Hinter der Tür

Spät am Abend kamen sie im Hotel an, in einer Stadt, die sie noch nie gesehen hatten. Durch die Taxifenster war kaum etwas zu erkennen, die Seitenscheiben waren leicht angelaufen, und die Lichter der Schaufenster längs der Straße schimmerten gelblich und matt, wie auf einer Leinwand. Und obwohl ihnen die schnörkellos gestaltete Lobby des kleinen Hotels ohne Zweifel völlig fremd war, kam es ihnen merkwürdigerweise vertraut vor.

Sie waren sogar zu müde, um die Koffer auszupacken, und so krochen sie in das hohe Bett und schliefen unter einer dicken Decke ein. Später in der Nacht wachte sie auf und hörte Leute im Vorbeigehen unter den Fenstern singen, und sie stand auf und öffnete die Fenster ein wenig. Gruppen von Menschen, die von einem späten Abendessen kamen, schlenderten lachend und redend unten vorbei. Sie schlief bald darauf wieder ein, später dann wachte sie ein zweites Mal auf und lauschte dem Geräusch des Regens, der leicht auf das Kopfsteinpflaster fiel.

Da bemerkte sie, dass das Bett neben ihr leer war. Sie ließ ihren Blick durch das Zimmer schweifen, sah das Licht, das streifenförmig durch die Fensterläden herein schien. Sie stand auf, sah im Bad nach, im kleinen Vorraum des Hotelzimmers – und fand ihn nirgends. Irritiert griff sie nach dem flauschigen Bademantel, der auf einer Kommode bereitgelegt war, entknotete den Gürtel und glitt hinein. Barfuß schlich sie zum Zimmer hinaus, spürte den dicken Teppichboden unter ihren nackten Füßen, und wartete im warmen Dämmerlicht des Flurs auf den Aufzug. Beim Hinunterfahren betrachtete sie sich in den verspiegelten Aufzugtüren, registrierte die Strähne ihres dunklen Haares, die dem Gummiband entkommen war und einen Bogen seitlich ihrer Wange beschrieb. Ihr Blick glitt über ihre gebräunte Haut, den Ansatz ihrer Brüste, der hinter dem Ausschnitt des Bademantels hervorblitzte. Wie zufällig strich ihre rechte Hand über das Revers des Bademantels, ihr Zeigefinger streifte sanft ihre Haut. Der Aufzug bremste sanft ab, die Türen schoben sich lautlos zur Seite, und sie trat hinaus auf den Terracottaboden, der eine angenehme Wärme abstrahlte und der sich angenehm wohlig anfühlte unter ihren Fußsohlen.

Sie merkte sofort, dass sie ein Stockwerk zu weit hinunter gefahren war, vor ihr öffnete sich ein weitläufiger Kellerraum, mit grob verputzten Wänden, die in verwischten Orangetönen gehalten waren. In unregelmäßigen Abständen flackerten riesige Kerzen in geschmiedeten Halterungen, fast wie kleine Fackeln. Sie ging den Weg entlang, den die Kerzen vorzeichneten.

Nach einer Weile stand sie vor einer großen Milchglastür, hinter der es in warmen Farben schimmerte. Sie drückte den schweren Chromgriff hinunter, lehnte sich gegen die gewaltige Tür, die lautlos aufschwang, und glitt durch den Türrahmen. Etwas überrascht ließ sie ihren Blick schweifen, betrachtete ungläubig das hohe Gewölbe, das sich in Pastellfarben über ihr erhob. Ein alter Keller, dachte sie, und fragte sich, wer wohl auf die Idee gekommen sein mochte, das Gewölbe auszugraben, hell zu bemalen, mit einem Boden aus dunklem, schweren Tropenholz auszulegen und mit allerlei modernen Zutaten anzureichern. Ringsum standen kleine Schränke aus hellem Holz, und sie fragte sich, was hinter den grünlichen Milchglasscheiben wohl aufbewahrt sein mochte. In der Mitte des schier endlos weitläufig wirkenden Raumes stand ein undefinierbares Möbel, wie ein großes, hohes Bett, auf vier stelzenartigen Holzbeinen. Die große, ebene Fläche war mit hellem Leder überzogen. Die Stirnseite des Raumes war vollständig verspiegelt, und sie nahm aus den Augenwinkeln ihr Spiegelbild war, wie sie sich schleichend und ein wenig unsicher bewegte.

