Zorro´s wilde Tochter

Mehr als achtzehn Jahre sind vergangen, seitdem ZORRO Don Diego De La Vega und
sein Nachfolger, der Bandit Alejandro Murrieta gemeinsam den skrupellosen
Gouverneur Don Rafael Montero besiegt und Alejandro und Don Diego´s bildhübsche
Tochter Elena schließlich geheiratet haben.

Gestern ist Alejandro´s und Elena´s gemeinsame Tochter Manuela aus dem vornehmen
Mädcheninternat zu Besuch nach Hause gekommen, um wie jedes Jahr ihre
Sommerferien bei ihren Eltern zu verbringen. Im vergangenen Jahr hat sich die
inzwischen achtzehnjährige Manuela zu einer temperamentvollen und bezaubernden
Schönheit mit feinen Gesichtszügen, rückenlangen, schwarzen Haaren und
rehbraunen Augen weiterentwickelt, die schon so manchem jungen Mann den Kopf
verdreht hat.

Auf ihrer ersten Erkundungstour durch die prächtige Villa ihrer Eltern hat
Manuela im Keller eine geheimnisvolle Eichenholztruhe entdeckt und diese
geöffnet. Nun hält sie den Inhalt der Truhe, Zorro´s schwarzen Umhang, seine
Maske und seinen Degen in ihren vor Erregung zitternden Händen ...

***

Sollte es wahr sein? Sollte ihr Vater tatsaechlich der sagenumwobene Zorro sein?
Sie konnte es sich kaum vorstellen. Vor allen Dingen bei ihrem naechsten
Gedanken schoss ihr die Roete in den Kopf - wie oft hatte sie im Internat in
ihrem Bett gelegen und darauf gewartet, dass der Atem ihrer
Zimmergenossin ruhiger wurde, dass sie einschlief... Und dann hatten ihre
flinken Haende heimlich unter der Bettdecke begonnen, rastlos ueber ihren
jungen, hungrigen Koerper zu fahren, und sie hatte sich ihren eigenen Haenden
entgegengewoelbt, hatte ihre noch recht kleinen, festen Titten gegen ihre
eigenen Handflaechen gepresst, um dann mit einer Hand immer weiter an sich hinab
zu wandern, tiefer, tiefer, in verbotene Zonen. Und dabei hatte sie die ganze
Zeit daran gedacht, einen geheimnisvollen Liebhaber bei sich zu haben, einen
starken, muskuloesen Mann, der niemals, auch im Bett nicht, seine wahre
Identitaet preisgab - ZORRO!

Und nun musste sie erschreckt feststellen, dass ihre vielen kleinen und
groesseren Orgasmen, die sie sich selbst beigebracht hatte, seit sie das schoene
Gefuehl ihrer kuehlen Haende auf ihrer heissen kleinen Moese zu schaetzen
wusste, dass sie all diese unterdrueckten Schreie ihrem eigenen Vater zu
verdanken hatte.

Zitternd setzte sich Manuela neben die Truhe, durch ihre Haende liess sie immer
wieder den schwarzen Seidenumhang gleiten. Sie fuehrte die Maske an ihre Nase:
Kein Zweifel war jetzt mehr moeglich, die Maske roch nach dem Rasierwasser ihres
Vaters... Langsam beruhigte sie sich ein wenig, ihr aufgeregtes Herz schlug ihr
nicht mehr bis zum Hals. Eigentlich, wenn sie es sich recht ueberlegte, war ihr
Vater ja nun nicht eine Erscheinung, die einem unbedingt peinlich sein musste.
Obwohl er inzwischen auf die Fuenzig zuging, war er nach wie vor sehr muskuloes,
er hatte breite Schultern und einen flachen Bauch, und er hatte einen Hintern,
von dem sich schon so einige von Manuelas Freundinnen zu unschicklichen
Bemerkungen hatten hinreissen lassen, die Manuela dann immer unheimlich peinlich
gewesen waren. Nie hatte sie ihren Vater unter diesem Aspekt betrachtet... Und
doch... wenn sie es sich so richtig ueberlegte... Er sah wirklich gut aus...

Sie schloss die Augen und rieb sich weiter die schwarze Maske unter die Nase.
Wie von selbst legte sie ihre rechte Hand auf ihren Rock, und wie von selbst
rutschte sie sehr rasch von ihrem rechten Oberschenkel zwischen ihre Beine. Sie
lehnte sich mit dem Ruecken gegen die schmutzige Kellerwand und legte ihren Kopf
zurueck. Oh, was sollte es, es war niemand zu Hause, und so konnte sie ihren
Gefuehlen freien Lauf lassen...

