Gefangen

DOM56

Gefangen

Erster Teil

Kennenlernen

Es war zum Verzweifeln: Wieder wurde Jens von den Typen aus seiner Klasse tyrannisiert, der ernsthaft der Meinung verfallen war er sei der schönste, stärkste und coolste Boy auf Erden.
Jens war mit seinen 18 Jahren eher schmächtig und mit seiner 178cm Körpergröße war er auch nicht zu frieden.
Im Sportunterricht oder beim Schwimmen beneidete der Junge immer jene, die schon einen muskulösen Körper hatten und größer als er waren.
Ihm war es absolut peinlich mit die anderen nach jedem Sportunterricht duschen zu gehen.
Selbst im Schwimmbad, wo es jeder hören konnte, wurde Jens immer wieder nur „Kind“ oder „Bube“ gerufen, weil er unten einen sehr spärlichen Haarwuchs hatte. Sein gutes Stück war mit 14x3 cm im steifen Zustand alles andere als altersgerecht.

Auf dem Weg nach Hause wurde Jens wie jeden Tag von nur einer Frage heimgesucht: Wie lange soll das noch gehen sich schikanieren, demütigen lassen zu müssen?
Eine Frage, auf die er durch Zufall eine Antwort bekommen sollte.
Denn als er gerade die Haustür öffnete kam ihm ein junger Mann entgegen. Dieser Mann war so Mitte 20, hatte eine sportliche Figur und ein freundliches Auftreten.
An diesen Tag war es das erste Mal, dass Jens und eben jener junge Mann ins Gespräch kamen. Denn dem Mann war schon lange aufgefallen, dass dem Jungen etwas beschäftigte, womit er alleine nicht mehr klar kam. Genau das war der Grund, weshalb beide sehr viele Worte mehr miteinander wechselten als sonst.
Reiner, so war der Name des jungen Mannes, erfuhr von dem Leid des Jungen, welches er täglich in der Schule ertragen musste.
Beide verabredeten sich zu einem weiteren Gespräch in Reiner seine Wohnung. Jens seine Mutter war den ganzen Tag arbeiten und kam erst sehr spät nach Hause. Sein Vater hatte sich schon vor Jahren von der Familie getrennt. Von daher würde es nicht auffallen, wenn Jens ein paar Stunden nicht in der elterlichen Wohnung war.
Wie verabredet suchte Jens die Wohnung seines neuen Freundes auf. Zwar war eine gewisse Unruhe, aber es war auch Freude endlich einen älteren Freund zu haben.
Reiner öffnete und ließ den Jungen eintreten.
Der Gastgeber stellte seinem kleinen Freund eine Cola und sich selbst ein Bier auf den Tisch.
Beide saßen sich im Wohnzimmer gegenüber.
Nach Austausch von allgemeinen Dingen kam Reiner wieder auf das Thema zurück, weshalb die beiden überhaupt ins Gespräch gekommen waren.
Der Ältere ließ sich von den Jüngeren erzählen, was der Schnösel aus seiner Klasse für ein Typ war und wie er aussah.
Jens erzählte einfach alles über den, der ihn täglich drangsalierte.
Der Junge erzählte davon, dass er auf Grund seiner Körperstatur und seiner Größe vor alle anderen lächerlich wurde und das er von den Stärkeren, vor allem von seinem Peiniger, die Tasche und das Sportzeug tragen, dass er von seinem Geld für die anderen Getränke und Essen kaufen musste.
Auch vergaß auch nicht zu erwähnen, dass er dem Peiniger wöchentlich 10,00€ zu geben hatte – jeden Freitag und ohne Aufforderung.
Würde er dies nicht machen, dann würden die anderen seiner Mutter einfach erzählen sie hätte einen schwulen Sohn der andere Klassenkameraden unmissverständliche Fragen stellen würde.
Zum einen stimmte das nicht und zum anderen konnte der Junge auch nicht das Gegenteil bewese. Erschwerend kam hinzu, dass Jens eben auf Grund seiner Größe und Statur im Gegensatz zu andere aus seiner Klasse noch nie eine Freundin hatte.
Rainer sagte und fragte nichts – erhörte einfach nur zu. Ihm war klar: sein kleiner Freund nutzte die Gelegenheit sich die angestaute Wut, den immer größer werdenden Frust los zu werden.
Denn es war unmöglich mit der Mutter darüber zu reden. Die Scham war zu groß. Zumal sie abends immer total fix und fertig von der Arbeit kam.
Es war mehr als eine Stunde vergangen als Jens sich alles von der Seele geredet hatte.
Als sei ihm eine sehr schwere Last genommen fing der Junge an zu weinen – einfach so.
Wusste Rainer erst nicht, wie er reagieren sollte, nahm er den Weinenden nun in seine Arme und streichelte leicht den Kopf des anderen.
Beim Berühren des Jungen dachte er tatsächlich einen erst 14jährigen in seine Arme zu halten. Hinzu kam, dass Rainer in eben dieser Situation mehr spürte als nur Wut dem Peiniger gegenüber.