Da öffnete sich eine Tür, die sie bislang noch gar nicht bemerkt hatte, und heraus trat ein junges Mädchen, mit olivfarbener Haut und dunklen, langen Haaren. Sie hatte lediglich ein großes, dezent gemustertes Tuch um ihre Hüften geschlungen, ein weißes Leinentuch war über ihre Schulter drapiert, in ihrem Nacken verknotet - es hing lässig hinab und endete knapp unterhalb ihrer Brüste. Das Mädchen machte eine einladende Bewegung, sagte etwas in einer Sprache, die sie nicht verstand, und lächelte erwartungsvoll. Sie fühlte sich ein wenig unsicher, verstand jedoch, dass die Asiatin von ihr erwartete, dass sie sich auf das Lederbett legte. Sie erklomm das fremdartige Möbel, legte sich auf den Bauch, bettete ihren Kopf in ihre Armbeuge, schloss die Augen und atmete tief den Geruch von Vanille ein, den das warme Leder abstrahlte. Das asiatische Mädchen bewegte sich behutsam um sie herum, entzündete vier große Kerzen auf einem kleinen Metallbrett vor ihr. Dann sah sie aus den Augenwinkeln, wie das Mädchen hinter einem Vorhang verschwand und dort offenbar geschäftig hantierte. Sie hörte das sanfte Klirren, das entsteht, wenn Glasgefäße aneinander stoßen, und wenige Augenblicke später sah sie, wie das Mädchen eine Art Metallgestell über die Kerzen stellte und in das Gestell verschiedene gläserne Flacons, gefüllt mit farbigen, öligen Flüssigkeiten, stellte.

Das Mädchen sagte wieder etwas zu ihr - dem Tonfall nach zu urteilen eine Frage, und weil ihr das Lächeln des Mädchens sympathisch war, antwortete sie mit einem knappen Nicken. Das Mädchen wiederholte seine Frage, gleiche Laute, gleicher Tonfall, aber sie verstand es nicht, lächelte unsicher zurück. Das Mädchen berührte mit ihren Fingerspitzen sanft ihren Nacken, schaute fragend. Als sie nicht reagierte, griff die junge Asiatin nach dem Gürtel ihres Bademantels, entknotete ihn und streifte ihr den üppigen weißen Frotteemantel ab. Sie lag nackt auf der warmen Lederfläche, atmete tief und gleichmäßig. Da griff das Mädchen nach einem der Flacons, entfernte den kleinen Korken mit einer sanft kreisenden Bewegung. Das Mädchen sagte etwas zu ihr, in einem leicht monotonen, beruhigenden Tonfall. Sie schloss die Augen und spürte wenige Augenblicke später einen warmen, dünnen Ölstrahl auf ihren Nacken rinnen. Sie bekam sofort eine Gänsehaut, atmete tief ein und stieß einen überraschten Laut aus, woraufhin die Asiatin leise kicherte.

Der Ölstrahl versiegte, das Mädchen schaute sie fragend an. Sie schloss die Augen, seufzte tief. Das Mädchen stellte den Flacon zurück, griff nach einem anderen Gefäß, öffnete es und ließ die warme Flüssigkeit in die Beuge ihres Rückens rinnen, knapp oberhalb ihres Pos. Sie genoss die Wärme, und spürte, wie sich das Öl in kleinen, heißen Rinnsalen den Weg über ihren Rücken bahnte. Das Mädchen verschloss den Flacon wieder, und sie fixierte das vielfältig gebrochene Licht der Kerzenflammen, die sich in den glänzenden Flacons brachen. Das Mädchen kletterte hoch zu ihr, kniete sich über sie. Sie spürte, wie die Fingerspitzen des Mädchens ihren Nacken berührten, dort kurz zur Ruhe kamen, und dann mit zunächst kaum merklichen, dann immer fester kreisenden Bewegungen über ihre Haut glitten. Scheinbar mühelos zeichneten ihren Fingerspitzen zarte Linien auf ihre Haut, dann verharrten ihre Finger mit Nachdruck, bevor das Mädchen den Druck in sanft kreisenden Bewegungen auslaufen ließ. Sie spürte, wie ihr heiß wurde, und begann sich verstohlen zu räkeln unter den sanften Berührungen der Asiatin. Sie spürte die leicht kreisenden Berührungen der Fingerkuppen, kontrastiert von dem robusten Druck, den das Mädchen mit seinem Daumen ausübte, wenn sie ihre Haut intensiv bearbeitete. Sie hielt die Augen geschlossen, versuchte zunächst, ein Stöhnen zurückzuhalten, und seufzte dann leise und regelmäßig, während die Finger der Asiatin Muster auf ihrem Rücken zeichneten.