***

Manuelas Hand fand wie von selbst ihre nach wie vor recht spaerlich behaarte
Moese. Wieder inhalierte das Maedchen den Geruch der Maske, den Geruch nach
ihrem Vater, und liess dabei den Mittelfinger ihrer rechten Hand den Schlitz
zwischen ihren dick geschwollen Lippen entlangfahren. Sie stellte ihre Fuesse
flach auf den Boden, schlug ihren Rock hoch und spreizte ihre Beine. Oh ja,
sie war schon wieder so feucht...

So haeufig war ihr das im letzten Jahr in der Schule passiert, so oft hatte sie
es genossen, ihre eigenen Haende auf ihrem Leib zu spueren. Manchmal hatte sie
Sorge gehabt, ihre Zimmerkameradin Carmen habe etwas von ihren naechtlichen
Spielen mitbekommen, aber sicher sein konnte sie nicht. Die arme Carmen! Die
Vollwaise hatte niemanden mehr und war nicht wie alle anderen in die Ferien
gefahren, sondern im Internat geblieben...

Und als jetzt Manuela ihren gekruemmten Mittelfinger zunaechst mit wachsendem
Druck ueber ihren Kitzler strich, um dann mit einem kleinen Aufschmatzen in
ihrer nassen Hoehle zu versinken, da dachte sie einerseits an Zorro, wie er das
kleine unschuldige Maedchen mit seiner starken Maennlichkeit beglueckte, doch
sie stellte sich auch vor, dass Carmen dabei war, dass sie sie beobachtete
und... und dass sie sich dabei... selbst... ahhhhhh.... selbst rieb...

Immer schneller wurde das Reiben von Manuelas Hand, bis sie schliesslich drei
Finger in ihre zuckende nasse Moese schob und sich selbst zu einem lauten
Orgasmus rieb.

Erhitzt raffte sie ihre Kleider wieder zusammen. War das da oben ein Geraeusch?
Nein, unmoeglich, es war niemand zu Hause... Oder vielleicht doch? Hatte man sie
bemerkt? Rasch wollte sie die Kleidung von Zorro in die Truhe zurueck legen.
Doch ploetzlich hatte sie eine Idee. Ein Laecheln umspielte ihre Lippen...

***

Mit schnellen, entschlossenen Bewegungen streifte Manuela ihr Kleid ab und zog
sich die Kniebundhose an, die sie in der Truhe gefunden hatte. Sie suchte nach
einer Bluse, konnte aber keine finden. Mit einem Achselzucken zog sie sich das
duenne Unterhemd ueber den Kopf und strich sich kurz ueber ihre vollen Titten,
deren Warzen sich in der kuehlen Luft des Zimmers rasch aufstellten. Dann
probierte sie den schwarzen Umhang von Zorro an und musste wieder laecheln. Ja,
das war eine gute Idee, eine sehr gute Idee...

Der Mantel bedeckte perfekt ihren blossen Oberkoerper, allerdings haette eine
kleine Brise gereicht, um ihn zu teilen und den Blick auf ihre praechtigen
Brueste freizugeben. Sie setzte sich die Maske ihres Vaters auf: Sie passte wie
angegossen. Zuguterletzt steckte sie ihre wallende Lockenpracht unter den
schwarzen Hut, so gut es ging.

In einer Ecke stand ein verhaengter Spiegel. Manuela nahm das staubige Laken
herunter und betrachtete sich im Zwielicht. Sie sah wirklich wie Zorro aus.

Im Stall hatte sie schnell ihr Lieblingspferd gefunden, der Rappe galoppierte
unter ihr, als sie ueber die naechtliche Landschaft flog, mit einer Hand den
duennen Umhang zuhaltend. Endlich kam sie an.

Sie band ihr Pferd fest und kletterte an einem Geruest fuer Rankpflanzen die
Aussenwand des grossen Gebaeudes hoch, das sie so gut kannte. Endlich war sie an
dem Fenster angekommen, und vorsichtig zog sie sich hoch, um hinein zu
spaehen...

***

„Halt, wer da? Stehen bleiben!" Manuela zuckt zusammen und fällt vom Gerüst
herab auf den Boden. Mit vor Schreck geweiteten Augen sieht sie sich um.
Vielleicht kann sie in der Dunkelheit entwischen. Sie steht auf und beginnt zu
laufen, hört eine Stimme überrascht rufen, und läuft direkt gegen einen Baum, in
dessen Zweigen ihr Mantel und ihr Hut hängen bleiben und weggerissen werden.