Da war ein Krippeln in der Magengegend, innerliche Unruhe. Selbst zwischen seine Beine merkte spürte Rainer eine Veränderung und musste aufpassen, dass Jens davon nichts merkte.
Er nahm sich vor mit dem Kleinen Klartext zu reden. Alle Karten sollten auf den Tisch.
Viel konnte nicht passieren. Eigentlich nur eines: Der Junge würde schockiert aufstehen und enttäuscht gehen.
Nachdem sich Jens beruhigt hatte entschuldigte er sich für die emotionale „Entgleisung“!
Rainer sagte dem Jungen, dass alles ok wäre – er aber gerne etwas loswerden wolle.
Vertrauen gegen Vertrauen lautete seine Devise.
Nun war der Ältere derjenige, welcher von seinen Problemen sprach.
Jens bekam als erstes zu hören, dass Rainer den Kontakt zu seinen Eltern abgebrochen hätte. Das aus nur einem Grund: Sie kamen nicht damit klar und wollte auch nicht akzeptieren, dass ihr einziger Sohn schwul ist.
Nach dem Rausschmiss aus dem Elternhaus hatte er sich geschworen sein Leben so zu leben, wie er es für richtig hielt.
Irgendwann war auch Rainer fertig seine Geschichte zu erzählen.
Zu seiner Verwunderung blieb Jens sitzen – direkt neben ihm.
Wieder kam das Thema auf Jens seinem Peiniger zurück.
Rainer sagte zu seinem kleinen Freund: „Ich werde mir was einfallen lassen! Da er stock hetero ist wird es ein Fest werden. Mehr will ich dir dazu nicht sagen! Zur gegebenen Zeit wirst du mehr erfahren und du wirst dabei sein, wenn ich es für richtig erachte! Sei damit erst einmal zufrieden!“
Er bat Jens nur um einen Gefallen: Der Junge möge sich nichts anmerken lassen. Er solle so bleiben wie er ist, nicht auf einmal selbstsicher auftreten. Seine Zeit würde kommen wo er sich rächen könne für all das, was dieser Typ ihn über Jahre hinweg angetan hat. Er solle sich dann, wenn die Zeit gekommen ist, weder über die Örtlichkeiten noch über die Praktiken wundern! Auf keinen Fall würde Jens dann noch Angst haben müssen.
Natürlich war der Junge voller Fragen. Aber er bekam keine Antworten – noch nicht.
Die Zeit dafür war einfach noch nicht gekommen. So schätzte es Rainer ein.
Es möge Stunden vergangen sein als sich die beiden voneinander verabschiedeten.
Bevor Jens in die elterliche Wohnung ging gab er Rainer das Versprechen zum einen sein Verhalten nicht zu ändern und zum anderen sehr gerne wieder kommen zu wollen und, so Rainer es wolle, auch mal ein Wochenende bei ihm zu verbringen. Er habe keine Angst vor Schwule.
Innerlich glücklich schloss Rainer seine Wohnungstür und Jens ging eben so glücklich seiner Wege.
Was Jens nicht ahnen konnte: Sein neuer Freund hatte bereits sein Netz über ihn ausgelegt.
Er konnte auch nicht wisse, dass Rainer ihn als Opfer auserwählt und die Absicht hatte die für den Boy absolut bescheidene Situation für sich auszunutzen.
Er konnte zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, dass er als Rainer sein Sklave auserkoren war.

Anmerkung:
Ich bin gespannt, wie Euch der erste Teil gefällt.
In Abhängigkeit Eurer Bewertung bekommt Ihr die Fortsetzung zu lesen oder eben nicht! ;-)
85% (31/6)
 
Categories: Gay MaleMasturbation
Posted by DOM56
2 years ago    Views: 2,848
Comments (13)
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2 years ago
kompliment du bist ein sehr guter erzähler
ich war jesenfalls so angetan das ich nicht einen einzigen fehler bemerkt habe ich freu mich auf die fortsetzung
2 years ago
hoffe es geht weiter
2 years ago
tolle Story, achte aber etwas mehr auf die Grammatik
2 years ago
Eine Sehr nette Story bin gespannt wie es weiter geht.
Aber du mußt darauf achten was du schreibst Entweder ist dein Protagonist 18 oder 14 aufpassen und entscheide Dich.
2 years ago
Eine sehr nette Geschichte, bin gespannt wie es weiter geht. Aber achte darauf was du Schreibst entweder ist dein Protagonist jetzt 18 oder 14 bitte entscheide Dich.
2 years ago
Die Idee zur Geschichte ist klasse. Fortsetzung unbedingt erwünscht.

PS.: Kleiner Tipp. Achte ein wenig auf die Rechtschreibung.
2 years ago
Du musst unbedinkt weiter schreiben!!!!!!!!!
2 years ago
Unbedingt fortsetzen!!!
2 years ago
geiler anfang, hoffe duschreibst schnell weiter
2 years ago
bitte fortsetzen... bin schon gespannt wie es weitergeht...
2 years ago
Bitte weiter schreiben :-)))))))))))))
2 years ago
Gibts eine Fortsetzung?
bigflo7
retired
2 years ago
weiter schreiben bitte ....