Plötzlich ließ das Mädchen von ihr ab, sagte wieder etwas zu ihr. Sie öffnete die Augen, schaute die Asiatin fragend an. Die wiederholte die Laute, illustrierte ihre Frage mit einer kreisenden Bewegung ihres Zeigefingers. Sie verstand. Sachte drehte sie sich um, spürte, wie ihr eingeölter Rücken auf dem Leder umher glitt. Sie streckte ihre Wirbelsäule durch und hörte das leise, schmatzende Geräusch, als sich das Vakuum zwischen ihrer Rückenbeuge und der Liegefläche löste.

Nun lag sie auf dem Rücken, schaute der Asiatin tief in die Augen. Die nahm einen weiteren Flacon, ließ den Inhalt sanft kreisen und goss die ölige Flüssigkeit zwischen ihre Brüste. Die Wärme und die unerwartete Wucht des Auftreffens der schweren Flüssigkeit nahmen ihr fast den Atem. Ein Duft von wilden Rosen und Patchouli drang tief in ihre Nase, sie schnupperte begierig. Das Mädchen lächelte, stellte den Flacon zurück auf das Metallgestell. Das Mädchen schwebte über ihrem Bauch, streckte seine Fingerspitzen nach ihren Brüsten aus. Mit langsamen, kreisenden Bewegungen verteilte sie das warme Öl auf ihren Brüsten – mal huschten ihre Finger beiläufig wie Schmetterlinge über ihre Brustspitzen, dann wieder massierte sie ihre Brüste mit ihren glitschigen Handflächen, die einen gleichmäßigen, festen Druck ausübten. Ihre Brustspitzen stellten sich auf, und sie spürte, wie eine wachsende Erregung in ihr aufzog. Sie räkelte sich unter den Berührungen der Asiatin, und ließ ihr Becken kreisen, glitt sanft mit ihrem Po über die ölige Oberfläche des hellen Leders. Sie griff nach den Oberarmen der Asiatin, wollte sie zu sich hinabziehen.

Das Mädchen beugte ihren Oberkörper hinunter zu ihr, küsste sie sanft auf die Lippen, und richtete sich dann wieder auf. Sie sah, wie das Leinentuch über ihrem Oberkörper durch den kurzen Kontakt mit dem Öl stellenweise transparent geworden war. Ihre kleinen, festen Brüste zeichneten sich deutlich ab unter den durchsichtigen Stellen. Sie fixierte die Brüste der Asiatin, während ihr Becken weiter kreiste. Sie verspürte die unbändige Lust, die Brüste des Mädchens zu berühren, und fasste in den Nacken des Mädchens, um den Knoten des Leintuchs zu lösen. Die Asiatin flüsterte etwas, schüttelte leicht den Kopf. Das Leintuch glitt von der Schulter des Mädchens, und ihre Hände bewegten sich wie magnetisch zu den Brüsten des Mädchens, deren Becken sanft auf ihrem Bauch kreiste. Die Asiatin lehnte sich zurück, als wollte sie die Berührung verhindern. Das Mädchen umfasste seine Brüste mit den eingeölten Händen, knetete sie lustvoll. Dann beugte sich die Asiatin nach vorne, und sie spürte, wie sich deren warmer Körper auf ihrem bewegte. Ihre Lippen berührten sich, und sie ließ ihre Zunge sanft in den leicht geöffneten Mund der Asiatin gleiten.

Plötzlich hörte sie, wie weit entfernt eine Tür zuschlug. Das Mädchen schreckte auf, machte eine abwehrende Handbewegung, schaute sich irritiert um und tastete nach dem Leinentuch. Die Asiatin sprach schnell und flüsternd, doch sie verstand natürlich nichts. Mit tänzelnden Bewegungen verschwand die Asiatin in der Tür.