„Eine nackte Frau!" schreit der Mann. Manuela schreit vor Angst auf und beginnt
zu rennen, der Mantel ist vergessen. Sie kann die Schritte des Verfolgers
irgendwo hinter sich in der Dunkelheit hören. Sie läuft direkt in die Arme eines
anderen Mannes. Wieder schreit sie auf, als kräftige Arme sich um sie schließen.
Da verschließt eine kräftige Hand ihren Mund. „Sei still", grunzt jemand mit
tiefer Stimme.

Der erste Mann kommt dazu, dann noch einer. Manuela starrt sie an, erstarrt vor
Schreck. Im Nu ist sie von fünf uniformierten Männern umringt. Sie spürt Hände
auf ihrem nackten Körper. „Sie wollte gerade in Don Pedro´s Schlafzimmerfenster
einsteigen!" sagt einer. „Sicher eine dreckige kleine Diebin!" schimpft ein
anderer. Der Mann, der sie festhält, lacht, und sie kann seinen harten Körper an
ihrer nackten Haut spüren. „Komm, wir werden ihr eine Lektion erteilen", sagt
er.

Ein anderer Mann packt sie an den Füßen und hebt sie an. Aufgeregt marschieren
sie mit ihr in die naheliegende Wachstube. Je mehr sie sich wehrt, desto mehr
Hände betatschen sie. Eine der Zellentüren wird geöffnet, die Männer tragen sie
hinein und werfen sie auf eine dreckige Pritsche. „Wartet! Ihr kommt doch alle
an die Reihe, Männer!" meint einer. „Mach schon", sagt ein anderer. „Meiner
steht wie Granit." Manuela zittert und rollt sich auf der Pritsche zusammen. Die
Männer werden sie sicher vergewaltigen, einer nach dem anderen. Sie ist ihnen
hilflos ausgeliefert, und sie beginnt zu weinen ...

***

"Na, nun lasst uns doch mal sehen, was wir hier gefangen haben... Manuel, hol
noch ein paar Lampen hier rein, man sieht ja nichts bei diesem Funzellicht! Und
wir wollen doch sehen, wie unsere kleine Diebin hier aussieht, was, Maenner?"

Wieder lachen alle roh. Der kleine fette Manuel bringt schwitzend zwei weitere
Lampen in die enge Zelle. Die Maenner draengen sich um die immer noch
zusammengerollt liegenden Manuela. Ihr schoener Koerper, von dem die Maenner im
Moment nur den Ruecken zu sehen bekommen, ist dreckverschmiert.

"Raul und Hernando, zeigt uns das Maedchen doch mal!"

Harte, unbarmherzige Haende packen Manuela und drehen das schreiende Maedchen
um.

"Ich habe nichts Unrechtes getan! Ich bin Don Diego De La Vegas Tochter!",

kreischt sie unter Traenen und wild strampelnd. Die Maenner lachen hoehnisch.

Ein dicker, rotnasiger Soldat tritt an sie heran und versetzt ihr eine
schallende Ohrfeige.

"Auch noch frech werden, was? Na, das haben wir gern! Schleicht hier halbnackt
im Garten rum und behauptet dann auch noch frech, die Tochter von 'nem echten
Edelmann zu sein! KLATSCH! So ein kleines Nuttchen macht mich wirklich sauer!"

Der Anfuehrer zieht den aufgebrachten Mann ein wenig zur Seite.

"Ist ja gut, Pedro... Die Kleine wollte sich eben retten, da ist jedes Mittel
recht... Naja, wir wollen sie ja schliesslich bestrafen, uns ist ja auch jedes
Mittel recht, hahaha..."

Wieder lachen alle.

"So, un nun wollen wir doch mal sehen, was wir hier haben, Maenner... Ein
huebsches kleines Nuttchen, wuerde ich sagen, wirklich nett. Ein bisschen
renitent noch, aber das koennen wir ja abstellen. Gebt der Kleinen ein bisschen
Rum zu saufen, das macht die Maedchen schoen gefuegig und willig. Seht ihr diese
schoenen Titten, Maenner? Da koennt ihr nachher gern dran lutschen oder drauf
spritzen, aber dass mir keiner auf die Idee kommt, da reinzubeissen, so wie
letzten Monat mit dieser kleinen Indiofotze, wie hiess die nochmal? Ist ja auch
egal, jedenfalls tat's mir leid um die suessen Tittchen, also schont mir die
hier, ist das klar?"

Die Maenner brummeln Zustimmung.

