sie sich wieder um und wir küssten uns minutenlang während immer noch das Brausewasser lief.

Was mach ich bloß, dachte ich. Ich liebe doch meine Partnerin Ursula, aber Anke, nun diese Traumfrau muss man doch auch lieben. Kann man eine über zehn Jahre dauernde gute Beziehung einfach so - von einem Tag auf den anderen – über den Haufen werfen, weil man sich Hals über Kopf verliebt hat. Nein, zehn Jahre einfach so wegwerfen als wäre nichts gewesen, das geht nicht. Aber Anke jetzt vor den Kopf stoßen, das ging genauso wenig. Ursula aber beizubringen, dass da auch noch Anke... nein. Und es Ursula nicht zu sagen und Anke als Geliebte... Nein. Verflucht noch mal. Ich saß im Schlamassel. Ich konnte Ursula nach den vielen gemeinsamen Jahren nicht einfach abservieren, aber in den vergangenen Stunden hatte ich mich so massiv in Anke verliebt, dass ich nicht mehr ein- noch aus wusste. Zerreißen konnte ich mich nicht, aber auf keine der Beiden konnte oder wollte ich verzichten, doch gleichzeitig konnte ich Beide auch nicht haben.

Ich saß auf dem Bett, den Kopf auf die Hände gestützt und kämpfte mit diesen Gedanken – als ich Ankes immer noch feuchten und nackten Körper hinter meinem Rücken spürte. Sie schlang ihre Arme um mich, ihre immer noch steifen Brustwarzen drückten wie Bleigewichte in meine Rückenmuskulatur. Ihre zärtliche Umarmung kam mir wie ein Henkerseil vor, das mir die Luft zum Atmen raubte. Ihre Zungenspitze, die an meinem Hals entlanglitt empfand ich wie ein Sägemesser, das mir gleich die Gurgel durchschneiden würde. Herrgott noch mal – wie sollte das weitergehen? Morgen der Heimflug und dann?

„Tom, Du solltest Deine Hand wieder verbinden lassen, bevor sonst noch Dreck in die offene Wunde kommt.“ „Ja, da hast Du vermutlich recht.“
Anke reichte mir die Shorts und half beim hineinschlüpfen und bevor sie mir das T-Shirt überstreifte, küsste sie mich nochmals vom Mund bis zum Bauchnabel. Schon wieder spürte ich die Erregung in mir hochsteigen. Doch ich brauchte erstmal Abstand. Ich schlüpfte in die Slipper und sagte: „Ich komm dann gleich wieder“ und verlies die Kabine.
Mehrere Umwege vom Sonnendeck über das Achterdeck brachten mich dann doch in die medizinische Station. Eine Schwester führte mich ins Arztzimmer und meinte: „Legen Sie sich doch schon mal auf die Liege, der Arzt wird die Wunde erneut säubern müssen, er kommt in einigen Minuten.“ Ich legte mich auf die Liege und schloss die Augen, konnte ich do so besser über meine vertrackte Situation nachdenken – und vielleicht endlich den Gordischen Knoten lösen.

*****

„Hallo mein Junge“ hörte ich wie durch eine Nebelwand hindurch „Ich glaube er kommt wieder zu sich – Hey aufwachen, nicht schlafen!“ sagte die Männerstimme neben mir. Und ich spürte wie mir jemand leichte Ohrfeigen verpasste. „Na also, so ist’s gut. Die Augen auf. Geht’s wieder?“ „Ja, wo bin ich?“ hörte ich mich fragen. „In der Krankenstation auf der AIDA.“ „Ach ja, wegen meiner Hand...“ „Was haben Sie denn mit ihrer Hand?“ „Na die Schnittwunde...“ „Da ist keine Schnittwunde – oder Schwester, sehen Sie was von einer Schnittwunde?“ „Nein, Herr Doktor“ „Aber deswegen bin ich doch hierher gekommen, zum Säubern und wegen des neuen Verbandes..“ stammelte ich. „Unsinn. Ein Steward und ihr Kabinennachbar haben sie vor einigen Minuten hergebracht, sie hatten sich den Schädel angeschlagen, als die AIDA vorhin in schwerem Wetter war.“
Und da sah ich Anke neben Michael stehen. „Hallo Anke, ich sagte doch, ich komm gleich wieder – und was will Michael hier?“ Der Doktor sah sich um und zu Anke und Michael gerichtet: „Meint er Sie?“
Michael schüttelte den Kopf „Nein – wir kennen uns nicht – außerdem ich bin Rüdiger und meine Frau hier, das ist die Isa.“

„Na da hat’s den Jungen ganz schön erwischt. Schwere Gehirnerschütterung würde ich vermuten. Es war gut, dass sie so schnell reagiert haben und den Steward riefen. Mit einer Bewusstlosigkeit ist nicht zu spaßen. Wie haben sie ihn überhaupt bemerkt?“ fragte der Doktor.
Und ich hörte eine fremde Frau aus Ankes Mund sprechen: „Ich war auf dem Balkon und musste mich gerade übergeben, als er anbot, mir ein Medikament gegen die Seekrankheit zu bringen. Und als Rüdiger dann den schweren Schlag vor unserer Kabinentür hörte, sah er nach und fand ihn“ und dabei deutete Anke in meine Richtung „vor unserer Kabinentür liegen.“
„Nun wir behalten ihn fürs erste auf jeden Fall mal hier auf der Station. Morgen beim Ausflug nach Trinidad und Tobago wird er wohl nicht teilnehmen können. Steward – Möller war doch der Name oder?“
„Ja, Tomas Möller“ antwortete der weiß Livrierte.

„Herr Möller – hallo Herr Möller“

„Ja, hier bin ich“

94% (17/1)
 
Categories: AnalHardcore
Posted by Handwerk
1 year ago    Views: 4,965
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12 months ago
Unfassbar geil geschrieben, aber das ist hier so, als würdest du eine Perle im Meer versenken wollen! Stell sie lieber auf Literotica ein, da passt sie hin. Einfach perfekt, bis auf die kleinen flusigen Fehler, aber die kann dort auch einer der Redakteure durchsehen! Wirklich geil geschrieben! Ich ziehe meinen Hut vor dir! :-)
1 year ago
Die Geschichte ist nicht nur gut, sie ist super. Nur das mit der Navigation muss dir noch jemand beibringen. Alle Achtung Hut ab, du hast die Geschichte super geschrieben, ich war voll und ganz bei dir. Es war Kopfkino und das vom allerfeinsten. Daumen hoch und 100 Punkte. Weiter schreiben ich bin gespannt wie es weiter geht