Sie blieb auf dem Lederbett liegen, lauschte ihrem pochenden Pulsschlag. Ihr Atem ging schnell und schien von den Gewölbewänden wiederzuhallen. Sie schloss die Augen, bemerkte, dass ihr Po auf der öligen Lederoberfläche behutsam kreiste. Sie richtete sich auf, spürte, wie die Erregung immer heftiger in ihr aufzog. Dann zog sie ihre Knie an, drehte sich zur Stirnwand, umschlang ihre Schenkel mit ihren Armen, während sie sich im Spiegel an der Wand gegenüber beobachtete. Ihre Wangen waren gerötet, die roten Punkte zeichneten sich mit einer kreisförmigen Kontur ab. Sie spürte das Pochen zwischen ihren Beinen. Schob ihr Becken nach vorne. Sie löste ihre Arme, spreizte leicht ihre Beine. Im Spiegel beobachtete sie ihre leicht geöffneten Schenkel, ihre geröteten Schamlippen. Sie spreizte sich weiter, ließ den Zeigefinger ihrer rechten Hand über die rasierte Stelle oberhalb ihrer Spalte gleiten. Flüchtig berührte sie ihren Kitzler, bevor sie ihren Zeigefinger auf die Außenseiten ihrer Schamlippen legte. Mit der linken Hand spreizte sie sich vorsichtig, und sah sich im Spiegel zu, wie ihr Zeigefinger sanft an ihren Schamlippen entlang glitt. Sie richtete sich weiter auf, rückte näher in Richtung Spiegel, um besser sehen zu können, wie ihre Fingerkuppe leicht in ihrer Spalte verschwand. Sie kreiste behutsam, spürte, wie sich die ölige Feuchtigkeit ihrer Fingerkuppe mit ihrem Saft mischte. Mit leicht kreisenden Bewegungen ließ sie ihren Finger immer tiefer in ihre Spalte gleiten. Sie spreizte ihre Beine, war begierig danach, ihren Finger in ihrer Spalte kreisen zu sehen.

Sie drängelte sich leidenschaftlicher ihrem Finger entgegen, sah im Spiegel, wie nass er war von ihrem Saft, wie sich der Schein der Kerzen in der Flüssigkeit brach. Mit der linken Hand spreizte sie sich weiter, beobachtete ihr Spiel immer erregter im Spiegel, und berührte dann mit ihrem Daumen sanft kreisend ihren Kitzler, der immer erregter hervortrat. Sie stöhnte auf, spürte die Wogen der Erregung in sich aufsteigen, in immer kürzeren Abständen, zunehmend heftiger. Sie sah ihren leicht geöffneten Mund im Spiegel, die nun dunkelrot gefärbten Wangen, ihre Gesichtszüge, die durch die Erregung seltsam verzerrt waren. Eine Hitzewelle packte sie, sie schob ihren Finger ganz tief in ihre Spalte, presste ihren Daumen auf ihren Kitzler und verharrte, in Erwartung einer gewaltigen Welle der Erregung.

Sie kam mit einem kurzen, atemlosen Schluchzen, zuckte und pulsierte bis in die tiefen Muskelschichten Ihres Unterleibs, verharrte dann ein wenig und spürte dem Pulsieren ihrer Schamlippen nach. Das Licht schien dunkler nun, ihr Herzschlag, so meinte sie, pochte wie ein dumpfer, deutlich vernehmbarer Trommelschlag durch das lichte Gewölbe. Sie hatte jegliches Zeitgefühl verloren, saß pulsierend auf dem warmen Lederbett und rief sich den süßen Kuss der Asiatin in Erinnerung. Sie schloss die Augen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit schaute sie nach vorne, sah sich selbst im Spiegel. Sie erkannte in der riesigen Spiegelfläche plötzlich eine rechteckige Kontur, die sie zuvor nicht wahrgenommen hatte. Sie ließ sich von dem Lederbett gleiten und trat zu der Spiegelwand hin. Die Kontur wirkte wie eine große Tür, und als sie sachte mit ihren öligen Fingern gegen das Rechecksegment drückte, schwang das Spiegelrechteck unvermittelt auf.