Raul haelt Manuela eine Flasche billigsten Fusel an die vollen Lippen. Erst
weigert sich das Maedchen, doch dann zwaengt er mit einer Hand ihren Mund auf
und laesst den Rum in ihren Mund plaetschern. Manuela bleibt nichts anderes
uebrig, als zu trinken, waehrend die Maenner laut ihre Schlucke mitzaehlen.

"Acht - neun - zehn - elf... los, weiter, Raul, die Fotze soll schoen besoffen
sein, dann macht sie vielleicht sogar mit... zwoelf – dreizehn…"

Manuela rinnt die brennende Fluessigkeit die Kehle herab. Was soll sie schon
machen? Sie wird ja weiter brutal festgehalten und kann sich nicht wehren. Die
glubschigen Augen der Maenner stieren ihr inzwischen voellig ungehemmt zwischen
die Beine. Sie fand es immer schoen, wie spaerlich behaart ihre Moese ist, aber
jetzt fuehlt sie sich doppelt nackt und schutzlos den luesternden Blicken der
sabbernden Maenner ausgeliefert.

Der kleine fette Manuel krakelt:

"So, jetzt soll die Schlampe mir meinen Schwanz lutschen!"

Unter dem Gegroehle der Maenner oeffnet er seinen fleckigen Hosenstall und zieht
einen wirklich mickrigen kleinen Schwanz unter seiner Wampe hervor. Er stellt
sich ans Kopfende der Pritsche, sein fetter Bauch liegt auf Manuelas Stirn, und
er streicht mit seinem Minipimmel ueber Manuelas Gesicht, das sie angewidert hin
und her wirft.

"Los, du Drecksdiebin, zeig mir, wie ihr's unter euch treibt! Bestimmt bist du
eine von diesen ganz versauten Raeuberhuren, los, mach schon, leck' ihn mir!"

Der Anfuehrer packt eine von Manuelas Brustwarzen und dreht sie so hart zwischen
seinen Fingern, dass Manuela aufschreit.

"Du hast gehoert, was er gesagt hat, Maedchen! Mach schon, sonst werden wir hier
sehr ungehalten!"

Zoegernd streckt Manuela ihre Zunge aus und legt sie an die Unterseite des
harten Schwaenzchens. Manuel grinst zufrieden.

"Ahhh, so ist es gut, mein kleines Nuttchen, komm, mach ihn schoen nass, meinen
Schwanz… und jetzt lass mich rein in deine Mundfotze… los, mach! Mmmmmhhh
schoen… Hey Jungs, die Kleine blaest wirklich gut!"

Manuela gibt sich inzwischen alle Muehe, Manuel ordentlich zu bedienen.
Einerseits denkt sie, dass sie es so schneller hinter sich bringt, andererseits
verfehlt der Alkohol nicht seine Wirkung: Sie ist ein wenig enthemmt. Und
schliesslich, denkt sie sich, sie hat das schliesslich auch schon mit Alejandro
gemacht, ihrem Verlobten. Er hat es genossen, und auch sie hat es zum Schluss
nicht so uebel gefunden… Allerdings war Alejandro deutlich anders bestueckt als
dieser kleine dickleibige Soldat!

Sie saugt fest an der salzig schmeckenden Eichel des Soldatenschwanzes und
spuert dabei, wie sie viele rauhe Haende betatschen, wie sie pruefend ueber
ihren Koerper gleiten, ueber ihrer Brueste, um dann zuzudruecken. Und sie kann
nicht umhin, zu merken, dass sie das anmacht…