Sie hatte eine Tür entdeckt.

Als sich ihre Augen an die Dunkelheit jenseits der Tür gewöhnt hatten, konnte sie schemenhaft einen riesigen Raum erkennen. Gleichzeitig nahm sie einen Geräuschteppich wahr, wie ein entferntes Rauschen. Sie erkannte weiß gedeckte Tische, an denen Menschen in Abendgarderobe saßen. Sie unterhielten sich, einige schauten diskret, fast schüchtern in ihre Richtung. Irgend etwas war mit ihren Gesichtern.

Dann erkannte sie, dass alle Masken trugen, wie im venezianischen Karneval. Sie erschrak, als sie Ihrer Nacktheit gewahr wurde. Merkwürdigerweise schien sie niemand hier zu beachten. Sie trat langsam in den Raum hinein. Vereinzelt spürte sie Blicke aus verstohlenen Augenwinkeln auf ihrer Haut, aber es störte sie nicht. Sie gehörte auf geheimnisvolle Weise dazu, war Teil der geheimnisvollen Gemeinschaft in diesem riesigen Raum. Es war völlig richtig und völlig normal, dass sie nackt unter diese Menschen trat.

Dann spürte sie einen sachten Luftzug in ihrem Rücken. Sie blickte zurück und sah, dass sich die Tür, durch die sie eingetreten war, geschlossen hatte. Dann war es, als würde ihr das Blut in den Adern gefrieren. Da war keine Wand, auch keine Tür. Da war nichts. Sie konnte den Gewölberaum sehen, das Lederbett, den dunklen Boden, die niedrigen Schrankeinbauten. Die Spiegelwand war durchsichtig. Jeder in diesem Raum hatte sie gesehen, hatte beobachtet, wie sie ihren Finger in ihre Spalte geschoben hatte. Hatte die Flecken auf ihren Wangen gesehen.

Seltsamerweise machte ihr diese Vorstellung keine Angst, nicht mal ein unangenehmes Gefühl. Im Gegenteil. Sie spürte die stumme Anerkennung derer, die dieses Schauspiel verfolgt hatten. Und noch etwas anderes spürte sie: dass alle hier unendlich erregt waren. Ganz so wie sie. Ihr Blick glitt über die Gesichter, wegen der Masken sah sie nur die Münder der Anwesenden. Die Männer trugen Smoking, manche hatten eine frische Blüte im Knopfloch. Sie spürte die Blicke auf sich, immer bohrender. Auch Frauen waren dabei, festlich gekleidet. Auf den Tischen vereinzelt Kerzen, stets jedoch Gläser, Rotwein in mächtigen Dekantierkaraffen. Sie ließ ihren Blick schweifen. Unmöglich, hier Einzelne auszumachen. Sie fragte sich, wie viele Menschen hier wohl versammelt sein mochten. Wieviele ihr zugesehen hatten. Hundert? Bestimmt. Ihr Blick wanderte weiter. Und obwohl sie den Augen und den maskierten Gesichtern keine Personen, keine Persönlichkeiten zuordnen konnte, spürte sie: er war unter ihnen. Sie hatte ihn gefunden.

Eine eigenartige Spannung lag in der Luft. Menschen nickten ihr zu. Ihr Blick glitt zu einem Tisch, mit einer weißen Damasttischdecke bedeckt, auf der ein großer Champagnerkühler stand. Daneben zwei kleinere Obstschalen. Sie glitt auf den Tisch, spürte, wie unzählige Augenpaare jede ihrer Bewegungen verfolgten. Mit dem Ellenbogen wischte sie den Kühler vom Tisch, ebenso die Obstschalen. Es hallte von Ferne. Ein großer Raum, oh ja. Sie wusste, was alle nun erleben wollten. Aber das war egal. Wichtig war allein, was sie nun erleben wollte. Sie spürte, wie sie mit ihrer Erregung nun nicht mehr alleine war.

Sie lehnte sich zurück, öffnete ihre Schenkel. Ihre feuchten Finger kreisten sanft über ihren Kitzler, und sie spürte, wie es ganz heiß in ihr aufzog. An einem der vorderen Tische standen zwei Männer auf, kamen langsam in ihre Richtung. Sie spürte, wie fasziniert sie waren, und wie erregt. Nickte ihnen aufmunternd zu, während ihr Zeigefinger wieder ihre feuchten Spalte berührte. Die Männer näherten sich ihr, und sie registrierte den abenteuerlichen Kontrast zwischen ihren edlen Parfums und ihrer offenkundigen, fast wilden Erregung. Sie schaute die beiden Männer herausfordernd an. Einer war groß, athletisch, der andere von etwas femininierer Statur, mit etwas längeren Haaren. Sie sah, wie sich der Brustkorb des Athleten rasch hob und senkte, wie er seine Erregung nur mühsam verbergen konnte. Sie blickte tief in seine funkelnden Augen, nickte beiläufig, spürte seinen Blick an ihrem Körper hinunter gleiten. Als sie seinen Blick zwischen ihren Beinen spürte, ließ sie ihren Zeigefinger tief in ihre Spalte gleiten. Der Mann stöhnte auf. Sie konnte seine Erektion in seiner Hose deutlich sehen. Grinste dann die beiden herausfordernd an, während sie ihren Finger sanft in ihrer Spalte kreisen ließ, den nassen Finger genüsslich herauszog, um dann wieder ganz tief hinein zu gleiten. Fast gleichzeitig öffneten die beiden Männer ihre Hosen, schienen alle Hemmungen zu vergessen, ermuntert von ihrem erregten Blick. Sie sah, wie die Hände der Typen in ihren Slips verschwanden, wie sie die Augen schlossen. Einer ließ seine Hose nach unten gleiten, sie beobachtete fasziniert seinen prallen Schaft und seine Eichel, die vor Erregung zu pulsieren schien. Mit rhythmischen Bewegungen glitt seine Hand seinen Schaft entlang, begleitet von seinem raschen, erregten Atem. Mit einer beiläufigen Handbewegung winkte sie ihn zu sich heran, sie sah seine erregten Augen hinter der Maske und genoss seine offen zur Schau gestellte Erregung. Seine Eichel zitterte, und seine Hand glitt immer schneller über seinen Schaft, umfasste ihn heftiger. Der andere, schmalere Typ tauchte auf der anderen Seite auf, ebenfalls mit heruntergelassener Hose, ebenfalls extrem erregt seinen Schwanz massierend. Sie spürte, wie sie von den faszinierten Blicken der beiden immer erregter wurde, wie sich ihre Lust hochschaukelte. Erstaunt stellte sie fest, dass sie einen gemeinsamen Rhythmus gefunden hatten, dass sich ihre Bewegungen glichen in Tempo und Intensität. Sie atmeten sogar synchron. Die beiden näherten sich weiter, sie spürte, wie die Eicheln der beiden nur wenige Zentimeter vor ihren Brustspitzen pulsierten. Ihre Bewegungen wurden schneller, als würden sie einem stetig beschleunigten Takt folgen, den nur sie drei hören konnten. Ihre Blicke begegneten sich, und sie spürte, wie die beiden sich nur mit größter Mühe zurückhalten konnten. Sie warf ihnen herausfordernde Blicke zu, öffnete ihren Mund ein wenig, stöhnte leise auf und streckte ihren Rücken ein wenig nach oben, so dass ihre Brustspitzen die Eicheln der beiden Männer berührten. Sie spürte die bohrenden, erregten Blicke der beiden, und wie sie unterdrückt aufstöhnten. Dann sah sie, wie die Eicheln der beiden fast gleichzeitig zu zucken anfingen, wie dann fast unvermittelt und heftig das Sperma aus ihnen herausschoss. Sie spürte, wie die beiden pulsierten, und wie der heiße Strahl mit überraschendem Druck auf ihre Brustspitzen auftraf, wie das Sperma heiß und zäh über ihre bebenden Brüste lief.