***

In diesem Moment hallt der Donner einer Explosion durch die Wachstube, gefolgt
von lauten Schreien.
„Verdammt, Raul, Hernando, Ihr bewacht die Schlampe, die anderen: Mir nach!"
Manuela bekommt eine kurze Verschnaufpause, als die Soldaten von ihr ablassen.
Allerdings ist diese nur von kurzer Dauer. Ihre beiden Bewacher nähern sich
ihrer Pritsche und nesteln unterdessen an ihren Hosen.
„Aber senores, das ist doch keine Art, eine Dame zu behandeln!"
Die männliche Stimme ertönt deutlich hörbar hinter den Soldaten. Hastig fahren
sie herum und ziehen ihre Degen. Wie vom Donner gerührt bleiben sie stehen.
Hinter ihnen befindet sich niemand. Zögernd treten sie aus der Zelle in die
Wachstube. Diese liegt noch immer verlassen vor ihnen.
„Sucht ihr mich?" Erneut fahren die Männer herum. Hinter ihnen steht der
unbekannte Redner.
Sein Hut hängt in seinem Nacken, das Gesicht ist von einer schwarzen Maske
verborgen. Er trägt einen langen schwarzen Umhang. Fast spielerisch umklammert
seine Hand den Degen.
„Zorro!" stößt einer der Soldaten hervor.
Manuela schrickt zusammen. Sollte wirklich ihr Vater hier sein? Er wird wohl
nicht begeistert sein, sie in einer solchen Situation vorzufinden. Ihre Gedanken
werden vom Geräusch aufeinander schlagenden Metalls unterbrochen. Die Soldaten
haben den unbekannten Mann angegriffen.
Mühsam erhebt sich Manuela und schleppt sich aus der Zelle. Noch immer ist sie
nackt. Durch den Schleier des Alkohols erkennt sie, dass die Soldaten für Zorro
keine Gegner darstellen. Einige schnell und geschickt ausgeführte Manöver
bringen die Soldaten in Bedrängnis, schließlich bringt ein schneller Tritt sie
dazu, rückwärts an Manuela vorbei in die Zelle zu stolpern.
„Sie entschuldigen, senorita?" Der Mann schiebt Manuale beiseite und schlägt die
Tür hinter den Soldaten zu. Anschließend packt er das junge Mädchen und zieht
sie hinter sich nach draußen. Ein schneller Pfiff ertönt. Wie aus dem Nichts
kommt ein schwarzer Hengst aus der Dunkelheit.
Zorro schwingt sich in den Sattel. Aus der Ferne ertönen die stimmen der
Soldaten, die vom Ort der Explosion zurückkehren. Bevor Manuela begreift was
passiert hat der Mann sie bereits hinter sich in den Sattel gezogen und seinem
Pferd das Kommando zum Losreiten gegeben. Als Manuela sich umblickt sieht sie,
wie die Stadt langsam im Dunkel verschwindet. Zorro reitet mit ihr in die Nacht.
Sie weiß nicht wohin und diese Ungewissheit erregt sie. Ihre Arme umklammern den
ihr unbekannten Mann ihr Kopf ruht an seinem Rücken. Bei jedem Atemzug fällt ihr
der angenehme Geruch des Mannes auf. Noch immer ist sie nackt. Das Holpern des
galoppierenden Pferdes trägt dazu bei, Manuela zusätzlich zu erregen. Sie
schließt die Augen und gibt sich der sanften Stimulation ihres Körpers und dem
starken Rücken Zorros hin. Eines weiß sie zum aktuellen Zeitpunkt. Dieser Zorro
ist nicht ihr Vater Alejandro. Nach einiger Zeit spürt das Mädchen, wie das
Pferd unter ihr langsamer wird. Sie schlägt die Augen auf und sieht das Haus
ihrer Eltern vor sich.
Neben ihr steht der Rappe, mit dem sie vorhin zu ihrem Abenteuer aufgebrochen
war. Manuela spürt Zorros starke Hände als er sie packt und vor sich zieht.
„Sie sollten besser aufpassen, Senorita. Es ist sehr gefährlich für junge
Mädchen, sich nachts alleine herumzutreiben. Spätestens als sie die Stimme hört
ist es Gewissheit: Bei diesem Mann handelt es sich nicht um Zorro.
„Danke", flüstert sie verlegen, „ihr habt mich gerettet. Was kann ich Euch dafür
anbieten?"
„Für heute Abend nur einen Kuss, senorita."
Manuela zittert vor Erregung, als der unbekannte Fremde seine Lippen sanft auf
ihre drückt und beginnt, sie sanft zu küssen. Das sanfte Gefühl wird immer
leidenschaftlicher, Manuela erwidert den Kuss, als sich Zorro schon wieder von
ihr trennt und sie vom Pferd gleiten lässt..
„Wer seid ihr?" entrinnt es ihr, eine Frage für die sie sich im nächsten Moment
hätte Ohrfeigen können. „Ich dachte Zorro wäre, nun ja…" bricht sie ab.
Ein Lächeln umspielt das Gesicht ihres Retters.
„Es wird immer einen schwarzen Fuchs geben, senorita. Ich weiß was sie dachten,
doch sie werden verstehen, dass Zorros Identität Ihnen heute nicht enthüllt
werden kann. Wir werden uns jedoch sicher wieder sehen."
Mit diesen Worten trabt Zorros Hengst an und verschwindet mit ihm in der
Dunkelheit. Wie in Trance bleibt das Mädchen zurück. Auch wenn sie nur einen
kleinen Teil davon gesehen hat weiß sie, dass der Unbekannte aus ihren Träumen
von jetzt an ein Gesicht haben wird.
68% (5/3)
 
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Posted by DKK99
4 years ago    Views: 718
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