Sie ließ den Blick nun schweifen, spürte ihren Finger tiefer in ihrer Spalte, und sah, dass nun auch andere Männer dem Beispiel ihrer beiden Gespielen gefolgt waren. Sie konnte sie ringsum sehen, alle gleichmäßig erregt, alle gleich begierig, wie von einem unsichtbaren Choreografen dirigiert. Sie drehte ihren Kopf zur Seite, winkte mit einem knappen Nicken einen der Männer heran. Sie betrachtete seine pulsierende Eichel, öffnete ihre Lippen, ließ ihre Zunge über ihre Lippen wandern, und schaute den Mann herausfordernd an. Sie ließ ihre feuchten Lippen über seine erregte Eichel gleiten. Er massierte währenddessen seinen Schaft, atmete schneller, stammelte Worte, die sie nicht verstand. Sie umschloss seine Eichel, saugte ihn kräftig an, so dass er vor Überraschung einen Schrei ausstieß. Als sie mit ihrer Zunge seine Eichel umkreiste, spürte sie, wie seine Hüften zu beben begannen, wie es tief in ihm brodelte und wie er mit einem lauten Schrei kam. Sie spürte, wie er heftig pulsierend in ihrem Mund abspritzte, wie er zuckte, zweimal, dreimal, und wie sich der Geschmack seines Spermas in ihrem Mund ausbreitete, leicht salzig, warm. Sie spürte, wie er zitterte, erfüllt von seiner Erregung und der Intensität des Erlebnisses. Er atmete tief. Streichelte sanft über ihr Haar.

Als er sich zurückzog, spürte sie, wie der schmale Junge neben ihr heftig zu atmen begann und verhalten aufstöhnte. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie erregt, wie er sich kaum auf den Beinen halten konnte, so sehr setzte ihm seine Erregung zu. Sie drehte ihr Gesicht zu ihm hin, sah, wie er sich kurz und heftig wichste, und dann unter lautem Aufstöhnen kam, hart pulsierend. Sein Sperma schoss auf ihre Wangen, sie öffnete leicht ihre Lippen und spürte seinen heißen Saft auf ihrer Zunge. Als sie mit seiner Zungenspitze seine Eichel berührte, schrie er auf, so empfindlich war er geworden durch dieses heftige Erlebnis. Seine Augen hatten einen tiefen, dunklen Schimmer, der sich auch durch die Maske ganz intensiv mitteilte. Sie sah, wie sich ein anderer Mann ihr näherte, sie offensiv anblickte und seinen Schaft offensiv vor ihr rieb. Sie entschloss sich, ihn ein wenig zappeln lassen, drehte sich demonstrativ weg um streckte ihre Zunge einer anderen Eichel entgegen, die sich ihr entgegendrängte. Die Gesichter traten nun zunehmend zurück in ihrer Wahrnehmung, sie nahm die Menge, die sich um sie drängelte, zunehmend als eine lusterfüllte Masse wahr, wie ihren Vorgaben, ihrem Rhythmus folgte. Sie presste ihre Zunge auf die Öffnung der Eichel, die nun lustvoll vor ihrem Gesicht pulsierte, und blickte fest in die Augen, die hinter der Maske sichtbar nach Fassung rangen. Ihr Blick wurde fordernder, sie wollte seine Lust spüren, und signalisierte ihm, dass sie sein Sperma erwartete. Auf ihre auffordernde Geste hin bewegte er seine Hand schneller an seinem Schaft, und schoss schließlich laut stöhnend ab. Sie spürte sein Sperma auf ihren Wangen; gleichzeitig schob sie den Mann weg, der auf der anderen Seite lauerte und sich ebenfalls erregt massierte. Sie erschrak ein wenig, als sie etwas Warmes an ihren Brustspitzen spürte, blickte an sich herab und sah eine Frau, die sich im dunklen Abendkleid über sie gebeugt hatte und ihre Zunge über ihre Brustspitzen gleiten ließ, dabei genüsslich das Sperma von ihren Brüsten leckte. Der Mann, dem sie Einhalt geboten hatte, stand keuchend neben ihr, traute sich nicht, seinen Schwanz zu berühren, und starrte sie nur eingeschüchtert an, während er versuchte, seine Erregung zu unterdrücken.

Sie suchte seinen Blick, setzte ein hämisches Grinsen auf, als sie spüre, wie seine Erregung jede Faser seines Körpers ergriffen hatte. Sie streckte ihre Hand aus, berührte mit dem Fingernagel ihres Zeigefingers die Unterseite seines Schafts, kreiste leicht über seinen Hoden, und fuhr dann die Unterseite seines Schafts entlang, ganz langsam und genüsslich glitt sie nach vorne auf seine Eichel zu. Der Mann unterdrückte ein Stöhnen, er trug ein weißes Smokinghemd, in dem sein Hals wild zu pulsieren schien. Genau in dem Moment, als ihr Fingernagel die Spitze seiner Eichel erreicht hatte, schrie er auf, sie blickte ihn fordernd an und genoss sein Pulsieren, als sein Sperma heiß aus ihm herausschoss, ihren Hals hinunterlief, wo die weiße Flüssigkeit gierig von der Zunge der Frau im Abendkleid aufgeleckt wurde. Sie griff nach ihren Haaren, krallte sich darin fest, und schob ihren Kopf in Richtung einer Eichel, die sie mit ihren feuchten Fingern massierte. Sie spürte, dass es wenig Aufwand erforderte, um die Lust des Mannes auf die Spitze zu treiben, und massierte seinen Schaft mit kurzen, festen Bewegungen, bevor er sich laut stöhnend in den Mund der Frau mit dem Abendkleid entlud.

Sie spürte, wie ihr Körper bebte, wie sie die lustvolle Gruppe dirigierte, jede Bewegung der Umstehenden beherrschte, ihre Höhepunkte abrief oder verweigerte, wie sie sich bediente, eine Regisseurin der Lust, mit uneingeschränkter Autorität. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie, während ihre Hände mit Massieren und Reiben beschäftigt waren, wie sich ihr ein Mann mit einer silbernen Augenmaske näherte, ohne Umschweife ihre Beine spreizte, seine Hose öffnete und seinen harten Schaft langsam in ihre Spalte gleiten ließ. Es nahm ihr den Atem, sie war verblüfft, hatte sie doch bisher jede Bewegung der Umstehenden bestimmt und kontrolliert. Doch schon bald genoss sie die Stöße des Mannes, es fühlte sich vertraut an für sie, und sie stöhnte tief auf, weil sie spontan den perfekten gemeinsamen Rhythmus gefunden hatten. Sie umschloss ihn fest, spürte seine heftigen, erregten Stöße, und beugte sich nach vorne, um zu beobachten, wie sein feuchter Schaft regelmäßig und unermüdlich in ihrer Spalte verschwand und wieder auftauchte. Ihre Hände griffen eher wahllos umher, sie hörte Stöhngeräusche in den unterschiedlichsten Tonlagen, und versank in einem Meer aus Lust, verlor jegliches Zeitgefühl und spürte ihr Pulsieren, angetrieben von den lustvoll aufgeladenen Stößen des Mannes, dessen Schaft sie umschloss. Sie spürte, wie die Lust in ihr immer stärker wurde, wir sich ihr Unterleib zusammenzog, und entlud sich in einem lauten Schrei, als der Mann in ihr zu zucken begann und sich in ihr entlud.

Sie lag da, alleine, spürte das Sperma der Männer auf ihren Lippen, schmeckte ihrer Lust nach. Sie dämmerte ein wenig vor sich hin, und als sie die Augen öffnete, sah sie, dass der riesige Raum leer war, die halb geleerten Gläser standen noch auf den Tischen. Sie stand auf, trat durch die Spiegeltür hindurch, schlüpfte in den Bademantel und suchte den Weg zum Aufzug. Als sich die Aufzugtüren schlossen, betrachtete sie sich im Spiegel, ihre lodernden Augen, ihren Körper, der immer noch leicht pulsierte. Sie schritt zu ihrer Zimmertür, öffnete die Tür und glitt aus dem Bademantel. Auf dem Sessel im Vorraum lag eine silberne Maske. Sie ging zum Bett, sah ihn darin liegen, ganz entspannt schlafen. Leise kroch sie unter die dicke Decke, Durch die Fensterläden schien das Licht der Straßenlaternen und zeichnete ein gelbliches Rautenmuster auf die Bettdecke. Ihr Atem ging gleichmäßig und fest, als sie einschlief.

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Posted by Germont
2 years ago    Views: 5,877
Comments (4)
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2 years ago
Die beste bislang gelesene Geschichte...
2 years ago
Selten so gute Geschichten gesehen. 1+ mit Sternchen!
2 years ago
sehr schön, bitte mehr1
2 years ago
wunderbar geschrieben...